Das Flüchtlings-Rätsel

Letztes Jahr, gegen Sommerende, erfasste uns die Flüchtlings-Krise. Oder sagen wir besser, die Medien haben in ihrer gewohnten Art die Flüchtlinge als Sau entdeckt, die man durchs Dorf treiben kann.

Versuchen wir zu ordnen, was sichtbar ist, und arbeiten uns zum großen Rätsel durch.

Sichtbar ist, dass ein Flüchtlingsstrom unkontrolliert über Europa eingebrochen ist. Über Türkei und Griechenland, durch die Balkanstaaten mit dem großen Ziel Mitteleuropa. Deutschland war besonders begehrt. Unkontrolliert bedeutet, dass die Menschen ohne Grenzkontrollen die gesamte Route passierten. Niemand prüfte ernsthaft ihre Identität, niemand kümmerte sich darum, dass festgehalten wurde, wer wann wohin eingereist war und wie seine Reise weiterging.

Warum ist das relevant? Machen wir etwas, was Kinder im Alter von vier bis fünf Jahren lernen: sich in andere hineinversetzen. Versetzen wir uns in die Geheimdienste dieser Welt (und wenn Sie wollen auch in den IS) hinein. Eine der Aufgaben besteht darin, ihre Agenten (im Falle des IS Schläfer) in die Welt auszusenden. Nun ist es nicht so leicht, Agenten in fremde Länder einzuschleusen, weil jedes Land sich davor schützt. Alle Einreisenden werden gründlich geprüft und alle, die Verdacht erregen, werden überwacht. Ein altbekanntes Spiel. Und plötzlich sehen Sie – und Sie wurden wahrscheinlich vorher sogar informiert, dass es so kommen wird – dass die EU ihre Schutzmaßnahmen in die Kloschüssel runtergespült hat und Hunderttausende Menschen ohne Kontrolle einreisen lässt. Was tun Sie als ranghoher Geheimdienstler bzw. als IS-Stratege? Sie ergreifen die Gelegenheit beim Schopf und schleusen Ihre Leute in die EU ein. Was denken Sie über jemanden, der behauptet, Sie würden eine solche Gelegenheit nicht nutzen?

Unsere Medien haben tatsächlich systematisch und ausdauernd behauptet, dass eine solche Gefahr nicht bestehe. Das bedeutet, dass unsere Medien entweder völlig verblödet sind oder dass sie Teil eines sehr schmutzigen Spiels sind.

Wer ist noch Teil des Spiels? Die Türkei ist ein Hauptakteur. In der Türkei und an ihren Grenzen haben sich in den letzten Jahren viele Flüchtlingslager gebildet. Deren Tore wurden aufgemacht und ein Teil der Flüchtlinge gen EU entlassen. Mitten in der EU sitzt der andere große Akteur: Merkel. Sie ruft den Flüchtlingen „Herzlich willkommen!“ entgegen. Erdogan und Merkel sind die beiden großen Stützpfeiler der Flüchtlingskrise. Der eine öffnet das Transittor in der Türkei, die andere öffnet die Endstation in Deutschland.

Dazwischen und drumherum gibt es viele andere große und kleine Akteure. Zum Beispiel die Schleuser. Und die Geheimdienste, die die Schleuser kontrollieren. Und die Geheimdienste und die Polizei, die die Schleuser gewähren lassen. Haben Sie über wenigstens eine Festnahme eines Schleusers gelesen? Man gibt ihnen freie Hand. Man behindert auch die ganz normale Arbeit der Grenzpolizei. Die Medien berichten nicht darüber, aber die Menschen tauschen ihre Erlebnisse im Internet aus. Ein russlanddeutscher Zugkontrolleur in Bayern erzählt, wie die Kontrolle der Passagiere 2015 immer lascher wurde. Passkontrollen wurden gänzlich abgeschafft und einfach jeder reingelassen, der ein Zugticket hatte. Mitarbeiter, die zu den Chefs gegangen sind, um aufzuzeigen, dass 80% der Tickets gefälscht sind, wurden angeschnauzt, dass sie sich nicht einmischen sollten.

Der Flüchtlingsstrom war weder spontan noch unkontrollierbar. Er war gewollt von den wichtigen Akteuren. Nicht gewollt war er von vielen Akteuren, die aus geografischen Gründen hineingezogen wurden. Ungarn hat für viele Schlagzeilen gesorgt, weil es sich abgeschottet hat. Griechenland und andere Balkanstaaten haben sich nur deshalb nicht abgeschottet, weil ihnen mehr oder weniger die Transitrolle garantiert wurde – sie lassen die Flüchtlinge durch ihr Land und werden nicht dafür verantwortlich, große Flüchtlingszahlen bei sich aufzunehmen.

Mir hat ein Beispiel besonders gefallen. Eine französische Diplomatin in der Türkei hat höchstpersönlich ein Geschäft betrieben, in dem sie Flüchtlingen Boote und Rettungswesten verkauft hat.

Ein besonders wichtiger Akteur sind natürlich die Medien. Sie haben die Flüchtlinge unter den Schutzschirm der politischen Korrektheit gestellt und damit sämtliche Diskussionen in der großen Öffentlichkeit unterbunden. Die sozialen Medien, Blogs und Foren, wo kritisch über die Flüchtlingskrise diskutiert wurde, wurden von den großen Medien diffamiert. Ausländerfeindlich, rückständig, Dumpfbacken. Eine Diskussion mit den Bürgern war und ist unerwünscht. Der Riss zwischen Massenmedien und einfachem Volk wird größer.

Kommen wir zurück zu Merkel. Merkel zeichnet sich dadurch aus, dass sie zu keinem Thema Stellung bezieht. Das ist ihre Stärke, das brachte ihr den Spitznamen Teflon-Merkel ein. Wenn man sich nicht festlegt mit seiner Meinung, ist man nicht angreifbar. Das ist Merkels Markenzeichen und ihre große Stärke. Und wenn sie sich doch einmal festgelegt hat, wie etwa bei der Atomkraft, dann hat Merkel kein Problem damit, ihre Meinung um 180 Grad zu wenden, wenn sich der Wind gedreht hat. In der Flüchtlingskrise beobachten wir Sonderbares. Erstens: Merkel hat sich festgelegt. Eindeutig. Sie hat die Willkommenskultur persönlich verkündet. „Wir schaffen das.“ Merkel hat eine klare Position eingenommen. Das ist verdächtig, das ist untypisch für Merkel. Zweitens: Merkel hält an ihrer Meinung fest. Widerstand bläst ihr aus allen Richtungen entgegen, auch aus den eigenen Reihen. Aber sie hält geradezu demonstrativ an ihrer Position fest. Das ist schon doppelt und dreifach verdächtig. Das ist nicht die Angela Merkel, wie wir sie kennen. Was treibt sie in dieser Frage an?

Politik ist interessengesteuert. Wenn wir verstehen wollen, warum Politiker etwas machen, müssen wir nach Interessen suchen. Die Interessen Erdogans sind klar. Er kommt seiner Vision vom neuen Osmanischen Reich näher, indem er Europa mit Arabern überflutet. Auf taktischer Ebene, also kurzfristig, bekommt Erdogan einen Hebel, mit dem er auf die EU einwirken kann. Das ist sogar schon umgesetzt. Für das Versprechen, den Flüchtlingsstrom einzudämmen, bekam die Türkei drei Milliarden Euro von der EU. Als weitere Bedingung wurden die Gespräche zur Aufnahme der Türkei in die EU wieder aufgenommen. Nicht zuletzt hat Ankara die Möglichkeit bekommen, die EU mit eigenen Geheimdienst-Agenten zu überfluten. Warum sollten wir annehmen, dass die Türkei diese Möglichkeit nicht genutzt hat? Natürlich wurde diese Möglichkeit genutzt. Den Flüchtlingsstrom hat die Türkei aber nicht eingedämmt. Hochrangige EU-Offizielle beschweren sich offen. Der türkische Premierminister hat erwidert, dass die Türkei im Abkommen keine Garantien gegeben habe. Es hänge von der Lage in Syrien ab. Außerdem seien die drei Milliarden zur Unterstützung der Flüchtlinge innerhalb der Türkei bestimmt und nicht zur Begrenzung der Flüchtlingskontingente. Cool.

Interessen haben auch die USA. Auch sie haben natürlich haufenweise Agenten in die EU verschoben. Die Flüchtlinge in ihrer Gesamtheit, sowohl die Agenten als auch die Nicht-Agenten unter ihnen, sind ein Pulverfass, welches ins Herz der EU abgelegt wurde. Warum brauchen die USA ein Pulverfass in der EU? Weil die EU ihrem Herren nicht die erwartete Treue erweist. Ein Herr braucht keinen Vasall, der die Treue verweigert. Einen solchen Vasall muss man auf Linie bringen oder zerstören. Die Flüchtlingskrise kann beide Zwecke erfüllen. Sie kann und wird genutzt werden, um Spannungen aufzubauen und auf diese Weise die EU unter Druck zu setzen und gefügiger zu machen. Wenn die EU dennoch nicht gefügig wird, kann man an der Eskalationsschraube weiter drehen und auf einen Zerfall der EU hinarbeiten.

Ein Zerfall der EU ist kein Horrorszenario eines Verschwörungstheoretikers. Dass die Flüchtlingskrise die EU bis zum Zerfall spalten kann, tröten bereits unsere Massenmedien. Die gleichen, die uns seit Monaten penetrant einzureden versuchen, dass alles super-duper ist mit den Flüchtlingen. Und in den USA widmen die Medien viel Interesse den Kölner Silvester-Vorfällen und sehen sogar schon Merkels Ende gekommen.

Übrigens wurde die Berichterstattung zu Köln auch aus den USA angeheizt. Die New York Times berichtete bereits am 4. Januar groß darüber, die großen deutschen Medien stiegen einen Tag später ein.

Was in Köln passiert ist, ist nur ein kleiner Vorgeschmack, ein kleiner Testfall. „Straftaten in einer völlig neuen Dimension„, „Ein solches Phänomen beobachte man zum ersten Mal“. Die Täter sind in Gruppen vorgegangen. Und es lässt sich nicht verschleiern, dass es die willkommenen Flüchtlinge waren, auch wenn die politische Korrektheit verlangt, dass in fast jedem Artikel vor einem Generalverdacht gewarnt wird. Aber die gestohlenen Smartphones werden in Flüchtlingsheimen geortet. Und von 19 Verdächtigen, allesamt Ausländer, haben 10 den Status von Asylbewerbern und sind die übrigen 9 illegal in Deutschland. Sie stammen aus Marokko und Algerien und keiner hatte seinen Wohnort in Köln. Also alle zugereist zu den Unruhen. Justizminister Maas redet nicht von ungefähr davon, dass die Übergriffe in Köln eine geplante Aktion waren. Von wem wurde es geplant?

Jetzt stürzen sich alle auf die Polizei, weil sie so inkompetent agiert hatte. Ja, hat sie, aber der Vorwurf geht an uns alle, an die gesamte Gesellschaft. Die Polizei hat sich so verhalten, wie man es von ihr erwartet und verlangt hat.

Zusammenfassend: Es lassen sich drei große Spieler in der Flüchtlingskrise ausmachen. Türkei, Deutschland, USA. Deutschland hat die exponierte Rolle, Türkei und USA tun so, als ob sie unbeteiligt wären und die Flüchtlinge von sich aus den Weg nach Deutschland fänden. Die Interessen von Türkei und USA sind offensichtlich und harmonieren prima miteinander. Aber Deutschland?

Deutschland ist Merkel. Kommen wir zu ihren Interessen. In erster Linie ist das natürlich Machterhalt. Problem: Merkels Macht in Deutschland stand nicht in Frage. Keine Konkurrenten weit und breit. Eine internationale Großaktion, bei der man sich Millionen Araber unkontrolliert ins Land schaufelt, war in Merkels Lage absolut nicht nötig. Nein, dafür hat sie nicht ihre politischen Prinzipien über Bord geworfen.

Deutschland kann billige Arbeitskräfte gut gebrauchen. Und da wir gerade einen Mindestlohn eingeführt haben, der sich noch nicht überall unterwandern lässt, sind Flüchtlinge, die von der Mindestlohnregelung leicht ausgeschlossen werden können, gerade recht. An diesem Argument ist etwas dran. Aber die Umsetzung der Flüchtlingskrise spricht klar dagegen. Versetzen Sie sich in die Lage des Politikers (wir spielen wieder das Spiel der Fünfjährigen), der aus Flüchtlingen einen Zustrom aus billigen Arbeitskräften organisieren soll. Gibt es irgend einen Grund, dafür Millionen Menschen ohne Grenzkontrollen einwandern zu lassen? Menschen, die nicht mal einen Pass dabei haben, geschweige denn irgendwelche Nachweise über ihre berufliche Qualifikation? Menschen, die von Ihnen überhaupt nicht, nach keinem einzigen Kriterium ausgewählt wurden? Und selbst wenn Sie als Politiker sich für diesen dümmstmöglichen Weg entscheiden, wie überzeugen Sie den Polizeiapparat und die Geheimdienste davon, ihre Arbeit ruhen zu lassen? Nein, billige Arbeitskräfte waren nicht das Ziel. Man wird die Flüchtlinge selbstverständlich als solche nutzen, aber nicht deswegen wurde die Flüchtlingskrise von Merkel organisiert.

Übrigens habe ich Informationen aus verschiedenen persönlichen Quellen, die alle das gleiche Bild über die Flüchtlinge zeichnen: sie erwarten und fordern hier in Deutschland ein gutes Leben. (Siehe auch „Frau Merkel, wir verlangen eine Antwort„.) Mit den Geschichten eines Hausmeisters, der für die Unterbringung von Flüchtlingen verantwortlich ist, könnte ich eine Serie von Artikeln füllen. Irgendwer hat diesen Menschen eingetrichtert, dass sie hier Rechte haben. Irgendwer hat sie gründlich darüber informiert, welche Rechte genau sie haben. Wenn eine fünfköpfige Familie in eine Dreizimmerwohnung einquartiert wird, fuchtelt der Familienoberhaupt erbost mit den Armen. Ihnen steht eine Vierzimmerwohnung zu. In den Medien liest man die tollsten Geschichten von talentierten, einsatzbereiten, fleißigen, gemeinschaftsdienlichen Flüchtlingen, die sich ruck-zuck eingliedern und nützlich machen. In bald einem halben Jahr habe ich nicht eine einzige solche Geschichte aus dem Bekannten- und Familienkreis gehört. Es wird solche Geschichten geben, aber ihr Anteil ist ein anderer, als es uns die Medien suggerieren. Ein ganz anderer.

Ein weiteres Interesse ist die Außendarstellung Deutschlands. Deutschlands Ansehen hat in den letzten Jahren stark gelitten. Vergleiche mit Nazi-Deutschland sind im Ausland allgegenwärtig. Im EU-Ausland. Das ist nicht förderlich für Deutschlands Anspruch auf die totale Führungsrolle. Und hier kommt die Flüchtlingskrise tatsächlich recht. Die deutschen Medien schreien in alle Welt hinaus, wie sehr wir die Flüchtlinge willkommen heißen. Es wirkt. Im Ausland kauft man Deutschland die Willkommenskultur ab. Deutschland, das sich rührend und großherzig um die gebeutelten Menschen aus dem Nahen Osten kümmert. Kann dieses Deutschland denn ein neues Hitler-gleiches Regime sein? Wohl kaum. Problem auch bei diesem Interesse: War es nötig, bei so einem Spiel Agenten aus aller Welt unkontrolliert nach Deutschland einströmen zu lassen? Warum hat man sich nicht darum gekümmert, mehr Frauen und Kinder unter die Flüchtlinge zu mischen? Es wäre logisch, die Hilfe den Schwächsten und Bedürftigsten zuteil kommen zu lassen. Stattdessen sind um die 80% der Flüchtlinge junge Männer.

Wie kann es sein, dass aus einem Kriegsgebiet die jungen Männer fliehen, während die Frauen, Kinder und Alten im Krieg bleiben? Die Frage ist so naheligend und wird von niemandem gestellt. Das ist die Wirkung der politischen Korrektheit. Die Antwort wäre nicht politisch korrekt. Die Flüchtlinge, die nach Deutschland gekommen sind, sind in großen Teilen keine Kriegsflüchtlinge. Wer sind sie dann? Sie sind Menschen aus solchen Regionen, die vom Westen in die Steinzeit zurückversetzt werden. Sie sind Menschen, die uns völlig zurecht die Schuld an ihren zerstörten Leben, ihren toten Verwandten und Freunden geben. Sie sind Menschen, die zusätzlich systematisch psychologisch bearbeitet und nach Deutschland verfrachtet wurden. Sie verlangen eine Gegenleistung für all das, was wir ihnen angetan haben. Und im übrigen sind sie junge Männer in einer unbekannten und fremden Welt, losgelöst von ihren Familien. Wenn ich nach Menschen suchen müsste, die leicht steuerbar sind und auch leicht zu aggressivem Handeln bewegt werden können, würde ich mir genau solche Menschen aussuchen in genau so einer Konstellation suchen. Nichts ist zufällig an der Flüchtlingskrise.

Vielleicht wollte Merkel die anti-deutsche Stimmung in der EU kontern. Als primäres Ziel der Flüchtlingskrise aus Merkels Sicht erscheint mir das dennoch zu hoch gegriffen. Zu hoch ist der Preis. Zu groß die Risiken. Oder waren die Risiken der anti-deutschen Stimmung noch größer?

Die EU hat ein demographisches Problem. Die Geburtenrate ist nicht hoch genug, um aus eigenen Kräften die Bevölkerungszahlen konstant zu halten. Einwanderung ist daher unerlässlich. Das ist ein gutes Argument, aber die Flüchtlingskrise als Lösung ist nicht vorstellbar. Deutschland betreibt seit dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert Einwanderung. Deutschland hat viel Erfahrung damit. Viele getestete Mechanismen, viel kompetentes Personal. Kann jemand glaubhaft erklären, warum Deutschland in der Einwanderungspolitik plötzlich zu einer Harakiri-Aktion greifen sollte?

Als die Flüchtlingskrise im Spätsommer medial aufgerollt wurde, hat sich der Westen gerade darauf verständigt, eine Flugverbotszone in Syrien einzurichten. Das heißt, der Westen hat sich darauf verständigt, das Libyen-Szenario für Syrien zu wiederholen (ausführliche Erläuterung hier). Ein Flüchtlingsstrom, vermeintlich aus Syrien, in der EU maximal medial penetriert, wäre genau das richtige, um die Öffentlichkeit auf den notwendigen Kriegseinsatz gegen Syrien einzustimmen. Russland hat diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber der Vorsatz wäre eine gute Erklärung für die Flüchtlingskrise. Alles passte perfekt und im September glaubte ich noch den Schlüssel zum Verständnis in der Hand zu halten. Problem: Die Karten wurden neu gemischt, aber die Flüchtlingskrise wie gehabt weiter geführt, obwohl der vermutete Zweck längst entfallen war. So musste ich schweren Herzens auch diese Erklärung verwerfen.

Die Annahme, dass die „syrische“ Flüchtlingswelle dazu genutzt werden sollte, Russlands Militäreinsatz in Syrien zu diffamieren, bestätigte sich auch nicht. Es gab vereinzelte Stimmen, dass es Russlands Schuld sei, dass plötzlich so viele Menschen aus Syrien flohen, aber eine Medienkampagne gab es nicht. Überraschend übrigens. Daran merken Sie, wie vergleichsweise groß die Einigkeit zwischen Russland und USA bezüglich des russischen Einsatzes in Syrien war.

Eine weitere mögliche Antwort auf die Interessen-Frage ist simpel: Merkel wurde aus Übersee gezwungen. Dafür braucht man nicht viel mehr als eine CIA-Akte, die mit heißem komprommitierenden Material gefüllt ist. Eine solche CIA-Akte (und nicht nur bei der CIA) existiert für jeden auch nur einigermaßen bedeutenden Politiker. Das ist der Job der Geheimdienste. Die Akten unterscheiden sich nur dadurch, wie heiß das Material ist, das sie enthalten. Als Politikerin ist Merkel ein bösartiger Machtmensch. Es ist gut möglich, dass sie Leichen im Keller hat.

Aber auch diese Erklärung hat große Schwächen. Wenn Mekel zu so einer wilden Aktion gezwungen werden kann, warum zwingt man sie nicht gleich dazu, TTIP zu unterschreiben und NordStream 2 zu sabotieren? Nein, simple Erpressung klingt auch nicht einleuchtend.

Auch das Argument, dass Merkel schlichtweg eine US-Marionette ist, funktioniert aus den gleichen Gründen nicht. Wäre sie eine US-Marionette, hätte sie die Beziehungen zu Russland längst gekappt. Sie macht es aber nicht, obwohl die USA sie dazu zu zwingen versuchen und dafür sogar die Ukraine in den Abgrund gestoßen haben. Nein, Merkel ist keine Marionette. Jedenfalls keine US-Marionette. Lassen Sie sich von der Rhetorik nicht täuschen. An den Taten soll man die Menschen erkennen. Die USA lassen sich auch nicht täuschen. Deswegen wird die EU zerstört. yurasumy hat genau das im Frühling 2015 prognostiziert.

Merkel will eine einige EU unter deutschem Banner. Aber auch diesem Zweck ist die Flüchtlingskrise nicht dienlich. Wie hätte sie es auch sein können? Oder… vorsicht, jetzt präsentiere ich Ihnen eine Verschwörungstheorie. Die Interessen von Türkei und USA sind unabhängig von Deutschland. Die Türkei ist sogar mehr an einem Flüchtlingsstrom in den Balkan interessiert. Wenn Deutschland nicht über eine Million Flüchtlinge in sich aufgesogen hätte, wären sie jetzt alle auf dem Balkan. Die kleinen Balkanstaaten wären zum jetzigen Zeitpunkt schon daran zerbrochen – von dort kamen so schon genug Stimmen, dass die Flüchtlingskrise die EU direkt bedroht. Wir hätten also Chaos auf dem Balkan schon jetzt. Und über eine Million Flüchtlinge in diesem Chaos. Der Balkan wäre aus der EU raus, weil die EU keine Hilfe wäre, wenn sie die Flüchtlinge nicht aus dem Balkan aufsaugen würde. Und damit wäre auf dem Balkan ein politisches Vakuum entstanden. Ein Vakuum, das mit türkischen Agenten gefüllt ist. Was für ein Traum! Für die Türkei. Abgefahren. Diese Theorie ist mir beim Korrekturlesen gekommen und sie gefällt mir. Sie schließt die große offene Frage. Im Rahmen dieser Theorie handelt Merkel nicht, um etwas zu erreichen, sondern um etwas zu verhindern. Tatsächlich verhindert sie den Zerfall der EU. Der Angriff der Türkei (Öffnung der Flüchtlingslager gen Balkan) musste zuerst dadurch abgewehrt werden, dass Deutschland die für den Balkan bestimmten Flüchtlinge zu sich weitergeleitet hat. Dann kamen die Versuche, die Türkei zur Schließung der Lager zu veranlassen. Deswegen so ein miserabler Deal für die EU, der keine Garantien enthält. Deswegen die Weigerung der Türkei, den Deal einzuhalten. Deswegen die pampige Antwort auf die Beschwerden. Merkel reagiert eilig und daher mit Schwächen. „Wir schaffen das“ bekommt plötzlich einen Sinn. Zu schaffen ist nicht weniger als die Rettung der EU.

Seit August 2015 suche ich nach Gründen, warum Merkel Deutschland für den Flüchtlingsstrom geöffnet hat. Ich suche und suche, aber nichts die vor 10 Minuten aufgestellte Verschwörungstheorie hält einer Kosten-Nutzen-Rechnung stand. Und für derartig große Operationen werden immer Kosten-Nutzen-Rechnungen, Risikoanalysen und dergleichen mehr gemacht. Das Risiko ist bewusst eingegangen worden. Aber wofür nur? Es ist mir ein Rätsel.

Helfen Sie mir. Welches schwergewichtige Interesse verfolgt Merkel mit der Flüchtlingskrise? Welches Interesse? Was habe ich noch übersehen?

Da ich politisch unkorrekt war in diesem Beitrag, bestehen zwei Gefahren. Erstens können politisch Korrekte auftauchen, die mich einen Nazi schimpfen, weil ich die Flüchtlinge in keinem guten Licht dargestellt habe. Zweitens können Nazis auftauchen, die meine Analyse für ihre Propaganda verwenden. Also muss ich abschließend ein paar Worte verlieren.

Unter den Flüchtlingen sind viele Geheimdienstagenten, Terroristen, Kriminelle und andere unangenehme Gestalten. Die Logik lässt keinen anderen Rückschluss zu. Man muss sich blöd stellen, um das Offensichtliche abzustreiten. Wenn die EU ihre Tore sperrangelweit öffnet und monatelang Kontrollen aussetzt, dann werden Geheimdienstagenten, Terroristen und Kriminelle aller Art diese Gelegenheit nutzen. Diese Gelegenheit ist bereits genutzt worden. Nicht nur Deutschland, auch viele andere EU-Staaten haben jetzt ein neues Sicherheitsproblem bzw. ein altes Problem in neuem Maßstab.

Unter den Flüchtlingen sind auch normale Menschen. Unter den Flüchtlingen sind auch viele normale Menschen, deren Gehirne aber so gewaschen wurden, dass sie denken, Deutschland sei ihnen und in Zukunft auch ihren Familien ein Leben in Wohlstand schuldig. Viele Flüchtlinge sind Propaganda-Opfer. Vermutlich die meisten. Die wenigsten sind Kriegsopfer (sie haben immerhin pro Person mehrere Tausend Euro für die Schlepper auftreiben können und konnten Frauen und Kinder daheim lassen), aber die meisten sind Propaganda-Opfer. Behalten Sie das im Hinterkopf. Die Flüchtlinge werden als Bauernfiguren auf dem Schachbrett eingesetzt. Sie sollen den sozialen Frieden in der EU zerstören. Beachten Sie den Unterschied: nicht die Flüchtlinge wollen den sozialen Frieden der EU zerstören, sondern die Leute, die die Flüchtlinge als Werkzeug einsetzen. Ein herrliches Beispiel für die Anwendung der Chaos-Strategie. Die Kenntnis des Systems erlaubt es, mit kleinen Eingriffen eine große Wirkung zu erzielen.

Wenn Sie als besorgter Bürger auf den Gedanken kommen, gegen die Flüchtlinge (präventiv) vorzugehen, weil sie eine reale Gefahr darstellen, dann sind Sie ebenfalls ein Propaganda-Opfer. Dann sind Sie Opfer der Teile-und-Herrsche-Strategie geworden. Dann sind Sie eine brave Marionette an den Fäden der Puppenspieler. Wenn Flüchtlinge bereits kriminell aufgefallen sind, muss gegen sie selbstverständlich vorgegangen werden. Aber nicht vorher.

Und wenn Sie ein besorgter Bürger, aber kein Propaganda-Opfer sind? Dann erkennen Sie, dass es Spieler im Hintergrund gibt, die Sie als Bauern auf dem Schachfeld bewegen wollen. Spieler, die Ihre Sorgen und Ängste geschickt nutzen. Spieler, die Sie als Propaganda-Opfer gegen andere Propaganda-Opfer hetzen und einen Nutzen daraus ziehen, wenn sprichwörtlich Blut fließt. Wenn Sie also kein Propaganda-Opfer sind, dann lassen Sie sich nicht an unsichtbaren Fäden dirigieren. Was heißt das konkret?

Die Flüchtlinge sind Realität. Wir müssen sie integrieren. Die Flüchtlinge sind Menschen und als solche müssen wir sie behandeln. Mit den Kriminellen unter ihnen müssen wir so umgehen wie mit allen anderen Kriminellen, die es auch ohne Flüchtlinge reichlich gibt. Wenn Sie Zorn statt Menschlichkeit gegen die Flüchtlinge richten, sind Sie Propaganda-Opfer geworden. Menschlichkeit bedeutet nicht politisch korrektes Gutmenschentum. Menschlichkeit bedeutet Respekt.

Wohin aber mit dem Zorn und der Angst? Wenn Sie kein Propaganda-Opfer sind, richten Sie den Zorn gegen die Richtigen. Die Richtigen sind die Organisatoren. Die Politiker. Die Geheimdienste. Wenn Sie Politiker, Geheimdienste, Polizei und andere verantwortliche Personen und Organisationen zur Rede stellen, sind Sie kein Opfer. Das ist viel schwieriger als „Flüchtlinge raus!“ auf ein Demoplakat zu schreiben, aber daran unterscheidet sich, ob Sie ein Propaganda-Opfer oder ein aufgeklärter Bürger sind.

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254 Kommentare zu “Das Flüchtlings-Rätsel
  1. ansa sagt:

    Als ich letztes Wochenende ähnliche Gedanken niederschrieb,aufgrund des Videos von Hr Jahnich , nannte man mich einen Vergewaltiger!

  2. tommy sagt:

    1. Sie übersehen die Auswirkungen der Flucht in Syrien selber. Seit dem Eingreifen der Russen ist klar, dass der Westen militärisch nicht mehr gewinnen kann. „Assad muß weg“ funktioniert so nicht mehr. Da gibt es nur noch die Möglichkeit, das Land zu entvölkern so dass das Staatswesen irgendwann kolabiert.

    2. Deutschland ist Kriegsteilnehmer und Partei im Syrienkonflikt! Da uns militärisch die Hände ziemlich gebunden sind, übernimmt Merkel im Zusammenspiel mit Erdogan den Part der Entvölkerung.

    3. Systemkonforme Syrer werden für die Zeit danach bereits bei uns ausgebildet.

    4. Das Interesse der USA ist es, eine Annäherung zwischen Deutschland und Russland zu verhindern, um letztendlich ganz Europa zu einer amerikanischen Kolonie (z.B. TTIP) zu machen. Das dürfte nur über den Weg der Destabilisierung gehen. Ich bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis auch wir unter Notstandsgesetzen regiert und in Schach gehalten werden.

    • Analitik sagt:

      Zu 1 und 2) Ja, aber das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt nicht. Würden Sie an Merkels Stelle den Zerfall Deutschlands als Preis bezahlen, um das kleine Syrien zu schwächen, das ohnehin schon halbtot ist? Das Ziel akzeptiere ich, aber dass Merkel für _dieses Ziel_ die Flüchtlingskrise mitinszeniert, ist unplausibel.

      Zu 3) Dafür braucht es keine unkontrollierte Einwanderung in großem Maßstab. Kosten und Nutzen stehen auch bei dieser Annahme in keinem akzeptablem Verhältnis zueinander.

      Zu 4) Das ist das Ziel der USA, korrekt. Aber die US-Ziele und -Methoden werfen auch keine Fragen auf. Das Ziel unserer Kanzlerin ist das große Rätsel.

      • A.Winkler sagt:

        „Das Ziel unserer Kanzlerin ist das große Rätsel.“

        Vielleicht ist es gar nicht so kompliziert. Vielleicht strebt Merkel nur eine herausragende Stellung in den Geschichtsbüchern an? Kohl hatte die deutsche Einheit. Schröder sein hauptsächliches Ziel „ich will hier rein“ erreicht. Doch was hat Merkel? Genau nichts. Und so könnte der goldene Rahmen für „Menschlichkeit“ in den Geschichtsbüchern ihr Antrieb sein. Sonst hat die skrupellose Oportunistin Merkel ganz offensichtlich keine Interessen…

      • tommy sagt:

        Könnte es sein, dass Merkel im Hintergrund die Gründung der Vereinigten Staaten von Europa verfolgt?

        Ich glaube nicht, dass dieses Ziel demokratisch zu erreichen ist sondern nur über Chaos.

        • Tja Tommy, die dürfte eher auf den Posten des UN-Generalsekretärs schielen! Noch Fragen?

        • Analitik sagt:

          „Könnte es sein, dass Merkel im Hintergrund die Gründung der Vereinigten Staaten von Europa verfolgt?“

          Ja. Die Nationalstaaten sollen in der EU aufgehen. Das Ziel muss und wird nicht demokratisch verfolgt, aber Chaos ist nicht das richtige Mittel. Noch sind die nationalen Unterschiede so groß, dass Chaos garantiert zur Spaltung der EU führt und keinesfalls zu stärkerer Vereinigung. Das ist kein Geheimnis. Und im Laufe der Krise hat man nationale Abschottungstendenzen gesehen und vom Zerfall reden auch schon viele.

          • Johnny sagt:

            Mit verrosteten Tornados ist D nur symbolisch in Syrien beteiligt, und man weiß nicht mal, auf wessen Seite.
            Merkel ist zwar US-hörig, keine Frage, aber nicht komplett. Minsk II mit Holland zusammen belegt das. Andererseits bricht sie die Sanktionen gegen Russland nicht ab, darunter leiden aber nicht die Großen wie Siemens, sondern die mittelständische Industrie.
            Es ist alles sehr ambivalent. Nur eine versucht sie mit Macht durchzudrücken: die Flutung mit untauglichen Migranten, das ist der Kern.
            Natürlich müssen wir die überhaupt nicht integrieren! Sondern wieder ausschaffen! Aus sehr vielen Gründen, die Sie mit Sicherheit auch kennen: Unqualifiziert, unfähig sich anzupassen, kriminalitätsaffin; arbeitsunwillig, unzivilisiert, zerstören unsere Kultur usw. Das gilt übbrigens für ganz Europa und nicht nur für D. Das haben Sie völlig übersehen. Deshalb ist der Fokus auf D viel zu eng. Insofern spielt die Merkel mit ganz Europa, aber nicht um D groß rauszubringen, wie die Nachbarn geargwöhnt hatten. Die verstehen es übrigens genauso wenig wie wir.
            Ich greife mal in eine ganz andere Kiste. Nein, nicjht der Hooton-Plan und D zu vernichtenm, das ist auch nicht das Ziel, denn den westeuropäischen Nachbarn – man muß daran stets erinnern – geht es ja nicht oder kaum besser.
            Darum stimmt auch Ihre These nicht, die Nationalstaaten würden sich alle gegen ihre Zerstörung wehren. Das hätte England LÄNGST tun können! Holland hätte es längst kapieren und umsetzen müssen, statt dessen wurde Wim Fortoyn (?) umgebracht.
            Sarkozy das Großmaul, hatte getönt, er würde die Banlieus (?) mit dem Kärcher säubern. Was geschah? Gar nichts. In diesem europäischen Rahmen müssen wir die Entwicklung betrachten. Wir müssen den Staatsterrorismus (Helmut Schmidt) einbeziehen. Und Christoph Hörstels Kenntnisse nutzbar machen = Terrormanagement des Staates.
            M.a.W. es gibt ein großes, übergeordnetes Ziel, zu dem die Politmafiosi verpflichtet wurden, ggf. unter Todesandrohung.
            Gesamteuropa muß in seinen nationalen Identitäten unbedingt aufgelöst werden. Es soll eine Kontinent enstehen, dessen Heterogenität verschwinden muß, damit er von einem Diktator beherrscht werden kann. Wie ist das am leichtesten möglich? Indem man ihn ins Chaos stürzt, verarmt und die Menschen dahin bringt, nach einem Retter zu schreien.
            Dabei würde allerdings stören, wenn D sich plötzlich in einem heroisch geführten Bürgerkrieg all der Invasoren wieder entledigt. Denn das wäre ein Signal für alle Nachbarn im Westen, es ihm gleich zu tun. Dann wäre der Plan der elitären Strippenzieher im Hintergrund gescheitert; aber vergessen wir mal diesen geisttötenden Terminus der Verschwörungstheorie. Es wird, weil der Plan auch scheitern könnte, noch andere Interessen geben als das beschriebene … Köln wurde wahrscheinlich durch zentrale Ausschaltung der Whatsapp etwa von 18-20 Uhr gezielt gestört. Dh es gibt verschiedene Player in dem Spiel, die sich behindern, weil sie nicht dasselbe Lösungskonzept verfolgen.

            Das scheint mir die Lösung des Rätsels. Die Flutung ist eingefädelt worden, sicher, aber dahinter steht kein alleiniger Machthaber, sondern es gibt noch andere, die die Macht haben gegenzusteuern und ihre Konzept durchzusetzen. Nun weiß die Merkel aber nicht, wer gewinnen wird, und verhält sich teils verläßlich, teils eigenwillig, balancierend zwischen den mächtigen Playern. Natürlich will sie zum Sieger gehören, logisch, aber wer wird das sein? Sie weiß es nicht, genauso wenig wie wir, darum improvisiert sie. Dazu paßt die sibyllinische Aussage, die nie hinterfragt wurde: „Ich habe einen Plan.“ Es kmönnte also sein, daß sie es gewagt hat, die Interessen verschiedener Player sogar zu unterlaufen… Das wird aber nicht gehen ohne große Opfer für alle Seiten.

      • Tja Analitik, ich würde es an Ihrer Stelle wirklich mal mit der Doppik probieren! Noch Fragen?

        • sw sagt:

          Tja, Rudolf-Robert Davideit – obskure Einsatz-„antworten“ sind keine Meinung sondern, absolut bestenfalls, Besserwisserei. Noch Fragen?

        • zebulon sagt:

          „Ich greife mal in eine ganz andere Kiste. Nein, nicjht der Hooton-Plan und D zu vernichtenm, das ist auch nicht das Ziel, denn den westeuropäischen Nachbarn – man muß daran stets erinnern – geht es ja nicht oder kaum besser.“

          Diese Überlegung hatte ich auch schon angestellt. Allerdings spricht das nicht zwingend dagegen. Die Destabilisierung Rest-Europas, die mit der Migrantenflutung verbunden ist, wäre vielleicht ein für die US-Administration willkommener Kollateralschaden zur Schwächung Europas als Wirtschafts- (oder eher Währungs-) konkurrent. Nicht vergessen: Alle diese Probleme sind erst mit dem Euro aufgetaucht.

        • Demeter sagt:

          Ich hätte da eine Frage. Geht es Ihnen nicht gut?

  3. Malkaye sagt:

    „Helfen Sie mir. Welches schwergewichtige Interesse verfolgt Merkel mit der Flüchtlingskrise?“

    Meine Vermutung geht in eine ähnliche Richtigung wie die Punkte 1 – 3 von tommy.

    Angenommen Merkel ist doch eine US-Marionette, die sehr wohl Befehle verfolgt. Die USA managen schlau genug, um ihr nichts abzuverlangen was diese wertvolle Marionette gefährdet. Dafür spricht:

    – Southstream hat sie mitvernichtet. Northstream 2 könnte eine Beruhigungspille für die heimische Industrie sein.

    – Deutschland ist Kriegspartei in Syrien. Höchstoffensichtlich seit der Patriot-Stationierung vor den türkischen Rebellenlagern. Aber Deutschland ist noch nicht bereit sich an einem solch heißen Krieg ernsthaft zu beteiligen. Die Bevölkerung würde kochen (ja sind Schafe, aber in deutschen Schafen schlummert bekanntlich einiges…), wenn 1.000-2.000 Soldaten der klitzekleinen Gurkentruppe in Syrien fallen, Seite an Seite mit Türken, Saudis und anderen Islamisten. Also ist Deutschlands Kriegsbeteiligung die Befeuerung des syrischen Aderlasses. Wehrfähige Männer werden mit falschen Versprechungen ins gelobte Deutschland gelockt. Deutschland ist offiziell zurückhaltender, hier kommt man auch als neutraler/passiver Syrer hin. Über sie kann man später Einfluss in Syrien ausüben. Eleganter.

    • Malkaye sagt:

      P.S.:

      Außerdem könnte dies strategische Weitsicht des Frauentauschs der USA in Nahost bedeuten:

      Je weniger frustrierte Sunniten in Syrien sind, umso niedriger saudischer und türkischer Einfluss. Und umgekehrt ist das Spiel der angehenden Verlobten – Iran – leichter (die schiitische Achse vom Persischen Golf bis zum Mittelmeer aufrecht zu erhalten). Der sunnitische Halbmond rückt durch die Abwanderung syrisch-sunnitischer Millionen in weitere Ferne.

      • Tja Malkaye, die Schiiten haben den Vor- vs. Nachteil, a ‚la Sunniten & Evangelikalen nicht zu missionieren, was, siehe Juden, langfristig von Vorteil ist! Noch Fragen?

      • Demeter sagt:

        @ Malkaye

        Dann dürfte aber die Türkei die Sunniten nicht nach Deutschland schicken. Das ist dann unlogisch.

        Eher glaube ich, dass die Türkei in den syrischen Flüchtlingen langfristig Konfliktpotential sieht und versucht, diese auf gewisse Weise zu türkisieren. Die syrischen Kinder im Lager lernen türkisch und wachsen wie Türken auf. Man entfremdet diese systematisch ihrer Heimat Syrien. Sie sollen später einmal als pro türkische Bürger einen Puffer in der Grenzregion bilden. Also ein ständiger Unruhefaktor für Syrien.

    • Analitik sagt:

      Merkel verhält sich nicht wie eine US-Marionette. Noch mal: An den _Taten_ soll man die Menschen erkennen. Wenn die Theorie nicht zur Wirklichkeit passt, ist nicht die Wirklichkeit falsch, sondern die Theorie. Die Theorie, dass Merkel eine US-Marionette ist, passt einfach nicht zur Wirklichkeit. Diese Theorie wärmt vielleicht das Herz wütender Bürger, aber das macht sie nicht geeignet, wenn man verstehen will, was wirklich vor sich geht.

      Nordstream 2 ist keine Beruhigungspille. Es ist die dringend benötigte Lösung für die Energieprobleme der EU. Zusätzlich macht Nordstream 2 Deutschland zum zentralen EU-Umschlagsplatz für Erdgas. Das stärkt Deutschlands Position unglaublich stark! Das verschiebt das Kräftegleichgewicht in der EU so kolossal, dass sich der Rest der EU mit gutem Grund in die Hosen scheißen muss. Schauen Sie nur, was sich die zerstörte Ukraine erlauben darf, nur weil sie ein zentrales Transitland für Erdgas ist: http://analitik.de/2015/09/18/ein-weiteres-ultimatum-fuer-die-eu/

      Zum menschlichen Aderlass an Syrien als Ziel der Flüchtlingskrise habe ich in einem Kommentar weiter oben schon geschrieben. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist viel zu schlecht, um das eine glaubhafte Option werden zu lassen.

      • Tja Analitik, A. MERKEL hat wahrlich begriffen: „An der Spitze ist immer noch Luft“ und die liegt spätestens seit ca. 2008 nicht mehr in den USA! Noch Fragen?

      • Tja Analitik, A. MERKEL hat eines impliziert: “ An der Spitze ist immer noch Luft“ und die steht spätestens seit ca. 2008 nicht mehr über den USA! Noch Fragen?

      • Malkaye sagt:

        @Analitik

        Ich bin nicht überzeugt, dass Deutschland eine souveräne Energiepolitik verfolgt, bzw. zu verteidigen bereit ist. Sonst hätte man sich in Libyen nicht „enthalten“ (und dann in NATO-Stäben BW-Offiziere abgestellt, die die Bomberziele für Franzosen, US-Amerikaner, Kataris (LPG!) & Co. ausgewählt haben.

        Neben den X Gründen (u.a. Gold Dinar als Reservewährung Afrikas vs. Euro-gebundenen Franc CFA etc.) hat hier die deutsche Wintershall sehr wichtige Erdöl- (und Gas?) Konzessionen verloren. Oft zugunsten französischer Konzerne. Und Katar machte seine LPG-Tanker wieder attraktiver.

        Deutschland weiß, dass die Antwort russisches Gas heißt. Und wie setzt man das in der EU am besten durch? Indem man der einzige Dreh- und Angelpunkt ist, oder indem man die EU-Partnerinteressen einbindet (Southstream)? Ich glaube Letzteres.
        Solange es für russisches Gas nur Northstream und die Ukraine gibt, kann man (USA, Katar) die EU leicht illoyal gegenüber Deutschland stimmen, wenn es z.B. an Energiesanktionen gegen Russland geht. Southstream hingegen würde durch Durchflussgebühren den Balkan und Österreich alimentieren, die EU als wichtigen Abnehmer russischen Gases (vs. China) positionieren und nebenbei Risiko streuen, falls – wie in der Ukraine – Northstream physisch angegriffen wird. Und die Leitungen für Southstream sind ja schon sogut wie fertig gebaut.

        Dass Deutschland Bulgarien verboten hat diese Leitungen anzuschließen ist in eine Tat, an der man Merkel messen kann. Und das Kosten-/Nutzen Verhältnis ist hier nicht im Interesse Deutschlands, wenn es eine starke und einige EU anführen will. Eine integrierte Energiepolitik wäre hier wichtiger, als Gaszwischenhändler zu sein.

        Grüße

        • Analitik sagt:

          Es waren die USA, die Bulgarien SouthStream verboten haben.

          Libyen ist schon eine Ewigkeit her, was die internationalen Beziehungen angeht. Damals hat auch Russland sich enthalten. Die Weltordnung von heute ist schon nicht mehr vergleichbar mit der von 2011. Die EU stemmt sich erst seit 2014/15 offen gegen die USA. In diese Zeit fallen alle großen Marker des Widerstands: Beitritt zur AIIB, NordStream 2, Aufrechterhaltung und Wiederaufbau der Beziehungen zu Russland. Warum erst seit dieser Zeit? Weil 2014 klar wurde, dass die USA offen die EU angreift.

        • Stephan Becker sagt:

          Ich habe bezüglich Nordstream verschiedene Gerüchte gehört:
          1. Wer verdient wirklich an der Einleitung russischen Erdgases ins deutsche/europäische Erdgaspipeline-Netz? Ein deutscher Energiekonzern?
          2. Die beiden bereits existierenden Röhren sollen nicht voll ausgelastet sein. Bei Wikipedia heißt es 2013 waren sie nur zur Hälfte ausgelastet.
          In diesem NDR-Artikel heißt es dass sie jetzt eine Auslastung von 83% haben:
          http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Ostsee-Pipeline-Zwei-weitere-Straenge-geplant,ostseepipeline112.html

          • Analitik sagt:

            Zu 1) Steht in Ihrem Link. Da haben sich mehrere EU-Konzerne aus verschiedenen Ländern eingeklinkt. Am meisten wird Deutschland verdienen (monetär und politisch), weil es mit NordStream 2 zum Gastransitland wird.

            Zu 2) Die Ukraine stellt etwa 50% der Gastransitkapazität von Russland in die EU. 2019 soll der Transit durch die Ukraine enden – so jendefalls die Drohung Russlands. Die Restkapazität von NordStream 1 wäre dann nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Irgendeine zusätzliche große Leitung muss her. Am besten zwei.

          • Stephan Becker sagt:

            „Zu 1) Steht in Ihrem Link. Da haben sich mehrere EU-Konzerne aus verschiedenen Ländern eingeklinkt.“

            Ja und Nein. Da steht:
            „Der russische Energiekonzern Gazprom und seine europäischen Partner wollen die im vorpommerschen Lubmin anlandende Ostseepipeline ausbauen. “
            „An dem Projekt sind den Angaben zufolge auch die Konzerne OMV (Österreich), Shell (Großbritannien/Niederlande) und Eon beteiligt.“
            „Laut Gazprom-Sprecher Sergej Kuprijanow wird der Gasmonopolist mindestens 51 Prozent der Anteile an der neuen Pipeline halten. “
            „- Betreiber: Nord Stream AG “

            Es geht jeweils nur, wenn ich den Text richtig deute um den Bau und den Betrieb der PIPELINE. Nicht um die Kassierung des sogenannten Erdgas-Grenzübertrittspreises!

            Ich habe mal was läuten hören, dass es da eine eigene Firma gibt, die nur für diesen Einspeiseknoten zuständig ist und die dann wohl auch mit der Kassierung dieses Grenzübertrittspreises bzw. der Differenz zwischen Eingangs- und Ausgangspreis zuständig ist.
            Bis zur Grenze von Russland gilt der russische Preis, dann kommt der Aufschlag durch die Pipeline bis Lubmin und ab dort gilt für ganz Deutschland der gleiche Erdgas-Preis (inkl. MWSt + Energiesteuer etc.) zuzüglich weiterer Transportkosten?

            Ein bischen Infos, aber auch nicht wirklich ausreichend:
            http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erdgas/index.html

            Wie ich hier (http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erdgas/publikationen/energie_erdgas_ermittlung_preis.pdf) gelesen habe, ist jeweils ein Importeur für die Angaben der importierten Erdgasmengen zuständig und sicher auch fürs Kassieren. Wer ist das in Lubmin? Wintershall? EON? RWE?

            • Analitik sagt:

              So wie ich das verstehe, ist der Grenzübergangspreis kein Aufschlag, sondern der Gesamtpreis, der am Grenzübergang zu zahlen ist. In diesem Fall also der Endpreis, den Deutschland für das Gas zahlt, wenn es an der deutschen Grenze abgenommen wird.

              Die Nord Stream AG als Betreiber der Pipeline kassiert natürlich die Transitkosten. Welche Tochter- oder Konsulting-Firma die Buchungen verwaltet, ist im Prinzip uninteressant.

      • Gerhard sagt:

        In der Hermetik gibt es die verschiedenen Einweihungsrituale und Prüfungen für die verschiedenen Grade . Aber allgemein ist es Ritus , dass man einen höheren Grad erreicht , wenn man es schafft, mit einer Klappe noch um eine Fliege mehr zu erlegen , als beim letzten mal. So sind strategische Aktionen meist so geplant , dass man mehrere Ziele auf einmal erreicht . Darum kann man sich nicht auf eine Sache alleine konzentrieren. Somit sagte der eine : “ Damit wollten diese leute doch nur erreichen , dass……..!“
        Und der andere sagt : “ Nein,….viel eher glaube ich , sie wollten damit……..!“
        Da aber niemand erkennt, das beide Recht haben, werden sie eben alle beide als Verschwörungstheoretiker abgestempelt.

    • Tja Malkaye, das entspricht in etwa den feuchten Träumen des man Joseph Fischmann entmannten Auswertigen Amtes und Flintenuschis Gurkentruppführern! Noch Fragen?

  4. tommy sagt:

    @ Malkaye:

    Europa soll langfristig von den Energielieferungen aus Russland abgekoppelt werden. Zufälligerweise wurden kurz vor Ausbruch der Konflikte in Syrien riesige Öl- und Erdgasvorkommen endeckt. Das Gas wäre für uns ca. 30% billiger als aus Russland.

    Die Flüchtlinge sind Teil des Krieges und unser Preis, um an diese Energievorkommen heran und teilhaben zu können.

    • Analitik sagt:

      Interessanter Gedanke. Problem: Der Preis ist sehr hoch. UND es gibt keine Garantien, dass wir das Ziel erreichen, das syrische Erdgas. Es gibt das Gegenteil von Garantien. Verlässliche Lieferungen von Erdgas kann es nur geben, wenn Förderer und Transitländer politisch stabil sind. Wenn der Förderer und/oder ein Transitland ins Chaos gestürzt wird, kann es da noch so viel Erdgas geben – man kann einfach nicht darauf bauen, dass dieses Erdgas gefördert wird und am Ziel ankommt. Die Ukraine bietet uns gerade ein gutes Beispiel dafür. Sie ist noch längst nicht so weit zerstört wie Syrien, aber die Zuverlässigkeit der EU-Gasversorgung ist schon so massiv bedroht, dass hastig Alternativen zur Ukraine aufgebaut werden.

      Wenn wir also Syrien zerstören und menschlich ausbluten, dann herrscht dort Chaos und das dort vorhandene Erdgas können wir nicht einplanen. Es könnte bei uns ankommen. Oder auch nicht. Es hinge nicht von uns ab. Bezahlen Sie an Merkels Stelle für dieses zweifelhafte Vergnügen mit der inneren Destabilisierung Deutschlands und der EU?

    • Tja Tommy, aber davor stehen noch die akt. Besatzer! Noch Fragen?

  5. Thomas Roth sagt:

    Ich dachte, alles was es zu dem Thema zu sagen gibt, schon gehört zu haben. Und dann, wenn man denkt, der Drops ist gelutscht – dann kommt Analitik daher. Ich habe Ihren Text dreimal gelesen. Habe dabei den aufkommenden Neid auf Ihr Können unterdrückt und bin dann in Bewunderung ausgebrochen. Fachlich, logisch, stilistisch ausgefeilt .. vielen Dank dafür.
    p.s. Das Ziel der Teilung der EU ist sehr wohl denkbar: Skandinavien, Visegrad, Balkan, ehemalige Montanunion. Und das wollte die BK verhindern? Ein fremder Gedanke ..

  6. Tja ANALITIK: Respekt, denn Sie haben es akt. geschafft, die professionalen Talmudisten für Ihre Seite zu interessieren! Noch Fragen?

  7. Johanniskraut sagt:

    SPANNED! Mega-spannend das Thema! Und die Analyse ist super formuliert und aufs Feinste durchdacht! Das inspiriert mich, vielen Dank Analitik!

    Ich halte die Raute für ein Etwas, dass schon vor langer Zeit der zionistisch-wahabitischen Terrorachse die unbedingte Treue geschworen hat – aber neulich den dafür zu zahlenden Preis nicht aufbringen mochte. Dieser Preis, war ein offener Krieg gegen Russland auf europähischen Boden, incl. nahezu 100%tiger Wahrscheinlichkeit auf ein atomaren Schlagabtausch, was große Teile Russlands und komplett Zentraleuropa auf sehr lange Zeit unbewohnbar machen würde. Auf Zentraleuropa können die zios gut verzichten und der erste und immer bleibende Feind -Russland- wäre zerstört oder zumindest schwerstens angeschlagen. Ein gutes Ergebnis aus deren Sicht.

    Die Raute und die hiesigen ihr hier nahestehenden Topeliten wollen sich äußerst ungerne von der zio-wahab-Terrorachse lossagen, mit der sie seid langem traditionell verbunden sind und mit der sie jede Menge gemeinsame Organisationen haben. Aber den endgültigen Overkill mögen die hiesigen Eliten auch nicht, denn er nimmt ihnen ihren privaten Spielplatz weg, auf dem sie all die letzten Jahre fröhlich geschaltet haben, wie sie gerade wollten und wo sie jede Menge Spaß und spannende Aktivitäten haben. Dieser Bündnispreis ist selbst der Raute und ihren seelenlosen Spießgesellen zu hoch und so proben sie schon mal bei Kleinigkeiten (Minsk II) den Aufstand.

    Die zio-wahab-Achse wiederum denkt: „Was soll ich mit nem Vasallen, der mich hintergeht?“ Ein unglaublicher Frefel in deren Augen. „Und wenn wir die Kolonie Europa nicht als gehorsamen Vasallen haben können – sondern nur als tut-so-als-ob-Vasallen“ – eine Unsicherheit, die die zios gar nicht ab können – „dann werden wir in jedem Fall verhindern, dass unsere Kolonie als intaktes, potentes Wirtschaftsgebiet in die freundlichen, hilfsbereiten Hände unseres Erzfeindes Russland fällt. Und da unser Vasall sich partout nicht auf einen Krieg mit Russland einlassen will, ordnen wir die Zerstörung von innen an und zwingen die Raute das mit zu machen.“ (gemäß Analitiks Erklärungen zu den Geheimdienstakten) Und was kann Russland mit einem völlig vom Bürgerkrieg zerrütteten Zentraleuropa anfangen? Nichts. Es wäre nur eine Belastung.

    So hat die zio-wahab-Terrorachse wenigstens ihren schleichenden Macht- bzw. Einflußverlust in der europähischen Kolonie ein klein wenig dadurch relativiert, dass das ihrer Macht entgleitende Objekt, für nix mehr zu gebrauchen ist, und kann sich wieder ihrer zweiten großen Baustelle zu wenden: Denn der Kampfköter der Achse, die usa, ist mit Obama/Trump mega-schwer am abdriften von der Parteilinie und bereits übelst nahe an Russland heran gerückt. Diese Baustelle benötigt in nächster Zeit deren erste und meiste Aufmerksamkeit, würde ich meinen. Denn wenn die auch noch ihren Kampfköter verlieren, ist´s aus mit diesen Menschenschändern.

    Wenn all diese Vermutungen richtig sein sollten, könnte man abschließend vielleicht sogar sagen, dass die Flüchtlingskrise, der Preis dafür ist, die zio-wahab-Achse nicht offen brüskieren zu müssen (und dadurch zu unkalkulierbaren Reaktionen zu verleiten) – aber sich auch nicht einen offenen WK III incl. atomaren Schlagabtausch aufzwingenn zu lassen.

    Und wenn das alles so ist, wie ich hier mal offen vor mich hin vermute, so möchte man meinen, dass es in der nächsten Zeit vielleicht der richtige Zeitpunkt wäre, dass unsere hiesigen Eliten, das Bündnis mit der Terrorachse wirklich brechen und sich mit Putin und Trump zusammen tun und in unserem Land ein großes, echtes Aufräumen beginnen…Wir werden sehen…

    • Politicus sagt:

      @ Johanniskraut

      wie kommen Sie auf unbewohnbar?

      Denken Sie einmal an Hiroshima und Nagasaki.

      Waren das Konfettibomben?

      • Tja Politikus, sah mal im Fernsehen eine putzmuntere Frau (vor ca. 5 Jahren)über deren Arbeitsplatz im einzigen Stahlbetonbau (Post) als Zielpkt. in ca. 500 m die Bombe explodierte, während die umliegenden Holzhütten einen Feuersturm nährten und ihre beste Freundin wegen des Durstes den niederfallenden schwarzen Regen trank! Noch Fragen?

    • Analitik sagt:

      „Ich halte die Raute für ein Etwas, dass schon vor langer Zeit der zionistisch-wahabitischen Terrorachse die unbedingte Treue geschworen hat – aber neulich den dafür zu zahlenden Preis nicht aufbringen mochte.“

      1. Was ist die zionistisch-wahabitische Terrorachse? Wer sind diese Zionisten? Das ist eine ernsthafte Frage.

      2. In Ihrer Aussage ist ein Widerspruch. Unbedingte Treue schwören und den Preis nicht aufbringen wollen ist ein Widerspruch. Wenn Sie „Treue schwören“ meinen, einen Schwur also, den man aus Eigeninteresse ausspricht, aber nicht ernst meint, dann sollte uns klar sein, dass wir von einem „Treueschwur“ reden und nicht von einem unbedingten Treueschwur. Dann wäre das schlicht Täuschung und wir befinden uns im Rahmen der ganz normalen Realpolitik.

      Merkel leistet tatsächlich regelmäßig öffentlich einen „Treueschwur“ gegenüber den USA. Aber die USA sind nicht doof, sie erkennen die Diskrepanz zwischen Merkels Worten und Taten. Deswegen befinden wir in der EU uns bereits im Krieg mit den USA. Es ist ein hybrider Krieg. Wer bis jetzt noch nicht verstanden hat, was ein hybrider Krieg ist, wird es nun gezwungenermaßen am eigenen Leib erfahren. Und in diesem Krieg werden wir angeführt von… Merkel. Es kann einem schon das Weltbild zerreißen. Oder dazu führen, dass man sich Theorien zurechtlegt, die weit an der Wirklichkeit vorbeigehen, aber dafür das Feindbild Merkel bewahren. Vielleicht führt es auch dazu, dass man erkennt, dass man sich in etwas getäuscht hat.

    • Tja Johanniskraut, hörte mal, soll gut gegen Depri sein, kann in soweit Ihre Abneigung gegen Donald TRUMP durchaus nachvollziehen und empfehle Ihnen sich einen möglichst großen Vorrat zu zulegen! Noch Fragen?

    • sw sagt:

      Rußland könnte mit einem, vom Bürgerkrieg, zerstörten Europa natürlich etliches anfangen. Denn auch Rußland ist ein kapitalistischer Staat und beim Wiederaufbau würde das Wachstum über sehr lange Zeit stabilisieren. Denn das Wissen ist ja weiterhin vorhanden.
      Ein Wiederaufbau Europas mit Hilfe Rußland würde diese Verbindung massiv stärken.

      Dazu sollte man sich erinnern. Die Verbindung Deutschland-Rußland (hier sogar Europa-Rußland) war und ist der Alptraum der Angelsachsen seit Mackinder.
      Deswegen würde Europa von der USA auch nicht Rußlan einfach überlassen werden.

      • Tja sowas, P. d. G. hätte mehr als genug mit den umgepolten Westukrainern, sprich Galizien vs. Lemberg zu tun! Noch Fragen?

      • Johanniskraut sagt:

        sw sagt:
        „Rußland könnte mit einem, vom Bürgerkrieg, zerstörten Europa natürlich etliches anfangen. Denn auch Rußland ist ein kapitalistischer Staat und beim Wiederaufbau würde das Wachstum über sehr lange Zeit stabilisieren. Denn das Wissen ist ja weiterhin vorhanden.
        Ein Wiederaufbau Europas mit Hilfe Rußland würde diese Verbindung massiv stärken.“

        Danke für den Einwand sw, so hab ich das noch gar nicht gesehen, da muss ich Dir definitiv Recht geben!

        Nichts desto trotz, scheinen sich die hiesigen Eliten im Moment offen neu zu formierne, sprich: sich an Russland an zu nähern und das troditionelle Zio-Bündnis zu kündigen (siehe Blöd-Zeitung). Was den Rest meiner Vermutungen bestätigen könnte.

  8. kranich05 sagt:

    Den großen Lobworten der Vorredner für diesen Text schließe
    ich mich an.
    Ich sehe die Migrationskrise als einen Hebel, die deutsche Gesellschaft, alle ihre Flügel, ABSOLUT zu chaotisieren und damit jeder Widerstandsfähigkeit gegen die kommende Diktatur, den Faschismus des 21. Jahrhunderts, zu berauben. Die Macht bereitet sich auf den Ausnahmezustand als Normalzustand der Gesellschaft vor. In spätestens zwei Jahrzehnten braucht sie ihn perfekt, elastisch, andauernd – als vollendete neue Barbarei.

  9. Politicus sagt:

    @ Analitik

    Ich habe ihren Artikel, aus Zeitmangel, nur überflogen. Und wenn ich ehrlich bin teile ich ihre Sichtweise nur bedingt.

    Kleines Beispiel. Ihre Feststellung zur Demographie. Fakt ist, durch Automatisierungsprozess (z.B. Industrie 4.0) fällt in Zukunft jeder zweite Arbeitsplatz weg. Die Arbeitserleichterung und das „Teiletauschsystem“ im Handwerk ergeben ähnliche Ergebnisse. Hier haben wir allenfalls ein Gewinnverteilungsproblem. Durch die Technisierung wird natürlich eine Überproduktion erreicht, die meist (immer), ein wenig Wirtschaftsgeschichte täte hier gut, zum Krieg führt.

    Das bedeutet, um die Produktion und das Handwerk am leben zu halten, werden immer weniger Menschen, Arbeiter, benötigt. Ihren Ansatz, demographischer Faktor, lasse ich allenfalls für den Absatz der Güter gelten.

    Eventuell ist es besser, aus einer Fachebene heraus Analysen zu schreiben, als aus der Bauchebene.

    • Analitik sagt:

      Der demographische Faktor ist nicht mein Ansatz. Ich lasse ihn in dieser Analyse für gar nichts gelten. Ich habe alle möglichen _denkbaren_ Begründungen gedanklich durchgespielt und geprüft, welche Begründungen in Betracht kämen, um umkontrolliert über eine Million Flüchtlinge in Deutschland aufzusaugen. Wie Sie beim gründlichen Lesen des Artikels feststellen werden, habe ich den demographischen Faktor schon bei einer oberflächlichen Analyse verworfen, so dass die Notwendigkeit einer tieferen Auseinandersetzung mit diesem Faktor gar nicht nötig wurde.

      Mit dem, was Sie sagen, haben Sie Recht. Auch mit dem letzten Satz, wenngleich ich mich in diesem Fall nicht angesprochen fühle.

    • Politicus, uns Deutschen ist der Weltmarkt genug, denn in der Spitze ist immer noch Luft! Noch Fragen?

  10. Politicus sagt:

    Nachtrag bzw Erkläfung zum Absatz von Gütern.

    In der BRD wurde durch Überproduktion eine ständige Marksättigung erreicht. Um den Absatz anzukurbeln, ohne Krieg, wurde ständig von der Wirtschaft eine Zuwanderung von ca. 150 000 Menschen gefordert. Begründet hatte man dies mit dem demographischen Faktor, die Kröte schluckte der BRD-Insasse kritiklos. Sicherte dies doch zum Teil seinen Arbeitsplatz.

    Aus Zeitmangel breche ich jetzt hier ab.

    • Tja Politicus, die inthronisierten Verbandsvertreter mußten wohl Schützenhilfe leisten, denn seit BISMARK ist die Welt der Deutschen Markt und mit der Industrie 4.0 kann man die einströmenden Funktionalen Analphabeten nicht ein mal mehr zum putzen von Robotern gebrauchen! Noch Fragen?

      • Politicus sagt:

        Roboter vielleicht nicht aber Klärgruben und Dixis, nur mal so als Beispiel, schon. Es gibt immer eine Arbeit für die unteren Ränge.

        Ich möchte daran erinnern, dass tausende von Türken, ab 1961, in die BRD kamen. Überwiegend aus Anatolien. Das waren ungebildete Leute, der deutschen Sprache NICHT mächtig und wurden überwiegend für Anlernjobs, also Bandarbeit, Reinigung, Bauarbeiter usw. eingesetzt.

        Dazu noch einen Tipp, warum ist wohl Herr Weise, Chef der AfA, zusätzlich der neue Chef (obwohl das SGB so etwas verbietet) vom BAMF?

        Warum wohl gibt es nach Erstaufnahme sofort deutsch Grundkurse?

        Warum wohl gibt es seitens der AfA/JC durchgängige Befragungen der Migranten auf deren Fachkompetenz? Nein nicht im Vergewaltigen und Rübenschneiden.

        Und, warum wohl fabuliert Zetsche, Mercedes Chef, schon vom neuen Wirtschaftswunder, durch Migranten angestoßen.

        Noch eine Randbemerkung, viele arbeitslose BRD`ler sind für gewisse Arbeiten Motivationslos. Da stellt sich tatsächlich die Frage, wer soll die Arbeit machen. Die Arbeiter aus dem europäischen Osten haben nämlich auch keinen Bock mehr dazu.

        Im Libanon wurde ein Flüchtlingslager mit „deutschem Geld“ und unter deutscher Führung unterhalten. Auch von dort aus kamen die Meldungen oder die Mär, vom gut gebildeten Syrischen Facharbeiter. Man liefert, was die Politik und Wirtschaft fordert. Zumindest auf dem Papier.

        So, abschließend eine Bemerkung. Ich habe das Gefühl, bitte nicht böse nehmen, das es sich in den Forenbeiträgen nicht um Analysen handelt sondern um Annahmen. Glaskugelsehen wäre nicht richtig, da ja nur über Vergangenheit und Gegenwart gerätselt wird. Rätseln ist der richtige Ausdruck, wie ich meine, denn ich erkenne keinen hier oder beim Saker der tatsächlich vom Fach ist oder tatsächlich in der Materie drinsteckt.

        Aber viele befinden sich dabei in guter Gesellschaft, Politiker informieren sich auch nur aus den Medien und sind nicht vom Fach. Das ist eben der Punkt weswegen die waren Entscheider so leichtes Spiel haben.

        • Tja Politikus, zum putzen, u. a. der „DIXIS“, werden HARTZ-4 Frauen verpflichtet und damit sie Ausversehen mit dem Gesicht nicht in die vollgeschissene Klobrille fallen, bekommen sie akt. allmählich verordnete Rückendeckung durch ihre männlichen Leidensgenossen! Noch Fragen?

          • Politicus sagt:

            ha ha, wobei die gebückte Stellung, also kurz vor dem Schüßelfall, noch zum druckabbau genutzt werden kann.

            Ich musste so lachen, als ich einen DRK`ler (Flüchtlingsbetreuer) fragte „ob über sexuellen „Notstand“ der jungen „Flüchtlinge“ gesprochen und Lösungen geschaffen wurde. Die Antwort war nein. Nun das UNHCR hat sich Gedanken gemacht, siehe hier…….

            http://tracks.unhcr.org/2015/12/the-germans-welcoming-refugees-into-their-homes/

            so kann Mustafa dem zeugungsfaulen Deutschen Mann tatkräftig unter die Arme greifen. Alle werden glücklich!

        • Stephan Becker sagt:

          “ Auch von dort aus kamen die Meldungen oder die Mär, vom gut gebildeten Syrischen Facharbeiter. “

          Glauben Sie die Syrer haben alle auf Bäumen oder in Höhlen gelebt?
          Wer reparierte denen ihre Mercedese oder Volkswagen? Wurden die per Schiff nach Deutschland zur Reparatur verschifft?
          Wer hat Computer repariert oder gewartet?
          Wer bildete Syrer in Landwirtschaft aus (Düngen, Spritzen, Säen, Ernten)?
          Wer reparierte die Landmaschinen?
          Wer bediente im Hafen die Entladungsanlagen?
          Gibt es in Syrien keine Schulen? Keine Elektriker? Keine Wasseringenieure oder Wasserbautechniker?
          Architekten? Bauingenieure? Busfahrer? Lkwfahrer? Taxifahrer? Tankstellentechniker? Feuerwehrleute?

          Ich bin kein Fachmann für Syrien, ich war nie dort, aber ich weiß, dass Syrer auch Menschen sind und ich benutze meinen Verstand so wie jeder diesen benutzen kann.

  11. CGB sagt:

    Exzellenter Artikel, Repekt!

  12. Tom sagt:

    Zum Gas hab ich letztens einen Bericht gelesen das Israel und die Türkei eine Pipeline durchs Mittelmeer planen an Syrien vorbei.
    Wenn also die gesamte Debatte das Syrien als Gas-Transitland in diesen Konflikt geraten ist so einfach zu lösen wäre, warum ist das nicht schon lange geschehen. Auch vor Griechenland wurden angeblich riesige Gasvorkommen entdeckt???
    Die VW Affäre ist eine TTIP Keule.
    Ich wette das VW am Ende mehr bezahlen muss als BP für die Verseuchung des Golf von Mexiko. Wenn TTIP nicht unterschrieben wird.

    • Analitik sagt:

      Das ist überhaupt nicht einfach zu lösen, deswegen ist es auch nicht gelöst.

      http://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/etudes/join/2009/431602/IPOL-PECH_ET%282009%29431602_DE.pdf
      Wenn Sie auf Seite 79 der pdf navigieren, sehen Sie das Problem. Eine Seeverbindung zwischen Israel und Türkei führt durch Hoheitsgewässer von Drittstaaten. Syrien, Zypern, Griechenland und Ägypten sind zudem allesamt Nachbarn, die mindestens zu einem der Beiden (Israel, Türkei) in starker Konkurrenz oder gar Feindschaft stehen.

      Israel ist ohnehin kein begehrter Partner in solchen Fragen. Genauso überheblich, eigenwillig und unberechenbar wie die Türkei. Wenn Sie zwei solcher Partner auf der Transitstrecke haben, sind Ihnen große Transitpreise und viele Kopfschmerzen garantiert.

      Da ist ganz und gar nichts einfach.

  13. Beat Mario Kurt sagt:

    Hallo Analytik,

    Angenommen ihre These ist richtig, (Danke dafür im übrigen!), dann stellen sich mir 2 Fragen:

    1.
    Wenn alle führenden Politiker die ähnliche europäischen Ziele wie Merkel teilen würden (wovon nicht ausgegangen werden kann), dann müssten doch jetzt in den Medien viel pragmatischere Wortführer zu Wort kommen, statt der massiven Angriffe, da ja der zu zahlende Preis tatsächlich sehr hoch ist. Oder irre ich mich da? (Oder wird das nur zur Selbstprofilierung genutzt?)

    2.
    Warum musste es denn zu so einem großem Rätsel werden? Liegt das an Merkels Taktik des Taktieren’s („Treueschwur“) sich um einen besseren Preis zu erzielen nicht offenbaren zu können? Der Preis ist ja trotzdem ziemlich hoch. Und glaubt sie infolge dessen, diese gern von außen genutzte konfliktreiche Situation meistern zu können? Die EU steht ja auch „währungstechnischen“ Sinne auf tönernen Füßen..

    • Analitik sagt:

      Danke für die herausfordernden Fragen. Hoffentlich habe ich sie richtig verstanden.

      Zu 1) Müssten, ja. Aber den Traum vom Vierten Reich teilen eben längst nicht alle EU-Länder. Die denken noch als Nationen und haben nicht den Wunsch, sich in einer größeren Struktur komplett aufzulösen. Vor allem haben sie diesen Wunsch nicht, weil die EU sich nicht als das Paradies erwiesen hat, das man sich von ihr versprach.

      Zu 2) Es ist Merkels Stil, keine klare Position zu beziehen und alles über Machtspiele hinter verschlossenen Türen zu regeln. Ein solches Verhalten schließt praktisch aus, dass man dem Volk klar kommuniziert, was man tut und wofür man es tut. Dazu müsste Merkel die Karten offenlegen, aber damit würde sie ihrer eigenen politischen Strategie die Grundlage entziehen.
      Ob die EU es schafft, ist immer noch eine offene Frage. Dagegen spricht, dass die EU im Kern faul ist. Eine schlechte Voraussetzung für einen echten Überlebenskampf. Die Hoffnung ruht am ehesten darauf, dass die USA selbst kollabieren, bevor sie die EU zerstört haben. Das ist durchaus möglich, dann hat die EU eine Überlebenschance.

      • Beat Mario Kurt sagt:

        Danke für Ihre Antwort.

        Hoffen wir das die Rechnung jener eingeschränkten Kommunikation nicht zum (von außen beförderten) Chaos führt, und sich eine vereinigende Formel für die hier Agierenden (im Kontext allgemeiner Ungleichgewichte) finden lässt.

      • Stephan Becker sagt:

        „Aber den Traum vom Vierten Reich teilen eben längst nicht alle EU-Länder. Die denken noch als Nationen und haben nicht den Wunsch, sich in einer größeren Struktur komplett aufzulösen.“

        War das Leben denn so schrecklich als es noch Grenzen gab, aber keine Computer, Smartphones, Tablets oder Flachbildfernseher bzw. Analogkäse und Digitalschinken?

        So war das damals:

        https://www.youtube.com/watch?v=D5wPDAGb9tE

        Naja so ungefähr halt, mit wenig Wohnraum, öfters kaputten Autos und reaktionären Lehrern und Eltern.

  14. Kaspar sagt:

    Hallo Analitik,
    habe Ihren sehr schönen Artikel und die dazugehörigen Kommentare, bis zum Zeitpunkt gelesen.
    Ich darf Ihnen zu 100 Prozent versichern das ich keine Ahnung davon habe was der Sinn der Flüchtlingskrise ist.
    Trotzalldem sind mir ein paar Sachen aufgefallen.
    Warum bezahlt Europa seine fälligen Beiträge beim UNHCR nicht?
    Man liest immer viel davon das die Türkei Europa erpresst. Sind die Türkei Ihrer Meinung nach dazu in der Lage? Ich habe immer gedacht das wäre nur eine Mär die man dem dummen Michel erzählt. Ich meine die EU hätte ja auch die Türkei erpressen können. So nach dem Motto; ihr seid Erststaat und wenn ihr euch nicht gut um die Flüchtlinge kümmert verhängen wir Sanktionen gegen euch. Dann hätte sich die Türkei an die UN gewannt und um Geld gebeten. Die UN hätten gesagt das die Mitglieder ihre Beiträge nicht zahlen und so fort. Für mich klingt das alles wie: „Je Eier desto Tanz“.
    Das Merkel das Ansehen Deutschlands aufpolieren wollte sehe ich auch nicht. Als ich dieses Jahr bei meinen Freunden in Bulgarien war musste ich über Rumänien weil die serbische Grenze geschlossen ist. In Ungarn, Rumänien und Bulgarien habe ich von niemanden auch nur ansatzweise positive Kommentare zu Angela Merkel erhalten.
    Alle waren sehr erbost das unsere Kanzlerin „Fremden“ (Nichteuropäern) hilft, sich aber einen Dreck um die Belange der Armen in Europa schert. Wer wirklich wissen will wie schlecht die Situation ist muss schon selbst mit dem Auto hinfahren und dann am besten aufs Land. Unterm Strich hat Das dem Ansehen Deutschlands und der EU eher geschadet.
    Das nächste ist die Organisation rund um die Flüchtlinge. Man hätte die Personalien auch in der Türkei klären können. Anschließend hätte man die Flüchtlinge per Schiff, Flugzeug, Bus und Bahn in Europa verteilen können. Da hätte Niemand schwimmen müssen.
    In Wirklichkeit ist der Ablauf aber so, das er überall möglichst viele Unkosten verursacht. Viele sind bereit auch privat zu Spenden und damit den ganzen Irrsinn noch zu unterstützen. In drei bis fünf Jahren werden wir dann alle die Skandalmeldungen lesen von den bösen, bösen Menschen die sich an der Flüchtlingskrise bereichert haben.
    Ob Frau Merkel eine US Vasall ist? Von welcher USA? Sind die nicht auch grad alle wie ein bisschen zerstritten? Da wäre dann die Frage, Vasall von welcher Partei oder Organisation?
    Ich glaube die Frage nach dem Sinn der Flüchtlingskrise erklärt sich nur dadurch wem sie nutzt. Warum hat Frau Merkel damals so schlagartig Ihre Meinung geändert? Warum ist sie vom Flüchtlingsgegner zum Flüchtlingsbefürworter mutiert?
    Das die Politik Angelika Merkels (speziell Griechenland und Flüchtlinge) gut für Deutschland oder Europa ist kann ich leider noch nicht sehen, ich würde es aber gern glauben wollen. Ich sage das nicht weil ich Angela Merkel unbedingt als Feindbild brauche, sondern weil mir dazu offensichtlich etliche Hintergrundinformationen fehlen.
    Haben Sie dazu vielleicht noch weiterführende Artikel oder werden Sie darüber schreiben?
    Nochmals vielen Dank für Ihre viele Arbeit.

    • CGB sagt:

      Hallo Kaspar, ihre Fragen sind an Analitik gerichtet, schalte mich daher nur kurz dazwischen.
      1. Deutschlands Image aufpolieren gegenüber wem – gegenüber Osteuropa ist es auch nicht adressiert (meine ich).
      2. Merkels Politik für Europa gut oder nicht? Analitik schrieb in seinem Artikel doch aber etwas hinsichtlich „EU-Destabilisierung“.

      • Kaspar sagt:

        Hallo CGB,
        ich freue mich natürlich auch über Ihre Kommentare, tut mir Leid wenn das anders rübergekommen ist. Um so mehr freue ich mich das Sie trotzdem geschrieben haben.

        Zu 1. Also Analitik schrieb oben: „Vielleicht wollte Merkel die anti-deutsche Stimmung in der EU kontern. Als primäres Ziel der Flüchtlingskrise aus Merkels Sicht erscheint mir das dennoch zu hoch gegriffen. Zu hoch ist der Preis. Zu groß die Risiken.“
        So wie ich Analitik verstanden habe, glaubt er auch nicht das, dieses Merkels Beweggründe wahren. Dann wollte ich noch Bezug (hab ich aber offensichtlich vergessen) auf die letzte Theorie von Analitik nehmen, bezüglich des Balkans. Nämlich das Merkel die Flüchtlinge nur aufgenommen hat damit der Balkan nicht wütend wird. Auch diese Theorie hat Analitik (so habe ich das zumindest verstanden) wieder verworfen. Das sehe ich genauso und wollte anführen das Sie es sich mit Ihrer Kehrtwende im Balkan trotzdem verdorben hat.

        Zu 2. Analitik schrieb in einem Kommentar an Politicus: „Wer bis jetzt noch nicht verstanden hat, was ein hybrider Krieg ist, wird es nun gezwungenermaßen am eigenen Leib erfahren. Und in diesem Krieg werden wir angeführt von… Merkel. Es kann einem schon das Weltbild zerreißen. Oder dazu führen, dass man sich Theorien zurechtlegt, die weit an der Wirklichkeit vorbeigehen, aber dafür das Feindbild Merkel bewahren. Vielleicht führt es auch dazu, dass man erkennt, dass man sich in etwas getäuscht hat“.
        Dazu kommt noch die im Artikel genannte Theorie, über den Balkan, in der Merkel versucht Europa zu retten indem Sie die Flüchtlinge nach Deutschland leitet.
        Es ist sehr gut möglich das ich da was falsch verstanden habe. Bei Analitk muss ich immer gewaltig umdenken und manchmal wird es mir trotzdem nicht klar.
        Ich hoffe das ich mich gut erklären konnte, falls nicht fragen Sie ruhig.

        • CGB sagt:

          Hallo Kaspar,
          es ist nichts falsch rübergekommen, mich interessieren Analitiks Antworten ja auch, deshalb wollte ich mich kurz halten (da ist kein impliziter Vorwurf enthalten gewesen).
          Freut mich, dass sie meine Kommentar willkommen heißen. Und, es ist alles klar formuliert, verständlich. So motiviert möchte ich zu ihrem letzen Abschnitt bloß folgende Ausschnitte aus dem Artikel nach meinem Verständnis (hoffentlich nicht sinnentzerrend – Analitik soll es berichtigen, falls es so transportiert, interpretiert werden könnte) hinsichtlich Relevanz (für mich subjektiv) zusammengestellt wiedergeben:

          „Politik ist interessengesteuert. Wenn wir verstehen wollen, warum Politiker etwas machen, müssen wir nach Interessen suchen.“

          „Interessen haben auch die USA. Auch sie haben natürlich haufenweise Agenten in die EU verschoben. Die Flüchtlinge in ihrer Gesamtheit, sowohl die Agenten als auch die Nicht-Agenten unter ihnen, sind ein Pulverfass, welches ins Herz der EU abgelegt wurde. Warum brauchen die USA ein Pulverfass in der EU? Weil die EU ihrem Herren nicht die erwartete Treue erweist.“

          „Die Flüchtlingskrise kann beide Zwecke erfüllen. Sie kann und wird genutzt werden, um Spannungen aufzubauen und auf diese Weise die EU unter Druck zu setzen und gefügiger zu machen. Wenn die EU dennoch nicht gefügig wird, kann man an der Eskalationsschraube weiter drehen und auf einen Zerfall der EU hinarbeiten.

          Ein Zerfall der EU ist kein Horrorszenario eines Verschwörungstheoretikers. Dass die Flüchtlingskrise die EU bis zum Zerfall spalten kann, tröten bereits unsere Massenmedien.

          Übrigens wurde die Berichterstattung zu Köln auch aus den USA angeheizt.“

          „Wenn eine fünfköpfige Familie in eine Dreizimmerwohnung einquartiert wird, fuchtelt der Familienoberhaupt erbost mit den Armen. Ihnen steht eine Vierzimmerwohnung zu.“

          „Und wenn Sie ein besorgter Bürger, aber kein Propaganda-Opfer sind? Dann erkennen Sie, dass es Spieler im Hintergrund gibt, die Sie als Bauern auf dem Schachfeld bewegen wollen. Spieler, die Ihre Sorgen und Ängste geschickt nutzen. Spieler, die Sie als Propaganda-Opfer gegen andere Propaganda-Opfer hetzen und einen Nutzen daraus ziehen, wenn sprichwörtlich Blut fließt.“

          „Wenn Sie kein Propaganda-Opfer sind, richten Sie den Zorn gegen die Richtigen. Die Richtigen sind die Organisatoren.“

        • Tja KASPERle, da sind aber wieder Seiten gefüllt!

          • CGB sagt:

            Tja Rudolfo, sagen sie es mir!

          • Politicus sagt:

            nicht an Sie Rudolf Robert Davideit, nur weil es in den Strang passt.

            a,Politk Interessen gesteuert? Ach so, deswegen.
            b,Zorn gegen Organisationen richten werden soll,gegen welche?
            c, Die USA, ha ha, gute Ablenkung, ist jedem verständlich, aber natürlich, sitzt.

            Das oben, ist ja beinahe wie ein Krimi geschrieben, wird im Band 2 der „Täter“ gefasst?

            Die BRD Wirtschaftsverbände haben es heutzutage leicht, bei den erkenntnissen der vermeintlich aufgeklärten Bürger.

            Ein Rätsel an die schlauen hier, im westlichen „Bündnis“ gibt es wieviele Nationalstaaten? Hilfestellung, Nationalstaaaten mit nationalen Interessen.

    • Analitik sagt:

      „Man liest immer viel davon das die Türkei Europa erpresst. Sind die Türkei Ihrer Meinung nach dazu in der Lage?“

      Ja. Die Türkei ist recht groß und geopolitisch ein wichtiger Knotenpunkt (das ist ihr Vorteil und ihre Geißel zugleich). Die Flüchtlingskrise hat die Erpressbarkeit der EU durch die Türkei gezeigt. Die EU hat der Türkei bereits 3 Milliarden Euro in den Allerwertesten geblasen, ohne Garantie einer Gegenleistung. Das macht die EU nicht aus Nettigkeit. Umgekehrt ist die Türkei natürlich auch durch die EU erpressbar und wurde und wird auch von der EU erpresst. Schauen Sie nur, wie lange die EU die Türkei am Nasenring führt mit der Aussicht auf einen EU-Beitritt. Was glauben Sie denn, wie viele Zugeständnisse die Türkei dafür gemacht hat, ohne dass es bis jetzt zu irgendwas gereicht hat beitrittsmäßig.

      „Ich meine die EU hätte ja auch die Türkei erpressen können. So nach dem Motto; ihr seid Erststaat und wenn ihr euch nicht gut um die Flüchtlinge kümmert verhängen wir Sanktionen gegen euch. Dann hätte sich die Türkei an die UN gewannt und um Geld gebeten. Die UN hätten gesagt das die Mitglieder ihre Beiträge nicht zahlen und so fort.“

      Auf diese Weise nicht. Sanktionen verhängt man nicht einfach so. Das dürfen nur die USA, weil sie sich über internationales Recht stellen und niemand sie dafür bestrafen kann. Die Sanktionen gegen Russland waren US-initiiert und die EU hat dabei nicht freiwillig mitgemacht, sondern wurde dazu gezwungen von den USA. Sanktionen sind kein gutes politisches Mittel und für alle außer den USA auch kein vernünftig anwendbares, streichen Sie das lieber.

      „In Ungarn, Rumänien und Bulgarien habe ich von niemanden auch nur ansatzweise positive Kommentare zu Angela Merkel erhalten.“

      Ja, das sind die Leidtragenden der EU-Erweiterung. Aber diese Menschen – auch wenn sie die Mehrheit sind – haben keine öffentliche Stimme. Und die ausländischen Medien haben Deutschland durchaus gelobt für die Flüchtlingsaufnahme. Der Punkt mit der Außendarstellung ist ohnehin nicht zentral. Den habe ich deshalb verwerfen müssen.

      „Das nächste ist die Organisation rund um die Flüchtlinge. Man hätte die Personalien auch in der Türkei klären können. Anschließend hätte man die Flüchtlinge per Schiff, Flugzeug, Bus und Bahn in Europa verteilen können.“

      Sie gehen von einer heilen Welt aus. Die Flüchtlingskrise ist ein _Angriff_ auf die EU. Die Türkei hat sich eben _nicht_ abgestimmt mit der EU, sondern die Schleusen geöffnet.
      Eine Verteilung mit Bussen, Bahn und Flugzeugen innerhalb der EU hat es dann ja gegeben. Übrigens hat keines unserer Qualitätsmedien die Frage aufgeworfen, woher diese Busse kamen, wer sie bestellt und bezahlt hatte. Das hätte nämlich ein schönes Licht auf die Organisatoren der Krise geworfen.

      „Ob Frau Merkel eine US Vasall ist? Von welcher USA? Sind die nicht auch grad alle wie ein bisschen zerstritten?“

      Sind sie. Sehr sogar. Das gibt der EU Spielraum, den sie auch nutzt, um sich von den USA zu befreien. Wären die USA geschlossen, hätte die EU nicht den Hauch einer Chance.

      „Warum hat Frau Merkel damals so schlagartig Ihre Meinung geändert? Warum ist sie vom Flüchtlingsgegner zum Flüchtlingsbefürworter mutiert?“

      Gemäß der einzigen Theorie, die für mich gerade Sinn macht, hat sie das gemacht, um einen tödlichen Angriff auf die EU abzuwehren.
      Das ist nicht gut für Deutschland oder die EU. Der Unterschied liegt zwischen „es ist schlecht für die EU, aber wir können damit überleben“ und „es tötet die EU jetzt sofort“. Merkel hat das kleinere Übel gewählt. Wie ich schon sagte, ihr Ziel ist nicht aufsuchend (etwas Gutes erreichen), sondern vermeidend (etwas Schlimmes verhindern).

      • Thomas Roth sagt:

        @Analitik Ich bin nach einigen Tagen, an denen ich über Ihre These nachgedacht habe, zu dem Schluß gekommen, dass Sie Recht haben. Zumindest ganz nahe dran sind. Begründung:
        – für USA ist TTIP mit EU wichtiger als vieles. Es war zu ahnen, dass die EU Probleme machen wird .. also muß sie neu formatiert werden. Das gefällt der Chefin der EU nicht, die findet den Laden so wie er ist, ganz gut. D.h., die deutsche Wirtschaft steht im Vordergrund, die Finanzwirtschaft tut ihr nichts (Rettung von 2008), Militär spielt keine Rolle (NATO ist ihr egal), deutsche Medien und Gerichte sind vorbildlich für EU. Warum sollte sie die Zerstörung zulassen?
        – sie weiß natürlich, dass der Balkan Ziel der Osmanen ist (siehe Bosnien früher und heute), und mit so einer Menge Flüchtlinge nicht zurecht kommt.
        – Es geht immer um Merkel-EU. Niemals um die Flüchtlinge. Qualität und Quantität spielen keine Rolle. Egal was da kommt, D wird damit fertig. Alle Widerstände wird sie mit einer Ansage wegwischen können. Das Innenverhältnis in D ist wie beim Menschen das Immunsystem. 15 Mio nach `45, 4 Mio Türken und Italiener, 16 Mio Ossis, na und? So denkt sie. Ich weiß das, weil wir die ersten 40 Jahre (zur Prägung) das Gleiche erlebt haben.
        – das Luder ist zäh. Die bringt nichts aus der Spur. Kein Kohl, kein Schröder und Amis gleich gar nicht. Also zieht sie das durch.
        – die Flüchtlinge scheren sie nicht. Das sollen Altmeier und Co. erledigen. Der Balkan ist gerettet.
        – Jetzt sind die größten Probleme: der Wortführer des amerik. Ostens, der Italiener (hat gestern den Türkeideal zum Scheitern gebracht) und die Ukraine.
        – sie will D-RF fest installieren. Die Sanktionen kümmern sie nicht – aber das der Frieden in der Ukr bleibt, den sie verhandelt hat. Pl wird von ihren Leuten in der EU erledigt und Italien mit in den Russland Deal integriert. Z.B. über Freigabe South-Stream bis dahin.
        – auch sie sitzt die USA-Pleite aus, denn ohne Schutz will sie dann doch nicht. Aber mit Putin ist garantiert schon besprochen, was alles in der Zeit erledigt wird, in der die USA durch die Wahlen führerlos sind.
        – und dann ist das Ziel erreicht. Die EU hat eine Zukunft, sie steht ihr vor und RF und C sind Partner geworden. Eine zerschlagene EU wäre mit Sicherheit in einem Krieg versunken. Das wäre eine wirklich fette Beute. Das hat sie verhindert. Eine offensichtlich kluge Person. Grüsse ..

      • Kaspar sagt:

        Hallo Analitik,
        ich danke Ihnen weil Sie mir so schnell geantwortet haben. Ich hätte mir andere Antworten gewünscht doch so wie mich ausgedrückt habe sind Ihre Kommentare absolut richtig. Ich möchte meine Sichtweise trotzdem noch mal anders ausdrücken.
        Sanktionen finden Sie nicht gut, ok das sehe ich ein. Statt dem Wort Sanktion möchte ich nun das Wort Beschluss wegen mir auch Strafandrohung verwenden. Die EU droht an: „Wenn ihr weiter Flüchtlinge schickt, packen wir alle in einen Zug und schaffen sie dahin zurück wo sie hergekommen sind, nämlich in die Türkei“. Victor Orban hatte das von Anfang an gesagt, zu Beispiel hier https://www.tagesschau.de/ausland/ungarn-orban-fluechtlinge-103.html
        Da kann man jetzt davon halten was man will.
        Vizekanzler Sigmar Gabriel kritisierte Orban und betonte: „Er ist an europäisches Recht gehalten und muss politischen Häftlingen Schutz bieten. Er kann nicht einfach die Flüchtlinge in so schlechten Verhältnissen lassen und sie zurückschieben.“
        Hier liegt der Hund begraben: Es handelt es sich nicht um politische Häftlinge, ganz klar falsch. Es handelt sich um Kriegsflüchtlinge welchen subsidiärer Schutz gewährt werden kann. Dazu bemerkte Orban sehr richtig: „Diese Migranten kämen ja nicht aus dem Kriegsgebiet, sondern aus Lagern in Nachbarländern Syriens. Dort waren sie in Sicherheit. Diese Menschen fliehen also nicht vor der Gefahr, sie sind bereits geflohen und mussten nicht mehr um ihr Leben fürchten.“
        Soweit die Schilderung der Sachlage wie ich Sie wahrgenommen habe. Nun zu meiner Interpretation.
        Hätte Merkel die Flüchtlinge nicht explizit nach Deutschland eingeladen wären diese ,von den Balkanstaaten, wieder in die Türkei abgeschoben wurden. Zumal die Flüchtlinge auch niemals freiwillig dort geblieben wären. Sofern die Türkei die Flüchtlinge nicht zurückgenommen hätte wäre das ein Verstoß gegen die Genfer Flüchtlingskonventionen gewesen. Wie die UN damit umgegangen wäre weiß ich nicht. Ich bin mir aber sehr sicher das die Flüchtlinge niemals auf dem Balkan geblieben wären, So oder So nicht. Von daher glaube ich, dass Frau Merkel eher die Türkei, als den Balkan, gerettet hat.

        „Sie gehen von einer heilen Welt aus. Die Flüchtlingskrise ist ein _Angriff_ auf die EU. Die Türkei hat sich eben _nicht_ abgestimmt mit der EU, sondern die Schleusen geöffnet.
        Eine Verteilung mit Bussen, Bahn und Flugzeugen innerhalb der EU hat es dann ja gegeben. Übrigens hat keines unserer Qualitätsmedien die Frage aufgeworfen, woher diese Busse kamen, wer sie bestellt und bezahlt hatte. Das hätte nämlich ein schönes Licht auf die Organisatoren der Krise geworfen.“
        Ich gehe natürlich nicht von einer heilen Welt aus, schön wär`s. Aber gehen wir davon aus die EU hätte eine Offizielle Anfrage gestartet. „Hallo liebe Türkei, wir sind natürlich, genauso wie Ihr, daran interessiert, den Flüchtlingen das Schicksal so angenehm wie möglich zu machen und Euch damit zu entlasten“.Auf die Ablehnung der Türkei wäre ich mal gespannt gewesen. Aber wie auch immer, man hätte dir Organisation auch in Griechenland und Bulgarien durchführen können.
        Ich denke halt das Frau Merkel relativ schnell gemerkt hat das man aus einer Krise auch eine „Tugend“ machen kann. Der deutschen Wirtschaft hat diese bis jetzt nicht geschadet! Flüchtlinge verursachen jede Menge Unkosten. Die syrischen Flüchtlinge sind vielleicht keine Fachkräfte aber auf alle Fälle Konsumenten. Sie brauchen Kleidung, Nahrung, Unterkunft, ärztliche Versorgung … .
        Wieviele Jahre wird schon gegrübelt wie man nur ans Eingemachte der deutschen Sparer kommt? Und nun geben die einen ihr Geld für die Flüchtlinge aus und die anderen für Selbstverteidigung gegen Flüchtlinge.
        Hallo Analitik,
        ich danke Ihnen weil Sie mir so schnell geantwortet haben. Ich hätte mir andere Antworten gewünscht doch so wie mich ausgedrückt habe sind Ihre Kommentare absolut richtig. Ich möchte meine Sichtweise trotzdem noch mal anders ausdrücken.
        Sanktionen finden Sie nicht gut, ok das sehe ich ein. Statt dem Wort Sanktion möchte ich nun das Wort Beschluss wegen mir auch Strafandrohung verwenden. Die EU droht an: „Wenn ihr weiter Flüchtlinge schickt, packen wir alle in einen Zug und schaffen sie dahin zurück wo sie hergekommen sind, nämlich in die Türkei“. Victor Orban hatte das von Anfang an gesagt, zu Beispiel hier https://www.tagesschau.de/ausland/ungarn-orban-fluechtlinge-103.html
        Da kann man jetzt davon halten was man will.
        Vizekanzler Sigmar Gabriel kritisierte Orban und betonte: „Er ist an europäisches Recht gehalten und muss politischen Häftlingen Schutz bieten. Er kann nicht einfach die Flüchtlinge in so schlechten Verhältnissen lassen und sie zurückschieben.“
        Hier liegt der Hund begraben: Es handelt es sich nicht um politische Häftlinge, ganz klar falsch. Es handelt sich um Kriegsflüchtlinge welchen subsidiärer Schutz gewährt werden kann. Dazu bemerkte Orban sehr richtig: „Diese Migranten kämen ja nicht aus dem Kriegsgebiet, sondern aus Lagern in Nachbarländern Syriens. Dort waren sie in Sicherheit. Diese Menschen fliehen also nicht vor der Gefahr, sie sind bereits geflohen und mussten nicht mehr um ihr Leben fürchten.“
        Soweit die Schilderung der Sachlage wie ich Sie wahrgenommen habe. Nun zu meiner Interpretation.
        Hätte Merkel die Flüchtlinge nicht explizit nach Deutschland eingeladen wären diese ,von den Balkanstaaten, wieder in die Türkei abgeschoben wurden. Zumal die Flüchtlinge auch niemals freiwillig dort geblieben wären. Sofern die Türkei die Flüchtlinge nicht zurückgenommen hätte wäre das ein Verstoß gegen die Genfer Flüchtlingskonventionen gewesen. Wie die UN damit umgegangen wäre weiß ich nicht. Ich bin mir aber sehr sicher das die Flüchtlinge niemals auf dem Balkan geblieben wären, So oder So nicht. Von daher glaube ich, dass Frau Merkel eher die Türkei, als den Balkan, gerettet hat.

        „Sie gehen von einer heilen Welt aus. Die Flüchtlingskrise ist ein _Angriff_ auf die EU. Die Türkei hat sich eben _nicht_ abgestimmt mit der EU, sondern die Schleusen geöffnet.
        Eine Verteilung mit Bussen, Bahn und Flugzeugen innerhalb der EU hat es dann ja gegeben. Übrigens hat keines unserer Qualitätsmedien die Frage aufgeworfen, woher diese Busse kamen, wer sie bestellt und bezahlt hatte. Das hätte nämlich ein schönes Licht auf die Organisatoren der Krise geworfen.“
        Ich gehe natürlich nicht von einer heilen Welt aus, schön wär`s. Aber gehen wir davon aus die EU hätte eine Offizielle Anfrage gestartet. „Hallo liebe Türkei, wir sind natürlich, genauso wie Ihr, daran interessiert, den Flüchtlingen das Schicksal so angenehm wie möglich zu machen und Euch damit zu entlasten“.Auf die Ablehnung der Türkei wäre ich mal gespannt gewesen. Aber wie auch immer, man hätte dir Organisation auch in Griechenland und Bulgarien durchführen können.
        Ich denke halt das Frau Merkel relativ schnell gemerkt hat das man aus einer Krise auch eine „Tugend“ machen kann. Der deutschen Wirtschaft hat diese bis jetzt nicht geschadet! Flüchtlinge verursachen jede Menge Unkosten. Die syrischen Flüchtlinge sind vielleicht keine Fachkräfte aber auf alle Fälle Konsumenten. Sie brauchen Kleidung, Nahrung, Unterkunft, ärztliche Versorgung … .
        Wieviele Jahre wird schon gegrübelt wie man nur ans Eingemachte der deutschen Sparer kommt? Und nun geben die einen ihr Geld für die Flüchtlinge aus und die anderen für Selbstverteidigung gegen Flüchtlinge.
        Wahrscheinlich wahr das die beste Option welche Merkel hatte. Ob das die EU rettet oder spaltet werden wir bald wissen. Ich frag mich mittlerweile auch wer mehr Interesse daran hat, dass Griechenland und Bulgarien Mitglieder einer Einheits- EU- Diktatur sind. Deutschland oder die USA.
        Ich bin immer wieder glücklich bei Ihnen zu lesen und bis bald.

        • Kaspar sagt:

          Hallo Analitik,
          ich hab den Text wohl zweimal eingefügt. Können Sie das korrigieren oder ganz löschen? Ich wäre Ihnen sehr dankbar. Diesen Komentar brauchen Sie nicht zu veroffentlichen.
          Danke

        • Analitik sagt:

          „Von daher glaube ich, dass Frau Merkel eher die Türkei, als den Balkan, gerettet hat.“

          Wovor hat Sie die Türkei gerettet?

          „Hallo liebe Türkei, wir sind natürlich, genauso wie Ihr, daran interessiert, den Flüchtlingen das Schicksal so angenehm wie möglich zu machen und Euch damit zu entlasten“

          Sie gehen jetzt noch viel mehr von einer heilen Welt aus.

          • Kaspar sagt:

            Da haben Sie wohl was falsch verstanden. Von meiner Seite wahr das purer Sarkasmus!
            Wenn Sie bedenken das die Türkei in der Flüchtlingsfrage nur ein Transitland ist und Frau Merkel erklärt hat das Deutschland ab sofort Aufnahmestaat ist, werden Sie vielleicht eher verstehen was ich meine.
            Wahrscheinlich ist Ihnen auch schon aufgefallen, das die Flüchtlingskrise von vielen Politikern und der Presse dazu missbraucht wird, die Türkei schneller in die EU zu bekommen, zum Beispiel hier, hier und hier.
            Für mich ist das nur ganz großes Kino!! Die EU müsste nur offen legen welche Rolle die Türkei in Syrien spielt so wie es die Russen machen. Damit hätte sich ein EU Beitritt aber für sehr, sehr lange Zeit erledigt. Geld würde es dann auch keins mehr geben. Das wird aber nicht passieren, weil das die EU/ Berlin nicht will!! Berlin und Ankara sind sich einig!
            Wem hilft die Merkelmausi??
            Gegen Assad liegt doch gar nichts vor, oder? Außer unbelegten Behauptungen oder gibt es mittlerweile Beweise welche von der UN anerkannt worden?! Theoretisch könnte die EU die Flüchtlinge in die, von der syrischen Regierung, kontrollieren Gebiete abschieben. Dort droht ihnen keine Verfolgung. Das Problem ist ja nur das, dass Assad sehr helfen würde.
            Wem hilft Merkelmausi?? An Ihren Taten wird man sie erkennen.
            Ich möchte mich darüber aber nicht mit Ihnen streiten. Für mich persönlich liegen Sie mit diesem Artikel falsch. Das mit der heilen Welt finde ich auch besonders gut, ich könnte Ihnen das auch vorhalten. Tue ich aber nicht! Ich kenne viele Ihrer anderen Artikel welche sehr gut belegt und noch besser erklärt sind. Ich hätte mir auch bei diesem Artikel mehr Fakten gewünscht.
            Vielleicht schreiben Sie ja in nächster Zeit noch einen Artikel darüber. Mich persönlich würde es immer noch sehr interessieren, worauf Sie Ihre Annahmen, bezüglich Angela Merkels, stützen.
            Ihren letzten Artikel finde ich aber wieder außerordentlich gut gelungen!!!

            Alle Gute für Sie

  15. der_musachi sagt:

    “Die EU hat ein demographisches Problem. Die Geburtenrate ist nicht hoch genug, um aus eigenen Kräften die Bevölkerungszahlen konstant zu halten. Einwanderung ist daher unerlässlich.“

    das könnte durch kinder und familienfreundliche umstände geändert werden, statt dessen fällt einem dazu nur ein, dass man
    in diese welt (dieses land) besser keine kinder setzt, weder mit deutschen, noch mit partnern anderer nationalitäten.

    • Tja musachi, schon mal was von Industrie 4.0 gehört?

      • Politicus sagt:

        wenn er etwas davon gehört hat, dann hat er die Sachlage nicht verstanden.

        Arbeit wird ein Luxusgut………schöne Arbeit ist es heute schon

        Zur Aufklärung, Bildung ist bekanntlich alles.

        „Langfristig wird die Arbeit verschwinden“
        stz, veröffentlicht am 29.04.2005
        US-Ökonom Jeremy Rifkin: Deutschland führt Scheindiskussion

        Siehe auch
        StZ-Umfrage Zukunft der Arbeit »
        Stuttgart – Es gibt kein größeres Problem in Deutschland und Europa als die Massenarbeitslosigkeit. Politiker aller Parteien versprechen Abhilfe, doch die Zahl der Menschen ohne Beschäftigung nimmt seit Jahren immer nur zu. Wo soll das enden? Der US-Professor Jeremy Rifkin befasst sich seit Jahrzehnten mit dieser Frage und ist gesuchter Ratgeber von Regierungen und Konzernen. Sönke Iwersen fragte ihn nach der Zukunft der Arbeit.

        Rifkin, eines Ihrer Bücher heißt: „Das Ende der Arbeit“. Das meinen Sie doch nicht wörtlich, oder?

        Allerdings meinte ich das wörtlich. Als ich dieses Buch
        1995 schrieb, waren weltweit 800 Millionen Menschen arbeitslos oder unterbeschäftigt. 2001 waren es schon mehr als eine Milliarde. Die Entwicklung ist eindeutig.

        Aber es gibt doch Gewinner. In Europa gilt England als Vorbild. China wächst in irrem Tempo. Und in Ihrem Land läuft es auch gut. Die amerikanische Arbeitslosenquote ist doch traumhaft niedrig.

        Das können Sie alles vergessen. Unsere Quote ist niedriger als Ihre, das stimmt. Aber zu welchem Preis? Das schmutzige Geheimnis hinter dem US-Wirtschaftsboom in den 90er Jahren ist die wahnsinnige Verschuldung der privaten Haushalte. Die Verbraucherkredite haben jedes Jahr um neun Prozent zugenommen. Die Mehrzahl der Amerikaner hat heute nicht mal 1000 Dollar an Rücklagen. 2005 wird die Zahl der Privatinsolvenzen die Zahl der Ehescheidungen übertreffen.

        Wenn die USA nicht als Vorbild taugen, dann aber England? Dort gibt es so wenig Arbeitslose wie seit 30 Jahren nicht mehr.

        England ist dasselbe in grün. Der durchschnittliche Engländer gibt heute 120 bis 130 Prozent seines Jahreseinkommens aus. Das ist Wirtschaftswachstum per Kreditkarte.

        Bleibt China. Keine Wirtschaft wächst so stark wie die der Chinesen.

        China ist faszinierend, ja. Aber schauen Sie mal genau hin. In den letzten sieben Jahren sind 15 Prozent aller chinesischen Jobs verschwunden. Auch der chinesische Boom kann an der Wahrheit nichts ändern.

        Welche Wahrheit meinen Sie?

        Die Wahrheit über die Unumkehrbarkeit dieser Entwicklung. Langfristig wird die Arbeit verschwinden.

        Warum?

        Schauen Sie in die Vergangenheit. Zehntausend Jahre haben sich Menschen andere Menschen als Sklaven gehalten. Nun reden wir uns gern ein, dass die Sklaverei abgeschafft wurde, weil wir so human geworden sind. Aber die Wahrheit ist: Durch die industrielle Revolution ist die Sklaverei überflüssig geworden. Ab einem bestimmten Zeitpunkt war es billiger, den Ofen eines Kohleofens zu füllen, als den Mund eines Sklaven.

        Und da sehen Sie Parallelen zu heute?

        Wir sind mitten in einer Umwälzung, die die industrielle Revolution noch übertrifft. Durch die ersten Mechanisierungsschübe verloren Millionen von Menschen ihre Jobs und wanderten vom Land in die Städte, um dort mit den Maschinen zusammen zu arbeiten. Aber die Computer und Informationstechnik von heute machen immer mehr Menschen ganz überflüssig. Selbst die billigste menschliche Arbeitskraft ist teurer als die Maschine.

        Aber entstehen durch die neue Technik nicht auch neue Arbeitsplätze?

        Das ist die Hoffnung, an die wir uns seit Jahrzehnten geklammert haben. Die kapitalistische Logik sagt, dass technologischer Fortschritt und gesteigerte Produktivität alte Jobs vernichtet, dafür aber mindestens genauso viele schaffen. Aber die Zeiten sind vorbei.

        Sind Sie da sicher?

        Ganz sicher. Sehen Sie, ich verdiene einen Teil meines Einkommens damit, die Chefs großer Konzerne zu beraten. Wenn ich die frage, ob sie in Zukunft noch Zehntausende von Mitarbeiter haben werden, dann lachen die laut los. Die Wirtschaftsführer wissen längst, wo die Reise hingeht.

        Wohin geht sie denn?

        Wir vollziehen gerade einen Wandel hin zu einem Markt, der zum allergrößten Teil ohne menschliche Arbeitskraft funktioniert.
        Bis 2010 werden nur noch zwölf Prozent der arbeitenden Bevölkerung in Fabriken gebraucht. Bis 2020 werden es weltweit nur noch zwei Prozent sein.

        Das klingt unglaublich.

        Nicht unglaublicher, als was wir schon erlebt haben.
        Von 1982 bis 2002 stieg die amerikanische Stahlproduktion von 75 auf 102 Millionen Tonnen. Im selben Zeitraum nahm die Zahl der Stahlarbeiter von 289.000 auf 74.000 ab. In den 20 größten Volkswirtschaften der Erde sind zwischen 1995 und 2002 mehr als 30 Millionen Arbeitsplätze abgebaut worden. Wohin sie schauen, dasselbe Bild: Die Produktion steigt, die Produktivität steigt, aber die Arbeitsplätze nehmen ab.

        Aber was ist mit Service, mit Dienstleistungen, mit hochqualifizierten Jobs?

        Die haben längst dasselbe Problem. Die amerikanische Telefongesellschaft Sprint ist seit Jahren dabei, menschliche Vermittler durch Spracherkennungsprogramme zu ersetzen. 2002 sprang die Produktivitätsrate bei Sprint um 15 Prozent nach oben, der Gewinn stieg um 4,3 Prozent, und 11.500 Jobs wurden abgebaut. Die Net-Bank in Australien hat 2,4 Milliarden Dollar Einlagen. Eine herkömmliche Bank dieser Größe hätte um die 2000 Angestellte. Aber die Net-Bank benötigt nur 180 Mitarbeiter.

        Wie kann so etwas funktionieren?
        Dank Internet, Satellitentechnik und Breitbandleitungen kann die Information heute praktisch mit Lichtgeschwindigkeit um den Globus rasen. Es gibt da eine nette Formulierung von Paul Saffo vom Institute für die Zukunft in Kalifornien. Er sagt, dass sich das Geschäft in den 80ern darum drehte, dass Menschen mit Menschen reden.

        Jetzt geht es um Maschinen, die mit Maschinen reden. Der Mensch wird überflüssig.

        Sie beraten doch Regierungen. Was sagen Politiker eigentlich, wenn Sie denen von Ihren Thesen erzählen?

        Mit den Politikern ist das so eine Sache. Im Jahr 2000 haben sie die Europäischen Regierungschef getroffen und beschlossen, Europa bis 2010 zum leistungsfähigsten Wirtschaftsraum der Welt zu machen. Und was ist geschehen? Nicht viel.

        Und das liegt daran, dass die Politiker ihnen nicht zugehört haben?

        Es liegt daran, dass viele Politiker Europa lieber als Sündenbock missbrauchen, anstatt sich dem Grundproblem zu stellen: Die Arbeit verschwindet. Das will kein Politiker seinen Wählern erzählen.
        Statt dessen betet man immer wieder dieselben drei Pseudotheorien herunter.

        Drei Pseudotheorien?

        Immer dieselben drei, ja. Erstens: Wir verlieren in unserem Land Jobs, weil die bösen Unternehmer Stellen ins Ausland verlagern. Zweitens: Wir haben genug Jobs, die Leute sind nur nicht richtig ausgebildet. Und drittens: Wir haben zu wenig Jobs, weil die Sozialabgaben zu teuer sind. Alle drei Argumente sind absurd.

        Wissen Sie, dass genau diese Argumente gerade in Deutschland diskutiert werden?

        Natürlich weiß ich das. Ihre Regierung hat mich ja gerade erst wieder zu einem Vortrag eingeladen. Aber der Reihe nach.
        Erstens: Die Zahl der Jobs die in Deutschland verschwinden weil sie zum Beispiel nach Osteuropa oder China verlagert wird, ist verschwindend gering. Sie macht gerade mal ein Prozent der abgebauten Stellen aus. Der wirkliche Jobkiller ist der technologische Fortschritt. Aber davon hören Sie von den Politikern kein Wort. Maschinen machen sich als Buhmann eben schlechter als Chinesen oder Polen.

        Was ist das zweite Pseudoargument?

        Das ist auch so eins für die Wahlreden: Wir müssen die Leute nur richtig ausbilden oder weiterbilden und schon ist das Beschäftigungsproblem gelöst. Nehmen wir mal an, man könnte tatsächlich alle fünf Millionen Arbeitslosen in Deutschland so fortbilden, wie sich die Politiker das vorstellen. Was wäre denn dann? Es gebe immer noch nicht genug Jobs. Die Zeiten der Massenarbeit ist vorbei. Wir werden nie wieder Tausende von Leuten sehen, die aus den Fabriktoren strömen. In Zukunft wird Arbeit etwas für die Eliten sein. Für besondere Aufgaben wird man immer noch die Top-Ärzte, Top-Anwälte oder Top-Designer brauchen. Aber Durchschnittsqualität kann ein Computer oder ein Roboter billiger liefern.

        Wo liegt der dritte Fehler?

        Ah, die sozialen Systeme. Darüber sprechen Sie hier schon seit Jahren, nicht wahr? Nun, ich will nicht sagen, dass es in Deutschland keinen Reformbedarf gibt. Aber wenn jemand daran denkt, den Weg der USA einzuschlagen, dann kann ich davor nur warnen. Je härter sie die Sozialsysteme beschneiden, desto eher tauchen die Probleme an anderer Stelle wieder auf. Schlechtere Gesundheit, größere Armut, weniger Sicherheit, mehr Kriminalität. Natürlich ist die US-Arbeitslosenquote niedriger als die deutsche. Aber bei uns sitzen allein zwei Millionen Leute in den Gefängnissen. Meinen Sie, das ist keine versteckte Arbeitslosigkeit? Glauben Sie mir, sie sind hier immer noch besser dran.

        An den Problemen ändert das aber nichts – und Sie sagen, dass alles noch schlimmer wird. Sehen Sie sich eigentlich als Apokalyptiker?

        Weil ich das Ende der Arbeit vorhersage? Nein. Erstens: Ich ziehe nur logische Schlüsse aus Dingen, die ich in der Wirtschaft jeden Tag beobachten kann. Und zweitens: Ich halte das Ende der Arbeit durchaus für eine positive Sache.

        Aber was sollen all die Leute denn machen, wenn sie keine Arbeit mehr haben?

        Sehen Sie, so verbogen sind wir heute. Ich sage, die Menschen werden für den Produktionsprozess nicht mehr gebracht und Sie fragen, was sie dann bloß machen sollen. Als ob es die Erfüllung des Menschen wäre, Tag für Tag dieselbe stupide Tätigkeit auszuführen.
        Dasselbe Blech zu formen oder dieselben Fragen am Telefon zu beantworten. So eng definieren wir uns. Ich sage: Lasst die Maschinen das übernehmen. Aber viele Leute können sich einfach nicht vorstellen, was sie ohne Arbeit anfangen sollen. Das ist traurig.

        Entschuldigen Sie, aber die Frage ist doch nicht, was die Menschen mit ihrer freien Zeit anfangen, sondern mit welchem Geld Sie ihre Miete und ihr Essen bezahlen, wenn alle Jobs verschwinden.

        Sie haben ja Recht. Also, es gibt verschiedene Ansätze. Besonders wichtig ist der so genannte Nonprofitsektor. Gemeint sind hier Aktivitäten von der Sozialarbeit über die Wissenschaft, Kunst, Religion bis hin zum Sport. In den Niederlanden sind heute bereits 12,6 Prozent aller Vollzeitstellen im Nonprofitsektor angesiedelt. In Deutschland sind es erst 4,9 Prozent. ier gibt es ein Potenzial für Millionen von Arbeitsplätzen.

        Aber wie soll dieser Nonprofitsektor finanziert werden?

        Durch Steuerumschichtung. 90 Prozent der Regierungseinnahmen weltweit stammen aus der Besteuerung von Arbeit und Kapital. Wir müssen viel stärker zur Besteuerung von natürlichen Ressourcen kommen. Warum sollen sich die Unternehmen einfach frei bedienen? Eine Besteuerung von Ressourcen würde sowohl zur Schonung der Umwelt führen wie zur Senkung von Unternehmensgewinnen. Die Steuereinnahmen könnten dann in den Nonprofitsektor fließen und dort Mehrbeschäftigung stimulieren. Man könnte auch über etwas anderes nachdenken. Wenn Maschinen immer mehr Menschen ersetzen, warum sollte es in Zukunft nicht genau so eine Maschinensteuer geben, wie es heute eine Einkommenssteuer gibt?

        Haben Sie noch mehr Anregungen?

        In meinem Land gibt es 250 Zeitdollar-Projekte. Es handelt sich dabei um eine Parallelwährung, die ganz auf der Zeit basiert. Für jede Stunde Arbeit erhält man einen Zeitdollar, für den man wiederum Waren oder Dienstleistungen kaufen kann. Die Idee dahinter ist, das in einer sozialen Gemeinschaft jenseits von Gewinnmaximierung die Zeit eines jeden von uns gleich wertvoll ist – sei er nun Arzt, Müllmann oder Taxifahrer.

        Und das soll im großen Stil klappen? Das klingt sehr utopisch.

        Wir brauchen ja gerade Utopien. Generationen von Ökonomen haben sich damit beschäftigt, die Marktwirtschaft zu analysieren und Vorschläge zu machen, wie sie besser funktionieren könnte. Dabei ist der Mensch aus dem Blickpunkt geraten. Es ist doch so: Die Globalisierung hat versagt.

        Warum hat sie versagt?

        Weil sie zu viel Geld von unten nach oben verteilt hat. Die 356 reichsten Familien besitzen heute 40 Prozent des Reichtums der Menschheit. Diese Entwicklung führt uns in den Abgrund. Wenn die Unternehmen die Löhne immer weiter drücken, wird irgendwann niemand mehr ihre Produkte kaufen. Das ist so logisch, dass es eigentlich jeder verstehen müsste. Was wir brauchen, ist eine Reglobalisierung, bei der die Bedürfnisse der Mehrheit im Vordergrund stehen, nicht die Gewinnspannen einer kleinen Minderheit. Der technische Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Ich sehe zwei Alternativen für unsere Zukunft. Die eine ist eine Welt mit Massenarmut und Chaos. Die andere ist eine Gesellschaft, in der sich die von der Arbeit befreiten Menschen individuell entfalten können.

        Das Ende der Arbeit kann für die Menschheit einen großen Sprung nach vorn bedeuten. Wir müssen ihn aber auch wagen.

        • Politicus sagt:

          Das Interview steht ein wenig Konträr zur Flüchtlingsdebatte.
          In Stichpunkten…….

          Im Moment herrscht ein Mangel an Arbeitnehmern die zu den Konditionen der Wirtschaft arbeiten möchte. Man hofft darauf, dass die Flüchtlinge das kompensieren.

          Die Industrie 4.0 wird meiner Meinung nach nicht so schnell von statten gehen, wie gewünscht.

          Es herrscht, intern BRD, Marktsättigung, deswegen müssen neue Haushalte her. Wer die bezahlt ist klar, der Arbeitnehmer und Konsument.

          Wir haben ein Gewinnverteilungsproblem.

          Es wurde nicht bedacht, dass mit dem Flüchtlingsstrom auch Gegner ins Land kommen. Also Murks von vorn bis hinten. War doch angeblich alles vorab geprüft, Flüchtlingslager.

          Geht alles schief, so sieht es im Moment aus, deswegen ist die Wirtschaft im Bezug auf Flüchtlinge mucks Mäuschen still, knallt es ordentlich. Danach können wir wieder aufbauen. Der Gewinner, so oder so, ist die Wirtschaft. Ich möchte in dem Zusammenhang an den Faschismus (für die waren die NSDAP nur Erfüllungsgehilfen) und gleichzeitig an den Christlichen Zionismus erinnern. Und, es gibt viele Kräfte und Mechanismen die tagtäglich Prognosen durcheinander bringen. Z. B. Anschlag Türkei, angeblich ISIS, drei Russen verhaftet?

          • Beat Mario Kurt sagt:

            Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Danke auch das Sie den gesamten Text Rifkin’s hier eingefügt haben.

            Wissen Sie in welcher Form(en) sich die deutsche/europäische Regierung sich dieser Thematik annimmt?(Da Sie ja Kontakt zu „Arbeitsmarkt bezogenen Verwaltungsebenen“ haben).

            Und noch eine Frage an Sie:
            Kennen Sie als Aufmerksamer ernsthafte Szenarien/realistische Varianten zu Fragen des impliziten „Systemneustarts“. Im schlechtesten Fall werden ja durch Krieg gewollt Überkapazitäten abgebaut, sprich: Konkurrenten, Schuldentürme, Nutz- und Arbeitslose anulliert und Arbeit zum Aufbau neuer Strukturen geschaffen.

            Grüße aus Hamburg!

        • sw sagt:

          Und was ist neu daran?

          Schon kurz nach dem 2.Weltkrieg (Mitte der 50 Jahre) haben Ökonomen festgestellt das -wenn die Produktivität auf die Arbeitszeit (bei gleichem Lohn) umgelegt werden würde die Arbeitszeit vielleicht bei 20 Wochenstunden liegen würden.

          Auch hier ist das nicht das Problem der „Industrie 4.0“ wie RD. meint sondern die Verteilung.

          • Politicus sagt:

            @ SW

            Sie sind mir so ein Herzchen……………..

            Neu daran ist, dass ich es hier eingestellt habe………..

            „Auch hier ist das nicht das Problem der „Industrie 4.0“ wie RD. meint sondern die Verteilung.“

            Und was ist neu daran?

            Ihr Kommentar klingt wie ein Echo. Weiter oben schrieb ich vom Verteilungsproblem.
            Apropos Verteilung, Sie reden vom Monetären, es gibt ein weitaus größeres Problem, über die Verteilung hinaus……….aber das ist jetzt eine Denksportaufgabe für Sie, bin gespannt, ob Sie darauf kommen. Aber es hat was mit „Arbeit (Beschäftigung) wird zum Luxusgut“ zu tun.

            @ Beat Mario Kurt

            Ich bin leider nicht in der komfortablen Lage von unten nach oben zu sehen, sondern arbeite am Bodensatz. Also dort, wo der Wahnsinn, von oben delegiert, ankommt. Trotzdem zu ihrer ersten Frage, aus meinem Wissen heraus ein paar Punkte:

            1. Die Politik beschleunigt mit Fördermittel (Steuergelder) die Automatisierung, Industrie 4.0 genannt.
            2. Die durch die Automatisierung „für den Arbeitsmarkt zur Verfügung gestellten Arbeitskräfte“ werden dann teilweise über Fördermittel (Steuergelder) „umgeschult. Der Rest bewegt sich langsam aber stetig in den Niedriglohnsektor.
            3. Auffallend ist, das es offensichtlich eine Vereinbarung zwischen der Politik, also dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMSA) und der Agentur für Arbeit (AfA) als ausführendes Organ gibt, welche die Arbeitslosenzahlen seit Jahren bei 3 Millionen +/- 150 000 hält. Das scheint die getestete Schmerzgrenze für die Wählerschaft zu sein. Das hier geschummelt wird ist bekannt. Andererseits zeigen sogar die offiziellen Zahlen die Hoffnungslosigkeit des Arbeitsmarktes auf. Stand heute 17:26 —2 958 960 Bewerberprofile (=Arbeitslose) gegenüber 983 238 offene Stellen. Teilweise sind für eine Realstelle bis zu 40 Stellenanzeigen veröffentlicht, die Zahl 983 238 kann also deutlich nach unten korrigiert werden.

            Also auf ihre erste Frage meine Antwort, sie nimmt sich der Thematik an. Leider ohne Fachkompetenz und Erfolg. Ganz besonders auffallend, in den neuen Bundesländern. Als Ergebnis einer fehlerhaften Politik haben wir mittlerweile eine Trägerindustrie im „Bildungssektor“, die sinnlos Milliarden an Steuergelder vernichtet. Das Ganze wird unter dem Slogan AGENDA 2010, speziell, „fördern und fordern“ genannt.

            Resümee, die Politik, BRD oder Eu, handelt nicht problemorientiert und zielführend.
            Eine kleine Gegenfrage an Sie, Beat Mario Kurt, sei mir erlaubt. Sehen Sie im Moment eine durch die Politik transportierte positive Zukunftsvision?

            Das Ganze ist sehr komplex, trotzdem würde ich kurz und prägnant, als Antwort auf ihre erste Frage, das Wort nein bevorzugen.

          • Beat Mario Kurt sagt:

            Politicius
            Positive Zukunftsvision entgegen schlechtestem Fall? Ich würde gern, ja sehr gern sogar. Deshalb ja auch die Frage nach seriösen Szenarien.
            Äusserst naiv gedacht:
            Falls also Europa ‚überlebt‘, sich reorganisierende Europa-Eurasien-Wirtschaft, in der parallel alternat. gesell. Organisationsstrukturen (zB. Hörmann oa.) erforscht/getestet/stückweise implimentiert werden..(müssen). Von den Superreichen flankiert..?

          • Beat Mario Kurt sagt:

            Danke auch für die Antwort!

        • Tja Politikus, wie schrieb der Linsenschleifer SPINOZA: “ Arbeit macht frei“! Noch Fragen?

        • Tja Politikus, da sprach doch der äußerst ehrenwerte Linsenschleifer B. SPINOZA: “ Arbeit macht frei“! Noch Fragen?

        • Johanniskraut sagt:

          Viele von Riffkins Thesen und sein Buch auch wurde in der Doku „Kulturimpuls Grundeinkommen“ sehr anschaulich dargestellt. Diese Doku ist m.E. eine der besten, die jeh geamcht wurde.

          Sie behandelt neben all den gesellschaftlichen Aspekten (Arbeitszeitverkürzung und mehr Einkommen bei gleichzeitiger Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen) auch sehr anschaulich der Frage nach, ob und wie ein BGE in das heutige deutsche Steuersystem eingebaut werden könnte. Diese Doku ist m.E. ein generelles MUSS

          https://www.youtube.com/watch?v=ExRs75isitw

          Allein die Sufi-Legende! Boah! Johanniskraut schmilzt! 😉

        • Stephan Becker sagt:

          Von wegen zu wenig Arbeit.

          Es fehlen u.a. Altenpfleger, Lehrer, Zugfahrer, Softwareentwickler, Stellwerksbeschäftigte oder Busfahrer. Sehr viele Strassen, Schulen, Universitäten oder Brücken sind sanierungsbedürftig, aber es wird nichts gemacht. Das gleiche gilt übrigens in den USA. Es gibt nicht zu wenig Arbeit es gibt zu wenig Geld, weil immer mehr Geld bei den Reichen gehortet wird.

          Ich kenne inzwischen viele Fabriken, die händeringend Personal suchen, vor allem einfache Arbeiter, trotz all der Mechanisierung und Computerisierung und trotz all der Zukuntsprognosen von Herrn Rifkin, zehn Jahre später. Es gibt bis heute unzählige Probleme, die ein Mensch wesentlich billiger lösen kann als ein extra dafür programmierter Roboter.
          Wo bleiben die Baustellenroboter, Putzroboter, Fleischzerteilroboter, Altenpflegeroboter, Lehrerroboter, Gartenarbeitroboter (ein Rasenmäherroboter super) etc.?
          Brauchen Kinder Menschen, die sie erziehen? Braucht die Menschheit Menschlichkeit?

          Die Industrialisierung wird die Menschheit vernichten, wenn die Menschheit so weitermacht. Südamerika, genauer Brasilien wird das erste Land sein, das dies in vollem Umfang, Dank der Abholzung des Amazonas, spüren wird. In Sao Paolo merkt man dies jetzt schon.
          Die Industrialisierung der Landwirtschaft hat die Böden zerstört, Lebensmittel zu Nahrungsmitteln gemacht, das Grundwasser und Meereszonen vergiftet, zu massiver Erosion geführt und zu großen Hochwassern.

          Nur wenn wir uns wieder mehr der Natur zuwenden, speziell in der Landwirtschaft, wird es keine Milliarden Tote in den nächsten vielleicht 50 Jahren geben.

          Dem Rest des Interviews über die Besteuerung von Maschinenarbeit und der Gewinnverteilung kann ich zustimmen.

      • Beat Mario Kurt sagt:

        Sie haben recht.
        DADA war eine Kunstform!

        • Politicus sagt:

          @ Beat Mario Kurt

          Gerne,
          die Antwort auf seriöse Szenarien hätte ich auch gerne. Ich kann im Grunde nur das wiedergeben was ich aus meinem Wissen Sinn macht.
          Im Moment ist doch zu erkennen das Freund und Feind sich positioniert. Es werden scheinbar Bündnisse eingegangen die plötzlich wieder verworfen werden. Mir fehlt eine klare Linie zur Position, wie z. B. bei WKI oder II. Was aber für mich klar zu sehen ist, das die Bedrohung von Tag zu Tag größer wird. Der Feind in den eigenen Reihen sitzt.
          Denken sie mal nach was de Maizere im November oder Oktober sagte, also in etwa folgendes „ein ausländischer Geheimdienst hätte den BND darüber informiert dass Terroristen mit den Flüchtlingsstrom eingesickert sind“, „ihm sei aber darüber nichts bekannt“. Heute geben die Herren zu, ganz offiziell und ohne mit der Wimper zu zucken, dass Terroristen in der BRD sind. Das nennt man Salami Taktik.

          Im Moment denken wir nur an Krieg als vernichtungspotenzial, nur was ist mit der Umweltverschmutzung, mit dem Ressourcenverbrauch (angeblich fünf Erden im Moment, eine ist schon zuviel) mit der Vernichtung von gesunder Nahrung und und und…….Plastikschnipsel in der Nahrung, Gesund? Jeder will Auto fahren, Gesund?

          Sie sehen, wir sitzen in einer Falle aus der wir entweder rauskommen oder elendig verenden. 50:50 so sieht es aus.

          • Tja Politikus, da schrieb doch mal der W. SONNE in seinem allseits bekannten Buch: “ Die gehen an all unseren Diensten vorbei direkt ins Kanzleramt“! Noch Fragen?

          • Beat Mario Kurt sagt:

            Oder wie Frank H (iknews) unlängst sagte:
            „Wir haben so viele Müllberge aufgetürmt, dass unsere Nachkommen beim Aufräumen den Tag und die Nacht verfluchen werden.“

            Gehört auch zu den realistischen Pessimisten mit eigenen Argumenten. Da mag ich doch den Hörmann. Der hat eine Idee! Und der arbeitet dran, kontert seine Gegner. Und ist um vieles lustiger..

            Die Salamitaktik beobachte ich auch, sie muss nicht mal so mies gemeint sein, wie es erscheint. Vielleicht haben die wirklich Angst weil es so brisant ist.

            Bleiben wir einfach dran! LG!

          • Beat Mario Kurt sagt:

            Hallo Politicus,

            Falls Sie das hier lesen,
            hören Sie sich das folgende an.
            Unsere Regierung weiß ja sehr wohl was sie tut, aber AM ist mitnichten das, was gern von ihr behauptet wird. Zudem ist sie verdammt clever. Analitiks Analyse war der Schlüssel, hier kann man den ‚unsichtbaren‘ Rest erfahren. Das kritische Ohr ist auch hier angebracht, ja es lohnt sich. Vorher einen kostenlosen Account bei http://www.chartblubberei.com anlegen.

            http://www.chartblubberei.com/?s2member_file_download=access-s2member-level0/0182/0182_Deutschland%20wird%20schwarz-braun.public.mp3

          • Stephan Becker sagt:

            „Denken sie mal nach was de Maizere im November oder Oktober sagte, also in etwa folgendes „ein ausländischer Geheimdienst hätte den BND darüber informiert dass Terroristen mit den Flüchtlingsstrom eingesickert sind“, „ihm sei aber darüber nichts bekannt“. Heute geben die Herren zu, ganz offiziell und ohne mit der Wimper zu zucken, dass Terroristen in der BRD sind. Das nennt man Salami Taktik. “

            Die 19 Teppichmesser-Araber, die die WTC-Türme sowie ein Teil des Pentagons zerlegten sowie 3000 Menschen ermordeten benötigten keine Flüchtlingsströme. Sie kamen ganz normal ins Land, ließen sich an Flugschulen zu Kunstflugweltmeistern für das Fliegen von Passagierjets ausbilden und kaperten dann auch vier Passagiermaschinen.

            Dass Terroristen Flüchtlingsströme brauchen ist höchstens eine nette Spindoktorgeschichte. Glauben Sie wirklich, dass die tage- oder wochenlang mit armen Menschen tausende Kilometer durch die Gegend laufen ohne was richtiges zu Essen die ganze Zeit?

            „Im Moment denken wir nur an Krieg als vernichtungspotenzial, nur was ist mit der Umweltverschmutzung, mit dem Ressourcenverbrauch (angeblich fünf Erden im Moment, eine ist schon zuviel) mit der Vernichtung von gesunder Nahrung und und und…….Plastikschnipsel in der Nahrung, Gesund? Jeder will Auto fahren, Gesund? “

            Es gibt bereits Lösungen für alles (u.a. die Permakultur). Sie werden nur nicht verbreitet.

            Nur ein(!) Beispiel:
            Ein amerikanischer Bio-Landwirt aus Nord Dakota, der billiger als seine konventionell arbeitenden Nachbarn produziert, indem er mit der Natur und nicht gegen sie arbeitet:

            21 11 2014 gabe Brown
            https://www.youtube.com/watch?v=J_L5n4VnEXo

  16. Heino Schaf sagt:

    Dank und Anerkennung für diesen Beitrag.Ebenso für manche Kommentare.
    Ich will hier auf die Rolle G.Soros‘ hinweisen, der ,mittels seiner NGOs ,Fluchthilfebroschüren drucken ließ (in München).Er versorgte auch viele Migrationswillige mit frischem Bargeld (100euro Scheine)und Smartphones.
    Mit Quellenangaben kann ich leider nicht dienen, vergessen wo ich es gelesen habe.

    • Honsa sagt:

      Mein deutscher (Alb) Traum …

      Dass die „ MS Europa“ immer noch Kurs hält, ist eigentlich ein Wunder. Dabei hatte der Feind bereits in den Neunzigern vorsorglich das erste Torpedo auf die Reise geschickt: Die zerstörerische Treuhand sollte Deutschland und den späteren Euro schon mal einhegen . Aber nur zum Rohrkrepierer reichte es . Die Neuen Bundesländer sind nicht der Schleppanker der Nation – sondern ein wirklich brauchbarer Außenborder. Doch der nächste Großangriff ließ nicht auf sich warten . U-Boot „ Griechenland“ ging auf Feindfahrt um der „ MS Europa“ schwere Treffer zuzufügen .
      Kapitän Angela war aber auf der Hut , mit einer Breitseite zwang Artellerist Schäuble den hellenischen Angreifer zum hissen der weiße Fahne .
      Die Taktik der Kuh-Jungen musste geändert werden . In letzter Verzweiflung trieben sie wilde Büffelherden aus Nordafrika nach Europa. Jetzt schien der verbrecherische Plan aufzugehen. Angela sah im Osten die verpestete Rauchwolke und dachte „ Scheiße das wars dann wohl“. Doch unser listiges ostdeutsches Rebele hat nicht umsonst polnisches Kriegerblut in den Adern, sondern kann auch solide zionistisch denken. Das Satansweib hatte eine Blitzidee: Schnell öffnete sie die Gattertore der weitläufigen Ranch Deutschland und verhinderte das die nordafrikanischen Höllenrinder den gesamten Balkan zertrampelten . Damit hatte sie einen Flächenbrand – der das gesamten europäischen Abendlandes bedrohte- erstmal vermieden.
      Angela war voller Stolz : die Gehörnten fraßen bereits am Abend friedlich
      das saftige Gras auf den deutschen Weiden und am Horizont versank die Spätsommer- Sonne .Jeder hätte sich jetzt ruhig schlafen gelegt, aber nicht Angela: „ So ihr dämlichen Cowboys – ihr fickt die Mutti nicht , aber die Idee mit den Rindern war saugut“ . Bei Kerzenschein entwarf sie noch in derselben Sommernacht den teuflischen Plan „ Kölle Alaaf „. Ihr Rollstuhl fahrender Mitbewohner hatte Freudentränen in den Augen. Jawohl sprach er – eine Million notgeile afrikanischer Rinder ficken die treudeutschen Kühe und wen machen wir am Ende dafür verantwortlich – natürlich den Dicken und alle rot grün versifften Landes-Regierungen . Endlich sind wir dann diese Mischpoke ein für allemal los . Na klar, dann regiert wieder der heilige deutsche Orden.
      Und wenn dann Gras über die Sache gewachsen ist, kommts Angela aus dem Exil zurück
      und wird deutsche Zarin versprach Rumpelstilzchen Schäuble und dachte dabei:
      „Sollst brennen alte Hexe; nicht mal als asiatische Nutte wird man dich brauchen-natürlich bekommt das Wölfchen die Krone“. Und flugs verschwand er im finstren teutonischen Wald. Gleich am Tag darauf brachte Angela ein Riesenschild “ SALE „ vor der Ranch Deutschland an. Sie empfing -mit Blumen im Haar- gemeinsam mit allen rot grünen Dummdoofen unzählige nordafrikanische Rinder, die auch von den saftigen Weiden in Deutschland träumten. Der gute Özdemir konnte das alles immer noch nicht glauben , er umarmte die Blumengekrönte und sprach: „Angela ich will ein Kind von Dir du rot-grüne Muslima“. Und der letzte Antifa schien zu begreifen: die Mutti ist ja eine von uns. Die alte Hexe konnte über so viel Blödheit nur süffisant lächeln , es freute sie diebisch, dass alle rotgrünen Gutmenschen und Volldödel in ihre Falle getappt sind. Bald bekommt ihr vom Volk den Laternenorden und wir sind in Deutschland die Auserwählten. Nach dem Christfest schickte sie einen Boten zum schleimigen Lord Seehofer: „Seehofer , die Cowboys planen Silvester wieder die Büffel gegen uns zu hetzen , du musst unbedingt unseren konservativen Süden schützen – München darf nicht fallen und ich schütze Berlin am Silvester . Das Kanzleramt gab keine weiteren Warnungen heraus , die Rot-Grünen sollten ja ins offene Messer laufen. Seehofer gab die Mär von IS Terroristen raus und beschützte die Bahnhöfe vor der Notgeilen Horde.

      Ich verpisse mich später in eins von meinen vier Exilen bis Gras über die Sache gewachsen ist- träumte das Angela – und kehre als gefeierte deutsche Kaiserin zurück; selbst die verknöcherte Queen wird vor mir katzbuckeln . Jetzt müssen meine CDUler
      nur noch rechtzeitig ihre Hälse wenden und der verfickte Seehofer muss auch aus den Puschen kommen.
      Meinen Presse Mogulen muss ich noch die neue Marschrichtung vorgeben . Der Kai von der Blöd wollte es wieder mal nicht raffen. Erst nach dem ich ihm den letzten Kontoauszug der Kuscheiße Amis gezeigt hatte lenkte er ein und versprach noch etwas widerwillig das Interview mit Putin zu führen . Als er im Kreml zufällig mitbekam, dass Putin über Acht Millionen kg Golddukaten im Keller hatte, rannte er mit einem Dauersteifen die Kremeltreppen hoch und konnte es kaum erwarten seinen neuen Freund Vlad zu treffen : „Es gibt auch ein Leben nach den Amis – toll.“ Etwas ernüchtert traf er vor Putins Pressebüro ein. Er solle noch 2 Stunden warten wegen der israelischen Delegation. Da hörte Kai ein jiddisches Klagelied. Das in seiner Muttersprache gesungene Lied erkannt er sofort. Es war die Ode der ICH-HEUL-MICH-Reich-Welparasiten . Das letzte Mal wurde die Ode im neugebautem Weißen Haus gesungen – 200 Jahre später waren die Amis weltweit verflucht , gehasst und bettelarm . Nicht mal als Putzlumpen zu gebrauchen…

      dann bin ich endlich erwacht…

  17. Tja, „Das Jüdische Jahrhundert“ Y. SLEZKINEs neigt sich vernehmlich dem Ende, drum liegt es also für treusorgende Häuptlinge nahe, für die Fußtruppen BALFOURs-Territorium um einen entvölkerten Abschnitt zu vergrößern vs. Back to the Homeland bereiten – doch P. d. G.(der wahre Beherrscher der Doppik) versaut uns unseren tollen Plan! Noch Frage?

  18. Wolfgang sagt:

    Den Beitrag finde ich gelungen. Auch mir war ziemlich schnell klar, dass Flüchtlingsströme in solchem Ausmaß nicht zufällig entstehen und ein einheitliches Ziel ansteuern. Viele der Drahtzieher und Profiteure sind mir nicht erkennbar. Aber zur Politik der (Merkel)- CDU kann ich schon etwas beisteuern.

    Zig Jahre lang war Deutschland kein Einwanderungsland. Es wurde gezielt ausgesucht, wer und warum und für wie lange hereingelassen wird. Das Schengen – Abkommen sorgte dafür, dass praktisch keine Asylanten mehr nach D-land einreisen konnten, ohne sofort abgeschoben werden zu können.

    Und dann, quasi über Nacht, Willkommenskultur, offene Grenzen, Einreise in unvorstellbarem Ausmaß. Und das von denen, die alles abgeschottet hatten.

    Ich denke ähnlich wie der „Kranich 05“, es geht darum, Chaos in großem Stil in D-land anzurichten, bürgerkriegsähnliche Zustände entstehen zu lassen, die dann die Notwendigkeit abgeben, den „starken“ Staat zum Schutze der Bürger zu etablieren (F ist da schon einen Schritt voraus).
    Der Zeitrahmen, den ich ansetze, ist eher kürzer als der des Kranich. Ich denke, die nächste, sehr schwere ökonomische Krise klopft schon an die Tür. Die Weltwirtschaft ist eher rückläufig. Die Rohstoffpreise purzeln ins Bodenlose. Kredite können nicht mehr bedient werden, Firmen werden massenhaft Pleite gehen, Menschen werden in entsprechendem Ausmaß arbeitslos. Und in Südeuropa beträgt die Jugendarbeitslosigkeit bereits rund 50%. Und das bedeutet für die Perspektivlosigkeit auf unabsehbare Zeit, mit der Gefahr, wegen sozialer Ausgrenzung, eine Parallelwelt mit allen dazugehörenden Problemen zu etablieren (Kriminalität, Drogen, Vandalismus, und vieles mehr). Und die Kassen sind eher leer. Und die Ukraine hat sich ebenfalls zum Fass ohne Boden gemausert, anstatt ein wunderbares Beutestück mit Anschlussoption (z.B. Weißrussland, usw.) zu werden. Die jeweiligen Bevölkerungen und deren Wohlergehen sind den „Herrschenden“ egal. Aber nicht deren Ersparnisse, die man noch braucht, um die nächsten Finanzlöcher wenigstens etwas kleiner zu halten. Und auch deren Intelligenz ist nicht zu vernachlässigen. Es kann immer passieren, dass sie plötzlich erkennen, wer ihre Probleme erzeugt. Es gab da historische Beispiele. Aber wenn man das Chaos stark genug vergrößert, zugleich Menschengruppen einschleust, auf die man die Wut ablenken kann, und dabei noch die Argumente für Repressionsmassnahmen abgenommen bekommt, dann scheint die Herrschaft für die nahe Zukunft gesichert.
    Mal so als Frage, welche Unannehmlichkeiten muss Merkel oder ihr Freund Sigmar denn ertragen durch den Zustrom an Flüchtlingen? Ist die Bannmeile in Berlin jetzt eine Zeltstadt?

  19. Vicky sagt:

    Vielen Dank für Ihren interessanten Artikel und manche Kommentare(besonders von Kaspar). Ich stelle mir seit einigen Wochen diese Frage. Die Antwort bleibt uns leider verborgen. Wie lange? Apropos G. Soros bin ich beim googeln auf eine interessante Seite von Norbert Häring (ein Wirtschaftsjournalist) gestoßen:
    http://norberthaering.de/de/27-german/news/517-soros-merkel-fluechtlinge#weiterlesen
    das ist die Seite von Soros‘ Open Society Foundations
    http://www.georgesoros.com/essays/rebuilding-the-asylum-system/
    Leider habe ich auch keine Antwort gefunden, aber es ist interessant zu lesen.

  20. Honsa sagt:

    Hallo Analitik !

    auch eine Möglichkeit mit etwas Augenzwinkern:

    Merkel die „Doppelagentin“ ?

    Folgendes Szenario:

    Durch der Ukrainekrise wurde Angela gedreht . Die Geschichte mit den Koffer- Atombomben war fürs Merkel zuviel. Eine rote Linie wurde überschritten.
    Merkel hatte in der Ukraine studiert (was eventuell erklärt das sie an Koffer- Atombomben glaubt) sie liebte das Land , hatte dort Freunde (sucht euch einen Grund aus).
    Bot Putin eine Zusammenarbeit an…

    Die niederträchtige Flutung mit gewaltbereiten Flüchtlingen war eine Vergeltungsaktion
    Man hatte ja einen Anfangsverdacht gegen das Merkel.

    Nun kommt ein äußerst kluger Geheimdienstmann ins Spiel und es wird Genial:

    „Angie du lässt die satanische Horde zu dir ins Land .Du spielst das Spiel mit um nicht
    aufzufliegen . Nur Deutschland ist noch in der Lage diese Massen vorübergehend aufzusaugen! Wenn du die Grenze dicht machst wird der gesamte Balkan brennen und Deutschland und Europa wird letztendlich doch vernichtet .Es gibt keinen anderen
    Weg. Sorge dafür das deine politischen „Freunde“ in die Willkommenskultur Falle tappen.
    Der Gegner wird bald in Europa -vor allem in Deutschland- seine Migrantenbomben scharf machen . Das ist unsere Stunde und wir sind vorbereitet! Jetzt werden Soros und co. Ihre Niedertracht bitter bereuen . Wir lassen nämlich alles gegen die Wand fahren :Bürgerkrieg ,weltweiter Finanzcrash das volle Programm“.

    Aufräumarbeiten :

    „Gemeinsam mit dem Volk , Armee und Polizei ( ja ich schicke Dir meine Spezialkräfte
    und bessere Waffen) schmeißen wir alle Moslems raus . Ja auch die guten Moslems – die sind die nächsten Jahre nicht mehr sicher in Europa)
    Verhaftet auch schnell den politischen Gegner ehe sie den Laternenorden bekommen“.

    Zeit danach:

    Merkel wird nach einem Jahr rehabilitiert . Inzwischen gibt es die Goldmark und den
    Goldrubel . Russland und Deutschland bilden zusammen eine Wirtschaftsmacht mit
    den Flügeladjutanten China und Frankreich .Den Deutschen geht es wieder gut.
    US = ihr wisst es bereits… 100 golden Jahre folgen.

    • Tja Honsa, man kann’s drehen wie man will, letztlich ist selbst mir CoL erheblich näher als die Neocons! Noch Fragen?

      • Politicus sagt:

        Ach Merkels Stammbaum machts möglich und sie hat sich doch in der Kneset sehr darüber gefreut in ihrer Muttersprache zu sprechen. Deutsch wa es nicht. Der Arme Gauck, na ja der ist nur Überzeugungstäter, oder einfach nur ein gelenkter Dummkopf, wie alle Christlichen Zionisten.

        Wie gut das es die Shoa gibt, ein Allheilmittel. Wobei Heil….ach das waren ja die Römer……ganz andere, die haben mit nichts zu tun.

        • Tja Politicus, das letzte Treffen hatte ich vor der Thüringischen Vertretung in der Mohrenstr. – er wollte nicht in den Osten und wenn ich schon mal in der Reichshauptstadt bin, begrüße ich gerne die Berliner Marktfrauen! Noch Fragen?

    • Aarsupilani sagt:

      Der Ansatz ist gut! Ich kann mir das in ähnlicher Weise vorstellen. Besonders wenn wir für Deutschland annehmen, was auch für andere Staaten des Westens gilt: dass sie stark fraktioniert sind, dass also in den Regierungscliquen verschiedene Interessen und Ziele verfolgt und ausgefochten werden. In dieses Bild würde auch das überraschend wohlwollende Putininterview der Bildzeitung passen. Vielleicht ein Versuch eines Ubootes, mal das Periskop auszufahren und die Lage zu prüfen.

      Übrigens ein Dankeschön für diesen sorgfältig durchdachten Beitrag!

      • Johanniskraut sagt:

        Ja, das Putin Interview in der Blöd!

        Das ist schon ein Hammer, dass die nach Jahren der übelsten propagandistischen Verleumdung, der Wahrheit plötzlich ein Tor öffnen! Wieso das? Wieso lässt die Blöd das zu?

        Könnte ein Zeichen dafür sein, dass meine Annahmen oben zutreffen und unsere hiesigen Eliten langsam ihr traditionelles Büdnis mit der zionistisch wahabitischen Terrorachse (Danke für die Erklärung ansa – genau das meinte ich – und es erklärt auch den großen, heftigen Krach innerhalb der amerikanischen Eliten) wirklich brechen, um sich Russland zu zu wenden.

        Aber sowas braucht Zeit, denn der gesamte Apparat ist auf Putin Bashing und Ami Gehorsam gepolt und muss erst mal umgebaut werden, was einige Weltbilder zertrümmern dürfte und daher nur behutsam und langsam geht. Entsprechend sage ich voraus, dass wir noch ne ganze Weile mit diesem Mist konfrontiert werden werden (wie z.B. Merkels heutige Ansage: auf Grund von Druck seitens der usa, den Militäretat zu erhöhen. Siehe DWN)

        • Politicus sagt:

          Vorsicht Johanniskraut, Blöd ist die Bild nicht. Sie dient einem Herrn und das zur vollsten Zufriedenheit.

          • Politicus sagt:

            Nachtrag.
            andererseits bekommt man bei Bild Tipps fürs praktische Leben. Katze zu Benzin kochen oder Adolf hatte nur ein Ei…….ich möchte mal Wissen wieviele Bild Leser ihre Katzen einkochten und, das interessiert mich doch noch mehr, wieviele wie Adolf sein wollen…….

        • ansa sagt:

          gern geschehen johanniskraut 🙂
          ich hege auch den Verdacht , das Mutti seit geraumer Zeit ein doppeltes Spiel spielt!

          • ansa sagt:

            meines Wissens nach fehlt in den USA noch die Stimme eines Bundesstaates um sehr grosse Veränderungen herbeizuführen z.B FED,Militärisch-Industrieller-Medienkomplex

  21. sw sagt:

    Kurze Anmerkung warum mehr hauptsächlich junge Männer flüchten (die politischen / geheimdienstlichen Hintergründe ausgenommen)

    Frauen sind in schlichtweg gefährdeter als Männer. Und die
    Männer hoffen / wünschen / möchten das ihre Familien bald nachziehen können.

  22. Seiler sagt:

    Erstmal vielen Dank für diese ausgezeichnete Analyse.

    Es verwundert mich warum Sie nicht Nulands Aussage „Fuck the EU“ aufgreifen?!
    MMn. geht es um Chaos in Europa, einen Bürgerkrieg, Förderung diesen bis zum Entleeren der US Waffen- und Raketenlager.
    Es geht um die Rettung des Dollars, Raute bekommt eine Erste Klasse Evakuierung in ein tropisches Paradies, genügend Mittel und was man ihr noch alles versprochen hat, wovon sie träumt.
    Die Biodeutschen, ganz im Sinne der Zionisten, werden… naja Sie wissen schon.

    MfG Seiler

    • Seiler sagt:

      Wie es das Schicksal möchte, entweder alle krepieren oder Ihren Stolz und Anmut verteidigend das Land wiederholen und es vom Ungeziefer befreien.

  23. Hugo de Hirsch sagt:

    Analyse stark angefangen, leider am Ende nur heiße Luft.

  24. Hannah sagt:

    Hallo!
    Ich habe einen guten Freund , einen politischen Analysten, der als Ausländer in Serbien lebt. Er sagt das gleiche wie Sie! Ich hätte mich Im August mit ihm fast darüber entzweit. Er sagte von Anfang an, es sei gesteuert (Er nannte die Saudi Arabien,USA Türkei Achse) um Serbien und den Balkan zu destabilisieren. Wir verstehen uns heute wieder gut und ersagt noch immer es wird bald der Krieg in den Balkan zurückkehren. Ich kenne mich weder auf dem Balkan gut aus, noch erschliessen sich mir die Vorteile, die den Akteuren dadurch entstehen. Dazu passt, dass Russland sich grade entschlossen hat Serbien Waffensysteme zu verkaufen. Ausserdem Haben die Saudis Halb Bosnien Herzigowina aufgekauft und bauen dort Siedlungen, Schulen und Moscheen. Mein Freund sagt, nach dem Balkan wird der (Bürger) Krieg nach zentral Europa getragen. Das ist leider alles, was ich beitragen kann. Sehr schöne klare Analyse Ihr Text.

  25. Hannah sagt:

    Mir fallen Stichwortartig noch ein paar Dinge ein, links und Infos dazu bitte selber suchen. Immer hieß es, Terroristen, Agenten usw würden nicht die gefährliche Reise über das mehr auf sich nehmen. Tun sie auch nicht, sie kommen über die Türkisch Bulgarische Grenze und reihen sich dann in Serbien in den Strom ein. Angeblich haben im Bulgarisch Türkischem Grenzgebiet reihenweise Western Union Filialien eröffnet.
    Mazedonien wackelt, da wurden grade irgendwelche Wahlen verzögert/nach hinten verschoben.
    In Bulgarien gab es grade Ärger in der Partei der Türkischen Minderheit im Land, da war ein Vorfall mit einer Schußwaffe im Parlament.
    Angeblich fängt Österreich ab morgen per Militär mit der Grenzsicherung an.
    Angeblich planen Ö/D und Slovenien gemeinsame Grenzkontrollen an der Slovenisch Kroatischen Grenze, angeblich gab es dazu heute ein geheimes Treffen in Berlin.
    Angeblich sind auch in der Ukraine West Arabischsprachige Söldner seit kurzem auf stand by, in Mariopul und Dneprpetrowks.
    Manche Leute behaupten D soll durch Araberhass dazu gebracht werden sich im nahen Osten gegen den Iran zu engagieren(unwahrscheinlich)
    Andere Leute behaupten in ganz Europa sollen durch Ausländerfurcht ultrarecht/faschistische regierungen etabliert werden um sich letztendlich in den erwünschten Krieg gegen Russland zu stürzen (schon eher).
    Mir geht immer noch durch den Kopf, dass der Strom (und VW und FIFA) eine Bestrafung wegen ungehorsam in der Ukrainesache ist.

  26. Hannah sagt:

    *über das Meer , natürlich

  27. freesociety sagt:

    Situationen wie Diese kann man unmöglich mit logischen Erklärungen alleine analysieren versuchen. Auch wenn der Verfasser mit einigen Schlussfolgerungen vielleicht recht hat.
    Das Problem dabei ist, dass hier wie bei etlichen Situationen in der Geschichte der Menscheit Psychopaten am Werk sein „müssen“. Anders ist es gar nicht möglich – man sehe sich doch mal in der Welt um! Diese Psychopaten sind Intelligent und Mächtig, und gerade deshalb so brandgefährlich für den Rest der Menschheit. Sie sind es die unsere Realität geschaffen haben, unsere Wirklichkeit durch unsere Systeme, das Social Engeneering, die Arten der Wissenschaft und Religionen, und die Medien.
    Ich weiß, dass die Menschheit vor einer entscheidenden Wende steht, in welcher Sie sich entgültig von den Fesseln der Knechtschaft lösen wird. Viele fragen sich schon lange, soll das Alles sein, ist das unsere Bestimmung? Ein auf das zahlen von Steuern und Konsumation dressierter, affenähnlicher Bioroboter zu sein? Mit Sicherheit nicht! Seit tausenden von Jahren geht es nur darum, den freien und lebendigen Menschen in Knechtschaft zu halten, und Ihn nicht wissen zu lassen, welche Macht Ihm inne wohnt. Vorher waren es die Religionen, die Sklaverei, das Kastenwesen, der Adel und Heute sind es die Systeme wie Demokratie, Liberalismus und Sozialismus die den Menschen eine Art Freiheit vorgaukeln sollen, mit der Er nichts anfangen kann und deshalb ständig auf der Stelle tritt. Deshalb gelten Aphorismen wie dieser “ Sprach der König zum Priester: Halte du sie dumm, ich halte sie arm.“ seit ewiger Zeit!
    Wir sind in einer Umwandlungsphase. Nicht umsonst spricht der Jesuiten Papst Franziskus seit einem Jahr auf jeder Auslandsreise davon, dass Wir Uns bereits im 3. Weltkrieg befinden. Kann Jeder nachgoogln. Es gibt derzeit einen Kampf höchst einflussreicher Gruppen um die Weltherrschaft. Und nicht umsonst fordern gewisse extremistische religiöse und höchst einflussreiche Gruppen jeder Colour endlich das Armageddon. Im Wege steht dem Allen eine erwachte weiße Rasse sowie andere Völker wie die Asiaten, welche einen speziellen spirituellen und kulturellen Hintergrund haben. Japan steht Heute noch auf der UN Charta unter der Feindstaatenklausel, genau so wie Deutschland. Also wenn der Verfasser allen Ernstes glaubt, dass die Deutsche Regierung und selbstverständlich Merkel kein Vasall derjenigen Kräfte ist, die bis „Heute“ das Geschehen dominiert haben, dann weiß ich nicht auf welchen Planeten er lebt. Nur deshalb sitzt Merkel Heute noch fest im Sattel, weil diese Kräfte es wollen und weil Sie Ihnen die Arbeit abnimmt (Siehe Person des Jahres 2015 Times Magazin). Ich empfehle hier auch das aktuelle Interview mit Willi Wimmer https://www.youtube.com/watch?v=teHYztnzJ_A (Interessant ab min. 7:10)

    Und das trotz etlicher Anklagen wegen Hochverrats gegen Sie http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bei-bundesanwaltschaft-merkel-massenhaft-wegen-hochverrats-angezeigt/12517612.html

    Weiters hatte Merkel selbst vor einigen Monaten gesagt, dass wenn Wir (die Deutschen ) die Flüchtlinge nicht ins Land lassen, dann wird es Krieg geben. Niemand hat damals nachgefragt wie Sie das wohl meinen würde. Es kann wohl nur so gemeint gewesen sein, dass Ihr eine Macht damit gedroht hatte.
    Sogar die Okkulte UN fordert für Deutschland vorsichtig 24.000.000 Flüchtlinge bis ins Jahr 2030. So etwas nennt man Bevölkerungsaustausch. http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/vereinte-nationen-fordern-bevoelkerungsaustausch-von-deutschland.html

    Ein gewisser Prof Gunnar Heinsohn, Dozent an der Militärdemographie am NATO Defense College (NDC/Rom) und an der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAK/Berlin), nennt im folgenden Artikel die Fakten, dass sich nämlich über 250.000.000 (Millionen) Immigranten auf dem Weg in die EU machen werden. https://conservo.wordpress.com/2015/08/11/prof-dr-dr-gunnar-heinsohn-in-den-naechsten-35-jahren-rund-250-millionen-wirtschaftsfluechtlinge-in-die-eu

    Zum Schluß: Wenn der Verfasser davon spricht, Zitat: Die Flüchtlinge sind Realität. Wir müssen sie integrieren“ Zitat Ende. Dann sage ich Wir müssen gar nichts. Was Wir müssen ist, das System dahingehend so zu verändern, dass diese kranke Auswüchse wie Genderwahn, Homoehe und Adoption von Kindern, Frühsexualisierung und Pornoindustrie eingedämmt werden, und der einheimischen Bevölkerung wieder jene Mittel zur Verfügung gestellt werden, um es endlich wieder für junge Paare attraktiv und überhaupt möglich zu machen Familien zu gründen. Weil das hat man ja mit dieser Politik und menschenverachtenden Agenda im Huntergrund fast verhindert!

    • Tja Freesosiety: „Dann ist das nicht mehr mein Land“! Noch Fragen?

    • Politicus sagt:

      1.Und immer wieder wird der Fehler begangen, alles aus seinem eigenen ICH heraus zu beurteilen und aus seinem eigenen ICH heraus zu verlangen.

      2. Und immer wieder wird der Fehler begangen alle Abläufe isoliert zu betrachten und zu beurteilen. Ohne dabei zu berücksichtigen das dies, also die Interessnegrüppchen, ein Kräftespiel der Grüppchen ist. Beispiel, die Homosexualität war lange Zeit (in der BRD) dort wo sie hingehört, in den privaten Bereich (oder in den § 175 da sind die gut aufgehoben, man muss ja nicht wenn sie ruhig bleiben). Allerdings haben die „Hetten“ es versäumt ihren Standpunkt zu stärken. Das bedeutet die Machtverschiebung, Lobbyarbeit über Schwule Politiker (Wowereit „ich bin Schwul und das ist Gut so“) ging in Richtung Homosexualität. Während die Bewohner Russlands die Homosexualität als Gesellschaftlich anerkannte Lebensform ablehnen, haben die Bewohner der BRD diese, angeblich, anerkannt.

      Also was ist zu tun? Ganz einfach man Terrain wieder zurückerobern!

    • Politicus sagt:

      @ freesociety

      bin ganz ihrer Meinung!

      Zu ihrem Kommentar fällt mir auf, das wenig Resonanz kommt. Das stimmt mich sehr nachdenklich. Mit wem haben wir es hier zu tun………nicht Sie gemeint.

      • Analitik sagt:

        Also ich bewundere die Leser und Kommentatoren hier. Hier wird über sehr heiße Themen diskutiert. Dabei streitbare Meinungen zur Kenntnis zu nehmen und einfach stehen zu lassen, zeugt von Stärke und hervorragender Diskussionskultur. Das hat nichts mit Ignoranz zu tun.

  28. freesociety sagt:

    Richtigstellung: In dem Hinweis „Und das trotz etlicher Anklagen wegen Hochverrats gegen Sie“ meinte ich Anzeigen und nicht Anklagen.
    Aber was nicht ist kann ja noch werden!

  29. Johanniskraut sagt:

    @ freesociety

    Generell stimme ich Dir in den meisten Dingen zu. Allerdings bin ich der Meinung, dass in der Politik NICHTS, aber auch GAR NICHTS ohne Grund oder zufällig geschied und daher steckt m.E. hinter allem ein Interesse und ein gezieltes, begründbares Handeln. Und dem kann man mit guter Analyse sehr wohl zu Leibe rücken.

    • Politicus sagt:

      widerspruch, johanniskraut, vieles bassiert auf ZUFALL!

      überlegen Sie mal was Sie da Schreiben, ein Stingender Plan. Von wem zu wem? Fraktionszwang? Ja aber dennoch, wies der Zufall will!

  30. Tja Analitik, hoffe mal, das Ihnen meine Sortiererei nicht all zu unangenehm ist, denn beim Saker bin ich vor Jahr & Tag diesbzgl. rausgeflogen und nach dem Russophilus das Zepter übernommen hat, folge ich obigem wieder mit Vergnügen, zu mal er seinen trotzkistischen Zwischenansatz selbst wieder korrigiert hat! Noch Fragen?
    Ihr
    Rudolf-Robert Davideit

  31. Wirsing sagt:

    Auch Sie, Analitik, also ratlos ob der Merkel.

    Auch ihre verbliebene Erklärung hat mMn eine Schwäche: Wenn tatsächlich die Stabilisierung der Balkanländer der Grund war, warum hat Merkel dann nicht wenigstens parallel versucht, als die Flut einsetzte, die EU-Außengrenze dichtzumachen, Boote aufzubringen und zurückzuschicken usf.? Weil es dann einen Aufschrei der Menschenfreunde und Soros-NGOs gegeben hätte? Na und? Gegen die Destabilisierung der BRD wäre das das kleinere Übel gewesen, man hätte auf Australien verweisen können usf.

    • Analitik sagt:

      Unterschätzen Sie nicht die Menschenfreunde und Soros. Insbesondere dann nicht, wenn letzterer die ersteren organisiert.

      Ihr Einwand ist berechtigt. Eine sehr gute Frage. Ich werde darüber nachdenken. Haben Sie selbst vielleicht eine Idee?

      Oder eine bessere Theorie ohne größere Schwächen? Ich bin nicht festgenagelt auf eine Theorie. Die beste soll gewinnen.

      • Thomas Roth sagt:

        @Wirsing und @Analitik
        „warum hat sie nicht parallel die Grenzen geschlossen?“
        – mit wem denn? mit Griechenland und seinen tausend Inseln? Mit Frontec? Es gibt schlicht keine Kräfte, um ganz kurzfristig solche Ströme zu unterbinden.
        – ohne Militär, selbstverständlich.
        – die 6-m-zäune in Nordafrika und die mex.-amerikanischen Grenzzäune sind doch schon schrecklich genug und würden trotzdem nicht helfen
        – ich vermute, sie will (wie immer typisch für sie) das Problem ohne großen Lärm beseitigen.
        1.Fluchtgründe beseitigen
        2.Rückreise-/Wiederaufbauprogramme einrichten
        3.Gute geeignete Kandidaten integrieren
        4.Eine Summe von Miniaktionen (Einreise nicht gestatten, Zurückschicken, Versickern lassen, Ausweisen usw.)
        5. Vermutung! Türkei in Zusammenarbeit mit RF zu einer Mauer umbauen, die keine Flüchtlinge mehr Richtung EU durchläßt. Denn Erdogans Politik lehnt sie komplett ab. Die widerspricht ihren Interessen.

    • Analitik sagt:

      Nach einigem Nachdenken sehe ich folgendes Bild. Die Möglichkeit, die EU an den Außengrenzen zu schützen, wurde nicht Ende 2015 vergeigt, sondern in den vielen Jahren davor. Einen effektiven Grenzschutz an einer äußerst langen Grenze baut man nicht über Nacht auf.

      Warum hat man das vorher nicht gemacht? Strategische Kurzsichtigkeit. Bis 2014 dachte die EU nicht daran, dass sie um ihr Überleben kämpfen müsste, und zwar sehr bald. Die EU hat nicht damit gerechnet, dass sie von den USA direkt angegriffen wird. Die EU hat sich mit Blödsinn befasst, anstatt hart zu arbeiten, wie es etwa die russische Politik getan hat.

      Die Asylpolitik der EU war so aufgebaut, dass die Mittelmeerstaaten jeder für sich sorgen mussten und die starken Staaten im Norden außen vor waren. Es gab keinen Zwang, eine saubere Lösung für das schwelende Flüchtlingsproblem zu finden. Im Gegenteil, eine saubere Lösung hätte bedeutet, dass sich Nordeuropa aktiv an der Flüchtlingspolitik beteiligt hätte. Wollten wir das? Waren wir nicht zufrieden damit, dass die Italiener und Griechen das schon irgendwie geschaukelt haben?

      Und selbst wenn es einen Zwang gibt: Die EU hat keine wirksame Zentralgewalt. Das ist furchtbar. Das ist lähmend. Das führt dazu, dass die EU-Politik zu einem Gezerre zwischen den Mitgliedsstaaten verkommt und am Ende der kleinste gemeinsame Nenner herauskommt, also immer ein fauler Kompromiss, nicht Fisch und nicht Fleisch.

      Soros und die Menschenfreunde tragen übrigens ihren großen Anteil bei. Blicken Sie zurück, wie jedes Flüchtlingsboot durch die Massenmedien geschleift wurde. Immer mit dem Unterton, dass die bösen EU-Mittelmeerstaaten die armen Flüchtlinge absaufen lassen. Bei so einer aggressiven Öffentlichkeitsarbeit (der dreijährige ertrunkene Junge am Strand wurde für das Foto zurechtgelegt) kann die Grenzpolizei nicht hart durchgreifen.

      • Thomas Roth sagt:

        @Analitik Gleicher Meinung. weil die Europäer auf allen Gebieten weich gemacht wurden. Im Ergebnis gibt es Männer in Frauenkleidern mit Bart und Politiker, denen die elementare Vorsorge abhanden gekommen ist. Interessengesteuert, wie der moderne Mensch ist, sind natürlich auch alle leicht lenkbar. Wenn die Bedrohung mit Millionen Flüchtlingen aus Afrika nicht gewesen wäre … Und, ehrlich gesagt, habe ich gerade heute wieder Zweifel, dass die das überhaupt geregelt bekommen. Jetzt braucht es keinen Soros mehr. Chaos wirkt und hat Eigendynamik bekommen. Haben Sie dazu von Ischtschenko über den Riß gelesen, der sich durch die EU zieht? Wer crimsonalter lesen kann, der kann auch R.I. lesen. Der beschreibt den Ist-Zustand ganz gut. Gerade auch die Probleme mit Polen .. Grüsse

      • sw sagt:

        Ich denk das der Satz „Die EU hat nicht damit gerechnet, dass sie von den USA direkt angegriffen wird.“ paßt denn die EU hatte ja a.) mit Frontex einen gemeinsamen „Grenzschutz“ aufgebaut und b.) mit einer ganzen Reihe von Nordafrikastaaten wurden Vereinbarungen getroffen afrikanische Flüchtlinge nicht passieren zu lassen.

        Der Angriff der USA erfolgte über die Zerstörung Somalias (Scarhill), Libyens und Syrien. Wie dann aber die Aktionen Frankreich und Italien ins Bild passen wäre eine neue Frage.

        Schon vor dem letzten Jahr sind sehr viele Flüchtlinge durchgelassen worden, Nordeuropa hat also Südeuropa durchaus entlastet.

  32. Politicus sagt:

    Johnny sagt:
    14. Januar 2016 um 23:57

    Respekt, einer der wenigen, die auf Wechselwirkung und verschidene Interessengruppen im Zusammenspiel aufmerksam macht.

    Schauen wir doch einaml auf das Flüchtlingssystem und dessen Organisation. Die wollen etwas …….GELD……50% für Verwaltung 50% fürs Projekt. so ist in der BRD die Regel. Oder wie erschaffe ich mir meinen Arbeitsplatz, als Direktor.

    Denken Sie was der UNHCR macht, wenn es keine Flüchtlinge mehr gäbe? Yes we can……..wir schaffen uns dann eben welche…….nicht das die Bediensteten und der Direktor noch Hartz IV beantragen muss.

  33. Luzifer sagt:

    Das agieren und reagieren kommt in immer schnelleren Zyklen. D.H. die langfristigen Planungen sind, zumindest was die Kriegstreiber Westen betrifft, bisher schiefgegangen. Trotz dreckiger propaganda ala deutsches TV/Medien.
    Die haben nur noch in direkter Konfrontation mit Russl/China eine Chance (Baltikum /Polen?) auf Krieg.
    Ob die den so direkt wollen?

    Die Industrie Phantasien von billigen Arbeitskräften werden sich in (teure) Luft auflösen, falls die geplant waren; soviel dazu.

    Merkel könnte auf Zeit spielen. Das wichtige für mich, wie im Artikel von Analitik beschrieben ist das Merkelsche agieren
    FÜR oder GEGEN NordStream 2.

    Merkel KÖNNTE aber auch der Auffassung sein dass die Flüchtlinge selber Nordstream obsolet machen.
    Sie selber schreiben von 80% Männer die kommen und keine Familien.
    Ich übersetze das mit mindestens 40% IS Kämpfer.
    Falls die losschlagen wars das mit Wirtschaft hier bei 1.000.000 ankommenden.

    Mich wundert nur dass Sie, Analitik, eingangs das erwähnten und dann später im Artikel schreiben, es seien DOCH
    hilfsbedürftige Flüchtlinge, die der Unterstützungs bedürfen und nicht des angriffes durch Bürgerwehren ect.
    Was stimmt jetzt ?

    Bisher sehe ich kein agieren Merkels GEGEN Nordstream.

    Die Balkan und Flüchtlingsproblematik HÄTTE MAN ABER AN DER GRIECHISCH TÜRKISCHEN GRENZE VIEL ENTSPANNTER ENTSCHÄRFEN KÖNNEN.
    Statt dessen hat man absichtlich abgewartet.
    Die Politik war ja gewarnt. Das Abwarten ist mit Dummheit nicht mehr zu erklären.

    Wie sehen Sie das, Analitik?

    • Analitik sagt:

      „Mich wundert nur dass Sie, Analitik, eingangs das erwähnten und dann später im Artikel schreiben, es seien DOCH
      hilfsbedürftige Flüchtlinge, die der Unterstützungs bedürfen und nicht des angriffes durch Bürgerwehren ect.
      Was stimmt jetzt ?“

      Ich habe auch geschrieben, dass man gegen Kriminelle vorgehen muss.

      Der Respekt, den ich als wichtige Voraussetzung genannt habe, schließt so etwas wie die Unschuldsvermutung ein. Jeder Mensch sollte als Mensch wahrgenommen und behandelt werden, solange er sich nicht als Unmensch offenbart hat. Und selbst Kriminelle müssen mit Respekt behandelt werden, was Härte keinesfalls ausschließt.

      Wer kriminell auffällig wird, muss zuerst mit gesetzlichen Mitteln bekämpft werden. Deutschland hat diese Mittel. Aber auf Anordnung von oben werden diese Mittel nicht angewendet, die Polizei schaut weg. Das ist äußerst dumm, denn es höhlt die Staatlichkeit aus. Wohin das führt, sieht man in der Ukraine. Wenn der Staat seine Pflichten nicht wahrnimmt, werden sich die Menschen selber schützen. Dann kommt es zu Bürgerwehren. Und zum Staatszerfall.

      Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass es für uns alle viel angenehmer wäre, wenn wir Politik und Sicherheitsapparate dazu drängen, ihre Pflichten wahrzunehmen. Die Option mit Bürgerwehren wird sehr viel schlimmer für uns alle sein. Solange Hoffnung darauf besteht, dass der Staat zu Wahrnehmung seiner Pflichten animiert/gezwungen werden kann, sollten wir das unbedingt als erste Lösung versuchen.

      Die Deutschen sind zurecht wütend. Wenn jeder Wütende einen Wutbrief an die Polizei und an einen zufälligen Politiker schreibt, hätte das eine enorme Wirkung.

      • Luzifer sagt:

        Hallo Analitik.
        So wie es jetzt im Raum steht, hat Deutschland doch zwei Gegner > Teile des Staates selber und die eben NICHT Fluechtlinge, sondern Zertoerer, so will ichs mal nennen.
        Ich bin etwas am zweifeln ob wir uns sowas wie die Unschuldsvermutung noch leisten koennen.
        Bei diesem Spiel ist es wie beim Schach: sie positionieren ihre Figuren und schlagen dann zu und zwar erbarmungslos.
        Die bisherigen Ablaeufe lassen gar keine andere Vermutung zu, es wird ja die halbe Welt im Moment in Brand gesteckt.
        Also zum Abwarten und dann evtl. zurueckschlagen, das wird ein Maerchen bleiben.
        Das Aufwachen der Polizei und anderen wird Schrittweise erfolgen.
        D.H. auch die Polizei und das Militaer wird in sich gespalten sein, wenn es richtig losgeht.
        Gegen eine dermassene Uebermacht haben die keine Chance. Falls man etwas einstiehlen will an Gegenwehr wird man NICHT abwarten koennen.
        Warum laesst man nicht Frauen und Kinder & Alte z.B. rein (und hier darf auch die Unschuldsvermutung gelten) die Maenner 17 bis meinentwegen 55 sollen sich am Aufbau in Syrien beteiligen oder Kaempfen gehen.
        (Was soll das, Maenner fluechten und lassen ihre Familje im Kriegsgebiet, wer glaubt so einen Schwachsinn?)
        (Wieso waren eigentlich so viele aus Marokko, Tunesien Lybien ect. ect.dabei, und warum sollte man die dulden? als Wirtschaftsfluechtlinge? )
        Warum wurden noch keine Laender bestimmt aus denen Kriegsfluechtlinge anerkannt werden ? Und andere Laender aus denen zuzug verweigert wird.

        Das sind natuerlich nicht ALLES Fragen an Sie.
        Manches haben Sie schon erwaehnt.

        • Analitik sagt:

          „Ich bin etwas am zweifeln ob wir uns sowas wie die Unschuldsvermutung noch leisten koennen.“

          1942 hat Stalin eine Direktive an die Rote Armee gegeben: Unter keinen Umständen dürfen deutsche Zivilisten angegriffen, vergewaltigt oder sonstwie durch sowjetische Soldaten zu Schaden kommen. Auf Zuwiderhandeln wurde die Todesstrafe angesetzt. Zur Begründung hieß es: „Die Hitlers kommen und gehen, aber das deutsche Volk bleibt.“ Bis 1942, nur zur Erinnerung, hat Deutschland grausamste Verbrechen gegen die Sowjetunion begangen und bereits MILLIONEN Zivilisten abgeschlachtet. Und trotzdem verbot Stalin, auf Unmenschlichkeit mit Unmenschlichkeit zu antworten.

          Verlieren Sie nie die Menschlichkeit. Verteidigen Sie sich, wenn es notwendig ist, auch bis aufs Blut, wenn es notwendig ist, aber verlieren Sie nie die Menschlichkeit. Das ist meine Meinung.

          „Wieso waren eigentlich so viele aus Marokko, Tunesien Lybien ect. ect.dabei, und warum sollte man die dulden? als Wirtschaftsfluechtlinge?“

          Das florierende Libyen hat Gastarbeiter aus ganz Nordafrika beschäftigt. Libyen war der zentrale Stürztpfeiler der nordafrikanischen Stabilität. Indem Libyen von USA und EU zerstört wurde, hat man nicht nur die Libyer ihrer Lebensgrundlage beraubt, sondern halb Nordafrika. Gadaffi hat öffentlich gewarnt, dass die EU von nordafrikanischen Flüchtlingen überflutet wird, wenn Libyen zerstört wird. Genau so ist es gekommen.

          • Johanniskraut sagt:

            Analitik sagt:
            „Verlieren Sie nie die Menschlichkeit. Verteidigen Sie sich, wenn es notwendig ist, auch bis aufs Blut, wenn es notwendig ist, aber verlieren Sie nie die Menschlichkeit. Das ist meine Meinung.“

            Wundervoll! Genau DAS ist auch mein zentraler Dreh- und Angelpunkt! Eine der wichtigsten Direktiven in meinem Leben… Wie schön Analitik, dass Sie mir den Grund gaben, dass hier zu wiederholen!

            Schätze Ihnen dürfte die weiter oben erwähnte Sufi-Legende „In der Hölle steht ein gutes Essen bereit – und lange Löffel…“ auch gefallen!?

          • Luzifer sagt:

            Leider muss ich mich wiederholen: wenn die Schachfiguren aufgestellt sind haben sie zur Gegenwehr NICHT DIE GERINGSTE CHANCE MEHR.
            Wollen sie so lange warten bis Ihre Frau/Tochter tot in der Gosse liegt. Nach der Vergewaltigung ?
            Die deutsche (europäische) Zivilbevölkerung ist doch weitestgehend unbewaffnet.
            Ab welchen Zeitpunkt wollen Sie sich zur Wehr setzen (auch gegen den Staat)?
            Auch die Leute aus Lybien und Tunesien ect. waren ebenfalls
            an Übergriffen an die deutsche Zivilbevölkerung beteiligt.

            Hier in Schweden gibt es mittlerweile absolute NOGO Aeras, selbst für die Polizei. Malmö Rosengarden eines der Beispiele.
            Was glauben Sie eigentlich was passiert wenn sich schwedische (aussehende)Kinder dorthin verirren?
            Wie steht es hier mit der Unschuldsvermutung?
            Ich sage ihnen was dann gilt: die 99% ige Einwohnerschaft dort
            SCHEISST auf die unschuldvermutung, sie können absolut froh sein
            wenn ihr Kind den Ausflug dorthin halbwegs überlebt.
            Ich war selber dort- wenn sie gerne in einem Staat leben möchten an dem die Scharia gilt?

            Komischerweise gilt das Unschuldsprinzip nicht mehr für die deutsche Bevölkerung.
            Ihnen würde bei Vorgängen wie in Köln und ganz Deutschland längst die Bildung einer Terroristischen Vereinigung vorgeworfen.

            Ich selber habe in Schweden mit Flüchtlingen in einer kleineren Unterkunft gearbeitet.
            DAS waren aber tatsächlich FAMILiEN mit Kindern.

            Ich vermisse die differenzierung hier etwas.
            Unschuldsvermuttung heisst für mich keine Heiligenscheine auszustellen.
            Es waren ja schon EU weit abgesprochene Aktionen der „Flüchtlinge“
            zu beobachten.
            Inclusive der Verweigerung der Polizei auch nur Schutz zu gewähren.

            • Analitik sagt:

              „Unschuldsvermuttung heisst für mich keine Heiligenscheine auszustellen.“

              Und Sie denken, das wäre bei mir anders? Das würde erklären, warum Sie Diskussionsbedarf sehen. Entweder haben Sie die Differenzierung überlesen oder ich habe sie nicht klar genug formuliert.

              Ich stimme Ihrem Zitat zu.

            • Analitik sagt:

              „Wollen sie so lange warten bis Ihre Frau/Tochter tot in der Gosse liegt. Nach der Vergewaltigung ?“

              Eine rheotorische Frage, die sehr stark an die Emotionen appelliert.

              Jeder antwortet mit „nein“, also ist nicht die Antwort selbst interessant, sondern die Implikation, die Frage und Antwort nach sich ziehen _sollen_.

              Welche Implikation soll geweckt werden und welche Implikationen sind außerdem möglich?

          • Luzifer sagt:

            FEHLER, ES SOLLTE HEISSEN:
            Ich sage ihnen was dann gilt: die 99% ige MUSLIMISCHE Einwohnerschaft dort
            SCHEISST auf die unschuldvermutung, Sie können absolut froh sein
            wenn Ihr Kind den Ausflug dorthin halbwegs überlebt.

          • Stephan Becker sagt:

            @Luzifer
            Lesen Sie mal diesen Blogbeitrag dann legt sich Ihre Aufregung vielleicht wieder ein bischen:

            Flüchtlings-Rätselei oder Neues vom Grabsch-Gen
            Veröffentlicht am 13. Januar 2016
            http://opablog.net/2016/01/13/fluechtlings-raetselei-oder-neues-vom-grabsch-gen/

            Ich war Anfang 2009 beruflich für vier Wochen in Berlin. Der Arbeitsort war am Rande von Kreuzberg. Damals gab es noch nicht die Massen von Touristen dort und keine umfangreichen Nobelsanierungen. Viele Türken leb(t?)en in Kreuzberg. Eines Morgens hatte ich mir ein kleines Frühstück in einer kleinen, von Türken betriebenen Bäckerei gegönnt. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt.
            Wir alle sind Menschen und es kommt immer darauf an wie man anderen Menschen begegnet. Wie es in den Wald hineinnruft, so schallt es heraus.
            Durch den Rassismus, der auch in Deutschland vorhanden ist, habe ich allerdings schon ab und zu Probleme beim Kontakt mit türkischstämmigen Leuten gehabt, weil diese inzwischen oft normale Deutsche, die keine Probleme mit Fremden haben, durch diese rassistische Brille sehen.
            Nicht die Flüchtlinge oder Immigranten sind das Problem sondern die Spalter der Gesellschaft, die Nutznießer des Elends.

      • Hannah sagt:

        Die Volkswut ist meiner Wahrnehmung nach in den letzten Tagen durchaus bei den Politikern angekommen. Weiterhin Briefe zu schreiben schadet sicher nicht, vor allem, weil Wahlen anstehen.
        Die Sache mit den Bürgerwehren entfaltet tatsächlich eine Dynamik, die man nicht unterschätzen darf. In der Ukraine hatten wir dann ziemlich schnell Neonazi-Verbände unter Waffen. Das wollen wir hier auf keinen Fall.
        Andererseits hat es schon immer ein gewaltvolles Aushandeln der Kräfteverhältnisse und Revierverteilungen unter alteingesessenen und neuankommenden Kriminellen gegeben. (Ich erinnere mich an ständige Schiessereien auf dem Hamburger Kiez in den 90igern oder russisch / albanische Bandenkriege in Berlin und ich kann nicht sagen, dass ich das immer nur ausschliesslich schlimm fand.
        Das kann aber sehr eine Größenordnung einnehmen, derer die Staatsgewalt nie wieder Herr wird und dann haben wir Verhältnisse wie auf dem Balkan.
        aber ein bisschen aufscheuchen dürfen die Bürgerwehren unsere Ordnungshüter und co schon.

  34. Luzifer sagt:

    O.K. Habe jetzt gesehen dass Wirsing das genau so sieht mit den Gr. Grenzen dichtmachen usw.
    DIE beabsichtigte Wirkung ist meiner Meinung nach die Zerstörung durch Bürgerkrieg in Deutschland /Zentral EU.
    Damit muss Nordstream NICHT mehr direkt angegriffen werden.

  35. Beat Mario Kurt sagt:

    Danke für den sehr interessanten Link.

  36. Anne sagt:

    Was Frau Merkel antreibt:
    ein wichtiger Aspekt fehlt noch: ihre fundamentalistische religiöse Einstellung, ihr göttlicher Auftrag, die Welt zu retten und damit als Jeanne D’arc, als Heilige in die Geschichte einzugehen.
    Sie kämpft (lauteren und naiven Herzens aber auch egoistisch narzistisch) dafür, dass alle Menschen Brüder werden. Wir, ihr Volk, übernehmen die Statistenrolle des St. Martin, der mit dem Schwert seinen Mantel teilte, um ihn dem frierenden Bettler zu geben.
    Es wird zwar vermutet, dass dadurch beide erfroren sind, aber das spielt keine Rolle, wichtig ist die urchristliche Haltung der eigenen Aufopferung. Eher geht ein Kamel ins Himmelreich, als wir, als reiches Volk, selig sind die Armen…
    Es ist dieses Gedankengut, das sie väterlicherseits absorbiert hat, wir sind ihr auserwählte Volk, diesen, ihren Auftrag auszuführen. Auf uns lastet die Erbsünde des 2. Weltkrieges, in Gauks Reden wurde mir das klar, dass auf uns Nachkommen diese Schuld als Erbsünde laste. Wir müssen also unsere „Schuld“ sühnen, uns ganz auf- und hingeben, ein neues Land mit neuem Geist, ganz verklärt, so soll es dereinst sein.
    Ich kenne mich mit den religiösen Besonderheiten von fundamentalistischem Protestantismus nicht aus, es muss auf jeden Fall eine für uns fatale Komponente enthalten sein: der Weltuntergang steht wohl in deren Köpfen unaufhaltsam bevor, das Böse (der „Satan“?) wird zunächst siegen, und das Volk Gottes wird (stark dezimiert) wieder auferstehen. Dieser Gott wird unser aller Gott sein, und es herrscht Friede auf Erden. Vorher kostet es aber den Blutzoll. Unser Hausmeister ist Zeuge Jehovas, er sagte immer zu mir sinngemäß, wenn ich mich gegen Korruption etc. einsetzte: die Welt muss untergehen, je schneller, desto besser, wir können und dürfen uns dem göttlichen Plan nicht entgegen stellen. Die Heiligen der letzten Tage (= Mormonen), zu der auch die Führungselite in den USA zählt, haben meines Erachtens selbiges Gedankengut.
    Pech, wenn sie unsere letzten Tage herbeiführen wollten, ob uns dann noch Prepperpakete helfen?
    Was ich mir bei der Gelegenheit nicht verkneifen kann: auf demselben Gedankengut basiert die CO2-Lüge, sie dient als weltumspannende Religion, sie soll uns alle auf ein Ziel einschwören: kritikloser Glaube. Ketzer fliegen raus, die Uneinsichtigen bekommen die ganze Härte der dogmatisch-othodoxen Wissenschaftskaste zu spüren.
    Und wer hat die Ehre, die Welt allen voran zu retten?
    WIR natürlich, gemeinsam mit unserer Führerin, der mächtigsten Frau der Welt, sie treibt uns vor sich her macht uns zu einem ohnmächtigen Häufchen Elend. Viele Grüße, Anne

  37. Johnny sagt:

    @ Anne „Ich kenne mich mit den religiösen Besonderheiten von fundamentalistischem Protestantismus nicht aus,…“
    Nun ja, dann sollte man beim Zusammenwerfen und beim Spekulieren doch vorsichtiger sein.
    Merkel hätte eine fundamentalistische religiöse Einstellung? Wie um alles in der Welt kommen Sie auf diesen Unsinn? Es gibt absolut keine Anzeichen dafür.

    „ihr göttlicher Auftrag, den sie mal erwähnt hat, sollte die zwei Amtskirchen einbinden“, die überhaupt nichts Bibelgemäßes mehr im Fokus haben und deshalb wie ihre Leitfigur der Fernstenliebe folgen statt der biblischen Nächstenliebe.
    Der Satz wurde m.W. auch nie mehr wiederholt.

    Merkel will die Welt überhaupt nicht „retten oder als Jeanne D’arc, als Heilige in die Geschichte eingehen.“ Du liebe Zeit, sowas Absurdes hab ich noch nie gelesen. Sie mag ein politisches Koinzept haben, das sie den wirklich Mächtigen, den Familien Rothschild und Rockefeller anpassen und unterordnen muß, sofern da noch Raum bleibt. Sie mag sich auch insgeheim mit Putin verbunden wissen und zum Schein den Familien gemäß den Anweisungen von deren Puppie Obama folgen, ohne ihnen vollständig auf den Leim zu gehen – diese Hoffnung kann man vielleicht haben, aber dann wäre die Flutung mit Flutlingen eigentlich ein zu hoher Preis, es sei denn, sie wüßte schon, wie man die wieder los wird.

    Und was die irren Führer der zwei Sekten in den USA angeht – mit denen hat sie sich, soweit ich weiß, noch niemals getroffen, wenn sie drüben war; aber mit Erzbischof Egan von New York und mit Heinz Kissinger hat sie sich getroffen, dazu gibt es zumindest ein ins Netz gestelltes Foto. Diese Tatsache sagt viel mehr aus, als es auf den ersten Blick erscheint.

    Übrigens, liebe Anne, seien Sie ganz unbesorgt, weder alle diese Sektenführer noch die zwei erwähnten, parlamentarisch nicht legitimierten Herren noch diese Kanzlerin können den Weltuntergang herbeiführen – das ist NICHT möglich. Sie spielen alle nur ihre Rolle in einem Stück, das sie gar nicht verstehen.

  38. Politicus sagt:

    @ Beat Mario Kurt

    ich werde mir ihre Empfehlung über`s WE anhören

    • Beat Mario Kurt sagt:

      @Politicus
      Zumindest. für mich war einiges neues Erhellendes dabei. Inwiefern für Andere? Depends on Vorbildung. Da sind Sie (oder oben Johnny) weiter als ich. Hinterfragter sind ‚favorisierte Thesen‘, wie das ‚Finale‘ = Deutscher Orden. (Von RRD kommt übr. der Herrenverweis CoL. Behalt ich im Auge). Gut die Idee der innenorganisierten Etappen, dass ist analog Beobachtungen. „Funny“ ist, dass RK (Mod ChaBlu) am 15.1. bei Analitik Honsa auf die Nennung seiner Seite verweist. Auch wenn Sie sicherlich viel Arbeit investieren, das schafft ne schiefe Optik, wirkt wie ‚angeordnete‘ Kundenwerbung (-: Dennoch: Wer Inhalte liefert, dem gebürt Dank! Dank also an die ChaBlu! Und Dank an Analitik..

  39. Thomas Roth sagt:

    „Die USA haben die Europäische Union sowohl insgesamt wie auch die einzelnen Mitgliedsländer schon nicht mehr auf der Rechnung. Schon heute gibt niemand mehr etwas auf die Empfehlungen der EU und bald wird sie von allen vergessen sein, das hat der Gründer der Gesellschaft Stratfor, George Friedman, im Interview mit dem informativen Portal Euractiv bemerkt.
    Nach Meinung des Politikwissenschaftlers ist die Mission der Europäischen Union durchgefallen und es ist kaum nötig, für sie eine Alternative zu suchen. Die Misserfolge der Eurointegration wurden durch die Migrationskrise deutlich widergespiegelt, da die Länder nicht einmal im Stande waren, sich untereinander zu vereinbaren geschweige denn, eine allgemeine Strategie für die Regelung des Problems zu finden. Das geschieht in erster Linie deshalb, weil die Europäische Union keine Autorität und damit kein größeres politisches Gewicht unter den Mitgliedsländern hat.
    „Die Zukunft der EU ruft viele Fragen hervor. Schon jetzt allerdings kann sie keine bedeutsamen Entscheidungen mehr fassen. Und sie wird erst recht nicht in der Lage sein, die Entscheidung über die eigene Auflösung zu fassen“, glaubt George Friedman.
    Aller Wahrscheinlichkeit nach, wird mit der EU genau das geschehen, was sich heute anbahnt: die europäischen Länder werden bald ganz aufhören, sie zu beachten, hat der Politikwissenschaftler betont.
    „Die Institutionen in Europa sind Museen ähnlich: sie sind für den Besuch nach wie vor zugänglich und setzen fort, zu funktionieren, aber sie spielen keine wesentliche Rolle mehr“, hat er bemerkt.
    Ungeachtet dessen wird die EU wohl kaum abgeschafft werden, sie wird nur, nach aller Wahrscheinlichkeit, vollständig ihre Bedeutung im politischen Prozess verlieren und bald vergessen werden, schließt Friedman.“
    —————————————————————
    Wenn wir mal die abschließende Prophezeiung vernachlässigen …
    Zumindest entsprechen Friedmanns Einschätzungen dem, was den USA im Zusammenhang mit der Versklavung per TTIP genehm wäre. Eine schlaffe, willenlose, konstitutionelle Institution. Dann hätte Merkel den groben (ablenkenden) Angriff bewältigt, wäre aber am inneren Zustand der EU gescheitert. Und das ohne den Versuch gemacht zu haben, die Aufgabe zu schultern (die Disziplinierungsversuche gegenüber Polen werte ich jedenfalls anders). Wie könnte ein Ausweg aussehen? Wenn jetzt alle Länder an die Kandare genommen werden (Eigensicherung der Grenzen), dann angekündigt wird, dass die Russland-Sanktionen im Sommer nicht verlängert werden und die Länder einzeln von Deutschland verpflichtet werden (es hat doch jedes Land seine kleinen Wünsche) — ob es dann noch möglich ist, die Kurve zu kriegen .. oder wäre für uns EU-Agonie sogar besser?

  40. Johanniskraut sagt:

    Ich persönlich betrachte den Euro als den größten Raubzug in der Geschichte. Er wurde m.E. ausschließlich geschaffen um den europäischen Mittelstand zu berauben und zwangs zu verarmen, alles an Notreserven und Kapital aus den europähischen Völkern raus zu ziehen, sowie alles bedeutende Volkseigentum zu privatisieren (privare = rauben).

    Die EU stützt dieses Ziel institionell.

    Entsprechend ist mir alles, was den grausamen EUro und dessen Organisation EU zu Fall bringt willkommen. Ob es Polen, Flüchtlingsströme oder der Finanzcrash ist, der schon lääääängst überfällig ist, ist mir schon fast egal.

    Da der alte Karren alle Versuche seine Richtung zu ändern erfolgreich abblockt, muss er gegen die Wand fahren und je eher das passiert, desto mehr Kleinfischer und Kleinbauern bleiben uns erhalten etc.

    Einen Zerfall der EU begrüße ich ausdrücklich und vermute dahinter mehr Chancen, als wirkliche Probleme. Allerdings könnte sich auch das neue Post-EU-System, als extrem viel schlimmer erweisen – aber ohne einen Versuch werden wir das nie herausfinden. Fest steht: mit der EU wirds für die Völker nur immer gnadenloser Bergab gehen, denn dafür wurde sie konzipiert – entsprechend ist sie völlig unreformierbar.

    Das Zeitfenster für einen kontrollierten, friedlichen Übergang in ein Post-EU-System ist vermutlich geschlossen. Daher kommen die Vorschläge von „Deutsche Mitte“ -so gut sie auch sind- leider zu spät, glaube ich.

    Auch halte ich es für nicht möglich über den Gang durch die Institionen, sprich mit Gründung einer Partei etwas wesentliches zu ändern. Daran sind schon Grüne und Piraten gescheitert.

    Es bleibt sich vor zu bereiten und ab zu warten, bis der Karren gegen die Wand klatscht. Und dann gilt es dafür zu sorgen, dass wir nicht in der gleichen Scheiße wieder aufwachen. Was die Scheiße ist und wie die Alternativen aussehen kann man m.E. kurz so zusammen fassen, wobei das erst genannte immer das heutige schlechte ist:
    – Fraktionales Reservesystem / Vollgeld & Monetative
    – Zentralisierung / Dezentralisierung
    – Stellvertreter Demokratie / Direkte Demokratie
    – Gläserner Bürger / Gläserner Staat
    – Geheimniskrämerei / Transparenz
    – Bachelor & Master / selbst gewähltes Diplom
    – Harz4 / BGE
    – Monsantos / Demeter
    – Pharmaindustrie / alternative Medizin
    – unbeschränkter Reichtum / 100% Steuer ab einem gewissen Level
    – keine/geringe Strafen für Verantwortliche / Hohe Strafen gerade für Verantwortliche
    – Master & Servant Grundhaltung / Respekt
    – der Stärkere setzt sich durch / der Stärkere gibt nach

    Hab bestimmmt was vergessen – führt es fort und auch Diskussionen sind erwünscht…

    Gruß
    Johanniskraut

  41. Politicus sagt:

    Stephan Becker sagt:
    17. Januar 2016 um 11:37

    Die jetzige Situation mit der von ihnen beschriebenen zu vergleichen hat schon etwas.
    Für mich sind Sie einer, von denen, die Straftaten mit ihrer Ideologie, alle sind Rassisten die Mahnen, begünstigen.

    • Analitik sagt:

      Meinen Sie mich?

      Der Rassismus-Vorwurf ist in Deutschland viel zu schnell zur Hand. Man versucht ganze Bewegungen (Pegida) damit zu unterdrücken. Das ist dumm und falsch.

      Wenn ich in der Position wäre, eine wirksame Mahnung auszusprechen, würde ich davor mahnen, die Flüchtlinge mit Samthandschuhen anzufassen. Und ich würde gleichzeitig davor mahnen, ihnen einen Krieg zu erklären (überspitzt formuliert). Und ich würde vor allem davor mahnen, sich von äußeren Kräften lenken zu lassen. Sowohl politische Korrektheit mit ihrer Forderung nach Samthandschuhen als auch aus berechtigter Wut geborene Aggressionen sind genau so gewollt, um die Situation in Deutschland aufzuschaukeln.

      Es gibt andere Wege. Bessere Wege. Samthandschuhe und Bürgerwehren sind nicht die besten Alternativen.

      • Thomas Roth sagt:

        @Analitik

        Warum muß man denn überhaupt mahnen? Wen soll man warum mahnen? Oder meinen Sie warnen? Ich finde Beides falsch.
        Wenn man mit der zu erwartenden Zahl von ungefähr zwei Millionen Flüchtlingen (nach Rückreisen, Ausweisungen und Verwaltungskorrekturen) einigermaßen zurecht kommen möchte, dann muß man weder warnen noch mahnen. Dann muß man beim Risiko des Fehlschlages auf die Fremden zugehen, muß sich selbst erklären und versuchen, sie zu verstehen. Und dann ist alles Weitere vergleichbar mit der Kindererziehung. Für den ganz langen Anfang muß man Grenzen einrichten. Bis hierhin und nicht weiter in unserer! Gesellschaft. Wenn ihr das nicht respektiert dann .. Für uns gilt, dass wir nie unsere humanistische Grundeinstellung opfern dürfen, auch dann nicht, wenn einen Anfangzwanzigjährige in den Wahnsinn treiben.
        – Es wird uns ganz viele Jahre schwer fallen, Migranten zu tolerieren, ähnlich gering ausgeprägt ist aber auch die Fähigkeit der Migranten, Toleranz gegenüber den europäischen Werten zu zeigen. Das löst große Zweifel aus. Falls man vermutet, dass die Situation mit den Migranten Teil einer gut durchdachten geopolitischen Operation war, so ist sie natürlich auf die Zerstörung der europäischen Werte und Traditionen gerichtet. Das verhindern kann man indem man die Fremden wegschickt oder indem man ihnen die Gelegenheit verwehrt, in die gedankliche Nähe der Zerstörung zu gelangen.
        – Unabhängig davon, wie viel Milliarden Europa für die Aufnahme der Flüchtlinge ausgibt, wird dieses Geld weder etwas an deren Weltanschauung noch deren Toleranz ändern. Weltanschauung kann man nur durch Bildung und Anschauen ändern, Toleranz muß man erzwingen.
        – Nach der klassischen Theorie der Migration, bleiben die Auswanderer der ersten Generation Fremde. Die zweite Generation fühlt sich in der neuen Heimat frei, aber die Verbindung mit dem ethnischen Vaterland verliert sie nicht. Und erst die dritte Generation wird vollständig integriert. Das sind aber sicher spekulative Annahmen, die auf Beispielen von speziell herausgenommenen Familien basieren, die in verhältnismäßig kleinen Zahlen in ein sattes Europa irgendwann im vorigen Jahrhundert geführt wurden. Gerade wenn man das weiß, erklärt sich doch die Notwendigkeit, Regularien zu treffen, ganz folgerichtig.
        – Für sehr wichtig halte ich in diesem Zusammenhang auch, dass sich Deutschland wie ein Einwanderungsland sehen lernen muß und, vor allem, sich auch so verhalten muß. Es kann nicht Jeder wie er lustig ist. Das geht nicht gut.
        Abschließend greife ich den Gedanken auf „EU-Agonie ist bei weitem nicht das schlimmste Szenario, was uns droht.“ Was kann es denn Schlimmeres für eine große Gesellschaft geben, als das sie mit der Zeit in Agonie/dann Anarchie abgleitet? Dagegen ist ja ein Wojewode auf den Kopf eine Wohltat. Dann geht es wenigstens schnell ….

        • CGB sagt:

          „Toleranz muß man erzwingen“ – ob das geht?

          • Thomas Roth sagt:

            Ungefähr so wie die Toleranz im Umgang mit den Juden in Deutschland. Vor 70 Jahren … und heute?

            • CGB sagt:

              Die erzwungene Toleranz, die sie nun vergleichend ansprechen, resultiert aus schwerer Schuld. Diese schwere Schuld ist nicht gutzumachen und bewirkt kollektivpsychologisch evtl. die ausgleichend sühnende „Toleranz um jeden Preis“, ist aber, obwohl vielleicht Aspekt, zugegeben doch ein anderes Thema. Ursprünglich meinten sie, habe ich erst nachher bemerkt, aber die Toleranz der Flüchtlinge gegenüber europäischer Kultur. Dazu hätte ich meine Frage nicht gestellt.

              • Thomas Roth sagt:

                Wäre inhaltlich aber nichts anderes. Und ich habe nichts gegen Zwang, aus welcher Motivation auch immer. Schauen Sie sich doch unsere Prinzen und Prinzessinnen an … Wollen Sie die denn alle einfach nach Gusto loswirtschaften lassen? Ich, z.B., habe Jahrzehnte gebraucht, um zu begreifen, dass der Zwang in der Grundausbildung notwendig war.

              • CGB sagt:

                @Thomas Roth:
                Volle Zustimmung. Nur Zwang zu Toleranz mutet mir komisch an – ähnlich einem Oxymoron.

        • Stephan Becker sagt:

          „wird dieses Geld weder etwas an deren Weltanschauung noch deren Toleranz ändern. Weltanschauung kann man nur durch Bildung und Anschauen ändern, Toleranz muß man erzwingen.“

          Ich denke man kann einen Menschen am Besten dadurch zum Guten ändern, indem man ihm gute Gefühle und Anerkennung dafür gibt, wenn er sich ändert.
          Toleranz muss man vorleben.

    • Stephan Becker sagt:

      Es gibt Mahnen und Mahnen. Mahnen weil es populistisch opportun ist, man aber ansonsten bei vielen Probleme (marode Infrastruktur, Stellenabbau trotz Arbeit ohne Ende, Agenda 2010, Bologna-Reform, etc.) so wie die meisten die Klappe hält ist für mich Rassismus.
      Rassisten sind die, die die Splitter in den Augen der Minderheiten sehen, aber die Balken bei den großen Verbrechern aus welchen Gründen auch immer übersehen.
      Niemand redet der Straffreiheit für die Täter das Wort.

  42. email sagt:

    Habe gerade Altmeyer bei Anne Will gesehen und muß sagen er bestätigt die Analyse von Analitik, schon mit seinen ersten Sätzen in der Sendung.

  43. email sagt:

    Für deine Analyse spricht auch der Umstand das ziemlich schnell nach Beginn der Flüchtlingskrise bekanntgegeben wurde, für Syrer entfällt die Einzelfallprüfung des Asylantrags.
    Es kommen die meisten Syrer ja aus Lagern in der Türkei.
    Diese Regelung war dann mutmaßlich eine der ersten Reaktion auf die Schleusenöffnung der Türkei.

    • Analitik sagt:

      Um die Theorie noch härter zu prüfen, wäre es von großem Interesse, die Chronologie der Ereignisse noch mal aufzurollen. Wann begann der vermehrte Flüchtlingsansturm an den EU-Außengrenzen (Statistiken müssten her)? Wann verkündete Merkel erstmals die Willkommenskultur?

    • Hannah sagt:

      Nein, es war andersherum. Es gab eine interne Dienstanweisung vom Innenministerium, dass Syrer nicht im Einzelfall geprüft werden. Pro-Asyl und co erlangte Kenntnis davon und streute die Info erfolgreich und weit. Habe keinen Link zur Hand, lässt sich aber sicher etwas finden im Netz.

  44. email sagt:

    Merkel gab am 07.10.2015 die Sondersendung bei Anne Will im Ersten.

  45. Vicky sagt:

    Hier ist noch ein interessanter Beitrag von Prof. Thomas Bargatzky (Globalismus und Peter Sutherland – UN-Sonderberichterstatter für Migranten)
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/thomas-bargatzky/migrationsprobleme-und-die-neue-weltordnung-.html

  46. Petöfi Alexander sagt:

    2 Aspekte wurden vollkommen ausgeblendet in der ansonsten guten Analyse:
    1. Endziel der Yankees ist die Zerstörung/Übernahme Russlands
    2. Eine tote Kuh gibt keine Milch. Warum sollten die Yankees die ihr absolut hörige EU zerstören?

    Ich sehe auch in keinster Weise Handlungen der Merkel hin zu Russland und weg von den Yankees. Im Gegenteil, Kriegseintritt Merkeldeutschlands gegen Syrien und somit gegen Russland, Unterstützung der Türkei mit Milliarden und EU Beitrittsbeschleunigung was wiederum nir Russland schadet und, und,und…

    • oximus sagt:

      Sehr gute Fragen Petöfi Alexander! Ich bitte Analitik mal dazu Stellung zu nehmen.

      Genau diese Fragen sehe auch ich noch nicht beantwortet. Übrigens muss ich mal alle hier in höchsten Tönen loben. Eine sehr interessante und gehaltvolle Diskussion. Bitte weiterführen! Denn das ist genau das Thema, was zur Zeit alle bewegt und kein Mensch sinnvoll beantworten kann. Dazu fehlen den meisten Menschen wohl die Hintergrundinformationen.

    • Analitik sagt:

      Zu 1) Das wurde schon mehrfach an anderer Stelle behandelt, z.B. hier: http://analitik.de/2015/10/05/die-kontinuitaet-der-geopolitik/

      Zu 2) Wenn die Kuh sich nicht von den USA melken lässt und ihre Milch an wen anders verkauft, soll sie lieber sterben. Entweder gehört die Kuh mir oder sie gehört niemandem. Das ist die Strategie der verbrannten Erde. Die EU ist nicht mehr absolut US-hörig.

      Zu Merkels pro-russischem Handeln siehe hier: http://analitik.de/2016/01/15/die-wirkung-der-sanktionen-gegen-russland/
      Was Sie aufzählen, wiegt wenig im Vergleich zu den GROßEN Entscheidungen. Ob ein halbes Dutzend deutscher Tornados über Syrien fliegt, ist für den Syrienkrieg belanglos. Ob EU und Türkei über den Beitritt verhandeln, ist belanglos. Das tun sie schon seit Jahrzehnten.

      • ped43z sagt:

        @Analitik

        Klasse-Blog mit imspirierenden Themen. Dazu eine insgesamt mehr als ansprechende Diskussionskultur im Forum. Danke!

        „Ob ein halbes Dutzend deutscher Tornados über Syrien fliegt, ist für den Syrienkrieg belanglos.“

        Das aber die EU-Sanktionen gegen Syrien seit Jahren maßgeblich von Deutschland getrieben und aufrecht erhalten werden, was unabhängig von den Kriegslasten, die syrische Wirtschaft noch entscheidend schwächt, ist beileibe nicht belanglos. Und diese Tornado- und Awacs-Einsätze sind ob ihrer Symbolik auch nicht zu unterschätzen. Hier wird mit arroganter Selbstverständlichkeit Völkerrecht gebrochen und das sagt eben auch viel über die Denke deutscher „Eliten“.

        Deutschland schafft aktiv mit an der Erhaltung der Primärprobleme und erhält (wenn nicht ausschl. so doch AUCH) dafür die Quittung eines „Sekundärproblems“. Denn Syrer (und natürlich nicht nur die) flüchten eben inzwischen schlicht auch aus Not. Man kennt das ja aus dem Irak der Neunziger.

        Die Hetze der deutschen Medien auch gegen Syrien ist außerdem ebenso wichtig, um weiterhin da unten Krieg zu führen. Es ist Kriegspropaganda, die den Krieg in den Köpfen wach hält und so den heißen Krieg erst ermöglicht.
        Deutschland war eben auch nicht außen vor, als Libyen durch Krieg entsozialisiert wurde. Schließlich befindet sich die AFRICOM-Zentrale in Deutschland und auch hier hielten die kriegstreibenden Medien immer schön ihren geifernden Hass auf eine ihr fremde Kultur und Gesellschaft auf Temperatur.

        So wichtig die Debatte ist, wie man mit den „Quittungen“ umgeht, so scheint mir doch viel wichtiger, wann endlich Konzepte auf den Weg gebracht werden, die den Staaten und Völkern des Nahen Ostens eine selbständige Politik; weg von der permanenten Fremdbestimmung durch den „freien Westen“, ermöglichen. Aber ohne diese grundsätzliche Änderung wird langfristig auch Deutschland, Europa scheitern. Die Dämonen, welche es nämlich schuf und nährte, werden es mit in den Abgrund reißen.

    • Beat Mario Kurt sagt:

      Hallo Analitik,

      Mir stellt sich aufgrund der aktuell angedrohten Millionen weiterer Flüchtlinge die Frage, ob die EU inklusive Deutschland in der jetzigen Periode des Zeitgewinns (durch schwamm-ähnliche Aufnahme leicht entflammbarer Akteure) und des Nacharbeiten’s der Versäumnisse (Analitik 15. Januar 2016 um 19:20) es schaffen kann die südöstliche Flanke abzusichern, ohne das die innerstaatliche fortschreitende „Entzündung“ zum Bürgerkrieg führt, auf den man ja durch diktatorische Kontrolle agieren müsste. Dies scheint die B-Regierung mit aller Macht/Beruhigung versuchen zu verhindern, obwohl man sich streiten kann, ob nicht genau diese Technik der Medienmanipulation jenes beschleunigt (Rückkopplung selbst angewandter Chaostheorie?). Wird denn die jetzt sich steigernde Reaktion/Aufklärung der Bevölkerung gebraucht, um die Strassen ruhig zu halten, ohne dabei den Menschen klar zu machen, warum das alles entschieden wurde..? Oder spekuliert man darauf die Anheizer („Konkurrenten-Schwächer“) dieser Flüchtlingsdynamik infolge Verhandlungen, Syrienkriegsfinale und potentieller Kollabierungen stoppen zu können? Je länger ich darüber nachdenke desto plausibler erscheint mir ein Mechanismus des Reagierens mit offenen Ausgang..
      ((Erschwert dadurch, das sich hier jetzt schwieriger kontrollierbare aber leichter entflammbare Akteure unter ungünstigen Bedingungen finden))
      Falls Sie Zeit haben darauf zu antworten: Dankeschön!

      • Analitik sagt:

        Habe einen Beitrag verfasst, der – so hoffe ich – einen Teil der Fragen beantwortet: http://analitik.de/2016/01/19/die-reaktion-auf-den-unmut-des-volkes/
        Einen Teil der Fragen muss ich offen lassen, weil ich leider keine Glaskugel habe und die Regierung nicht so freundlich ist, ihre Pläne mit mir zu teilen. Und selbst wenn die Pläne bekannt wären, der Ausgang des Krieges wäre es dadurch nicht. Es hängt auch ein klein wenig von jedem von uns ab, ob wir es schaffen.

  47. bert sagt:

    Ich halte Ihre Verschwörungstheorie für ziemlichen Unsinn, denn sie erklärt nicht, warum Merkel die Masseninvasion immer neu befeuert hat. Wenn man dann noch dazunimmt, daß Gauck bei seinem Indienbesuch die Menschen dort aufforderte, doch nach Deutschland zu kommen, wird’s vollkommen absurd. Es ist schon komisch, daß die Menschen sich offenbar weigern, das offensichtliche zu sehen, nämlich, daß hier eine von den USA initierte, von der Türkei unterstützte und von unserem Regime durchgezogene Umvolkung stattfindet. Kurz gesagt, man schafft sich ein heterogeneres und weniger renitentes Staatsvolk, um die europäische Zwangsvereinigung gegen den Willen der Urbevölkerung weitertreiben zu können. Oder schauen Sie sich den Widerstand in der Bevölkerung gegen TTIP an. Glauben Sie, die potenziellen Neubürger haben ein Interesse daran? Das ist denen völlig wumpe, Hauptsache, sie werden fröhlich alimentiert. Der große Fehler, den diese Kreatur im Kanzleramt gemacht hat und für den sie vielleicht fallengelassen wird, ist, sie war zu eilfertig, hat mit dem Tempo übertrieben und das ganze Projekt gefährdet. Nicht nur, daß sie dadurch die schläfrigen Deutschen offensichtlich aufgeweckt hat, Merkel ist es auch gelungen, die EU zu spalten. Und das kann nicht im Interesse der USA sein, die den Kontinent gerne zwangsvereint als wirtschaftliches Anhängsel und militärisches Aufmarschgebiet hätten.

  48. Fetzenflug sagt:

    „Es gibt keine Obergrenze“

    https://www.bayernkurier.de/ausland/9630-die-lawine-kommt-ins-rollen

    Kompletter Overkill für Mitteleuropa?

  49. Fetzenflug sagt:

    Ich hänge eine weitere Nachricht hier an, weil es mir thematisch eher zu diesem Text zu passen scheint.

    Davon lese ich in den MSM, die ich heute geöffnet habe, bislang nichts:

    EU-Innenminister tagen in Amsterdam.
    EU-Außengrenzen sollen „überall dicht“ werden.

    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europaeische_union/797339_Frontex-soll-Schengen-retten.html

    Interessant ist der Kommentar eines Griechen, Stavros-Constantinos.

    Meinen Senf habe ich als Antwort dazu gegeben.
    Ich finde es beachtlich, dass selbst im Juni 2015 GR noch das Hauptthema Europas war, allerdings wirtschaftlich. Zu diesem Zeitpunkt müßte jeder Geheimdienst und jede Regierung bereits von den Bewegungen in Richtung Europa informiert gewesen sein.

    Hat man GR absichtlich aufgegeben?

    • Analitik sagt:

      Griechenland hat man absichtlich aufgegeben, als man es in die EU und den Euro-Raum aufgenommen hat. Das gilt auch für alle anderen Länder der Osterweiterung, mit Ausnahme von Polen.

      „Deshalb müsse Frontex (die EU-Grenzschutzagentur, Anm.) aufgewertet und personell besser ausgestattet werden.“

      Ein Schlüsselsatz. Manche politische Entwicklungen brauchen einen plausiblen Auslöser. Und Frontex ist nur eine Fingerübung für den Aufbau einer zukünftige EU-Armee.

      Die Flüchtlingskrise ist ein toller Auslöser. Auch ein Notwendiger mit Blick auf Frontex und EU-Armee. Sonst hätte man keine Entwicklung in diese Richtung vorantreiben können, weil es von innen und außen zu viel Widerstand gäbe und zu wenig Zuspruch.

  50. rolf sagt:

    Hab erst heut ihren Blog geöffnet und den Artikel gelesen. M.E. an den Haaren herbei gezogen und im Kaffesatz gelesen…fällt mir spontan ein.
    Merkels erster Weg als GS der CDU wo Schröder nicht offiziell im Irak mit machen wollte, sicherte seine Kanzlerwahl, vollbrachte sie einen gewaltigen Bückling vor Bush und den Zionisten/Neocons.
    Diese Dame hält sich an keine Gesetze und ist Wiederholungstäterin in konkret drei Fällen. Alles planlos und auf Kosten der Bevölkerung. Zu anderen Zeiten erschossen. Auf eigene Macht zentriert, unerbittlich gegen Kritiker und als Intrigantin 1a.
    Ein bekannter Psychoanalytiker sagte“vollkommen irrational“. Ein psychischer Zusammenbruch ist in Reichweite. Kleines Zitat „wie Merkel sich derzeit verhält – irrational und nicht einsichtig – lässt befürchten da sie den Bezug zur Realität verloren hat. Sie hat ein künstlich aufgeblasenes Selbstbild und eine sture Haltung wie es zwar Nordeutschen eigen ist aber nicht als Führer/in eines großen Volkes. Als Regierungschefin trifft sie emotionale Entscheidungen. Absolut verhängnisvoll. Das charakterisiert sie als Verlierin ohne Selbstwertgefühl, denn sie reagiert und agiert nicht. Die Langfristschäden aus der offenen Grenzsituation , hundertausende ungregistrierte Fremdstämmige sind im Land unterwegs werden ihre Nachfolger zu klären haben. Die Leiden der ständig überfallenden Frauen/Mädchen, denn es geschieht ständig in Deutschland, sind ihr vollkommen egal. Sie war nie Mutter…sondern Tochters eines roten Pastors. Armes Deutschland.

    • Fetzenflug sagt:

      Verzeihung, wenn ich darauf spontan antworte:

      1) Ich habe auch lange gedacht, dass Merkel VER-RÜCKT ist, also einfach durchgeknallt, irre etc.
      Das ist die emotionale Haltung, mit der DAS Volk reagieren muß, denn es leidet. Zurecht, denn das ganze ist eine Riesensauerei. Mir als Frau kommt eigentlich nur noch das Kotzen – Verzeihung -, weil mir diese ganze Übersexualisierung und Kriminalisierung sofort aufgefallen ist. Ich bin in Wien seit Ende August 2015 nie wieder abends ausgegangen, schon sehr lange bevor öffentlich klar war, was hier abgeht und abgehen wird.

      2) Inzwischen glaube ich nicht mehr, dass hier irgendetwas zufällig ist oder nur im Geringsten von einer einzigen Person abhängt. Das Ganze ist eine riesiges Theaterstück, ein Film, dessen Drehbuch man sich mal ausdenken muß… (ich bin Filmwissenschafterin und weiß, wovon ich rede:-)….). Ich weiß nur nicht, in welchem Akt wir uns zur Zeit befinden. Mindestens im zweiten…

      3) Dieses Vierergespann Merkel – Gauck – Feigmann (ich kann ihn nicht anders nennen) – Fischer plus die Von der Leier waren alle bei der Bilderberger-Party im Juni 2015.

      4) Wir machen viele andere Akteure im Hintergrund aus, mindestens die Türkei, diese NGOs von Soros, also auch die USA. Etc.

      Das Flüchtlingsrätsel ist einfach noch nicht gelöst.

    • Fetzenflug sagt:

      @ Merkel ist VER-RÜCKT
      http://www.krone.at/Welt/Psychoanalytiker_Merkel_vollkommen_irrational-Eine_Gefahr_fuer_D-Story-492693

      Das verkauft man heute dem Volk in der österreichischen Variante der Blöd-Zeitung.

      Das Volk sehnt sich natürlich danach, dass sie wegkommt, denn auf Merkel fokussiert jetzt alles und jeder. Mit ihr hat man den Auslöser, die Verantwortliche, die man als Kreuz nageln kann.

      So richtig spannend wird es aber wohl erst ab dem Zeitpunkt, an dem sie wirklich weg ist und in einem ihrer Exile sich verstecken kann. Dann hat man wohl das Ziel, das sie durchziehen soll, erreicht.

      Sie hat vermutlich eine Doppelrolle: Marionette und gedeckte Abwehr.

      Es wird also nicht die Befreiung sein, sondern vermutlich der Beginn. Vielleicht sind wir doch noch im ersten Akt…

  51. Peter Radojewski sagt:

    Ich habden diesen Blog vor ein paar Wochen entdeckt und bon begeistert. Man muß nicht allem zustimmen, aber die Lektüre hilft doch immens beim Verständnis der verdeckteren Vorgänge in der Welt.

    Was Ihre Analyse von Merkels Motivation angeht, bin ich weitgehend auch da angelangt, wo sie schon sind. Die beste Erklärung bis jetzt meine ich aber heute gefunden zu haben, sie rundet das Bild meiner Meinung nach ab:

    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/der-feind-heisst-deutschland.html

    • Peter sagt:

      Ihre beste Erklärung und die Nähe dieser zu hiesigen:
      Ich finde, hier werden weit offenere Erklärungsmodelle gedacht. Und Ihr angebotener Link erscheint mir alles andere als glaubhaft.

      • Peter Radojewski sagt:

        Was muß man am Inhalt des Link glauben? Die Erklärung ist für mich auf psychologischer Ebene jedenfalls gut nachvollziehbar.

        • Peter Radojewski sagt:

          Ich bin mitllerweile auf voltairenet gestoßen und muß nach Lektüre einiger Beiträge (die ich hochinteressant finde) zugeben, daß die Situation wohl sehr viel komplexer und vielschichtiger ist, als ich dachte.

  52. Fetzenflug sagt:

    „Gemäß der einzigen Theorie, die für mich gerade Sinn macht, hat sie das gemacht, um einen tödlichen Angriff auf die EU abzuwehren.
    Das ist nicht gut für Deutschland oder die EU. Der Unterschied liegt zwischen „es ist schlecht für die EU, aber wir können damit überleben“ und „es tötet die EU jetzt sofort“. Merkel hat das kleinere Übel gewählt. Wie ich schon sagte, ihr Ziel ist nicht aufsuchend (etwas Gutes erreichen), sondern vermeidend (etwas Schlimmes verhindern).“
    Ich grübele immer noch ob dieses „größeren Übels“.

    Wenn man rein auf Sprache fokussiert, dann ist schon der Terminus „Flüchtling“ zu hinterfragen, siehe Konfuzius:

    „Wenn die Sprache nicht stimmt, dann ist das, was gesagt wird, nicht das, was gemeint ist. Ist das, was gesagt wird, nicht das, was gemeint ist, so kommen keine guten Werke zustande. Kommen keine guten Werke zustande, so gedeihen Kunst und Moral nicht. Gedeihen Kunst und Moral nicht, so trifft die Justiz nicht. Trifft die Justiz nicht, so weiß das Volk nicht, wohin Hand und Fuß zu setzen sind. Also dulde man keine Willkürlichkeit in den Worten. Das ist es, worauf es ankommt.“

    Im Alltag, in den MSM, im Logo der Banner bzw. den Slogans ist immer von „refugees“ die Rede. Hernach in der Regel von „Syrern“.

    In Wirklichkeit kann man aber bei Recherche an die 50 Nationen zählen, die Minderheit sind Syrer und der Terminus „Flüchtling“ ist überhaupt zu hinterfragen, ohne dass ich jetzt hier die einschlägigen Abschnitte der GFK zitieren möchte, plus Schengen etc. Ab und an liest man in letzter Zeit noch mal Wirtschaftsflüchtling (nebst all diesen Neologismen wie Schutzsuchende, Schutzflehende, Notreisende…).

    Man benutzt also das „syrische Problem“, klebt die Etiketten „refugee“ und „Asyl“ darauf und befindet sich eigentlich bereits mitten in Sprechblasen, deren Inhalte ganz andere sind.

    Das Volk soll glauben, dass es Syrer, viele Frauen und Kinder obendrein, alle Flüchtlinge und asylberechtigt sind.

    So wandern dann 80-90 % Männer von Casablanca, Bamako, Abuja, Dakar, Freetown, Mogadischu, Asmara, Bagdad bis Dhaka, Islamabad, Kabul, Ulaanbaatar ein.

    Und liefern sich z.B. das:
    https://youtu.be/cwZIAw4AyqI

    Oder das:
    https://www.youtube.com/watch?v=VtlBF4zrjIM

    Aus meiner eigenen Migrationsforschung, allerdings in Verbund mit Film, kenne ich solche Szenarien nicht, weder historisch noch gegenwärtig. Es gibt Kriminalität klarerweise, aber nicht so viel Gewalt. Beispiele dafür – die Liste wird lang und länger.

    Dazu auch Broder:
    http://m.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article151535590/War-das-was-in-Koeln-geschah-ein-Pogrom.html

    Gleichzeitig bereitet man bereits ein weiteres Divide et impera, eine Hierarchisierung parallel zu den „bevorzugten Syrern“, vor:
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article151642600/Eine-Gruppe-Algerier-macht-die-ganze-Stimmung-kaputt.html

    Und es wird 2016 noch sehr viel mehr davon angekündigt:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/frontex-rechnet-2016-mit-etwa-einer-million-fluechtlingen-a-1074632.html

    Indessen Peter Sloterdijk:

    http://www.cicero.de/berliner-republik/peter-sloterdijk-ueber-merkel-und-die-fluechtlingskrise-es-gibt-keine-moralische

    Was zeichnet sich also als das „geringere Übel“ ab als das, was bereits da ist bzw. sichtlich noch kommt?

    Ein Detail am Rande, das mir auch auffiel, ist, dass ausgerechnet jetzt, mitten in dieser Flutung, D und A das nationale Gold aus anglophonen Safe-Depots zurückholen?
    http://www.focus.de/finanzen/boerse/gold/begehrter-milliardenschatz-bundesbank-holt-700-tonnen-gold-heim_id_5243121.html

    http://derstandard.at/2000027345469/Nationalbank-holt-Gold-zurueck-Erste-15-Tonnen-da

    Ist das Zufall? Derzeit scheint nichts Zufall zu sein. Wozu?

    Und wozu wird dieser weitere Migrations-Import 2016 führen, außer dazu, dass Merkel es vermutlich nur schaffen kann, wenn sie zu extremer Repression des Volkes greift, denn das Volk wird sich nicht auf Dauer hinnehmend, widerstandslos und schweigend mehr und mehr aus Turnhallen verdrängen, zuweilen auch überfallen, prügeln, ausrauben, vergewaltigen, angrapschen lassen – auch wenn dies sicher nicht auf die Gesamtheit der Migranten zutrifft. Das Phänomen ist aber bereits omnipräsent.

    Dazu reihen die sich mehrenden Anzeichen interethnischer Konflikte, die das gesamte Stadtbild, das Gefüge ganzer Regionen zerreißen können. Die Verteilungskämpfe werden auf allen Ebenen – Wohnraum, Arbeit, die illusorischen Versprechen, die irgendwelche dubiosen Figuren den Menschen bereits vor Ort sichtlich ins Ohr setzen – immer größer werden, zwischen den Ethnien, zwischen den Migranten und den „Einheimischen“ (Begriffe wie „einheimisch“ und „wir“ seien im Übrigen neu zu überdenken oder mit Vorsicht zu verwenden, siehe hier: http://www.neuemedienmacher.de/download/NdM_Glossar_www.pdf)

    Die ehemaligen Oststaaten werden auf diesen Zug nicht aufspringen. Von Spanien, detto das noch entferntere Portugal weiß ich aus eigenem Alltag, dass bislang keine Anzeichen gegeben. Der Rest hat eigene Probleme oder ist bereits mehr oder weniger selbst geflutet wie Italien, teilweise NL etc.

    Ich komme zu keinem anderen Schluss als zum intendierten gesellschaftlichen Chaos, zu einer gezielt herbeigeführten Wild-West-Gesellschaft mitten in Europa, mit Faustrecht, Gefahren an jeder Ecke je stärker die Flutung wird, und um das Zerfleischen aller gegen alle.

    Was also soll das alles verhindern?

    Was wäre sogar noch schlimmer??

    Welche Erpressung kann es sein, dass Merkel sogar ein solches Szenario hinnimmt, das doch einer Zerstörung quasi bereits gleichkommt?

    • Analitik sagt:

      Danke für Ihren Beitrag! Sie setzen wie immer an den richtigen Stellen an.

      Was die Begrifflichkeiten angeht, stimme ich Ihnen zu. Das Problem mit Begrifflichkeiten ist sogar viel globaler. Die Geißel der politischen Korrektheit wird auf alle möglichen Themen angewandt. Die „Flüchtlinge“ sind hier keine Besonderheit, sie sind ein Fall unter sehr vielen anderen. Es hat System.

      „Was zeichnet sich also als das „geringere Übel“ ab als das, was bereits da ist bzw. sichtlich noch kommt?“

      Ein Zerfall der EU, _bevor_ die neue Weltordnung ausgehandelt ist. Für uns Bürger an der Basis sehen Massen von fremdartigen jungen Männern nach der größten Gefahr aus. Sie sind unmittelbar, hier und jetzt da. Sie sind eine _emotional_ wahrnehmbare Gefahr. Und wir sind immer noch von Emotionen geleitete Tiere. Nun gibt es weniger gut wahrnehmbare Gefahren, die viel größer sind. Wie wäre es mit maroden Kernkraftwerken als Beispiel? Ein Tschernobyl-artiger GAU mitten im dicht besiedelten Deutschland ist viel schlimmer als Millionen Flüchtlinge. Aber diese Gefahr ist nur _rational_ wahrnehmbar, wir ignorieren diese Gefahr daher mit Leichtigkeit.

      Die emotional nicht wahrnehmbare Gefahr, die derzeit droht ist, dass die gesamte Mittelschicht Europas verschwindet und wir in absehbarer Zukunft zu einer unbedeutenden Peripherie auf der Landkarte werden. Warum? Weil unser Wohlstand nicht auf Demokratie basiert, sondern auf brutaler kolonialer Ausbeutung. Koloniale Ausbeutung bedeutet, dass wir in anderen Weltregionen Einfluss haben, den Menschen dort wegnehmen, was uns wohlhabend macht. Wir durften das als US-Vasallen tun. Aber jetzt wird es enger für alle, der Kuchen reicht nicht für alle, es ist ein neuer Verteilungskampf entbrannt. Ein Verteilungskampf auf der höchsten Ebene – unter großen Jungs. Ein paar der großen Jungs werden am Ende komplett verschwinden oder viel schwächer als vorher da stehen – der Kuchen ist nun mal kleiner geworden. Im Moment kämpfen alle darum, in diesem Verteilungskampf, der eine neue Weltordnung für viele Jahrzehnte oder ein Jahrhundert oder nocht länger begründen wird, eine möglichst gute Position zu erkämpfen.

      Die EU steht derzeit schon nicht gut da. Wenn sie jetzt, mitten im großen globalen Verteilungskampf, einbricht, dann werden die EU-Länder zum Verlierer des 21. Jahrhunderts. Die Rolle des heutigen Chinas als billige Fabrik für andere wohlhabendere Staaten wäre dann das beste, was der heutigen EU blüht. Die EU kämpft dafür, dass es nicht dazu kommt. Das ist die Ebene, auf der Merkel operiert.

      Was sind gewaltbereite Afrikaner in Turnhallen im Vergleich dazu? Rational gesehen eine Nebensächlichkeit, um die man sich nebenher oder später kümmern kann. Emotional gesehen sind aber die Flüchtlinge das große Problem – weil echt größere Probleme der emotionalen Wahrnehmung nicht zugänglich sind und uns überhaupt nicht bewusst sind.

      „Ist das Zufall? Derzeit scheint nichts Zufall zu sein. Wozu?“

      Nichts ist Zufall. Wir leben derzeit mit einer durch nichts gedeckten Reservewährung. Dieses Luftgebilde kollabiert bald, dann fliegt uns alles um die Ohren. Wenn Sie dann mit ihren Euros oder Dollars irgendwo hingehen werden, wird man Ihnen dafür nichts geben. Auf dem Höhepunkt der Krise werden nur noch Sachwerte zählen. Auf den oberen Etagen wissen _alle_, dass es bald so weit ist. Deswegen kaufen China und Russland wie verrückt Gold. Deswegen wollen EU-Vasallen ihr angeblich vorhandenes, bei Besatzungsmächten gelagertes Gold, nach Hause zurückbringen. Wenn das große Chaos ausbricht, sind Papiere, auf denen steht, dass Deutschland so und so viel Gold in den USA besitzt, genauso viel wert, wie Dollars – so viel wie Toilettenpapier.

      Alle bereiten sich auf den großen Knall vor. Die entscheidende Schlacht steht uns noch bevor. Wer schon vorher kollabiert, hat gar nicht erst die Chance, an der Schlacht teilzunehmen und wird automatisch zum Fußabtreter der Schlachtteilnehmer.

      „Ich komme zu keinem anderen Schluss als zum intendierten gesellschaftlichen Chaos, zu einer gezielt herbeigeführten Wild-West-Gesellschaft mitten in Europa, mit Faustrecht, Gefahren an jeder Ecke je stärker die Flutung wird, und um das Zerfleischen aller gegen alle.“

      Je mehr die EU im großen geopolitischen Verteilungskampf verliert, desto ausgeprägter wird sein, was Sie beschreiben.

      Im übrigen ist kontrolliertes Chaos als politisches Mittel längst in Gebrauch: http://analitik.de/2015/10/25/strategie-des-gelenkten-chaos/

      • Fetzenflug sagt:

        Danke für die ausführliche Antwort!

        Ich ahne auch, dass der Kern der Problematik

        1) im Debitismus
        2) im Kampf um Ressourcen, Macht und Geopolitik
        3) in historischen Gefügen wie Kolonialismus,
        Postkolonialismus, ungerechter Verteilung etc.
        liegt.

        Für Europa bin ich pessimistisch. Der Neoliberalismus der letzten 20, 25 Jahre hat zu einer Aushöhlung an allen Ecken und Enden geführt. In der Ökonomie kann ich es nur erahnen oder Erzählungen Glauben schenken, ich persönlich sehe es vielfach an den Reduktionsprozessen in der Bildung, konkret an den Universitäten: der Zugang zu Wissen wird beschränkt, heruntergefahren, immer größeren Massen werden immer kleinere Happen hingeworfen. Man faselt von Elite-Unis, aber die „Elite“ wandert ab, sobald sie kann. In NL hat man Ende 2014 klammheimlich die staatlichen Gebäude der Universität Amsterdam an Unternehmen verkauft, Proteste dagegen waren sinnlos.

        Die Führungsriegen, wenigstens an den Unis, sind korrumpiert, erfüllen scheinbar irgendwelche Vorgaben, aber nicht im Sinne von Qualität. Personen mit Qualitätsanspruch werden in der Regel weggeschoben und durch willige, aber nicht wirklich fähige Personen ausgetauscht.

        Dazu kommt in meinen Augen noch, dass wir es mit einer „Generation der Erben“ zu tun haben, wie ich es nenne, die vielfach derzeit in Führungspositionen sitzt. Das kreuzt sich teilweise auch mit dem Bild der „Gutmenschen“. In einem Überschlag ging ich vor kurzem meinen Freundes-/Bekanntenkreis seit Schulzeiten und aus dem Studium durch, fast niemand hat unter 600.000 Euro geerbt, viele wesentlich mehr (Werte wie Immos oder kleine Firmen, oft auch nur aus dem Mittelstand heraus gebildet in der Nachkriegszeit). Im Gegensatz zu jenen, die sich alles selbst „erarbeiten“, gehen diese Personen ganz anders, nämlich mit einer Art Leichtfertigkeit, oder einer pathologisch suizidalen Haltung des Schuldgefühls an die derzeitige Lage heran. Zwei von drei Personen, mit denen ich derzeit spreche, denken an „auswandern“ – also nicht daran, für ihr Zuhause einzustehen oder gar zu kämpfen, was auch immer Letzteres bedeuten mag. Die dritte Person ist sich in der Regel der Lage nicht bewußt, verdrängt oder will sich erst gar nicht äußern.

        Vergleiche ich dann mit mir bekannten Kollegen oder Freunden aus Ländern wie Indien, Südamerika, dem nicht existierenden Kurdistan etc. etc., dann verspüre ich auf allen Ebenen – intellektuell, physisch, im Antrieb, in Vorhaben oder Unternehmungen – wesentlich mehr Kraft, Ellbogentechnik, Zielstrebigkeit. Europa ist dekadent.

        Darin sehe ich auch den Grund, warum sich gerade die Visegrád-Gruppe bislang erfolgreich zu wehren vermag: ihre Ausgangslage ist – ähnlich wie jene der Ostdeutschen, die daher rebellischer – eine völlig andere.

        Südeuropa ist durch die Sparpolitik in Rebellion, die einen mehr, die anderen weniger. Auch hier rätsele ich immer noch, wem es gelungen sein mag, in Madrid diese ganzen Welcome-Logos wegzuräumen, die im Oktober noch herumhangen, im November verschwunden waren. Auch wenn die linke Bürgermeisterin noch immer von „refugees“ träumen mag…

        Renzi geht heute auf die Barrikaden gegen Merkel, er verlangt mehr Mitbestimmung für Italien, leider nur auf Spanisch gefunden: http://internacional.elpais.com/internacional/2016/01/29/actualidad/1454100657_335687.html

        Frankreich erscheint mir stumm, aus Brüssel vernimmt man kaum noch etwas Sinnvolles, Cameron geht seine eigenen Wege und droht mit dem Brexit.

        De facto sieht man überall eher Rückzug auf das „Nationale“ als Zusammenhalt in einem supranationalen Europa, so wenigstens vor dem Vorhang.

        Dazu reihen sich noch historische, psychologische Hintergründe ob einer deutschen „Führung“ in Sachen EU, wie mir scheint, und hier ganz gut resümiert:
        https://nachrichtenaushinterland.wordpress.com/2016/01/29/die-ursachen-des-deutschenhasses-teil-eins/

        Ist dieses Europa in Form der EU also jenseits des Papieres überhaupt noch existent?

        Kann Merkel noch agieren oder ist sie nicht schon auf beiden Ebenen – dem Verhindern eines „größeren Übels“ durch das Gewähren-Lassen eines „kleineren Übels“ gescheitert?

        Wie gesagt – auch das eigene Volk könnte 2016 noch auf die Barrikaden gehen.

        Jedenfalls erscheint mir jetzt klar, dass es sich wirklich um Migration als Waffe handelt. Den Preis für die tatsächlich ungerechte Verteilung des Wohlstands auf diesem Planeten soll sichtlich zuallererst Europa bezahlen.

        Eine weitere offene Frage zum Abschluss:

        Wie wird es Südamerika in diesem Breakdown ergehen?

        Ich meine, auch dort immer wieder Angriffe von den Eliten zu verzeichnen, z.B. Brasilien, bzw. in allen BRICS-Staaten, etwa nach Zusammenschlüssen diverser Art wie eigene Verbünde gegen IWF, Bank etc. Danach gibt es immer Einflußnahme und Einbrüche, es steht oft immer ein uns allen bekannter Name gleich an vorderster Front mit Förderung von Gegenkandidaten, Wetten gegen eine Währung etc.

        • Analitik sagt:

          Danke für Ihre wertvollen Erfahrungsberichte.

          „Ist dieses Europa in Form der EU also jenseits des Papieres überhaupt noch existent?“

          Sie muss als Papiertiger die Schlacht überstehen, dann kann man die EU kontrolliert auflösen/umformen.

          „Kann Merkel noch agieren oder ist sie nicht schon auf beiden Ebenen – dem Verhindern eines „größeren Übels“ durch das Gewähren-Lassen eines „kleineren Übels“ gescheitert?“

          Ich schätze die Lage nicht so düster ein, wie Sie. Merkel ist noch voll handlungsfähig. Siehe das Asylpaket 2, welches diese Woche beschlossen wurde. Sogar ein Seehofer war „hoch zufrieden“. Kurz zuvor haben viele Kommentatoren hier im Blog und auch in den Medien Merkel schon zu Grabe getragen, so isoliert sei sie angeblich gewesen. Jetzt ist sie „wieder“ die große Schlichterin, die über Parteigrenzen hinweg einen breiten Konsens zu einer kritischen Frage erreicht hat. Es hat meiner Meinung nach zu keinem Zeitpunkt einen Bruch des Konsenses gegeben. CDU, CSU und SPD haben geordnet und abgesprochen ein bisschen Theater veranstaltet, um Dampf abzulassen. Operation erfolgreich abgeschlossen.

          „Wie wird es Südamerika in diesem Breakdown ergehen?“

          Sehr schlecht.

          Auf der anderen Seite gibt es gerade in Südamerika viel mehr Basis und Potential für eine gelungene Auferstehung als zum Beispiel bei uns.

          • Fetzenflug sagt:

            Viele Aspekte schweben im Raum.

            „Sie muss als Papiertiger die Schlacht überstehen, dann kann man die EU kontrolliert auflösen/umformen.“

            Papiertiger sind zahnlos.

            Auf der einen Seite sind F und GB imstande, Gaddafi weg zu bomben oder sich hier und da aktiv an Kriegen zu beteiligen, sich um Gurkenkrümmungen und Erasmus-Programme den Kopf zu zerbrechen, aber nicht über die Sicherheit dieses Subkontinents, der spätestens seit Frühjahr 2014 ob der Ukraine in unmittelbarer Nähe bedroht war?

            Ist es wirklich reine Naivität, dass die EU in keiner Weise Grenzen schützen kann? Hat Europa wirklich nicht damit gerechnet?

            Keiner der Geheimdienste fand heraus, was hier vorbereitet wird?

            Keine militärische Strategie hatte dieses Pulverfass im Auge, obwohl die Mittelmeer-Länder seit Jahren darunter litten? Die Spanier haben es weitestgehend geschafft.

            Zu Griechenland fand ich vor einigen Tagen einen interessanten Eintrag, sichtlich eines Griechen:

            „FRONTEX kann es NICHT!
            Ich habe viele Jahre auf Kos gearbeitet und gelebt. Ich kenne diese Gegend(Haupt-Flüchtlingsroute) wie meine Westentasche. Jeden Tag war ich zwischen den Inseln und der Türkei unterwegs und darum kenne ich die Region sehr gut. Es ist einfach unmöglich für die Frontex dieses Inselgebiet zu hundert Prozent zu überwachen! Es hat so viele Schlupfrouten, die unmöglich unter Kontrolle gebracht werden können.
            NUR DIR TÜRKEI KANN SÄMTLICHE ROUTEN DICHT MACHEN !!“

            (Quelle: http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europaeische_union/797339_Frontex-soll-Schengen-retten.html, vorletztes Posting)

            Nach wie vor finde ich die Machenschaften rum um GR sehr interessant, aber ich habe sie nicht aufmerksam verfolgt, nur in Erinnerung, dass es im Juni 2015, als sicher schon der Hut brannte, um den Grexit ging.

            Warum wurde dieser vermieden?

            Wegen der gefährlichen Lage am Balkan?

            Man liest von Wahhabiten-Stützpunkten in Bosnien-Herzegowina, wo sich Saudi Arabien einkauft:

            http://kurier.at/politik/ausland/bosnien-herzegowina-ein-wahhabiten-stuetzpunkt-in-europa/172.829.182

            Davon, dass der IS dort für einen Angriff auf Europa trainiert:

            http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/peter-orzechowski/experten-der-is-trainiert-in-bosnien-fuer-den-angriff-auf-europa.html

            Gleichzeitig geben A und D quasi die Souveränität ihrer Grenzen auf und lassen massenweise Männer einmarschieren, ohne Identität oder Gepäck zu kontrollieren? Europa, Österreich senden dann solche Bilder in die Welt:

            https://www.youtube.com/watch?v=55ZhC1LoPM0

            Wie Sie schreiben, man wusste, dass hier Terroristen, Kriminelle aller Art – natürlich auch normale, echte Flüchtlinge – die Chance nutzen werden.

            Cui bono?

            Welche Strategie steckt dahinter?

            Merkel wird doch auch das nicht unbekannt sein?

            IS scheint ja auch eine Kreatur zu sein, finanziert sichtlich aus dunklen Kanälen, die in die USA ?, die Türkei ?, nach Saudi Arabien ? zu führen scheinen.

            Ein Detail am Rande: die farblichen Bildinszenierungen der zu Köpfenden oder zu Erschießenden in den orangefarbenen Kutten, die wir aus Syrien erhalten, erinnert mich immer an Guantánamo. Auch dort wurden die Terroristen immer in diesen orangefarbenen Bekleidungen gezeigt. Ich habe leider bislang keine einzige Analyse ob dieser für mich evidenten Parallele in Form eines Essays gefunden.

            Immer wieder liest man von einem Netz an Terrorzellen, von geplanten Anschlägen, die alle gleichzeitig an verschiedenen Orten stattfinden sollen.

            Man weiß, dass viele Einreisende untergetaucht, verschwunden sind.

            Einiges ist dubios, so die Hergänge in Paris, die Ereignisse in den darauffolgenden Tagen und Wochen in D, B, F.

            Ob Köln gibt es bereits Analysen, dass dort der Weihnachtsgottesdienst gegen 19:00 mit Absicht durch Raketenbeschuß gestört wurde.

            Etwa ein Monat vor dem Anschlag in Paris, ca. Mitte Oktober, hatte ich in Madrid an zwei Tagen unabhängig voneinander mit Polizisten gesprochen (ich wollte wissen, was sie zur Lage in Mitteleuropa äußern, in Spanien kommt man leichter informell ins Plaudern beim Café an der Theke in der Bar an der Ecke) und beide sagten aus, dass zu diesem Zeitpunkt sowohl F als auch S bereits auf der höchsten Alarmstufe arbeiteten.

            Und dann sind plötzlich Ende Januar 2016 alle Zeitungen voll mit Europol-Warnungen:

            http://www.focus.de/politik/ausland/neue-gefechtsartige-moeglichkeiten-europol-warnt-vor-schweren-is-anschlaegen-in-europa_id_5235901.html

            http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europastaaten/797381_Europol-warnt-vor-IS-Anschlaegen-in-Europa.html

            http://derstandard.at/2000029711652/Europol-warnt-vor-schweren-IS-Anschlaegen-in-Europa

            http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4911567/Europol-warnt-vor-schweren-ISAnschlaegen-in-Europa?_vl_backlink=/home/index.do

            http://www.nzz.ch/international/europa/warnung-vor-schweren-is-anschlaegen-in-europa-1.18683323

            Worauf wird hier vorbereitet?

            Was kann die Begründung dafür sein, dass Merkel und Co. wissentlich diese Gefahr nicht nur importieren, sondern sogar nachhelfen, diese steigern oder gar ermöglichen?

            • Analitik sagt:

              „Ist es wirklich reine Naivität, dass die EU in keiner Weise Grenzen schützen kann? Hat Europa wirklich nicht damit gerechnet?

              Keiner der Geheimdienste fand heraus, was hier vorbereitet wird? “

              Jeder Geheimdienst weiss, was derzeit läuft. Problem: Die EU hat erst 2014 merken müssen, dass sie für die USA kein Partner ist, sondern ein Vasall, der bei Ungehorsam geopfert wird. Seitdem sind gerade mal zwei Jahre vergangen. In zwei Jahren voll von inneren und äußeren Krisen kann ein Bürokratiemonster wie die EU, zumal ohne echte Zentralgewalt, keinen wirksamen Grenzschutz aufbauen. Darum hätte man sich früher kümmern müssen, aber früher hätten Sie in der EU niemanden für die Idee begeistern können, dass unsere Partner uns angreifen werden und wir daher schleunigst den Grenzschutz zu etwas echt funktionierendem ausbauen sollten. Vergessen Sie auch nicht, dass die EU eine mächtige fünfte Kollone der USA in ihren Reihen hat.

              „Warum wurde dieser vermieden?

              Wegen der gefährlichen Lage am Balkan?“

              Der Grexit wurde verhindert, um einen Domino-Effekt nicht zuzulassen. Für Griechenland und die EU wäre der Grexit die bessere Lösung, aber das gilt für viele andere EU-Staaten auch! Die wären sofort besser dran, wenn sie aus der EU raus könnten. Wenn man ein Land rausgelassen hätte, wäre das der Startschuss für die anderen. Und die EU hätte sich selbst zu Beginn der großen Schlacht zerlegt. Stattdessen hat man an Griechenland ein hässliches Exempel statuiert und allen anderen zu verstehen gegeben: denkt nicht an einen Austritt, wir werden euch das Leben viel mehr zur Hölle machen, als es die EU-Mitgliedschaft ist.

              Bezüglich zahnlosem Papiertiger: Die EU ist vergleichsweise zahnlos, aber die Teilnehmer einzeln sind im Vergleich dazu ein schlechter Witz. Die EU hat immerhin eine wirtschaftliche Integration und tritt damit als geschlossener Wirtschaftsakteur nach außen. Das hat viel Gewicht im großen Verteilungskampf. Ohne EU haben die Länder auf EU-Territorium gar nichts.

              „Gleichzeitig geben A und D quasi die Souveränität ihrer Grenzen auf und lassen massenweise Männer einmarschieren, ohne Identität oder Gepäck zu kontrollieren?“

              Wo wären diese Männer, wenn D und A sie nicht reingelassen hätten? Genau, in den wahabistischen Trainingslagern auf dem Balkan. Was ist besser für uns? Wenn sie unvorbereitet und unorganisiert bei uns landen und unsere Sicherheitsdienste sie im Auge und unter Kontrolle haben, oder wenn diese Leute als ausgebildete und koordinierte Armee bei uns landen?

              Cui bono?

              Sie argumentieren insgesamt damit, dass unsere Regierungen eine ungünstige Lage geradezu heraufbeschworen haben. Sie haben Recht! Ich erinnere aber noch mal daran, dass derzeit niemand davon träumen kann, eine gute Lage heraufzubeschwören. Die Vermeidung von etwas viel schlimmerem ist das höchste der Gefühle. Alles, was Sie anführen, ist korrekt! Spielen Sie aber auch die Alternativen durch.

              • Fetzenflug sagt:

                Vielen Dank für die Antwort.

                Ich sollte mein Geschreibsel länger ruhen lassen, denn es gingen Verbindungsgedanken verloren wie dieser:

                Ich wollte nicht den ökonomischen Sinn eines GREXIT werten, sondern den geostrategischen ob der Lage: man hätte damit im Juni 2015 noch diese gefährliche, sichtlich unkontrollierbare Küste „loswerden“ und rasch die EU-Schengen-Grenze quasi verschieben können.

                Mir baut ein hochgefährliches Bild für die nächsten Monate auf, seit ich heute diese Nachricht des Roten Kreuzes in Bulgarien gefunden habe:

                http://www.novinite.com/articles/172772/Bulgarian+Red+Cross%3A+3-4+Million+Refugees+Expected+to+Reach+Europe+in+Spring

                Demnach erwartet man dieses Frühjahr 3-4 Millionen Einwanderer.

                Sehr interessant die Kommentare eines Bulgaren sichtlich, das Youtube-Video, auf das diese Person verweist, ist leider nicht mehr abrufbar. Hat sicher seine Gründe.

                Mir baut sich nach und nach der Geruch eines mittelalterlich anmutenden Eroberungsfeldzuges auf, der keineswegs unblutig und friedlich ablaufen kann – deshalb auch diese vielen Victory-Zeichen im letzten Sommer.

                So erklären sich auch diese plötzliche Nervosität der letzten Tage bei Medien und Politik sowie die angekündigten hohen Zahlen an Abschiebungen, die gerade kursieren, und einige Details, auf die ich jetzt nicht eingehe.

                Mir fällt nicht viel Schlimmeres ein als das, was da kommt.

              • Fetzenflug sagt:

                Ein Hörtipp, der sehr vieles klarstellt und ausformuliert, unter anderem die sichtlich konspirative Haltung der EU und der diversen Regierungen:

                https://www.youtube.com/watch?v=5flVTRxttO8&feature=youtu.be

                Höstel geht u.a. sehr logisch argumentierend davon aus, dass Köln nur ein Testballon war, der a) niemals ohne das Wissen der Geheimdienste vorbereitet werden konnte, b) das Reaktionsvermögen der Deutschen auslotet, c) um daraus Schlüsse zu ziehen für weitere Übergriffe.

                Vieles deckt sich mit einer Vielzahl winziger Puzzlesteinchen (siehe z.B. hier: http://derstandard.at/2000030117312/50-000-Abschiebungen-bis-2019-fuer-Doskozil-nur-Mindestmass#posting-1009071963), die allesamt darauf hindeuten, dass zumindestens ein Teil dieser eingewanderten Masse nur ein Signal abwartet.

                Sehr lesenswert, weil hellsichtig, erscheinen mir in diesem Zusammenhang auch die Kommentare des Users Ivailo Ivanov hier (bin noch nicht komplett durch, er beginnt im September 2015 bis aktuell die Lage zu kommentieren):

                http://www.novinite.com/search_forum?thequery=Ivailo+Ivanov&search_in=name

                Er stellt sehr viele in meinen Augen richtige Fragen, u.a. „Wo ist die NATO?“

                Das Nicht-Agieren aller – Frontex, sämtliche Marine-Einheiten von Italien angefangen bis GR und der fehlenden Unterstützungen aller anderen – lässt nur darauf schließen, dass diese Übernahme Europas so gewünscht ist.

                In diesem Sinne hat Zeman Recht, wenn er darauf drängt, dass diese Situation nur noch militärisch zu lösen ist.

                Ich sehe keine „schlimmere Situation“, vor der Merkel bewahrt, maximal ein atomarer Schlag von deutschen Boden aus gegen RU und der sofortige Gegenschlag. Maximal zögert sie etwas ein paar Monate raus. Nur wozu…, es verschlimmert sich nur von Tag zu Tag.

                Wenn nicht sehr rasch die gesamte Führungsriege der EU samt Merkel zu Sturz gebracht wird – was ich für nicht wahrscheinlich halte – dann wird es zu sehr sehr viel Gewalt kommen in Europa, zuweilen in sehr mittelalterlicher Form des Faustrechts und Totschlags.

  53. Fetzenflug sagt:

    Oder doch das „geringere Übel“…:

    „The presented evidence clearly demonstrates that the whole Refugee Combination was arranged by the US-based agents to frame up Chancellor Merkel and warn her against the defiance and independent stand for the European sovereignty. Quite noteworthy is that the seemingly polar opposite platforms (ultra liberal of George Soros and far right of vague US-located twitter bots) are eventually pursuing the same political goal – to oust German leader from her office and impose the TTIP on Europe.“

    Quelle: http://orientalreview.org/2016/01/18/who-is-hunting-angela-merkel/

    • Analitik sagt:

      „Er stellt sehr viele in meinen Augen richtige Fragen, u.a. „Wo ist die NATO?““

      Die NATO wird von den USA beherrscht. Da die USA ein Interesse an einer Schwächung der EU haben, werden sie die NATO kaum eingreifen lassen. Insbesondere da die Amis bei der Flüchtlingskrise direkt ihre Finger im Spiel haben. Soros spricht es frei heraus und Soros ist engstens vernetzt mit CIA und CIA-Tochterfirmen (im Volksmund „NGOs“ genannt).

      Insgesamt machen Sie erneut gute Beobachtungen, reagieren darauf aber erneut panisch:
      „Ich sehe keine „schlimmere Situation“, vor der Merkel bewahrt, maximal ein atomarer Schlag von deutschen Boden aus gegen RU und der sofortige Gegenschlag.“

      Wenn Ihnen zwischen der heutigen Situation und einer atomaren Zerstörung Zentraleuropas nichts schlimmeres einfällt, haben Sie entweder zu wenig Phantasie oder Sie haben noch nie schlimme Dinge erlebt, so dass Ihnen alles über einem Gefühl der Bedrohung als maximal mögliche Katastrophe erscheint. Oder – dritte Option – Ihre Emotionen haben komplett Oberhand über der Ratio, was die Flüchtlingsfrage angeht.

      Für die Ratio: Das schlimmere Szenario noch einmal: alles wie gehabt, aber die Millionen Flüchtlinge, die jetzt bei uns sind, haben vorher schon das Militärtraining hinter sich gebracht.

      Für die Emotionen: Im Zuge der Flüchtlingskrise: Wie häufig wurden Sie bereits ausgeraubt? Wie häufig wurden Sie vergewaltigt? Wie oft wurde in Ihre Wohnung eingebrochen? Wie viele Ihrer Freunde und Verwandten mussten bereits sterben? Wie viele sind heimatlos geworden?

      Stellen Sie sich vor, wie es zu all dem bereits gekommen ist. Vergleichen Sie das Vorgestellte mit der Gegenwart. Beatnworten Sie sich die Frage, ob es schlimmer kommen kann.

      „Wenn nicht sehr rasch die gesamte Führungsriege der EU samt Merkel zu Sturz gebracht wird – was ich für nicht wahrscheinlich halte – dann wird es zu sehr sehr viel Gewalt kommen in Europa, zuweilen in sehr mittelalterlicher Form des Faustrechts und Totschlags.“

      Man darf die Regierung immer stürzen. Nur nicht, wenn man im Krieg ist. Wir sind im Krieg. Es gibt nichts destruktiveres als im Krieg mit äußeren Feinden einen inneren Krieg zu veranstalten. Die Zerstörung wird dadurch potenziert.

  54. ItziBitzi sagt:

    Das Flüchtlingsrätsel welches keines ist.

    „An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“

    Wo soll man da ansetzen? Derart komplexe Recherche ist Zeitaufwendig und für Laien oft unverständlich. Da meine Journalistischen Fähigkeiten die eines Laien nicht übertreffen und Zeit kostbar ist, schau Ich zuerst direkt in die „Manege“.
    https://www.bundestag.de/hib
    Beim Stöbern stößt man dann z.B. auf sowas:

    Deutscher Bundestag
    Drucksache 18/6185 29.09.2015
    Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD
    Entwurf eines Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes

    Deutscher Bundestag
    Drucksache 18/7291 18.01.2016
    Antwort der Bundesregierung
    Ausweitung des geplanten Systems „Intelligente Grenzen“ auf eine weltweite biometrische Datenbank

    Deutscher Bundestag
    Drucksache 18/7292 18.01.2016
    Antwort der Bundesregierung
    Kooperation der Sicherheitsbehörden in der Terrorismusbekämpfung EU-weite Bekämpfung illegaler Feuerwaffen

    um nur drei Migrations Beispiele aus dem hib zu zeigen. Dann diese kleine Anfrage,

    Deutscher Bundestag
    Drucksache 18/7293 13.01.2016
    Kleine Anfrage
    Agrarpolitisches Leitbild der Bundesregierung und Umsetzung

    lässt blicken. Etwas tiefer geht es hier: Drucksache 18/7319; Drucksache 18/7323; Drucksache 18/7360 und Drucksache 18/7361. Richtig tief blicken lässt das hier:

    Deutscher Bundestag
    Drucksache 18/7363 26.01.2016
    Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD
    Innovative Arbeitsforschung für eine Humanisierung unserer Arbeitswelt und mehr Beschäftigung

    Deutscher Bundestag
    Drucksachen 18/5178; 18/4076; 16/3744
    Antworten der Bundesregierung

    die drei letzten, ein wenig Medial untergegangen! Drucksache 18/7250 wirft noch mehr Fragen auf.

    Informativ ist das hier http://www.leibnizsozietaet.de/wp-content/uploads/2015/03/buelow.pdf. Wer nach der Einheit viel Glück hatte übernommen zu werden, ließt man an zwei stellen des Schreibens.

    kurze Pause…

  55. Friedhelm Traumstein sagt:

    Meiner bescheidenen Meinung nach ist das alles zu sehr wenn-dann bezogen angedacht. So hätte z.B eine Solidarisierung aller EU Staaten gegen die Flutung der Balkanstaaten die EU sehr gestärkt. Da wäre dann so ziemlich das Gegenteil erreicht worden. Eine Schwächung der EU und einen „Balkankonflikt“ sehe ich für deisen Fall nicht. Das diese Länder gerade jetzt enger zusammenrücken werden ist wohl eher der Fall.

    Auch die ganzen anderen Ideen hier scheinen mir stark medieninduziert zu sein. Industrie 4.0? Da arbeitet in der Produktion doch fast keiner mehr. Billig Arbeitskräfte? Wofür? Um die Geldmenge die in Steuern-, Sozialabgaben und Aufwendung der Arbeitnehmer zu senken?

    Das ergibt alles keinen Sinn. Auch die simple Tatsache das Nichtwähler geholt werden und die Stimmberechtigten sich gegen einen wenden sieht nicht nach geplanter Aktion aus.

    Dann die USA als Initiator. Die wollen ihre einzigen, da in ähnlicher „Kultur“ lebenden, echten Verbündeten destabilisieren? Zumal ihnen z.B. in Deutschland viele Firmen mit Weltgeltung gehören? Das macht keinen Sinn, nicht mal einen schlechten.

    Ursache ist Imho die übliche Mischung aus Ignoranz, Dummheit, Überforderung und Selbstüberschätzung. Was z.B. an Frau Merkel hervorsticht ist ihre abgrundtiefe Dummheit in allem was über die simplen Grundfunktionen eines Apparatschiks hinausgeht. Ihre Aussagen zur „Flüchtlingskrise“ sind nur der Versuch die erbärmlichen Ergebnisse ihrer Politik zu verschleiern. Indem Frau so tut als ob daran was-auch-immer gesteuert oder gar geplant sei will Sie den Anschein erwecken Sie „regiere“ wo Sie nicht einmal reagiert.

    Daher das Gelaber über „keine Obergrenzen“ und dem „wir schaffen das“ von dem Sie ja selbst nicht weiß was es ist oder auch nur sein könnte.

    Weiter ist kein Apparat in der Lage die Belange eines Staates oder Staatenbundes zu regeln. Daran ist nicht nur der Sozialismus gescheitert sondern über kurz oder lang die EU mit ihren Kopfgeburten Euro und zentraler Diktatur. Wer sich in Brüssel um die Farbe seiner Sessel und die Größe seines Büros streitet und das angebliche Parlament zwischen diversen Städten hin- und herpendeln lässt hat wenig Kapazitäten für anderes frei. Von den geistigen ganz zu schweigen.

    Das Desaster bei der „feindlichen Übernahme“ der Ukraine war alles andere als ein kühl geplanter Schachzug von wem und zu welchem Zweck auch immer.

    So wie ich es sehe hat die sog. Europapolitik eine Eigendynamik entwickelt die mit dem vorhandenen politischen Personal und Strukturen nicht zu stoppen ist. Der Versuch da geplantes zu erblicken erinnert mich an Erscheinungen wie Gesichter in Wolkenformationen und ähnlichen Trugbilder.

    Natürlich ist es für jeden angenehmer eine geplante Aktionen zu glauben statt an die übliche Mischung aus Gier, Größenwahn und Selbstüberschätzung.

    Die Idee das sich ein Malstrom entwickelt der alles mitreißt ist auch weitaus unangenehmer als schlaue Theorien das irgendwer über irgendwas irgendeine eine Kontrolle hätte.

  56. Wirsing sagt:

    @Analytik: „Wo wären diese Männer, wenn D und A sie nicht reingelassen hätten? Genau, in den wahabistischen Trainingslagern auf dem Balkan. Was ist besser für uns? Wenn sie unvorbereitet und unorganisiert bei uns landen und unsere Sicherheitsdienste sie im Auge und unter Kontrolle haben, oder wenn diese Leute als ausgebildete und koordinierte Armee bei uns landen?“

    Meiner Meinung nach verrennen Sie sich hier.

    Der Hauptfluchtgrund sind die offenen Grenzen und die Freibier-für-alle-Einladung. Einmal unterstellt, D. glaubte tatsächlich alle erstmal aufsaugen zu müssen, um die EU zu stabiliseren. Warum die Sache dann aber immer noch befeuern? Warum keine konsequente Rückführung binnen einer Woche. Wenn jemand 4000 € für einen Schlepper bezahlt, und nach einer Woche am Ausgangspunkt zurück ist, nur um 4000 € ärmer, sinkt die Neigung in der Nachbarschaft rapide, ähnliches zu probieren.

    Nebenbei: Warum sollte D auf dem Balkan ausgebildete Armeen hereinlassen müssen?

  57. Fetzenflug sagt:

    Anleitung zum Rechtsbruch und zur illegalen Migration:
    https://who.is/whois/w2eu.info
    http://junge-gruene.at/blog/2011/03/28/interview-bernd-kasparek/

    Bis vor 2 Tagen lautete das letzte Update auf der Illegalen Migrations-Info-HP http://live.w2eu.info/author/movebus/
    dick und fett:

    You should always say you want to go to Austria or Germany

    Stand heute, 9. Februar:

    Careful: Trick questions by border authorities

    Posted by movebus on February 5, 2016 in Austria, Croatia, EU, Germany, Greece, Macedonia, Serbia, Slovenia

    There are reports from different border crossings that border authorities ask trick questions to find out whether you really want to go to Austria or Germany. They ask for example: “Do you have family in a different country who you want to join?” Or: “Where do you want to go if Germany and Austria are full?” However, if you say you want to go to another country than Austria or Germany they will not let you continue onwards. You should always say you want to go to Austria or Germany, even if you are thinking of continuing to another country.

    If you do not want to apply for asylum in Germany or Austria

    Posted by movebus on February 9, 2016 in Austria, Denmark, EU, Finland, Germany, Norway, Sweden

    The European Union is trying to force you to apply for asylum in Austria or Germany. Once you reach Germany, you are forced to apply for asylum there and give your fingerprints. If you travel on, you risk facing a Dublin deportation back to Germany when you start your asylum procedure elsewhere. If you do not want to apply for Asylum in Germany or Austria, you should never say so to the authorities while you are traveling. Stick to the story that you want to go to Germany. Otherwise you will not be able to travel on.

    However, there are several things you can try:

    If you want to go to Italy, Switzerland or France you can leave the official camps in Austria after registration. Registration in Austria does not mean that you are applying for asylum there. You can then travel to Switzerland or Italy and apply for asylum there. If you want to go to France, you can try to go through Italy. There are border controls at the borders, but you can try to avoid them and ask for asylum once you are inside the countries and the authorities do not know where you came from. If you want to go to any other country such as Sweden, Norway, Finland, Holland or Belgium you should try to do so.

    In case your fingerprints are taken in Germany (or any other Dublin country you do not want to stay in) and you have close family (husband/wife/child) in the country you want to reach, you can still try to travel there. It is important that you state directly when you seek asylum in this country that you have family members there. Sometimes this can help your application.

    Dieser Server steht in München sichtlich und kann weder den Geheimdiensten noch den Regierungen unbekannt sein. Dahinter steht das Netzwerk http://www.bordermonitoring.eu, finanziert von dem inzwischen für Aufwiegelungen und Blutbäder aller Art bekannten, angeblichen Philantropen George Soros.

    Normalerweise würde in solchen Fällen wohl der Staatsschutz auf der Matte stehen, den Standort zerlegen und alle PCs etc. konfiszieren.

  58. reiner tiroch sagt:

    ich Rätsel auch darüber nach warum statt 3 Mio 2MIo 1 Mio plötzlich nur noch 500.000 neue Flüchtlinge in 2016 kommen wollen. lol. ach ja, wir haben im März 3 Wahlen, wie kann ich das nur vergessen. lol. und wenn die Lügerei nach unten so weitergeht, dann gehen täglich 2.0000 wieder Heim, gell?

  59. Beat Mario Kurt sagt:

    Hallo Analitik,

    Welche Rolle spielt die Ihrer Meinung nach die in den Massenmedien verbreitete antirussische Propaganda der Bundesregierung in Bezug zu “ an den Taten sollt Ihr Sie erkennen!“ ?
    Sie macht für mich nur Sinn in Bezug zu einem taktisch hinzuhaltenden Hegemon, oder einer vom Hegemon indirekt kontrollierten Presse oder täusche ich mich da?

    (Beispiele: Aktuell der Bundeswehr-Tornado-Einsatz sowie die leicht durchschaubare Verurteilung der Lügen zu ‚russischen Luftschlägen‘, die uns massenhaft neue Flüchtlinge bescheren?)

    • Analitik sagt:

      Ein Punkt: Die USA besänftigen. Wenn sich Deutschland offen auf Russlands Seite stellt, ist es sofort tot.

      Zweiter Punkt: Deutschland ist nicht an einem starken Russland interessiert. Man braucht Russland als Partner, aber ein schwaches Russland ist für Deutschland besser als ein starkes Russland. Aus der Sicht entmoralisierter Machtpolitik (die hier gepflegt wird) spricht nichts dagegen, auf Russland einzudreschen.

      Dritter Punkt: Deutsche Medien gehorchen nur teilweise dem deutschen Staat. Mindestens genauso viel, wenn nicht noch mehr, gehorchen sie US-Diensten. Die Infiltration ist gigantisch.

      Vierter Punkt: Was Russland angeht, wird den Deutschen von Geburt an in den Kopf geschissen. Russlandfeindlichkeit wird schon mit der Muttermilch verabreicht. Woher sollen in einer solchen Gesellschaft Journalisten kommen, die Russland nicht voreingenommen betrachten?

      Der Tornado-Einsatz ist ein Beispiel dafür, wie man möglichst wenig tut. Der ist irrelevant für den Syrien-Krieg. Beachten Sie auch, wie die deutsche Presse nicht nur voll ist von Aufrufen zu Kriegseinsätzen (US-Agenten), sondern auch voll ist von Gejammer, wie mies ausgerüstet und kampfuntauglich die Bundeswehr ist (Regierungs-Agenten).

      Gegenüber den _richtig großen_ Projekten, die alle Grundsteine der kommenden neuen Weltordnung werden, ist eine lügende und hetzende Presse von nachgeordneter Bedeutung. Achten Sie auf die großen Projekte. Da arbeitet Deutschland stets mit Russland und China zusammen.

      Und achten Sie auf die Reaktion unserer Herren aus Übersee. Warum machen sie gerade Deutschland platt? Etwa weil Deutschland sich mit großen Taten gegen Russland wendet?

      • Fetzenflug sagt:

        Ich verschlinge ja eigentlich immer Ihre Texte und Antworten… aus Interesse, aber ich stehe wohl auf der Leitung nun:

        „Warum machen sie gerade Deutschland platt?“

        EU ruiniert? Kein echter Konkurrent mehr, geschwächt?

        Mich würde generell Ihre Einschätzung sehr interessieren ob Resteuropa.

        Ich persönlich bewege mich derzeit andauernd zwischen Österreich und Spanien und erlebe dabei zwei komplett verschiedene Welten, also dann drei eigentlich…

        Deutschland übersteigt mich leicht, weil ich sehe, dass ich nicht erfahren genug, um all diese DDR/BRD-sichten zu erfassen. Österreich erlebt Parallelen, ist aber dennoch sehr anders (nicht so radikalisiert). Spanien ist fernab all dieser Thematik, dort bekommt niemand etwas mit von dem, was in Mitteleuropa passiert, sofern nicht Kenntnisse der deutschen Sprache oder Interesse.

        Und mich würde interessieren, wie Sie den Rest der Welt in diesen Zusammenhängen einschätzen, vor allem Südamerika, und die BRICS.

        • Analitik sagt:

          „EU ruiniert? Kein echter Konkurrent mehr, geschwächt?“

          Ja, EU kämpft ums Überleben.
          http://analitik.de/2015/05/13/eu-spuren-ukraine-20367256/

          „Mich würde generell Ihre Einschätzung sehr interessieren ob Resteuropa.“

          Es sieht überall schlecht aus. Aber derzeit sieht es überall in der Welt schlecht aus. Die jetzige Krise ist eine Weltkrise. Alle Großmächte kämpfen derzeit, niemand hat etwas zu lachen, nicht mal USA oder China. Und der Tiefpunkt ist noch lange nicht erreicht. Es wird für alle noch schlimmer werden. Südamerika wird mit am meisten leiden.

          • Fetzenflug sagt:

            Vielen Dank für die Antwort.

            Warum sehen Sie Südamerika in eine so tiefe Krise schlittern? Im Vergleich zu Europa haben sie immerhin noch Rohstoffe…

            Ich finde die Diskurse innerhalb Europas sehr interessant, weil ja nicht mal diese nur minimalst übereingestimmt sind. Ich betrachte die EU bereits als tot. Das beobachte ich vor allem aus meiner „spanischen“ Perspektive, weil man sich abgeschottet hat.

            Merkel ist hier in allem gescheitert, eine Umverteilung wird es nie geben. Ich kann nicht beurteilen, für wen sie das anpeilte, für D, für die EU, für die USA… aber ich sehe ganz klar, dass die iberische Halbinsel das Projekt seit spätestens November irgendwie boykottiert. Ich kann es festmachen daran, dass sämtliche Logos der Welcome-Culture im Oktober präsent, im November verschwunden waren.

            • Analitik sagt:

              „Warum sehen Sie Südamerika in eine so tiefe Krise schlittern? Im Vergleich zu Europa haben sie immerhin noch Rohstoffe…“

              Südamerika ist im direkten Einflussbereich der USA und genauso infiltriert wie die EU. Mit Rohstoffen allein wird man nicht groß. Die USA reißen alle mit sich in den Abgrund. Südamerika hat keine Mittel, sich dagegen zu wehren, im Gegensatz zu manchen anderen geopolitischen Akteuren.

              • Fetzenflug sagt:

                Vielen Dank – mir fällt dazu spontan der Besuch von Evo Morales im November in Berlin ein, wo er Folgendes sagte: „En Bolivia no mandan más los gringos norteamericanos, sino los indios andinos (In Bolivien bestimmen nicht mehr die nordamerikanischen Gringos, sondern wir, die andinen Indigenen.)“ 2010 erklärte Morales den US-Botschafter Philip Goldberg zur persona non grata, 2015 mitten in der Flutwelle sagte er während seines Besuches zu Merkel: „Erst nach dem Rausschmiss des US-Botschafters kehrte bei uns Ruhe ein“ (Quelle: https://deutsch.rt.com/inland/35472-evo-morales-in-berlin-erst/). Alle Achtung für den Mut dieses kleinen Landes!
                Aber es ist natürlich richtig, dass die USA ihren Hinterhof im Auge behalten, geradezu fast ruhig halten derzeit (Kuba, die kolumbianischen Guerrillos hat man scheinbar nach Jemen eingekauft etc…) im Vergleich zu den letzten Jahrzehnten. Aber nicht ohne gleichzeitig via Soros, CIA und Umwelt-NGOs zum Beispiel Neves gegen Rousseff stützten und sonstige Machenschaften betrieben und betreiben. Nicht umsonst wohl ist Brasilien eines der Mitglieder der neuen BRICS-Entwicklungsbank.
                Sollten Sie einmal Zeit und Lust haben, eine globale Analyse der Zusammenhänge und mögliche Ausblicke fände ich sehr spannend !

              • Analitik sagt:

                „Sollten Sie einmal Zeit und Lust haben, eine globale Analyse der Zusammenhänge und mögliche Ausblicke fände ich sehr spannend !“

                Eine globale Analyse gibt es bereits: http://analitik.de/2015/10/05/die-kontinuitaet-der-geopolitik/

                Die ist und bleibt aktuell und absolut zentral.

                Ergänzend zur Lage und den verschiedenen globalen Akteuren und ihren Möglichkeiten:
                http://analitik.de/2015/11/01/geopolitik-uebersicht-von-friedman/

                Aussichten für Europa gibt es hier:
                http://analitik.de/2015/10/15/us-strategie-nach-der-ukraine/

                Geopolitische Analysen aus neuen Blickwinkeln sind in Planung.

  60. Beat Mario Kurt sagt:

    Danke!

  61. sw sagt:

    Die Idee das die Flüchtlinge als „Söldner“ gegen Rußland benutzt werden ist nmA ziemlicher Unsinn. Es mag sein das afrikanische Flüchtlinge eine militärische Ausbildung genossen haben. Hier ist aber auffällig das die Masse ja aus Somalia kommt. D.h. wohl keine militärische Ausbildung da kein funktionierender Staat aber möglicherweise Kampferfahrung.

    Die weiteren Kontingente kommen aus Afghanistan und Syrien (wobei man hier die Zahlen anzweifeln muß da viele Flüchtlinge aus anderen arabischen Ländern ihre Papiere weggeworfen haben wegen Merkels Aussagen). Nun, die Afghanen waren wohl mehrheitlich vorher (meine Erfahrung) im Iran als Flüchtlinge und kommen tatsächlich um sich ein neues Leben aufzubauen. Gleiches würde ich für die „Syrer“ behaupten.

    Und „wir“ haben einen größeren Pool unregistrierte Flüchtlinge – dabei werden sicherlich viele Islamisten (vor russischen Bomben geflüchtet oder geschickt) sein. Diese haben militärische Ausbildung UND Kampferfahrung. Allerdings – welcher Art ist diese Ausbildung / Erfahrung. Infanteristischer Kampf mit etwas (?) Panzerunterstützung.
    Bei einem Einsatz gegen Rußland würde sie allerdings eine gänzlich andere Art von Kampfführung treffen. Großkampf ist etwas völlig anders als das was in Syrien oder auch Libyen abgelaufen ist. Mit der Folge horrende Verluste für diese -hier- unausgebildeten.
    Im übrigen muß zu einer Einzelausbildung zur anvisierten Kampfführung auch eine Verbandsausbildung kommen. Und die dauert länger wenn man qualitativ einigermaßen vergleichbare Einheiten haben möchte.

    • Analitik sagt:

      Die Idee, dass die Flüchtlinge zu einem Heer gegen Russland aufgebaut werden sollen, ist völliger Unsinn.

      1. Die Flüchtlinge hassen den Westen viel mehr als Russland. Wenn man ihnen Waffen gibt, ist die Gefahr sehr real, dass sie diese Waffen gegen den Westen selbst richten. Es gibt keine Chance, dass irgendjemand in Europa verrückt genug ist, die Flüchtlinge an schweres militärisches Gerät heranzulassen.

      2. Die Leute, die hierher geflüchtet sind, haben sich als ernstzunehmende Soldaten bereits disqualifiziert (tatsächlich sind sehr viele Deserteure unter den Flüchtlingen). Wenn sie den Mut und die Bereitschaft zum Krieg hätten, wären sie in ihren Ländern geblieben und hätten dort gekämpft, auf der einen oder der anderen Seite. Das mitgebrachte Aggressionspotential hat keinen Zusammenhang zu Soldatentauglichkeit. Aggressivität führt von sich aus zu Verbrechertum (gegen Schwache und Schutzlose ist man schnell ein „Held“), aber nicht zu echtem Kampfmut.

      In einem hypothetischen Krieg gegen Russland können die Flüchtlinge nur als sinnloses Kanonenfutter eingesetzt werden. Das wissen alle beteiligten. Alle beteiligten wissen auch, dass die Flüchtlinge sich weigern würden, diese Rolle anzunehmen. Die Generäle wissen, dass der Versuch, die Flüchtlinge als Heerspitze gegen Russland einzusetzen, für Russland keine Gefahr bildet, für Europa dafür umso mehr.

      Realistisch ist die Ausbildung ausgewählter Agenten, die nach der Rückkehr in die Heimat ein Geheimdienstnetzwerk für Deutschland aufbauen. Das wird es garantiert geben. Diese Agenten wird man auch in Guerilla-Kampf ausbilden. Je nach Grad der moralischen Verdorbenheit können europäische Militärs und Geheimdienstler Attentäter ausbilden, die an beliebigen Punkten der Welt, damit auch in Russland, eingesetzt werden können. Eine vollwertige und massenhafte Integration der Flüchtlinge in die europäischen Heeresstrukturen ist aber ausgeschlossen.

      • sw sagt:

        @Analitik
        zu 1. und ab (In einem hypothetischen Krieg gegen Russland…) seh ich auch so

        zu 2.
        Nein. Auch im 1. und 2.Weltkrieg sind manchmal kampfbewährte und tapfere Soldaten geflüchtet und desertiert. Wenn zb. neue Waffensysteme eingeführt wurden – wiederum zb. Einsatz sow. Mehrfachraketenwerfer (Stalinorgel genannt) oder bei überraschenden massiven Panzereinsätzen. Im Falle Syrien wären mögliche Beispiele hochpräzise Luftbombardaments oder Beschuß von Mehrfachraketenwerfer (TOS-1) .

        Ein Aggressionspotential hat immer Zusammenhang mit Soldatentauglichkeit. Ein Mensch welcher seine Aggressionen „im Griff“ hat wird in keinem Fall ein Soldat werden.

        • Analitik sagt:

          „Auch im 1. und 2.Weltkrieg sind manchmal kampfbewährte und tapfere Soldaten geflüchtet und desertiert.“

          Und welchen Nutzen haben sie hinterher noch für die Armee haben können? Man kann sie im Hinterland an Checkpoints einsetzen oder im Nachschub. Sie erneut an vorderste Front zu schicken ist ein Sicherheitsrisiko für die eigene Truppe. Und wir diskutieren hier konkret über die Hypothese, dass kriegsfaule Deutsche die Flüchtlinge als Speerspitze gegen Russland ausschicken könnten.

          „Ein Mensch welcher seine Aggressionen „im Griff“ hat wird in keinem Fall ein Soldat werden.“

          Ich sehe es genau andersherum: Nur wenn man seine Aggressionen im Griff hat, kann man ein guter Soldat werden. Jede gute Armee ist wie ein Uhrwerk, wo jeder unter schwersten Bedingungen sehr präzise funktionieren muss. Wer Aggressionen oder sonstige Emotionen nicht im Griff hat, kann in Gefahrensituationen nicht präzise funktionieren.

          • sw sagt:

            „Und welchen Nutzen haben sie hinterher noch für die Armee haben können? Man kann sie im Hinterland an Checkpoints einsetzen oder im Nachschub“

            Falsch aber fürs Thema unwesentlich.

  62. Fetzenflug sagt:

    Ohne großen Kommentar, aber auch der israelische Verteidigungsminister Ya´alon sieht es, daher poste ich es als ein kleines Puzzle-Steinchen. Allerdings wird Soros nicht erwähnt und der ganze „linke“ Kauderwelsch… Ich frage mich, ob nicht die Tsipras-Regierung von Soros co-finanziert…:

    „Two weeks ago, however, Israeli Defense Minister Moshe Ya’alon said Turkish groups were actually complicit in creating the Muslim migrant invasion of Europe.

    He pointed out the role Turkey is playing in „generating“ a wave of immigrants from the Middle East going to Europe and emphasized that most are in fact not „refugees,“ and that they come from numerous Muslim countries, not just war-torn Syria.

    Speaking about a recent visit to Greece, he said that while there he learned there is a „well organized system to invade Europe,“ decrying the „silent Islamic invasion of Europe“ that he says is being orchestrated by groups primarily in Turkey.

    He said that 800,000 migrants from Morocco were flown in to Turkey in a „deliberate operation,“ and from there on to Greece.

    Ya’alon concluded by calling for a „grand strategy“ to confront the problem.“

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/208635#.VtSmHuZCUzI

  63. Beat Mario Kurt sagt:

    Der Angriff geht nach Schließung der Grenzen in die nächste Stufe. Nur 3 Schlaglichter aus einer ganzen Reihe.

    Flüchtlinge bekommen Bolzenschneider:

    http://www.krone.at/Welt/Grenzzaun_Asyl-Lobby_verteilt_Bolzenschneider-Neues_Service-Story-498610

    Breedlove verrät/provoziert mittels kriminellen Destabilisatoren:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/-kriminelle-fluten-europa-nato-oberbefehlshaber-faellt-bundesregierung-in-den-ruecken.html

    IsraAID hilft dabei.

    http://www.politaia.org/israel/israel-unterstuetzt-offiziell-die-invasion-aus-der-dritten-welt/

    Von Erdogan reden wir erst gar nicht.

    DIe Konturen werden wieder etwas deutlicher. Europa wird sicherlich nicht mehr ganz unvorbereitet sein…

    Täusche ich mich?

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  1. […] habe ich den Artikel “Neues vom Flüchtlings-Rätsel” von Analitik gelesen. Diese sorgfältige Art des Analysierens zu erleben, ist ein […]

  2. […] [17:00] Gute Übersicht: Das Flüchtlings-Rätsel […]

  3. […] Recht, aber auf den unerwarteten Angriff konnte sie vorerst nicht anders reagieren als mit dem deutschen Staubsauger, der die Flüchtlinge vom Balkan nach Deutschland zog, um den vorzeitigen EU-Zerfall zu verhindern. […]

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