Prognosen für 2017

Prognoseversuche für 2016 habe ich mit Kasino verglichen. 2017 ist noch schlimmer. Das liegt daran, dass wir Ende 2016 die Phase des maximalen Chaos (im Laienverständnis, Chaos = nix kapieren) betreten haben. Die alte Weltordnung ist zerstört worden, die neue Weltordnung wird jetzt geschmiedet werden. Die alte Weltordnung war stabil, die neue wird es auch sein. Aber der Übergang zwischen zwei Zuständen ist immer das Instabilste, in der Wahrnehmung der Menschen das Chaotischste. In der Übergangsphase werden viele Weichen gestellt. In der Übergangsphase gibt es die meisten und die radikalsten Veränderungen. Wir haben die Übergangsphase betreten. Wie der Zufall es will, werden 2017 Wahlen in Frankreich und Deutschland abgehalten. Die Unberechenbarkeit der ohnehin schwer durchschaubaren Situation wird dadurch nur vergrößert. Kleine Ereignisse können sehr große Auswirkungen haben.

Wie soll man im Chaos Prognosen aufstellen? Nun, Chaos ist in Wirklichkeit bestens geordnet und alles Geschehen unterliegt strengen Gesetzmäßigkeiten. Die Komplexität ist zwar sehr hoch, aber es gibt keine Unordnung im Chaos. Man muss die Komplexität verstehen, dann erkennt man die Ordnung im Chaos. Ich werde das versuchen und in einem Jahr werden wir sehen, wie gut es mir gelungen ist. Beachten Sie, dass gleich keine Berichterstattung folgt. Was gleich folgt, ist ein Test, dessen Ergebnis wir erst nach einem Jahr kennen werden.

Grob und wesentlich:

  • Die Welt wird multipolar werden. 2017 werden wir uns dem ein gutes Stück annähern. Ich weiss nicht, woran genau man das erkennen wird, aber es wird eindeutige Schritte geben.
  • Im Rahmen eines „Jalta 2.0“ Vertrages werden die Grundzüge der multipolaren Weltordnung festgezurrt. Jalta 2.0 ist natürlich nur eine metaphorische Bezeichnung. Da es sich dabei um einen Hinterzimmervertrag handeln wird, müssen wir Bürger nicht darüber unterrichtet werden. An den Taten werden wir es erkennen können, vielleicht schon gegen Ende 2017.
  • Die Achse Paris-Berlin-Moskau-Peking wird sich weiter festigen. Das heißt, Eurasien von Lissabon bis Wladiwostok wird kommen. Noch nicht 2017, aber 2017 wird es näherkommen.

Feiner:

  • Trump wird einen Haufen Leute aus dem Fahrstuhl werfen. Das heißt, der Machtkampf der US-Eliten (nationales vs transnationales Oligarchat) wird sich weiter zuspitzen und richtig brutal werden.
  • 911 ist der wahrscheinlichste Anlass, um den Fahrstuhl zu säubern. Andere Anlässe sind auch denkbar. Wir können uns auf jeden Fall auf einen riesigen Skandal freuen. (Wenn es 911 ist, dann bedeutet es, dass Trump in einen Vernichtungskrieg zieht.)
  • Es werden ganz große Köpfe rollen. Also formal-juristisch auf der Anklagebank sitzen. Möglicherweise vor einem (internationalen) Tribunal.
  • Bürgerkriegsähnliche Zustände und Versuche einer farbigen Revolution in den USA sind möglich. Wenn, dann werden diese Versuche erfolglos sein und Trump bzw. sein Lager werden dadurch nur gestärkt. Metaphorisch: Feuer in den USA möglich, aber kein Großbrand.
  • Globale Finanzkrise. Trumps Feinde haben sowohl die Mittel als auch das Motiv, um die Blase platzen zu lassen.
  • Russland und USA zerstören gemeinsam den IS. Großer gemeinsamer Sieg über den Terrorismus, Trump zieht die USA gesichtswahrend aus dem Nahen Osten heraus.
  • Das Dreieck Moskau-Ankara-Teheran wird das beherrschende Element des Nahen Ostens. Alles andere im Nahen Osten wird sich an diesem Dreieck orientieren müssen.
  • Über Israel ziehen ganz düstere Wolken auf. Keine Ahnung, was genau passieren wird, aber irgendwas wird passieren. Die UN wird gegen Israel agieren. Das Geheul wird riesig sein. Das Geheul wird nicht helfen.
  • Schmutziges Spiel im entscheidenden Kampf um die neue Weltordnung. Terrorakte, Morde, abgestürzte Flugzeuge, gesunkene Schiffe, Explosionen, lauter ekelhafte Sachen. Die unsichtbare Krake gibt im Todeskampf noch mal alles.
  • Allerdings kein großer Krieg. Die neue Weltordnung wird ohne dritten Weltkrieg ausgehandelt.
  • Merkel fährt einen Antiflüchtlingswahlkampf, der die AfD neidisch macht, und gewinnt damit. Falls Merkel zusätzlich einen russophoben Wahlkampf führt (Putin hackt unsere Wahlhelfer usw.) und die SPD laut für die Verbesserung der Beziehungen zu Russland trommelt, dann verliert Merkel.
  • In Frankreich wird Fillon neuer Präsident.
  • Die EU wird gemäß den Ansagen transformiert. Das heißt, es geht mehr oder weniger weit in die beschriebenen Richtungen.
  • Die UN wird ein neues Gesicht zeigen.
  • Freiwillige Koalitionen an der UN vorbei wird es nicht mehr geben.
  • Die UN wird transformiert werden. 2017 erleben wir den Beginn dieses Prozesses. Regeln werden neu geschrieben. Neue Regeln werden dazukommen.
  • Die NATO wird einen Knacks erleben. Schrumpfung der NATO in Richtung ihrer alten Grenzen wird zumindest offen diskutiert.
  • Eurasische Sicherheitsstruktur mit Beteiligung Russlands und der EU wird Gesprächsthema.
  • Neue Weltwährung (als Ersatz für den scheidenden Dollar) wird offenes Gesprächsthema.

Und zuletzt:

  • Es werden große Ereignisse geschehen, die in meiner Liste so gar nicht auftauchen…

___________

Mein Tipp an alle für 2017: Panik einstellen und Lösungen suchen. Der Kapitalismus hat der Menschheit seinen Dienst erwiesen, aber die Zeit des Kapitalismus neigt sich dem Ende zu. Wir erkaufen uns Zeit, indem wir Trillionen Euro und Dollar drucken, die weiss Gott wo versickern. So wahrnsinnig viel Zeit können wir uns mit solchen faulen Tricks aber nicht erkaufen. Wir brauchen eine wirtschaftliche Organisationsform, die nicht von ewigem exponentiellem Wachstum ausgeht und die nicht auf solches angewiesen ist. Wir werden eine solche Organisationsform finden, daran besteht kein Zweifel. Die Frage ist nur, wie leicht wir sie finden und wie viel Leid wir beim Übergang erfahren. Wir können durch blinde Suche zum Ziel kommen und uns dabei Köpfe und Knie blutig schlagen an unsichtbaren Ecken und Kanten. Oder wir können Verstand und Kreativität einsetzen, gezielt und bewusst suchen und ohne großen Schaden ans Ziel kommen. Suchen Sie nach Lösungen. Wie sieht eine Wirtschaft aus, bei der Maschinen immer mehr Arbeiter überflüssig werden lassen, alle Menschen dennoch sinnvoll beschäftigt sind, die Menschen sich dabei weiterhin in Konkurrenz messen und dabei gewinnen und verlieren können, wobei extremer Reichtum und extreme Armut ausgeschlossen werden? Das ist die Frage aller Fragen, die jetzt alle Menschen beschäftigen sollte. Wir als Menschheit werden eine Antwort finden. Sie als Mensch entscheiden mit, wie schnell und schmerzlos uns das gelingt. Es kommt nicht darauf an, dass Sie die Lösung finden, es kommt darauf an, dass wir alle danach suchen – dann wird irgendwer die Lösung finden. Denken Sie in großem Maßstab. Wir brauchen ein neues Fundament, eine neue Wirtschaftsordnung.

Kommentare sind freigeschaltet, falls Sie eigene Prognosen aufstellen wollen. Es gilt die Kriegsregel, die sich zuletzt bewährt hat: Ihr Kommentar wird gelöscht, es sei denn, ich entscheide mich aus irgendwelchen Gründen für die Freischaltung. Leser, die letztes Jahr Prognosen abgegeben haben und ihre eigenen Prognosen hier nicht reflektiert haben, werden von mir besonders streng behandelt, wenn sie unter diesem Beitrag erneut Prognosen schreiben. Prognosieren ohne Reflektieren ist unartig.

Veröffentlicht in Analysen Getagged mit: ,
216 Kommentare zu “Prognosen für 2017
  1. D: Merkel gewinnt Wahl. AfD kommt ins Parlament. Minderheitsregierung wäre damit möglich. Wagenknecht wird abgeschossen. Die Denunziantenfraktion hätte sich damit in der Linken durchgesetzt. Europapolitisch setzt D als Hegemon die destruktive EU-Politik fort. Die Spannungen zwischen D und dem lateinischen Europa werden daher zunehmen. Wird EU daran zerbrechen? Sieht so aus. George Soros hat eine diesbezügliche Ansage gemacht. Auf der anderen Seite hat niemand etwas vom Zerbersten der EU.

  2. Holzwurm sagt:

    Guten Tag.
    Ich greife den Ball auf und biete meine Vorarbeit zur Frage einer neuen Wirtschaftsordnung an; wie üblich bei ernsten Menschenangelegenheiten, zur freien Verfügung:

    Umriss einer menschenwürdigen Geldordnung.
    Geld – ein selbstregulierendes System

    Es gab Zeiten vor dem Geld, es wird möglicherweise Zeiten nach dem Geld geben – im Moment ist das Geld so wichtig, dass man ohne Geld nicht mehr leben kann. Geldmangel, Geldnot bedeutet Lebensgefahr, so konkret wie Atemnot oder Wassermangel.

    Geld ist keine naturgegebene Lebensbedingung, der der Mensch sich anpassen muss, sondern eine selbst geschaffene Lebensbedingung, die der Mensch sich auch selbst seinem eigenen Wesen, seiner Natur anpassen muss, damit er in dieser selbstgeschaffenen Lebensbedingung auch würdig leben kann.

    Der Mensch ist sowohl frei als auch unfrei. Man könnte von einer Doppelnatur sprechen.
    Deshalb muss auch das Geld in dieser Weise geordnet sein, sowohl frei als auch unfrei.
    Die neue Geldordnung hat also zwei Geldkreisläufe, einen freien und einen gebundenen.

    Gebundenes, unfreies Geld entspricht im Wesentlichen dem heutigen Wirtschaftskreislauf, dem Prinzip „Geld gegen Arbeit/Leistung“.
    Freies Geld ist die ins Positive weiterentwickelte Form dessen, was wir heute in verzerrter, unwürdiger Form als soziale Zuwendungen des Staates an den Einzelnen kennen.

    Man kann sich das Bild einer Lemniskate vorstellen (Unendlichkeitszeichen); die beiden Kreise entsprechen den beiden Geldkreisläufen, die Schnittstelle, an der sie ineinander übergehen, entspricht dem Kaufakt.

    Die Begriffe „Geld“ und „Kaufen/Verkaufen“ gehören zusammen, bedingen sich gegenseitig. Einer macht ohne den anderen keinen Sinn. Der Kaufakt ist deshalb auch der natürliche Ort, an dem das Geld seine Qualität wechselt, von freiem in gebundenes Geld und umgekehrt, die natürliche Schnittstelle der beiden Geldkreisläufe.

    Der freie, im Bilde der linke Geldkreislauf gewährt dem Menschen innerhalb der selbstgeschaffenen Lebensbedingung „Geld“ sein unbedingtes Existenzrecht, völlig unabhängig davon, wie er sein Leben gestaltet. Er ist nicht zur Erwerbstätigkeit gezwungen. Er erhält aus dem freien Geldkreislauf so viel Geld, dass er damit innerhalb seiner Gesellschaft, seines Lebensumfeldes ein würdiges Leben leben kann – auch wenn er niemals Arbeit im erwerbsmässigen Sinne betreibt.

    Wirtschaftlich tätig wird er unvermeidlicherweise mit jeder Lebensregung, für die er Geld braucht, ausgibt, indem er die Dinge des täglichen Lebens kauft, von der Miete bis zur Zahnbürste. Alle seine Kaufakte bedeuten ja für den Wirtschaftskreis „Umsatz“, „Produktion“ etc.

    Der nicht erwerbsmässig arbeitende Mensch ist also keineswegs „weniger wert“ als der erwerbsmässig arbeitende. Die Frage der Erwerbstätigkeit berührt die Frage nach dem Wert des Menschen nicht. Der Wert ist mit der Geburt gegeben und unbedingt. Darin besteht die Würde des Menschen.

    Wer erwerbstätig sein will, dem steht es frei, im gebundenen, im unfreien Geldkreislauf tätig zu werden, nach den Bedingungen von „Geld gegen Arbeit/Leistung“.
    Diese Entscheidung trifft der Einzelne frei – frei, weil er nicht existenziell darauf angewiesen ist. Dadurch bleibt seine Würde gewahrt.
    Zur praktischen Umsetzung:

    1. Geld kennt nur individuelle Besitzer, aber keinen individuellen Eigentümer. Eigentümer ist nur die Gesellschaft als Ganzes, der Staat, die Staatengemeinschaft, die sich in einer Währung zusammengeschlossen hat, die Ganzheit, der die Einzelnen als Teile angehören.

    2. Geld selbst darf nicht Ware werden. Es bleibt stets reine Wertform, ohne eigenen Wertinhalt.

    3. Es gibt nur noch eine einzige Steuer, die „Kaufsteuer“. Alle anderen Steuern sind verboten. Deshalb reicht es, die „Kaufsteuer“ einfach nur „Steuer“ zu nennen.
    Die Steuer beträgt 50% des Kaufpreises und wird ausnahmslos auf alle Kaufakte erhoben, sei es „Geld gegen Ware“, sei es „Geld gegen Arbeit/Leistung“, unabhängig davon, worin „Ware“ oder „Arbeit/Leistung“ besteht.

    4. Die so angesammelte Steuer wird vom Finanzamt zu jedem Monatsersten zu gleichen Teilen an alle Bürger dieses Staates verteilt. (Für Ausländer gelten besondere Regelungen; siehe Abschnitt “Überführung in die Realität”.)
    Dieser, für alle gleiche Betrag stellt das „Grundgeld“, das „Freigeld“, das „Bürgergeld“ dar.
    Für den jungen Menschen bis zur Mündigkeit gelten besondere Regelungen.

    5. Es gibt keine weiteren finanzielle Zuwendungen der Gemeinschaft an den Einzelnen oder finanzielle Leistungen des Einzelnen an die Gemeinschaft. Damit entfällt jede Art von „sozialem Netz“.

    6. Das Anrecht auf Grundgeld ist unantastbar.
    Das Grundgeld ist nicht pfändbar.
    Das Grundgeld ist nicht übertragbar. Es entfällt mit dem Tod des Menschen.
    Besitz und Einkommen aus dem Wirtschaftskreislauf können prinzipiell bis zu 100 Prozent konfisziert bzw. gepfändet werden.
    Das Recht auf Erwerbstätigkeit kann ganz oder teilweise entzogen werden.
    Umgekehrt kann Erwerbszwang und gerichtliche Verfügung über die daraus entstehenden Einnahmen verhängt werden. (Siehe Anmerkung).

    7. Die Zentralbank hat das alleinige Recht der Geldschöpfung. Dieses Recht ist nicht übertragbar.
    Die Zentralbank hat die Aufgabe, die Geldmenge stets im Verhältnis 1:1 mit dem Bruttosozialprodukt (BIP) zu halten. In wirtschaftlich schwachen Zeiten entzieht sie dem Kreislauf Geld, in prosperierenden Zeiten gibt sie mehr Geld frei. Diese Regulierungen geschehen nur über den Wirtschaftskreislauf: sie stellt den Geschäftsbanken die Gelder für die Kredite gegen Bezahlung zur Verfügung. Diese Bezahlung ist Einnahme des Staates und als solche entsprechend zu behandeln (siehe Punkt 13).
    Die Anpassungen beim Grundgeld geschehen in der Folge durch die Selbstregulierung des Systems.
    Damit entfallen Inflation und Deflation.
    Weitere Aufgaben hat die Zentralbank nicht. Die Zentralbank darf nicht als Geschäftsbank tätig werden.

    8. Es entfällt jegliche Art von staatlicher Subvention und Förderung der Wirtschaft, von Bürgschaften, Absicherungen und Ähnlichem. Wer wirtschaftet, trägt sein wirtschaftliches Risiko selbst. Der Staat ist ausschliesslich für die Bereiche Recht, Ordnung und Sicherheit zuständig. Versicherungen, Subventionen etc. finden als wirtschaftliche Aktivitäten statt, ohne staatliche Beteiligung.

    9. Politische Grenzen gelten nicht für die Wirtschaft, Zölle sind abgeschafft.
    Die Begriffe „Export“ und „Import“ entfallen, mit allem, was daran hängt. Es handelt sich immer nur um Kaufakte; woher die Ware kommt, spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. (Siehe Anmerkungen).

    10. Zinsen sind abgeschafft und verboten. Die Banken sind Dienstleistungsunternehmen, wie andere auch. Sie verkaufen ihre Dienstleistung zu einem normal kalkulierten Preis, wie andere Dienstleister auch.
    Die Geldschöpfung ist den Banken untersagt. Die gegebenen Kredite müssen zu 100% gedeckt sein. Die Bank hat als Besonderheit lediglich ein anderes Zeitverhältnis von „Leistungserbringung“ und „Bezahlung“. Da aber Inflation und Deflation nicht mehr existieren, kann sie eine gewöhnliche Kalkulation, frei von Wertschwankungsrisiken betreiben. (Siehe Anmerkungen).

    11. Im Wirtschaftskreislauf gibt es für die Versteuerung der Kaufakte zwei Formen:
    die Versteuerung am Ursprungsort und die Versteuerung am Zielort, je nachdem, was gegen Geld getauscht, sprich gekauft/verkauft wird.

    Alle gegen Geld tauschbaren Waren/Leistungen teilen sich nach drei Kategorien auf:
    Menschliche Arbeit/Leistung, Rohstoffe und Waren.
    Der Staat ist Eigentümer der Rohstoffe, der Einzelne ist Eigentümer von Waren, einen Eigentümer des Menschen gibt es natürlich nicht, der Mensch gehört nur sich selbst und Gott.

    a) Menschliche Arbeit/Leistung:
    Diese wird in der Ganzheit (Staat/Gesellschaft ) versteuert, in der der Mensch mit seinem ersten Wohnsitz gemeldet ist, in der er sein Bürgergeld erhält. Von der er also, als soziales Wesen, ein Teil ist.
    Es gilt die Versteuerung am Ursprungsort.

    b) Rohstoffe:
    Rohstoffe im hier gemeinten Sinne sind: die gesamte Erde, mit Grund und Boden, mit Luft, Wasser und all ihren Stoffen und Substanzen sowie alle Pflanzen und Tiere und deren Produkte.
    Rohstoffe sind nicht patentierbar und es gibt kein persönliches Eigentumsrecht darauf – auch nicht auf gentechnisch oder sonstwie gezüchtete oder entwickelte neue Formen und Arten.
    Alle Rohstoffe in diesem Sinne sind zunächst Teil der Ganzheit (Staat/Gesellschaft), in der sie sich befinden, in der sie leben. Diese Ganzheit hält das Eigentumsrecht.
    Die Rohstoffe müssen ihr vom Wirtschaftenden zuerst abgekauft werden, damit dieser ein Verfügungsrecht über sie erhält. Der Kaufakt wird entsprechend in dieser Ganzheit versteuert.
    Es gilt die Versteuerung am Ursprungsort.

    (In der Praxis sind hierfür sinnvolle und praktikable Formen zu finden, damit nicht jede Erdbeere, jeder Baum, jedes Huhn oder jedes Stück Kupfererz einzeln gekauft werden müssen.)

    Werden Rohstoffe gehandelt, wechselt das Eigentumsrecht nur auf der Ebene der Ganzheiten (Staat/Gesellschaft), der die Kaufpartner angehören. Der neue Besitzer muss den Rohstoff genauso erst seiner Ganzheit (Staat/Gesellschaft) abkaufen, wie der alte Besitzer dies auch tun musste. Erst dadurch erlangt er das Verfügungsrecht über den Rohstoff.
    Der Kaufakt besteht hierbei aus zwei Teilen:
    Zuerst kauft der Käufer den Rohstoff im Sinne einer Ware, der Kauf wird in der Ganzheit, der der Käufer angehört, versteuert.
    Es gilt die Versteuerung am Zielort.
    Sodann muss er für diesen Rohstoff, der als solcher jetzt Eigentum „seines“ Staates, seiner Ganzheit geworden ist, von diesem, dem neuen Eigentümer, das Verfügungsrecht kaufen. Dieser Kaufakt wird in seiner eigenen Ganzheit versteuert.
    Es gilt die Versteuerung am Ursprungsort.

    Werden Rohstoffe innerhalb derselben Ganzheit verkauft/gekauft, so verdient die Ganzheit (Staat/Gesellschaft) mehrmals an demselben Rohstoff.

    Grund und Boden sind unveräusserliches Eigentum des Staates. Sie können nur zweckgebunden gepachtet werden. Die Pacht verpflichtet den Pächter zum definierten Gebrauch. Bei Nichtgebrauch erlischt der Pachtvertrag nach einer im Vertrag definierten Zeit.

    c) Waren:
    Ware im hier gemeinten Sinne ist alles, was nicht von der Erde, von den Pflanzen oder von den Tieren geschaffen, „hergestellt“ wird. (Der Mensch macht, „produziert“ nicht das Eisenerz, den Baum, die Kartoffeln, die Kuh, die Eier … – er schafft höchstens die Bedingungen, dass diese von den Pflanzen oder den Tieren „geschaffen“ werden. Erst durch die Bearbeitung dessen, was durch Erde, Pflanze, Tier geschaffen wird, entsteht Ware, z.B.: Eisen, Holz, Mehl, Fleisch, Federn…).
    Waren werden in der Ganzheit (Staat/Gesellschaft) versteuert, der der Käufer angehört.
    Es gilt die Versteuerung am Zielort. (Siehe Anmerkung).

    12. Die Kosten für die Erschliessung der Rohstoffe sind Sache des Wirtschaftenden. Der Staat beteiligt sich nicht daran.

    13. Der Verkauf der Rohstoffe, die Pacht für Grund und Boden, sowie die Einnahmen der Zentralbank stellen die einzigen Einnahmequellen des Staates dar. Damit finanziert der Staat seine Tätigkeit: Recht, Ordnung und Sicherheit.
    Jede weitere wirtschaftliche Aktivität ist dem Staat verboten.
    Der Staat darf keine Gewinne erwirtschaften. Eventuelle Überschüsse aus den Staatseinnahmen fliessen zu 100% in das Grundgeld.

    14. Das Eigentumsrecht des Staates an den Rohstoffen und am Geld ist nicht übertragbar.

    15. Rohstoffe, die sich ausserhalb der Hoheitsgebiete von Staaten befinden (Hochseefischerei, Rohstoffe aus der Tiefsee …), sind Eigentum der Menschheit als Ganzes. Auch für diese gilt sinngemäss Artikel 14: Das Eigentumsrecht ist nicht übertragbar.
    Bis zur praktischen Einrichtung der entsprechenden Körperschaften gelten die momentanen wirtschaftlichen Aktivitäten in diesem Bereich als geduldet.

    ––––––––––––––––––––––––––––––

    Durch die Punkte 3) und 4) spaltet sich die gesamte Geldaktivität, das BIP, beständig zu gleichen Teilen in die beiden Geldkreisläufe auf. Damit entspricht die Geldordnung und die Geldaktivität der Doppelnatur des Menschen: sowohl frei als auch unfrei – und beides gleichberechtigt.

    Die Höhe des Grundgeldes wird immer durch das BIP bestimmt: steigt dieses, steigt auch das Grundgeld, fällt es, fällt das Grundgeld ebenfalls. Das heisst, der Lebensstandard und die Lebenshaltungskosten in der jeweiligen Gesellschaft bleiben immer im Verhältnis 1:1 mit dem Grundgeld – die Kaufkraft des Geldes bleibt sich stets gleich. Es bedarf dazu keiner Hilfsmittel wie „alterndes Geld“ oder Ähnliches.

    Die Höhe des BIP wird nach wie vor durch die wirtschaftliche Aktivität der Menschen bestimmt.
    Nochmals zum klaren Verständnis:
    Auch der nicht erwerbstätige Mensch ist wirtschaftlich tätig – mit jedem Kaufakt. Produktion und Kosumtion bedingen sich gegenseitig. Keines ist „mehr“ oder „weniger“ wert, als das andere.

    Die Geldordnung wird damit zu einem „selbstorganisierenden System“. Fragen wie: „Wer finanziert das Grundgeld?“, entfallen dadurch von selbst.
    Das Erwerbsleben wird nicht durch Regulative von aussen bestimmt (Geldpolitik, Subventionen oder Ähnliches), es bestimmt sich aus sich selbst.
    Die Teilnahme am Erwerbsleben unterliegt der freien Entscheidung des Einzelnen.
    Damit ist letztendlich der Einzelne, das Individuum der Quell, aus dem heraus das Leben innerhalb der selbstgeschaffenen Lebensbedingung „Geld“ gestaltet wird.

    –––––––––––––––––––––

    Das Anrecht auf das Grundgeld ist mit der Geburt zu 100 Prozent gegeben.
    Überlegung zur Regelung bis zur Mündigkeit:

    a) Kinder wachsen langsam in den vollen Betrag. Etwa mit 20 mündig, also bis 20 sind sie auf 100% des Freigeldes, also in Schritten zu 5% pro Jahr (Im ersten Jahr gehen die restlichen 95% an den Erziehungsberechtigten, im 2. Jahr dann 90% usw.)
    Oder ein zu definierender Teil des Restes geht an den Erziehungsberechtigten und der andere Teil wird als Ersparnis für den jungen Menschen angelegt.)

    b) In Jahrsiebenten:
    Erstes Jahrsiebt: alles Geld geht an den Erziehungsberechtigten.
    Zweites Jahrsiebt: fliessende Übergangsphase, die Erzieher werden zu Verwaltern des Geldes.
    Drittes Jahrsiebt: Die Verwaltungsvollmacht der Erzieher geht fliessend über in die Souveränität des Kindes, des jungen Menschen.
    Wenn die Verfügungsgewalt harmonisch mit dem Menschen mitwächst, dann wächst der Mensch auf schönste Weise in die Geschäftsfähigkeit und Geschäftsmündigkeit hinein; dann lernt er diese „Selbstverständlichkeiten“ wirklich „auf der Strasse“.

    ––––––––––––––––––––

    Überführung in die Realität:
    Schrittweise. Zuerst 10% von allem:
    10% Grundgeld, 10% (Kauf-)Steuer – 10% weniger alte Steuern, 10% weniger Zuwendungen (Sozialhilfe, Rente, Wirtschaftssubventionen etc).
    Für den ersten Schritt soll maximal ein halbes Jahr gegeben werden, dann weiter, entweder wieder im Schritt zu 10% oder mehr, je nach Erfahrung.
    In der Tendenz soll die Überführung in die Realität so schnell wie möglich geschehen. Im günstigen Falle innerhalb weniger Wochen.

    Das Grundgeld gilt nur für die Staatsbürger des Landes Mit dem Beginn der Realisierung, besser noch vorgängig, muss ein genereller Einbürgerungsstop erlassen werden. Für alle Ausländer gelten die vorhandenen Sozialstrukturen weiter.
    In der Zukunft kann das Einbürgerungsstop nur für die Länder aufgehoben werden, die ihrerseits eine adäquate Geldordnung eingeführt haben, welche es den dortigen Menschen erlaubt, bei sich zu Hause ein menschenwürdiges Leben zu führen.
    Das Bürgergeld ist nicht akkumulierbar. Doppelte Staatsbürgerschaft bewirkt kein Anrecht auf doppeltes Bürgergeld. Der Einzelne muss sich entweder/oder entscheiden. Die Entscheidung ist reversibel.

    ––––––––––––––––––––

    Anmerkungen

    zu 6)
    Der freie Geldkreislauf entspricht der freien, der geistigen Natur des Menschen, seiner Würde. Er ist deshalb unantastbar.
    Der unfreie Geldkreislauf entspricht der unfreien, der physischen Natur des Menschen. Hier besteht Abhängigkeit. Hier kann deshalb von aussen eingegriffen werden, auch strafrechtlich.

    Das Erwerbsrecht ist von Geburt an gegeben, der Mensch wächst allmählich in die Ausübung desselben.
    Aus strafrechtlichen Gründen kann das Erwerbsrecht gerichtlich entzogen werden, von teilweise bis ganz, von zeitlich befristet bis zeitlich unbefristet.
    Umgekehrt kann Erwerbszwang verfügt werden, mit oder ohne gerichtlicher Verfügung über die erwirtschafteten Einnahmen.
    Ebenfalls sind im Wirtschaftkreis aus strafrechtlichen Gründen Pfändungen und Enteignungen, bis zu 100%, möglich.
    Da der Mensch vom Grundgeld leben kann, bleiben diese Massnahmen Strafen im Sinne des Wortes, sie berühren nicht das Existenzrecht des Menschen. Seine Würde bleibt damit unangetastet.
    Umgekehrt heisst das für den Einzelnen: dem Menschen bleibt Raum zu leben, auch wenn er mit der gegebenen Gesellschaftsordnung nicht einverstanden ist.
    Der Einzelne muss sich nicht nach dem Ganzen richten, das Ganze nicht nach dem Einzelnen, es ist Raum für beide da.

    Zu 9)
    Für eine Übergangsphase gilt im Bereich des Aussenhandels die Vorgabe der ausgeglichenen Handelsbilanz. Der Staat führt in diesem Sinne Aufsicht über die Tätigkeiten im Bereich Export/Import und greift bei Bedarf regulierend ein. (Beispiel: wenn durch Währungsschwankungen im Ausland der Export plötzlich sehr stark, aber der Import sehr schwach dasteht, kann der Staat den Zusatzgewinn vom Export einziehen und ihn als Subvention auf die Imporseite verlagern, so dass der Import gegenüber dem Ausland nicht geschwächt dasteht).

    Zu 10)
    Die Banken verkaufen nicht Geld, da Geld nur reine Wertform, ohne eigenen Wertinhalt ist. Sie bezahlen anstelle des Kreditnehmers das, was der Kreditnehmer mit dem gegebenen Geld erwirbt und verschaffen ihm damit eine vorgezogene Verfügungsgewalt darüber. Sie verkaufen also keine Ware, sondern sie vermieten die durch den Kredit bezahlte Ware an den Kreditnehmer, sie erbringen eine Dienstleistung. Für diese Dienstleistung werden sie bezahlt.
    Der Zins ist die Bezahlung für Geld als Ware. Er schafft eine Vorderung auf einen Betrag, der nicht geschöpft wird und ist daher irreal und nicht bezahlbar. Er bewirkt eine Dynamik von Akkumulation. Ein offenes System.
    Im alten Geldsystem ergab sich aus der Tatsache, dass nie alle Sparer gleichzeitig ihre Einlagen bei den Banken zurückfordern eine Geldmenge, mit der die Banken spekulieren konnten. Im neuen Geldsystem wirkt das gleiche Phänomen, aber in die entgegengesetzte Richtung: es werden nie alle von den Banken gegebenen Kredite auf einmal zurückbezahlt. Deshalb ist stets eine real geschöpfte Geldmenge im Umlauf. Aus dieser wird die Bank für ihre Dienstleistung bezahlt. Es ergibt sich ein Fliessgleichgewicht des Geldes. Es entsteht die Dynamik von Umverteilung. Ein geschlossenes System.
    Der Betrag, mit dem die Bank bezahlt wird, wird auch im neuen System nicht geschöpft, aber er kann sich nicht als Schuld oder Forderung akkumulieren, sondern er stammt als real geschöpftes Geld aus der, in ständiger Umverteilung fliessenden Geldmenge der noch nicht vollständig zurückbezahlten Kredite – sehr vergleichbar einem Perpetuum Mobile oder dem Blutkreislauf des Menschen.
    Will die Bank mehr Kredite vergeben, als sie Gelder in ihren Beständen hat, so bekommt sie das Geld von der Zentralbank. Die Bank kauft dabei das Verfügungsrecht über diese Gelder. Sie kauft nicht das Geld selbst. Dieses bleibt Eigentum der Zentralbank.

    Zu 11)
    Wie versteuern internationale Konzerne?
    Entsprechend den unter Punkt 11) dargelegten Prinzipien.
    Beispiel:
    Eine Firma in Deutschland, 30% der Beschäftigten sind Polen, Grenzgänger, der Rest Deutsche, die Direktoren haben ihr Domizil auf Hawaii, das Mutterhaus ist in Südafrika:
    Die Löhne der polnischen Arbeiter werden in Polen versteuert, die der deutschen Arbeiter in Deutschland, die Gehälter der Direktoren auf Hawaii, die Löhne, die im Mutterhaus bezahlt werde, in Südafrika. Die Firma verkauft ihre Ware in 36 Ländern überall auf der Erde und versteuert die Einnahmen in genau diesen 36 Ländern.

    Beispiel Erdöl („Rohstoff“):
    Die Firma (sagen wir „Shell“) kauft das Öl in Saudi-Arabien. Die Firma kauft den Rohstoff, keine Rechte, z. B.: Schürfrechte!
    Der Kaufakt wird in Saudi-Arabien versteuert, das Öl aus Saudi-Arabien erhöht also dort das BIP und nicht im Schell-Land.
    Shell verkauft das Öl an eine Firma in China, dieser Kaufakt wird in China versteuert.
    Die chinesische Firma macht Plastik aus dem Öl und verkauft diesen nach Deutschland, der Kaufakt wird in Deutschland versteuert. In Deutschland geht der Plastik in den Endverkauf, der wird in Deutschland versteuert.
    Diese Versteuerungen bleiben auch dann so, wenn alle beteiligten Firmen dem einen Konzern „Shell“ gehören und dieser Konzern irgendwo auf der Welt sein „Mutterhaus“, seine „Konzernleitung“ hat.

    Es zeigt sich, dass die Wertinhalte „Rohstoff“ und „Arbeit/Leistung“ einander ähnlich sind und dem Wertinhalt „Ware“ gegenüberstehen. Mit „Rohstoff“ und „Arbeit/Leistung“ beginnen Wertschöpfungskreise. Sie sind Teil einer Ganzheit (Staat, / Gesellschaft) und werden deshalb auch in dieser Ganzheit versteuert.
    Der Wertinhalt „Ware“ bildet das Ende eines Wertschöpfungskreises, wird als solche einer Ganzheit (Staat / Gesellschaft) zugeführt, sei es der Ganzheit direkt oder einem ihrer Teile, und wird folgerichtig auch dort versteuert.

    ––––––––––––––––––––

    Rechenbeispiele, bezogen auf heutige, reale Zahlen (nach dem, wie das BIP heute definiert wird. Nach Abschaffung von „Export“ und „Import“ ändern sich die Zahlen entsprechend.):

    Deutschland:
    82 Mill. Menschen – BIP: 2,25 Bill. €
    BIP: 82Mill. = ~ 14.000 €/Jahr ~1.200 €/Monat

    Schweiz:
    7,5 Mill. Menschen – BIP: 400 Mrd. CHF
    1/2 BIP : 7.5Mill ~26.660CHF/Jahr ~2.250CHF/Monat

    Frankreich:
    60Mill. Menschen – BIP: 1,6 Bill.€
    _ BIP : 60 Mill ~13.500€/Jahr ~1.150 €/Monat

    Grossbritannien:
    60Mill. Menschen – BIP: 1.7 Bill.£
    _ BIP : 60 Mill. ~14.160 £/Jahr ~1.200 £/Monat

    Italien58Mill. Menschen – BIP: 1.3 Bill. €
    _ BIP: 58Mill. ~12.000 €/Jahr ~1.000 €/Monat.

    Schweden:
    9Mill. Menschen – BIP: 280 Mrd (€?)
    _ BIP : 9Mill. ~15.550/Jahr ~1.600/Monat.

    Norwegen:
    4.5 Mill. Menschen BIP: 200Mrd. (€?)
    _ BIP: 4.5 Mill. ~22.250/Jahr ~1.670/Monat.

    USA:
    290Mill. Menschen – BIP: 12Bill. $
    _ BIP : 290Mill. ~20.690$/Jahr ~1.725$/Monat.

    Japan:
    127Mill. Menschen – BIP: 4.6Bill.US$
    _ BIP: 127Mill. ~18.000 US$/Jahr ~1.5ooUS$/Monat.

    • Analitik sagt:

      Danke.

      Wo ist die Bildung in Ihrem System angesiedelt?

      • Sicherlich ausschlisslich privatwirtschaftlich organisiert, wie alles andere in seinem Modell auch: Krankenversicherung, Rente … Woher Infrastruktur herkommen soll, weiss ich allerdings nicht.

      • arabeske654 sagt:

        In der Fragestellung Bildung ist anzumerken, dass wir alle in diesem Punkt auf den Schultern von Giganten stehen, die uns ihr Wissen kostenlos und vor allem ideologiefrei zur Verfügung gestellt haben. Es waren immer nur Kräfte, die nach Macht strebten, die Bildung und Ideologie verknüpft haben (z.B. Kirche).
        In diesem Sinne sollte Bildung auch ein kosten- und ideologiefreies Gut sein, deren Kosten von der Gemeinschaft getragen werden, weil sie eine Investition in die Zukunft der Gemeinschaft darstellt.

        Der vorgestellte Lösungsansatz hat wie alle Ansätze in dieser Richtung einen Makel, er hinterfragt nicht was Geld eigentlich am Grunde des Bodens ist.
        Geld ist ein wertloses Austauschmittel das den Austausch zweier Warenwerte vermitteln soll. Im Geld selbst ist kein Wert vorhanden (auch wenn es sich dabei um Edelmetalle handelt, so beinhaltet dies nur die eingebrachte Arbeitsleistung zu seiner Schaffung als Wert).
        Der eigentliche Wert in der Ware ist die menschliche Arbeitskraft, die notwendig ist diese Ware zu erzeugen – ergo die aufgewendete Lebenszeit eines Menschen, die er einsetzen muß. Das ist der eigentliche Wert der hier getauscht wird – Lebenszeit gegen Lebenszeit. Aus diesem Verhältnis wird auch klar, das die Schaffung von Werten keine Sache eines Zentralorgans eines Staates ist sondern ein dezentrale, individuelle Angelegenheit, die vom Fleiß des Einzelnen abhängt.
        Stellt sich also die Frage warum die Schaffung des vermittelnden Tauschmittels eine zentralorganisatorische Angelegeneheit sein sollte und nicht ebenfalls eine dezentrale?
        Denn vor allem die zentrale Schaffung des Geldes war und ist der erste Schritt zur Enteignung des Wertschaffenden.

        • Johanniskraut sagt:

          @ arabeske654

          Interessanter Gedanke! Obwohl ich das System vom Holzwurm sehr sehr gut finde, bringst Du hier noch eine interessante Komponente ein. Schwebt Dir ein Geldsystem, wie von Prof. Hörmann entworfen (https://osbeee.com/), vor? Oder wie wäre Dein Vorschlag?

          • arabeske654 sagt:

            Hozwurms System ist eine moderne, zentrale, sozialistische Umverteilung. Das System von Hörmann ist auch eine zentrale, manipulierbare Registratur.
            Die Chinesen hatten eine dezentrales, geldloses Austauschsystem auf der Basis einer individuellen gegenseitigen Kreditierung, genannt Fei Lun (das fliegende Rad).

        • Hans aus Olb sagt:

          Zitat Arabeske: „Der eigentliche Wert in der Ware ist die menschliche Arbeitskraft, die notwendig ist diese Ware zu erzeugen.“

          Naja. Der eigentliche Wert der Ware ist die „hineingesteckte“ Energie. (schon bei Marx zu lesen) Menschliche Arbeitskraft ist natürlich Teil davon -ein zunehmend kleiner- gespeist aus der Energie von Nahrungsmitteln (die allerdings bei uns mit einem Aufwand von ca. 1:10 mittels fossiler Energie erzeugt werden, legt man ihren wirklichen Energieinhalt zugrunde).

          Dort -in der Energiefrage- liegt nach meiner Meinung das Häschen der Zukunft im Pfeffer… Bei uns in D. schon ziemlich spürbar, Stichworte *Energiearmut*, Strompreise (politisch gewollt).

          Unter dem Label *Klimaschutz* werden aber anscheinend überall Maßnahmen beschlossen, den Energieverbrauch letztlich zu deckeln („zwei Drittel der fossilen Rohstoffe müssen im Boden bleiben“ (Edenhofer); „Decarbonisierung“ (u.a. Kanzlerin))und dem Individuum letztlich eine begrenzte (fossile) Energiemenge zur Verfügung zu stellen (Co2 – Footprint, Steuern auf Energie und -träger, Ausschluß von Energieträgern).

          Geht man diesen Weg konsequent zu Ende, ist eine völlig andere Wirtschaft die Konsequenz (diese wird man dann als *nachhaltig* bezeichnen), eine spürbare Bevölkerungsreduktion schon allein aus Ressourcengründen unverzichtbar (sie wird quasi *von allein* eintreten bei Energiemangel) und ein völlig neues Beherrschungssystem der (Rest)Bevölkerung könnte etabliert werden.

          Dieser Übergang („große Transformation“, siehe WBGU) muss *schonend* gestaltet werden, sonst sind die Widerstände zu groß. Ausserdem muss sichergestellt sein, dass die großen Energievorräte der Erde unter der Kontrolle weniger globaler Eliten stehen.
          Deshalb ist und bleibt der Nahe Osten wichtig…. und eben Russland.

          So. Das war meine Prognose. Für den Zeitraum *nächste zwanzig- dreissig Jahre*. Die Weichen jedenfalls sind gestellt, der Klimakonsens fast fest verankert, und die, die da zweifeln, dürfen sich doch großteils mit *Umwelt- und Meeresschutz* anfreunden.
          Umweltschwein will nun doch keiner sein. Ob sich die Label -z. B. „2° Ziel“- noch ändern, bzw neues wieder mehr in den Fokus kommt (PIK OIL z. B.) , ist zweitrangig.
          Und es war meine Vorstellung, wie die nächsten Jahre laufen könnten und was unserem Wirtschaftem bevorsteht.

          PS: ich bin nicht auf die sog. *Erneuerbaren Energien* eingegangen, mit denen kann auch mittelfristig nur ein geringer Teil der (z. Z. benötigten) Primärenergie substituiert werden. Sie sind ein Feigenblatt, bestenfalls ein kleiner Puffer, verglichen mit heutigem Verbrauchsniveau. Und sie sind und bleiben teuer.

          Ich bin auch nicht auf die *Energieeffiziens* eingegangen, denn jeder technische Prozess hat letztlich seine pysikalischen Grenzen; so braucht man eben 0,1kWh um ein Liter Wasser von 15° auf Siedetemperatur zu erwärmen usw. usf., Effizienssteigerungen müssen exponentiell teurer erkauft werden, je näher man der physikalischen Grenze ist.

          • Analitik sagt:

            „Zitat Arabeske: „Der eigentliche Wert in der Ware ist die menschliche Arbeitskraft, die notwendig ist diese Ware zu erzeugen.“

            Naja. Der eigentliche Wert der Ware ist die „hineingesteckte“ Energie. “

            Ein Beispiel, das beide Aussagen widerlegt: Zwei Köche verbringen jeweils eine Stunde Zeit, um bei gleichen Voraussetzungen (je ein Pfund Reis, ein Liter Milch, ein Herd, ein Topf, ein wenig Zucker und Salz) ein Mahl zuzubereiten. Der erste Koch bereitet einen leckeren Brei zu, der zweite Koch einen stark versalzenen und angebrannten Brei. Beide haben die gleiche Arbeitszeit und die gleiche Energie aufgewendet. Aber der Brei des ersten Kochs ist etwas wert, der Brei des zweiten Kochs ist nichts wert (zumindest aber sehr viel weniger wert).

            Arbeitszeit und Energieaufwand sind nicht entscheidend.

            • Hans aus Olb sagt:

              „Arbeitszeit und Energieaufwand sind nicht entscheidend.“

              Doch. Die zwei produzierten Breie haben an sich den selben *innewohnenden Wert*. (gleiche Zutaten, gleiche Zubereitungszeit etc.)

              Sie können sogar denselben Gebrauchswert haben, machen u. U. *gleich satt*.

              Erst wenn man den Tauschwert betrachtet, sieht die Sache anders aus, hier allerdings unter der Voraussetzung, das der *Tauschinteressierte* zwischen den Breien wählen kann.

              Wir bewegen uns lediglich auf verschiedenen Ebenen des Geschehens, Analitik.

              ##############################

              Energie ist bisher als eigenständiger Produktionsfaktor nicht groß berücksichtigt worden neben den klassischen Faktoren menschl. Arbeit, Kapital und Grund und Boden (auch bei Marx nicht).
              Das, was gemeinhin als *Produktivitätsfortschritt* bezeichnet wurde, beruht in Wahrheit zum Großteil auf (erhöhtem) Energieeinsatz.
              Dabei zeigen die (Energie)Preise die *Produktionsmächtigkeit* der Energie gar nicht an, sie betragen evtl. so 1/8 davon. Deshalb funktioniert unsere kapitalistische Wirtschaftsform auch (noch) so gut.

              Und deshalb steht bei einer Deckelung – selbst einer Wachstumsbeschränkung- des Energieverbrauchs das bisherige Wirtschaftssystem zwingend vor gravierenden Änderungen. Änderungen des Wirtschaftsystems sind aber auch immer mit Änderungen des Gesellschaftssystems verbunden (zumindest: gewesen).
              Das wollte ich mit dem vorigen Post andeuten.

            • Heinz Göd sagt:

              @ Analitik
              „Arbeitszeit und Energieaufwand sind nicht entscheidend.“
              Ja.
              Der Wert einer Sache ist eine rein persönliche Einschätzung, und auch noch von der Augenblickslage abhängig. Z.B. in der Wüste kurz vor dem Verdursten wäre *mir* ein Kanister mit Wasser mehr wert als einSäckchen mit Diamanten und ich würde das Wasser kaufen, selbst dann, wenn der Verkäufer für das Wasser einen höheren Preis fordern würde als für die Diamanten.
              Der Wert einer Sache ist daher unbestimmt.
              Der Preis einer Ware ist berechenbar, weil er sich aus berechenbaren Kosten zusammensetzt. Dröselt mensch alle Kosten auf – also Materialkosten, Energiekosten usw. -, so kommt mensch schlussendlich auf Lohnkosten und kulturell bedingte Kosten wie KreditKosten(Zins), Kosten für Grundstück bzw. Mine.
              Die Lohnkosten sind im grunde gewichtete Arbeitszeit(=Lebenszeit) von Menschen – gewichtet, weil für unterschiedliche Arbeiten unterschiedliche Stundenlöhne gezahlt werden, und das deshalb, weil die verschiedenen Arbeiten willkürlicherweise verschieden viel wert sind. Den Wert einer Arbeit legt der
              Unternehmer willkürlich fest; wenn möglich so, dass sein Gewinn maximiert wird. Angebot und Nachfrage an
              Arbeitskräften bewirken nur geringfügige Schwankungen im Lohngefüge, weil ein Mensch, der auf Arbeit notwendig angewiesen ist, nur wenig VerhandlungsMacht hat.
              Der Stundenlohn ist also wieder von einer Wertvorstellung einer Menschengruppe abhängig und damit im
              grunde unbestimmt – und wir stehen wieder am Anfang unserer Überlegungen zum ‚Wert‘.
              Im menschlichen WerteSystem steckt sehr viel Willkür.
              Die Aussage:“Das Auto ist seinen Preis wert“ ist falsch, richtig: „Das Auto ist *mir* seinen Preis wert“.

              • Hans aus Olb sagt:

                @Heinz Göd; Zitat: „Der Wert einer Sache ist eine rein persönliche Einschätzung.“

                … wir sind schon wieder auf der *Tauschebene*.

                Zitat: „Z.B. in der Wüste kurz vor dem Verdursten wäre *mir* ein Kanister mit Wasser mehr wert.“

                Das ist eine Betrachtung unter der Prämisse eines Nichtexistenten (bzw. äusserst eingeschränkten) *Marktes* (ein Wasserverkäufer kann Ihnen in der Situation den ganzen Beutel Diamanten abverlangen).

                Das scheint sowieso eines der wesentlichen Probleme unserer derzeitigen Wirtschaft, die Marktkräfte, Regulatorium der Marktwirtschaft, sind zum Teil ausgehebelt, sehr schön zu sehen am Narrativ des *too big to fail* in der *Finanzwirtschaft*. Aber auch in der realwirtschaft funktionieren die Marktkräfte immer schlechter, siehe Monopole/Oligopole.

              • Heinz Göd sagt:

                @Hans aus Olb
                „… wir sind schon wieder auf der *Tauschebene*.“
                Das Beispiel mit der Wüste zeigt offenbar nicht, was ich sagen wollte.
                Ein anderes: Die Besteigung des Mount Everest ist eine lebensgefährliche Unternehmung, der Lohn angeblich ein überwältigendes Glücksgefühl. Die Verheißung eines unbeschreiblichen Glücksgefühls oder Weltruhm ist es eingen Menschen wert, ihr Leben – oder ihre Gesundheit (Gehirnschaden durch Sauerstoffmangel, Erfrierungen) – aufs Spiel zu setzen. Mir ist es das entschieden nicht wert.
                https://de.wikipedia.org/wiki/Mount_Everest
                Aber die Sache mit dem Wert ist offenbar strittig, siehe
                https://de.wikipedia.org/wiki/Wert_(Wirtschaft)
                Der Wert einer Sache ist an sich eine persönliche Einschätzung, aber die Machthaber in einer Gesellschaft können einer ganzen Gesellschaft ihre Werte einprägen, z.B. war der Wert des Goldes bei den Inkas ein anderer als in Europa oder Asien:
                http://www.delafee.com/Geschichte+des+Goldes/de/
                Auch unser derzeitiges Lohnsystem ist geprägt von der Wertordnung einer PersonenGruppe, nämlich der Unternehmer.

            • kranich05 sagt:

              Das Problem der beiden Köche scheint mir durch Unterscheidung von einfacher und zusammengesetzter/qualifizierter Arbeit lösbar. Letztere gilt ein Vielfaches der Ersteren.

            • Mikro Makro sagt:

              Vielleicht könnte man Faktoren wie menschlicher Arbeitsaufwand, Qualität des Erzeugten und den Prozess der Erzeugung nach Gesetzen der Entropie bewerten. Energie geht nicht verloren aber verliert ihre Qualität, ihre für uns nutzbare Eigenschaft. Mit Entropie ist in diesem Fall die Tendenz zu immer größerer Unordnung gemeint. Entropie kann nicht rückgängig gemacht werden. Man kann sie jedoch durch zuführen von Energie, verlangsamen. Die Sonne ist unsere natürliche Anti-Entropiequelle. Sie speist die Erde und uns Menschen mit der nötigen Energie um das sich ausbreitende Chaos in einem kleinen Maßstab und auf bestimmte Zeit etwas zu bändigen.

              In deinem Beispiel mit dem angebrannten Brei entsteht schneller und mehr Entropie. Der Prozess lief nicht effizient ab, das Produkt ist in einen nicht nutzbaren, chaotischen Zustand gebracht worden, die genutzte chemische Energie zur Erzeugung der Wärme ist für immer dahin und vielleicht wurde die gesundheitliche Struktur des Körpers und der Psyche des Produzierenden oder (Ver)arbeitenden durch Stress und giftige Nebenprodukte wie Qualm belastet, in mehr Unordnung gebracht (also auch hier Erhöhung der Entropie).

              Da unsere gesamte physikalische Welt den Gesetzen der Entropie unterliegt, könnte man theoretisch jeden Prozess danach beurteilen wieviel Entropie er erzeugt, also wieviel nicht mehr nutzbare Energie abfällt.

              Nur wie man das praktisch umsetzen könnte, dazu hab ich leider noch keine Idee.

          • arabeske654 sagt:

            Der Jude Modechai Levy alias Karl Marx lügt bewußt in der Frage was die Produktionsmittel sind.
            Weder Geld arbeitet noch der Boden noch sonst ein Werkzeug tut das ohne menschliche Arbeitskraft.

            • Hans aus Olb sagt:

              Zitat Arabeske: „Der Jude Modechai Levy alias Karl Marx lügt … was die Produktionsmittel sind. Weder Geld arbeitet … sonst ein Werkzeug tut das ohne menschliche Arbeitskraft.“

              Hmmm, es sind halt Faktoren. Ist ein Faktor Null, ist das Ergebnis Null….

              • arabeske654 sagt:

                Gehören alle Faktoren immer zur Gleichung oder nur manche manchmal? Wann gehört dann welcher Faktor in die Gleichung?

              • Hans aus Olb sagt:

                Zitat @Arabeske: „Gehören alle Faktoren immer zur Gleichung oder nur manche manchmal? Wann gehört dann welcher Faktor in die Gleichung?“

                Die erste Frage können Sie getrost selbst beantworten. Die zweite Frage soll aufs Glatteis führen.

                Was ich von Ihnen aber sehr gern wissen möchte: Worin hat Marx, *der Jude*, denn konkret *gelogen*? Dann könne wir evtl. weiterreden.

                Ach so: Die menschliche Arbeitskraft als wichtigsten Faktor negiere ich keineswegs.

              • arabeske654 sagt:

                Modechai Levy lügt in verschiedenen Aspekten seiner Werke, die ich hier nicht alle aufführen will. Die wichtigste Lüge aber ist die, das Proletariat auf diejenigen zu hetzen, die ihm den Arbeitsplatz und Einkommen verschaffen, um die dahinter liegenden Strukturen des wirklichen Kapitals, den jüdische geführten Banken, die mit ihrem Betrugsfinanzsystem sowohl das Proletariat als auch den s.g. Kapitalisten (Unternehmer) ausbeuten, zu verschleiern. Das Proletariat hatte niemals ein Interesse durch revolutionäre Maßnahmen einen Sozialismus zu errichten, das waren immer nur Berufsrevolutionäre, die dies voran getrieben haben. Das Interesse des Proletariats liegt in einer gerechten Bezahlung für seine Arbeitsleistung und nicht im Umsturz der Gesellschaft. Denn das damit entstehende „Arbeiter- und Bauernparadies“ gleicht mehr einer Hölle. Zeugnis davon sind die 60 Millionen toten Russen, die sich Sozialismus und Kommunismus in der Sowjetunion auf den Bierdeckel geschrieben hat.

              • Analitik sagt:

                Wo haben Sie die Phantasiezahl von 60 Millionen Kommunismus- und Sozialismus-Opfern allein im russischsprachigen Raum her?

              • arabeske654 sagt:

                Die Versklavte Nation – S 141
                Alexander Solschenizyn und Jewgenija Albaz (eine Russin jüdischer Herkunft) sprechen von mindestens 60 Millionen.

              • Analitik sagt:

                So ein Kack. Und Martin Mustermann spricht von 250 Millionen. Und ein Iraker muslimischer Herkunft spricht davon, dass die USA 60 Millionen Araber im Nahen Osten umgebracht haben. Glauben Sie jeden Scheiß, den irgendwer erzählt? Hat Solschenizyn einfach die größte Zahl genannt, die er kennt oder wie ist er darauf gekommen? Gibt es Dokumente, Sterbeurkunden, Statistiken, massenhaft Vernichtungslager, die seine Zahl irgendwie belegen?

                So ein Kack. Die Sowjetunion hatte in der turbulenten Zeit von der Gründung bis 1960 eine Gesamtbevölkerung zwischen 150 und 200 Millionen. Wie stellen Sie sich die Vernichtung von 60 Millionen Mitbürgern vor, wenn die Gesamtbevölkerung nur bei etwa 200 Millionen beträgt?

                Nazi-Deutschland hat 6 Millionen Juden vernichtet und das hat unglaublich viele Spuren und Beweise hinterlassen. Die Sowjetunion soll die zehnfache Anzahl von Menschen vernichtet haben, also muss es etwa die zehnfache Menge an Beweisen dafür geben. Wo sind sie? Sie kommen mit einem „hat der sowjetische Dissident da gesagt“ daher? So eine Scheiße.

              • arabeske654 sagt:

                Was sagt man dazu, Sie bestreiten die Beweise wollen sie aber auch nicht veröffentlicht sehen.
                Das ist ja beinahe – nein genau wie – die Lügenpresse!

              • Analitik sagt:

                Sobald Sie Beweise vorlegen, werden die auch veröffentlicht. Wenn Sie glauben, dass Sie meine Aufforderung nach Belegen nutzen können, um hier Agentenscheiße im Gewand von Beweisen unterzujubeln, haben Sie sich getäuscht. Hier herrscht Zensur und ich entscheide, wie viel Agentenscheiße ich durchlasse. Ich habe Ihre 60 Millionen durchgelassen, aber bevor Sie die nächste Ladung Scheiße in die Köpfe meiner Leser abladen können, müssen Sie zwischendurch zur Abwechslung etwas vernünftiges liefern.

        • sw sagt:

          David Graeber hat in „Schulden“ gezeigt das „unsere“ Vorstellung von der Entwicklung des Geldes völlig falsch sind. Es war nie ein Ersatzaustauschmittel sondern IMMER ein Machtmittel – meistens eingesetzt um Feinden zu schaden.

      • Strukturdenker sagt:

        Hier eine Facette der Problematik aus dem Aspekt Bildung heraus:

        http://www.br.de/nachrichten/gerald-huether-kinder-100.html

        Wieder einmal BR.

        Man sieht, daß das Wesen der Technik schon länger waltet und erkennt den Grundtenor, hier das Formen von jungen Menschen im Systemsinne.

        Zu Hinterfragen für einen zukünftigen Gesellschaftsentworf ist der Ansatz der Formung für einen bestimmten Zweck/System an sich, d.i. alles Vorhandene als Systembestandteil zu verwenden. Dieser Haltung gilt es grundsätzlich einen Gegenentwurf entgegenzusetzen.

    • Heinz Göd sagt:

      @Holzwurm

      Interessantes einzelheitenreiches Modell mit vielen Ideen.
      Zur besseren Übersicht alles gestrafft zusammengefasst:
      1.) Einzelmensch:
      1.1) bedingungsloses GrundEinkommen(bGE)
      =’BürgerGeld‘ für jeden Staatbürger
      1.1.1) das bGE hängt vom ButtoInlandProdukt(BIP) ab
      hier: bGE = (0.5*BIP)/Staatsnürgerzahl
      1.1.2) das bGE wird ausgezahlt von Finanzamt
      aus den SteuerEinnahmen.
      1.2.) Lohn bzw. Gewinn für Arbeit in der Wirtschaft
      ( zusätzlich zum bGE )
      1.3) ist Eigentümer der gekauften Waren
      1.4) kein Eigentumsrecht an Rohstoffen
      2.) Staat:
      2.1) StaatsEigentum:
      Geld (Zentralbank):
      hat das alleinige Recht der Geldschöpfung.
      hat die Aufgabe, die Geldmenge stets im Verhältnis 1:1
      mit dem Bruttosozialprodukt (BIP) zu halten.
      Grund&Boden
      Rohstoffe
      2.2) StaatsEinnahmen:
      2.2.1) Steuer: nur auf KaufAkte, hier:50%
      2.2.2) Geld-Gebühr:
      Banken bezahlen für das Geld der Zentralbank
      2.2.3) Pacht für Grund&Boden
      2.2.4) Rohstoff-Verkauf
      2.3) Staats-Aufgaben:
      SteuerErhebung, BodenVerpachtung, RohstoffVerkauf
      Recht
      Ordnung und Sicherheit
      2.4) Wirtschaft:
      reine PrivatWirtschaft
      (keine staatlichen Unterstützungen)
      Geschäfts-Banken: Dienstleister, nur Gebühren, kein Zins
      Kredite müssen zu 100% gedeckt sein
      dürfen kein Geld schöpfen
      3.) Menschheit:
      Körperschaften verwalten ausserstaatiche Resourcen,
      wie Hochsee.
      weltweiter Freihandel (keine Zölle)

      Die Zusammenstellung – hoffe sie ist vollständig – zeigt für mich auf ein paar leicht zu klärende Punkte:
      1.) Eigentumsrecht am Rohstoff, der in den Waren enthalten ist (Punkt 1.3 und 1.4)
      2.) Höhe des bGE (Punkt 1.1.1):
      bei sehr schlankem Staat :
      Steuereinnahmen/Einwohnerzahl ?
      für D: 600€/Monat
      (angenommen die anderen StaatsEinnahmen reichen für Lehrer, Polizei ….)
      3.) Höhe der Pacht für Grund&Boden (Punkt2.2.3):
      Pacht für ein Grundstück zur Eigenversorgung sollte
      aus dem bGE (Bürgergeld) bezahlbar sein,
      sonst wird der Mensch zu Gelderwerbs-Arbeit gezwungen
      4.) Bildung (siehe Frage von Analitik)
      5.) 50% Steuer auf Lebensmittel ?
      derzeit MehrwertSteuer: bei 10% in Österreich, 7% in Deutschland
      was in Lebensmitteln sonst noch versteckt an Steuern drinsteckt,
      müsste ermittelt werden, z.B: Mineralöl-Steuer …

      Ob das System wirklich wie gewollt mit ausreichendem Lebensstandard für alle läuft, da müsste mensch noch Daten sammeln und nachrechnen.
      Das System gehört zur Gruppe ‚bedingungsloses GrundEinkommen‘, wie auch
      Das wahlfreie Grundeinkommen
      gradido
      i-Markt
      Ein Netzwerk für diese Ideen gibt es bereits:
      https://www.grundeinkommen.de/

  3. CN: Wichtige Entwicklungen stehen ins Haus. Seine Konkurrenten Vietnam, Indien, etc., alles Nachzügler im pazifischen Raum werden durch Zusammenbruch des Freihandelsregimes schwer getroffen. Dieses wurde durch US-Hegemonie organisiert und aufrechterhalten. Und ohne desselben kann man nicht so schön exportieren. Auch D ist auf seinen Export zwingend angewiesen. Wie weit sind sie mit ihren Seidenstrassenprojekten? Ziemlich doof dabei für Europa, sich mit RU angelegt zu haben, und UA fragen zu müssen.

  4. Conrath sagt:

    2017
    Die Kräfte aus der zweiten/ dritten Reihe setzen sich durch, erst zögerlich in FR und Stimmungsmässig in den kleineren nördlichen EU-Staaten, später dann auch in DE. Dort kann es durch Geschachere zu einer erneuten GroKo kommen, oder auch nicht. Wenn GroKo könnte sie mitten in der Legislaturperiode verändert werden, um weitere multipolare Reformen möglich zu machen.
    Eine Umstellung des Schuldgeldsystems und vorher des alten Currency Boards, sehe ich erst ab 2018/19. Aber es wird viele Vorbereitungen dazu geben, RF und China gehen da voraus, kleinere Staaten folgen ihnen eher, die großen laufen in Europa hinterher, aber sie werden durch die veränderte Lage dazu gezwungen.

    Und leider glaube ich auch, wie Analitik, dass es noch viel hässlichen Staatsterror geben wird in 2017 und ein langsames, aber beständiges Aufwachen der Mehrheit, weil auch Presseleute und Zuträger, Lobbyiesten,… Kinder und Enkel haben und merken, dass es so nicht weitergeht.

  5. Nobilitatis sagt:

    Ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass Merkel mit einem Wahlkampf gegen Flüchtlinge antritt. Und schon gar nicht gewinnt. Merkel wird allgemein mit einem „weiter so“ assoziiert. Entweder es gibt eine Mehrheit für „weiter so“, oder Merkel muss abgelöst werden, nicht durch die verbrauchte SPD, sondern durch Dissidenten innerhalb der CDU, bis hin zu einem Kanzlerkandidaten Seehofer. Der wäre ein Kompromisskandidat.
    Außerdem könnte mit einer größeren Umgestaltung der EU gerechnet werden. Diese wäre eine Möglichkeit, ein Vorwand, den Brexit noch mal umzukehren. Gegenwärtig wird die EU von allen EU-Ländern als Belastung wahrgenommen.

    • arabeske654 sagt:

      Merkel hat diese Wahlkampf gegen die Flüchtlinge bereits eingeleitet. Die Berliner Breitscheidstraße war der laute Startschuß dafür und in Köln zu Silvester wurde die Argumentation in die Öffentlichkeit getragen. Das Zurückrudern der Grünnenchefin und das Beharren der Polizeiführung auf ihre „rassistische“ Vorgehensweise und Synonymbildung, ist offenkundiges Zeichen dafür.
      Merkel wird die Breitscheidstraße noch als Wendepunkt gebrauchen, in der ihr „klar wurde“, das ihre humanitäre Hilfe hier „ausgenutzt“ wurde, wogegen natürlich vorgegangen werden muß. Denn was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern. Und der einfältige Wähler wird es schlucken.

      • GHW sagt:

        arabeske654

        Man beachte Frau Mays letzten Kommentar zum EU-Austritt. Ich mag nicht beurteilen/klugscheißen ;-), ob jener nur vorgeschoben ist. „Dem Sender Sky News sagte May am Sonntag, nach dem Brexit werde Großbritannien die eigenen Grenzen und Gesetze kontrollieren.“ Das würde übrigens zu den Plänen Merkels und Ihrem Umfeld bestens passen, die bestehende EU mit flankierenden Hebeln soweit als möglich kontrollierbar zu transformieren. Damit rückt eine spezielle Mittäterschaft ins Blickfeld(?). Und wenn Sie da jetzt konsequent das unsägliche entstandene Dilemma für alle angeht, sehe ich keine Gefahr die Wahl zu verlieren, ganz im Gegenteil – sie hat gute Karten. Nur gibt es allerdings von „draußen“ jede Menge Gegenwind. Siehe Draghi’s kürzlicher Rüffel…

        Analitik

        Prognose folgt!

  6. Katharina sagt:

    Mir fallen zu dem Gedanken des Niedergangs des ungerechten Wirtschaftssystems drei historische Beispiele ein, wo es regional schon interessante Alternativen dazu gegeben hat.

    1. In Spanien 1936 hat es eine Region gegeben wo das Geld von den Anarchisten komplett abgeschafft wurde. Ich hatte vor Jahren den Bericht eines alten Zeitzeugen und Spanien-Kämpfers gehört. Er berichtete, dass alle Beteiligten verblüfft waren, wie gut das funktioniert hat, obwohl die Abschaffung unter schwierigsten gesellschaftlichen Umständen mitten im Bürgerkrieg eingeführt wurde.

    2. In dem kleinen Ort Wörgl in Österreich wurden von dem dortigen Bürgermeister in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts aufgrund der großen Not parallel zum Geld sogenannte Arbeitsbestätigungsscheine eingeführt. Es muß so gut funktioniert haben, dass auch die Dörfer drum herum diese „Währung“ nach dem Modell des Schwundgelds von Sivio Gesell eingeführt haben.

    3. Im Mittelalter gab es eine vermutlich gesellschaftliche Blütezeit, als ebenfalls rostendes „Schwundgeld“ eingeführt wurde.Es gab wohl in der Zeit viele interessante Arbeitszünfte, und eine hervorragende Baukunst, die bezahlbar war.

    Leider kenne ich keine Arbeiten, die diese „Experimente“ historisch detailliert auswerten und evaluieren, wie wir in der heutigen Zeit das Wissen daraus für uns nutzen könnten. Vor allem das Mittelalter ist mir im Geschichtsunterricht nur als „düstere“ unbekannte Zeit vermittelt worden. Dabei frage ich mich immer, wie die Menschen zu der Zeit so imposante Burgen quasi archektonische Wunderwerke bauen konnten, die bis heute noch von dieser Zeit zeugen.

    • Analitik sagt:

      „Düstere Zeit“ – man hat Ihnen Emotionen statt Fakten beigebracht. So sieht systematische Verblödung durch das Bildungssystem aus.

    • arabeske654 sagt:

      Stichwort für die Wirtschaft im Mittelalter, vor allem in Deutschland, sind Brakteaten (von lat. bractea „dünnes Metallblech“).

    • sw sagt:

      zum Thema „Schwundgeld“ gibts eine Menge Literatur und Analysen
      einfach mal „Bernard A. Lietaer“, „Magrit Kennedy“ oder „Regionalwährungen“ in die Suchmaschine eingeben.

  7. Fischer Valentin sagt:

    Auch ich bin fest überzeugt so wie von Analitik beschrieben die Welt wird multipolar, ebenso dass hinter „der neuen Weltordnung“ gute Absichten stehen, denn die „alte“ war in vieler Hinsicht falsch.

    Für einen Weltkrieg III. um den bisherigen Kapitalismus aufrecht zu erhalten ist der Planet Erde zu klein um mit wachsender Weltbevölkerung gemeinsam zu überleben.

    Meine Prognose für die Zukunft, es wird rechnerischer gedacht und Politik gemacht, Ressourcenaufteilung kann nicht emotional gelöst werden. Für Europa ist eine „Achse Paris-Berlin-Moskau-Peking“ wünschenswert. Die „Nord Stream Pipeline“ und wachsende Wirtschaftszusammenarbeit mit China sind Beweis und trotzen erfolgreich politisch- militärischer Beeinflussung der USA als Staat. Die Menschen sind es die verändern, wir brauchen noch viel mehr Edward Snowden oder Julian Assange, egal woher sie kommen das ist nicht entscheidend.

    Die „alte Weltordnung“ passt nicht mehr, weder politischsozial, ökologisch noch ökonomisch, es kommt eine andere, neue Form des Zusammenlebens.

  8. Jörn sagt:

    Nein, keine weiteren Voraussagen von meiner Seite – nur die Hoffnung, dass Ihre eintreten mögen. Gern unter zivilisierten Bedingungen. Möglichst keine Gewalt. Das wäre es …

    In meinen Augen ist da aber noch Raum für Wünsche. Von der „Qualitätspresse“ bitte keine Russland-Hetze mehr. Es ist kaum noch zu ertragen.

  9. Tja ANALITIK, „Wer zu früh kommt, den bestraft das leben“ meine historisch, situativ best. Einlassung, um ca. 15.54 auf Prognosekritik 2016, bzgl. verpaßter Gelegenheiten für 2017, hätte ich doch gerne 1 zu 1 erst einmal am richten Platz, drum wäre ich ihnen bzgl. seiner Transformation mehr als sehr verbunden.
    MfG
    RRD

    • Analitik sagt:

      Den Text kopieren können Sie auch selbst. Aber vorher noch Ihre Prognosen vom Vorjahr reflektieren, sonst schalte ich Ihre diesjährigen Prognosen nicht frei.

      • Ne‘ ANALITIK, „Den Text kopieren können Sie auch selbst“, da überschätzen sie mich nun aber gewaltig und sollte ich jemanden anderen bemühen: „Es wäre nicht der Selbe!“.
        habe ich sie je um etwas gebeten?
        RRD

        • Tja ANALITIK, wie oben dezidiert aufgezeigt, war mein vorheriger Einlassungstestversuch, der für mich bis dato, ca. 15.30 Uhr nicht ausgewiesenen Kommentarfkt. geschuldet!
          Noch einen Guten Abend
          RRD

          • Erst einmal Danke ANALITIK, ‚eigentlich folgendes‘ sehen sie ja als Erster unter ‚Strukturdenker‘ und was ich bzgl. ihrer Kritik ein weiteres mal verinnerlicht habe: Rudolf-Robert…, dies‘ ist nach Deiner knallharten baumeisterliche Karriere (bauen für Jahrhunderte) nun wahrlich nicht mehr Dein Zeitfenster!
            Ihr
            RRD

  10. Zeven sagt:

    Hallo Zusammen,

    ich möchte eine Prognose für Österreich versuchen wenn es thematisch dazupasst:

    – 2017 gibt es vorgezogene Neuwahlen, im Zuge dessen werden die restlichen Parteien im Zweikampf FPÖ (Strache) – SPÖ (Kern) etwas aufgerieben (Ähnlich der Wienwahl 2015), FPÖ wird stärkste Kraft
    – darauf Koalition von FPÖ und ÖVP begleitet von einer massiven Protest- und Angstkampagne gegen die neue Regierung
    – Österreich, Slowenien und die Visegrád-Gruppe nähern sich weiter an um sich gemeinsam in der EU gegen die großen Staaten behaupten zu können
    – Russlandfreundlicher Kurs und die Sanktionen laufen aus

    Gibt es keine vorgezogenen Wahlen verschieben sich die ersten zwei Punkte auf das reguläre Wahljahr 2018.

    Gespannt bin ich ob es unter Trump vielleicht bei dieser Idee Fortschritte gibt:
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/03/26/russland-plant-bau-einer-autobahn-von-sibirien-in-die-usa/

    Einerseits könnte man die Amerikaner für das Seidenstraßenprojekt mit an Board holen, andererseits könnte Russland gegenüber China an Einfluss gewinnen.

  11. Strukturdenker sagt:

    Wie in meinem verfrühten Prognose-Post zur Prognosenrückschau 2016 geschrieben, unterscheide ich mich in einem wesentlichen Punkt von Analitiks Prognose: ich glaube nicht, daß sich die beiden zur Zeit konkurrierenden Elitenströmungen bis aufs Letzte bekämpfen werden und viele aus dem Fahrstuhl fliegen. Ich denke, daß bei Kräftegleichgewicht der Fahrstuhl mittels der Ressourcen der arbeitenden Bevölkerung erweitert wird. Demnach wird es auch keine öffentlichen Enthüllungen bzgl. 911 oder anderem geben.

    Ich denke auch nicht, daß wir eine willentliche Reform des Wirtschaftssystems zu erwarten haben (oder erreichen können). Das Phänomen Geld ist nur ein Systemaspekt. Das herrschende System läßt sich vielleicht am ehesten mit dem Streben nach minimaler Entropie mittels Optimierung (bspw. Beschleunigung) umschreiben. Die durch Optimierung (und Ressourcenverbrauch) erzeugte Energie fließt in einen erhöhten Ordnungszustand des Systems. Die Freiheiten auf Mikroebene nehmen demgemäß immer mehr ab.
    Diese Freiheitsreduktion ist, was wir beginnend 2017 verstärkt spüren werden. Handlungs- und Gedankenfreiheit des Einzelnen werden stark eingeschränkt werden, damit das koordinierte Wirken weiter optimiert werden kann (vergleichbar einem Laserstrahl). Gesellschaftlich entspricht diese Koordination (Gleichschaltung) dem Totalitarismus.

    Skeptisch bin ich bezüglich der Wirkmächtigkeit von Erkenntnissen und Einzelinitiativen. Eher glaube ich, daß wir alle (die Eliten wie die Beherrschten) Teil des Systems sind und diesem ausgeliefert. Wahrscheinlicher ist, daß das System aus Ressourcenmangel implodieren wird. Das kann aber noch einige Zeit dauern. Es kann aber auch passieren, daß emergente Systemeigenschaten der menschlichen Zivilisation in Wechselwirkung mit anderen Makrosystemen der Erde treten und auf diese Art Regelungswirkungen eintreten. Das wird dann auf Mikroebene ziemlich unangenehm.

    Wenn man als Einzelner oder Kleingruppe auf Mikroebene irgendetwas erreichen will, dann dadurch, unter dem „Systemradar“ eigene Systemansätze als Keimzelle zu pflegen in Denken, Handeln und Haltung. Für den Fall des Zusammenbruchs stünde dann die Saat für einen Neubeginn bereits zur Verfügung.

    • Tja Strukturdenker, akt. leben wir in einem für mich, sprich „Theorie der Paradigmen“ -TdP relativ durchstrukturierten -Orbit, sprich „Kulturgenese“ und so kann die Lösung nur in einer Umwertung aller Werte, sprich + Orbit/“Vetogenese“, a ‚la PUTIN dem Großen liegen und so mein baumeisterlicher D. TRUMP die nächsten 8, sprich acht Jahre überlebt, könnte sich die Welt von einer ca. 3.000 Jahre alten intellektuellen Geiselnahme befreien! Noch Fragen?
      Ihr
      RRD

      • Strukturdenker sagt:

        Das Problem ist, daß durch die Ausprägung des technischen Wesens (vgl. Heidegger, Wesen der Technik) Kultur als Menschenraum nur noch im Sinne dieses Wesens erzeugt wird. Dazu gehört phänomenal die Entwertung von Werten, sprich Reduktion auf technische Parameter wie bspw. Funktionalität. Gefragt ist also nicht eine Umwertung aller Werte, sondern eine Wiederaufnahme der Genese von Werten überhaupt (jenseits deren entwerteter Beliebigkeit zur Systemverwendung). Hierzu wiederum sind Freiheitsgrade auf Mikroebene, also den Systembestandteilen nötig. Ich bezweifle, daß systemimmanente Paramter, und seien es auch mächtige Funktionsträger, willentlich die Strukturierung des Orbits ändern können. Wir sind wohl den Systemmechanismen ausgeliefert, bis sich das System selbst auf Makroebene in der einen oder anderen Art und Weise weiterentwickelt (oder aufgelöst), in ihren Worten einen anderen Orbit eingommen hat.
        Trotzdem halte ich die genannten Ideen der Mitforisten für sehr wertvoll, weil Sie zum einen zum Werteerhalt beitragen und zum anderen (wie gesagt) als Ursprungs- oder Änderungsvektor einer Systemneu- oder weiterentwicklung dienen können (soweit sie vom Sytem „unentdeckt“ bleiben). Ich möchte hier explizit die Wirkmächtigkeit von Emotionen betonen, weil sie für einen intellektuell gestalteten Kontext die Triebfeder für dessen Entwicklung sein können und zum anderem nicht vollständig durch das technische Wesen absorbierbar sind, weil deren Ursprung genuin in einem anderen System verortet ist.

        • GHW sagt:

          Strukturdenker

          Ich hoffe ich verstehe Ihre These. ‚Soft- und Hardware‘ der derzeitigen menschlichen ‚Erdkultur‘ bedingen sich intensiv – sind ein ‚verschachtelter träger Körper‘. Auch wenn ‚das System‘ jener lokal verschiedentlich intensiv kontrollierend bzw. bedingend ist.

          Aber wo die negativen Wirkungen problematisiert werden, entfaltet sich ja ein Möglichkeitsraum. „Wo aber Gefahr ist, wächst / Das Rettende auch“. Wobei ich kein träumender Optimist bin, sondern eher auf die kühlen Faktenschaffer schaue. Und da ist vieles Hässliches möglich.

          Glauben Sie nicht: „Wahrhaft darüber reden wirkt?“ – auch wenn das entstandene technisch-spezifische Denken eine äußere Schranke sein kann. Glauben Sie nicht: „Nichtmanipulation (der möglichsten Wahrheit) wirkt auch?“

          So verstehe ich Analitiks Blog.

          Ich schätze, Sie wollen uns für die Komplexität dessen sensibilisieren.

          • Strukturdenker sagt:

            „wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch“ … die Keime spriessen wohl. Die Diskussion hier sehe ich als ein Beitrag zur Keimlegung, genauso wie auf anderer Ebene das besonnene Agieren mancher Politiker.
            Ich will aber auch den Aspekt beleuchten, unter welchen Bedingungen Systemwechsel möglich sind, denn die Keime sollen ja auch irgendwann einmal auswachsen können.
            Hierzu bieten Erkenntnisse der System- und Chaostherie Erklärungsansätze. Danach müssen herrschende Systeme zunächst in eine Krise kommen, instabil werden, um transformiert bzw. abgelöst werden zu können. In diesem Zeitfenster gibt es dann die Möglichkeit, wirksam Impulse zu setzen (vgl. Metapher mit Flügelschlag eines Schmetterling). Analitik hat das ganz richtig kommentiert: „Alles zu seiner Zeit“. Wenn es Zeit für die Systemkrise ist, dann können die Keimlinge auswachsen. Bis dahin sollten wir sie gut schützen, damit sie nicht vom noch herrschenden System verbraucht werden. Die Gefahr besteht nämlich aktuell und künftig verstärkt, je mehr sich das System dem Krisenzustand nähert.
            Deswegen habe ich auch versucht, Charakteristiken des herrschenden Systems (des Wesens der Technik) zu beschreiben und anzudeuten, unter welchen Umständen das System in die Krise kommen kann/wird. Denn wir sollten auch in der Lage sein zu erkennen, wann die Zeit gekommen ist, um neue Impulse zu setzen.
            Meine Zweifel bestehen hinsichtlich der Wirkmächtigkeit von systemimmanten Akteuren. Im Gegensatz zu Analitik und den meisten der hier vertretenen Foristen glaube ich nämlich nicht, daß auch noch so mächtige Personen oder Gruppen willentlich die Systementwicklung als Ganzes beeinflussen können. Auch diese sind Teil des Systems und nicht deren Bestimmer. Wenn es Änderungen gibt, dann wirken diese aus der emergenten Ebene des Systems in dieses. Alle Systembestandteile werden Teil der Änderungen sein, Ursache und Wirkung zugleich, aber nicht willentlich in der Lage, die Systemebene zu steuern. Das ist nicht als Widerspruch zur Aufforderung zu verstehen, Impulse willentlich zu setzen; dies gehört implizit zur Systementwicklung/-transformation. Wir können nur nicht steuern, wohin sich das System als Ganzes entwickeln wird, weil wir als Systemteil dessen Emergenzen nicht erkennen (und beeinflussen) können.

            • Analitik sagt:

              „Im Gegensatz zu Analitik und den meisten der hier vertretenen Foristen glaube ich nämlich nicht, daß auch noch so mächtige Personen oder Gruppen willentlich die Systementwicklung als Ganzes beeinflussen können.“

              Moment. Die Aussage stimmt insoweit, als dass die Akteure das System nicht in beliebige Richtung steuern können. Das geht definitiv nicht. Der Gesamtkontext entscheidet, was möglich ist. Es gibt eine generelle Tendenz, an der kommt man nicht vorbei. Aber innerhalb dieser Tendenz gibt es viele Freiräume. Und unabhängig davon, wie groß diese Freiräume sind, muss es Menschen geben, die diese Freiräume sehen und gewillt sind, da vorzustoßen. Mit Willensakten und unter Einsatz ihrer Macht. Wie auch sonst?

              „Wir können nur nicht steuern, wohin sich das System als Ganzes entwickeln wird, weil wir als Systemteil dessen Emergenzen nicht erkennen (und beeinflussen) können.“

              Wir können es erkennen. Und wenn wir es erkannt haben, können wir es auch steuern. Und selbst wenn wir etwas falsch erkannt haben (die Kommunisten haben den völlig falschen Zeitpunkt für die Implementierung des Kommunismus gewählt), können wir immer noch steuern und auch gegen die Tendenz steuern, nur laufen wir damit vor die Wand und werden am Ende doch in die Kurve des Unvermeidlichen einbiegen. Gezielt gesteuert durch Gruppen und Personen. Die Personen, die steuern, müssen nicht mal voll erkennen, wohin sie eigentlich steuern. So wie ein antikes Schiff ohne technische Navigation im dichten Nebel gesteuert werden kann – der Kapitän kann sich über die Richtung grandios täuschen, aber das Schiff ist gesteuert.

              • Strukturdenker sagt:

                Auf die Kapitänsmetapher können wir uns einigen. Wichtig ist zu erkennen, wenn der Wind (vermeintlich) günstig steht und die Mannschaft dann zusammenhält und Segel setzt. Auch wenn man nicht weiss wohin die Reise geht, die Chance auf Land zu stossen ist größer als untätig auf See zu treiben.

                Um noch einmal aus den Meta-Überlegungen konkretere Folgerungen zu ziehen:
                Aus der Annahme heraus, daß das Grundmerkmal des herrschenden System in einer immer beschleunigteren Herstellung eines Bestandes einer Idee durch Ver-Wertung des bisher Verborgenen west, dann kann sich die Rettung nur im Durchgang der Erkenntnis der wertlosen Funktionsausübung hin zur sinnlichen Wiederentdeckung der Sinnhaftigkeit des Seienden ereignen.
                Einher damit geht eine Erweiterung der Mikroräume in ihrer jeweils eigen-tümlichen Gestalt, was wiederum eine für Beschleunigung nötige Gleichschaltung verhindert.

                Mit anderen Worten, etwas einfacher: Menschen werden sich in der Not der Erkenntnis ihrer Getriebenheit und Fremdbestimmtheit wieder sinnlichen und sinnhaften Lebensumständen zuwenden; und dies wird individuell und regionaltypisch geschehen. Für die menschliche Gesellschaft bedeutet dies eine kleinteilige Ausdifferenzierung von Lebensweisen, Wertvorstellungen und Gesellschaftssystemen, die aber für die jeweilige lokale Lebenswelt stimmig sind. Das widerspricht nicht einer globalen Gesamtverantwortung der Menschheit, im Gegenteil, nur im passenden Zusammenwirken der Vielfalten sind auch globale Gegebenheiten verantwortbar. Im Verständnis der Chaostheorie könnte man sagen, daß wir in einem zweiten Stadium der Bifurkation nun in die Phase einer oligopolen Welt eingetreten sind. Der nächste Schritt müßte eine weitere Ausdifferenzierung der regionalen gesellschaftlichen Einheiten sein.

                Um mit Hölderlin zu sprechen:
                „wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch ..“
                denn
                „.. dichterisch wohnet der Mensch auf dieser Erde.“

    • Johanniskraut sagt:

      @ Strukturdenker

      „Das Phänomen Geld ist nur ein Systemaspekt.“

      Da bin ich anderer Meinung. GELD ist keineswegs nur ein Systemaspekt, sondern es IST das System.

      Soll heißen: In der Art wie unser Geldsystem aufgebaut und strukturiert ist, ergibt sich daraus ALLES andere.

      Es ist die zum einen die Ursache für Entsolidarisierung, Karrieredenken, übersteigerten Eigennutz und Ellbogengesellschaft.

      Es ist zum anderen die Ursache dafür, dass es Kriege überhaubt gibt. Mit dem jetzigen Geldsystem sind Kriege sogar notwendig!

      Erklärung & Begründung: https://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ Schaue unter Punkt 4 „Der Zins“

      • Strukturdenker sagt:

        @Johanniskraut

        Haben Sie verstanden, was ich geschrieben habe? M.E. zeigen Sie auf Schatten.

        Natürlich können Sie die Verfaßtheit des herrschenden Systems vom Aspekt Geld her beschreiben; sie können dies auch von sämtlichen anderen von Ihnen genannten oder weiteren Phänomenen her erklären. Sie beschreiben zunächst einen Schatten namens Geld bzw. Umgang mit diesem (im herrschenden System). Wenn Sie schlau sind, können Sie aus der Analyse vieler Schatten die Lichtquelle verorten. Dies möchte ich Ihnen ans Herz legen.

        • Johanniskraut sagt:

          @ Struckturdenker

          Ich soll die Lichtquelle suchen? Nun, die liegt zweifellos bei den paar Hundert internationalen Familien, die die Regeln aufstellen. Sie sind die Ursache für all den Schlamassel, in dem wir gerade stecken.

          Aber ein paar Hundert Familien können schon zahlenmäßig nicht Milliarden von Menschen steuern und in eine vorgegebene Richtung lenken. Sie brauchen eine STRUKTUR, ein SYSTEM, das die Aufgabe (der Entsolidarisierung und des Kriegswahnsinns) für sie automatisiert und übernimmt (außerdem wollen sie selber ja auch im Verborgenen bleiben).

          Und diese STRUKTUR ist das jetzige Geldsystem.

  12. Charlotte Weishaupt-Breckel sagt:

    So könnten wir uns das vorstellen:
    Keine Billigjobs mehr
    Mindestlöhne ordentlich erhöhen,
    dass niemand mehr zwei oder drei Arbeitsstellen zum Überleben braucht
    Hohe Einkommen privat und von Gesellschaften WELTWEIT besteuern
    (nicht wie im Moment, bei Apple & …….)
    Globale Steueroasen WELTWEIT schließen
    Bürgerversicherung wie in der Schweiz – ALLE zahlen in den Topf
    Sogenannte ‚einfache Arbeit‘ wieder wertschätzen und angemessen entlohnen
    Kleinteilige Arbeitswelt, u.a.Handwerk, fördern
    Keine prekären Arbeitsverhältnisse, damit junge Leute wieder eine Perspektive haben
    Ein Grundeinkommen muss kommen

  13. Sele sagt:

    Ihre Prognose gefällt mir. Da kann ich nur Amen sagen und hoffen das vieles so kommt. Bis auf die Katastrophen, verursacht durch die Krake. Also ein neues 911, Flugzeugabstürze etc.

    Das mit Israel ist sehr begrüßenswert. Irgendwann muss Schluss sein mit der Bande. Aber das ist ja eigentlich das Zentrum der Krake. Israel und die US Eliten haben ja die Mentalität das lieber die Welt untergeht als das ihr Königreich was abbekommt. Die werden alles mit in den Abgrund ziehen wenn sie gestürzt werden.

  14. Daki sagt:

    „Globale Finanzkrise. Trumps Feinde haben sowohl die Mittel als auch das Motiv, um die Blase platzen zu lassen.“

    Ich beschränke mich nur auf den Finanzsektor

    • Die Mutter aller Börsencrashs fängt 2017 an
    • Die Krise wird mindestens 18 Monate wüten und wird je nachdem wann sie anfängt bis 2019 andauern
    • Crash im Anleihemarkt setzt sich fort in 2017 (läuft seit Juli 2016)
    • 2017 Zinsen steigen deswegen überall
    • Der Prozess der De- Dollarisierung wird sich in Euroasien weiter fortsetzen
    • US Dollar wird trotzdem noch stärker werden, besonders wenn die Krise anfängt
    • Yuan wird sich weiter abschwächen, aber als inter. Zahlungsmittel verfestigen
    • In 2017 wird Trump eine feindliche Übernahme der FED vorbereiten (zwei wichtigste Posten werden Anfang bzw. Mitte 2018 frei)
    • Sonst keine Veränderung im Weltwirtschaftssystem und keine neue Weltwährung

  15. Philippus Nero sagt:

    Meiner Meinung nach sollten wir uns einem anderem System als dem Geldsystem zuwenden. Sicherlich ist das oben vorgeschlagene System ein guter Ansatzpunkt. Allerdings lässt er einen entscheidenden Faktor weg: Die Preissetzung. Solange Firmen / Personen Preise frei setzen dürfen und es kein fixes Einkommen pro Kopf gibt, wird es freie Marktwirtschaft geben. Das bedeutet, dass diejenigen Personen, die sich gegen eine Teilnahme am Hamsterrad entscheiden – also für die Grundsicherung -, in die Röhre schauen über kurz oder lang. Die öffentlichen Investitionen werden in dem Modell gar nicht berücksichtigt.
    Ich schlage ein anderes System vor. Ein System das auf Punkten basiert und nach oben gedeckelt ist. Ähnlich einem Tabellensystem im Sport. Jeder Teilnehmer erhält zum Jahresstart einen festgelegten Punktestand. Entscheidet er sich für die Teilnahme am Arbeitsmarkt, kann er weitere Punkte sammeln. Um den Wettbewerb und somit die Motivation sicherzustellen, kann man sich an die Spitze einer Tabelle hocharbeiten. Die Belohnung ist ein Punktebonus. Allerdings ist eine klare obere Grenze festgesetzt. Mehr als Platz eins gibt es nicht (Transparenz über Einkommen ist ein positiver Nebeneffekt). Preise werden in Punkten ausgeschrieben und sind fix in Kategorien eingeteilt. A,B,C,D etc. Grundversorgungsgüter müssen immer in der niedrigsten Kategorie angeboten werden. Es gibt pro Kategorie fixe Preisrahmen (von – bis). Eine Wohnung muss z.B. in der Kategorie A liegen und darf maximal X Punkte kosten. Das maximale Vermögen der Marktteilnehmer und die Preise sind also gedeckelt. Ein heißlaufen der Wirtschaft, wie im Kapitalismus, sollte es also nicht geben. Auf Käufe entfällt immer eine Steuer, die der Staat in Infrastruktur und Bildung investiert und als Grundeinkommen ausschüttet. Ich meinen Vorschlag gerne zur Diskussion. VG und Danke an Analitik für diesen bedeutenden Blog! Er ist wichtig!

  16. Spökenkieker sagt:

    Die Aufdeckungen zu 911 werden der Schlüssel zur Veränderung sein. Das hatte sich schon im Jahre 2016 angedeutet:
    1. Veröffentlichung im EuroPhysics-Magazin, worüber sogar die „Welt“ berichtet.
    https://www.welt.de/wissenschaft/article157971801/Fachmagazin-publiziert-9-11-Verschwoerungstheorie.html
    2. Bericht im russischen Fernsehen.
    https://www.fit4russland.com/propaganda/1676-russische-aufdeckung-zu-9-11-am-16-april-2016-sendung-postscriptum

    Mit auf der Anklagebank: CIA-Mann John Brennan. Er war zur Zeit des Khobar-Bombenattentats CIA-Station-Chief in Saudi-Arabien. Die Vermutung von Dimitri Khalezov („911 – A Third Truth“), dass es sich dabei um einen atomaren Anschlag handelte, bestätigt sich.
    Im Zuge der 911-Enthüllungen kommt es vorübergehend (?) zu einer Militärregierung in den USA, um die dafür verantwortlichen Personen des tiefen Staates zu eliminieren. Eliminieren ist hier durchaus wörtlich zu nehmen.

    Infolge der 911-Aufdeckungen Zusammenbruch der NATO. Stattdessen kommt die Europäische Verteidigungsunion (EVU). Rechtzeitig dafür ging in 2016 das Satelliten-Navigationssystem GALILEO in Betrieb.
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Galileo-Europaeisches-Satellitennavigationssystem-geht-in-Betrieb-3571993.html
    Die EVU ist aber nicht gegen Russland gerichtet, sondern gegen Afrika (inkl. Nord-Afrika), das aufgrund von Überbevölkerung und zusammenbrechenden staatlichen Strukturen in einen Mad-Max-/Zombieapokalypse-Zustand absinkt. Die Festung Europa entsteht, inkl. Selbstschussanlagen. Noch nicht unbedingt in 2017; aber in den Folgejahren.

    Globale Finanzkrise, ausgelöst als Rache auf die 911-Enthüllungen; aber das völlig überschuldete System war ja sowieso „doomed“. Es gelingt nicht, das Finanzsystem zu stabilisieren bzw. zeitig ein neues System zu installieren. Infolgedessen kompletter Stillstand des Welthandels, ausgedehnte Versorgungskrisen. Eingewanderte Moslems wittern, auch durch die 911-Enthüllungen angestachelt, ihre Chance auf Machtübernahme und starten den Dschihad. Nachfolgend schwere Rache-Progrome gegen Moslems; wer 2017 nicht ermordet wurde, wandert in den folgenden Jahren aus Europa ab. Der Islam wird verboten (europaweit).

    Die Massenmedien verlieren durch 911-Enthüllungen, Finanzkollaps und Bürgerkrieg endgültig jede Glaubwürdigkeit; die GEZ-Steuer verschwindet. Während des Bürgerkrieges (gegen die Moslems) verabschieden sich auch etliche Funktionäre des Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunks physisch von dieser Erde – üblicherweise durch Verleihen des Laternenordens.

    Das Tribunal gegen die 911-Beschuldigten bringt die Rolle des Mossads ans Licht. Schon vorher gab es entsprechende Gerüchte: https://wikispooks.com/wiki/9-11/Israel_did_it
    Nun ist es offiziell; die Welt ist angeekelt. Man beginnt die Rolle der anglozionistischen Banker bei vergangenen Konflikten deutlich zu sehen; auch hierzu gab es schon Informationen – aber nun WEISS es jeder:
    http://omnithought.org/all-wars-are-engineered-by-banksters/5101
    Israel verliert jede, aber auch wirklich jede Unterstützung. Hoffen wir, daß sie nicht von der Samson-Option Gebrauch machen. (https://en.wikipedia.org/wiki/Samson_Option)

    Eine Bundestagswahl findet nicht mehr statt (Bürgerkrieg, Finanzkollaps), das System erweist sich als nicht reformfähig und schon zu sehr durch die Interessen der Parteien ausgesogen und wird durch eine Monarchie ersetzt. Dieser gelingt es, wenn auch noch nicht in 2017, einen echten Friedensvertrag zu schließen. Die Bedingungen sind günstig für Deutschland: man realisiert, daß die eigentlichen Kriegstreiber für beide Weltkriege auf der regnerischen Insel und bei der Bank-Mafia zu suchen sind.

    ================================

    Ja, ich weiß: Das alles klingt ziemlich nach Fürst-Walter-Szenario. Anererseits sehe ich nicht, wie eine geordnete Transformation ablaufen sollte. Bisher ging zwar alles gut, aber die wirklichen Kracher (911-Wahrheitsbombe, Schuldenimplosion) sind ja noch gar nicht hochgegangen. Ist eine Aussage des Blog-Herrn wie „auf einen riesigen Skandal freuen“ (in bezug auf 911) wirklich bis zum Ende gedacht? Meine Ansicht, wie oben beschrieben: es wird eine Kettenreaktion gestartet.
    Die bisherigen Aussagen von The Donald sind jedenfalls ziemlich widersprüchlich: wenn man mit Rußland Entspannung will, kann man nicht gleichzeitig Rußlands Verbündeten Iran attackieren. Wenn man 911 aufklären will, wird auch Israel involviert werden. Wenn man ein wahrhaftigeres System haben will, kann man sich nicht mit dem Charakterdreck, der bisher an der Wallstreet herumgekrochen ist, umgeben.

    • Analitik sagt:

      Hoffentlich haben Sie den Mut, Ihre Prognosen nach Ablauf des Jahres öffentlich zu reflektieren.

      In den Prognosen für 2016 fanden sich für dieses Jahr nicht minder radikale Prognosen, aber niemand hat sich getraut, offen darüber zu schreiben. Vielleicht lesen diese Menschen auch nicht mehr mit, das kann auch sein.

      • Johanniskraut sagt:

        …wenn es dann INTERNET überhaupt noch gibt!

        • Analitik sagt:

          Sie haben für 2016 unter anderem bürgerkriegsartige Zustände in Teilen von Deutschland, Benzinknappheit in der EU, Einbruch des Welthandels und Bürgerkrieg in den USA prognostiziert.

          Statt das zu reflektieren, versuchen Sie es erneut mit maximaler Panikmache. Ihre Prognosen werden gemäß den Regeln geblockt. Reflektieren Sie sich erst einmal, bevor Sie wieder klugscheißen.

          • Johanniskraut sagt:

            @ Analitik

            Uuuuups! Ich habe ja im Januar 2016 hier eine Prognose für 2016 abgegeben. DAS WAR MIR ENTFALLEN! Hätte nicht gedacht, dass ich schon ein ganzes Jahr lang zu den Stammlesern und Mitmachern gehöre…
            Also, ich soll meine Prognose reflektieren. Die Aufforderung ist legitim. Dann will ich das mal tun – hier also meine Prognose:

            – In Deutschland kommt es immer mehr und immer sichtbarer zum Zerfall der öffentlichen Ordnung. Es entstehen überall wehrhafte Bürgergruppen mit unterschiedlichen Zielen und Ansätzen. So kommt es auch zu starken, gewalttätigen Auseinandersetzungen. Es gibt ruhige und fast bürgerkriegsartige Regionen.

            Daneben

            – Etliche EU-Länder besinnen sich wieder auf ihre legitimen Eigeninteressen und machen unter Missachtung der EU-Regeln/Beschlüsse etc. einfach was sie für richtig halten. Das führt aber keineswegs zur Auflösung der EU oder zur Anpassung ihrer Regeln. Nein, die EU besteht einfach „offiziell“ weiter und EU-Eliten ärgern sich zwar über die Ausscherer, pöbeln auch ordentlich rum, passieren wird aber nix. Die EU gibt nur noch vor zu existieren.

            Wenn ich an Schengen oder den Stabilitätspakt denke – in der Grundtendenz richtig, aber noch nicht so extrem Ausgeformt

            – Erst der Finanzcrash 2016/2017 löst die letzten Teile dieses RAUBZETRALIMUSSES auf.

            Daneben – obwohl ich geschrieben habe 2016/2017. Das heißt bis Ende Januar würd ich der Sache noch Zeit geben.

            – Die Europäer organisieren sich regional. Macherorts wird das Benzin knapp, was aber verglichen mit der bisherigen ständigen Beraubung und Versklavung durch die Eliten als das kleinere Übel wahrgenommen wird.

            Daneben

            – Kiews Kämpfe gegen den Donbass werden von Kiew eingestellt oder zumindest stark gedrosselt. Die Donbasser nutzen die Feuerpause und organisieren sich mit Russlands Hilfe (Grislow). Das führt sehr schnell zu wesentlich besseren Lebensbedingungen, als in der EU-Ukraine, Eine Massenwanderung von Ukrainern in den Donbass setzt ein. Irgendwann werden die Reste der Kiewer USA/EU-Vasallen von den Bürgern verjagt.
            ODER:
            Kiew friert die Agressionen nicht ein, setzt auf Angriff und kackt militärisch völlig ab. Deren demoralisiertes Militär ergibt sich, läuft über, oder wird vernichtend geschlagen. Die Donbasser Milizen befreien weitere große Gebiete.

            Daneben

            – Sau Arabien wird vom Westen nicht in letzter Konsequenz unterstützt und zerbricht an seinem eigenen Wahnsinn. Verzettelung an zu vielen Fronten -> Syrien/Irak/Jemen/Iran/Deash. Es kommt auch zu heftigen inneren Unruhen -> eine weitere Front. Die Jemener nutzen die Schwäche und schneiden sich ein Stück aus Sau Arabien raus.

            Daneben

            – Die Kämpfe in Syrien entwickeln sich in der Art und Weise weitrer, wie in den letzten Monaten, bis Deash platt is -> Dann Neuwahlen: Assad gewinnt haushoch. Frieden kehrt ein.

            Tendenziell richtig

            – Die YPG versteht die Gefährlichkeit der Gründung eines eigenständigen Kurdistans auf Syrischem Terretorium und bleibt Teil Syriens – in freundlicher Verbundenheit mit Assads Zentralregierung und weitgehenden Autonomierechten.

            Daneben

            – Die Kurden im Irak hingegen bestehen auf ein eigenständiges Kurdistan auf Irakischem Terretorium und liefern sich, sich lang hinziehende Kämpfe mit IS und der zentral Regierung. Sie werden für dieses Vorgehen vom Westen in allen Bereichen tatkräftig unterstützt. Das schafft ein nicht enden wollendes Konfliktpotenzial, dass aber von den großen Regionalplayern Iran/Russland/Syrien in Schach gehalten werden kann.

            Daneben

            – Erdolf kann sich nur mit Mühe im eigenen Land halten. Viele Proteste. Die Kurden organisieren und bewaffnen sich erneut -> Bürgerkrieg wird stärker.

            Tendenziell richtig

            – Die BRICS bauen ihr alternatives Finanzsystem weiter aus und sind startklar als es 2016/2017 zum Crash des Fraktionalen Reserve Systems kommt. So kommt es in ihren Ländern nicht zum Verlust der Zentralgewalt, wie in den meisten anderen Ländern.

            Daneben

            – Der Welthandel bricht kurzfristig ein, wird aber von den BRICS innerhalb weniger Wochen wieder neu gestartet.

            Daneben

            – In Amerika versuchen die Eliten weiterhin ihren Kampf untereinander zu verbergen und führen ihn auch nicht mehr ganz so heftig. Die Falken lenken ein Stück weit ein. Israels jüngster Einflußverlust wird nicht rückgängig gemacht.

            Hmm. Schwer zu sagen. Hängt davon ab, was Trump nun wirklich macht. Bei ihm liegt eindeutig die Initiative.

            – Die Zentralgewalt kann beim Finanzcrash das Land aber nicht mehr zusammen halten. Das Land zerfällt und die Menschen organisieren sich auch hier regional. Es kommt aber größtenteils zu heftigen Konflikten zwischen den benachbarten Gruppen -> Bürgerkrieg.

            Daneben

            – Südamerika entwickelt sich…keine Ahnung ?

            Stimmt 😉

            Fazit: Fast alles daneben. Das Zeitgeschehen ist also generell so weiter geschwabbelt, wie bisher. Die großen Umwältzungen (Finanzcrash und Destabilisierung Europas) sind bisher ausgeblieben, können aber noch kommen. Aber es ging ja um die Prognose für 2016 und wenn man es genau nimmt, soll man auch bei 2016 bleiben.

            Tja, meine neue 2017-Prognose hast Du ja nicht frei geschaltet, Analitik. Ist ok, die Regeln waren ja klar abgesteckt. Ob Du es jetzt machst, will ich Dir überlassen. Sie ist ebenso schwarz-malerisch wie die von 2016 und wenn ich was aus der Reflektion gelernt habe, dann das die Dinge sich viel langsamer entwickeln, als man annimmt. In sofern sehe ich für 2017 nicht mehr ganz so schwarz 😉 und erwarte ein weiteres langsames hin und her schwabbeln. Obwohl…es kann auch alles sehr schnell gehen. Wer weiß?

            • Analitik sagt:

              Ihre Prognose für 2017 ist bereits gelöscht. Aber jetzt können Sie eine neue verfassen, in der Sie Ihre Erkenntnisse berücksichtigen. Wenn Sie mögen.

              „und wenn ich was aus der Reflektion gelernt habe“

              Darum, genau darum geht es bei Prognosen. Vorhersagen und dann auch prüfen. Der Vergleich ist fruchtbringend, eine Prognose für sich genommen ist wertlos.

      • Spökenkieker sagt:

        Sicherlich werde ich meine Vorhersage hier reflektieren. Ich habe ja schon mit meinem Nicknamen vorgebaut. Aus der Wikipedia:

        „Als Spökenkieker werden im westfälischen und im niederdeutschen Sprachraum, speziell im Emsland, Münsterland und in Dithmarschen, Menschen mit „zweitem Gesicht“ bezeichnet. Der Begriff Spökenkieker kann dabei in etwa mit „Spuk-Gucker“ oder „Geister-Seher“ übersetzt werden. Spökenkiekern wird die Fähigkeit nachgesagt, in die Zukunft blicken zu können. Typisch für die Spökenkiekerei ist die Vorhersage unheimlicher und Angst machender Dinge wie schwerer Krankheit, Tod oder Krieg.
        Mit leicht spöttischem Anklang wird der Begriff Spökenkieker im heutigen Sprachgebrauch teilweise auch für Pessimisten und Schwarzseher benutzt, auch wenn diesen jegliche Gabe zur Vorhersage zukünftiger Ereignisse fehlt.“

        Ich betone noch einmal meine Aussage aus dem letzten Absatz: Ist eine Aussage des Blog-Herrn wie „auf einen riesigen Skandal freuen“ (in bezug auf 911) wirklich bis zum Ende gedacht? Meine Ansicht, wie oben beschrieben: es wird eine Kettenreaktion gestartet. Mit Kettenreaktion meine ich durchaus eine Art nuklearer Kettenreaktion, mit exponentiell anwachsender Zerfallsgeschwindigkeit (d.h. unkontrollierbar).

    • Conrath sagt:

      Lieber Spökenkieker,

      ich warte auch gespannt auf Anfang 2018 und Ihre dann ergänzenden Erläuterungen. Aber wer bitte ist Fürst Walter? Ist mir da etwas entgangen?

      Die Aufdeckung von 9/11, unter Mitwirkung von Trump, er hatte als Hochbauerfahrener schon unmittelbar nach dem Staatsterrorakt seine fachlichen Bedenken gegen die offiziöse Variante öffentlich geäußert, was ihn zusätzlich adelt,

      hmmmm womit ich wieder bei meiner ersten Frage wäre, Fürst Wer?

      Hoffentlich wird es nicht der Struller-Prinz aus Hannover?

      Ansonsten, eine Muttimonarchie oder Muttikratie in Reinform haben wir doch schon, da kann dann echtes Blaublut auch nicht mehr viel verändern.

      Und Trumps Widersprüche halte ich für eine kluge Überlebens-/ Anti-Dallas-Strategie.

      Lieber Analitik,

      gibt es bald neue Einschätzungen zur Sub-Sub-Etage Safari-2.0?

      Ein mit besten Grüßen um sich werfender Conrath

      • Spökenkieker sagt:

        Mit „Fürst Walter“ ist hier Walter Eichelburg gemeint, Betreiber der bekannten (berüchtigten) Webseite hartgeld.com
        Seine Vorfahren haben nach dem Fall der Habsburger Monarchie den Adelstitel verloren. Herr Eichelburg ist FEST davon überzeugt, daß wieder eine Monarchie kommt und er den Adelstitel zurückerhält. Daher die spöttische Bezeichnung „Fürst Walter“.

        Er geht u.a. von einem Bürgerkrieg gegen die Moslems in Europa aus, mit dem Ziel, diese aus Europa zu entfernen. Die Aktion ist denn auch europaweit in den Geheimdiensten koordiniert (Stichwort: Safari). Tatsächlich gibt es ja auch bei den bisherigen Attentaten (Nizza, München, Berlin) Anzeichen für Geheimdienstaktivitäten (Zeugen im Dunstbereich des Mossads, verlorene Pässe…).

    • GHW sagt:

      Danke Spökenkieker für Ihre Leitplanken!

      Ich sehe den Crash nicht, da er möglicherweise den Anzettelern selbst massiv schadet und weiter Ihren Einfluss minimiert (Sie besitzen nicht mehr die massive notwendige auch militärisch-mediale Kontrolle). Dagegen dem Konkurrenten/Gegner massivst und hässlich schaden – aber ja doch!

      Weitere Gedanken würde ich falls dann noch möglich in den nächsten Tagen posten. Es macht im Übrigen Spaß da offensiv mitzudenken, weil in der sechsten Annahme etwas deutlich wird, wodurch man die anderen wieder überarbeitet.

      Walter Eichelburg googeln. Einer der durchaus konsequent in seinen Prämissen zu denken vermag. Warum nicht!(?)

      „Ist mir da etwas entgangen?“

      Tja…

    • schlafschaf sagt:

      Für die „Militärregierung“ würde ja auch das aktuelle „back-Up“ durch die 10 home-coming Flugzeugträger sprechen…?

  17. Memelbräu sagt:

    – Trump wird NICHT Präsident.
    – Der Krieg im Nahen Osten flammt wieder auf. Israel ist offen beteiligt.
    – Aus der Weltwirtschaft wird die Luft gelassen. Gezielt und gewollt. Ggf. als Auswirkung des Eliten-Kampfes innerhalb der USA. Erste Maßnahmen (Zins-Erhöhung durch die FED) wurden ja bereits Ende 2016 gestartet. Der Prozess wird schleichend erfolgen. Kein Big Bang.
    – Wichtigere Rolle der UN. Auch offen für die Zombies erkennbar.
    – Fortschreitende und agressive Bargeld-Bekämpfung.
    – Im Vergleich zu den USA und etlichen Teilen Europas ein relativ ruhiges Jahr für Deutschland.
    – Gabriel wird Kanzler.

  18. Heiner Philip sagt:

    Meine Einlassungen sind keine echte Prognose – wie die der anderen Kommentare auch- eine zukünftige Entwicklung ausserhalb des jetzigen „Systems“ ist nicht denkbar, da keine freiheitliche Grundstruktur vorhanden ist, sondern ein autokratisch dominante Geld-Eigentums- und Machtstruktur vorhanden ist und nicht weggeleugnet werden kann ( die Eigentümer der FED ! also die 7 Familien, die die globale Welt-Geld-herrschft besitzen und so agieren). Aus diesem einen einzigen Grund kann keine neue Geldwirtschaft und damit Warenwirtschaft und damit Sozialgesellschaft entstehen.

    Grundvoraussetzung für eine neu Welt, eine neue Ordnung, eine neue multipolare Geselllschaft als Ganzes rund-um-die-Welt ist die totale Entmachtung der autokratischen Geld-Familien; PAUSE; die sich aufgrund ihrer Macht aller kriegerischen und kämpferischen Massnahmen bedienen können, um ihr „System“ nachhaltig zu erhalten und sogar zu stabilisieren.

    Politisch selektiv betrachtet wird das beginnende multipolare System „Russia-China-Achse bis nach Europa“ langsam Form annehmen und durch faktische Ergebnisse eine steigende Stimulation der am Wegesrand liegenden (verbliebenen )Nationalstaaten ergeben. Die globale welt wird sich also auf ihrer Achse selbst ein wenig verschieben- wahrscheinlich sogar unter Einbeziehung des Geldadels, der es bisher immer geschickt verstanden hat, die Kräfte durch Korrumpierung zu seinen Gunsten aus zu balancieren. Die USA wird fallieren, Afrika wird in 100 Kriegen zerbröselt und der Geldadel wird sich alle Bodenschätze sichern. Europa wird ein Vasall der Mächtigen bleiben, weil die Bevölkerungen Europas – egal ob spanisch, französisch- deutsch oder englisch sprechend- so ungebildet sind, dass ie auf jeden billigen Trick des „Wohlstands-Zuges“ hereinfallen und willfährig die minimalste Anpassungslösung begrüssen werden.

    Ich hoffe, das meine Vorahnung durch eine bessere Prognose ad absurdum geführt werde!

  19. Heiner Philip sagt:

    ich bitte um Verzeihung wegen der Schreibfehler- ich habe Schweirigkeiten mit den Augen und dem maschineschreiben…

  20. Hausfrau sagt:

    Ich schätze, daß in D Merkel am Ruder bleibt, wenn ich eine Bundeskanzlerin Petry auch nicht völlig ausschließen will.
    Die Situation in der EU ist sehr byzantinisch und deshalb kaum zu durchschauen. Die Absicht einer französisch-deutschen Truppe gibt es schon lange (mehrere Jahrzehnte), ich hoffe, daß es auch diesmal nichts wird, denn es ist ein Hijacken zentraleuropäischer (deutscher) Interessen durch die französische Elite, die ihren Einfluß und ihre Geldquellen in Afrika und Nahost nicht aufgeben will, auch um den Preis weiterer krimineller Einwanderung von dort, die man dann nach D weiterschiebt.
    In der Ukraine passiert voraussichtlich nichts dieses Jahr, erst muß Trump sich einarbeiten, bis da was spruchreif wird.
    Soros, die IOM und ihr etwas angeschlagener Kirchen-Sozialarbeiter-Flügel in D (auch als „Welcome-Fraktion“ bekannt) werden weiterhin Einwanderer nach D pumpen, aber nun etwas unauffälliger.
    Man wird kaum noch echte Meldungen zu lesen bekommen, sondern nur noch sehr selektiv einzelne Ereignisse, die mit 5 Tonnen Spin zugekleistert werden. So eine Art Schwarzes Loch, wie man es an den Statistiken sieht, deren Grundlage so oft geändert wird, daß man keine Vergleiche mehr ziehen kann.
    Daß Le Pen in Paris Präsidentin wird, halte ich auch für unwahrscheinlich.
    Sowohl in D als auch F ist der „weiter so“-Elitenflügel sehr stark, und weder Le Pen noch Petry haben ausreichend nationale Eliten hinter sich (auch weil es da eigentlich niemand gibt, der sich nur auf den nationalen Binnenmarkt stützen kann), die ihnen genug Schubkraft verleihen würden. Sie bräuchten immer auch noch transnationale Kräfte dazu, sowie evt. Unterstützung durch eine neu an die Macht gekommene US-Fraktion gegen die herkömmlichen „Transatlantiker“.
    Alles in allem ein sehr trübes Bild, das ich sehe.
    Veränderungen erwarte ich mir zunächst mal von Trump.
    Jemnand verglich anderswo das Verhältnis Trump-Merkel mit Gorbatschow-Honecker. Ich glaube, da ist was dran. Wenn die USA vor allem mit ihren eigenen Hausaufgaben befaßt sind, fehlt den EU-europäischen Eliten die gewohnte Orientierung (wie ein Kompaß, an den man einen Magneten hält) und sie werden sich nicht einig werden, weder mehrere Länder noch innerhalb eines Landes, und jede Elitenfraktion wird nur ihr eigenes Weiterleben suchen, ohne in irgendeiner Weise sich um die wirklichen Probleme der Wirtschaft und Lebensmöglichkeiten der Mittel- und Unterschicht zu kümmern.

  21. aspdoi sagt:

    Hallo,

    nachfolgend keine Prognose, sondern eine Antwort auf die gestellte Frage:

    „Wie sieht eine Wirtschaft aus, bei der Maschinen immer mehr Arbeiter überflüssig werden lassen, alle Menschen dennoch sinnvoll beschäftigt sind, die Menschen sich dabei weiterhin in Konkurrenz messen und dabei gewinnen und verlieren können, wobei extremer Reichtum und extreme Armut ausgeschlossen werden?“

    1. Öffentliche Anerkennung der grundsätzlich in jedem menschlichen Bereich vorherrschenden Dynamik, Regelsysteme zum Vorteil weniger und zum Nachteil vieler errichten zu wollen.

    2. Aufbau eines funktionierenden Kontrollsystems von Regelsystemen unter besonderer Beachtung von Punkt 1.

    3. Überführung des Kontrollsystems in eine nicht korrumpierbare Exekutive des Regelsystems.
    Mögliche Technologie: Dezentrale Blockchainsysteme (Siehe Ethereum – Smart Contracts) unter besonderer Beachtung von Punkt Eins.

    4. Aus dem derzeitigen Wirtschaftsprozess den menschlichen Konsum und Geldsystembedingte Produktivitätsorientierung herauslösen, indem künstliche Kokurrenzverstärker abgeschafft werden, maschinelle Belohnungs- und Wirtschaftskreisläufe geschaffen werden, bei dem sich maschinelle Interessen (x) und menschliche Interessen (Konsum) Synergetisch gegenseitig positiv ergänzen und/oder voneinander entkoppelt werden.

    5. Neuordnung der Konsumgüter in verschiedene Klassen wie Verbrauchsgüter, Individuell, Dauerhafte Gemeinschaftsgüter etc.
    Mögliche Technologie: Blockchain (Siehe Ethereum – Smart Contracts)

    6. Arbeitsplätze, die nicht nur Produktiv, sondern Zusatznutzen bieten sollen, wie zB. Aufrechterhaltung der Gesundheit, ein harmonisches Zusammenleben etc…

    7. Neuordnung von Bereichen, in denen Konkurrenz erwünscht ist und Bereichen, in denen keine Konkurrenz vorhanden ist, weil keine Belohnung möglich ist.

    8. Paradoxer Umgang mit Informationen: Eine neue „offene Informationsdoktrin“ bei der Weitergabe bestehender Informationen und deren Aufbereitung, die konsequent, unverfälscht und interessensfrei erfolgt. Dies unter Inkaufnahme von Nachteilen zur Erlangung anderer weitreichenderer Vorteile.

  22. Matthias sagt:

    Also, ich war unartig und habe meine Prognose für 2016 noch nicht reflektiert. Das sei hier nachgereicht:

    Die Prognose war, dass mit einer zügigen Befriedung des syrischen Terrorkrieges eine Situation entsteht, in der Verhandlungen über die Rückgabe der Golan-Höhen an Syrien wieder auf den Tisch kommen.

    Reflektion: Daneben. Zumindest gibt es keine öffentlichen Anzeichen dafür. Ich habe die Zähigkeit des syrischen Krieges unterschätzt. Zwar ist die Beilegung ein großes Stück vorwärtsgekommen. Die Beilegung ist aber noch nicht so weit, dass Syrien aus einer gestärkten Position in Verhandlungen mit Israel gehen könnte. Zuerst muss Damaskus-Umland, Daraa und die Provinz Homs endgültig zur Ruhe kommen. Dazu ein „Marsch durch die Wüste“, um Deir-Ez-zor mit dem von der Regiierung kontrollierten Gebiet im Westen des Landes zu verbinden (ich hoffe, dass das 2017 passiert, bin mir aber unsicher, ob es so wird – das ist eher Wunschdenken).

    Zur Prognose: Ob der Golan in 2017 Gesprächsthema wird, ist schwer abzuschätzen. Ich sehe es wie Analitik: bezüglich Israel ist etwas im Busch, es lässt sich für Uneingeweihte aber noch nicht erkennen. Ich gehe davon aus, dass Trump versucht, erst einmal die Füße still zu halten und die Neocons im eigenen Land zu entmachten. Erst dann, vielleicht nach zwei oder drei Jahren, knüpft er sich Israel selbst vor. Solange hat Israel einen beschränkten Freibrief. Es wird via UN für die Siedlungspolitik kritisiert, um schon mal deutlich zu machen, wohin die Reise geht. Es wird aber keine Maßnahmen geben, um den Siedlungsbau tatsächlich zu sanktionieren. Als flankierende Maßnahme zur Vorbereitung wird die Ernennung von Friedman als US-Botschafter in Israel die liberalen Zionisten in Bedrängnis bringen und als unglaubwürdig dastehen lassen und somit die Machtbasis Israels langsam verkleinern. Putin wird sich darauf konzentrieren, den Krieg in Syrien endgültig zu entscheiden und Israel ebenfalls in Ruhe lassen. Allerdings liegen in Moskau sicher schon Pläne in der Schublade. Welche die sind, lässt sich aber noch nicht abschätzen.

    Weiter zur Prognose:
    Russland und Iran werden den Krieg in Jemen durch die Lieferung von Flugabwehrraketen militärisch eskalieren. Am Boden kommt die saudische Armee schon auf keinen grünen Zweig mehr, auf See wird gerade das Kräfteverhältnis verschoben durch die Lieferung von modernen Ant-Schiff-Raketen an die regierungstreuen jemenitischen Milizen. Es bleibt nur noch die Luftüberlegenheit, die es der Koalition ermöglicht, jemenitische Städte aus der Luft zu bombadieren.
    Es sieht schon sehr schlecht aus für Saudi-Arabien und die Koalition. Aber die saudische Führung ist uneinsichtig und lässt Verhandlungen zu Waffenstillständen scheitern. Hinter verschlossenen Türen wird der saudischen Regierung vermutlich schon nahegelegt, sich zu einem schnellen Ende des Krieges bereit zu erklären, mit der Drohung eben dieser Lieferung von Luftabwehrraketen. Ich gehe jedoch davon aus, dass das saudische Regime uneinsichtig ist. Daher werden die Raketen geliefert werden. Damit ist die Luftüberlegenheit der Koalition dahin. Erst wenn saudische Flugzeuge über dem Jemen abgeschossen werden, wird die saudische Führung einlenken.

    Saudi-Arabien wird sich durch das erzwungene Kriegsende und die Abkommen zur Stabilisierung der Ölpreise etwas stabilisieren. Die USA (vielleicht auch China) werden durch Kredite an Saudi-Arabien den Staatshaushalt aufrecht erhalten. Die Russische Föderation wird durch Diplomatie versuchen, die Schiiten in Saudi-Arabien zu beruhigen und davon abzuhalten, einen großen Aufstand zu machen. Iran wird den „bad guy“ spielen und die Drohung aufrechterhalten, die saudischen Schiiten zu bewaffnen.
    Die Regierung bleibt unter Druck, grundlegende Reformen durchzuführen, hat aber wenig Handlungsspielraum, erstens weil ökonomische Resourcen fehlen und zweitens wegen Fraktionskämpfen innerhalb der politischen Elite Saudi-Arabiens.

    Ägypten wird einen Zick-zack-Kurs verfolgen, aber grundsätzlich Schritte in Richtung SCO und Achse des Widerstands (Russland – Iran – China – Türkei) machen.

  23. der_musachi sagt:

    …wobei extremer Reichtum und extreme Armut ausgeschlossen werden….

    da ist die frage auch die antwort.

    • Analitik sagt:

      Nein. Man muss Ziel und Lösung unterscheiden. Was hier manche Leute aufgelistet haben, sind Wunschlisten, keine Lösungen. Das gilt auch für meine Aussage, die Sie zitieren. Da ist ein Ziel formuliert, aber nichts ist darüber gesagt, auf welchem Weg man dahin kommt. Schöne Ziele haben wir mehr als genug, wir brauchen Wege.

      • Hausfrau sagt:

        „wir brauchen Wege.“
        In der Tat. Allerdings finde ich die dahergefuchtelten Richtungen („anderes Geldsystem“) wenig hilfreich. Ich halte mich da lieber an Armstrong, das scheint mir der Mensch zu sein, der das ganze Geldsystem (über Jahrtausende!) am besten versteht. Jeder Eingriff hat neben gewollten auch viele ungewollten Folgen, man sollte also vorher gründlich überlegen.

        • Hausfrau sagt:

          Nachtrag: Es wird mittlerweile massiv versucht, das Bargeld abzuschaffen. Skandinavien, v.a. Schweden, ist da schon recht weit, nun wurde in Indien der 500-Rp.-Schein abgeschafft (extrem brachial, denn in Indien läuft die meiste Wirtschaft über Bargeld!), und Australien redet davon, den 100 AUD Schein abzuschaffen. 500 EUR Scheine werden schon eine Weile nicht mehr gedruckt.
          Zweck: „gläsern machen“ der Individuen. Dadurch jederzeitige existentielle Angreifbarkeit durch Unterbinden des Zugriffs auf Ressourcen. Armstrong sagt das etwas freundlicher, „Steuern“, de facto ist es aber eine enorme Freiheitseinschränkung.
          DAS läuft, nicht Gold- oder SDR-Hucklepuck.

          • Joern sagt:

            Der 500 Rupien- und auch der 1000-Rupien scheint wurden nicht komplett abgeschafft, sondern ersetzt. Es gibt eine neue 500-Rupiennote und einen 2000-Rupienschein. Während dieser Umstellung kam es für etwa sechs Wochen zu chaotischen Zuständen. Mittlerweile funktioniert die Bargeldversorgung wieder völlig problemlos. Ich war gerade mehrere Wochen in Delhi und Kolkata.

      • Aarsupilani sagt:

        Über einen dieser langsamen Wege wird die Schweizerische Eidgenossenschaft vielleicht bereits schon 2017, sicher aber 2018 abstimmen können: die sog. Vollgeldinitiative. Sie klingt unscheinbar und unschuldig, zielt aber ins Herz des Übels.
        http://www.vollgeld-initiative.ch

      • Heinz Göd sagt:

        @Analitik
        „Schöne Ziele haben wir mehr als genug, wir brauchen Wege.“

        Ja.
        Der übliche Weg für eine Änderung des Systems ist:
        1.) GedankenSprudel (brain storm )
        2.) Verbreitung der Ideen
        3.) Diskussion in der Bevölkerung in der Breite
        4.) Einigung auf ein Modell oder mehrere Modelle
        5.) Bildung eines Netzwerkes
        6.) Ausarbeitung des Modells an hand verfügbarer Daten
        7.) Einpflanzen des neuen Systems in das bestehende
        8.) Überwachsen des neuen Systems über das alte
        also Entwicklung(Evolution) – gewaltsame Umwälzung(Revolution) ist m.E. untauglich.

        „Schöne Ziele haben wir mehr als genug,…“ (Analitik)
        Gut, dann haben wir Stufe 1 geschafft.
        Für den Westen kommt als gewaltfreie Entwicklung nur das ‚bedingungslose GrundEinkommen‘ in frage.(Die Logik von Holzwurm ist überzeugend)
        Das ‚bedingungslose GrundEinkommen‘ wird bereits in den MassenMedien an die Bevölkerung herangetragen.
        Stufe 2 geschafft.
        In der Schweiz gab es bereits eine VolksAbstimmung dazu
        http://www.nzz.ch/schweiz/volksabstimmung-vom-5-juni-das-grundeinkommen-auf-einen-blick-ld.14519
        Das ‚bedingungslose GrundEinkommen‘ wurde abgelehnt, es ist für die Schweizer noch nicht anziehend genug.
        In Deutschland und Österreich läuft die Diskussion noch, das Modell von Götz W. Werner
        http://www.unternimm-die-zukunft.de/de/ ist für die Deutschen nicht anziehend genug.
        Wir stehen also etwa bei Stufe 3.
        Es gibt aber bereits mehrere Modelle:
        Das wahlfreie Grundeinkommen
        gradido
        i-Markt
        Alle in den MassenMedien vorgestellten Modelle haben Schwächen in der Finanzierung.
        M.E. ist ‚Das wahlfreie Grundeinkommen‘ von Egon W. Kreutzer das logiste, anpasungsfähigste und ausbaufähigste Modell.(Begründung unten)
        Leider passt dies nicht zur derzeit gängigen Wertordnung und wird daher von den Massenmedien nicht unterstützt.
        Netzwerke für das ‚bedingungslose GrundEinkommen‘ gibt es auch schon
        https://www.grundeinkommen.de/
        http://www.grundeinkommen.at/
        Wir stehen also mit einem Fuß auf Stufe 5.
        Es fehlt derzeit noch die Bereitschaft der Bevölkerung, in der Breite mitzudenken und mitzuarbeiten – Daten
        sammeln und rechnen ist ja nicht sonderlich ‚cool‘, sondern artet schnell in echte Arbeit aus *lach* …

        Begründung:
        http://www.egon-w-kreutzer.de/Geld/Grundlagen16.html
        Zusätzlich:
        Das ‚bedingungslose GrundEinkommen‘ wird immer zu klein sein für hochwertige Lebensmittel.
        Unsere Lebensmittel sind bereits jetzt schon bedenklich und werden immer bedenklicher, weil wir mit der
        derzeitigen Form der Landwirtschaft(Monokultur, falsche Bodenbearbeitung, Pestizide und ohne
        Nährstoff-Kreislauf) die Nutzböden auszehren&vergiften, und die Böden von Wasser und Wind abgetragen werden, der augenblickliche Zustand:
        weltweit
        in Deutschland
        Minderwertige Lebensmittel führen auf lange Sicht zu Krankheit und auf noch längere Sicht zu Degeneration.
        Mit dem ‚wahlfreien Grundeinkommen‘ können die Menschen sich echt für einen Lebensstil entscheiden.

        • Analitik sagt:

          „Der übliche Weg für eine Änderung des Systems ist:
          1.) GedankenSprudel (brain storm )
          2.) Verbreitung der Ideen
          3.) Diskussion in der Bevölkerung in der Breite
          4.) Einigung auf ein Modell oder mehrere Modelle
          5.) Bildung eines Netzwerkes
          6.) Ausarbeitung des Modells an hand verfügbarer Daten
          7.) Einpflanzen des neuen Systems in das bestehende
          8.) Überwachsen des neuen Systems über das alte“

          Schön wäre es. Meines Erachtens ist es eher so:
          1) Bestehendes System funktioniert immer schlechter.
          2) Eliten brainstormen auf der Suche nach Alternativen. Einige wenige aus der Bevölkerung brainstormen unabhängig davon, aber niemand bekommt es mit. Außer den Eliten, die das Brainstorming der Unbekannten für sich vereinnahmen können, wenn sie es nützlich finden.
          3) Eliten entscheiden sich für mehrere Alternativen, Eliten-Machtkampf entbrennt.
          4) Eliten füttern Bevölkerung mit ihren jeweiligen Ideen (den eigenen oder den geklauten).
          5) Bevölkerung „brainstormt“ (verdaut das Vorgeworfene der Eliten).
          6) Eine Elitengruppe (oder mehrere) gewinnt über die übrigen. Das Gewinnermodell muss Vorteile über die anderen Modelle haben, aber es muss nicht das Wohl der Massen anvisieren, ganz und gar nicht. Gewinnen im Machtkampf hat nichts mit „besser“ im moralischen Sinn zu tun. Es hat etwas mit „stärker“ zu tun. Der Gewinner kann gute wie schlechte Eigenschaften, Moral oder Unmoral nutzen. Unmoral schafft Vorteile im Machtkampf.
          7) Kraft der gewonnenen medialen Ressourcen lässt die Gewinner-Elite die Bevölkerung glauben, dass das Gute gesiegt hat.

          • BeatMKurt sagt:

            Und was ist dann damit?

            http://analitik.de/2016/09/21/in-der-kuerze-liegt-die-wuerze-9-auf-die-liebe-kommt-es-an/

            ?

            FakeNews?
            Trostpflaster?

            oder einfach

            Bestes ermöglichender Pragmatismus?

            • Analitik sagt:

              Nichts davon.

              Auf die Liebe kommt es an. Liebe (nicht die romantische, sondern Nächstenliebe) ist das Wichtigste. Das ändert aber nichts daran, dass nicht alles in unserer Welt und im Handeln der Menschen nach dem Grundsatz der Liebe ausgerichtet ist. Das Gute und das Böse ist gleichermaßen Teil von uns.

          • Heinz Göd sagt:

            @Analitik
            Ja, ihre Einschätzung trifft auf heute zu – sehe ich auch so.
            Der Mensch hat aber bereits eine lange VorGeschichte hinter sich; und den Großteil davon ohne allzuviel und allzumächtige ‚Eliten‘. Ein Stammeshäupling oder ein Schamane hat nur sehr begrenzte Macht. Mächtige ‚Eliten‘ gibt es m.E. erst mit der Gründung von Staaten, also seit ein paar 1000 Jahren. Pfeil&Bogen, Ackerbau, die Verarbeitung von Metallen haben sich m.M.n eher so ähnlich verbreitet, wie ich es beschrieben habe.
            In Wikipedia steht bei
            https://de.wikipedia.org/wiki/Kupfersteinzeit
            „Wahrscheinlich führte die Nutzbarmachung von Metall zu einem starken sozialen Wandel. Die ersten Oberschichten begannen sich zu bilden – sie kontrollierten den Abbau und die Verhüttung des Metalls.“
            https://de.wikipedia.org/wiki/Bronzezeit
            „Gemeinsam ist den bronzezeitlichen Kulturen, dass die Notwendigkeit, eine „Metallurgiekette“ zu organisieren, zu gravierenden Umwälzungen der Gesellschaftsstruktur führte. Der Zugang und die Beherrschung der Ressourcen (Metalle, Metallurgen, Kommunikations- und Handelswege) führte zur Herausbildung einer Oberschicht (besonders eindrucksvoll mit der Minoischen Palastkultur) und damit vermutlich zu einer sozialen Differenzierung mit vererbbaren Führungspositionen.“
            Demnach hätte die Menschheit eine sehr lange VorGeschichte ohne ‚Eliten‘ hinter sich – und ist auch ohne ‚Eliten‘ weitergekommen.
            Klar, sobald es ‚Eliten‘ gibt, ist es schwierig, sie wieder in ihre Schranlen zu weisen, zumal die meisten Menschen von Eltern, Lehrern, Priestern zum Untertan, Mitläufer und Trittbrettfahrer erzogen werden – aber das ist wieder ein anderes Thema.
            Wir haben m.M.n. nur die Möglichkeit, uns den ‚Eliten‘ zu unterwerfen und zu nehmen, was diese uns überlassen, oder selbst aktiv zu werden und einen eigenen Weg zumindest zu versuchen.

            • Analitik sagt:

              Wie definieren Sie „Eliten“?

              • Heinz Göd sagt:

                @Analitik
                „Wie definieren Sie „Eliten“?“
                Gute Frage.
                Kurze Antwort: ‚Elite‘ – Elite in Anführungszeichen – sind Menschen in Spitzenpositionen, die ich negativ sehe.
                Ausführlich:
                Den Begriff Elite haben Sie im vorhergehenden Beitrag gebraucht, z.B.
                „7) Kraft der gewonnenen medialen Ressourcen lässt die Gewinner-Elite die Bevölkerung glauben, dass das Gute gesiegt hat.“
                Vom Wort her bedeutet Elite eigentlich Auserlesene – und das ist positiv besetzt.
                Dass auch faule Äpfel ausgelesen werden, das ist die andere Seite von auslesen.
                Die Elite, die Sie ansprechen, sind eher faule Äpfel, deshalb habe ich ‚Elite‘ geschrieben, da ich diese Menschengruppe nicht positiv sehe.
                Laut Wikipedia;
                https://de.wikipedia.org/wiki/Elite
                „Im Alltag und in den Massenmedien werden unter „Elite“ in der Regel Personen verstanden, die sich in politischen, wirtschaftlichen, sportlichen, künstlerischen, akademischen o. ä. Spitzenpositionen befinden.“
                Ich nehme an, dass Sie mit Elite diese Personengruppe meinen – genauer: den politischen und wirtschaftlichen Teil.
                Ein Mensch in einer Spitzenposition kann durchaus positiv sein, also Elite im positiven Sinn.
                Daher: ‚Elite‘ – Elite in Anführungszeichen – sind Menschen in Spitzenpositionen, die ich negativ sehe.
                Mir persönlich gefällt das Wort Elite nicht, denn es stellt sich die Frage: Wer hat da ausgelesen? – Gott, der Heilige Geist oder …?
                Machthaber oder Reiche&Mächtige scheint mir treffender. Klar: Reiche&Mächtige wird sich in der Sprache nicht durchsetzen, weil es den Finger auf einen wunden Punkt unseres Gesellschafts- und Wirtschafts-Systems legt.

  24. zeitzeuge sagt:

    Der Spekulatius duftet verlockend, auch wenn ich dieses Gebäck nie mochte: Entgegen der Prognosen in meinem Bekanntenkreis sage ich, Merkel wird wieder gewählt werden und das nicht zu knapp. Es gibt aktuell keine andere politische Figur, die als Sandmännchen und Sandsack gleichermaßen, der Deutschen Furcht vor sich selbst zu binden im Stande ist. Diese Wiederwahl sehe ich, anders als Analitik, völlig unabhängig von den Positionen des noch zu ermittelnden Kontrahenten (meine Glaskugel sagt Steinmeier). Merkel wird in jeden fall „prorussische“ Rauten falten und längst hinter vollendeten Tatsachen stehen. Dagegen werden die hohlen Phrasen des Mitbewerbers wie hohle Phrasen aussehen. Der Zirkus wird nach Trumps offizieller Amtseinführung fahrt aufnehmen. Das ist alles eigentlich aber auch nicht wichtig, trüge Merkel politische Verantwortung, wäre sie nie Bundeskanzlerin geworden.
    Jetzt zu meiner eigentlichen Prognose ganz anderer Natur und Motivation für diesen Kommentar: 2017 wird das Jahr, in dem die Menschheit intelligentes Leben außerhalb der Erde entdeckt.
    Das klingt jetzt vielleicht etwas albern oder? Nun, dann überlegen Sie mal, aus welchem Orbit wir beim Eintreten meiner Prognose unsere aktuellen Probleme betrachten werden. Alles zu seiner Zeit.
    Mit bestem Grus – zz

    • Fetzenflug sagt:

      Entdeckt?

      Juncker hat doch bereits aktiven Kontakt zu den „Chefs anderer Planeten“, die besorgt um die Zukunft der EU!

      https://m.youtube.com/watch?v=sed_kES1ikk

      Übersetzung Französisch-Englisch korrekt.
      Juncker verrät nur nicht, welche Sprache die „Chefs der anderen Planeten“ sprechen.

      Vatikan sei ja auch bereits informiert und will die Aliens sogar taufen.

      Spannend, was hier inszeniert werden soll…

  25. David Sohn sagt:

    Mein Kommentar zum Artikel
    1. Die angesprochene UN Veränderungen sehen ich nicht. Wird weiter ein zahnloser Tiger bleiben. Niemand klagt Bush jr für die 500.000+ Toten des Irakkriegs an. Und Obama behält weiter seinen Friedensnobelpreis.
    2. Russland wird eine Führungsrolle in EU und Welt übernehmen. Taktisch schon heute gut positioniert mit China, Türkei, Arabien, Iran, Philippinen etc
    3. Die Schlafschafe aka Gutmeinenden in Deutschland werden die Abwahl von Mutti verschlafen. Also leider Groko oder Multiko. Nur ein GAU mit xxxx+ Toten könnte das evtl verhindern.
    4. Wenn Trump lange genug lebt ist er bzgl Europa ein eher deeskalierender Präsident. Seine Aussage mehr Militärkohle der Europäer wird Flintenuschi aber freuen. Europaarmee? Eher was für 2018.
    5. Einheit EU ist erst gefährdet wenn es den Big Playern (D, F, I) wirklich ungemütlich wird. Also nicht 2017. Solange lässt man die Kleinen (GR, P) verhungern. Die nächste „Bankenkrise“ kommt nach der nächsten Bundestagswahl.

  26. Peter Pan sagt:

    Ich gehöre zur glücklichen Generation in Europa die noch keinen Krieg und keine Not erfahren musste. Das ist einmalig in der Geschichte Europas. Ich bin dafür dankbar und bedanke mich jeden Tag dafür beim Allmächtigen. Ich weiß nicht, ob das der Normalfall ist. Die Geschichte lehrt leider das Gegenteil. Normalfall ist Krieg, Hunger, Tod.
    Als Kind träumte ich, daß die Stadt in der ich lebe (München) atomar angegriffen wurde. Ich träumte nur den Anfang und bin aufgewacht. Ich weiß nicht von wem und wann. In meinem Traum wohnte ich beim Angriff im Olympiadorf. Heute lebe ich in einem anderen Stadtteil und habe weder die Möglichkeit, noch die Mitteln für eine Wohnung im Olympiadorf. Dieses Traum blieb mir als einziger in Erinnerung.
    Fundierte Prognosen sind äußerst schwierig, eine kleine Veränderung und alles kommt ganz anders. Was passiert, wenn Trump beseitigt wird? Es gibt viele einflußreiche Menschen mit viel Geld die sich das wünschen. Wir Normalsterblichen ohne Hintergrundwissen können nur schlußfolgern aus Geschehnissen.
    1. Die USA sind pleite, der Dollar eigentlich ohne Substanz. Dennoch steht er aktuell bei 1,05 Euro.
    2. Merkel hat mit ihrer Politik „wir schaffen das“ die Deutschen belogen und verarscht, ihre Chancen wiedergewählt zu werden sind dennoch gut.
    3. Banderastan wird implodieren, die Unzufriedenheit der Bevölkerung wächst tagtägich.
    4. Die ISIS wird vernichtet, Syrien befriedet.
    5. Wenn Trumb überlebt, wird sich das US Militär weltweit zurückziehen, das Russenbashing wird abnehmen. Wird Trumb beseitigt wird es zu einem Bürgerkrieg kommen, jeder gegen jeden.
    6. Russland wird weiter erstarken und weltpolotisch an Einfluss gewinnen.
    7. Die EU wird, sollte das Russenbashing aufhören, wirtschaftlich prosperieren und ihre Grenzen dicht machen. Andernfalls kommt es zu Unruhen und bürgerkriegsähnlichen Zuständen.

  27. Freigeist sagt:

    Getaged …./HUMOR
    Wenn m.E. mich nicht trügt gab es mal ein Projekt im Verbund UN/EU+Einzelstaaten in Indien,ein Dorf mit einer Summe an x Bewohnern.
    Straffe demokratisch gewählte Hierarchie mit Zeitfenster,alle Subjekte in der Einheit sind gleichgestellt.Kein Geld,alle erzeugte Waren wurden getauscht,Selbstversorgung.
    Resultat:Erziehlter Überschuss wurde an das benachbarte Dorf gegeben(Nichtteilnehmer).Alle Subjekte beteiligt am Projekt sehr zufrieden,….(gesendet irgendwann Anfang der 90er in ARTE)Lösungen für die Welt gibt es genügende,….
    Sie werden durch eine geschickte Verblödungsversorgung unterbunden,ihre eigene Position sichernd.
    D=+- 80mill;Indien=+1Mrd;CN=+1Mrd , gezielte Steuerung von Massen besitzen Effekte im positiven bzw. negativem Sinn,das Ziel des Kapitalismus= Desozialisierung der Subjekte um Gemeinsamkeiten im Keim zu ersticken.

    An ZZ:lesenswert ihre These,unterstreicht sie doch zurecht die Unverzichtbarkeit eines Bären

  28. kein Plan sagt:

    Wie gehabt beiteitige ich mich nicht an Prognosen für 2017 welche den nationalen Rahmen sprengen.
    Noch weniger beteitige ich mich an unsäglichen Gelddiskussionen,da Geld und Markt kapitalistisch sind.
    Eine Aufrechterhaltung der Asubeutung über privaten Besitz an Produktionsmitteln,Grund und Boden lehne ich ab.
    Geld ist nur Tauschwert,nichts anderes,verschleiert aber sehr schön die Grundlagen der Ausbeutung über Besitz.

    Es gibt sehr wohl Linke Lösungsvorschläge,die allerdings mit der Politik der Partei Die Linke nichts gemein haben.Der Partei fehlt ganz deutlich der Antikapitalismus!

    „Genossenschaftliche Produktion auf nationalem Maßstab“ entspricht der Beschreibung der klassenlosen Gesellschaft bei Marx als „eine Gesellschaft von Individuen, die vereint sind auf der Grundlage der gemeinsamen Aneignung und Kontrolle der Produktionsmittel.“ K. Marx, Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie, 77. Und Marx fügte seiner Beschreibung der klassenlosen Gesellschaft noch hinzu: „Letztere Vereinigung ist nichts Willkürliches: sie setzt die Entwicklung materieller und geistiger Bedingungen voraus…“

    Kommune Bochum.
    Modell einer genossenschaftlichen Wirtschaft

    http://marx-forum.de/Forum/index.php?thread/121-kommune-bochum-mein-modell-einer-solidarischen-und-bedarfsgerechten-planwirtscha/

    Natürlich darf sich jeder angesprochen fühlen dem Link zu Folgen,vielleicht beseitigt er bei einigen die tief verwurzelten
    Antikommunistischen Denkweisen und Handlungen die man ihnen eingepflanzt hat.

    • Hausfrau sagt:

      Waren Sie schonmal Mitglied einer Genossenschaft, so daß Sie die massiven Anforderungen kennen, die da an einen gestellt werden? Ihre Träumerei klingt mir nicht danach.

  29. Pandora sagt:

    Aus dem Netz gefischt:

    „ISKANDER“-RAKETEN IN SYRIEN

    „Die israelische Aufklärung veröffentlicht Bilder ihres Spionagesatelliten «Amous-2» von der russischen Luftwaffenbasis Chmeimim in der nordsyrischen Region Latakia, in denen man taktische, auch atomar bestückbare, ballistische Boden-Boden-Raketen „Iskander-M“ sieht. Die russische Armee hat diese Raketenkomplexe wohl absichtlich offen demaskiert positioniert – damit gewisse „Partner“ diese sicher sehen.

    Was bedeutet es für die US-Auslandstruppen? Russland kennzeichnet „No-go-Areas“ für die US und andere „Partner“. Militärisch betrachtet werden große Teile des Nahen Ostens für die US-Army und die NATO zu A2/AD (Anti-Access/Area Denial) – in militärisch-taktischer Hinsicht.

    Laut offiziellen Angaben des russischen Verteidigungsministeriums sind die „Iskander“-Raketenkomplexe mit schweren ballistischen Boden-Boden-Raketen „R-500“ bestückt, die eine taktische Reichweite von 500 km haben bei 6,2 Mach Geschwindigkeit. Laut Pentagon soll es sich aber um eine „absichtliche“ russische Irreführung handeln, denn das Pentagon geht davon aus, dass sie auf Basis von „C-10“-Raketen bestückt sind – die wiederrum eine taktische Reicheweite von bis zu 2.600 km haben, mit 7,8 Mach Geschwindigkeit.

    Somit bedeuten die russischen „Iskander-M“-Raketen in Syrien (zusammen mit den dort stationierten Luftabwehr-Raketen S-300W4, S-400 (800 km Kreisreichweite), Panzir-S1/2 und den auch in Syrien positionierten Küstenschutz-Komplexen 300P „Bastion-P“ und „Bal“), fremde Kriegsschiffe auf einem Sicherheitsabstand von 500 Kilometern vor der syrischen Küste halten zu können, sollten sie zu einer Bedrohung werden – und dass sich der ganze Nahe Osten für die US-Army & -Navy zur „Gefahrenzone“ samt ihrer Flotte in Saudi-Arabien wandelt.

    Bei einer Bedrohung ist nun auch eine „Komplettsperrung“ des Suez-Kanals durch die russische Marine und Raketenreichweite möglich, durch den ein großer Teil des Welthandels und der US-Navy-Versorgung abläuft. Massive Kräfteverschiebung!

    Auf den israelischen Spionagefotos sieht man mind. 2 „Iskander-M“ mit je 2 ballistischen Boden-Boden-Raketen.
    Das russische Verteidigungsministerium hat die Spekulationen bisher nicht kommentiert.“

  30. Pandora sagt:

    ABSTURZ BEI SOTSCHI DEZ 2016

    Die offizielle Sprecherin des Außenamtes der Russischen Föderation Maria Sacharowa äußerte sich in der Fernsehsendung „Der Abend mit Wladimir Solowjow“ am 25.12.2016 folgendermaßen:

    MS: „Ich möchte Sie daran erinnern, wie zum Oktober des Jahres 2015, als wir (am 30. September 2015 beginnend – d.Ü.) den Einsatz der LKS (der Luft- und Kosmos-Streitkräfte der RF – d.Ü.) in Syrien verkündet hatten und wir der Welt den Vorschlag gemacht hatten, sich zu vereinen im Kampf gegen das Böse in der Welt – nicht gegen unseres, nicht mit unserem Problem – sich zu vereinen zur Lösung eines globalen Problems, möchte ich daran erinnern, wie sich die Ereignisse entwickelten.

    Buchstäblich im Oktober – ich habe sehr viele Niederschriften der Gespräche der diplomatischen Verhandlungen nachgesehen – im Oktober wurde uns im Verlaufe der Verhandlungen auf dem Niveau der Außenminister folgendes übermittelt:
    ‚Man hat uns gebeten, Ihnen über uns das stärkste Signal zu übermitteln. Rußland wird man sehr weh tun.
    Es wird so gemacht werden, daß Rußland tatsächlich fühlen wird, was Schmerz ist, und Sie sollten beachten, wir haben Sie nicht – und das haben Diplomaten gesagt, im Verlaufe diplomatischer Verhandlungen – Sie sollten beachten, daß alles, was Sie in der Realität tun werden, durch eine Informations-Kampagne desauvouiert wird, welche die Ergebnisse Ihrer Arbeit umarbeitet.
    Sie werden mit den Terroristen kämpfen, aber Sie werden so aussehen, eben wie ein Agressor.‘

    Das war im Oktober-November des Jahres 15.
    Nachdem es ihnen nicht gelungen war, uns einzuschüchtern, nach dem wir …“

    (Sprecher: Sie meinen das berühmte Treffen Kerry – Lawrow, die sich mit ihren Stäben trafen?“)

    MS: „Ich kann direkt aus den für die Presse nicht zugänglichen Verhandlungen zitieren, ich kann das so sagen, daß diese Worte uns mitgeteilt worden waren und mit geteilt wurden, nicht nur einmal im Verlaufe des Oktober, des ganzen Oktober des Jahres 2015, im Verlaufe der Verhandlungen des Chefs des Außenpolitischen Amtes Rußlands mit seinen ausländischen Kollegen.
    Die Rede ist hier von den ausländischen Kollegen von Sergej Lawrow, sie sich zu den fortschrittlichsten und zivilisiertesten Ländern zählen.
    Die Rede ist da nicht von denen, die gerade erst in irgendeine außenpolitisches Sphäre eingedrungen sind, die Rede ist von Leuten, die zur Weltelite gehören.
    Und diese Worte wurden uns übermittelt.

    https://dudeweblog.wordpress.com/2016/12/30/weihnachtsgeschichte-2016/

  31. Gunvald Larsson sagt:

    Was ist zu tun?
    Wie andere bereits korrekt hervorgehoben haben, sind alle Wünsche und Maßnahmen zu ihrer Verwirklichung, so sie denn überhaupt begonnen werden können, so lange zum Scheitern verurteilt, so lange der Nidhöggr u.a. weiter an der Wurzel Yggdrasils nagt, um es einmal bildlich auszudrücken. Der Nidhöggr ist hier als das Schuldgeldsystem gemeint. Das derzeit herrschende Geldsystem ist im Prinzip ein Art Ponzi-Schema und damit Betrug zum Nutzen der Wenigen, die es kontrollieren. Durch das eingebaute Zins- und Zinseszinssystem wächst die Geldmenge exponentiell. Da Geld nur als Schuld gegen Sicherheit ins System kommt, enthält das Geldsystem einen Zwang zur exponentiellen Verschuldung. Da aber Sicherheiten nicht exponentiell mitwachsen (statistisch wächst die Wirtschaft maximal linear, die Geldmenge aber exponentiell), erreicht das Geldsystem den Punkt, an dem ihm die Schuldner ausgehen. Dann springen die Staaten ein, bis diese trotz aller Abschöpfmöglichkeiten den Bürgern gegenüber ebenfalls einbrechen (s. Griechenland). Es gibt dann nur noch die Möglichkeiten, a) das System zurück auf Null zu stellen, alle Forderungen und Schulden zu streichen (wobei der Geldemittent alle hinterlegten Sicherheiten kassiert) und mit dem gleichen System neu zu beginnen oder b) einen Krieg anzuzetteln, um die Schulden vom Verlierer bezahlen zu lassen. Gleichzeitig erzeugt die Vernichtung vieler Sachwerte eine Nachfrage, die zum gewünschten Wirtschaftswachstum führt. Möglichkeit b) war das US-amerikanische Wirtschaftsmodell spätestens seit dem 1. Weltkrieg, als aus einer Schuldnernation der größte Gläubiger der Welt wurde. Möglichkeit b) ist aber weitgehend ausgeschöpft, da die Vernetzung der Wirtschaften heutzutage den großen Krieg, der derzeit nötig wäre, zu riskant macht. Also bleibt nur der Neustart des Geldsystems, der ja eigentlich schon 2008 fällig war. Die Frage ist doch, warum das nicht schon erfolgt ist?
    Als conditio sine qua non das Geldsystem zu ändern, stellt das eigentlich Problem dar. Alternative Geldsystem, die das Kernproblem des exponentiellen Wachstumszwangs beseitigen, gibt es spätesten seit Silvio Gesell, d.h. seit den Zwanzigerjahren des vorigen Jahrhunderts. Die Einführung eines solchen Geldsystems wurde bislang mit Ausnahme regionaler und zeitlich befristeter Ausnahmen nie unternommen, nein, selbst der ernsthafte öffentliche Diskurs darüber wird bereits diskreditiert und unterdrückt. Der Grund ist natürlich einleuchtend. Das derzeit herrschende Geldsystem ist das Geschäftsmodell der winzigen globalen Elite, die sich das Recht der Gelderzeugung von den Staaten geraubt hat. Diese Gruppe wird sich diese eierlegende Wollmilchsau nicht aus den Händen nehmen lassen. Sie wird diese Maschine, die ihr die fast vollständige Kontrolle über diesen Planeten ermöglicht, niemals ohne Kampf aufgeben. Auch wenn die Anzahl der Personen gemessen an der Weltbevölkerung verschwindend gering ist, kontrollieren sie doch weitgehend die Machtapparate, die letztendlich nur zu ihrem Schutz aufgebaut wurden (Regierungen, Militär, Geheimdienste, Polizei). Soll diese kleine Clique entmachtet werden, könnte man einen globalen Krieg beginnen (mit wenig Aussicht auf Erfolg; und selbst hätte man den, blieben nicht viel übrig, wofür zu leben sich lohnte) oder die Machtbasis dieser Clique abtragen. Und das ist einerseits komplett einfach, andererseits auch scheinbar unerreichbar. Dazu ist nur Folgendes notwendig:
    1. Eine kritische Masse muss erkennen, wie das Geldsystem funktioniert, wofür es da ist und wer die Nutznießer sind
    2. Eine kritische Masse in den Systemapparaten muss seinen Dienst einstellen
    Die paar wenigen Schwarzmagier, die das Geld kontrollieren, sind letztlich ein Nichts, wenn ihnen niemand mehr zuarbeitet.
    So einfach letztendlich der fundamentalste Wechsel in der Menschheitsgeschichte seit der Eiszeit zu bewerkstelligen ist, so viel Widerstand wird es geben, denn von dem derzeitigen System profitieren auch noch sehr viele andere auf den niedrigeren Hierarchieebenen, die darum kämpfen werden, ihre Pfründe zu behalten. Und somit bleibt das Dilemma: so lange noch jemand glaubt, er profitiere vom herrschenden System und es ginge ihm schlechter, wenn ein anderes käme, wird es Widerstand gegen die Liquidation dieses Schuldgeldsystems geben. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie gereizt Menschen reagieren, selbst gute Freunde, wenn sie glauben, man möchte ihnen etwas wegnehmen.
    Was ist also zu tun?
    1. Aufwecken der Schlafenden!
    2. Sabotieren der Systemapparate durch Inaktivität!
    3. Erhöhen des Risikos für diejenigen, die am System festhalten wollen, damit ihnen die Entscheidung leichter fällt loszulassen!
    Wird es funktionieren? Das weiß ich ehrlich nicht. Und was ist konkret zu tun? Jeder wie er kann.

    • Analitik sagt:

      „1. Aufwecken der Schlafenden!
      2. Sabotieren der Systemapparate durch Inaktivität!
      3. Erhöhen des Risikos für diejenigen, die am System festhalten wollen, damit ihnen die Entscheidung leichter fällt loszulassen!“

      Aus dem Euromaidan-Lehrbuch.

      Vollständig destruktiv, ohne Angabe eines besseren Ersatzes. „Machen wir unser System kaputt, dann wird alles besser!“ Nein, dann wird alles kaputt sein.

      Ende der 90er lag Russland in Trümmern. Alles war sehr viel schlechter als heute in Deutschland und EU. Putin hat nichts kaputt gemacht. Er hat die Räuber am Leben gelassen, er hat die dysfunktionalen Institute am Leben gelassen. Er hat nichts kaputt gemacht. Er hat Stück für Stück die Dinge verbessert, eins nach dem anderen. Er hat gebaut, nicht kaputtgemacht. Er hat kein Chaos zugelassen, kein Blut und keine Revolutionen. Er hat mühsam darauf hingearbeitet, die Dinge besser zu machen. Orientieren Sie sich probeweise daran, statt zu Inaktivität und Sabotage aufzurufen.

      • Gunvald Larsson sagt:

        Sie sprechen das grundsätzliche Problem an, ob ein System aus dem System heraus veränderbar ist, d.h. reformierbar von den Systemträgern, oder nur von außen, indem es durch ein anderes ersetzt wird, wobei gleichzeitig die Systemträger ersetzt werden. Als „System“ im engeren Sinne ist in meinen Ausführungen allein das derzeit herrschende Geldsystem gemeint. Dieses Geldsystem ist nicht reformierbar, da es nicht unter der Kontrolle der Systemträger ist. Die Systemträger bis hin zum EZB-Präsidenten werden vielmehr darüber kontrolliert.

        Ich stimme mit Ihnen völlig darin überein, dass die Zerstörung eines (schlechten) bestehenden Systems nicht Selbstzweck sein kann, d.h. dass dadurch automatisch ein besserer Zustand herbeigeführt werde. Weiterhin propagiere ich nicht, die bestehenden gesellschaftlichen und staatlichen Strukturen zu zerstören. Wenn Sie das aus meinen Überlegungen herausgelesen haben, muss ich mich unklar ausgedrückt haben und versuche zukünftig genauer zu formulieren.
        Den Weg Putins folgen kann nur, wer die Macht hat zu gestalten. Zeigen Sie mir im derzeitigen Politbetrieb in Deutschland jemanden mit Aussicht auf Regierungsbeteiligung, der gewillt ist und die Statur hat, den langen Kampf um die Befreiung vom Schuldgeldsystem zu beginnen. Die einzige Partei, die das im Programm hat, ist die Deutsche Mitte. Und von deren Existenz wissen kaum mehr als eine Handvoll Menschen in diesem Land, übertrieben gesprochen. Von den übrigen wird niemand in diese Richtung agieren, es sei denn, er wird gezwungen. Und Zwang im hier gemeinten Sinn des Wortes ist politischer Druck. Nach Aussagen Hörstels stehen hinter seiner Partei „kleine Oligarchen“, wie er sie nennt, d.h. mittelständische Unternehmer mit einstelligen Milliardenvermögen, die bei einem kommenden Systemcrash viel zu verlieren haben. Solche Menschen meinte ich u.a. mit der kritischen Masse, denn diese können einen gewissen Druck ausüben, um Politik zu verändern, nicht ich bei meinem Gang zur Wahlurne. Ich weiß schon seit Jahren von Bundesbankern, die längst über Vollgeldsysteme reden und fertige Konzepte haben. Wird darüber öffentlich debattiert? Wird im Geheimen die große „Wende“ von unserer Regierung vorbereitet? Oder wird mangels Perspektive oder als Auftrag einfach „weiter so“ gemacht? In einem anderen Post hatte ich mich dazu geäußert, dass es schwierig sei, aus Merkels Volten wirklich schlau zu werden, selbst wenn man Ereignisse festmachen könne, die zu ihren Wendungen geführt haben. Aber Merkel als Terminatrix des Schuldgeldsystems, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Und wenn das „weiter so“ nicht mehr funktioniert, weil die, die es durchführen sollen, sich weigern, auch dann wird politischer Druck ausgeübt. Ich rede nicht von brennenden Autoreifenbarrikaden und fanatisiertem Mob.

        • Analitik sagt:

          Schauen Sie, was Sie schreiben:
          „Zeigen Sie mir im derzeitigen Politbetrieb in Deutschland jemanden mit Aussicht auf Regierungsbeteiligung, der gewillt ist und die Statur hat, den langen Kampf um die Befreiung vom Schuldgeldsystem zu beginnen.“

          Und dann:
          „Ich weiß schon seit Jahren von Bundesbankern, die längst über Vollgeldsysteme reden und fertige Konzepte haben.“

          Merken Sie etwas?

          • Gunvald Larsson sagt:

            Dass es in Deutschland fähige Menschen gibt, unterschreibe ich sofort. Dass diese fähigen Menschen sinnvolle Konzepte entwickeln auch. Dass daraus politisches Wollen entsteht, kann ich mir auch vorstellen. Dass aber aus diesem Wollen bei der derzeitigen Aufstellung unserer Politikdarsteller auch ein Handeln wird, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

            Da bin ich Anhänger des Peter-Prinzips: „In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen.“

            Sollte aber ein Ereignis eintreten, dass zu einem raschen Handeln zwingt, dann wiederum kann ich mir durchaus vorstellen, dass schnell und ohne zu zögern Dinge installiert und umgesetzt werden, von denen ich derzeit nur träumen kann. Von Menschen, die im Augenblick wahrscheinlich fast niemand kennt. Meinten Sie das mit dem, das ich merken solle?

            • Analitik sagt:

              Sie widersprechen sich. Auch jetzt wieder. Der Politik sprechen Sie Handlungswillen ab, aber Sie kennen Bundesbanker, die schon fertige Vollgeldpläne in der Schublade haben. Nun fallen Bundesbanker aber nicht vom Himmel, sondern werden von der Politik ernannt. Wie ernennt in Ihrem Weltbild eine handlungsunfähige und handlungsunwillige Politik passende Bundesbanker, die radikale Reformen des Finanzsystems ausgearbeitet und fertig in der Schublade liegen haben und nur auf das Startsignal warten, um diese Reformen umzusetzen?

              • Gunvald Larsson sagt:

                Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten:
                1. Unsere politische Führung verstellt sich ganz passabel und bereitet im Geheimen das Gegenteil von dem vor, was sie tagtäglich praktiziert.
                2. Nachrangige Funktionsträger verstellen sich ganz passabel und bereiten im Geheimen das Gegenteil von dem vor, was die Topebene tagtäglich praktiziert.

                Da ich den Artikel über den Bundesbanker und das Vollgeldsystem in der Schublade schon vor Jahren gelesen habe und mich auch an den Namen des Mannes nicht mehr erinnere, kann ich nicht prüfen, ob der Mann immer noch bei der Bundesbank beschäftigt ist oder vielleicht nach Veröffentlichung des Vorhandenseins der Schubladenpläne seinen Abschied nehmen musste. Bundesbanker zu sein, bedeutet ja nicht, eigene Gedanken veröffentlichen zu dürfen ohne Konsequenzen befürchten zu müssen, wie im Falle Sarrazin deutlich wurde.

                Der Vorwurf, ich widerspreche mir, trifft ja nur dann ins Schwarze, wenn die erste Möglichkeit zuträfe. Daher ziehe ich mir diesen Schuh nicht ohne Widerspruch an. Falls aber die erste Möglichkeit sich als wahr herausstellen sollte, ziehe ich vor diesen Herrschaften meinen Hut und leiste öffentlich Abbitte (zumindest wenn das Ergebnis der Heimlichkeit nicht noch schlimmer wäre als das Offensichtliche).

  32. Hausfrau sagt:

    Habe gerade den „Merkel“-Artikel vom 1.8.2016 gelesen.
    Ja, da ist viel begriffen.
    Auch wenn dieser Blog sehr abstrakt machtpolitisch und geopolitisch und russophil orientiert ist – ich werde hier bestimmt dieses Jahr öfters reinlesen.
    Denn ich erwarte mir von 2017 dichteste Nebelschwaden über den tatsächlichen Vorgängen (wirtschaftlich und politisch), wobei punktuell von Kampfhunden immer mal wieder eine Wurst rausgezogen wird, deren Umfeld und Herkunft aber nicht eruiert werden kann.
    Die vielen politischen Fraktionen, die in D absehbar sind, werden sich in der Öffentlichkeit mit viel Rechtsstreit beharken, und es wird dabei voraussichtlich viele Opfer geben (Arbeitsplatzverlust, Einkommensverlust). Im schlimmsten Fall wird sich die Zuordnung von Unternehmen zu Parteiaffinitäten sehr verschärfen.
    Bestimmt werden Steuern weiter angehoben werden (Grundsteuer ist so gut wie sicher), Trumps Idee „laßt das Geld qua Jobs zu den normalen Leuten kommen, indem Unternehmen wenig besteuert werden“ wird in Europa so schnell keine Nachahmer finden.

  33. z.nation sagt:

    Meine Vision:

    -Totale Demokratie, echte Anarchie, einer von hundert-
    Ein Gesellschaftsmodell muss robust gegen Einflußnahme von Außen geschützt werden. Kreidefresser und Karrieristen unterwandern jede demokratische gesellschaftliche Bewegung und mißnutzen diese dann für ihre Interessen. Wahre Demokratie ist es, wenn ALLE Betroffenen über ihre Schicksal selbst bestimme können. Hierbei gibt es eine natürliche Grenze, bis zu der das effektiv funktionert. Die Drunbar-Zahl von 150 Menschen, die jeder im Mittel sein persönliches soziales Umfeld nennt, ist unverrückbar durch unsere Natur gegeben. Ein Gesellschaftsystem muss dem rechnung tragen. Die Idee:
    Menschen treffen sich in kleinen Gruppen zu -sagen wir- 100 Menschen und suchen eine Lösung für ein Problem. Ist diese irgendwann gefunden, so wählen sie einen aus ihre Mitte aus, der ihre Lösung vertitt. Nun trifft sich dieser „Eine“ mit anderen „Ausgewählten“ von ebensolches Basisgruppen. Diese erläutern nun wiederum die Positionen ihrer Gruppen und suchen einen Konsens. Ist eine Entscheidung getroffen, möglicherweise nach erneuter Rückkopplung mit der Basis, so wird wieder einer aus dieser Gruppe ausgewählt, der nun den Willen von 100*100 Menschen präsentiert. In der nächsten Iteration sinr dann schon 100^3 Menschen beteiligt, nach der 4. 100 Millionen.
    Die Vorteile: obwohl es mitunter lange dauer kann, bis eine Entscheidung getroffen ist, so wird eine gefundene Entscheidung die Weisheit vieler und nicht die Dummheit weniger repräsentieren, sie wird effektiv und einfach sein, weil jeder sie versteht. Sie deshalb lange Bestand haben, was eine längere Debatte rechtfertigt.
    Weiterhin wird es schwer sein, diese System zu Unterwandern, weil die „Ausgewählten“ sich direkt ihrer Gruppe und damit ihrem persönlichen Umfeld gegenüber verantworten müssen. Pseudoexperten, die die Menschen verblenden und sich hinter ihrem Titel verstecken, werden es scher haben, weil die Hierarchie flach ist und dadurch ein horizontales Interesse vieler gibt, über das man sich nicht so einfach wie in der Repräsentativen hinwegsetzen kann.
    Ich erhebe keine Anspruch auf totale Wahrheit, ich will, dass Alternativen gedacht werden, um Wege zu finden. Meinen Ansatz halte ich hierfür zielführend.

    • Paleene sagt:

      Hallo z.nation

      Danke für die Idee. Sie gefällt mir auf den ersten Blick recht gut, gibt sie mir doch Antwort auf die Frage, wie ein „Räte-System“ funktionieren könnte.
      In der Frage, wie hochkomplexe bzw. übergeordnete Themen in dem von Ihnen vorgestellten System sinnvoll entschieden werden können, bin ich allerdings unsicher.

  34. FarEast sagt:

    Das ist keine eigene Prognose, nur eine Frage an die, die beisher geantwortet haben. Die jetzt an die russsische Grenze verlegten militärischen Einheiten – was wird daraus? Zu wenig, um Russland wahrscheinlich ernsthaft zu gefährden, nicht aber, um einen Zwischenfall zu inszenieren. Die Entscheidungen Obamas letzter Amtstage sind dermaßen erratisch, die Neocons winden sich und jeder ihrer Versuche wird sofort als Unsinn enttarnt und vergräßert die Schmach. Was wird das dort gerade?

    Ebenfalls keine Prognose, aber ein Hinweis zu Ideen für Lösungen. Vor ca. 30 Jahren hat Esther Vilar ein Buch geschrieben: Die 25-Stunden-Woche. Ich glaube, es hatte sogar ein Vorwort von Oskar Lafontaine. Sie beschäftigt sich, etwas vereinfacht, darin mit der fortschreitenden Technisierung, die viele Arbeitsprozesse vereinfacht und weniger von den Arbeitern fordert. Gleichzeitig gibt es ein mehr an Arbeitern: manche, die auf Grund der Technologisierungentlassen werden, suchen Arbeit; Frauen, die es vielfach aus der häuslichen Sphäre gezogen oder getrieben hat. Arbeitsplätze werden knapper. Vilar überlegt, was man mit diesem Umstand anfängt. Ihr Entwurf ist das Gegenteil von dem Weg, den der Neoliberalismus gegangen ist. Sie plädiert für eine 25-h-Woche. Eine Verkürzung der Arbeitszeit bringt den Menschen mehr Freizeit, sie hätten Zeit, sich mit kreativen Dingen zu befassen. Das Gehalt wäre niedriger, aber da heute meist beide Ehepartner arbeiten, würde sich das wieder ausgleichen. Natürlich müsste man den Menschen auch etwas geben, sprich: die Köpfe mit etwas füllen, damit sie mit ihrer Freizeit etwas anfangen können. Im Gegenzug könnte man damit aber eine höhere Beschäftigung erzielen, und nicht zuletzt käme es der Gesundheit der Menschen entgegen.

    Wenn man sich ansieht, wie es gekommen ist, ist etwa genau das Gegenteil eingetreten. Die, die bezahlte Arbeit haben, schuften Überstunden, ruinieren die Gesundheit und leben in ständiger Angst vor dem Jobverlust; die die keine Arbeit haben, machen sich kaputt bei der Suche danach, durch die prekäre Situation und die staatlichen Repressalien. Vilars Idee ist natürlich sehr idealistisch und könnte tiefer sein. Aber die Grundidee leuchtet unmittelbar ein, und man fragt sich: warum eigentlich nicht?

    Ich denke, dieses Buch sollte wieder bekannt und diskutiert werden. Ein Beitrag zu positiven, die Lage verbessernden Ideen. An wem es scheitert, wissen wir. Aber jede gute Idee wurde von Leuten eingeführt, die gesagt haben: Warum nicht mal so? …

    • Analitik sagt:

      „Vilars Idee ist natürlich sehr idealistisch und könnte tiefer sein. Aber die Grundidee leuchtet unmittelbar ein, und man fragt sich: warum eigentlich nicht?“

      Im Rahmen des kapitalistischen Systems nicht umsetzbar. Auch nicht in einzelnen Staaten, solange drumherum der Kapitalismus noch blüht. Die Sowjetunion hatte so etwas ähnliches. Zwar keine 25-Stunden-Woche, aber äußerst lockere Arbeitsbedingungen, die auf eine 25-Stunden-Woche hinausliefen, wobei der Rest der offiziellen Arbeitszeit mit Spielen, Party, Schlafen, Stricken und anderen Freizeitaktivitäten auf der Arbeit verbracht wurde.

      Im Rahmen eines neuen Systems werden wir aber gut und gerne auf die beschriebene Lösung kommen. Der Übergang muss überall etwa zeitgleich stattfinden, zumindest was die großen geopolitischen Kräfte anbelangt. So wird es auch kommen. Und wer nicht zu alt ist, wird das noch persönlich erleben.

      • Strukturdenker sagt:

        @Analitik
        Warum sind die genannten wirtschaftlichen Ansätze nicht längst realisiert? Lange genug bekannt sind sie ja wohl.
        Ergänzend die Frage, aus welchen Ursachen und wie Gestalt ein Systemübergang stattfinden wird ?

          • kein Plan sagt:

            Ich gehe mit den Aussagen in beiden verlinkten Texten voll mit Dir.
            Die materiellen Bedingungen für ein Gesellschaftssystem jenseits der Klassengesellschaft sind schon lange vorhanden,was fehlt sind die geistigen Bedingungen bei der Masse der Bevölkerung.
            Es ist eben wichtig sich mit Fragen der Politik und Ökonomie zu beschäftigen,da ansonsten keine Lösungen erarbeitet/umgesetzt werden können.
            Die ganze Breitseite der von Dir oft genug genannten Desinformationen dient nur dem Systemerhalt,nichts anderem.Es geht um einen zeitlichen Aufschub,verhindern wird der Änderungen aber nicht.
            Die Widersprüche zwischen Produktionsbedingungen und Produktivkräften werden immer deutlicher!

            Karl Marx befasste sich im September 1859 mit einem Parlamentsbericht über Bevölkerung, Kriminalität und Armut in Großbritannien. Marx schreibt: „Die Übersichtstabelle über die Anzahl der Armen … welche in England und Wales in den verschiedenen Armenhausbezirken und Pfarrgemeinden unter Aufsicht von lokalen Armenbehörden Unterstützung erhalten, beginnt mit dem Jahr 1849…“ Karl Marx, MEW 13, 491.
            Man kann diese Zahl der Fürsorgeempfänger Mitte des 19. Jahrhunderts mit den heutigen Sozialhilfeempfängern vergleichen.
            In den zehn Jahren von 1849 bis 1959 blieb die Zahl der offiziell Armen in England fast konstant bei einer Million Menschen, rund 5 Prozent der damaligen Bevölkerung.
            Die Zahl der offiziell Armen war also damals geringer als die Zahl der offiziell Armen heute.

            Man kann das als „sozialen Fortschritt“ ansehen, dass die heutige Staatsbürokratie mehr Menschen als arm anerkennt, als die Bürokraten des 19.Jahrhunderts.
            Man kann aber auch das damalige Urteil von Karl Marx bekräftigen: „Es muss doch etwas faul sein im Innersten eines Gesellschaftssystems, das seinen Reichtum vermehrt, ohne sein Elend zu verringern …“ (K. Marx, MEW 13, 492)

            Man beachte die wesentlich höherer Produktivität heute.da bleibt einem die Spucke weg.

            • Analitik sagt:

              Es ist menschlich. Menschen bauen Hierarchien, das ist so, das kann nicht anders sein. In der Hierarchiepyramide sind Macht und Wohlstand ungleich verteilt. Das ist so. Das ist schon bei allen Tieren so, wir sind keine Ausnahme.

              Man kann das nicht ändern. Man muss das berücksichtigen. Im Idealfall muss man das geschickt nutzen, um die negativen Auswirkungen dieses Naturgesetzes auszuhebeln. Darüber zu schreiben steht auf der To-Do Liste. Kann allerdings noch dauern. Wer des russischen mächtig ist, kann hier vorbeischauen: http://ivan-mosk.livejournal.com/

              • kein Plan sagt:

                Nun ja,dann muss die antwort lauten:

                Keine Macht für jeden und beseitige alle Möglichkeiten das sich einige wenige auf Kosten der Mehrheit Berreichern können.

                Wenn wir diesen Zustand erreichen wollen,müssen wir Besitz Vergesellschaften und die Produktion,unser Zusammenleben selbstbestimmt organisieren.

                Das wie ist die Frage und die stellt sich mit Verweis auf die Millionen Besitzstandwahrer akut.Ich meine ,es hält sich jeder Häuslebauer für Priviligiert und hat Angst vor einer Enteignung.Totaler Quatsch ,aber so tief Indoktriniert das man kaum dagegen ankommt.
                Die gehen eher bis zur Vollständigen Zerstörung der Biosphäre/Ökossphäre ihren Weg innerhalb der Besitzstandswahrenden Klassengesellschaft.
                Ohne die breite Masse ist kein Weg aus dem Dilemma möglich.
                Was fehlt ist Bildung,Wissen und die Fähigkeit aus der Geschichte zu lernen um Fehler nicht zu wiederholen.

                Dann warte ich mal auf den Artikel von Dir zum Thema Heirarchien.Bin gespannt wie ein Flitzbogen!
                Bin ich wegen des von mir beschriebenen Pessimist? Nein bin ich nicht.
                Die Widersprüche innerhalb dieser Gesellschaftsordung werden sie sprengen.Man muss nur Vorkehrungen treffen,das sich das Murmeltier nicht täglich grüßt.

              • zeitzeuge sagt:

                Für mich sieht es so aus, dass Sie sich mit Ihrem Artikel beeilen müssten, um nicht von der Realität eingeholt zu werden: https://www.theguardian.com/us-news/2017/jan/14/trump-suggests-he-may-drop-russia-sanctions-if-moscow-helpful

                Hoffentlich ist Trump kein trojanisches Pferd, denn genaugenommen hat die USA gerade zwei Präsidenten.

    • Memelbräu sagt:

      „Die jetzt an die russsische Grenze verlegten militärischen Einheiten – was wird daraus?“

      Mittlerweile glaube ich, dass das ganze Militär nicht gegen Russland, sondern gegen Europa gerichtet ist. Quasi als Vorsorge, damit sich Europa nicht zu sehr an Russland kuschelt.

      Oder alternativ, dass der gute Ami im Fall prekärer Notsituation innerhalb europäischer Staaten direkt „Hilfe“ anbieten kann.
      Vergleiche hierzu „humanitäre“ Hilfe durch US Marines in Haiti.
      Zitat FAZ:
      „Spät, aber nicht zu spät sind die Amerikaner eingetroffen: Die Regierung Haitis hat Washington das Kommando im eigenen Land übertragen. Nun versuchen die „Marines“, Ordnung in einem von Not gezeichneten Land zu schaffen.“
      http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/amerikanische-hilfe-in-haiti-die-marines-uebernehmen-1912413.html

      • Hans aus Olb sagt:

        @memelbräu

        Da hast Du sehr wohl recht.
        Das ins Baltikum verlegte US- Militär -und unseres- stellen de facto Besatzungstruppen dar, damit z. B. Situationen wie in Moldawien frühzeitig unter Kontrolle gebracht werden können.
        Das dürfte die Hauptaufgabe sein. Daneben natürlich Aufklärungs- und Spionagestandorte und eine Logistik- Infrastruktur, die es erlaubt, in angrenzende Länder *bei Bedarf* (z. B. einer farbigen Revolution) militärisches Material u.a. in kürzester Zeit zu verlegen.

        Was ich so nicht wusste: Die derzeit via Bremerhaven nach dem Baltikum verlegten US- Truppen sind nicht im Rahmen eines NATO- *Mandats* dort? Wenn das stimmt, sagt das viel über das Vertrauensverhältnis der Amerikaner zu den europ. *Verbündeten*.

  35. Analitik sagt:

    Hier noch eine nachgeschobene Prognose:
    MH 17 wird benutzt werden, um die Ukraine zu treten. Vielleicht wird die Ukraine sogar politisch explodiert, mit MH 17 als Zünder.

    • Wer sollte denn die arme UA noch treten wollen? Und ausgerechnet mit MH17? Die haben doch genug Antisemiten, das MAUP, Nazis. Das reicht doch Jahrzehnte zum Kompromittieren der UA! Eher wird man die UA einfach vergessen, die Krim vergessen, den Bürgerkrieg und alles andere auch, so wie die Nazis in Kroatien, Litauen und die Schwulenprogrome in Georgien.

      • Analitik sagt:

        Die Nazi-Minderheit ist zusammen mit nazifreundlichen Oligarchen (die im Kern prinzipielnlos sind, im Moment liegen sie mit Faschisten im Bett) an der Macht in der Ukraine. Das wird man nicht vergessen. Das wird man so nicht lassen. Diese Hunde werden getreten und verjagt werden. Ausgerechnet MH 17 eignet sich perfekt dafür, weil die aktuelle ukrainische Spitze mit verantwortlich ist. Ein perfekter Anlass, um das System zu sprengen.

        • Spökenkieker sagt:

          „weil die aktuelle ukrainische Spitze mit verantwortlich ist“
          Möchten/können Sie das konkretisieren?. Wenn die Ukrainer verantwortlich sind und man die MH17-Wahrheitsbombe hochgehen läßt, wird der Bombensplitterregen doch wohl auch über Berlin und Den Haag niedergehen?
          Möglicherweise bringt er dann auch die Munition zur Explosion, die man für den Kampf gegen die eigene Bevölkerung bereitliegen hat (Staatsmedien wie ARD-ZDF, Spiegel, Süddeutsche Zeitung).

  36. lex sagt:

    Sarah Wagenknecht und Oscar Lafontaine erfahren unerträgliche Anfeindungen in der Partei Die Linke. Es gibt dann drei Szenarien:
    1) Sie gründen eine neue Partei und sammeln noch weitere Freigeister auf. In die neue Partei kann. Jemand mehr eintreten ohne Offenlegung seiner sämtlichen facebookdaten. Damit soll verhindert werden, dass die Partei ähnlich wie alle anderen von Spitzeln, Trollen oder Idioten wie den Antideutschen uterwandert werden.
    2) Sie ziehen sich zurück und Sarah Wagenknecht wird schwanger. Dann müssen wir 25jahre warten um den Schaffer einer neuen Weltordnung zu begrüßen.
    3) sie schaffen es irgendwie ala Jeremy corbyn die Linke zu entmüllen und Die Linke ist dann deutlich wahrnehmbar für alle die einzige wählbare Partei.

    Zu den USA: hier wird deutlich erkennbar das Frieden und Annäherung an Russland die bessere Option ist. Das ruft ein Umdenken von vielen Europäern und weiteren US-Amerikanern hervor. Langsam beginntveine Bewegung die sich fragt wer den alle belogen und manipuliert hat.
    Einige der verantwortlichen in den Medien werden zu Rechenschaft gezogen. Das schürt Ängste beim Rest die dann beginnen ehrlicher zu schreiben. Dadurch wird etwas langsam in gang gesetzt, was mit der Verhaftung aller Lügner in den Medien weltweit sowie dem gesamten korrupten und kriegsverbrecherichen Politikern endet. Am Ende werden alle ein 1789 2.0 fordern. Unsere Kinder und Enkel werden u s fragen wie wir so blöd sein konnten den ganzen Stuss zu glauben.
    So in etwa: Echt ihr hattet so viele Arbeitslose? Und die anderen mussten ganz lange arbeiten? Aber das macht dich gar keinen Sinn.
    Und ihr habt das mit Friedensmission geglaubt. Aber so dumm kann doch keiner sein.

    • Analitik sagt:

      „Unsere Kinder und Enkel werden u s fragen wie wir so blöd sein konnten den ganzen Stuss zu glauben.
      So in etwa: Echt ihr hattet so viele Arbeitslose? Und die anderen mussten ganz lange arbeiten? Aber das macht dich gar keinen Sinn.
      Und ihr habt das mit Friedensmission geglaubt. Aber so dumm kann doch keiner sein.“

      Ja, das wird so sein.

      Dass Sie Wagenknecht und Lafontaine als die einzigen möglichen (und überhaupt als) Schaffer einer neuen Weltordnung wahrnehmen, ist witzig.

    • Bleibe besser Unbekannt sagt:

      Der Zug für eine neue Partei ist seit 10 Jahren abgefahren. Der letzte liberale Versuch war 2006, bis Ende 2009 stimmte die
      Richtung noch, danach wurden durch neue Mitglieder gewünschte Richtungen in die Partei getragen. Wie soll sich eine Partei mit ca. 3000 Mitglieder, das ist etwas die Grenze ab der eine öffentliche Aufmerksamkeit erreicht wird gegen Übernahme auch staatlicherseits schützen? Die Dienste stellen 600 Personen ab was ja nicht außergewöhnlich viel ist und damit ist jeder 5. ein Agent.
      Prognosen habe ich keine.
      Hoffnung schon, dies betrifft aber Geld im allgemeinen und dauert mindestens 5 Jahre. Ein Umdenken im Kopf geht halt nicht schneller ist eher ein schleichender Prozess. Wurde oben ja auch schon angesprochen. Die Irrationalität, das Geld als Vorrat mehr wird sollte die nächsten Jahre aus den Köpfen verschwinden. Jeder angelegte Vorrat ist mit Schwund verbunden, eine Naturweisheit die jeder versteht nur beim Geld soll dies nicht gelten, geradezu absurd. Ebenso die verklausulierten Geldwünsche, erst wenn verstanden wird, das nicht Geld gewünscht wird sondern eine Hose, eine Jacke, ein Fahrrad, ein Auto oder auch ein Haus meinetwegen auch ein Leben ohne Mangel, dann wäre die Menscheit bereit sich vom Fetisch Geld zu lösen, nicht vorher. Ich schätze in 20 Jahren könnte man soweit sein.

  37. hajo sagt:

    Etwas erstaunt bin ich über die bisherigen Prognosen/Kommentare in der Hinsicht, dass das Internet fast nicht genannt wird. Immerhin ist meiner Einschätzung nach das Internet die Wurzel des jetzigen „Aufmuckens“ vieler ehemals Schlafenden.
    Die alternativen Berichterstattungen und Analysen von Vorfällen haben zu dem geführt, was die Eliten nun als „False-News“ etc. deklarieren. Dies ist der erste Schritt einer Gegenwehr bei dem es nicht bleiben wird.
    Meine diesbezügliche Prognose für 2017:
    Die Eliten werden einen massiven Kampf gegen das Internet führen, bis zur Einschränkung der Information. Natürlich wird hiervon auch die Wirtschaft (Online-Kauf) betroffen sein, aber das Ziel ist der Machterhalt der Eliten.

    • Analitik sagt:

      Die Einschränkung der Information im Internet ist schon längst systematisch umgesetzt.

  38. Hausfrau sagt:

    Noch eine Vorhersage: der 3. Weltkrieg wird 2017 mit Sicherheit NICHT ausbrechen.

  39. Kasperletheater Politik sagt:

    Was mich wundert ist, dass die Meisten hier nur das übliche Kasperletheater -Analitik nennt es Zombiescheiße – auf dem Schirm haben.
    Ist schon komisch, dass der Blick so wenig über den Tellerrand hinaus geht.
    Was traut ihr zum Beispiel der Keshe-Foundation zu? Die haben Weltfrieden auf dem Plan stehen! Zu uninteressant oder unglaubwürdig?
    Ich prognostiziere für 2017
    – den Beginn der Durchsetzung des Weltfriedens auf Basis neuer Technologien. Den Anfang sehen wir möglicherweise schon darin dass die Ami Flugzeugträger zu Hause sind.
    – Einzug von freier Energie mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen für die derzeitigen noch Machthaber.
    – Beginn des Zusammenbruchs derzeitiger Machtstrukturen auf allen Ebenen und Aufbau autonomer, lokaler Verwaltungsstrukturen (Permahöfe, Familienlandsitze nach Anastasia).
    – Beginn von Zusammenbrüchen der Großindustrien und den wieder auf blühen lokaler Industrie und Handwerks.
    Das alles wird holprig und Schritt für Schritt aber ohne ganz große Katastrophen gehen.
    Natürlich wird das Imperium nicht einfach so verschwinden und nochmal alles „in den Endkampf“ werfen.
    Es wird auch von uns selber abhängen wie es abläuft. Nämlich davon wie viel Aufmerksamkeit und damit Macht wir dem Imperium und seinem Kasperletheater noch zu gestehen.

    • Hans aus Olb sagt:

      Zitat @KasperletheaterPolitik:

      „Was traut ihr zum Beispiel der Keshe-Foundation zu?“

      Ich persönlich: Nichts. gar nichts. schlimmste *Zombischeiße*.

      „Freie Energie“: Naja, Tesla kann nix mehr dazu sagen, Victor Schauberger scheint aber auch out, Keshe ist jetzt in. Neuer Wein in alten Schläuchen…!

      „Permahöfe“: permakultur soll bedeuten, permanent Agricultur, selbsterhaltendes, angeblich äusserst produktives (Kreislauf)System der Nahrungserzeugung. Einrichten, laufenlassen mit kleinen Nachsteuerungen. Es hat aber noch keiner den Beweis der Überlegenheit dieses Systems angetreten. Die Pioniere der Permakultur, z.B. Bill Mollison, haben letztlich ihr Geld mit Seminaren für ihre Jünger, Design`s für überzeugte Gutmenschen und mit Büchern verdient und eben nicht mit permakultur-erzeugten Produkten. Sepp Holzer als Vertreter aus dem deutschen Sprachraum ebenso, zusätzlich zu seinen Tricksereien (Überbordender Maschineneinsatz, Klärschlammverwendung usw).

      „Familiensitze nach Anastasia“: ökologisch orientierte Klein- und Kleinsthofprojekte, *Gartenstädte* etc.; diese Ideen sind alles andere als neu. Leberecht Migge, Max Karl Schwarz, Friedrich Schaub u.v.a. haben da in D. Pionierarbeit geleistet, auch immer mit einem Gesellschafts(teils:-utopischen) Hintergrund. Ohne Esotherik (das verstehe ich z. B. bei den Demetern nicht; ich habe an sich hohe Achtung vor deren Konzepten, kann aber mit dem R. Steinert null anfangen), wenngleich tws. auch bestimmt durch bestimmte Weltanschauungen, z. B. lehnten einige dieser Pioniere Tierhaltung ab.

      Solche alten Ideen aufzugreifen, ist allerdings aus meiner Sicht lobens- und wünschenswert, ebenso sie weiterzuentwickeln. Eine ökologische, intensiv- gärtnerische Landwirtschaft wird z. B. immer auch Permakulturelemente beinhalten müssen (hat sie eigentlich schon immer, es wurde nur nicht so genannt, vergleiche mit den Kompost- Konzepten von Migge). Aber mit *Siebenstern- Methoden nach Anastasia* und ähnlichem Unfug kommt man echt nicht weiter, das verschleiert den Blick auf altbewährtes und setzt auf schamanistische Konzepte, wahrscheinlich aus Marketinggründen.

    • Der kleine Prophet sagt:

      Thesen vom Zusammenbruch sind gefährlich, auch schön hier zu lesen: http://analitik.de/2016/11/05/gefaehrliche-gedanken/

      Was wir denken und welche Welt wir uns vorstellen, hat Auswirkungen. Darum gibt es diesen Krieg um unsere Köpfe und Herzen.

      Zu esoterischen oder „neuen“ Technologien:
      Ich finde die Skepsis der „normalen“ sehr berechtigt.
      Hier ist viel verborgen und vielleicht noch schwerer durchschaubar als in der „normalen“ Welt.
      Hier gilt es mindestens so genau hinzuschauen.

      Die Keshe Foundation kennt nach meinem Verständnis ein paar „neue“ Techniken, bauscht das aber um Größenordnungen auf.
      Zu den energetischen Techniken wurde mir gesagt, daß sie ohne Modifikationen das Herz eher verschließen. Vorsicht, bitte.

  40. Spökenkieker sagt:

    Der Blog-Herr war mit meinem ersten Post (9.Jan, 10h37) etwas dissent, ich würde daher gerne ein paar Gedanken nachschieben. Eine Kriegsprognose zum Jahresbeginn 1914 wäre ebenso unglaubwürdig gewesen. Gewiß, es gab politische Spannungen, aber die gab es die Jahre zuvor auch. Und war nicht immer alles gutgegangen? Sachlich-analytische Prognosen sind aber sinnlos, wenn einige Strippenzieher auf einen Krieg hintricksen (siehe neuere Literatur zum Ausbruch des WK1: Die Schlafwandler, Sie wollten den Krieg).
    Desgleichen gilt für den WK2, der hätte sich nicht zu einem Weltenbrand entwickeln müssen, siehe z.B. Nikolay Starikov (Wer hat Hitler gezwungen, Stalin zu überfallen?).
    Die Sniper-Schüsse auf dem Maidan, die den Bügerkrieg auslösten, fallen in dieselbe Kategorie, sind ebenso nicht prognostizierbar.
    Gleiches gilt für meine Doomsday-Prognose. Es muß nicht so kommen, aber es kann. Dann nämlich, wenn sich einige Strippenzieher länderübergreifend dazu entschlossen haben, das Moslem-Problem Europas gewaltsam zu lösen. Vielleicht hat der Tanz 2016 nur deswegen nicht begonnen, weil die „Syrien-Sache“ noch am laufen war? Auslöser dazu gibt es viele: 911-Wahrheitsbombe, Terroranschläge (egal ob real oder gefaked), Finanzkrise…
    Im übrigen gilt immer noch der Spruch des weisen Jedi-Ritters Yoda: „Die Zukunft – schwer zu sehen sie ist!“

    =======================================

    Ich habe diesen interessanten Blog leider erst vor wenigen Wochen kennengelernt und habe daher auch keine Kommentare zum Artikel „Das Flüchtlingsrätsel“ abgegeben. Ich möchte dennoch etwas dazu sagen. Bereits zum Jahreswechsel 2014/2015, also etwa ein halbes Jahr bevor der Asylanten-Tsunami losbrach, waren in den hiesigen Gratis-Werbezeitungen seltsame Grußworte der Lokalpolitiker zu finden. Aus einer Vorahnung heraus habe ich diese Zeitungen aufbewahrt. Hier einige Auszüge:

    Sonntagsnachrichten Altmark-Ost
    Landrat Wulfänger 04.01.2015
    „Durch die sicherheitspolitische Lage in der Welt flüchten viele Menschen aus ihrer Heimat. Das führt natürlich auch dazu, dass viele dieser Flüchtlinge nach Deutschland kommen und auf unsere Hilfe angewiesen sind. Die Voraussetzungen für die Ankommenden wurden und werden geschaffen. Hierbei gilt es, vieles zu bedenken. Vor allem die Kinder sind es, die unserem Schutz bedürfen. Ich bin froh, dass wir in einem Land leben in dem es keine kriegerischen Auseinandersetzungen gibt. Wir sollten bedenken, dass wir der Hilfe die wir heute geben, vielleicht irgendwann einmal selbst bedürfen könnten.“
    (original abgetippt, inkl. Zeichensetzung!)

    Generalanzeiger Altmark-Ost 24.12.2014
    Oberbürgermeister Schmotz (Stendal)
    „Lassen Sie uns gemeinsam das Kommende anpacken und realisieren, ohne dabei die Menschen die unsere Hilfe benötigen zu vergessen. Unterstützen Sie die Integration von Menschen die zu uns kommen. Die vor Gewalt und aus Lebensgefahr fliehen müssen und bei uns ihre letzte Zuflucht erhoffen. Ihnen gegenüber müssen wir eine Willkommenskultur leben, sie solidarisch und tolerant in unsere Gesellschaft aufnehmen.“

    Generalanzeiger Altmark-Ost 04.01.2015
    Oberbürgermeister Schmotz (Stendal)
    „In unserer Stadt leben neben den Altmärkern auch Menschen verschiedener Nationen und unterschiedlicher Herkunft tolerant und solidarisch miteinander. Die gewaltsam ausgetragenen Konflikte in der Welt lassen einen wachsenden Zustrom an Flüchtlingen auch in unserer Region erwarten. Diese Menschen sind unschuldig Verfolgte, sind auf der Flucht und benötigen unseren Beistand und unsere Hilfe zum Überleben. Wir wollen dafür sorgen, dass neben Unterkunft und Ernährung auch die Integration in unsere Gesellschaft ihnen hilft, diese für uns unvorstellbare Situation der Verfolgung, der permanenten Bedrohung ihres Lebens ertragen zu können.“

    Passend dazu gab es Artikel zu Integrationsprojekten von Migranten, kein Wort jedoch zu Problemen oder Kosten. Kein EINZIGES Wort auch zu späteren Abschiebungen. Die oben genannten CDU-Provinzlinge haben sich das nicht selber ausgedacht, die sind instruiert worden.

    Alle Narrative, die ganze Propagandakampagne waren also schon Ende 2014 ausgearbeitet: Willkommenskultur, Integration, schutzbedürftig, unschuldig Verfolgte, arme Kinder…

    Offenbar haben Blut-Angie und ihre unterwürfige Entourage tatsächlich geglaubt, dass haufenweise nützliche Facharbeiter kommen, die man integrieren kann.

    Erinnert sei hier auch an den BAMF-Werbefilm: https://www.welt.de/politik/deutschland/article145792553/Der-Werbefilm-fuer-das-gelobte-Asylland-Germany.html
    Zitat aus dem Artikel:
    „2014 ließ das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Film drehen, der das Asylverfahren in Deutschland bewirbt. Ein realitätsferner Clip. Eine neue Version versucht es jetzt mit Abschreckung.“

    Genau dieses Totalversagen, werter Analitik, lässt mich an einem guten Ausgang der Dinge zweifeln, was dann zwangsläufig zu einer Doomsday-Prognose führt.

    • Analitik sagt:

      Das alles hatten wir doch schon hier im Blog, auch den „Werbefilm“ des BAMF. Jede Behörde hat Werbefilme. Wie sollte ein Werbefilm des BAMF denn sonst aussehen? Dieses ungelenke Stück ist das, was sich Bürokraten unter PR vorstellen. Die Medienfirma, die das umsetzen musste, hat garantiert viele graue Haare bekommen bei diesem Projekt. So sieht keine PR aus und keine PR-Firma könnte ohne nervige Bürokratenforderungen auf so einen furchtbaren Film kommen.

      Merkel wollte billige Facharbeiter aus Syrien, für die der Mindestlohn nicht gilt, ja. Dafür wurde Werbung gemacht. Nicht mit diesem Film (den sich eh niemand in Syrien angeschaut hat), sondern mit anderen Mitteln, direkt vor Ort. Aber wir sind im Krieg und unsere Freunde aus der Türkei und den USA haben uns keine Facharbeiter geschickt, sondern gehirngewaschene junge Männer, von denen die wenigsten aus Syrien sind. (Die Facharbeiter hat die Türkei für sich behalten.) Darauf reagiert die Regierung mit Abschiebeplänen. Facharbeitersklaven waren uns willkommen. Alle anderen nicht.

  41. Frieden auf Erden sagt:

    Ja, das Internet. Es wird dem zukünftigen mündigen, selbstbewussten und aufgeklärten Zeitgenossen in der humanistischen Tradition der Zivilisation unserer Lehrer und Vordenker lebend, nichts anderes bleiben als die Literatur, die Bücher, Dokumente,… dieser verschütteten Zivilisation.

    Das Internet muss sterben. Es wird als das aufscheinen, was keiner sehen wollte; eine kulturelle Sackgasse der Menschheit, eine zur Hybris geronnene Verirrung, apokalyptischer Zwischenraum von Sphären und Blasen des Kapitalismus, das Soziale und Gesellschaftliche ad absurdum führend…

    Entweder der Mensch oder die Technologie. Beides zusammen ist bald nicht mehr vereinbar, nicht mehr gegenseitig fruchtbar, sondern destruktiv, faschistisch, inhuman,… Die Grenzen zu definieren, die Theorie des „Bis hier und nicht weiter“ zu schreiben ist die Aufgabe des neuen Menschen in der nun folgenden Zeit.

  42. „EEE“, Information per se gibt es nicht, es sei denn, jemand hätte Ihnen z. B. vorab Ihre herausragende Prognose 2016 gesteckt und so gestatte ich mir in aller Unbescheidenheit, Sie auf die letzte S., letzter Abs. „Prodomo“ des „Prolog“s meiner „Theorie der Paradigmen“ -TdP- hinzuweisen!
    MfG
    RRD

  43. Garfried sagt:

    Schade, dass Sie meine Prognose etwa vom 10.1. aus mir unerfindlichen Gründen nicht freigeschaltet haben.
    Trotzdem viel Spass weiterhin mit dem Haustroll und der ganzen Gilde von Dauergästen.
    Zwar werde ich ihren Blog weiter verfolgen, aber teilnehmen lasse ich dann eben sein.
    Schönen Tag noch.

    • Analitik sagt:

      Die Gründe kann ich Ihnen nennen. Sie haben gelogen, deshalb wurde ihr Kommentar nicht freigeschaltet. Sie haben etwas angekündigt und dann das Gegenteil gemacht. Wenn Sie sich dessen nicht bewusst sind, achten Sie demnächst darauf, konsistent zu sein.

      Das ist keine Rechtfertigung meinerseits, denn ich habe offen viel härtere Zensur versprochen, als ich sie tatsächlich praktiziere. Derzeit gibt es etwa drei intuitive Kategorien von Beiträgen, die ich eigentlich löschen will:
      – Beiträge, die mir wert- und sinnlos genug erscheinen, aber gleichzeitig auch harmlos genug, so dass ich sie einfach freischalte.*
      – Beiträge, die mir sinnlos oder gefährlich genug erscheinen, und nicht harmlos genug, die ich aber freischalte, um sie zu kommentieren.
      – Beiträge, die mir sinnlos oder gefährlich genug erscheinen, und nicht harmlos genug, für deren Kommentar mir aber die Zeit fehlt; diese werden gesperrt.

      Ihr Beitrag war in der dritten Kategorie. Darauf können Sie sich was einbilden, denn die dritte Kategorie enthält eine Wertschätzung meinerseits, wenn auch eine negative.

      Natürlich gibt es auch Kommentare aus der Kategorie „wertvoll genug, um veröffentlicht zu werden“. Diese werden immer freigeschaltet und von mir auch kommentiert, wenn ich etwas beizutragen habe und Zeit finde.

      Und es gibt noch die besondere Kategorie RRD… 🙂

      * Mein sinnloser Beitrag zur Aufrechterhaltung einer Schein-Meinungsfreiheit hier im Blog. In Wirklichkeit gibt es hier keine Meinungsfreiheit (mehr), weil sich Militärpsychologen (bzw. Schüler von solchen) meines Blogs angenommen haben, mit den unschönsten Absichten gegenüber meinen Lesern. Diese Psychologen und von ihnen infizierte Menschen werden zensiert. Der schönste Spaß besteht darin, einen Internetagenten so lange zu zensieren, bis er seine Beiträge bis zur harmlosen Sinnlosigkeit verwässert.

      • Der kleine Prophet sagt:

        [Das ist eine Antwort an Sie, Veröffentlichung ist mir nicht wichtig, machen Sie wie Sie wollen.]

        Herzlichen Dank für den Schlußsatz, ich musste lachen.

        Und vielen Dank für Ihre wertvolle, konstant klare und immer wieder humorvolle Aufklärung über die alltägliche Agententätigkeit und Gehirnwäsche im Krieg um unsere Köpfe und Herzen.

      • Danke ANALITIK, Sie haben verstanden (war vor J. & T. bzgl. Tipp ja mal was schief gelaufen): “ Die Meute heult und die Karawane zieht weiter“!
        Ihr
        RRD

      • Garfried sagt:

        Auch auf die Gefahr hin, dass sie mich nun einer nochmaligen Lüge bezichtigen, denn zuvor hatte ich ja angekündigt, dass ich aufs Teilnehmen verzichte, kann ich nicht anders als Ihnen zu sagen:
        Diese Anwort hat mich jetzt wirklich aus der Fassung gebracht, das sage ich ihnen, auch wenn sie diese meine Antwort nicht weiter als bis hierher lesen.
        Entweder ich kenne mich selbst nicht mehr, oder ich habe unbewusst etwas geschrieben, was sie gestört hat. Ich bin kein Psychologe, auch kein Agent und auch bereit mich zu identifizieren. Das ich gelogen hätte ist natürlich ein schwerwiegender Vorwurf, das Dumme ist, dass ich meinen Beitrag nicht einmal gespeichert habe, weil ich nicht im Entferntesten daran dachte, dass ich gegen irgendeine Norm ihres Blogs verstossen könnte (ich wäre ihnen enorm dankbar wenn Sie mir den lügenbehafteten Beitrag zurückmailen könnten, damit ich Selbstkritik üben kann). Aus der Erinnerung bin ich mir keiner Lüge bewusst: ich begann damit, dass ich keine Prognose dessen wagte, was vielleicht eintreffen wird, an dessen Stelle aber Prognosen darüber, was nicht eintreffen wird. Hat Sie irgendwas gestört, was ich prognostiziert habe, waren diese Prognosen zu gefährlich, um Sie dem Mitlesern zuzumuten? Oder habe ich etwas prognostiziert, was eintreffen wird, entgegen meiner Vorankündigung? So schwer wiegt das bei Ihnen?
        Wenn dieser Blog und die Leser dieses Blogs für Sie was bedeuten, dann nehmen Sie sich doch bitte die paar Minuten Zeit und erklären Sie mir wo ich gelogen habe. Einfach weil ich immer noch wirklich lernbegierig bin. Andernfalls fände ich es wirklich schade feststellen zu müssen, dass sie doch lieber im kleinen Kreis bleiben.

        • Analitik sagt:

          „Oder habe ich etwas prognostiziert, was eintreffen wird, entgegen meiner Vorankündigung? So schwer wiegt das bei Ihnen?“

          Ja, das wiegt schwer bei mir.

          Ihre abgelehnte Prognose habe ich Ihnen bereits zugeschickt.

  44. kein Plan sagt:

    Ich kann den unten verlinkten Artikel nur jeden empfehlen der sich noch mit der Illusion beschäftigt gesellschaftliche Änderungen über den derzeitig Praktizierten Parlamentarischen Weg herbeiführen zu können.
    Das komplette Gesellschaftssystem Kapitalismus ist Mafiös und zu tiefst Korrupt.

    http://www.rationalgalerie.de/home/raus-aus-der-eu-rein-in-die-demokratie.html

    Es wird auch nichts nutzen alle diese Drecksä… abzuwählen,die wachsen schneller nach wie man schauen kann.
    Weg von Fremdbestimmung hin zu einem selbstbestimmten leben und arbeiten. Kein Mensch braucht Partein,Institutionen,Verwaltungen im gegenwärtigen Zustand und Umfang!

  45. Fetzenflug sagt:

    Lieber Analitik,

    Dankeschön für Ihren spannenden Blog und dass Sie nicht aufgeben.

    Eine echte Prognose kann ich nicht geben. Nur den Blick auf zusätzliche 2 Brennpunkte lenken:

    2017 ist und bleibt 5777, schwer zu erfassen für theologisch nicht so Kundige. Daher ist davon auszugehen, dass nebst Gezerre um die US-Botschaft und Tempelberg noch einiges passieren wird. Wer sich dem Nähern möchte, hier eine Quelle, jede Menge Artikel: https://www.breakingisraelnews.com/76936/will-isis-prepare-biblically-promised-land-israel-end-days/#U8o6dyzOUGjawSgA.97

    Der zweite Fokus, der unbeleuchtet bleibt, ist die UN Agenda 21/30. Etwas eingelesen nun, in kritische Stimmen aus v.a. USA und AU, sind UN, WEF und Umsetzungen durch Regierungen genau zu beobachten, denn deren Pläne lassen nichts Gutes ahnen:
    https://www.weforum.org/agenda/2016/11/shopping-i-can-t-really-remember-what-that-is/

    Der dritte Fokus ist der Angriff auf die sogenannte, vor allem weiße, „Erste Welt“, der gezielt und beabsichtigt Hand in Hand mit der Invasion geht und nicht ausschließlich auf Europa beschränkt. In Europa läuft es nur spektakulärer. Ich widerspreche, dass es sich um billige Arbeitskräfte handelt. In CH etwa Studie, dass von 18.000 Eriträern nach 10 Jahren immer noch 90% ohne Job. Quelle kann ich wiederfinden.

    Jedes dieser Themen ist sehr komplex, inklusive dieser Wahnvorstellung einer Islamisierung Europas, und einen eigenen, langen Artikel/Kommentar wert.

    Persönlich wünsche ich mir, dass der Überfall auf Westeuropa beendet wird und die ganzen Unruhestifter retourniert/in die Schranken gewiesen werden. Die Lage in Schweden ist bereits schlimm.

    Nachträglich noch gute Neujahrswünsche, nicht ganz zu spät, feiert man doch heute das „alte“ neue Jahr!

    • Analitik sagt:

      „Ich widerspreche, dass es sich um billige Arbeitskräfte handelt.“

      Wunsch und Wirklichkeit sind zu unterscheiden, dann gibt es auch keine Widersprüche. Deutschland und die EU haben nicht das bekommen, was sie gewollt haben. Sowas soll ab und zu vorkommen.

      • Fetzenflug sagt:

        Nun… wenn ich darf, widerspreche ich nochmals…

        Was ich an diesem Blog so sehr schätze, das ist Rationalität.

        Ich befürchte jedoch ob der Recherchen, dass wir es nicht mit Ratio im Herkömmlichen zu tun haben. Als Atheistin bin ich eher geschockt, wie sehr sich Massen über Theologie steuern lassen.

        Wichtiger aber: Sie meinen, EU importiert billige Arbeitskräfte. Juncker, der Alien-Freund, verkündet, dass in den nächsten 10 Jahren 90% des Konsumbedarfs außerhalb Europas geschaffen werden. In Europa herrscht genug Bedarf an Arbeit, der nicht erfüllt werden kann, und was reinkommt, ist nicht auf Arbeit aus.

        Was kommt rein und wie?

        http://www.zerohedge.com/news/2016-12-04/sometnuning-strange-taking-place-mediterranean

        Ganz unten sind Links zu MOAS, das habe ich nun weitestgehend recherchiert: MOAS ist Blackwater/Academi nahe, Basis Malta.

        UN, EU, Regierungen selbst Schlepper.

        In Italien sterben inzwischen Menschen, vor allem Kinder, an eingeschleppter Meningitis. Keine Quarantäne. Die Stämme dieses Typs kommen aus Zentalafrika.

        Warum habe ich die UN Agenda 21/30 erwähnt.. man lese regelmäßig WEF…

        Ich meine, dass man ohne diese Agenda, etwa die Pläne zu Enteignungen wie in Italien geschehen Nov/Dez. Zweitwohnsitze für die Invasoren… a) nicht von Arbeitsmigration sprechen kann, b) ob der gezielten Islamisierung Europas nicht von Ratio aus sprechen kann.

        Hier laufen mehrere Dinge parallel, die Verwirrung ist Teil der Strategie zur Zielerreichung.

        Aber wir haben es nicht mit Arbeitsmigration zu tun. Dazu kenne ich mich zu gut mit Migration aus historischer Perspektive aus.

        • Analitik sagt:

          „Aber wir haben es nicht mit Arbeitsmigration zu tun. Dazu kenne ich mich zu gut mit Migration aus historischer Perspektive aus.“

          Lesen Sie doch, was ich schreibe, dann fällt Ihnen auf, dass Sie mir nicht widersprechen, obwohl Sie es ankündigen. Was wir real vorfinden, ist keine Arbeitsmigration, das stand schon in meinem allerersten Artikel zum Flüchtlingsthema.

      • Domenion sagt:

        Doch, es handelt sich um billige Arbeitskräfte, die Zyklen sind kaum zu übersehen:
        Deutschland nach dem Krieg 50-60ge Jahre Wiederaufbau+ „Wirtschaftswunder“ jede menge Schulden aufgenommen (bei wem ???) mit händen von Griechen, Spanier, Italiener, Türken und s.w. der Anwerbestopp erfolgte im 1973.
        Schon in den 90-gern gings es Deutschland wirtschaftlich sehr schlecht kurz vor Rezession lud Hr.Kohl die nächste Welle ein die Russlanddeutsche, zu was das geführt hat muss Ich dir Analitik nicht erzählen, halb Sibirien wanderte aus komplette Siedlungen verschwanden, die Menschen haben Land, Häuser alles da gelassen um hier in DE für einen halben oder viertel Lohn zu arbeiten,die Integrationsprogramme wurden sehr schnell beendet ( wobei die aus zwei Richtungen bestanden Bau und LKW fahrer), es war die zweite Welle die verarscht und ausgenutzt wurde.
        Nicht mal 20 jahre später Nutzte die Schülerin vom Hr.Kohl dieselbe Strategie um drohende Rezession zu tilgen und die nächsten für den Lau arbeiten zu lassen.wir haben momentan noch nie da gewesene Schulden, hohe Arbeitslosigkeit die durch komische Statistiken getarnt ist. Dabei ist der Frau Merkel scheissegal, dass manche Migranten noch in der vierten Generation kein Deutsch sprechen. Was die ganzen Wellen eint , sind die Märchen von Scheinen die in DE an den Bäumen wachsen und dise Märchen kursieren sehr hartnäckig in den Zielländern rum, unterstützt von den Leuten die hierher zu besuch für zwei Wochen kommen und das Paradies sehen, ohne zu verstehen auf wessen Knochen dises Gebilde entstanden ist.
        Dieses mal sind aber statt fleißigen Russlanddeutschen die es gewonnt sind zu arbeiten (weil in Sibirien anders nicht geht), hat man Araber oder Afghaner reingelassen, kräftig gemischt mit Kriminellen und Verbrechern aller Art deren Kulturen noch nie selber gearbeitet haben, sondern nur auf Sklaverei basierten. Wenn die Kameraden verstehen wie sie verarscht wurden, dann sind die geschehnisse von Köln nur ein winziger Vorgeschmack dessen was auf uns zu kommt.Die Sache ist leider die, wenn die Merklische Regierung schon zu solchen Maßnahmen greift steht es sehr schlecht für dieses Land. Die Zyklen werden kleiner, die nächste Sklavenspritze muß schon in den nächsten 10 Jahren erfolgen sollte die EU bis dahin nicht um die Ohren geflogen sein oder das ganze Finanzsystem kollabiert!!!
        LG Domenion

  46. Der kleine Prophet sagt:

    Erstmal herzlichen Dank für Ihr sehr erhellendes Blog! Ihnen ein gesundes, gesegnetes und erfolgreiches Jahr 2017!

    Für 2017 fällt mir nur noch ein Szenario ein, das bisher nicht genannt wurde. Ich schätze eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 40%:

    Trump wird erst im Herbst überraschende Enthüllungen bringen, und zwar nicht 911, sondern verborgene Raumfahrtprogramme.

    1) Donald Trump beginnt „einfach“ seine Politik umzusetzen, ähnlich wie Putin verwendet er nur so viel Energie wie unbedingt nötig auf seine Gegner. Daraus folgt nach außen überraschend „normaler“ Betrieb ohne Skandale. Trump behält 911 und weitere Skandalkarten in der Hand und verwendet sie ggf. intern als Druckmittel.

    2) Nach der Bundestagswahl in Deutschland bringt Trump eine Überraschung: Offenlegung der harmlosesten 20% der verborgenen Raumfahrtprogramme, inkl. 1 Stützpunkt auf dem Mars, damit zusammenhängende Technologien und „andersartige“ Kontakten. Russland und andere Länder folgen. Das bringt:
    + großen Showeffekt für Trump
    + Verblüffung der Menschen, bisserl Aufwachen, erstmal wird jedem egal sein wer jetzt Regierung ist
    + Ablenkung von Themen wie 911, verminderter Druck auf die Elite, wirkt ca. 1 Jahr

    Warum?
    – Der Druck über Whistleblower und Aufklärung steigt in mehreren Bereichen, der Raumfahrtbereich schürt viel weniger Agression gegen die Elite als beispielsweise 911.
    – Die neue Elite ist etwas konstruktiver zukunftsorientiert und sucht passende Wege.

    • zeitzeuge sagt:

      Haben Sie überhaupt Belege für Ihre kruden Theorien, oder schreiben Sie nur bei mir ab? 😉
      Mich würde wirklich interessieren wie Sie zu Ihrer Prognose kommen.
      Ich verfolge gern die wissenschaftliche Diskussion zum Thema Astronomie und habe in den letzten Jahren eine Veränderung in der Sprachführung und einige „Tabubrüche“ bemerkt. Bei meiner Prognose ist der Wunsch Vater des Gedanken, aber wenn der Artikel mit Humor getaggt ist, geht das in Ordnung hoffe ich.

      • Der kleine Prophet sagt:

        Zu meiner Prognose komme ich durch Spurenlese in der Whistleblowerszene, z.B. https://de.spherebeingalliance.com/

        Das Wort „krude“ verstehe ich hier nicht und gebe ich Ihnen freundlich zurück.

        Ihre Worte zu diesem Thema habe ich gar nicht gesehen, weil ich die Kommentare nur schnell querlese. Daher nein, nicht abgeschrieben – Danke für den Hinweis und auch für die Erläuterung, wie Sie dazu gelangt sind, das wäre sonst meine Frage gewesen, und Danke für Ihre Rückfrage. 🙂

  47. Tja ANALITIK, auf de.Sputnik: „Der umstrittene U. ULFFKOTTE mit 56 an Herzinfarkt gest.“osä. dem versauten Kanal, kann ich aus schmerzlicher Eigenerfahrung bzgl. Mikrowellenwaffenangriff bis dato nur den Hinweis geben, sich ein TROTEC BR15 Microwave Radiometer zu zulegen, Ihr Laptop eine Lampe hat, bei Auffälligkeiten dieses Gerät vor selbige halten, denn dort befindet sich die Antenne welche als Sender gegebenenfalls eine Strahlung abgibt, welches spätesten bei 9,99 mW/qcm den Stecker zieht! Noch Fragen?
    RRD

    • Domenion sagt:

      Tja der gute Mann hat zuviel Wahrheit gesagt, Tode mit Herzinfarkt werden mit bestimmten Medikamenten oder auch nicht sehr gut produziert, besonders Krank sah er in seinen Videos nicht aus.
      PS.@ Analitik Ich vermisse mein Kommentar+ Prognosen für 2017.

      LG Domenion

  48. Rudolf-Robert Davideit sagt:

    8. Januar 2017 um 15:54

    Tja ANALITIK, halt nur Frage nach Kommentarspalte für Prognose 2017 etc., da sich für mich jetzt der Ein- vs. Umstieg meiner Sommer 1988 abgeschlossenen „Theorie der Paradigmen“ vom – Orbit – Kulturgenese zum + Orbit – Vetogenese sich abzeichnet (der ca. 1982-er Anlaß dazu, war das für mich klar absehbare Ende der DDR und Jan. 88 mit der Verhaftung & Ausweisung meines letzten Berliner Biertrinkerfreundes Stephan KRAWCYK & Freiya KLIER dann definitiv absehbar klar war!
    MfG
    RRD

    Antworten

  49. lex sagt:

    Ein anderes Szenario, von dem ich nicht hoffe, dass es zutrifft.
    Trump wir abgesetzt wegen irgendeinem Pfeffer oder erschossen (Personalausweis wurde gefunden) es gibt bürgerkriegsähnliche Unruhen in USA auf die die Eliten schon lange vorbereitet sind. Die Medien vertuschen das aber alles. Die ganzen Aufklärer werden als Aufwiegler schuldig gesprochen und in Lagern konzentriert. Clinton wird Präsidentin und dann ist Schluss mit lustig.

    • Analitik sagt:

      Ja, und die Medien vertuschen weiter, dass Trump erschossen und Clinton neuer Präsident ist… Und erst unsere Kinder erfahren aus veröffentlichten jahrzehntealten Geheimdienstberichten, dass die USA eine volle Amtszeit lang einen anderen Präsidenten hatten, als alle Welt glaubte…

      Vielleicht sind Sie aus dem Clinton-Lager, vielleicht sind Sie einfach vom Clinton-Lager infiziert, so dass Sie Clinton-Träume träumen und wie ein Mantra runterbeten.

      Die Geheimdienste haben sich Trump zu Füßen gelegt: https://www.dni.gov/index.php/newsroom/press-releases/224-press-releases-2017/1469-dni-clapper-statement-on-conversation-with-president-elect-trump

      So sieht sie aus, die Realität.

      • lex sagt:

        Na hoffentlich ist es so. Clinton oder ähnliches wäre der Alptraum schlechthin. Dann könnte das was Obama jetzt in den letzten tagen vom Zaun bricht ja weitergehen. Da haben wir ja in drei Wochen WW3. Die ganze (na ja) Welt, eher nur Russland und Syrien warten doch sehnsüchtig auf das Ende.

      • Garfried sagt:

        „Die Geheimdienste haben sich Trump zu Füßen gelegt:

        Ich habe Sie in den letzten Monaten als scharfen Denker, exzellenten Analysten und strengen Richter kennengelernt, abgesehen davon, dass Sie dem Normalsterblichen verschlossene wertvolle russische Quellen erschließen. Erlauben Sie mir eine bescheidene Frage: angenommen es gäbe einen Plan irgendeiner Fraktion innerhalb des DNI dem Präsident-elect zumindest auf die Füsse zu treten, wenn schon ihn nicht irgendwann, wenn er ungemütlich wird, abzumurksen, würde die Pressenachricht des Mr. Clapper anders aussehen? Es wäre ja nicht das erstemal, daß vorneraus was Nettes gesagt wird und hinter dem Vorhang die Colts geladen werden. Ich erlaube mir zu postulieren, dass diese Pressenachricht hierüber nichts aussagt. Denn ggfs findet sich ein ausführendes Organ und das DNI verkündet nach der durch Schergen ausgeführten Tat weiter sanfte Worte.

        • Analitik sagt:

          Klar ist das möglich. Wie soll man so etwas ausschließen?

          Mit dieser Annahme kann ich aber nichts anfangen, weil sie am Ende nicht mal überprüfbar sein wird.

          Womit ich etwas anfangen kann, ist die Tatsache, dass die Geheimdienste sich untergeordnet haben in einem öffentlichen Akt. Öffentliche Akte sind äußerst bedeutsam in der Psychologie der Macht.

          Wie viele andere Leute scheinen Sie besessen von der Idee von Trumps Ermordung zu sein. So sieht das Ergebnis von erfolgreicher Gehirnwäsche aus. Die Zeiten ändern sich und die Menschen weigern sich, das anzunehmen. Nein nein, es muss doch alles schlecht und schlechter werden, es muss!

          • Demeter sagt:

            „Wie viele andere Leute scheinen Sie besessen von der Idee von Trumps Ermordung zu sein. “

            Ich glaube dahinter steckt eher Zweckpessimissmus als Bessessenheit. Die Mehrheit hofft sicher, dass Trump nichts passiert und die Gefahr besteht leider immer noch, dass irgendwelche Kräfte daran arbeiten, ihn zu beseitigen. Abgesehen von Gehirnwäsche hat das letzte Jahrhundert auch nicht gerade Anlass zu viel Optimismus gegeben.

            Wir müssen uns eben ersteinmal daran gewöhnen, dass nun tatsächlich die Guten endlich! auf dem Vormarsch sind.

            Herzliche Grüsse

            • Analitik sagt:

              Können Sie mir erklären, was Zweckpessimismus ist und wo er in diesem Fall steckt?

              • Demeter sagt:

                Zweckpessimismus ist zumindest für mich nichts mehr als eine Art Aberglaube. Das ist eine Schutzfunktion. Natürlich kann ich nicht beweisen, dass es bei Garfried der Fall ist, aber ich interpretiere die Sorge in seinem Beitrag eben so, dass manchmal Menschen ihre Ängste formulieren in der heimlichen Hoffnung, dass sich diese nicht erfüllen. In diesem Fall die Angst, dass Trump Opfer eines Attentats wird. Und ich würde die „Besessenheit“ eben eher als eine um Ecken formulierte Angst sehen, in der Hoffnung, dass Sie, Analitik, zur Beruhigung beitragen.

                Aber wenn ich z.B. sagen würde, ich bin überzeugt, dass alles gut wird, Trump wird das schon machen, er und Putin werden das Team, dass die Welt retten wird, dann mag ich mir das insgeheim wünschen, aber ich würde es nicht wagen, dies laut zu sagen, eben aus diesem, natürlich wissenschaftlich nicht begründbaren Aberglauben, dass dann eben genau das Gegenteil eintrifft. Daher lieber das Gegenteil befürchten und hoffen, dass das nicht eintritt. In diesem Fall hätte der Pessimismus seinen Zweck erfüllt, auch wenn es natürlich ganz reale Handlungen von realen Personen sind, die dieses positive Ergebnis herbeiführen.

                Alles Aberglaube, total idiotisch, aber trotzdem hat er gewisse Wirkung.

              • Analitik sagt:

                Ok. Vom Zweck bin ich noch nicht überzeugt. So wie Sie es schildern, stellt man sich auf das Allerschlimmste ein, damit nichts Schlimmes überraschend eintritt. Ihren Ausführungen ist aber nicht zu entnehmen, wie sich das zweckdienlich im Handeln niederschlägt. Man könnte sich doch auf das Allerschlimmste vorbereiten oder etwas zu seiner Vermeidung tun, nicht wahr? Wenn Sie, getrieben von der Angst um die Ermordung Trumps, eine Gruppe gründen würden, die sich zur Aufgabe macht, Trump zu schützen, wäre ein praktischer Zweck erkennbar. So wie Sie das schildern, erkenne ich aber nur Passivität auf der Handlungsebene. Ich mag das nicht als Zweckpessimismus hinnehmen. Rein im Kopf hat es einen Zweck, ja, aber der Zweck besteht darin, mental so tief wie nur möglich zu fallen. Dabei tritt man nach außen hin, als handelnder Mensch, nicht mehr in Erscheinung.

                Können wir Zweckpessimusmus konstruktiver gestalten? (Wenn wir schon den Gedanken an Optimismus gar nicht erst zulassen wollen…)

            • lex sagt:

              Ohne Tippfehler:Ich bin auch ziemlich sicher, dass die US-Eliten fest darüber nachgedacht wurde wie man Trump wieder los werden kann. Fakenews, Amtsenthebung und wenn es für die Eliten zu brenzelig werden würde wird doch bestimmt auch über Beseitigung nachgedacht. Es geht doch um Billionen von Dollar. Ich meine was ist den ein Leben gegen Millionen Iraker Syrer und Lybier? Die Kräfte, die deren Tod entschieden haben, werden doch keine Skrupel bei einem Trump haben. Einziges Problem sind die zu befürchtenden Unruhen.

              • Analitik sagt:

                Nein, das Problem ist, dass Trump nicht alleine ist und seine Beseitigung das Problem nicht beseitigt. Hinter Trump steht (grob) die halbe Elite der USA. Wird die verschwinden, wenn Trump verschwunden ist? Nein. Und wer garantiert Ihnen als Auftraggeber, dass Sie es nach einer Ermordung besser haben? Dass sich niemand an Ihnen rächen wird? Es ist Krieg. Sie können nicht einfach auf die Gegenseite schießen und denken, dass die Gegenseite nicht zurück schießt. Bedenken Sie auch, dass auf der Seite der Clinton-Liberalen allerlei Schwulen-, Transen-, Feministen- und sonstige bunte Bewegungen stehen, hinter Trump aber die klassischen US-Kerle, die alle Maschinengewehre im Schrank haben, damit regelmäßig üben, und von der aggressiven Schwulenpropaganda ohnehin schon die Nase gründlich voll haben. Das Clinton-Lager kann mit seinen Bewegungen auf der Ebene der Meinungen kämpfen, nicht aber auf der Ebene der physischen Gewalt.

                Das alles garantiert nicht, dass es keine Versuche zu Trumps Ermordung geben wird. Aber was passiert denn, wenn ein Versuch fehl schlägt? Dann geben Sie als Auftraggeber Trump das Schwert in die Hand, um Sie zu enthaupten – und niemand wird etwas dagegen sagen können. Schauen Sie, welche Säuberungen Erdogan nach dem Putschversuch durchführt. Ohne Putschversuch hätte er dafür keine Legitimation, hätte mit seinen inneren Feinden weiter verhandeln müssen. Das müssen Sie als Auftraggeber im Kopf haben. Und wenn der Mordversuch gelingt? Dann rückt einer von Trumps Leuten nach und führt die Säuberungen durch. Geil. Das sind ja die besten Aussichten für die Clintonisten. Das feindliche Eliten-Lager bekommt im Falle eines Mordversuchs so oder so alle Karten in die Hand, um die Clintonisten hemmungslos zu zerstören.

                Und wir sind noch gar nicht so weit gekommen, zum Beispiel den Einfluss Russlands einzubeziehen, der so oder so auch gegen mordlustige Clintonisten ausfällt.

                Das war mein letzter Kommentar zu den Schauermärchen von Trumps Ermordung. Weitere Kommentare dazu werden gelöscht. Wer seine Panik ausleben will, kann das an anderen Orten tun.

            • lex sagt:

              Macht wirklich Spaß mit ihnen zu diskutieren. Es ist mal ganz anders als das Konservenfutter was es sonst so gibt.

          • Garfried sagt:

            Manchmal schiessen sie zu schnell, will mir scheinen. Von Besessenheit kann keine Rede sein, ich habe nur in Frage gestellt, ob die DNI Pressemitteilung etwas darüber aussagen kann, wie das Verhältnis der Geheimdienste zu Trump sein wird. Das ist alles. Ich akzeptiere Ihre Meinung von der Psychologie der Macht. Zweifellos sind wir Zombies von der Geschichte geprägt, soweit wir sie kennen, und da ist halt inzwischen sehr viel bekannt geworden, was nicht unbedingt zum Optimismus einlädt. Im Übrigen überwiegt immer noch meine Hoffnung auf den von Ihnen angesprochenen Wandel, Gott gebe es!

  50. Hausfrau sagt:

    Analitik, ich bin gerade dabei, peu a peu durchzulesen, was Sie bisher geschrieben haben. Alle Achtung, sich so konzentriert dem Thema „Strategie“ zu widmen. Da haben Sie eine ziemliche Alleinstellung.
    Ich bin gerade beim Jahr 2015, und beim Intermarium und Friedman kam mir wieder ein Gedanke, der sich mir vor Jahren mal aufgedrängt hat: 18./19Jht: Frankreich, Napoleon; 20.Jhdt: Deutschland, Hitler; 21.(/22.?) Jhdt: Polen, noch unbekannt.
    Einfach so als mögliches Muster.

    • Analitik sagt:

      Polen ist zu schwach, um die Rolle von Napoleon-Frankreich oder Hitler-Deutschland einzunehmen. Polens Aufgabe ist es, eine Barreire zwischen Deutschland und Russland zu sein.

      • Hausfrau sagt:

        Jetzt schon, aber gäbe es Umstände, die das ermöglichten? Oder halten Sie das bereits von der Geographie her für ausgeschlossen?

        • Analitik sagt:

          Entwerfen Sie ein Szenario, wie Polen zur europäischen Großmacht aufsteigt.

          • Hausfrau sagt:

            Dazu müßte ich den Aufstieg von Großmächten besser verstehen als ich es tue.
            Bis jetzt habe ich als Hintergrund nur den Braudel und so ein paar sporadische im Web angelesene Fitzelchen von Ansätzen zu „Macht“ (Clausewitz habe ich natürlich auch gelesen), aber das meiste ist Meinungskämmen und Details, das verschwimmt mir alles zu sehr vor den Augen, ich bin noch nicht in der Lage, die triftigen Gelenkpunkte zu sehen, die sich zu einer Linie verbinden.
            Die These von der multipolaren Weltordnung die nächsten ca. 50 Jahre halte ich für gut möglich (Friedman glaubt an unipolar, wie die Venezianer auch weiterhin sich als Zentrum ansahen, als die Genueser um sie herumkurvten); Braudel hatte u.a. eine These, daß sich das Weltzentrum immer nur westwärts verschiebt, und der Armstrong, der zwar Amerikaner ist, aber weltweit als Finanzberater tätig war, meint auch, das nächste Weltzentrum ist China, voraussichtlich Schanghai. Da dieser Aufbau aber recht langsam vonstatten geht (die AIIB ist ja noch recht klein, der Petroyuan steht erst am Anfang), sehe ich da schon die Wahrscheinlichkeit einer multipolaren Zwischenphase.
            Machtmäßig ist meiner Meinung nach in Europa Nacht, in den USA bricht der Abend herein, in Ostasien ist es Tag und in Südasien ist der Morgen.
            Wie sich die ganzen zweit- und drittrangigen Mächte (die europäischen und südostasiatischen Länder) dabei gruppieren und beharken, ist mir sehr unklar, abgesehen davon, daß sie es mit Sicherheit tun werden.
            Von Europa verstehe ich nur, daß, wie um 1900 klar wurde, üblicherweise nichts gegen den Willen Englands laufen darf; und daß die Deutschen immer auf die Nase kriegen, wenn sie mal die Ellenbogen ausfahren, denn sie sind von allen Seiten angreifbar.
            Übrigens dachte ich vor 2 Jahrzehnten auch mal, daß es in vielleicht so 100, 200 Jahren mal einen Krieg um die Rohstoffe Sibiriens zwischen China und Rußland (dieses unterstützt durch Europa und evt. auch Nordamerika) geben wird – einfach weil das ein Knackpunkt ist; aber zu meinen Lebzeiten steht das wohl nicht „auf dem Programm“.
            – Ich lese erstmal weiter, was Sie alles gefunden haben; vielleicht habe ich irgendwann eine Idee für europäische Szenarien.

            • Ne‘ (ät) Hausfrau, meine Schottisch (flüchteten nach ihrer Niederlage gegen die katholische Maria STUART 1560) ins Pruzzenland (Teil des damals freiesten Land Europas, sprich dem Litauischen Großreich) mit dem universitärem Anspruch: „Ein jeder solle nach seiner Sicht selig werden“; so durfte der Kurfürst von Brandenburg Herzog in Preußen, dann König in Preußen etc. werden, sprich wider den Machtzentren! Noch Fragen?
              RRD
              PS.: Bzgl. UNO s. u.! Noch Fragen?
              RRD

              • Hausfrau sagt:

                Noch Fragen?
                Äh, ja: worauf wollen Sie denn mit dem Beispiel des Brandenburger Kurfürsten, der im Pruzzenland Herzog werden durfte, hinaus?

            • zeitzeuge sagt:

              Vielleicht hilft hier die Demoskopie weiter. Sortieren Sie nach den Migrationsanteilen des gewünschten Herkunftslands.

          • Tja ANALITIK, da sprach in etwa doch schon BISMARK: „Lasse die Polen sich selbst sein und es gibt keine Probleme“! Noch Fragen?
            Ihr
            RRD

  51. Tobias sagt:

    Lieber Analitik, „Der Kapitalismus hat der Menschheit seinen Dienst erwiesen, aber die Zeit des Kapitalismus neigt sich dem Ende zu. Wir erkaufen uns Zeit, indem wir Trillionen Euro und Dollar drucken, die weiss Gott wo versickern. So wahrnsinnig viel Zeit können wir uns mit solchen faulen Tricks aber nicht erkaufen. Wir brauchen eine wirtschaftliche Organisationsform, die nicht von ewigem exponentiellem Wachstum ausgeht und die nicht auf solches angewiesen ist. Wir werden eine solche Organisationsform finden, daran besteht kein Zweifel. “
    Woher nehmen sie nur diesen Optimismus. Die Anhaeufung von Schulden im Trillionenbereich ist doch nicht gleichzusetzen mit dem Ende des Kapitalismus. Alllerhoechstens und definitiv wird es eine Korrektion geben. Diese wird, oekonomisch gesehen, blutig – vieleicht und teilweise auch in anderen Bereichen der Gesellschaft. Doch leider ist der Kapitalismus volontaer, basiert auf die Freiwilligkeit der Beteiligten. Er wird hoechstens moderiert, durch Staaten und multinationale Organisationen, um Ihn nicht komplett in Selbstjustiz abdriften zu lassen. Doch wo in allem Universum und darueber hinaus soll es eine Wirtschaftsordnung geben welche hybrid , sowohl auf Basis von Freiwilligkeit als auch Vorgabe funktioniert. In jedem „Ringelpietz mit Anfassen“ wird es Individuen geben welche, wenn sie es als vorteilhaft erachten, die Haende in den Taschen stecken lassen. Um das zu vermeiden bedarf es Vorgabe aka Kommando aka Diktat und Mittel derer Durchsetzung. Das ist das Dilemma.

    • Analitik sagt:

      „Woher nehmen sie nur diesen Optimismus.“

      Aus den Analysen hergeleitet, wie Sie ganz einfach nachlesen können.

      • Tobias sagt:

        Ihre Analysen weisen, wie im Kommentar angedeutet, auf eine Korrektion hin. Nicht auf das „Ende des Kapitalismus“. Da ist eher der Wunsch Vater des Gedanken.

        • Analitik sagt:

          Es wird ein anderes Wirtschaftssystem sein. Es wird selbstverständlich Elemente des heutigen Kapitalismus enthalten. Wie sollte es auch anders sein? Der systemische Wachstumszwang wird aber entfallen und ein paar andere gravierende Änderungen werden dazukommen. Ich weiss nicht, wie das technisch umgesetzt wird, aber das neue System wird ein anderes sein. Nennen Sie es „korrigierter Kapitalismus“, wenn Sie mögen, ich habe damit kein Problem.

          @RRD: Ich befürchte keinen Totalzusammenbruch.

        • Tja Tobias: „Schnell ist die Jugend mit dem Wort!“/GOETHE; Ihr wohl Stichwortgeber K. MARX, für mich ein durchaus veritabler Denker, ließ in einem vernichtendem Pamphlet ein einziges mal bzgl. der Plutokraten die Katze aus dem Sack: Man suche, so man findet – via MEGA! Noch Fragen?
          RRD

      • Weiter so ANALITIK: de. Sputniknews in etwa. J. BRENNAN fällt vor FSB-Chef A. BORTNIKOW in den Staub!
        MfG
        RRD

    • Tja Tobias, sehe ich so ähnlich, allerdings bereits detaillierter Sommer 1988 ausgeführt (Hinweis: Einfach mal 15. Jan. 2017/18.01 plus meine Einlassung vom 8.Jan 2017/15.54 suchen), denn um den von ANALITIK zurecht befürchteten Totalzusammenbruch zu entgehen , hülfe nur eine Rückabwicklung innerhalb des Existierenden, beginnend mit der ca. 3.000 Jahre alten Intellektuellen Geiselnahme/-haft! Noch Fragen?
      MfG
      RRD
      PS.: Schlicht auf meinen rotgefärbten Echtnamen gehen, da wird Ihnen geholfen! Noch Fragen?

    • Heinz Göd sagt:

      @Tobias
      „Doch leider ist der Kapitalismus volontaer, basiert auf die Freiwilligkeit der Beteiligten. “
      Das Leben der Menschen basiert auf fruchtbarem Land.
      Wir verlieren derzeit jährlich etwa 12Mill. ha fruchtbares Land (von 1,5 Mrd. ha kultivierter Fläche) durch falsche Landwirtschaft(Monokultur, falsche Bodenbearbeitung, Pestizide und ohne Nährstoff-Kreislauf)
      http://www.desertifikation.de/faktensammlung/fakten-degradation/
      Das derzeitige WirtschaftsSystem basiert auf Rohstoffen.
      Und unsere Rohstoffbasis ist sehr schmal:
      http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Min_rohstoffe/Downloads/angebots-nachfragesituation-mineral-rohstoffe-endber2006.pdf
      (ab Seite 17)
      Jahrzehnte bei den leicht gewinnbaren, Jahrhunderte bei den schwerer abbaubaren.
      Und was dann ?
      Die Naturgesetze werden zu einem anderen WirtschaftsSystem zwingen. Wir Menschen können das selbst in die Hand nehmen oder es machen die Naturgesetze – und die sind nicht zimperlich.

  52. Rose sagt:

    Guten Tag
    Ich möchte auch mal meinen Senf zur Prognose 2017 beisteuern.
    zum Wesentlichen:-der 3.WK(als grosser globaler Krieg)findet nicht statt!
    -die Multipolare Welt nimmt schneller Gestalt an,als vermutet (http://www.atimes.com/article/global-helmsman-xi-jinping-steps-charm-offensive/ ; http://gorchakovfund.ru/en/news/18352/ ; http://www.atimes.com/article/aiib-says-door-open-us-joining-trump/ ) -die Eurasische Integration und damit die Achse Paris-Berlin-Moskau-Peking wird kommen. Zunächst noch zögerlich,aber dann zunehmend Fahrt aufnehmend.(Im letzten Jahr hat die DB ca 50tausend Container per Schiene nach China transportiert,im Jahr davor ca.35tausend und 2014 ca.16tausend…Vor kurzem traf ein Containertransport per Schiene in London ein-von Shanghai 12tausend km in 16 Tagen-an der Zugspitze eine WESTWIND 2-Lok-symbolisch…)
    -dass Deals über die Gestaltung und die Regeln der Multipolaren Welt nicht auf dem Marktplatz ausgehandelt werden ,liegt nahe.Ru und China signalisieren den USA,dass sie in einer Multipolaren Welt willkommen sind(Gespräch des Alibaba-Chefs Ma mit Trump,Einladung Russlands an die UN und die USA zu den Syrien-Gesprächen nach Astana,Gespräche H.Kissinger in Peking und Februar in Moskau…)

    Zu den Details:
    -Merkel wird BK,SPD,Grüne und Linke verlieren,Afd in den Bundestag,evtl auch die FDP
    -In Frankreich wird in der Stichwahl zwischen Le Pen und Fillon höchstwahrscheinlich Fillon Präsident.Die Rolle von Macron ist noch undurchsichtig.Evtl. kommt er in die Stichwahl.Dann LePen Präsidentin.
    -In den USA wird ein Machtkampf toben.Die Trump-Mannschaft wird den „alten“ Eliten einen Kompromiss anbieten.Ein Teil nimmt an,andere verstärken den Kampf.Wenn sie „all in“gehen,wird die Trump-Mannschaft einen Vernichtungskrieg führen.Als Mittel der letzten Wahl auch die 911-Story-Ein Tsunami fegt da auch viele Eliten in EU und Nahost weg.Dann landen nicht wenige Täter vor Gericht…
    -Interessant ist,ob auch der Balkan umgekrempelt wird(z.Z läuft in Frankreich ein Auslieferungsverfahren gegen einen UCk-Terroristen aus dem Kosovo,der bisher von den USA gedeckt wurde…)
    -die Brüche innerhalb der EU vertiefen sich.Einerseits werden De/Fr/BeNeLux eine vertiefung in Kernbereichen beginnen(Rede von Merkel in Brüssel anl. ihrer „Ehrehdoktor-verleihung“).Andererseits triften die alten KuK-Staaten(Österreich,Tschechien,Slovakei,Ungarn,Kroatien,Slovenien)weg von Brüssel.Wenn es zum Bruch kommt,dann werden 2 oder mehr Blöcke innerhalb Europas an der Eurasischen Integration teilnehmen.Die Polen,Balten,Rumänen haben die Wahl,sich um 180grad zu drehen und sich am Prozess zu beteiligen,oder sie werden absolut bedeutungslos(evtl. ein Block GB,Polen,Skandinavien,Portugal,Spanien…?)
    -NATo-das Trump-Interview war deutlich genug.Dazu die Rede Merkels in Essen kurz vor Weihnachten(Dtschl. müsse sein Verhältnis zu Russland und zur NATO neu justieren…),Rede des Maltesischen MP bei der Übernahme des OSZE-Vorsitzes über die Rolle der OSZE bei der Gestaltung eines Gesamteuropäischen Sicherheitssystems…
    -Naher Osten/Israel:Die Hauptakteure Ru,China,Iran haben ein Integrationsmodell für den Nahen Osten entworfen,das das Ein-Staaten-Modell für Israel/Palestina vorsieht.Dieser Staat wird in das Dreieck Türkei Israel/Palestina,Arabisch Halbinsel integriert…(http://www.atimes.com/note-abbas-wake-china-reshaping-middle-east/)Die Veranstaltung in Paris letzten WE war nur Theater,damit bestimmte Zionistische Kreise ihren „jüdischen“ Apartheit-Staat retten…
    -Auch 2017 wird es noch Terror und Gewalt geben.Der IS wird erledigt(Ru und USA arbeiten zusammen).Libyen wird wieder geeint(Bundestaaten-Modell) und erlebt nur noch geringen Terror durch Milizen…
    -Die UNO wird nach dem Abgang von Ban-Ki-Mun(der steht in Süd-Korea unter Beschuss wg.Korruption)umgebaut.Wenn die Köpfe der 2. und 3. Ebene (G.Feldman…) ausgetauscht sind,bekommen die Schwellenländer erheblich mehr Gewicht.Es wird begonnen,die UNO zu einer Plattform für sogenannte „Global Governance“ zu gestalten.Quasie die Institution,in der globale Probleme gleichberechtigt be-und verhandelt werden…
    -sollten die US-Eliten die Finanzblasen platzen lassen(im Kampf um globalen Einfluss) dann wird in einer überhasteten Aktion beim IWF ein sogenannter „Korb von Sonderziehungsrechten“ als Referenz-und Weltleitwährung eingerichtet….die grossen Banken verschwinden vom Markt und die FED wird nationalisiert.Wahrscheinlich ist,dass die Geldschöpfung dann nur noch bei den(staatlichen) Notenbanken liegt.Der Euro wird erheblich unter Druck geraten,aber 2017 noch überleben…

    Zum Thema neue Wirtschaftsordnung muss ich noch nachdenken.Nur soviel:-Einführung von Vollgeld;Abschaffung des Zinseszinses(Nur noch eine feste Summe als Gebühr für Kredite…),damit die Produktion nicht mehr für die vermehrung von Kapital sondern zur Versorgung,Umorientierung der Gesellschaft vom „Haben“ zum „Sein“…( https://www.youtube.com/watch?v=LmZVZ3OLhbA )

  53. Tja (ät) Rose, doch bzgl.: „.. der 2. und 3. Ebene .. ausgetauscht..“, gilt es mit Wissen eines D. REED um die UNO-Gründung, a ‚la K. MARX den Laden: „Vom Kopf auf die Füße zu stellen“! Noch Fragen?
    RRD

  54. Rose sagt:

    @R.-R.-D Natürlich hab ich noch Fragen.Dafür bin ich hier!Aber die werden sie mir sicher nicht beantworten können.
    Ukraine:Die Oligarchen (Pintschuk und co.)haben sich von der Poroschenko-Bande losgesagt.Der wiederum bettelt bei den Chinesen…Das heist,die Tage dieses Verbrecherhaufens sind gezählt.Stehen dann auf regionaler Ebene die richtigen Leute bereit,um eine neue,föderale Ukraine zu schaffen?
    Afrika:Wird der CFA-Franc dieses Jahr durch eine „afrikanische“ Währung ersetzt?
    Wann wird es das grosse Beben im San Andreas-Graben geben? Ich will vorher noch mal nach San Francisco…

    • Tja (ät) Rose: „Dafür bin ich hier!“, sprich Verwirrung zu stiften! Noch Fragen?

    • Hausfrau sagt:

      @Rose: wenn Sie nach San Francisco wollen, fahren Sie bald, womöglich spaltet sich Kalifornien von den USA ab und „in 20 Jahren ist dort sowieso spanisch die Mehrheitssprache“. Sagt zumindest Armstrong https://www.armstrongeconomics.com/blog/. Und ich selbst könnte mir vorstellen, daß Trump evt. auch Visa aus Europa einschränkt, wenn er irgendwas durchsetzen will, der ist nicht zimperlich.

  55. Rose sagt:

    Nachtrag
    Warum hat der K.Marx eigentlich das „Kapital“in einer so schwer verständlichen Sprache geschrieben…

    • Tja (ät) Rose, hätte er als unverschuldeter Renegat, sein die Plutokraten betreffendes Pamphlet (siehe oben vs. MEGA)sauber implementiert, s. z. B. SCHUMPETER, wäre es ihm wohl ergangen wie dem geächteten B. SPINOZA, drum mußte der Junge halt permanent ums Thema herumeiern! Noch Fragen?

      • Ach ja (ät) Rose, und um dem „Schacher“ bzgl. seines Lebensunterhalt ehrbar zu entgehen, entschied sich Baruch SPINOZA für das rechtschaffende Handwerk des meisterlichen Linsenschleifer, auf das u. a. den deutschen Geistesgrößen a ‚la GOETHE etc. ein Licht auf geht, drum seit langem erfolglos versucht, diese einzige Geistesgröße wieder einzugemeinden! Noch Fragen?

      • O‘, wohl Lapsus, meinte eigentlich W. SOMBART konkret. Entschuldigung!

    • kein Plan sagt:

      Jo,im Original sind die Bände schwer zu verstehen,ohne Hilfe geht da nichts.
      Ich empfehle eine Zusammenfassung in „Neudeutsch“ und mit heutigen Maßeinheiten.
      Gelesen habe ich Wal Buchenbergs Zusammenfassung und mit dessen und der Hilfe der Foristen im Marx Forum auch soweit verstanden das man sich der ganzen Diffamierungen erwehren kann.
      Es lohnt auf jeden Fall!
      http://www.marx-forum.de/

      http://marx-forum.de/das_kapital/inhalt.html

      Wal Buchenbergs Zusammenfassung kostet um die 30 Euro.Das ist natürlich schon eine Summe,allerdings sollte man schon sehen das da keine Millionen von verkauft werden.
      Persönlich kenne ich ihn auch und für mich ist er,auch vom Lebenslauf und seiner Art her ,das was ich unter Kommunist verstehe.

  56. derdermeint sagt:

    Prognosen 2017 ff.
    Karl Lichtenfels: Lexikon der Prophezeiungen !
    Vielfach zensiert, vielleicht trotzdem brauchbar…
    Grüße

  57. Noch zwei Prognosen:
    UA: Staatsbankrott und Hyperinflation. Trump wird genau hier den Rotstift ansetzen. Auf der anderen Seite ist Poro der erste Staatschef, dem Trump seine Aufwartung macht. Noch vor Putin! Wenn das mal nichts zu bedeuten hat!

    Notabene: Alle meine Prognosen sind reineweg sportliche Aktivitäten. So etwas, was Briten so treiben oder Deutschtürken. Wirklich streiten würde ich mich nicht. Im letzten halben Jahr habe ich schon so manche Einstellung korrigieren müssen.

  58. Frank23 sagt:

    Warum hat Karl Marx nur nichts vom Zineseszins-System geschrieben? Damit er seine Werke schreiben konnte wurde er von einer Stiftung unterstützt. Diese wurde zufälligerweise massiv von Rotschild finanziert.
    Keine weiteren Fragen.

    • Analitik sagt:

      Gibt es dazu genauere Angaben?

      • Tja ANALITIK, gibt es, betraf allerdings die „Lebensbeichte“ des Mi6-vorläufer Chefs! Kümmere mich mal drum, da dieses Archiv ausgelagert ist! Noch Fragen?
        Ihr
        RRD

      • Ichse-Michse sagt:

        Teil eins der Frage:
        Karl Marx hat hat sich sehr wohl mit dem „Zinseszins“ beschäftigt. Schon das Nachschlagen dieses Begriffs im Bd. 2 des Marx-Engels Werke Sachverzeichnisses (Seite 790) widerlegt denn auch sofort die in der Frage von Frank23 enthaltene Unterstellung. Der interessierte Leser kann sich dazu hier weiterbilden:
        https://marx-wirklich-studieren.net/

        Teil zwei der Frage:
        Die Darstellung, dass Marx(auch Engels und später Lenin) zionistische Rothschild-Agenten gewesen sein sollen, halte ich persönlich für einen Bestandteil der „Zombifizierung“. Ob es eine Rothschild-Stiftung gab, die Marx unterstützte, weiß ich allerdings nicht. Ich habe lediglich gelesen, dass im Britischen Museum in London zwei Schecks über „several thousand pounds“ von Nathan Rothschild an Marx ausgestellt seien. Aber selbst wenn dieses Detail stimmen sollte, wäre es ja noch kein Beweis für die „gesamte“ Behauptung.

        • EinzellerWunschÖkoInselSchwarm sagt:

          .. habe mich durchs Kapital gesucht und schon öfters das Wort Zins gefunden (als Teil des Profits, oder vom „Mehrwert“ zu zahlender Posten und so weiter) aber keine grundlegende Stellungsnahme zum Zins, oder Zinseszins. Der Zins scheint für Marx „gottgegeben“ zu sein.
          Im angegeben Band 2 gibt es „nur“ 748 Seiten (keine Seite 790 Sachverzeichnis gefunden). Bitte um einen konkreten Download-link mit Seitenangabe und echter Stellungsnahme zum Zins!
          Ob Marx ein Lohnschreiber war? Von irgendwas muss er gelebt haben ..
          Mir ist er zu verkopft und verkorkst – ich finde da Gesells „Natürliche Wirtschaftsordnung“, oder „Die Geschichte des Geldes“ von Karl Walker lesenswerter.

  59. eckehard heubel sagt:

    keine prognose, eher n wetterbericht für den 1.1.2018

    merkel gewinnt, die vereinigten staaten sind – hoffentlich – mehr mit sich als mit der welt beschäftigt. rußland und china sind die stabilisatoren in der welt und lesen die scherben weiter auf, die europäischen eliten sind auch vier weitere jahre nicht bereit aus ihrem alptraum zu erwachen. in der folge werden die westeuropäischen länder noch viel mehr als bisher mit den realen kosten ihres lebensstandards und ihres lebensstils konfrontiert. das nicht-mehr-durchsetzen-können der eigenen interessen/ maßlosigkeiten mindert die margen. es gibt absolut weniger zu verteilen und ich zweifle an der bereitschaft und einsicht der kapitalbesitzer darauf ausgleichend zu reagieren.
    in der summe und sehr vereinfacht: weltweit wird es besser, aber der westen erlebt und durchleidet eine transformation, die er als demütigung und minderung empfindet. der harte boden der tatsachen allerdings, auf dem er landet, ist der grund, auf dem all die andern in der welt schon lange ihr leben fristen. insofern: willkommen in der wirklichkeit – aber ’schön‘ wird es nicht…
    sometimes

  60. Tja ANALITIK, bete ja seit J. & T. zum Atheistengott: “ Lasse bitte, bitte in der BRiD das Licht ausgehen, denn ohne dem kommt hier niemand mehr zum Verstand“! Noch Fragen?
    Akt. Situation: Dauerfrost, Trübsinn im Süd-Westen & Nord-West-Sturm, nur wenige der Helmstedt- & Nord-Süd-Masten werden gesprengt, die tschechischen, polnischen, demnächst wohl auch österreichischen E-Schieber klicken automatisch, Benelux ist in so einem Fall eh‘ oberkannte Unterlippe und akt. wohl ca. 10.000 (mit Nachtsichtgeräten?) ausgestattete Islamisten! Noch Fragen?
    Ihr
    RRD

  61. wolfwal sagt:

    Immer wieder lese ich hier die Glaskugelberichte, wonach Merkel die nächste BTW gewinnt. Das ist unseriös. Das sind Annahmen ohne Berücksichtigung der Entwicklung von Trumps Präsidentschaft. In einem halben Jahr sind wir schlauer, wie es mit Merkel weitergeht.

    • Analitik sagt:

      Wenn Sie seriöser sein wollen, lassen Sie uns wissen, wie Trumps Präsidentschaft sich auf die Wahl in Deutschland auswirken wird. Bitte seriös argumentieren und nicht nur eine Behauptung aufstellen.

  62. email sagt:

    Ich grübel seit Tagen darüber was ich von 2017 erwarte. Die Prognosen von Analitik fand ich zu steil..,das sich was ändert war mir klar, ich glaubte nicht an dieser Deutlichkeit.
    Mittlerweile halte ich alles für möglich. Ich habe das Gefühl unsere Politiker stehen an dem Punkt, an dem die Leute in der untergehenden DDR standen. Sie wissen überhaupt nicht was sie machen sollen.
    Kann sein das die nächste Regierung für Frau Wagenknecht nen Ministerposten hat.

  63. Frank23 sagt:

    Achso bezüglich Prognose.
    Man wird die Weichen in 2017 stellen. Um die zwingend notwendige Zinsanhebung durchführen zu können, wird der Sargnagel für die Sozialsysteme eingehauen. Dazu braucht es eine linke Regierung, wie bei H4. Dieser Linksruck wird durch die AFD initiiert, dazu ist sie ins Leben gerufen worden.
    Ich tippe auf RRG im Herbst mit Olaf Scholz als BK. Dann kann er die Agenda, die unter Schröder begonnen wurde, weiterverfolgen.
    Die Zinsanhebung wird somit zu einer weiten Verarmung in der Bevölkerung führen, Glück dem, der gerade sein Haus anschlussfinanzieren kann. Der Rest wird dann zusehen, wie der Kaufpreis nur noch eine Luftnummer wird. Er also praktisch keine Besicherung der Schulden mehr besitzen wird.
    Dazu wird mit der einsetzenden Rolle Rückwärts bei der Globalisierung gerade bei der BRD, die aufgrund ihres internen Umverteilungssystems (ins Sozialsystem, Arm nach Reich, Vasallentribut) extrem auf Exportüberschüsse angewiesen ist, auch der erste Eckpfosten eingeschlagen, sprich der Niedergang beginnt. Um Bürgerkriegsähnliche Zustände zu verhindern wird die Kontrolle weiter ausgebeaut. Vielleicht patrouillieren ja in Zukunft Drohnen über unseren Köpfen? Wenn man es nicht schafft das Kontrollnetz enger zu weben wird es zu einem Bürgerkrieg kommen, was die o.g. Entwicklungen nur noch mehr forcieren wird.
    So oder so, das Endgame gegen den dt. Mittelstandsbürger wird dieses Jahr beginnen.

  64. Pushek sagt:

    Analitik hat völlig richtig festgehalten, dass man anstandshalber bitte reflektieren soll, was man 2016 prognostiziert hat. Deshalb hier die Abtragung dieser Schuld

    Das internationale Finanzsystem wird eine weitere ernsthafte Bewhrungsprobe unterworfen, FED und EZB werden noch einmal mit B52-Bombern (das war jetzt bildlich gemeint) Geld über dem Finanzmarkt abwerfen und es wird im 2016 noch nicht zur finanziellen Kernschmelze kommen, also zum Zusammenbruch des Weltfinanzystems, d.h. das FIAT-Geldsystem bricht noch nicht zusammen und der Dollar bleibt noch Leitwährung.

    Fast ein Volltreffer. Das System lebt noch weiter, nur die B52-Bomber sind nicht so gross geworden)

    In den USA wird Hillary Clinton nach einem knappen Wahlgang und diversen „Ungereimtheiten“ in einigen Bundesstaaten Präsidentin der USA – Trump hat halt zu wenig geschmiert, die Clinton kann das besser. Die Auswirkungen davon werden im 2017 zu spüren sein (der militärisch-industrielle Komplex übernimmt nun auch im Weissen Haus die Macht)

    Daneben.

    Der Oelpreis wird im ersten Quartal 2016 seinen Tiefpunkt erreichen und sich bis Ende Jahr im Bereich 50/60 pro Barrell einpendeln. Trotzdem wird es zu einer ernsten Kreditkrise kommen, vornehmlich in den USA, was die Börsen drücken wird, aber nicht crashen.

    Halb daneben, oder auch halb getrofffen. Meine Oelpreis-Vorhersage ist tatsächlich eingetroffen, der Oelpreis hat sich im prognostizierten Rahmen eingependelt. Der Boersen-Dip ist nicht eingetroffen, das hat aber sehr viel mit Donald zu tun und damit der Prognose von oben (Hillary wird Präsidentin)

    Russland: Der tiefe Oelpreis wird dazu führen, dass die strenge Austeritätspolitik der russischen Regierung weitergeführt wird. Aufgrund dessen wird es nicht zu einem Crash des russischen Staatshaushaltes kommen, also keine Wiederholung von 1998/99, und auch nicht zu einer Hyperinflation. Der Rubel wird sich leicht erholen, aber nicht unter 60 zum Euro steigen.

    Volltreffer

    EU: Wird nicht auseinanderbrechen, wird aber innerlich ausgehölt (ein schleichender Prozess weit über 2016 hinaus)
    Grossbritannien wird nicht aus der EU austreten

    Der Aushöhlungsprozess ist tatsächlich im Gang, also Treffer, hat aber viel mit dem überraschenden Brexit zu tun und hier lag ich daneben

    Merkel wird 2016 nicht stürzen, trotz erheblichen innderdeutschen Konflikten zwischen den Bürgern aber auch unter den Bundesländern.
    Der Zustrom der „Facharbeiter“ wird auch im 2016 die Millionen-Grenze nach Deutschland überschreiten

    Was Merkel betrifft, lag ich richtig, und was die „Facharbeiter“ betrifft, lag ich nach offiziellen Zahlen daneben.

    In Syrien kommt es zu einer Befriedigung im bevölkerungsreichen Westen des Landes, unter UNO-Aufsicht kommt es zu Präsidenten- und Parlamentswahlen, welche Assad mit sehr bequemen Mehrheiten für sich entscheiden wird.

    Daneben – aber vielleicht nur der zeitliche Rahmen

    Saudi-Arabien wird nicht auseinanderfallen und es wird ihnen von der USA nicht erlaubt werden, einen grossen Krieg gegen den Iran zu führen (2017 kann das aber anders werden – Clinton)

    Volltreffer

    China: wird seinen geopolitischen Einfluss weiter ausbauen, und geduldig daran arbeiten, dass der Hegemon USA seinen wirtschaftlichen und politischen Einfluss in der Welt teilweise verlieren wird (auch das ein Prozess über Jahre)

    Meiner Meinung nach lag ich mit dieser Prognose richtig

  65. Pushek sagt:

    Meine Prognose für 2017

    Politisches
    -Bei den Bundestagswahlen im Herbst wird als deren Ergebnis die GroKo weitergeführt und Merkel bleibt Bundeskanzlerin, die AfD zieht in den Bundestag ein und darf da ein bisschen Oposition spielen, gleichzeitig ist die Linke weiter auf Schmusekurs Richtung Regierungstauglichkeit, deshalb wird Wagenknecht kaltgestellt und zieht sich zu ihrem Mann ins Saarland zurück.

    -In Frankreich wird in einer Stichwahl gegen Le Pen Fillion mit rund 55% neuer Präsident Frankreichs.

    -Gegen Ende bzw. am Ende 2017 wird der russische Präsident Putin verkünden, dass er 2018 noch einmal antreten wird (Präsidentenwahlen 2018).

    -Syrien wird weiter befriedet, es wird eine neue Verfassung geben und es werden Präsidentenwahlen angesetzt, die aber wohl erst im Frühjahr 2018 durchgeführt werden

    -die USA verliert weiter an politischem Einfluss im Nahen Osten, wird sich aber aus dem Irak nicht zurückziehen.

    -die US-amerikanischen Engagements im Ausland werden nicht weiter hochgefahren, tendenziell eher zurückgefahren (Schliessung von einigen Stützpunkten, aber nichts spektakuläres)

    -im Jahre 2017 wird es keine von den USA initierten irgendwelche bunte Revolutionen geben, also Staatsstreiche, oder Versuch von Staatstreichen

    Einen offenen militärischen Konflikt zwischen den Grossmächten USA,China, Russland wird es nicht geben – als Resultat der Wahl Trumps in den USA. Mit Clinton wäre die Wahrscheinlichkeit weit über 50% gewesen. Partiell (Kampf gegen den IS) ist sogar mit einer Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA zu rechnen.
    Die USA wird aber im Nahen Osten nur der Juniorpartner Russlands sein, die ihren Einfluss in dieser Region 2017 weiter ausdehnen wird (diplomatisch und wirtschaftlich, aber keine offenen millitärischen Interventionen)

    wirtschaftliches
    der Protektionismus-Kurs der USA wird tatsächlich initiert. In der Folge wird es zu Gegenmassnahmen kommen. Die WTO-Abkommen werden faktisch ausser Kraft gesetzt. Je nachdem wie stark die Auseinandersetzung mit China ist, kann dies zu Weiterungen führen (z.B. ausgedehnter Verkauf der amerikanischen Staatsanleihen durch China). Es ist aber auch möglich, dass China nur damit drohen muss, und die USA wird rhetorisch massiv zurückfahren.
    Mit einem Krieg mit China wird es aber deswegen nicht kommen.

    Die Börsen werden bis längstens zum zweiten Quartal aufgrund der Erwartungen in die trumpsche Politik haussieren, dann ist aber aufgrund von enttäuschten Erwartungen und politischen Unsicherheiten (Europa, China) mit einer kräftigen Korrektur an den Weltbörsen, insbesondere in den USA, zu rechnen (bis zu 20%)

    Auch im Jahr 2017 wird das Weltfinanzsystem nicht zusammenbrechen, die Nullzinspolitik wird im wesentlichen nicht geändert, in den USA kommt es zu moderaten Zinserhöhungen, die FED wird aber im Jahre 2017 im Clinch mit der neuen US-Regierung sein, die einen schwächeren Dollar will, während die FED den Dollar ständig stark redet. Erst im Jahre 2018 wird diese Patt-Stellung aufgelöst.

    Die Inflation steigt moderat an, zu einer stark steigenden Inflation in der EU und in den USA wird es aber 2017 noch nicht kommen.