Angela Merkel – Die Unerwartete

Am 16. Dezember 2016 lief auf arte die Dokumentation „Angela Merkel – Die Unerwartete“. Hand hoch, wer die gesehen hat.

Später lief auf ard oder zdf eine gekürzte Fassung.

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Nachtrag, 21. Januar 2017:

Die Doku lief am 6. Dezember bei arte. Und bei ard lief am 12. Dezember offenbar die volle Fassung.

Veröffentlicht in Analysen
135 Kommentare zu “Angela Merkel – Die Unerwartete
  1. Pandora sagt:

    Schon vom Titel her würde ich nur Dreck erwarten.

    • Analitik sagt:

      Das ist keine Leistung.

      • Pandora sagt:

        Das stimmt. Aber ich habe Schönenborn gesehen, wie er Putin „interviewte“, das heisst, die übliche Propaganda vom Zettel ablas, um ihn zu „entlarven“. Mehr will ich mir nicht antun. Wenn man das einmal gesehen hat, dann reicht es. Ich möchte ja auch nicht ständig Hitlerreden im Radio hören. 🙂

        Danke für Deine großartige Arbeit!

        • Analitik sagt:

          Ihre Leistung ist noch schlechter geworden. Sie unterstellen, dass unsere Öffentlichrechtlichen Merkel wie Putin angehen werden. Und Sie verwechseln ein Interview mit einer Doku. Und Sie haben offenbar den großen Wert des Schöneborn-Interviews überhaupt nicht erkannt (nicht umsonst wurde es nicht an die große Glocke gehängt). Das Schöneborn-Interview sollten sich die Menschen antun, im Rahmen der Entzombifizierung.

          • Pandora sagt:

            Ich unterstelle lediglich, daß auch diese Sendung nur Propaganda ist. Und den Wert des Schönenborn-Interviews für mich können Sie daran ermessen, daß ich es extra kopiert und archiviert habe. Zur Dokumentation der Verkommenheit und Korruption unseres Systems.

            PS: Streitgespräche mit Ihnen machen Spaß.

            • Analitik sagt:

              Unterstellen ist keine Leistung. Können Sie aufzeigen, warum diese Sendung (die Sie gar nicht gesehen haben) nur Propaganda ist? Woran erkennt man das?

              • Pandora sagt:

                Ok, ich präzisiere: Mister Demokratieabgabe Schönenborn (mit einem Jahresgehalt von vermutlich über 300.000 Euro) ging in das Interview, um (wie er hoffte) Putin bloßzustellen. Daß es anders lief und er von Putin als ahnungsloser Propagandist bloßgestellt wurde, ist das Erfreuliche und unendlich Schöne an diesem Interview. Besser?

              • Analitik sagt:

                Ich meinte die Merkel-Doku. Über Schöneborns sagenhafte Blamage müssen wir gar nicht diskutieren.

              • Pandora sagt:

                Daß die Sendung über Merkel Propaganda ist, kann ich nicht belegen, da ich sie nicht gesehen habe.

                Vom Zombie-TV erwarte ich nichts anderes, lasse mich aber gerne überrraschen. Da ich keine Glotze besitze, kann das nur zufällig geschehen.

                Ich hoffe, Sie haben Verständnis dafür, daß ich mir die Sendungen in der Glotze in der Regel nicht antue. Da ich mich darüber nur aufrege, erhöht das meine Lebenserwartung.

                Ich glaube aber nicht, daß Sie das ernstlich interessiert.

              • Analitik sagt:

                „Daß die Sendung über Merkel Propaganda ist, kann ich nicht belegen, da ich sie nicht gesehen habe.“

                Aber großspurig behaupten, was Sie nicht belegen können…

              • Pandora sagt:

                PS: Mein Rechtsanwalt führt übrigens für mich eine Verfassungsklage gegen die Zwangsgebühr der öffentlich-rechtlichen Propagandasender durch.

                Meine Klage passiert in drei Tagen das dritte Gericht und geht dann wahrscheinlich zum Bundesverfassungsgericht. Halten Sie mir die Daumen, daß sie Erfolg hat.

                Realistischerweise ist allerdings zu erwarten, daß das korrupte BVerfG höchstens etwas Unwichtiges nachbessern lässt.

              • Analitik sagt:

                Wenn das stimmt, drücke ich Ihrem Anwalt beide Daumen.

          • Conrath sagt:

            @Analitik & Pandora [Anmerk. Conrath]

            Das Interview Putin – Schönenborn ist eine intellektuelle Offenbarung und Abrechnung mit dem Wahl-Lautsprecher und Propagandisten Sch. zugleich. Als Lehrvideo ist es auch mehrmals anzusehen, wenn nicht sofort alle geglückten Griffe der ungleichen politischen Judokas deutlich werden.
            – Sch. bejammert die Überprüfung von ausländischen politischen Organisationen, Putin erwidert, in RF gibt es über 600 Org., die RF sponsert nur 2 Org. in Europa und den USA, die 600 erhalten 1 Milliarde $ / Jahr aus dem Ausland, Sch. macht dabei zunächst auf Nichtwissen, P. lässt nicht locker, klärt durch prüffähige Fakten auf. Org. sind nicht verboten, Sch. behauptete indirekt – durch Lückentaktik – Überprüfungen ausländischer Org. mit pol. Tätigkeit in Fremdländern gäbe es nur in RF und landet rücklings auf dem Argumentationsboden.
            – Sch. der ‚Repräsentative-Demokratie-Versteher‘ fragt unterstellend [mit seinem Schülergrinsegesicht], ob denn Opposition nicht wichtig sei, darauf P. ja, es gibt Opposition in RF und eine breite Suche nach neuen Kombinationen von Direktmandaten und Mehrheitswahlen [im Westen gibt es hingegen nur noch gelenkte Oppositionen, Fraktionszwang und gesetzeschreibenden Lobbyismus, sowie satzungsfrei ungewählte, illegitime Institutionen, die ohne jede Dokumentations- und Nachweispflicht, Geldpolitik durchsetzen, dazu siehe Bericht von Varoufakis mit IWF/ EZB/ EU-Gesprächen, die nur Presseveranstaltungen ‚o h n e‘! Beratungen, bzw. Hinterzimmerinstruktionen an die volksgewählten Politiker sind].
            – Sch. spricht kommenden Besuch P. in DE an, P. nennt Fakten zum Handel, gesteigertes Volumen [2013].
            Sch. versucht RF für Zypern verantwortlich zu machen, P. weist zurück, der Westen trägt die Verantwortung für die vielen Steueroasen, nicht die RF und er ist froh, wenn russische Anleger ins Land zurückkommen [wie jeder Regierende, der für das Gemeinwohl, nicht für die Hochfinanzglobalisten arbeitet].
            -Sch. weicht P. aus, der ihn mehrfach fragt, ob 13 % Einkommensteuer nicht besser seien als der Satz in DE, Sch. weicht deutlich genervt aus.
            – Zur Devisenpolitik erklärt P. die Stützung des EUR durch RF-Devisenankäufe, eine proeuropäische Politik [entgegen der alten US-Geldpolitik des Obamaregims]. P. zählt die drei großen Reservefonds auf, Sch. genervt zu Boden blickend [seine Agenda ist ja, die RF scheitert wirtschaftlich-fiskal].
            – Sch. spricht dann Syrien an, [ich kürze hier ab] das Blutvergiessen wird als Symptom, nicht als Kausa behandelt, wie bei den Lücken-Massenmedien üblich und die typischen westlichen Verdrehungen zum Faktum der fremden Söldnerheere in diesem unterwanderten, angegriffenen Land.

            Erstaunlich ist, das Interview wird bald 4 Jahre alt und gehört, aufgrund seines brisanten Inhaltes, in jedes seriöse Geschichtsbuch, bzw. in jeden modernen, medienunterstützten, Geschichtsunterricht.

  2. Lotta sagt:

    Leider ist der Beitrag weder bei arte noch ard in der Mediathek zu finden. Lediglich die Kommentare bei arte sind schon erhellend.
    Wahrscheinlich wollen Sie, werter Analitik, uns darauf hinweisen, dass wir auch im Wahljahr mit Unerwartetem bei A. Merkel rechnen dürfen. Ihre Pirouetten bezüglich Flüchtlingspolitik werden uns, dem tumben Wahlvolk, als auch ihrer politischen Konkurrenz noch den Atem rauben.
    In der alternativen Medienszene wird ja angedeutet, die Medien würden endlich, endlich, nach dem Druck eben jener alternativen Berichterstatter in der Flüchtlingsfrage besonders zum Thema Kriminalität umschwenken, da schon im MoMa/ Zdf kritische Töne angeschlagen wurden.
    Ich denke, da wird der Schwenk vorbereitet.
    Die Berichterstattung zum angeblichen Behördenversagen bei dem angeblichen Berlinattentäter gehören in diese Kategorie.

    • Analitik sagt:

      „Wahrscheinlich wollen Sie, werter Analitik, uns darauf hinweisen, dass wir auch im Wahljahr mit Unerwartetem bei A. Merkel rechnen dürfen.“

      Ne, mit der Frage will ich keine Information an die Leser senden, sondern Information von den Lesern erhalten. Merkel ist ein heißes Thema hier im Blog. Dokus über Merkel laufen nicht gerade oft. Daher möchte ich wissen, wer die seltene Gelegenheit genutzt hat.

  3. Frank sagt:

    Auf Arte kann man Doku nicht mehr abrufen, auf youtube hab ich sie auch nicht gefunden. Weis Jemand ob die noch irgendwo verfügbar ist?

    • Analitik sagt:

      Das ist so schön an unserem System. Sie bezahlen monatlich 17 €, damit unter anderem arte diese Doku drehen kann. Und dann muss die Doku nach 7 Tagen aus der Mediathek gelöscht werden, weil… weil das die Ungerechtigkeit reduziert. 🙂

    • Stefan N. sagt:

      Die Doku ist noch für einige verfügbar. 2007(?) hatte ein kleines Internetunternehmen rechtlich erwirkt, das öffentlich ausgestrahlte Fernsehprogramms aufgenommen werden darf – und Kopien der Sendungen verteilen darf (personalisiertes Kundenkonto zwingend vorausgesetzt).

      Ich danke daher erstmal für den Hinweis. Die Doku wurde auf arte 3x ausgestrahlt, davon einmal 20:15 Uhr.
      Zu „youtube“ werde ich das sicherlich nicht hochladen.

      Zitat „Später lief auf ard oder zdf eine gekürzte Fassung.“
      Wann lief diese Fassung? Scheinbar hat sich der Titel geändert…

  4. Hausfrau sagt:

    (Hand unten) Nein, ich habs nicht gesehen. Mein Fernsehkonsum ist sehr spärlich. Möglich, daß in so einem längeren Porträt ein Fitzelchen „tatsächlicher Hintergrund“ vorkommt, das durchaus wertvoll wäre. Arte wendet sich ja eher an Highbrow leicht frankophile Bildungsbürger, da könnte man etwas Diplomatie erwarten.

    • Analitik sagt:

      arte hat seine Doku-Sparte leider vor etwa zwei Jahren kastriert optimiert.

      Und arte hat vor einem Jahr Selbstzensur begangen bei einer Doku, die an einen Putin-feindlichen liberalen Russen in Auftrag gegeben wurde, der aber im Laufe der Dreharbeiten auf derart krasse Lügen stieß, dass er nicht in der Lage war, das zu liefern, was bestellt wurde. Der entblößte Bill Browder stampfte mit dem Fuß auf und das Europarlament sagte die geplante Filmpremiere im Europarlament in letzter Minute ab. Bill Browder stampfte noch mal mit dem Fuß auf und arte sagte die für wenige Tage später geplante Ausstrahlung ab.

      • Hausfrau sagt:

        Tschä, Doku… macht kaum noch einer. Lieber Twitter vorlesen. Anfang der 90er habe ich mit Begeisterung Gerd Ruges Reisedokus angeschaut. An die griesgrämigen Angler vom Baikalsee kann ich mich noch erinnern, und die grünen Berge. Damals war das ja auch noch alles ganz frisch, daß man überhaupt mal was von Rußland zu sehen bekam. Übrigens ein Grund, warum ich bei Ihnen gerne weiterlesen werde, weil das für mich eine der wenigen Möglichkeiten ist, ein ganz klein wenig über dieses Land zu erfahren. Abgesehen davon, daß ich Ihre strikt rationale Fokussierung auf Analyse gut finde.
        (Worüber ich mal lachen mußte – vielleicht so vor 5-10 Jahren gesehen: es lief im Fernsehen so eine Klimawandel-Heul-Doku, wobei ein aufgeregter Amerikaner in Rußland mögliche Katastrophen aufzählte wie Auffrieren des Permafrosts und dergleichen. Zum Beweis, daß es ganz schlimm kommen müßte, zeigten sie im Permafrostboden halbversunkene sibirische Häuser. Es war aber auch ein griesgrämiger russischer Bauingenieur mit dabei, und der meinte nur „Baupfusch. Mieser Baupfusch. Hier muß man immer auf Stelzen bauen, sonst schmilzt der Boden vom Haus den Schnee. War hier schon immer so. Es ist hier nicht wärmer geworden.“ Es ging dann natürlich wieder mit der die-Klimaerwärmung-wird-uns-alle-umbringen-Litanei weiter, aber die Gegenmeinung eines Menschen, der sich mit den örtlichen Gegebenheiten auskennt, hat mich doch gefreut.)

      • Stefan N. sagt:

        Wer nach der (gestrichenen) Doku sucht wird vielleicht erfahren, das Arte als Ausweich eine „Dokumentation“ über Nemzov gesendet hat. Ich habe die Doku vermieden, die Wikipedia-Seite brachte nichts.

        Warum über eine Woche nochmal das Thema hier erwärmen? Ich konnte gerade das Cui Bono für mich klären: http://analitik.de/2015/03/01/mord-nemzow-20150222/
        Ich sage Danke.

  5. Sele sagt:

    War das sowas wie „Der Spiegel 01/2017 – Dieses Scheißblatt“? Im Artikel gibt man lächerliche kleine Fehler zu und beim Rest singt ein Loblied auf sich selbst. Nicht das ich das gelesen hätte aber ich kanns mir gut vorstellen das es genau so war.

  6. kein Plan sagt:

    Sorry,ich schau mir aus Prinzip keine Jubelmeldungen der MSM über Hofschranzen an.

    Merkel macht das was die Kapitalistenklasse von ihr erwartet,Klassenkampf nach unten,Privatisierung der Steuern und Sozialisierung der Verluste.
    Welchen Beitrag hat dieses Geschöpf für die Emanzipation der Bevölkerung geleistet?
    Keinen,unter Ihrer Herrschaft wurde die Schere zwischen Arm und Reich noch größer.Mehr braucht es nicht um zu begreifen wessen Aufgaben die Dame erfüllt.

    Aus Bürgerlicher,Kleinbürgerlicher Sicht mag die Frau ein Fels in der Brandung sein,wie gesagt,nur für oben genannte.

  7. sometimes sagt:

    da ich keinen tv besitze und mich die pointe interessiert – handelt es sich um diese ‚dokumentation‘? > https://www.youtube.com/watch?v=21BiMorUr9w

    freundliche grüße
    sometimes

  8. Axels Meinung sagt:

    Hallo Analitik,
    so sehr ich Sie und andere dafür achte, dass sie sich den Dreck der Hetz- und Lügenmedien noch anlesen bzw. anschauen/anhören (sicherlich, um deren Propaganda aufzudecken und zu bewerten), so sehr bitte ich Sie um Verständnic, dass andere das längst nicht mehr tun. Ich gehöre zu denen, die die von den Finanz-Ziocons verseuchten Medien boykottieren: Kein Einschalten, keine Klicks, kein Geld …

    • sometimes sagt:

      verzeihen sie, daß ich einmische: aber um den stand und die sicht der dinge bei der gegenseite zu beurteilen, ist es sinnvoll, sich ihre äußerungen zu gemüte zu führen. das man das gesagte vielleicht nicht mag, steht auf nem anderen blatt, aber zur kenntnis nehmen sollte man es. nebenher ist es auch demaskierend und anderweitig lehrreich, beispiel: die befreiung aleppos; von einem tag auf dem andern war das thema vom tisch, nicht mehr brauchbar, daß man am tag vorher noch von massenexekutionen faselte, spielte sofort keine rolle mehr. man kann an der feindlichen propaganda erkennen, wie weit man bereit ist zu gehen, wie sehr man bereit ist, sich auch gehen zu lassen, es geht auch um ne art eskalationspotential – nach innen, das man so abschätzen kann. und nebenher erfährt man auch ne menge von der verachtung der schreiberline für ihre leser, ich halte das für lehrreich. – jetzt kann man z.b. seinen kindern beibringen, daß es in den medien weniger um fakten geht als um ziele und intensionen, die beispiele liegen in großer zahl vor, sind noch zugänglich ohne große sucherei oder andere verrenkungen.
      freundliche grüße
      sometimes

  9. Johanniskraut sagt:

    Ne Analitik. Mit Merkel kannste keinen Blumentopf gewinnen.
    Ich habe die Sendung nicht gesehen, und werde sie auch nicht sehen! Und Deine ganzen „pro Merkel-Argumente“ von wegen Balkanstaubsauger und was weiß ich noch alles, ist zur genüge in Deinen letzten Kommentarspalten zum Thema, widerlegt worden. Du machst sonst echt feine Analysen, aber warum Du die Merkel immer in einem guten Licht darstellst, leuchtet mir überhaupt nicht ein! Es sei denn…Du bist doch ein Agent und Deine Aufgabe ist es, für Merkel ne Lanze zu brechen. Und damit wir das annehmen glänzt Du erstmal mit anderen Analysen…Wer weiß?! Aber ist auch egal, ob das stimmt oder nicht. Denn die Leute, die hier mit lesen, können alle selber denken. Und die trennen einfach Deine supi-Analysen von Deinem Merkelmist.

    • Analitik sagt:

      Können Sie anhand von Zitaten belegen, wo ich Merkel in einem guten Licht darstelle?
      Und wenn Sie schon die Texte noch mal durchgehen, können Sie bei dieser Gelegenheit auch die Zitate einsammeln, wo ich Merkel in einem schlechten Licht darstelle?

      Denn mir leuchtet überhaupt nicht ein, warum Sie behaupten, dass ich Merkel in einem guten Licht darstelle. Liefern Sie mehr als nur eine Behauptung. Versuchen Sie es mit Argumenten. Denn die Leser denken mit.

      • Rasch Putin sagt:

        Analitik fragte am 20.01.2017:
        „Können Sie anhand von Zitaten belegen, wo ich Merkel in einem guten Licht darstelle?“

        Aber ja doch, da gibt es eine ganze Reihe. Fangen wir mal mit einem aus einer sonst wirklich interessanten Analyse an („Willkommen in der multipolaren Welt“ vom 13.10.2016).

        Voweg, viele der Analysen von Analtik sind nicht nur methodisch bemerkenswert gut gemacht, sondern geben dem geneigten Betrachter oft auch erfrischend neue Sichtweisen. Was wohl nicht nur mir gefällt. Nur nicht, wenn das „Thema Merkel“ kommt, da hat Johanniskraut recht. Da hat Analitik oft „eyes wide shut“ bzw. er verliert – ich hoffe unabsichtlich – ein wenig seine anlytische Linie.

        – Zitat:
        „Springen wir zum nächsten Tag, dem 7. Oktober. Manche Vasallen distanzieren sich weiter vom König. Merkel:

        „Ich sage es mal ganz vorsichtig: Die Tatsache, dass ein Freihandelsabkommen, das wir mit Russland verhandeln würden, wahrscheinlich nur die Hälfte aller Diskussionen mit sich bringen würde, das muss uns doch zu denken geben“, sagte Merkel auf dem Tag der deutschen Industrie in Berlin mit Blick auf die Kritik an TTIP.“

        Lassen Sie sich das auf der Zunge zergehen. Merkel stellt einen direkten Vergleich zwischen USA und Russland her und Russland gewinnt in diesem Vergleich. Herzögin Merkel sagt: „Hmja, mit Herzog Russland hätten wir echt weniger Probleme, als mit unserem König. Darüber müssen wir mal nachdenken.“ Das sagt sie nicht irgendwann, sie sagt es jetzt, in der hochsensiblen Phase, nachdem der König eine schallende Ohrfeige kassiert hat und bisher als Reaktion deeskaliert, während Russland täglich mehrfach provoziert. Ja, das gibt den Vasallen zu denken.“ – Zitatende –

        Die Ansicht, Merkel hätte dies gesagt, um einen direkten Vergleich zwischen USA und Russland zu ziehen und Russland würde diesen Vergleich gewinnen. Mit Herzog Russland hätte man also weniger Probleme, diese Ansicht, sehr geehrter Herr Analitik, die haben Sie aber ganz alleine und ansonsten auch aus dem Zusammenhang gezogen.
        Fakt ist, dass Merkel damit den TTIP-Gegnern (direkt oder meinetwegen von hintenrum durchs Herz geschossen) antiamerikanische Refelexe, aka Antiamerikanismus vorwirft. Nichts anderes als das. Das sehe ich übrigens nicht alleine so. Das können Sie auch bei „Die Zeit“, bei Reuters, bei den NACHDENKSEITEN usw. nachlesen.

        Ist das schlimm und/oder verwässert das etwa die Qualität von Analitiks Analysen? Nein, schlimm ist das nicht. Es gibt ja erstaunlich viele Merkel-Fans, sonst wäre sie ja nicht BK´in.

        Ich behalte es einfach nur im Hinterkopf. :-))

        • Analitik sagt:

          „Die Ansicht, Merkel hätte dies gesagt, um einen direkten Vergleich zwischen USA und Russland zu ziehen und Russland würde diesen Vergleich gewinnen. Mit Herzog Russland hätte man also weniger Probleme, diese Ansicht, sehr geehrter Herr Analitik, die haben Sie aber ganz alleine und ansonsten auch aus dem Zusammenhang gezogen.“

          Echt? Hier ist Merkels Zitat: „„Ich sage es mal ganz vorsichtig: Die Tatsache, dass ein Freihandelsabkommen, das wir mit Russland verhandeln würden, wahrscheinlich nur die Hälfte aller Diskussionen mit sich bringen würde, das muss uns doch zu denken geben“, sagte Merkel auf dem Tag der deutschen Industrie in Berlin mit Blick auf die Kritik an TTIP.“

          In diesem Zitat erkennen Sie nicht, wie Merkel Russland und USA vergleicht und Russland dabei besser wegkommt?

          Ist das alles, was Sie mir an Merkel-Liebe nachweisen können? Bedenken Sie, die Leser denken mit.

          • Rasch Putin sagt:

            Dadurch, dass Sie mein Zitat Ihrer Worte noch einmal zitieren, wird Ihre Schlussfolgerung weder besser noch richtiger. Merkel hat diese Äusserung ausschliesslich in dem Zusammenhang gemacht, dass sie den TTIP-Gegnern mit diesem Vergleich Antiamerikanismus vowirft.
            Googeln Sie es bitte und Sie werden sehen, dass Sie mit Ihrer Ansicht (das sei ein Vdergleich Merkels zwischen Russland und USA, der Russland besser aussehen lässt) daneben liegen.
            Aber … wenn Sie dennoch bei Ihrer Auffassung bleiben wollen, dann ist das Ihr gutes Recht.

            Sie wollen mehr … oder sogar noch mehr? Machen wir weiter mit der Analyse vom 25.10.2016 „Stimmen des gefallenen Königs“.

            Zitat:

            PS: Herzögin Deutschland dreht auch auf. Ein Leser hat mich darauf aufmerksam gemacht:

            Die EU will beschließen, dass sie Russland mit Sanktionen drohen will. Doch bis zu einer Umsetzung sei es noch ein langer Weg, berichtet Korrespondent Markus Preiß aus Brüssel. – Zitatende –

            Da hat also ein ungemein wichtiger und kenntnisreicher Mensch, ein TV-Korrespondentlein namens Preiß, seine – wir wollen es mal milde ausdrücken – durch wirklich Nichts gedeckte Meinung (keine Namen, keine Fakten, keine Daten für seine Behauptung, buchstäblich nichts)in die Tagesschau-Kamera gesprochen. Die EU (sic!) „will“ beschliessen, dass sie Russland mit Sanktionen drohen „will“. Irgendwann mal, aber dieser Weg werde kein leichter sein.
            Das nehmen Sie als Grundlage für „Herzögin Deutschland dreht auch auf.“ Wie denn? Womit dreht sie denn auf? Mit dem nichtssagenden Gestammel von einem Herrn Preiß, der beim besten Willen nicht im Verdacht steht und stehen kann, irgendeinen Auftrag für diese bedeutungsschweren Worte von der Herzögin erhalten zu haben?

            Sehen Sie es mir bitte nach. Da muss ich lachen. Sie machen Frau Merkel öfters zu so einer Art politischem Schwergewicht. Dabei – Achtung Satire – ist sie doch nur eine schwarze Null – und „null“ wiegt nichts.

            Ich hab noch mehr … aber nur, wenn Sie wollen.

            • Analitik sagt:

              „Merkel hat diese Äusserung ausschliesslich in dem Zusammenhang gemacht, dass sie den TTIP-Gegnern mit diesem Vergleich Antiamerikanismus vowirft.“

              Ach, jetzt verstehe ich erst, was Sie meinen. Ja, das kann sein. Dann wäre es eine Fehlinterpretation meinerseits.

              „Das nehmen Sie als Grundlage für „Herzögin Deutschland dreht auch auf.“ Wie denn? Womit dreht sie denn auf?“

              Ironie verkannt. Lesen Sie es als: Herzögin Deutschland „dreht auf“. Vielleicht wird es dann klarer.

              „Ich hab noch mehr … aber nur, wenn Sie wollen.“

              Unbedingt. Geben Sie alles her, was Sie haben. Es interessiert mich wirklich, warum so viele Menschen glauben, ich berichte freundlich über Merkel. Ich begreife es nicht und Ihre bisherigen Beispiele haben es mir auch nicht erklärt. Das größte, was Sie bisher erreicht haben, ist, eine mögliche Fehlinterpretation aufgedeckt zu haben.

            • lex sagt:

              Sie meinen, dass Merkel den deutschen die Schuld gibt für die Diskussionen über TTIP? Nur weil die deutschen so antiamerikanisch seien, gibt es die Diskussionen. Weil sich die deutschen aber von Putins Propaganda blenden lassen, gibt es da wesentlich weniger Diskussionen, was Merkel sehr gedauert. Also unsere Bevölkerung ist zu blöd, sagt Herzogin Merkel?

            • lex sagt:

              Also es sollte doch heraus zu finden sein wieso nach Merkels Vorstellung die Gespräche für TTIP viel schwieriger sind als für ein theoretisches Abkommen mit den Russen? Kann doch nur entweder die Schwierigkeit mit der deutschen Bevölkerung oder aber die zähen Verwandlungen mit den US-Vertretern gemeint sein. Oder beides. Meine Meinung nach würde es besser ins Gesamtbild passen, wenn sie die Schwierigkeit das im eigenen Volk durchzusetzen, meint. Die gesamte Manipulation hat noch nicht gereicht. Mist, die deutschen mucken doch noch auf. Trotz Friedel Springer und vielen anderen mehr.

        • Hans aus Olb sagt:

          @Rasch Putin:

          Dieses Merkel- Zitat ist tatsächlich bemerkenswert. Die Interpretation, die Sie anbieten, geht aber 100% konform mit der Interpretation der MSM (auch wenn die Nachdenkseiten das in gleicher Weise aufnehmen).

          Doch: muss das so sein? Kann nicht ebenfalls Analitiks Denkweise darüber richtig sein? Bei genauem Nachdenken schließen sich beide Positionen nicht einmal zu 100% aus!

          Wir müssen uns zuforderst nicht einmal zwischen diesen Positionen entscheiden, wichtig ist zuallererst zu erkennen, das die Aussage der Merkel eine Stimmung *im Volke* glasklar diagnostiziert. Und sie diagnostiziert sie -vorsichtig- bei der Mehrheit.
          Sie gibt den Denkanstoß!
          Das sie das allein aus *Frustration* über eine allgemeine antiamerikanische Stimmung tat, kann vielleicht sein, scheint mir aber in diesem Kontext wenig wahrscheinlich. Es wäre sogar egal, denn Politik muss die Stimmungen einbeziehen. „merkel, die Unerwartete“ kann schon stimmen.

          Analitiks Position beim *Flüchtlingsstaubsauger* habe ich damals ebenfalls widersprochen, allerdings im Wesentlichen in den Punkt, dass der Ansturm im Sommer 15 *unerwartet* gekommen wäre. Das kann ich noch immer nicht glauben.
          Aber es wirft vielleicht ein Licht auf die realen Machtverhältnisse in D., auch auf die beschränkte Macht einer Kanzlerin- und ihren Willen, solche Situationen wieder unter Kontrolle zu bringen.

      • Johanniskraut sagt:

        Vielen Dank Rasch Putin,

        für ein Beispringen bei dem bei dem Versuch, Analitik auf sein komisches Merkel Ding hin zu weisen.

        Gerade weil seine sonstigen Analysen so klasse sind, fällt dieses Merkel Ding um so mehr heraus.

        Analitiks Merkel Ding würde ich festmachen, an seinen Aussagen die sinngemäß oder als Schlussfolgerung lauteten: Merkel konnte gar nicht anders, war ein Opfer der Umstände, hat das Beste für Deutschland rausgeholt etc.

        So getroffen in seinem Artikel „Merkel“ und immer wieder verschiedentlich in den Komentaren zu anderen Artikeln (kann ich nicht raus suchen).

        Prima widerlegt wird er m. E. von „Don Carlos“ unter dem Artikel „Wie Agenten Wikileaks benutzen und die Menschen verarschen“ (ziemlich weit unten).

  10. Tja ANALITIK, als schon jahrelang persönlichem Totalignoranten des medialen fernsehen, vor Jahren bereits selbst Musik-Klassik die verbalen Indoktrinationsversuche bzgl. unterbelichteter Komponisten etc. skalpierte, doch sicherheitshalber (sprich Internetausfall)die Frequenzen aller weltweiten deutschsprachigen Sender per Kurzwelle implementiert habe, muß ich mich halt bei Ihnen bzgl. einer meinerseitigen Einlassung entschuldigen! Noch Fragen?
    Ihr
    RRD

  11. Strukturdenker sagt:

    https://vimeo.com/198845035

    Aber schnell, solange online

  12. Sebo sagt:

    Meine Hände bleiben unten: nicht verpasst, sondern vermieden. Ich halte Angela Merkel für einen grundschlechten Menschen im Sinne von gewissenlos, soziopathisch. „Marktkonforme Demokratie“ ist eine klare Faschismusansage! Und „sozial ist, was Arbeit schafft“ unterscheidet sich nicht wirklich von „Arbeit macht frei“.
    Ihre Stimme macht mir Pickel im Gehörgang, und von der Doku habe ich mir keinen Erkenntnisgewinn versprochen.

  13. throne sagt:

    Ich bedaure sehr, die Sendung nicht gesehen zu haben. Ich wohne in Zentralamerika. Es waere mir ein Vergnuegen, die fingernaegelkauende Merkel psychologisch auf etwaigen Inhalt abzuklopfen. Sobald ein link zur Verfuegung gestellt wird, werde ich umgehend liefern.

  14. BMKurt sagt:

    Habe diesen Film nicht gesehen.

    Habe zwar nicht den Film aber 2 interessantere Links mit Infos zum Film gefunden:

    http://mobil.fr-online.de/cms/kultur/-angela-merkel—die-unerwartete–die-machiavellistin,4351640,34991242,view,asFitMl.html

    https://www.nzz.ch/feuilleton/tv-portraet-ueber-angela-merkel-einfach-souveraen-ld.132669

    Lässt sich die ungekürzte Fassung irgendwo finden?

  15. Renan sagt:

    Ich bin ja nur eine sille Leserin hier aber finde ihre Analysen sehr gut. Ich habe die Sendung gesehen, war leider schon dran, als ich reinzappte. Sie war im primzip nicht schlecht, da einfach nur ihr Werdegang beschrieben wurde und ich habe mir den Rest angeschaut. Sie ist quasi über Leichen gegangen und kam einfach so aus dem Nichts. War sehenswert, aber deshalb mag ich sie trotzdem nicht. Was sie dem deutschen Volk antut ist menschenverachtend.

    • Analitik sagt:

      Hat sich Ihre Haltung zu Merkel irgendwie verändert nach dem Film? Zum Beispiel mehr oder weniger Verständnis? Mehr oder weniger Sympathie? Ein besseres oder schlechteres oder komisches Gefühl?

      Ihr „ich mag sie trotzdem nicht“ scheint anzudeuten, dass der Film Sie in Versuchung brachte, Merkel Sympathie angedeihen zu lassen, wogegen Sie sich aber wehren. Ist das richtig beobachtet?

      • BMKurt sagt:

        http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/merkel-deutschland-kann-auf-integrationsarbeit-stolz-sein-hier-ist-etwas-grossartiges-gelungen-a2029672.html

        Hallo Analitik,

        Werde mir den Film anschauen, und mal sehen, wie ich danach über mein Gefuehl urteile. Ich bin Merkel nicht

        Allerdings empfinde ich obigen Satz im Link mit dem Wort „Integrationsarbeit“ etwas wie einen Schlag in die Magengrube. Ein Bruchteil der Gäste ist berechtigt hier, ein noch grösserer Teil wird es hier bildungstechnisch sehr schwer haben und ein Teil davon hat gar keine Chance nicht kriminell zu werden. Dazu sind viele kulturell bedingt nicht eben dem Gastgeber positiv gegenüber eingestellt, auch nicht vom Glauben her. Das sagen auch die aktuellen Zahlen der Polizei, die jetzt immer transparenter praesentiert werden.

        Ich glaube persönlich nicht an von aussen aufgesetzte Integration von einer riesigen Anzahl von Menschen aus einem grösseren speziellen Kulturkreis. Diese soll ja vor allem den gesellschaftlichen Frieden sichern. Es sind einfach zu viele Probleme vorprogrammiert (siehe Schweden). Es gibt aber auch viele abgehaengte Menschen in Europa, um die sich dringend gekümmert werden muss.

        Da ist mir Frank Zanders Aktion zu Weihnachten immer ein riesiges Vorbild.

        Sich etwas schön zu reden ist nicht meins. Und wenn ein echter Russlandeutscher hier keine „Eingemeindung“ erfaehrt, aber dafür andere aus politisch notgedrungenen Gründen, dann fühlt sich das für mich irgendwie mies an. Trotz aller logisch-kausaler Verständnisse.

        Überzeugt mich bitte vom Gegenteil.
        Vielleicht weiß ich ja einiges noch nicht.

        • BMKurt sagt:

          … ich bin Merkel nicht apriori negativ gegenüber eingestellt. Ich denke sogar, Sie ist ziemlich clever.

          (Siehe Halbsatz 😉

  16. Renan sagt:

    Nein, es hat sich nichts geändert bei mir. Ich schaue mir normalerweise solche Filme nicht an. Aber dieser war gut und zeigte nur Merkel als Person und wie sie an die Macht kam und alles neben sich weg gefegt hat. Kohl hat das wohl auch erst begriffen, als es zu spät war. Aber ich hege keinerlei Sympathie für diese Frau und durch anschauen des Filmes wurde sie mir nicht lieber oder besser. Ich bleibe dabei, sie schadet dem deutschen Volk.

  17. sometimes sagt:

    vorbemerkung: dank der freundlichkeit eines lesers wurde mir der film zugänglich und ich habe mir ihn gerade reingetan.

    nennen wir einen ersten eindruck:

    ein meisterwerk und aufschlußreich. in dem ganzen film, dessen unterlage die situation deutschlands ist, kommen die ‚leut‘ nur vor als ne art systemtheoretische variable, er beschreibt ne welt von adressaten mit 3000 brutto monatlich aufwärts.

    auch ohne diesen film, aber er unterstreicht das: merkel ist auf grund ihrer sozialisation, ihres ‚russischen fußes‘ und dem privileg historischer erfahrung den politikern westeuropäischen typus überlegen, intellektuell und mental. sie hat ihnen die erfahrung des scheiterns in großem maßstab voraus – was dort noch angst macht, registriert merkel nur als neuen parameter.

    der film ist so gut und verzichtet auf jeden ‚künstlerischen oder persönlichen‘ schlenker‘, daß ich mich frage, wen man ‚eigentlich‘ damit anspricht, meint. er ist glatt wie eine agenturarbeit. andererseits: weil wagenknecht eh keine chance hat und sonst nur gabriel und konsorten drohen, nun man wird bescheiden, bei merkel ist wenigstens logik, sie ist zwar ‚böse‘, aber strukturiert…

    des autors frage an einen anderen user aufgreifend: hat der film mein ‚bild‘ merkels geändert? nein, eher präzisiert. aber das penetrante gefühl induzierter sympathie beim sehen leugne ich nicht, er erzeugt widerstände.

    interessant fand ich im film auch eins: niemals wurde thematisiert, wer eigentlich hinter merkel stand und steht – abgesehen von kohl.

    meinen dank für den hinweis darauf, der film ist ähnlich interessant/ bedeutsam/ aufschlußreich wie der von seipel? über wladimir putin.
    sometimes

    • Analitik sagt:

      Die Doku von Seipel habe ich gesehen und fand sie schlimm. Es ist ein absolutes Armutszeugnis, dass das das objektivste ist, was unsere Medien hinbekommen. Aber im Vergleich zur übrigen Gülle stinkt Seipels Doku deutlich weniger.

      • sometimes sagt:

        ich habe ein wenig nachdenken müssen, aber sie haben recht, das beste zu putin ist in gewwisser hinsicht jasinna: https://www.youtube.com/watch?v=tokF2iXdanU oder seipel und tilo jung, dort fällt wenigstens mal das wort sachalin 2.
        jasinnas komische art ist der situation in deutschland angemessen, wem auch immer sei es geklagt…
        sometimes

        • Analitik sagt:

          Ja, jasinna hat einen guten Job gemacht. Sie zitiert übrigens unter anderem eine vierteilige arte-Doku, die ich auch noch als gut in Erinnerung habe. Das waren noch Zeiten… Seipel dagegen musste schon in Kriegszeiten agieren und bei allem ehrlichem Willen zu Objektivität, den er tatsächlich hatte, konnte er in der Kriegssituation nicht mehr erreichen, als er erreicht hat. Dafür wurde er schon intern schwer angefeindet. Und so ein Film entsteht im Team, auf das Endprodukt hatten viele Leute Einfluss. Trotz Seipel wurde es ein hinterhältiges Propagandawerk.

  18. u_S sagt:

    Habe den Film nicht gesehen, als Ergänzung darf auf dieses Buch über die Angela M hingewiesen werden. Sozusagen ein Lebenslauf mit vielen Wendungen der eben erklärt das sie nicht aus der alt-BRD kommt sondern sich in der neuen Berliner Republik hochgebissen hat.
    Das ist schon eine Leistung.

    https://www.piper.de/buecher/das-erste-leben-der-angela-m-isbn-978-3-492-05581-9

    1)Muss ich jemanden positiv finden welche in der DDR aufgewachsen und viel mitnehmend die schützende Hand von XYZ genoss.
    2) Muss ich jemandens Karriere gut finden welche von der Sauna über den Demokratischen Aufbruch zur deMisere-CDU fand?
    3)Muss ich jemanden mit Funktion Klassensprecher Berliner Republik mit Sozialisation DDR-Geschichtsbuch und viel Kenntnissen über die Sowjetunion/Russland Symphatie entgegenbringen, welche an einem 21.Juni 2013 in St.Petersburg Beutekunst zurückfordert??
    Zu guter Letzt: Keine Ahnung wie die Welt in 4 Jahren aussieht und welches Deutschland unsere Zarin aus der Uckermark hinterlässt…jemand dem sie das Haus übergeben kann ist noch nicht erkennbar.

    • Analitik sagt:

      „jemand dem sie das Haus übergeben kann ist noch nicht erkennbar.“

      Das ist die große Tragik.

  19. Katharina sagt:

    An dem Film fand ich interessant, dass der grüne Wallstreetagent Joschka Fischer Frau Merkel 1998 aufgrund ihrer Klimaschutzmaßnahmen-Vorschläge zum Rücktritt aufgefordert hat. Auffällig war für mich auch, dass der transatlantische Pressevertreter Heribert Prantl ihren Charakter und ihre politischen Entscheidungen fast durchgehend von oben herab niedermacht.
    Grundsätzlich habe ich mir die Frage gestellt, mit welcher Absicht die Filmemacher diese Doku über Frau Merkel gemacht haben. Das habe ich nicht verstanden. In jedem Fall, ist es auffällig, dass ihr ehemaliger Lehrer am Ende sagt, obwohl er sie schätzt, wählen würde er sie nicht. Ist das die Quintessenz??

    Im Übrigen kommen von mir wahrgenommenen sehr unerwartete Reaktionen von Frau Merkel im Film garnicht vor. So habe ich mich zum Beispiel bei der letzten gemeinsamen Pressekonferenz von Frau Merkel und Herrn Obama gewundert, dass Frau Merkel Herrn Obama nicht ebenfalls persönliche Komplimente ausgesprochen hat. Herr Obama hat ihr gegenüber einige solche Komplimente ausgesprochen. Nachdem sie das ihm gegenüber nicht tat, haben Pressevertreter sie noch extra gefragt, was Sie denn an Herrn Obama persönlich geschätzt habe. Auch daraufhin hat sie sich nur allgemein über die Kooperation mit der US-Administration geäußert. Beim seitlichen Abgang von der Bühne hat Herr Obama am Ende der Bühne versucht, ihr jovial eine Hand auf den Rücken zulegen und sie ist wieselflink ausgewichen.

    Ich fand es auch erstaunlich, wie sie sich zu Beginn ihrer Kanzlerschaft erfolgreich dafür eingesetzt hat, dass deutsche Guantanamo-Häftlinge freigelassen wurden.

    Im Gegensatz zu anderen Ländern hat sie nach der Atomkraftwerk-Katastrophe in Japan sofort den Kernenergiebetrieb in Deutschland aufgehalten.

    In der Flüchtlingskrise hat sie vor welchen politischen Hintergründen auch immer an humanitäre Ideale und an die Hilfsbereitschaft appelliert – trotzdem das Wasser auf den Mühlen ihrer xenophoben Gegner bedeutet hat.

    Schließlich fand ich es diplomatisch sehr geschickt, dass sie mit der Begründung, sie seien alle kaputt, die deutschen Bomber aus Ircelik nicht für den Syrieneinsatz zur Verfügung gestellt hat.

    Ich könnte noch weitere Beispiele nennen, mit welchen Entscheidungen diese Frau mir sehr imponiert hat. Ganz besonders damit, dass sie zu ihren Entscheidungen steht, auch in Zeiten, in denen die ganze Mainstreampresse sie angreift. Ich empfinde diese Frau im Verhältnis zu anderen Politikern als auffallend integer.

    • Analitik sagt:

      Wow.

      Hätten Sie das alles auch vor der Durchsicht der Dokumentation geschrieben?

      • Katharina sagt:

        @Analitik
        „Hätten Sie das alles auch vor der Durchsicht der Dokumentation geschrieben?“

        Nein, weil ich bei Ihrem Beitrag, davon ausging, dass sie nur diejenigen zu Äußerungen einluden, die den Film gesehen haben.
        So habe ich mich gefreut,dass ein Kommentar den Link schickte und ich ihn mir ansehen konnte.

        Allerdings, falls sich Ihre Frage darauf bezog, ob ich diese Einstellung gegenüber Merkel, aufgrund vielfältiger Beobachtungen schon vor der Sicht dieser Doku hegte, dann beantworte ich Ihre Frage mit: Ja, ich hätte es schon vorher so geschrieben, abzüglich der Teile, die sich direkt auf den Film beziehen.

        Die Frage, die sich mir in Bezug auf Angela Merkel stellt, lautet: Wer oder was hat sie motiviert, ihre Karriere als Wissenschaftlerin zu beenden und in die öde Politik zu wechseln?

  20. oximus sagt:

    Ich habe nur den ersten Teil zufällig geschaut. Dabei wurde Filmmaterial aus den ersten politischen Auftritten des Fräulein M. gezeigt. Das Gesamtbild, welches für den Zuschauer rüber kam (kommen sollte?), zeigte eine unsichere, inkompetente, tollpatschige aber neugierige Hauptperson, der man nicht im entferntesten zugetraut hätte, einmal Kanz lerin zu werden. Das äußere Erscheinungsbild und die entlarfende Körpersprache möchte ich hierbei nicht einmal gewichten.

    Sollte diese Frau wirklich ohne Fremdeinwirkung auf diesen Posten gelangt sein, was ich nicht glaube, müssen ihre politischen Gegner genau dieses o.g. Bild von Frau M. fatalerweise verinnerlicht haben. Die Frage ist, kam sie durch diese Fehleinschätzung ins Amt oder durch Kräfte im Hintergrund – wobei mir ersteres nicht einleuchtet? Vielleicht war sie ja genau wegen dieser Eigenschaften die geeignete Person – aus der Sicht von außen.
    Auch ich bin M-Medien geschädigt und lasse das Gerät überwiegend deaktiviert – daher kann ich nur den Anfang der Sendung beschreiben – wobei ich den Titel nicht einmal gekannt habe – der Zeitraum passt aber.

  21. Winter sagt:

    Natürlich gibt es die Möglichkeit, die Sendungen noch zu finden, z.B. hier:

    http://otrkeyfinder.com/en/?search=Angela_Merkel&order=date-name

    Da hat man auch eine gute Übersicht über die verschiedenen Sendetermine. Das Herunterladen ist kostenfrei. Die Dekodierung läuft über:

    http://www.onlinetvrecorder.com

    • Analitik sagt:

      Da muss man allerdings vor der Sendung angemeldet sein, sonst nützt es einem nichts.

      • Winter sagt:

        Wenn man den Premiumstatus hat, kann man auch beliebig rückwirkend dekodieren. Früher konnte man die für den Status Premium benötigten Punkte allein über das Klicken der Banner erreichen. Zur Zeit zahle ich etwa 1 Euro im Monat dafür. Allerdings bekommt man dafür legal rückwirkend an die Perlen, oft in HQ- oder HD-Qualität, meist via Schnittlisten ohne lästige Werbung usw..

        Und zur Merkel-Doku. Sie wird dort als geschickte Machiavellistin gezeigt, der Politikbetrieb und ihre Karriere plausibel dargestellt. Die Macher haben eine 90-minütige Doku geschaffen, die nie langweilig ist. Nach dem nochmaligem Schauen bin ich mir noch sicherer, Merkel wird 2017 deutsche „Kanzlerpräsidentin“ bleiben und überdies mit Trump und Putin pragmatisch umgehen.

  22. Honigdachs sagt:

    Habe mir grade das vimeo-video angesehen. Vielen Dank für den link. Meine Antennen haben folgendes empfangen:

    1. Machiavelli:
    Wurde diverse Male erwähnt. Auch Angie wurde als ‚machiavellisch‘ bezeichnet. Interessant ist die Biografie dieses Menschen. Als Politiker gescheitert und ins Exil geschickt worden, wo er dann seine ‚Werke‘ verfasst hat. Meiner kleinen anmaßenden Meinung nach ein total überbewerteter Maulheld.

    2. Angies Polit-Stiel:
    Ruhig, besonnen, etc. Wurde von Volker Pispers wesentlich unterhaltsamer erläutert: Keiner weiß so genau, was sie macht – aber sie macht es wirklich gut….

    3. Chronologie:
    Die eigentliche Geschichte des Werdegangs Angies wird regelmäßig mit ‚Flüchtlingskrise‘ unterbrochen.

    4. Handlungsbogen:
    Zuerst viel Lob, setzt sich in Männerdomänen durch, blabla. Dann Angies Verhältnis zur Macht (‚köpft‘ ihre Konkurrenten). Anschließend Demontage:
    – ‚wir hatten kein Mandat‘
    – schottet sich ab, ihr Mann hinterm Schirm (was hat sie zu verbergen ? Nicht volksnah)
    – ‚hat keine Empathie‘
    – Europa ist für sie ein ‚Kopf- und kein Herz-Projekt‘
    – Auswahl der Bilder: Obwohl von internationaler Achtung ‚gesprochen‘ wird, zeigen die Bilder Sie mehrmals an der Seite von Vladimir Putin. Sollte bei den Zombies für mindestens kognitive Dissonanz sorgen (siehe Leon Festinger).

    Wie bereits schon oben kommentiert ändert sich in der deutschen Medienlandschaft etwas. Siehe Trump-Interview oder die bereits im Blog erwähnten NAFRIS. Auch interessant die Einleitung zur ard-Doku über das Darknet:
    https://www.youtube.com/watch?v=3DmmacnLzlk
    Bei Minute 1:45 werden beim Stichwort ‚DIKTATOR‘ nicht nur Assad und Vladimir Putin, sondern auch Erdogan eingeblendet…

    • Analitik sagt:

      Interessant. Eine Demontage habe ich nicht erkannt.

      • Honigdachs sagt:

        ‚Demontage‘ ist zugegeben etwas zu dramatisch. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass im Laufe der Doku der Schwerpunkt sukzessive auf Angies Schwächen gelegt wurde (‚Das ist ihre Schwäche‘).

  23. kein Plan sagt:

    „jemand dem sie das Haus übergeben kann ist noch nicht erkennbar.“

    Das ist die große Tragik.

    Ich finde es tragisch das ihr Euch überhaupt mit Hofschranzen beschäftigt.
    Die Bürgerliche und Kleinbürgerliche Mehrheit wird natürlich Merkel oder einen anderen Besitzstandswahrer wählen.
    Und was wird das bringen?
    Nichts!
    Es geht weiter wie bisher.
    Ich Kotz gleich!

  24. Ichse-Michse sagt:

    Ich habe den Film jetzt angeschaut (danke @Strukturdenker) und das Interview mit dem einen der Macher (danke @BMKurt) gelesen.

    Der Film wurde am 6.12.16 um 20:15 Uhr ausgestrahlt.
    Das Interview trägt einen Vermerk, nämlich, „Stand: 7.12.2016, 7.36 Uhr“.
    Darunter finden wir einen Kommentar von Ahmet mit dem Zeitstempel 6.12.2016, 19:21. Das war vor der Ausstrahlung. Eigenartig…

    Laut Interview wollten die Macher folgendes: „Unser Ziel war es auch ein bisschen, die historische Betrachtung der Kanzlerin zu zeigen: Die letzten eineinhalb Jahre in der Flüchtlingspolitik ein bisschen zu entzerren und nochmal differenzierter hinzuschauen: Woher kommt die Frau, was ist die Frau, was will die Frau, was treibt sie an, was für Ziele hat sie? Das haben wir versucht mit dieser historischen Langzeitstudie einzulösen.“

    Die Antworten auf diese Fragen gibt der Film m.E. aber nicht. Eher geht es mir wie Frau Wagenknecht, die bei Merkel keine feste Linie und kein Wertgerüst erkennen kann.

    Mein Eindruck ist, dass der Film erzählen soll, Merkel habe ihren Aufstieg alleine geschafft, handle zum Wohle der Menschen und verdiene weiter Vertrauen. Ichse-Michse nix kapieren.

    • Analitik sagt:

      „„(…) Woher kommt die Frau, was ist die Frau, was will die Frau, was treibt sie an, was für Ziele hat sie? Das haben wir versucht mit dieser historischen Langzeitstudie einzulösen.“

      Die Antworten auf diese Fragen gibt der Film m.E. aber nicht.“

      Ja.

      „Mein Eindruck ist, dass der Film erzählen soll, Merkel habe ihren Aufstieg alleine geschafft, handle zum Wohle der Menschen und verdiene weiter Vertrauen. Ichse-Michse nix kapieren.“

      Ihr Eindruck sagt, dass die Doku ein Merkel-Werbefilm ist.

  25. Rasch Putin sagt:

    Na gut, Analitik, einen noch. Aber dann soll es gut sein. Schliesslich – siehe oben, mein 1. Beitrag – mag ich Ihre fundierten Analysen ja gerne und finde, sie stechen positiv heraus, aus dem üblichen Einheitsbrei-Geschwafel.

    Also, 16.11.2016 „Schnell weg mit ihm …

    Zitat:

    Betont wird, dass man sich nun verstärkt der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber zuwenden wolle. Eine weitere Verschärfung der Asyl- und Flüchtlingspolitik wird nicht ausgeschlossen, „weil wir das Ziel haben, dass sich die Ereignisse des vergangenen Jahres nicht wiederholen dürfen“. Auch das Burka-Verbot findet einmal mehr Eingang in den Text, wenn auch nur als Teilverbot: „Vollverschleierung vor Gericht und Behörden muss ebenso verboten werden wie die Eheschließung mit Minderjährigen.“

    Und das sagt die CDU nicht nur so. Merkel hat da was vorbereitet…

    Merken Sie, wie sich die Puzzlestücke professioneller politischer Arbeit zusammenfügen? Strategische Voraussicht und Planung, jahrelange Vorbereitungen. Im kommenden Jahr werden wir sehen, wie Merkel die Früchte einsammelt. – Zitatende –

    Mannomann, das hätte ich nun nicht gedacht. Ich glaube, das hat auch sonstso niemand.
    Die Merkel, dieses raffinierte, professionelle Politgenie, hat die – inzwischen 1,3 Mio – Menschen mit Fluchthintergrund nicht etwa durch zig-1000-fachen Rechtsbruch, den Verstoss gegen Richtlinien und Verträge der EU und unserer Verfassung einfach sooooo reingelassen. Weil sie angeblich die deutsche Grenze nicht schützen kann, man also ohnehin nichts ändern kann. TINA halt aka „there is no alternative“.
    Dieses Polit-As hat das alles vorausgesehen und diese beinahe Vökerwanderung jahrelang strategisch geplant. Warum eigentlich? Achja, damit sie jetzt im Wahljahr was zum Abschieben hat. Was sie natürlich nicht in ausreichender Zahl hätte, wenn sie die nicht alle so mir nichts, dir nichts reingelassen hätte. Diese Schlawinerin hat das alles gemacht, um der AfD jetzt die Karten aus der Hand zu nehmen. Die „harte Kanzlerin für law and order“ zu spielen und bei der anstehenden Wahl die Früchte – Puzzlestück für Puzzlestück – einzusammeln.

    Da muss man erst mal drauf kommen. Allein, mir fehlt der Glaube.
    Sinngemäss hat mal ein deutscher Comedian gesagt „Die Merkel, die plant nix. Die hat kein Programm und schon gar keine Vision. Die ist einfach nur gerne Kan´zlerin.“ Nix für ungut.Dem schliesse ich mich beim Thema Merkel eher an, als Ihnen.

    • Analitik sagt:

      „Da muss man erst mal drauf kommen. Allein, mir fehlt der Glaube.“

      Sie glauben zu viel. Sie schreiben da eigene Gedanken auf, die ich nie geäßert habe und versuchen, diese Gedanken mir unterzuschieben. Fehlgeschlagen. Dass Merkel das alles weitsichtig geplant hat, werden Sie bei mir nicht finden. Im Gegenteil, den Flüchtlingsstaubsauger habe ich klar als kurzfristige, unerwünschte Reaktion auf einen äußeren Angriff beschrieben, die das kleinere Übel unter größeren Übeln war. Also nix mit weitsichtigem Plan und so, sondern hastiges Reagieren. Lesen Sie genau, anstatt falsche Vorwürfe zu machen. Die weitsichtige Planung Merkels bezog sich dann darauf, die ungeplante Flüchtlingskrise für sich zu nutzen. Und wie Merkel das gemacht hat, ist dokumentiert worden.

      Im Endeffekt haben Sie kein einziges Zitat gefunden, das meine Merkel-Liebe bezeugt. Schwach.

      Schwach ist auch, dass Sie meiner Aufforderung, meine Negativ-Äußerungen über Merkel mitzusammenln, überhaupt nicht nachgekommen sind. Ich helfe Ihnen:

      „Sie ist konturlos, charakterlos, amorph.“ Klingt das wie ein Kompliment?

      „Und gewiss hat sie kein Problem damit, als Vasall Sklaven auszubeuten, den Zehnt an den Herren zu entrichten und es sich ansonsten gut gehen zu lassen.“ Spüren Sie meine Liebe zu Merkel?

      „Merkel hat Schröders Agenda weitergeführt, explizit mit der Zielsetzung, konkurrenzfähig zu China zu bleiben. Dafür wurden in Deutschland prekäre Arbeitsverhältnisse eingeführt. Festanstellungen wurden durch miserabel bezahlte Zeitarbeit flächendeckend ersetzt. Das ist schlecht für die normalen Menschen, aber gut für die Wirtschaft. Die erzielt prächtige Gewinne, während die Löhne beschnitten werden und der Mittelstand erodiert.“ Diese positive Darstellung!

      „Merkel labert von Solidarität, aber blutet die EU für deutsche Wirtschaftsinteressen gnadenlos aus. Dafür hat Merkel besten Rückhalt von deutschen Wirtschaftseliten.“ Das ist doch auch reinste Merkel-Werbung, nicht wahr?

      „Erdogans Angriff auf den Balkan durchkreuzte Merkels Pläne. Die Gespräche vom baldigen Zerfall der EU unter dem Druck der Flüchtlingskrise schwappten von den EU-Balkanstaaten bis in die höchsten EU-Gremien über. Dabei muss doch Merkel entscheiden, wer, wann und unter welchen Bedingungen aus der EU ausscheidet. Damit alles nach Plan läuft, darf die EU nicht zum falschen Zeitpunkt und mit einem falschen Anlass zusammenbrechen. Die Verhinderung eines vorzeitigen EU-Zerfalls ist der einzige Grund dafür, dass Merkel den Flüchtlingsstaubsauger eingeschaltet hat. Deutschland hat eine Million Flüchtlinge vom Balkan zu sich gezogen und damit die Situation auf dem Balkan stabilisiert. Merkels Gerede von humanitären Gründen ist pures Gelaber für die Zombies. Moral hat keinen Platz in Merkels Politik. Nur Machtinteressen.“ Was sagen Sie dazu?

      „Und während wir langsam den Bach runtergehen, plant Merkel die Rettung der deutschen Wirtschaft. Für Sie, Bürger, ist das kein großer Grund zur Freude. Es bedeutet, dass Ihr Traum vom Mittelstand ersetzt wird durch eine Realität, in der Sie zwei miserabel bezahlte Jobs haben, mit gesundheitsschädlichen Arbeitszeiten, unbezahlten Überstunden und ohne Kündigungsschutz. Und mit Ihren beiden Jobs werden Sie noch „Arbeitslosengeld 2“ beziehen, um das Existenzminimum zu erreichen. Aber der Wirtschaft geht es gut! Das ist das wichtigste. Merkel vertritt nicht Ihre Interessen, sondern die Interessen der abstrakten Wirtschaft, in der Sie nur als „Humanressource“ fungieren, gleichberechtigt mit einem Stück Metall oder Plastik.“ Habe ich Merkel nicht herrlich schöngeredet?

      „Nicht weil Merkel eine geborene Rebellin ist oder eine moralische Verpflichtung gegenüber ihren Bürgern fühlt. Nein, ihre Politik ist gefühlskalt.“

      Was sagen Sie zu all diesen Zitaten? Alle von hier: http://analitik.de/2016/08/01/merkel/
      Lassen Sie sich etwas Gutes einfallen, denn wenn Sie auf dem bisherigen Niveau weiter machen, blockiere ich Sie.

  26. Kasperletheater Politik sagt:

    Ich verstehe gar nicht wie man derartig viel Hirnschmalz an eine Fingerpuppe verschwenden kann!
    Warum spricht niemand über den Puppenspieler?
    Nur mal zur Erinnerung:
    https://www.youtube.com/watch?v=_AYcGDCZ4zs

    • Analitik sagt:

      Tun Sie es. Wer sind die Puppenspieler?

      • Kasperletheater Politik sagt:

        Das ist ein in die Jahre gekommener Artikel:
        https://lupocattivoblog.com/2010/02/23/damit-sich-niemand-wundert-wem-gehort-deutschland-wirklich-rothschild/

        Wir können aber davon ausgehen, dass es nicht besser geworden ist.
        Derzeitiger Vormund der Kanzlerin: Alexander Dibelius

        Natürlich gibt es da noch mehr Puppenspieler die auch an den Fäden ziehen aber die wichtigsten Fäden hält Alexander Dibelius in der Hand.

        Was passiert wenn eine Puppe zu viel „eigenleben“ entwickelt haben wir wunderbar am Beispiel Christian Wulf vorgeführt bekommen. Dann werden die Bluthunde (Medien) losgelassen und die Puppe wird zu tote gehetzt (nein, ich bin kein Wulfsympatisant).

        • Analitik sagt:

          „Natürlich gibt es da noch mehr Puppenspieler die auch an den Fäden ziehen aber die wichtigsten Fäden hält Alexander Dibelius in der Hand.“

          Womit können Sie diese Behauptung belegen?

  27. urkeramik sagt:

    Beste Wahlwerbung ever! Superpropaganda! Unaufdringliche, glatte runde Geschichte einer intellegenten Frau aus einer fast heilen Welt. Der Film hat es geschafft, dass ich das erstemal so etwas wie Sympathie für die Frau empfunden habe. Diese Wahlwerbung zielt auf die verunsicherten Intelektuellen, Akademiker, welche politisch Orientierung suchen. Die gibt der Film ausdrücklich nicht, aber das Bild der im Grunde doch sympathischen auf jeden Fall klugen Frau, die sich gegen machtgeile Machos durchgesetzt hat, die weiß was sie will und einen Weg findet sich durchzusetzen bleibt hängen: „Die schaft das!“ Neben dem, was sonst auf dem Menü stehen wird im September, ist es doch sogut wie wurscht WAS sie schafft.

    Interessanter wäre natürlich alles das zu betrachten in ihrer Karriere, was der Film nicht zeigt und anspricht – aber das wäre eine andere Geschichte..

    • Analitik sagt:

      Das war auch mein Eindruck.

      • urkeramik sagt:

        Nach dem drüber schlafen: für Merkel ist die Politik ein Gleichungssystem deren Lösung sie selber ist. Sie ist total Physikerin geblieben in ihrer Denkstruktur und rrds Hinweis auf die „ideale unverführerische Vollzieherin“ trifft.

      • Katharina sagt:

        @urkeramik
        „Beste Wahlwerbung ever! Superpropaganda! Unaufdringliche, glatte runde Geschichte einer intellegenten Frau aus einer fast heilen Welt.“
        Es ist für mich interessant, dass Sie diesen Film als gelungene Propaganda und Wahlwerbung empfinden.
        Mir wurde durch dem Film kaum Inhaltliches über Frau Merkels Politik vermittelt, schon garnicht eine positive Bewertung ihrer politischen Entscheidungen.
        Ich fand in dem Film ging es hauptsächlich um die Herkunft, den Charakter, das Verhalten und das Aussehen von Frau Merkel, so wie bei einer „Zuchtstute“ – entschuldigen Sie bitte den pietätlosen Vergleich.

        Wie soll ich denn anhand solcher Kategorien feststellen, ob ich die politischen Entscheidungen, die ihr Team fällt, nachvollziehen kann??
        Es kann doch bei der Politiker-Wahl nicht hautpsächlich darum gehen, ob ich jemanden persönlich sympatisch finde?

        • urkeramik sagt:

          Die beste Propaganda ist die, die das Zielpublikum gar nicht als solche erkennt. Und das „nichts Inhaltliches“ in dem Machwerk zu finden ist, ist doch gerade der geniale Trick. Und ja doch, bei dieser Wahl geht es nach dem Willen von Merkels Strategen darum, das Merkel sympathisch das „Wir schaffen das“ vermittelt; das ist die Grundstrategie und die wird (zu meinem grossen Bedauern) aufgehen und Merkel ist schon jetzt so gut wie wiedergewählt. Wenn ihr das AUSSENpolitische Unwetter nicht dazwischenfunkt. Aber sie arbeitet sicher schon an der richtigen Formel um den Fehler auszugleichen und die gewünschte Lösung zu erzielen: „Als Physikerin, da geh ich vom Ergebnis aus“. Den kosmischen Witz dieses Satzes aus ihrer ersten Antrittsrede hat leider kaum einer Verstanden.

    • Hausfrau sagt:

      Beste Wahlwerbung ever!
      Aha. ÖR hat sie (bzw. ihr Stab) also durchaus im Griff.
      So geht EU-Style.

      Interessanter wäre natürlich alles das zu betrachten in ihrer Karriere, was der Film nicht zeigt und anspricht – aber das wäre eine andere Geschichte..
      Da ist Fernsehen nicht der Ort dafür…

  28. Tja ANALITIK, ein „Mäuschen“ wie Angela Kassner wäre im Naturwissenschaftlichen Kabinett z. B. bzgl. Versuchsaufbau etc. meine ideale unverführerische Vollzieherin (da mir diese Ansätze eh‘ zu simpel erschienen), hätte allein um dieses Umstandes wegen, von meiner nicht nur äußerlich attraktiven Persönlichkeit profitiert, halt schlicht eine Art Respekt auf dem Schulhof erworben! Noch Fragen?
    Dann kam auch für sie, durch wen auch immer, der schlicht absehbare Zusammenbruch der DDR a ‚la http://www.davideit.com und wie nachfolgend erkennbar, hatte ich mich bereits vor J. & T. ausgeklinkt, wohin gehend sich die mir als Frau durchaus nicht unsympathische Frau MERKEL halt im Politischen Kabinett wieder dienstbar machte! Noch Fragen?
    Ihr
    RRD

  29. Strukturdenker sagt:

    Sehr geehrter Analitik,

    die ursprüngliche Aufforderung war sich zu melden, wenn man den Beitrag gesehen hat. Ob Sie damit eine inhatliche Diskussion über den Beitrag entfachen wollten oder für sich einfach nur eine statistische Erhebung über die Reichweite von Massenmedien durchführen oder sonst einen Zweck im Sinn hatten, haben Sie nicht mitgeteilt.

    Aus Eigeninterpretation Ihrer Intention der Forumsteilnehmer, nämlich daß Sie den Beitrag wohl für bedeutsam halten, sonst hätten Sie ihn nicht explizit erwähnt, hat sich ein Diskussionsstrang über die Bedeutung des Beitrages und noch mehr die politische Rolle sowie Persönlichkeit der amtierenden Bundeskanzlerin ergeben. Ob diese Interpretation der Community bezüglich Ihrer Intention richtig ist, ist von Ihnen nur indirekt bestätigt worden, weil Sie sich in zwar knapper Weise auf eine inhaltliche Diskussion eingelassen haben.

    Nehmen wir an, der mediale Beitrag ist bedeutsam. Dann gibt es m.E. nur zwei Begründungen dafür, die mich evtl. veranlassen könnten, das Stück zumindest in Teilen zu konsumieren:

    1. Ein besonders ausgefeiltes Beispiel der Einflußnahme unserer MSM (Safari 1). Hier würde ich mir Hinweise Ihrerseits auf konkrete Aussagen oder Stellen im Film erhoffen, die diese hervorstechenden Beispiele für Einflußnahme zeigen.

    2. Ein Beispiel für eine entweder Meinungsmache- oder Informationssendung (weil der Stil ein anderer ist) einer anderen Elitengruppe. Hier würden mich ebenfalls Stellen im Film oder Hinweise auf den Duktus interessieren, aus denen die Intention der Auftraggeber ersichtlich wird. Insbesondere würde mich dann interessieren, ob Merkel für Safari 2 oder vielleicht sogar eine weitere Elitengruppe (Safari 3 ?) tätig ist. Die taktische ausgelotete Abgrenzung zu Obama-USA in der Vergangenheit schließt eine Zugehörigkeit zu Safari 1 aus. Aus meiner Wahrnehmung einer doch auch abgrenzenden, wenn auch neutral bemühten Haltung gegenüber Putin und jetzt auch Trump glaube ich folgern zu können, daß Merkel auch nicht Safari 2 angehört. Ich denke, sie vertritt einen deutschen bzw. mitteleuropäischen Elitenkreis, der sich in der oligopolaren Welt zu postitionieren versucht. Eine nähere Betrachtung der Produktionsfirma könnte hier evtl. auch zur Erhellung beitragen.

    3. Es kann wirklich sein, daß es ein Versuch einer neutralen, journalistisch sauberen Bestandsaufnahme ist. Dies wäre dann in der Tat erwähnenswert. Daß daraus dann natürlich auch politische Einsichten gewonnen werden können, hierauf könnten Sie in diesem Fall gerne auch hinweisen.

    Zur Konsumverweigerung der anderen Forenteilnehmer kann ich mich nur anschließen. In der Regel hat man nichts weiter als Propaganda zu erwarten. Einzelne Perlen findet man am ehesten noch eben in ARTE und mit Abstrichen in 3Sat. BR alpha wurde zu ARD alpha kastriert. Weitere ÖR-Kultursender vor kurzem abgeschafft. Der zur Zeit politisch neutralste Sender unserer deutschen MSM ist der Bayerische Rundfunk (sic!).
    Aber sehen Sie es Ihren Lesern bitte nach, wenn sie die MSM nicht mehr detailliert auf vielleicht noch nicht- oder anders-propagandistische Sendungen abklopfen, und das vielleicht sogar im voraus (um nichts zu verpassen). Wenn ich mir herausnehme auch für die anderen Forenteilnehmer zu sprechen, dann hat keiner von uns die Zeit (und vielleicht die Expertise) dazu; hier hoffen und vertrauen wir auch auf Ihre Hinweise und Ihr Urteil, das wir dann aber auch kritisch prüfen dürfen. Sie sind für uns sozusagen ein medialer Bedeutsamkeitsfilter, wofür ich persönlich Ihnen sehr dankbar bin und veruche meinerseits Impulse an Sie zurückzugeben, die möglicherweise wertvoll sind.

    Bezüglich der angesprochenen Sendung möchte ich noch anmerken, daß es aus meiner Erfahrung heraus ungewöhnlich ist, daß ein Beitrag so spurlos aus dem Netz verschwindet. Auf Youtube nicht zu finden; auch dort, wo man ihn hätte erwarten können, wenn Safari 2 verantwortlich, auf VK, auch nicht zu finden. Einzig auf vimeo, und dort die Zweiteinstellung (die Ersteinstellung wurde am 19.01. angeblich auf Verlangen der Produktionsfirma entfernt). Erstaunlich ist aber auch, daß sich die Zweiteinstellung auf vimeo jetzt offensichtlich länger hält, er ist immer noch verfügbar. Dieser mediale Werdegang für sich ist einer eigenen Betrachtung wert und dann doch ein Hinweis auf die Bedeutsamkeit der Sendung.

    In dem Sinne vielen Dank für Ihre hervorragende Arbeit mit der Bitte bezüglich des einen oder anderen Sachverhaltes doch etwas mehr von Ihrem Meinungsbild oder Ihrer Intention preiszugeben.

    Ihr

    Strukturdenker

    • Analitik sagt:

      Ich hatte nicht vor, Werbung für den Film zu machen und erkannte in ihm auch keine Perle, die zwingend zur Ansicht zu empfehlen ist. Von mir also keine explizite Empfehlung, den Film zu sehen. Insbesondere, da er die wichtigen Fragen nicht angegangen hat und im wesentlichen – so war mein Eindruck – Werbung für Merkel macht.

      Meine Frage habe ich aus folgendem Grund in den Raum gestellt. Merkel hat sich irgendwie zu einem Thema dieses Blogs entwickelt, angetrieben vom Gegenwind der Leser. Merkel sei abgrundtief böse, psychopathisch und eine Marionette von dieser oder jener Gruppe. Analitik, prüfen Sie doch bitte mal gründlich, ob Sie sich nicht dem Merkelhass anschließen wollen, weil Merkel so abgrundtief böse und psychopathisch ist und Deutschland ausrotten will. Ich prüfe das, aber meine Prüfungen bestätigen die Merkelhasser nicht. Wie prüft man solche Aussagen? Nun, man schaut sich Merkels Taten an und nutzt auch sonst alle möglichen Gelegenheiten, etwas über Merkel zu erfahren. So eine lange Merkel-Doku zählt zweifellos zu solchen Gelegenheiten. Unabhängig von der Qualität des Films, den man vorher nicht beurteilen kann, muss man sich einen solchen Film anschauen, wenn man bestrebt ist, Merkel zu verstehen. Man muss ja annehmen, dass da zumindest krümelweise wichtige Information enthalten sind, die man vorher nicht hatte. Diese Mindestanforderung hat die Doku auch erfüllt, trotz Werbefilmcharakters.

      Mich hat interessiert, wie viele meiner Leser, die sich so heiß für Merkel interessieren, die Gelegenheit genutzt haben, mehr über Merkel zu erfahren. Das waren leider sehr wenige. Die Merkelhasser haben bestätigt, dass sie gar nicht daran interessiert sind, Merkel und ihre Taten objektiv zu verstehen; sie haben sich zum Teil empört gezeigt über den Gedanken, eine Doku über Merkel überhaupt anzuschauen. Nun gut, jeder ist frei zu schauen, was er will, aber ich merke mir schon für die Zukunft, dass gewisse Leute, die mich mit ihrem Merkelhass bedrängen, an einer Analyse nicht das geringste Interesse haben. Um zu analysieren, braucht man Input, aber die Leute verweigern es, sich selbst Input zu geben. Um Merkel zu analysieren, muss man sich Input von und über Merkel einholen – wie sollte es anders sein? Aber die Menschen verweigern es, sich diesen Input zu geben, weil der von Propaganda-Sendern kommt. Ja, er kommt von Propaganda-Sendern, und? Man muss den Feind studieren, um ihn zu versehen. Was glauben die Leser, woher ich die Analysen hernehme? Ich studiere unter anderem sehr intensiv die Leute und Gruppen, die ich aufgrund ihrer Ziele und Methoden nicht ausstehen kann. So ist das, wenn man analysieren will, man muss sich über seine Gefühle und Emotionen stellen können. Sonst bleibt man blind und eine Marionette derjenigen, die auf der Klaviatur der Gefühle spielen.

      Über eine mögliche Diskussion des Films habe ich mir keine Gedanken gemacht. Wenn es passiert, passiert es, aber das war nicht der Zweck meiner Frage. Es wäre durchaus interessant, wenn die Menschen sich austauschen würden, wie sie den Film wahrnehmen. Aus einem offenen, unvoreingenommenen Austausch kann man sehr viele Erkenntnisse gewinnen. Ein paar wenige Leute haben ihren Eindruck auch mitgeteilt und das war interessant. Eine echte Diskussion, aus der Erkenntnisgewinn gesprudelt wäre (sei es über Merkel oder über die Mittel, wie politische Werbung betrieben wird oder worüber auch immer), hat sich noch nicht daraus entwickelt.

      • Strukturdenker sagt:

        Sehr geehrter Analitik,

        es ist ein Dilemma der Medienrezeption und Informationsverarbeitung.

        Menschen können in gegebener Zeit nicht beliebig viele Informationen verarbeiten. Die Zeit, die ihnen für Medienrezeption und ggf. (politischer) Meinungsbildung bleibt, ist kostbar und für viele Freizeit. Hinzu kommt, daß es zunehmend mühsam wird, unter dem Deckmantel der Verschleierungs- und Manipulationsstrategien noch die Körnchen Wahrheit auszugraben, die noch zu finden sind. Zudem nimmt die Informationsmenge zu, wenngleich nicht die Vielfalt.

        Kurz: Wahrheitssuche ist anstrengend, zeitaufwendig und oftmals frustrierend.

        Um komplexe Sachlagen zu bewältigen, arbeiten Menschen immer schon mit Vereinfachungen. So auch hier bei der politischen Meinungsbildung. Wenn eine Informationsquelle keinen Informationsgewinn verspricht oder immer dieselben Informationen von sich gibt, ist sie uninteressant und den Aufwand des Konsums nicht wert. Dies ist eine ökonomische Haltung, die wohl auch viele der Forenteilnehmer bezüglich der Rolle und politischen Position von Frau Merkel eingenommen haben.

        Der andere Aspekt ist, den Sie zurecht kritisieren mögen, eine gewisse Trägheit bei der Meinungsbildung, die durch o.g. Umstände noch befördert wird. Wenn man sich mal in seiner Meinung eingerichtet hat, ist es ausserordentlich schwer, diese wieder zu ändern. Je mehr sich ein Meinungskonglomerat zu einem Weltbild verfestigt hat, desto schwerer. Oftmals liegen solchen Weltbildern eher affektive Haltungen des Elternhauses oder der Familienhistorie zugrunde, die allemal wirkmächtiger als intellektuelle Überlegungen sind.

        Aber gerade wegen der o.g. Umstände wären eigentlich verstärkte Anstrengungen zur Wahrheitsfindung nötig. Hier geben Sie uns Anregrungen und meist auch ein gutes Beispiel.

        Ich persönlich, und wahrscheinlich auch viele der Mitforisten, haben sich Strategien zur Komplexitätsreduzierung zurecht gelegt:
        – Rezeption aus vertrauenswürdigen Quellen: Unter kritischer Betrachtung der MSM zunehmend schwierig; Ihr Blog und auch andere Netzquellen genießen mittlerweile mehr Vertrauen, aber bei allem Respekt sind auch die Alternativquellen immer auch kritisch zu prüfen. Also insgesamt eine zunehmend unsichere Komplexitätsreduzierungsstrategie.

        – Klassifikation der Information nach Wahrheitstiefe: Wie Sie zeigen wollten, ist die gemeinte Wahrheitstiefe ihrer Ansichten vieler Forumsteilnehmer über Merkel nicht so tief, wie sie sein sollte. Ihr Ansinnen war, durch Quellenrezeption diese Wahrheitstiefe zu bestärken. Ich für meine Person kann gut mit einer feinstufigen Skala der Wahrheitszuschreibung zu verschiedenen Informationen leben, welche von der Priorisierung der Information abhängt.
        – Strukturanalyse: Informationgebilde lassen sich von den eigentlichen Inhalten abstrahieren, so daß nur noch ihr Ablauf oder ihr Muster zu sehen ist. Auf dieser abstrakten Ebene gleichen sich viele Muster, welche dieselbe Intention (Pragmatik) verfolgen. Dies ist mein Hauptweg zur Komplexitätsreduktion. Die Gefahr dabei ist, daß feingranulare Änderungen unbeachet bleiben.

        Mir ist bewußt, daß auch Sie immer eine Auswahl treffen, menschlich Fehler machen und Voreingenommenheiten haben. Trotzdem ist Ihr, wie ich meine, aufrichtiges Bemühen an Wahrheitsfindung und denkerischer Eloquenz zu würdigen.

        • Analitik sagt:

          „– Strukturanalyse: Informationgebilde lassen sich von den eigentlichen Inhalten abstrahieren, so daß nur noch ihr Ablauf oder ihr Muster zu sehen ist. Auf dieser abstrakten Ebene gleichen sich viele Muster, welche dieselbe Intention (Pragmatik) verfolgen. Dies ist mein Hauptweg zur Komplexitätsreduktion. Die Gefahr dabei ist, daß feingranulare Änderungen unbeachet bleiben.“

          Die viel größere Gefahr bei diesem Ansatz ist, dass man die Struktur eines Gegenstandes auf einen anderen Gegenstand projiziert, der in Wirklichkeit eine ganz andere Struktur hat. Man kann damit die richtige Spur erwischen, aber man kann sich auch unbemerkt völlig verlaufen. Höllisch gefährlich ist das.

          Übrigens, mein neuester Beitrag („Quellenangabe vergessen?“) ist ein leuchtendes Beispiel für einen Artikel von geringer Relevanz. Entstanden aus der Kombination von purem Zufall + Laune heraus. Wenn man jetzt schematisch Ihre Strukturanalyse darüber legt und denkt, der Analitik schreibt gern über relevante Themen, also ist dieser Artikel wohl auch relevant (angenommene Struktur von Analitiks Vorgehen), hmm, wo ist der wichtige Hinweis im Artikel? – dann ist man bereits auf dem Holzweg. Korrigieren Sie mich bitte, wenn ich Ihren Strukturanalyse-Ansatz nicht richtig verstanden habe. Dieses Beispiel ist natürlich besonders offensichtlich und keiner Erläuterung wert, aber sowas habe ich gemeint, als ich Sie bat, meine Artikel nicht als per se relevant einzustufen.

          Die Frage nach den Strategien zur Komplexitätsreduzierung ist insgesamt natürlich interessant und relevant. Mal sehen, vielleicht merkt sich mein Gehirn diese Frage und spuckt irgendwann die Idee zu einem Artikel heraus…

          • Strukturdenker sagt:

            nur kurz dazu:

            – natürlich haben Sie recht, daß der strukturelle Ansatz unvollständig ist und Schwächen hat. Ich habe ihn als eine von mehreren Methoden der Komplexitätsreduktion beschrieben. Funktioniert dafür aber erstaunlich gut, wie immer mal wieder Stichproben belegen. Der Strukturtransfer (von einem Inhaltsbereich auf den anderen) offenbart sozusagen nebenbei ein Spektrum neuer Perspektiven
            – Auch wenn Sie – aus Ihrer Sicht – wenig Bedeutsames behandeln, so ändert sich aber nicht viel an der Art und Weise, WIE Sie die Themen aufgreifen und behandeln, nämlich auf die Ihnen eigene analytische Art und immer mit dem Bemühen, den Dingen sachlich auf den Grund zu gehen. Und das meine ich mit Struktur. Analitik erzählt bewußt nichts Irreführendes, will nicht manipulieren und die Rezepienten zu kritischem, eigenständigen Denken anhalten, eben „Entzombifizieren“, wie Sie es sagen würden. Und DIESE Struktur ändert sich so schnell nicht. Ähnliches „ernsthaftes Bemühen“ um die Wahrheit zeichnet auch weitere (alternative) Medien aus, wenn auch jeder aus der ihm eigenen Perspektive schreibt. Aber die Struktur ist grundsätzlich „ernsthaftes Bemühen um Wahrheit“. Wenn Sie sich sich Propaganda strukturell betrachten, dann haben Sie „Einspannen für Fremdinteresse“, ähnlich bei Werbung. Diese Grundstrukturen lassen sich bei näherer Betrachtung auf Einzelmerkmale der Form (Darbietungsart, Sprachstil, Argumentations-/Manipulationsschemata, bspw. „sichern Sie sich jetzt“) herunterbrechen, die die Identifizierung der Struktur erleichtern.

            ist doch länger geworden, hoffe aber, meinen Ansatz etwas verständlicher gemacht zu haben

    • Analitik sagt:

      „Sie sind für uns sozusagen ein medialer Bedeutsamkeitsfilter, wofür ich persönlich Ihnen sehr dankbar bin (…)“

      Damit sollten Sie übrigens vorsichtig sein. Es gibt viele Themen und Ereignisse, die ich aus Zeitgründen nicht anpacke. Nicht alles wichtige lässt sich mit der mir zur Verfügung stehenden Zeit aufrollen. Auf der anderen Seite verfasse ich oft Beiträge von eher geringer thematischer Relevanz, wenn gerade dafür genug Zeit ist oder weil es gerade aktuell ist oder weil ich andere motivationale Gründe dafür habe. Hinzu kommt, dass der Blog trotz neuerlicher restriktiver Kommentarpolitik interaktiv ist und die Kommentatoren Einfluss auf die Themenwahl nehmen und meine Ressourcen auf Themen binden, die ich nicht aussuche (das dutzendfache Wiederkäuen von Merkelhass und Flüchtlingsstaubsauger etwa).

  30. Synapse sagt:

    …weitere Gründe für den ‚Flüchtlingsstaubsauger‘:

    https://killerbeesagt.wordpress.com/2017/01/21/grundlagen-der-politik/

    • Analitik sagt:

      Als Negativbeispiel zum Studium empfohlen. Man lese das mit folgender Frage im Hinterkopf: Was ist mit der Möglichkeit, dass feindliche politische Kräfte etwas bewirkt haben, worauf man reagieren muss?

      Dieser triviale Fall ist im Rahmen der vorgestellten Theorie nicht möglich. Was gruselig schlecht ist.

      Wenn also die USA eine Atombombe über Deutschland abwerfen würden und Deutschland daraufhin den Notstand ausruft, mit allen damit verbundenen unangenehmen Begleiterscheinungen (Sperrstunde, Kontrollen, Einschränkungen von Freiheiten usw.), dann – so sagt es der Artikel – hat Deutschland die Atombombe über Deutschland abgeworfen, um den Notstand zu legitimieren und damit die unangenehmen Begleiterscheinungen hervorzurufen, die das eigentliche Ziel der Aktion sind.

  31. Tesla sagt:

    Tja, das Video ist nicht schlecht. Als Rüttgers auch die Metapher des Staubsaugers für Merkel (Meinungen aufsaugen) benutzte, erinnerte mich das an etwas.

    Zugegebenermaßen hatte ich mich selber nie für Politik interessiert, und bis zu dem Zeitpunkt als mir Ungereimtheiten zu bis 9/11 unter die Nase gerieben wurden, wurde mir langsam auch die Mainstream mediale Verblendung bewusst. Aus einer heilen Welt gekrochen, die Flüchtlinge vor der Tür und die Probleme an der Backe, wurde man dann auch noch mit dem Thema Politik konfrontiert, welches einen früher immer zum Gähnen gebracht hat. Politik – das wusste man ja schon immer – ist ja nicht zu unser aller Wohl denn eher der der Lobbyisten. Soziale Gerechtigkeit wird einem vorgegaukelt, das Angreiferbündnis Nato und die Geheimdienste machen, was sie wollen, und auf die geopolitischen Interessen bzw., wer wirklich die Fäden in den Händen hält schaut niemand.

    Aber obwohl ich eher ein Systemkritiker bin, und hoffe, dass diese Einheitsbreiregierung endlich verschwindet, hatte ich Merkel immer mal wieder in Schutz genommen. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass sie den geheimen (seit Stratfor ist der ja auch nicht mehr wirklich geheim) Plan der USA unterstützt, Europa zu destabilisieren. Instinktiv glaube ich tatsächlich immer noch, dass sie mit den ihr zur Verfügung stehenden (Macht-)Mitteln versucht, etwas zu verhindern oder Schadensbegrenzung zu betreiben.
    Vielen Dank an Strukturdenker für den Link zum Original – ich hatte zuvor mal in die ZDF-Kurzversion geblickt – ein unglaubliches Lobgesäusel entgegen der lange Arte-Version. Ich denke, dass die Arte-Doku Merkel eher schlechter präsentieren wollte und viele Merkel Fans enttäuschen soll.

    Merkels Charakter ist doch nicht so schwer zu durchschauen. Als Pragmatikerin und Wissenschaftlerin, bleibt sie meist auf dem Boden der Tatsachen. Lob und Beifall genießt sie still, was viele für emotionslos halten, halte ich für Bescheidenheit oder Selbstschutz (denn Beifall kann schnell umschlagen).
    Schauspielerisches Talent besitzt sie eher nicht. Aus taktischen Gründen, den Wind aus den Segeln seiner Gegner nehmen zu können (die Themen der SPD zu übernehmen) oder innerparteiliche Konkurrenten abzusägen, scheinen doch auch alltäglich Voraussetzungen für Politiker zu sein und sind wenig spektakulär. Auch halte ich sie für klüger als so manch anderen Regierungsclown. Das Merkelsche „Wir schaffen das“ sagt sie nicht aus „Nächstenliebe“ sondern nur deshalb, weil sie so erzogen wurde. Wer etwas erreichen will, schafft das auch.
    Pragmatismus ist eben so wie er ist.

  32. Tesla sagt:

    Ich kann es mir nicht verkneifen, noch ein Kommentar zum neuesten Beitrag „privater Geheimdienst“ zu schreiben. Mir fiel da nämlich spontan die Analyse zu „Shining“ ein.

    https://vimeo.com/76848395

  33. Freigeist sagt:

    Moin „kritische“ Gemeinde,der Film ging an mir vorbei….
    Aus m.subjekt.Sicht,hat dieser Kanal m.Blickwinkel geändert.
    Analitik’s Analysen zur Dame gestern/heute,als Agent oder nicht waren/sind def. ein Augenöffner.Seine Diagnosen machen Sinn und da geht es nicht um Freund/Feind/Liebe/Hass/Zuneigung/Abneigung sondern stehen in seinem eigenen aufgezeigten Kontext und sind plausibel!

    Der Medienwald ist verseucht+Trumps Aufstieg,ist letzten Endes eine Möglichkeit für einen Reset=die def. auch D betrifft.Danach könnte man auch Fr.M. i.Amt neu bemessen,
    Ist SIe ein Agent oder ein Patriot?Aktionen erzeugen Reaktionen=West gegen Ost=Täter+Opfer usw.usf.
    Sonntag Grüsse

  34. R.B. sagt:

    Video zu Merkel..
    Ich hab es mir angeschaut…tut mir leid, aber große innere Bewegung kann ich zu der Dame nicht mehr feststellen…sie hat die DDR mit Lügen verlassen und sie lügt wenn sie den Mund aufmacht und wenn es ihr opportun erscheint. Irak Lüge…PKW Maut…und man könnte noch mehr aufzählen..
    Ich halte es da mit Frau Erika Steinbach, die die Merkelsche Politik – Schändlichkeit für Deutschland und ihrer deutschen Bevölkerung kurz und knapp beschrieb…
    „Der frühere Verfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier konstatierte, dass „die Kluft zwischen Recht und Wirklichkeit noch nie so tief wie derzeit“ gewesen sei „und die „Leitplanken des deutschen und europäischen Asylrechts gesprengt“ worden seien. Der Verfassungsrichter Udo di Fabio stellte dies in seinem Gutachten zum Thema einen fortdauernden Rechtsbruch fest. Leider trifft diese Diagnose nicht nur auf das Asylrecht zu, sondern auch auf die Euro- Rettungspolitik.“
    Insgesamt muss ich leider feststellen, dass Angela Merkel sowohl der CDU als auch Deutschland mit ihren einsamen Entscheidungen in wesentlichen Politikbereichen massiv geschadet hat. Sowohl der ökonomische als auch der kulturelle Schaden sind für Deutschland ohne Beispiel und in ihrem Ausmaß noch überhaupt nicht in vollem Umfang abschätzbar.“
    Sie hinterlässt uns ein gespaltenes Land und eine Bevölkerung die durch Sozial-Einwanderer bar jedem Rechts zum Handlungsgehilfen einer Politikerkaste herabgewürdigt wurde, das der Schaden, vor allem durch die Veränderungen in der VSA Politik für unser Land und auch für Europa sich noch als katastrophal herausstellen wird.

    „Darüber hinaus hat sie mit ihren unabgestimmten Sonderwegen nicht unerheblich dazu beigetragen, dass sich die Europäische Union in der tiefsten Krise ihrer Geschichte befindet, und Deutschland in der EU an Anerkennung und Einfluss verloren hat.“

  35. Torsten aus HRO sagt:

    Nochmal herzlichen Dank für den Link zu Vimeo.
    Mein Grundgedanke: Bei Allem was die Doku erzählt muss man immer wissen das Angela Merkel persönlich mitgewirkt hat. Wäre die Doku nicht in ihrem Sinne, wären sicherlich Ihre persönlichen Beiträge und Anmerkungen nicht vorgekommen.
    1. Mein Gewinner: Roland Koch.
    Von Merkel „mitrasiert“ und trotzdessen äussert er sich professionell. Mein Respekt.
    In dem Zusammenhang hätte ich mir auch gerne persönliche Eindrücke zu Angerla Merkel von Merz und Guttenberg gewünscht. Ploppte so nebenbei bei Kochs Äusserungen bei mir auf.
    2. Mein Verlierer: Heribert Prantl.
    Er hat bis heute überhaupt keine Ahnung wie DDR-Bürger „funktionieren“.
    Malt aber mit seinen für mich recht selbstverliebten Äusserungen ein wunderschönes Bild von Angela Merkel. Damit wird Ihm auch viel Zeit in der Doku eingeräumt.
    Bei DDR-Bürgern war eine Trennung zwischen Öffentlich und Privat anerzogen und wurde auch so, ohne gross darüber nachzudenken, gelebt. Öffentlich war es immer wichtig die Regeln zu befolgen. Mit den gegebenen Regeln/Gesetzen konnte man politischen Druck erfolgreich begegnen. Heisst: Die öffentliche Person Merkel wird sich immer an die gegebenen Regeln halten. Andererseits auch Jeden, der sich nicht an die Regeln hält, gnadenlos wegboxen.
    3. Machiavelli
    Die ganze Dokumentation wird quasi umrahmt von Machiavelli Zitaten. Wenn diese Zitate zur Eigenwerbung gehören ist der gemeine Zuseher nicht der bevorzugte Empfänger dieser Dokumentation. Ist es eine Ausschmückung durch den/die Autoren – naja – dann überflüssig.
    4. Geografische Nähen und die Stellen-/Kaderabteilung der TH Ilmenau
    Nur aufgrund der Nähe zu den politischen Angelpunkten in Ostberlin 1989-1991 war es für Angela Merkel überhaupt möglich eine politische Karriere in der Form in Angriff zu nehmen. Als Mitarbeiterin der TH Ilmenau würde sie sich heute in Ihrem Ilmenauer Zuhause , so wie wir Alle, über die 17euro GEZ ärgern.
    5. Vietnamesische Boatpeople
    Bemerkenswert. Hat mit Angela Merkels Werdegang überhaupt nichts zu tun und mit der Dokumentation doch auch nicht. „Dazugeschustert“. Stellt einen Kontext zu Flüchtlingen aktuell her. Äpfel und Birnen. Entlarvend !

  36. Pandora sagt:

    Das habe ich heute zusammengestellt und ICH möchte Sie gerne daran teilhaben lassen.

    GLEICHGESCHALTETE MEDIEN

    Handelsblatt:
    Donald Trump lieferte keine präsidiale Rede, sondern eine Kampfansage.
    http://app.handelsblatt.com/politik/international/amtseinfuehrung-trump-die-daemonen-sind-los/19284988.html

    FAZ:
    Trumps Amtsantritt: Eine Kampfansage ohne Vorbild
    http://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/trumps-amtsantritt-eine-kampfansage-ohne-vorbild-14709462.html

    Welt:
    Kampfansage des Volkstribunen
    https://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article161382077/Kampfansage-des-Volkstribunen.html

    TAZ:
    Es war keine Einigungsansprache, sondern eine Kampfansage
    https://www.taz.de/Trumps-erste-Rede-als-US-Praesident/!5376738/

    Spiegel:
    Trump grenzte sich statt dessen gleich zu Beginn von der Washingtoner „Elite“ ab, die sich um ihn herum versammelt hat, er beschimpfte sie und nutzte seine Rede für eine erneute Kampfansage
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trumps-amtsuebernahme-ein-volk-ein-land-ein-praesident-a-1131030.html

    Bild:
    Er hat aus einer ersten Rede, von der viele in der Welt den Versuch zur Versöhnung erwarteten, eine Kampfansage an die Welt gemacht.
    http://www.bild.de/politik/ausland/donald-trump/ein-mann-gegen-den-rest-der-welt-kommentar-von-nikolaus-blome-49887220.bild.html

    Westdeutsche Zeitung:
    Antrittsrede von Trump: Kampfansage mit gereckter Faust
    http://www.wz.de/home/politik/specials/die-usa-unter-trump/antrittsrede-von-trump-kampfansage-mit-gereckter-faust-1.2359051

    Deutschlandradio Kultur:
    Trumps Antrittsrede – Kampfansage pur
    http://www.deutschlandradiokultur.de/trumps-antrittsrede-kampfansage-pur.996.de.html?dram:article_id=376950

    Tiroler Tageszeitung:
    Präsident Trumps Rede: Eine Kampfansage mit gereckter Faust
    http://www.tt.com/politik/12519276-91/pr%C3%A4sident-trumps-rede-eine-kampfansage-mit-gereckter-faust.csp

    RP online
    Amtseinführung 2017: US-Präsident Donald Trump startet mit Kampfansage
    http://www.rp-online.de/politik/ausland/amtseinfuehrung-2017-us-praesident-donald-trump-startet-mit-kampfansage-aid-1.6548838
    (Titel offensichtlich nachträglich geändert)

  37. C.J. sagt:

    Hab mir den Film angesehen. Vielen Dank an Strukturdenker für den Link.

    Diese Zufälle die diese Frau auf ihrem Weg nach oben hatte, einfach wunderbar. Möchte hier gerne F.D. Roosevelt zitieren:
    In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf dieser Weise geplant war.

    Die Nähe zur Familie de Maiziere damals (Lothar) sowie heute (Thomas). Was der Film nur kurz angerissen hat, aber mich einfach nicht in Ruhe lässt, war die Reise mit Lothar de Maiziere nach Moskau in den Kreml kurz nach dem Mauerfall. Danach der beginnende Kometenhafte Aufstieg von Merkel. Was wurde dort besprochen?

    Der Film soll in meinen Augen Frau Merkel auf ein Podest stellen von dem sie niemand stoßen kann. Es ist niemand in Sicht (auch nicht International) der ihr das Wasser reichen könnte und wenn ja wird er von ihr „geköpft“ (O-Ton aus der Doku).

    Dem Konsumenten des Films soll suggeriert werden, dass nur eine den Weitblick und das analytische Denken besitzt das Boot durch die schwere See zu navigieren.

    • Tja C.J., sagt Ihnen die Operation/Organisation „Lusch“ etwas? Da wird Ihnen geholfen, bis ca. 2005/6 ein Jeffry SACHS osä. in der „Waschmaschine“ vorstellig wurde und PUTIN dann ca. 2007/8 auf der MSC die Reißleine zog! Noch Fragen?
      MfG
      RRD
      PS.: Sind Sie als kooptierter Wessi, dann promoviert worden?
      RRD

      • C.J. sagt:

        Hallo RRD, vielen Dank für die Informationen. Klar habe ich noch Fragen, nett das Sie fragen.

        Die Organisation/Operation Lusch sagt mir leider nichts. Konnte jetzt auf die schnelle auch nichts im Netz darüber finden.
        Was meinen Sie mit „in der Waschmaschine“?

        Habe zu dieser Zeit nicht promoviert noch sehe ich mich als kooptierten Wessi. Wie kommen Sie den darauf?
        MfG

        • Tja C.J., Operation/Organisation „Klusch = Schlüssel“ ab ca. 1987 aktiv bzgl. des absehbaren Untergangs der DDR; mit u. a. möglicher Weise „IM Cherny“, „IM Larve“, „IM Erika“ und das Kanzleramt heißt per Berliner Schnauze halt Waschmaschine! Noch Fragen?
          RRD

          • C.J. sagt:

            Vielen Dank, man lernt nie aus. Man muss nur die richtigen Leute fragen.

            • gast sagt:

              Naja…

              http://operation-ljutsch.de/
              Zitat von der Seite, vom Autor der mehrteiligen gleichnamigen Buchreihe betrieben: Operation Lichtstrahl (Ljutsch) in der DDR.

              Einerseits danke für das Stichwort, andererseits etwas mehr Faktennähe hilft eigentlich immer. Noch Fragen? Lieber nicht…

              • Danke Gast, als einschlägiger BV-er hatte ich stets versucht möglichst außen vor zu bleiben und als klassisch Keinausländischkönnender, wurde bei mir aus Ljutsch halt Klusch-Schlüssel, was bzgl. meiner penetranten Fragen zum zu klärendem Vorprogramm, sprich, Grund & Boden, Volks- vs. Staatseigentum etc. gehörte! Noch Fragen?
                Noch einen guten Abend
                wünscht Ihnen
                RRD

  38. EinzellerWunschÖkoInselSchwarm sagt:

    Meine Gedanken dazu:
    Am Ende des Filmes wird Merkel als eben global und nicht national denkend dargestellt. Das ist falsch, denn dann wäre ihr das Völkerrecht wichtig! Ihr ist das Völkerrecht nicht wichtig – ist sie also eine Faschistin? Das Völkerrecht ist auch national gedacht wichtig und einzuhalten.
    Was Merkel getan hat, sie entsprach einem Befehl der Freimaurerinnen vom 7. September 2015, wenn man so will …
    im vorrauseilenden Gehorsam am 5. September schon – so kennen wir sie! Oder?

    http://www.katholisches.info/2015/09/12/die-freimaurer-befehlen-der-eu-grenzen-auf-fuer-immer-mehr-einwanderung/

    Zufall?

    Und die deutschen Freimaurerinnen dazu:
    Die Frauen-Großloge von Deutschland schließt sich dem Appell vieler Freimaurer-Großlogen an die europäischen Regierungen an:
    http://www.freimaurerinnen.de/index.php/wo-wir-sind/64-erklaerung-zur-fluechtlingstragoedie

    Ist Merkel eine hörige Freimaurerin?

    Sind die Freimaurer schlimm?

  39. Peter Pan sagt:

    Die Merkel ist schon ein Rätsel. Wäre das mit den Flüchtlingen nicht passiert, was könnte man ihr vorwerfen? Das sie eine Opportunistin ist? Wobei ich mir diese Willkommenskultur immer noch nicht erklären kann. Hat das was mit der nächsten Bundestagswahl zu tun? Kann sie das Zurückrudern politisch verwerten, ihre Chancen erhöhen?
    Gegen Trump hat sie sich auch in keinster Weise negativ geäußert, nicht so wie die anderen Politclowns.
    Eine geschickte Taktiererin ist sie allemal. Ich halte es mit Pispers der sagte, Merkel muß nur aufpassen nicht der langsamste zu sein, wenn der Bär kommt. Erst beobachten was die anderen machen und dann alle überholen und sagen, ich, es war meine Idee… Und noch einen Spruch finde ich sehr gut von Pispers:“Die Merkel hat kein Rückgrat, die ist so biegsam, die kann sich selbst am Arsch lecken“.

  40. Tesla sagt:

    Schaff ich jetzt den 100sten Kommentar?

    Ich bin da noch über etwas gestolpert. Ein Video, das sich zuminest in den sozialen Netzen schnell verbreitet über das Berliner „Schweigekartell2, das man durchbrechen möchte zu den Rechtsbrüchen….
    http://www.silberjunge.de/merkel/

    • Analitik sagt:

      Tja, schon so mancher Leser hat hier hoffnungsvoll „magische“ Kommentarzahlen anvisiert. Ich frage mich zuweilen, ob es hier Kommentatoren gibt, die vom Arbeitgeber x € mehr pro Kommentar erhalten, wenn eine bestimmte Anzahl von Kommentaren überschritten ist. Ich habe keinerlei Belege, dass das für Sie zutrifft und will es Ihnen nicht vorwerfen, aber Sie liefern die Vorlage für einen Gedanken, den ich hiermit losgeworden bin.

      • Tesla sagt:

        Ich hoffe, sie hatten nur einen Flashback zur Ihrer Agentenwoche, bei dem wohl einer Ihrer Verdächtigen auf den 1000sten hinwies. Wenn Sie mir allerdings nichts vorwerfen möchten, es dann aber auf subtile Weise dennoch tun, dann ist das schon lustig, oder doch nicht.
        Vielleicht liegt es aber doch nicht am Vorspann und Ihnen ist der Kommentar ein nur zu rechtslastig oder einfach zu belanglos.

  41. Andre Herrmann sagt:

    Alexander, bei aller Freundschaft und wirklich ganz großem Respekt für deine in der Regel brillianten Analysen, möchte ich doch einwenden das du mit deiner Politik des nicht kommentieren dürfen dir den Blog und die Reichweite kaputt machst.

    Denke mal darüber nach warum gerade RF und Sputnik die Kommentare nicht einschränkt oder zensiert.

    In der heutigen Logik setzt sich nämlich die Wahrheit immer durch, egal ob es dazu konträre Meinungen gibt, Meinungsbildung erfolgt durch Vielfalt und nicht durch Zensur.

    Warum du so wenig vertrauen zu deinem eigenem Blog hast erschließt sich mir nicht.

    Das was du veranstaltest ist Diktatur auf niedrigem Niveau, denn die Reichweite ist begrenzt und nimmt immer weiter ab.

    Das hat aber auch was mit Aktualität zutun, denn einen Artikel in einer Woche zu schreiben reicht nicht mehr.

    Ich habe deinen Blog über Jahre sehr gern gelesen, aber das was du jetzt bietest reicht nicht mehr, von mal platz 1 auf platz 4 gesunken.

    Da informiere ich mich beim ParteiBuch aktueller und auch qualifiziert.

    Sorry für die Kritik aber ich schreibe es nur aus Sicht eines jahrelangen Lesers.

    Du springst zwischen brillianten Analysen und dummen Zeug (Verfolgungswahn ),nimm dich nicht so wichtig, denn deine eng begrenzte Reichweite gibt kaum Anlass das sich irgendwelche Dienste auch nur im Ansatz mit dir beschäftigen würden. Schaffe erstmal Reichweite bevor du dich beklagst das angebliche Agenten in deinem Blog sich tummeln.

    RT und Sputnik hat wohl Reichweite und beschränkt oder zensiert trotzdem nicht.

    Warum wohl?

    (Muss nicht veröffentlicht werden)

    • Tja (ät) Andre Herrmann, bei Ihnen hätten meine kollegialen Knotentheoretiker 0, sprich Null Herausforderung, da es sich bei Ihrem Schlingerkurs um einen einzigen sich selbst genügenden, sprich onanierenden Schlingel handelt! Noch Fragen?
      RRD

  42. Tja Analitik, der berüchtigte Linkskanal Telepolis/Heise malt die 12 Sterne der EU-Flagge (lt. der 1897 zur Unterstützung der Zionistischen Bewegung gegr. „Die Welt“, akt. wieder mal das Hemd gewechselt, das gut begründete Synonym für die 12 Stämme Israels sei), akt. als Stacheldraht Replik! Noch Fragen?
    RRD

  43. Hausfrau sagt:

    @Andre Herrmann: wenn der Blog das Freizeitprojekt einer Einzelperson ist, dann ist das Sache des Betreibers, ob er sich das mühsame Kommentaremoderieren antut oder nicht.
    Ich würde auch gerne mehr quatschen, aber die Moderationszeit geht nunmal von der Schreib- und Denkzeit ab, und wenn ich da die Wahl habe, ist mir 1 qualitativ hochwertiger Artikel pro Woche lieber als täglich mindestens 50 Kommentare, wie das in einem Community-Blog nötig wäre.
    Eine gewisse Reichweite – punktuell – wird durch Verlinkung erzeugt (dadurch bin ich auf diesen Blog gestoßen). „Abheben“ mit einem Dauerkommentariat kann ein Blog aber nur, wenn mehrere Leute moderieren, als Einzelperson ist das ein 24/7 Vollzeitjob – und Brötchenverdienen und schreiben sollte man auch noch.

  44. Hausfrau sagt:

    Ich packs mal hierhin, weil unter „wie kommt man in einen vollen Fahrstuhl“ die Kommentare geschlossen sind, und auch was zu Merkel dabei ist.
    Fefes Blog brachte ein paar Links, die mE dazu passen.
    1) Merkel hat wohl McKinsey beauftragt mit Abschiebungsideen: https://www.welt.de/politik/deutschland/article159951514/So-soll-das-Rueckkehrmanagement-2017-funktionieren.html
    d.h. das paßt zu Analitiks Einschätzung ihrer Position (im „Merkel“-Artikel)
    2) Analyse von Trumps Einreiseverboten: https://medium.com/@yonatanzunger/trial-balloon-for-a-coup-e024990891d5#.debhsdul0
    Methode scheint zu sein, in der Zwischenzeit bis das Außenministerium wieder handlungsfähig ist, schonmal Tatsachen zu schaffen. Er gerüchtet, der Oktober 2016 verkaufte 19,5% Rosneft-Anteil sei Trump-Unterstützung gewesen. Von anderen wurde anderswo gerüchtet, die Deutsche Bank sei zu einer gewissen Zeit die einzige Bank gewesen, die Trump Geld geliehen habe. – Clinton bekam ja offiziell u.a. von einem Bundesamt Wahlkampfunterstützung (war in einer Liste, ich meine auf Wikileaks, angeführt).

  45. Tja (ät) Hausfrau, die 1897 gegr., s. leicht über Ihnen, hier als respektable Quelle zu verkaufen, ist doch geradezu selbststellerisch, vermutlich die Moskauer Abt. der DB „die TRUMP Geld geliehen habe“ und bei Ihrer Versagerin „CLINTON bekam ja offiziell u. a. von einem Bundesamt Wahlkampfunterstützung“ war damit natürlich absolut korrekt! Noch Fragen?

  46. Hausfrau sagt:

    @RRD: Ich lese etwas US-Zeugs, etwas BRD-Zeugs, und etwas russisches. Manchmal auch NZZ. Ich setze mich also zumindest teilweise den unterschiedlichen Meinungen und Intentionen aus. Wenn ich schon sage „Fefe“, sollte doch bekannt sein, daß der hauptsächlich US-Zeugs eher aus der IT-, Bürgerrechtler- und Clinton-Ecke bringt. Ich habe das Gerücht auch extra Gerücht genannt, weil Analitik – und das eben gefällt mir an ihm und das finde ich auch so wegweisend – wert darauf legt, daß man einen Schritt zurücktritt und sich überlegt, „ist das belegt? Kommen da Wörter wie ’soll‘ drin vor?“. Die Clinton-Wahlkampfunterstützung war durch Wikileaks belegt. Momentan herrscht in den USA ein heftiger Machtkampf, immer noch, weil Trump noch keineswegs „fest im Sattel“ sitzt. Solche Gerüchte wie von mir angesprochen sind Teil davon. Natürlich muß man sich nicht unbedingt damit beschäftigen, aber man kann meist doch ein Fitzelchen Info draus ziehen. – Wie kommen Sie auf „Moskauer Abt. der DB“? Was hat denn die Bahn damit zu tun? Die Deutsche Bank (DeuBa), die nicht sonderlich deutsch ist, sitzt zuerst mal in London, und recht fett auch in New York, wo Trump wohnt. – Und was soll der Blödsinn „Ihre Clinton“? Habe ich mich jemals hier zu der geäußert?

    • Tja (ät) Hausfrau:“ Solche Gerüchte wie von mir angesprochen sind Teil davon“, Gerüchte zu verbreiten damit sie in die gewünschte Richtung Ihr böses Werk vollbringen! Noch Fragen?
      RRD

      • Prince Benny Jr. sagt:

        Hallo RRD,

        meine Idee ist ja immer das Merkel die Erste ist, die grundsätzlich und gezielt kybernetische Methodik einsetzt zur Steuerung ihrer Politik. Deswegen wirkt ihr Politik auch so unverständlich und fremd. Ist das zu kurzsichtig? Und ehrlich gesagt hätte ich dazu eine Menge Fragen an Sie. Vielleicht haben Sie noch ein paar Basis- Tips mit was ich mich beschäftigen muss um das vielleicht ansatzweise selber zu erkennen. Danke.

        • Hausfrau sagt:

          Interessante Idee. Analitiks Artikel dazu (die Hintergründe bringen, die man sonst nicht hört) sprechen jedenfalls nicht dagegen.

          • Analitik sagt:

            Analitik hat schon mal über die explizite Anwendung der Kybernetik in der Politik geschrieben. Merkel hat das nicht erfunden.

            • Hausfrau sagt:

              Ist mir leider irgendwie entgangen, obwohl ich meinte, inzwischen alles durchgelesen zu haben. Daß Merkel das nicht erfunden hat, hätte ich jetzt nicht anders erwartet. WIMRE gab es in den 1970ern Lehrstühle für Kybernetik, danach schlief das ein. Keine Ahnung, was daraus geworden ist.

            • Prince Benny Jr. sagt:

              Oh das ist interessant. Habe schon als ich analitik.de entdeckt habe gesucht nach Artikeln zu diesem Thema. Nichts gefunden. Gerade auch noch mal über die Suche und Google. Nichts. Ein Tipp bitte wie der Artikel heisst. Der Matrix Artikel war mir da leider etwas zu flach.
              Schröder Kohl und die vorhergenden Kanzler waren in vieler Hinsicht noch klassische Macht-Regierungen die natürlich die Methoden auch teilweise angewendet haben. Merkel und das jetzige China haben da aber eine ganz andere Qualität. Merkels Politik ähnelt sehr der Allendes in Chile, nur mit den jetzigen Möglichkeiten.

        • Tja Prince Benny Jr., die Kybernetik in der DDR war nie Teil der politischen Konzeptionalisierung, denn dem stand die Marxistisch-Leninistische Philosophie vor und mit der Machtübernahme E. HONNECKER’s, fristete sie in der DDR halt ein geduldetes Nischendasein (unter anderem bei den sogenannten Erfinderwerkstätten) bis zu deren Untergang.
          Im Nachklang meiner ersten Unibetretung (hatte ich dem politisch interessiertem Kybernetiker vs. Pragmatiker H. STACHOWIAK zu verdanken)& Vortrag vor ca. 30-40 Prof. im ältesten Gebäude von Berlin 1999 und meiner vormaligen Bekanntschaft mit M. PESCHEL (erlaubte mir aus gegebenen Anlaß ihn rotzfrech einzuladen) hatte ich bzgl. führender DDR-Kybernetiker bereits eine gehobene Datenlage für S. PIOTROWSKI,F. DITTMANN u. R.SEISING aus der letztlich 2 Bände „Kybernetik steckt den Osten an“ ISBN 978-3-89626-603-3, Berlin, Trafo-Verlag wurden! Noch Fragen?
          MfG
          RRD

      • Hausfrau sagt:

        Ich gehe davon aus, wenn man „Gerücht“ dranschreibt, wenn es ein Gerücht ist, dann ist Distanz hergestellt.
        Wenn man sich dessen völlig enthalten will, kann man den Propagandakrieg nicht mehr bebildern und muß im rein Abstrakten bleiben. U.U. bleibt man dann blind gegenüber Akteuren, die mit solchen Methoden arbeiten.

        • Tja (ät) Hausfrau, bis dato haben Sie bei ANALITIK ganz offensichtlich noch gor nick’s gelernt, eher über ihn, deswegen Sie sich vermutlich ja eh‘ hier rumtreiben müssen vs. dürfen! Noch Fragen?
          RRD

  47. Hausfrau sagt:

    Angela Merkel versucht anscheinend in London um „Informationen“ zu bitten, lt. Daily Mail/Focus:
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-4411330/Angela-Merkel-received-classified-briefing-UK-spies.html