In der Kürze liegt die Würze (9) – Auf die Liebe kommt es an

Man muss seinen Nächsten lieben. Das ist das Wichtigste und es gibt nichts wichtigeres als das.

Quelle. Übersetzung von mir.
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11 Kommentare zu “In der Kürze liegt die Würze (9) – Auf die Liebe kommt es an
  1. Marion sagt:

    Ja das verstehe ich.

    Was tun, wenn meine Liebe und mein Vertrauen ausgenutzt wird?

    Hoffen?
    Bitten?
    Beten?

    • ped43z sagt:

      @Marion

      Liebe ist eine Emotion; damit stark und bedingungslos. Und damit meine ich die Liebe, welche die Sexualität einschließt. Es ist ein Einlassen.

      Vertrauen ist das Bekenntnis der Liebe zu den Menschen, zu seines Gleichen. Und damit auch ein Bekenntnis zu sich selbst. Auf dieser spirituellen Ebene ist die Liebe zu sich selbst Bedingung für die Liebe zu anderen Menschen. Das ist ein Vertrauen, welches gespeist ist aus Emotionen und Reflexionen; tief, prüfend – und damit auch nicht blind.

      Aber Liebe wie Vertrauen gehen gleichermaßen ohne eingeforderte Gegenleistung „ins Rennen“.

      Beste Grüße, ped43z

  2. kein Plan sagt:

    Umgesetzt hieße das keine Kriege,keine Gewalt,keine Konkurenz,weder auf privatem noch auf ökonomischen Gebiet.
    Das Ende des KAPITALISMUS

    Du Schlingel

    Mir wäre es recht,ich verachte eh nur jene die uns als Betriebsmittel,Verschiebemasse,Kanonenfutter sehen und behandeln.
    Da die sich gemeinhin Eliten schimpfen sollte man davon ausgehen das ihnen ihr Handeln bewußt ist.
    Da sie bewußt assozial gegenüber der Mehrheit der Gesellschaft Handeln,ist Nächstenliebe nicht angebracht.Man sollte sie Richten
    und zwar alle und nicht warten bis dies ein selbstgeschaffener Gott tut.

    Jo,den Satz“Man muss seinen Nächsten lieben“ muss jeder für sich selbst umsetzen.
    Das ist wie bei Marx,Sozialimus ist erst wenn jeder sich vor der Gesellschaft als Arbeiter begreift,Arbeit beliebig ist und vor der Gesellschaft jede Arbeit gleich wichtig ist.
    Das kann man lernen,man muss nur wollen,erzwingen kann man das nicht.
    Ein Grund warum der real existierende Sozialimus scheiterte!

  3. Gerry sagt:

    Leute, ihr versteht das falsch. Liebe bedeutet nicht, dem Gegenüber alles durchgehen zu lassen.

    Siehe Putin bzw. Russland auf dem internationalen Parkett. Es ist geradezu erstaunlich, mit welcher Fairness, welcher Diskretion und Höflichkeit dem Westen begegnet wird, obwohl jener Russland ständig ins Gesicht spuckt.

    Seine Interessen menschlich vertreten, dem Gegenüber immer wieder die Hand reichen, Chance zum Zurück geben – das bedeutet seinen Nächsten lieben.

    • Analitik sagt:

      Genau so ist es.

    • Robert sagt:

      @Gerry
      Ergänzung:
      Nächstenliebe funktioniert nicht ohne Selbstliebe.
      Liebe deinen Nächsten, wie Dich (dein) (S)selbst.
      Dann rückt das humanistische Prinzip in den Vordergrund. Als stabiles tragendes Muster für soziale Kultur. Das war mMn das Verwirrende im Zitatausschnitt.

  4. SK KS sagt:

    Man möge sich mal vorstellen wie weit die Menschheit wäre wenn alle an einem Strang ziehen würden 😮

  5. Tja, Liebe ist für mich: „Ich Liebe Dich, was geht es Dich an!“ und im etwas größerem Anspruch a’la P. d G., möchte ich hiermit in aller Unbescheidenheit auf die Quintessezens des O.4. Generator „Temperament“, im Orbit- Kultur-/ Vetogenese meiner Theorie der Paradigmen- TdP verweisen! Noch Fragen?

  6. Tin Meier-Leon sagt:

    „Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst“, dies hat vor etwa 2000Jahren ein sehr weiser junger Mann gesagt. 500 Jahren vorher war es Sidarta Gautama der dies auch schon so ähnlich interpretiert hat. Aber dies oben genannte Zitat stammt aus der heutigen Zeit, nämlich von V. Putin. Von einem „sogenannten machtbesessenen
    Spitzenpolitiker“ ist dies eine seehr außergewöhnliche Aussage.

  7. Anna sagt:

    Übrigens… Liebe (das schärfste Schwert) ist keine Emotion. Es ist eine Aktion. Liebe ist Wissen und Wertschätzung…