Syrien: Die Masken sind gefallen

Die USA haben in Syrien das Kriegsbeil wieder ausgegraben. Nachdem Russland gedroht hat, die geheimen Verträge zu veröffentlichen, sind die USA vorgeprescht und haben Teile des Vertrags öffentlich gemacht, um damit Russlands teuflische Natur zu beweisen. Eine Einladung für Russland, seinerseits den kompletten Text offen zu legen. Was war von dieser Veröffentlichung erwartet worden:

Wenn alle sehen, wozu sich die USA gegenüber Russland im Detail verpflichtet haben, sehen alle, wie weit die USA bereits vom Olymp herabgekullert sind. Die USA haben von Russland das Bild des Teufels gezeichnet, dessen Wirtschaft in Fetzen gerissen ist. Wenn die USA sich nun verpflichtet haben, ihre geheimdienstlichen Quellen für Russland sprechen zu lassen, ihre Flüge an Russland zu melden und sich für dies und jenes erst eine Zustimmung von Russland einholen zu lassen… (…) Nun, das alles wird nicht gerade als Zeichen von Stärke gedeutet werden.

Genau das hat das Dokument aufgedeckt. Die USA haben sich verpflichtet, IS und Nusra in Zusammenarbeit mit Russland auszulöschen und sie haben sich diesbezüglich auf eine Reihe von sehr konkreten Schritten verpflichten lassen. Darunter der Austausch aller verfügbaren Geheimdienstinformationen über die Positionen der Terroristen, ihrer Waffenlager, Stäbe, Versorgungsrouten usw. Darunter das Erstellen einer gemeinsamen Karte, auf der Russland und USA die Regionen eintragen, in denen Nusra konzentriert ist. Diese Arbeit sollte im Rahmen eines gemeinsamen Ausführungszentrums bis zum siebten Tag der Waffenruhe vollzogen werden, damit ab dem achten Tag der Waffenruhe Russland und USA gemeinsam und koordiniert mit der Zerbombung der eingetragenen terroristischen Ziele beginnen sollten. Genau dazu haben sich die USA vertraglich verpflichtet, Kerry hat im Namen der USA seine Unterschrift unter das Dokument gesetzt.

Die gemeinsamen Luftschläge sollten koordiniert erfolgen. Beide Seiten müssen sich die gegenseitig erarbeiteten Ziele bestätigen. Es dürfen keine anderen Flugzeuge oder Hubschrauber über den betroffenen Regionen in der Luft sein (auch nicht syrische) außer denjenigen, die im Rahmen des Vertrages Angriffe auf Nusra und IS fliegen. Das wäre praktisch eine beschränkte Flugverbotszone, allerdings nicht unter alleiniger US-Kontrolle. Das hat sich die Kriegstreiberfraktion anders vorgestellt.

Das große Problem für die USA bei all diesem Vorgehen ist neben vielen anderen Aspekten die Offenheit des Prozesses. Erfassung der Ziele und ihre Zerstörung müssen laut Dokument ausschließlich mit gegenseitiger Zustimmung erfolgen. Nicht miteinander abgestimmte Ziele dürfen laut Vertrag nicht angegriffen werden. Die USA wären nicht mehr in der Lage, einfach mal eine Stellung der syrischen Armee dem Erdboden gleich zu machen und dann alles auf einen unglücklichen Zufall zu schieben. Die gegenseitige Kontrolle hätte solche Zufälle ausgeschlossen. Der böse Wille hätte sich offenbart und wäre nicht mehr schön zu reden, nicht mal gegenüber den Zombies. Dieser Vertrag ist böse, denn er nimmt das Böse in die Klemme!

Die Arbeit zur Erfassung und Zerstörung von terroristischen Zielen sollte ununterbrochen sein. Außerdem sollte ein Monitoring über die Effektivität der Angriffsoperationen durchgeführt werden. Schlecht für die USA, in jeglicher Hinsicht. Sie hätten enthüllen müssen, wie effektiv oder ineffektiv sie sind, sie hätten eingestehen müssen, wie effektiv oder ineffektiv Russland ist. Dem Gerede von dummen russischen Bomben wäre ein schnelles Ende bereitet worden. Düstere Aussichten im Propaganda-Krieg auf allen Fronten.

Der Vertrag regelt außerdem die Modalitäten der Waffenruhe. Was müssen syrische Armee und Rebellen wie weit von welchen Orten und Straßen abziehen. Wie ist die Durchfahrt der Hilfskonvois geregelt. Unter welchen Bedingungen dürfen Rebellen Aleppo ungestört verlassen.

Der Vertrag vom 9. September regelte die Zerstörung von Nusra und IS. Es ist ein sehr korrekter Vertrag, der den größtmöglichen Schutz von Unbeteiligten und eine effektive Liquidierung von Terroristen garantiert. Genau das macht den Vertrag so schmerzhaft für die USA. Er widerspricht ihren Zielen.

Laut Vertrag mussten die Vorbereitungen für die Bildung des gemeinsamen Ausführungszentrums vom ersten Tag der Waffenruhe an beginnen. Nach Ablauf von einer Woche sollte das Ausführungszentrum schon arbeitsbereit sein, so dass unmittelbar mit gemeinsamen Luftschlägen gegen Nusra begonnen werden konnte. Wir erinnern uns dagegen, wie Pentagon-Vertreter am fünften Tag der Waffenruhe die Nase rümpften und der Welt verkündeten, dass sie sich nicht sicher seien, ob sie Lust hätten, die Vereinbarungen zu erfüllen. Das war Befehlsverweigerung und Vertragsbruch in einem.

Die geduldige Arbeit der russischen Diplomaten hat die USA nicht gezwungen, gegen den Terrorismus zu kämpfen. Aber diese Arbeit hat den USA die Maske vom Gesicht gezerrt. Der „Krieg gegen den Terror“ entpuppt sich nunmehr ganz offiziell als Unterstützung des Terrors. Natürlich hat es schon jeder vorher wissen können. Jetzt werden es auch viele erkennen, die es gar nicht wissen wollten und die an das Gute in den USA glaubten. Es sterben nicht nur Menschen in Syrien, es stirbt auch der Heiligenschein der USA, der in mühsamer jahrzehntelanger Propaganda in die Gehirne der Menschheit eingebrannt wurde. Ein schwerwiegender strategischer Verlust.

Der schwere Luftangriff der USA auf die syrische Armee kurz vor Ablauf der Wochenfrist hat die Gemüter hochkochen lassen, war aber nicht genug, um den Vertrag zu kippen. Welch glücklicher Zufall, dass in der Nacht zum 20. September ein UN-Hilfskonvoi zerstört wurde. Am 12. September begann die einwöchige Waffenruhe, am 19. September war eine Woche verstrichen, am 20. September hätte die gemeinsame Arbeit zur Vernichtung der Nusra beginnen müssen.

Stattdessen wurde ein Hilfskonvoi zerstört und die Westpresse füllte den gesamten Planeten mit wilden Anschuldigungen gegenüber Russland. In diesem Lärm ließ man den Vertrag vom 9. September und seine Nichterfüllung durch die USA untergehen.

Was die Zerstörung des Hilfskonvois angeht, hat die westliche Presse Russland beschuldigt, es mit seiner Luftwaffe zerbombt zu haben. Russland hat das dementiert. Die USA lieferten wie üblich keine Beweise. Von russischer Seite hat sich das Verteidigungsministerium zu Wort gemeldet und mehrere Beweisstücke vorgelegt.

Zuerst ein Video, welches zeigt, dass neben dem Konvoi ein Minenwerfer der Rebellen vorbeifuhr:

Und kurze Zeit später präsentierte das russische Verteidigungsministerium Beweise dafür, dass eine US-Kampfdrohne vom Typ Predator zum Zeitpunkt der Zerstörung des Konvois über dem Tatort kreiste:

Russland weiss sicherlich viel mehr, als es verrät. Und Russland verrät nur so viel, wie zu Verteidigungszwecken im Informationskrieg notwendig ist. Was übrigens ein Beispiel dafür ist, wie Russland den USA hilfsbereit unter die Arme greift, um für einen möglichst sanften Fall des Hegemons zu sorgen. Ungeachtet all der Gülle, die über Russland ausgeschüttet wird und ungeachtet all der vorhandenen Beweise, die Russland auf die USA loslassen könnte, beschränkt sich Russland auf gerade so viele kleine Andeutungen, um klar zu machen, dass Russland nicht schuld ist. Die Frage, wer dann Schuld hat, lässt Russland freundlicherweise offen.

Nehmen wir das erste Video, das den Minenwerfer am Konvoi zeigt. Erstens sind die USA dafür verantwortlich zu machen, dass ihre Rebellen Kriegsgerät im Schutz des Konvois transportieren. Zweitens darf man sich fragen, warum zum Teufel der Hilfskonvoi nachts unterwegs ist, in einem Kriegsgebiet mit brüchiger Waffenruhe. Nachts sieht man nicht, ob das ein UN-Laster ist oder ein weiterer Laster aus der Türkei, der Nachschub für Nusra nach Aleppo bringt. Und wenn Minenwerfer der Rebellen als Eskorte dabei sind, erscheint ein Hilfskonvoi nicht gerade wahrscheinlich. Der Angriff könnte demnach gut und gerne von der syrischen Artillerie vollzogen worden sein, in der plausiblen Annahme, dass die Rebellen wie gewohnt auf die Waffenruhe scheißen und Kriegsgerät und Munition nach Aleppo einführen. Wem wäre die Schuld in diesem Fall anzulasten? Der syrischen Armee, die geschossen hat? Oder den USA, die ihre Rebellen provozierend unmittelbar am Hilfskonvoi platzierten? Oder der UN, die ihren Konvoi nachts losgeschickt hat?

Die Sache mit dem Predator ist noch direkter. Eine Kampfdrohne der USA direkt über dem Tatort. Der Beweis wird nicht von einer unverbindlichen Presse mit ihren nicht genannten Quellen präsentiert, sondern verbindlich vom russischen Verteidigungsministerium vorgetragen. Haben die USA dementiert, dass ihre Predator-Drohne dort war? Mir ist kein Dementi untergekommen, aber vielleicht hat es eins gegeben. Wenn nicht, gibt das wirklich zu deken.

In jedem Fall wählt Russland seine Beweise so, dass die Schuld von Russland oder Assad sehr in Zeifel gezogen wird, aber gleichzeitig die USA nicht direkt beschuldigt werden. Selbst im Fall der Drohne behauptet der Sprecher nicht, dass sie auf den Konvoi geschossen hat und sagt explizit, dass er das nicht behauptet. Die USA mögen sich bitte selbst dazu äußern.

Naja, man weiss nie, wofür harte Beweise noch gut sein werden. Man kann sie gegen etwas eintauschen oder sie für einen Notfall aufbewahren. Im Moment ist kein Notfall. Die USA tun selbst mehr als genug, um ihr wahres Gesicht zu zeigen.

So etwa am 27. September, auf der täglichen Pressekonferenz des US-Außenministeriums:

QUESTION: A Reuters article – co-authored by Arshad, by the way – cites U.S. officials who believe the Gulf states may soon begin to arm Syrian rebels with MANPADs to shoot down aircraft. One U.S. official was quoted as saying, “The Saudis have always thought that the way to get the Russians to back off is what worked in Afghanistan 30 years ago: negating their air power by giving MANPADS to the Mujahideen,” end quote. About two weeks ago, U.S.-backed rebels drove U.S. Special Forces out of the town of Al-Rai, shouting, “Infidels, crusaders, dogs, pigs” at them – their words. In light of the fact that some rebels are quite openly anti-American, are you worried that these MANPADS could one day be used to shoot down U.S. planes?

MR TONER: So first of all, I’m not going to confirm what anonymous U.S. officials may or may not have said. I think I’ll just answer your question more broadly by saying that we cannot dictate what other countries – and I’m not naming names – but may or may not decide to do in terms of supporting certain groups within Syria.

Reuters hat also vermeldet, dass Golfstaaten die Lage in Syrien eskalieren wollen, indem sie die Rebellen mit leistungsfähigen tragbaren Luftabwehrsystemen ausstatten. Diese haben sich im Afghanistan-Krieg als sehr effektiv gegen die Sowjetunion erwiesen und das Kalkül ist, diese Taktik zu wiederholen und Russland damit große Verluste zuzufügen. Der Sprecher will das nur so weit kommentieren, dass die USA ihren Partnern nicht vorschreiben, was sie nach Syrien liefern. Aus dem diplomatischen übersetzt: „Hey, ihr Golfstaaten, jetzt dürft ihr an eure Terroristen liefern was ihr wollt, unser Verbot auf die Lieferung von Manpads ist aufgehoben“. Er hätte auch sagen können, dass das US-Außenministerium solche Schritte nicht begrüßen würde, weil sie nur zu einer Eskalation der Lage führen und man sich doch einig sei, den Konflikt politisch zu lösen. Das hat er aber nicht gesagt.

Es wird interessant sein zu beobachten, ob die Golfstaaten sich hinreißen lassen. Sie alle haben im letzten Jahr sicher nicht umsonst etliche male bei Putin auf der Matte gestanden. Ägypten ist schon zu sehr auf Russlands Seite. Die Türkei hat sich auch von den USA abgewandt und sich an Russland angelehnt. Saudi-Arabien hat mit Russland am 28. September einen Deal zur Eindämmung der Ölproduktion vereinbart. Ebenfalls am 28. September hat der US-Senat bewilligt, dass Saudi-Arabien von US-Bürgern wegen des 11. Septembers verklagt werden kann. Damit haben die USA Saudi-Arabien zum Abschuss freigegeben. Die Beziehungen zwischen USA und Saudi-Arabien verschlechtern sich seit geraumer Zeit so sehr, dass es der Öffentlichkeit nicht verborgen bleiben kann. Ob Saudi-Arabien unter diesen Umständen der Aufforderung der USA folgt, sich gegen Russland zu wenden? Insbesondere in einer Situation, wo Saudi-Arabien sich im Krieg gegen den Jemen verzockt hat und dort von Russland und Iran an den Eiern gehalten wird? Blieben noch die kleinen Golfstaaten. Werden sie im Alleingang gegen Russland angehen und Manpads nach Syrien schicken?

Wenn man sich den heutigen Nahen Osten betrachtet, stellt man fest, dass alle großen Spieler auf die ein oder andere Weise von Russland abhängig (geworden) sind und es sich nicht leisten können, Russland zu verärgern. Wozu der Abschuss eines einzigen Flugzeugs führen kann, wurde am Beispiel der Türkei eindrucksvoll demonstriert. Das bedeutet nicht, dass alles schon geregelt ist. Aber die Erlaubnis der USA, Manpads nach Syrien zu liefern, wird ein guter Indikator dafür sein, wie viel Einfluss die USA im Nahen Osten noch haben.

Der Journalist sagte noch etwas erwähnenswertes: „U.S.-backed rebels drove U.S. Special Forces out of the town of Al-Rai, shouting, ‚Infidels, crusaders, dogs, pigs‘ at them“. Nicht irgendwelche saudischen oder katarischen Rebellen, sondern die hauseigenen Rebellen der USA haben US-Spezialkräfte beschimpft und vertrieben. Die Zustimmung im Lager der eigenen Rebellen sinkt offenbar. Die oben beschriebene Veröffentlichung des US-Russland-Deals, in dem die USA sich offiziell verpflichtet haben, ihre Rebellen unter Moskaus Kontrolle abzuschlachten, wird ihren Teil dazu beitragen, dass die Rebellen in Syrien das Vertrauen in ihren Paten weiter verlieren.

Am 28. September dann, mit Kirby als Sprecher, wurde das US-Außenministerium noch deutlicher:

QUESTION: (…) But what I don’t think we have heard here is, so what are the consequences for Russia if this agreement falls through beyond some interagency discussions about options that have not yet been chosen? What are the consequences for Russia other than Secretary Kerry won’t talk to them on this particular issue going forward?

MR KIRBY: The consequences are that the civil war will continue in Syria, that extremists and extremists groups will continue to exploit the vacuums that are there in Syria to expand their operations, which will include, no question, attacks against Russian interests, perhaps even Russian cities, and Russia will continue to send troops home in body bags, and they will continue to lose resources – even, perhaps, more aircraft. The stability that they claim they seek in Syria will be ever more elusive, and it’s hard to imagine how a continued war – not just a civil war now, but increasingly more violent extremist activity in Syria – can be in the interest of a nation that says, that claims, and has claimed publicly time and time again that what they want to see is a whole, unified, pluralistic Syria and a stable Syria, a secure Syria, a Syria where they want to continue to have a defense relationship and a presence. So that’s what’s in it for them.

Die Frage war, welche Konsequenzen Russland drohen, wenn der Vertrag vom 9. September scheitert. Dazu sagt Kirby, der Sprecher:

Die Konsequenzen sind, dass der Bürgerkrieg in Syrien weitergehen wird, dass Extremisten und Extremistengruppen das Machtvakuum in Syrien nutzen werden, um ihre Operationen auszuweiten. Das wird fraglos Angriffe gegen russische Interessen einschließen, möglicherweise sogar gegen russische Städte. Russland wird weiter Soldaten in Leichensäcken nach Hause schicken und sie werden weiter Ressourcen verlieren, vielleicht sogar mehr Flugzeuge. Die Stabilität, die sie in Syrien angeblich bewirkt haben, wird sich noch mehr als Illusion erweisen, und es ist schwer vorstellbar, wie die Fortsetzung des Krieges, jetzt nicht mehr nur des Bürgerkrieges, sondern zunehmend von gewalttätiger extremistischer Aktivität in Syrien, wie das im Interesse einer Nation sein kann, die behauptet, und immer wieder öffentlich behauptet hat, dass sie ein vereintes pluralistisches und stabiles Syrien anstreben, ein sicheres Syrien, ein Syrien, in dem sie weiter militärisch präsent sein wollen und mit dem sie eine militärische Zusammenarbeit pflegen wollen. Das ist für sie drin.

Die Übersetzung ist von mir. Das Zitat muss man sich mehrmals auf der Zunge zergehen lassen, da steckt sehr viel drin. Kirby kündigt da im Namen des US-Außenministeriums die Fortsetzung des Krieges in Syrien an. Er weiss, was die Rebellen tun werden, er kündigt es an. Er weiss, was die USA tun werden, er kündigt es an. Sie werden den Krieg nicht zu verhindern suchen. Und die Rebellen werden ihre terroristische Aktivität vermehren. Woher kann er das wissen? Woher kann er wissen, dass die Rebellen den notwendigen Nachschub an Waffen, Munition und Personal bekommen werden, um ihren Krieg zu intensivieren? Er weiss es eben. Er weiss sogar, dass die Rebellen Russland angreifen werden. Russische Flugzeuge (eine Ergänzung zur Pressekonferenz vom Vortag, wo Manpads für die Terroristen angekündigt wurden), aber auch russische Städte! Kirby, der ehemalige Admiral, hat seinen Terroristen den Befehl erteilt, russische Soldaten, Flugzeuge und sogar russische Städte anzugreifen.

Erinnern Sie sich, wie US-Verteidigungsminister Carter zu Beginn der russischen Operation in Syrien russisches Blut angekündigt hat? Kurz darauf wurde ein russisches Passagierflugzeug in der Luft gesprengt. Das US-Außenministerium geht jetzt noch weiter, ist noch konkreter in seinen Drohungen. Selbst das Mindestmaß an diplomatischer Höflichkeit ist über Bord geworfen worden. Wie soll man das in Worte fassen? Der Dämon kreischt hysterisch, verliert die Fassung. So kann man keine Seelen einfangen, aber der Dämon ist so sehr im Überlebenskampf verstrickt, dass er seine Maske der Verführung nicht mehr aufrecht erhalten kann und sein wahres Gesicht zeigt. Ich weiss nicht, wie man das sonst beschreiben soll. Wie soll man eine komplett von Moral und Ethik befreite Aggressivität beschreiben, die nicht mal mehr mit dem Anschein moralischen Handelns verdeckt wird? Wir reden hier nicht von normalen Menschen, die ihren Emotionen freien Lauf lassen, wir reden vom Außenministerium der Weltmacht, von Spitzendiplomaten. Solche Entgleisungen dürfen einfach nicht passieren. Aber sie passieren, wiederholt.

Die Journalisten konnten ihren Ohren auch nicht glauben und haben noch mal nachgehackt, wie Kirby das gemeint hatte. Aber er hatte das genau so gemeint, wie er es gesagt hatte und wiederholte es noch mal:

MR KIRBY: Well, again, those are decisions they have to make as a sovereign country. My point is the question was what’s in it for them to comply with this – what’s in it for them to meet their obligations, to move forward with a JIC, and get the cooperation that they want? What’s in it for them in terms of – or what happens to them if they don’t do that is that they’ll end up being, yeah, more deeply involved in this, and the war won’t stop. Opposition groups are certainly not going to pull back, extremist groups are likely going to expand and take advantage of the chaos, and the war will continue. And more Russian resources will be expended, more Russian lives will be lost, more Russian aircraft will be shot down, and they – and this will go on.

(…)

MR KIRBY: — we have – the policy is we continue to support a diplomatic solution to this rather than a military one. But that doesn’t mean that as a government – and certainly, I can only speak for the State Department and Secretary Kerry – that we – that doesn’t mean that we aren’t still discussing other options and alternatives that might be available to us. It’s just that we continue to believe that none of them are better than trying to get a diplomatic solution to this. Obviously it’s been elusive, and it has been extraordinarily frustrating to see it be so elusive, which is why the Secretary made this phone call to Foreign Minister Lavrov today. But I’m not going to speculate about if, then what, and what might happen going forward.

Moscow has a decision to make. They have had many decisions to make over many, many months, of course, but right now they have a decision to make, and the Secretary laid that decision before them.

Noch mal die gleichen Drohungen. Moskau soll sich fügen. Das US-Außenministerium ist nicht auf diplomatische Lösungen versteift und kann auch anders. Wie, hat Kirby ja schon zwei mal erläutert. Mehr Krieg in Syrien und Terror gegen Russland, selbst auf russischem Territorium.

Russlands Top-Diplomaten werfen den USA inzwischen offen die Unterstützung von Terrorismus vor. Das ist eine Zeitenwende. Selbstverständlich haben alle schon immer gewusst, wer wen unterstützt, aber zur Politik gehört ein Schauspiel, in dem viele Dinge nicht offen ausgesprochen werden dürfen. Offiziell hat Russland den USA immer Hilfe im Anti-Terror-Krieg angeboten. Dem bisherigen diplomatischen Wortlaut nach haben die USA also den Terror bekämpft und alle Welt hat sich angeboten, dabei zu helfen. Die Beendigung dieses Theaters ist keine Nebensächlichkeit, das ist ein politisches und diplomatisches Erdbeben. Wir sind an dem Moment angelangt, wo der Ruf „Der König ist nackt!“ erschallt. Alle haben es vorher schon gesehen, aber niemand wagte es auszusprechen und weil es niemand auszusprechen wagte, mussten alle so tun, als ob alles anders wäre.

Russlands Verteidigungsministerium hat m 29. September geantwortet:

Das russische Verteidigungsministerium kommentiert den Auftritt des Sprechers des US-Außenministeriums, John Kirby, der im Rahmen einer Pressekonferenz angekündigt hat, dass im Fall einer Fortsetzung des Bürgerkrieges in Syrien die Terroristen Schläge gegen russische Interessen und russische Städte verüben werden und Russland weiterhin Soldaten in Leichensäcken nach Hause schicken wird, Ressourcen, und womöglich Flugzeuge verlieren wird:

Wir sind sicher, dass John Kirby, der vor kurzem die Uniform des Konter-Admirals aus dem Pentagon, gegen den Anzug eines offiziellen Sprechers des US-Außenministeriums getauscht hat, sich der Folgen seiner Worte voll bewusst ist.

Seine Worte sind das offenherzigste Eingeständis der US-Seite, dass die angeblich am „Bürgerkrieg“ in Syrien beteiligte „Opposition“ in Wirklichkeit eine US-kontrollierte multinationale terroristische „Internationale“ ist.

Besonders beeindruckend an Kirbys Eingeständnis ist, dass der direkte Einfluss der USA auf die Tätigkeit der Terroristen global ist. Und unter anderem bis nach Russland reicht.

Die Masken sind Gefallen, geehrte Herren?

Was die Drohungen Kirbys hinsichtlich der Verluste russischer Flugzeuge und des Heimschickens russischer Soldaten in „Leichensäcken“ angeht, sagen wir das folgende.

Wir wissen gut, wo genau in Syrien, unter anderem in Aleppo, verdeckte „Spezialisten“ tätig sind, die die taktische Planung und Leitung der Rebelleneinsätze organisieren, und wir wissen, wie viele es sind.

Natürlich kann man weiter erzählen, dass sie dort hartnäckig, aber erfolglos damit beschäftigt sind, die Terroristen von An Nusra von der „Opposition“ zu trennen.

Allerdings ist nicht gesagt, dass im Falle eines Versuchs, die Drohungen gegen Russland und die russischen Streitkräfte in Syrien zu realisieren, die Kämpfer Leichensäcke und genug Zeit zum Davonlaufen finden werden. Deshalb sollte man nach dem Wechsel der Admiraluniform gegen einen Anzug die Offiziersehre nicht vergessen.

Wir sagen es erneut: Wir sind voll bereit, den Dialog mit der US-Seite fortzusetzen und gemeinsame Aktionen zur Bekämpfung von Terroristen in Syrien zu erarbeiten.

Allerdings darf dieser Dialog nicht mal andeutungsweise Drohungen gegen unsere Soldaten und russische Bürger beinhalten. Was den Schutz russischer Bürger angeht, egal wo sie sich aufhalten, gibt es nichts zu verhandeln. Das ist unsere höchste und bedingungslose Priorität.

Übersetzung von mir. Auf zwei Elemente der Botschaft möchte ich aufmerksam machen. Zum einen der Appell an die Offiziersehre. Das ist keine vergebene Liebesmüh. Die US-Armee besteht nicht nur, und nicht mal hauptsächlich, aus radikalen Vollidioten. In der US-Armee gibt es viele echte US-Patrioten, deren Ziel es ist, die USA zu schützen, und die genug Ehrgefühl haben, es nicht dadurch zu tun, dass man Terroristen gegen russische Zivilisten ins Feld schickt. Diesem Teil der US-Armee streckt Russland die Hand aus. Und gerade dieser Teil der US-Armee sehnt sich nach Anerkennung und Würdigung, denn im letzten Jahrzehnt bekleckerte sich die US-Armee nicht mit Ruhm und Ehre. Es wird den ehrbaren Offizieren der US-Armee gut tun zu sehen, dass Ehre noch irgendwo im Kurs steht. Es wird sie hoffentlich zusätzlich ermutigen, gegen die Kriegstreiber in den eigenen Reihen zu opponieren.

Das zweite ist die Drohung Russlands, Spezialkräfte der USA in Syrien auszulöschen, wenn die USA sich dazu herablassen, Kirbys schändlichen Worten Taten folgen zu lassen. Die Drohung ist mit einer diplomatischen Enthüllung verbunden. Das russische Außenministerium hat die USA offen der Unterstützung des Terrorismus beschuldigt und das russische Verteidigungsministerium hat konkret benannt, wie diese Unterstützung aussieht. Die „syrische Opposition“, bestehend aus Söldnern aus aller Welt, stellt die Fußsoldaten, Planung und Kommando liegen in der Hand verschiedener US Special Forces. Unausgesprochen dürfen sich auch die Briten, Israelis, Franzosen, Deutschen, Saudis, Türken und alle anderen angesprochen fühlen, die mit ihren Spezialkräften die „Opposition“ in Syrien unterstützen.

Am 3. Oktober haben die USA ihren Rückzieher vom Vertrag des 9. September verkündet. Russland hat diesen Schritt bedauert. Das Lager der Radikalen hat die Schlacht um diesen Vertrag gewonnen. Den Interessen der USA hat es geschadet. Den Radikalen ist das nicht so wichtig, denn sie sind die Finanzinternationale. Und so wie für die kommunistische Internationale zu Beginn des letzten Jahrhunderts Russland nicht die Heimat, sondern nur ein geeigneter Ort war, um sich zu entfalten, so sind die USA für die Finanzinternationale nicht die Heimat, sondern nur ein bequemer Ort, von dem aus man operieren und seine Macht entfalten kann. So wie die Trotzkisten bereit waren, Russland „im Feuer der internationalen Revolution zu verbrennen“, so ist die Weltfinanz bereit, die USA zu verbrennen. Wenn Russland und die übrige Welt den USA unter die Arme greifen, tun sie das auch mit Blick auf diejenigen US-Eliten, die am Wohl der USA selbst interessiert sind und die bereit wären, von innen heraus gegen das radikale Lager vorzugehen.

Und während die moderaten US-Eliten die USA noch nicht gerettet haben, tut Putin, was er tun muss und was er die ganze Zeit schon tut. Er sucht diplomatische Lösungen. Wann immer eine solche Lösung gekippt wird, zieht er die Daumenschrauben ein bisschen enger und in der nächsten Verhandlungsrunde stehen die Partner schon schlechter da. Sie ärgern sich, können nur einen schlechteren Deal für sich aushandeln, zerstören diesen erneut selbst und bekommen im nächsten Anlauf noch schlechtere Bedingungen. So war es in der Ukraine mit den Minsk-Verträgen, so ist es in Syrien mit den US-Deals, so war es mit der Türkei, so ist es mit der EU, was die Sanktionen angeht. Im Westen pflegt man Zurückhaltung mit Schwäche zu verwechseln. Jahr um Jahr lässt der Westen Gelegenheiten für einen großen Deal verstreichen, Jahr um Jahr ist Putin zu immer weniger Zugeständnissen bereit – aber immer bereit für einen Deal. Der Deal wird kommen, und je länger sich der Westen dagegen sträubt, desto schlechter wird die Position des Westens in diesem Deal sein.

Die Folgen des Vertragsbruchs treten bereits ein. In Damaskus wird die russische Botschaft aus Minenwerfern beschossen. Vertreter von USA, Großbritanien, Deutschland, Frankreich und Italien wollen sich am 5. Oktober treffen, um eine politische Lösung für den Syrienkonflikt zu erarbeiten. Die USA werden diese Gelegenheit nutzen, um die abtrünnigen Vassalen wieder um sich zu scharen, im Kampf gegen den bösen Putin. Die EU hat in Syrien nicht mehr viel zu sagen. Vielleicht wird es beim Treffen gar nicht um Syrien gehen. USA und EU haben gerade andere Probleme miteinander.

Am 3. Oktober, am gleichen Tag, an dem die USA ihren Ausstieg vom Vertrag verkündeten, ordnete Putin den Ausstieg Russlands aus einam anderen Vertrag an, dem „Plutonium Management and Disposition Agreement„. Im Jahr 2000 haben die USA und Russland beschlossen, jeweils 34 Tonnen waffenfähiges Plutonium zu vernichten, indem daraus Brennstäbe für Atomkraftwerke hergestellt und verbrannt werden. Auf diese Weise würde das hoch angereicherte radioaktive Material wirklich aus der Welt verschwinden. Während Russland die notwendige Technologie für dieses Unterfangen erarbeitet hat und zur Umsetzung bereit ist, waren die USA zu blöd dafür (oder wollten zu blöd sein) und haben stattdessen angekündigt, ihr Plutonium zu vergraben. Aber Vergraben ist natürlich keine Vernichtung, man kann es jederzeit wieder ausgraben und einsetzen. Da die USA ihren Teil der Abmachung nicht erfüllen und das auch in Zukunft nicht vorhaben, hat Putin jetzt also angeordnet, dass Russland sich ebenfalls vom Vertrag zurückzieht, ganz offiziell. Das Timing ist selbstverständlich kein Zufall. Dieser Schritt ist die nächste Drehung der Daumenschrauben. Russland bewahrt sich sein volles Potential für einen etwaigen Atomkrieg. In der nächsten Verhandlungsrunde mit Russland wird der Westen erneut mit etwas schlechteren Karten da stehen. Und so wird es weitergehen, bis der Hochmut ausgetrieben ist und die Ernüchterung einkehrt. Der Vertrag vom 9. September wird nach einer Abkühlung der Gemüter wahrscheinlich reaktiviert werden. Vielleicht sogar mehr als einmal. Natürlich jedes mal zusammen mit einem neuen Vertrag, mit zusätzlichen Bedingungen.

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99 Kommentare zu “Syrien: Die Masken sind gefallen
  1. SK KS sagt:

    Vielen Dank für diesen Artikel! Ihre Artikel sind immer wieder wahre Augenöffner. Ich bin entsetzt all das zu lesen. Und ich bin über die offizielle Antwort Russlands erfreut und auch baff. Leider wird das in den Westmedien wieder vertuscht und verdreht. Ich hoffe nur das es zu keiner Eskalation zwischen beiden Ländern kommt. Russland würde überlegt handeln. Bei den Amis bin ich mir sicher das sie dazu bereit wären den ganzen Planeten in die Luft zu jagen.

  2. Axels Meinung sagt:

    Hallo Analitik,
    ganz vielen Dank für Ihre arbeitsaufwendige und vor allem treffende Zusammenfassung der jüngsten Ereignissse in und um Syrien. Es ist in der Tat spannend zu beobachten, wer sich in ami-Land letztlich durchsetzen wird, die finanz-ziocons oder die Patrioten. Dass die ziocons das skrupellose Miststück hillärie c. massiv unterstützen, obwohl die Type den Wahltag nur mit rollender Intensivmedizin noch erlebt (wenn überhaupt), zeigt mMn., dass den Menschenschlächtern die „Jacke brennt“ und das ist gut so …

  3. Penryn sagt:

    Vielen Dank für die detaillierte Analyse. Zwei Anmerkungen dazu. Zum einen hat sich Kerry in einem privaten Gespräch darüber beschwert, daß die Russen ihn mit dem Syrien Deal ausgetrickst hätten. Ich weiß nicht mehr genau, ob berichtet wurden ist, warum er der Meinung war/ist. Auf jeden Fall drehen es die Amis nun so, als ob sie über den Tisch gezogen worden sind – wobei sie das im Prinzip schon die ganze Zeit machen. Sie geben mit Hilfe der Propaganda den Russen die Schuld, daß die diplomatische Lösung in Syrien gescheitert ist.
    Die zweite Anmerkung betrifft die Aufkündigung des Plutonium Vertrages durch Rußland. Sie (die Russen) sind nur bereit, diesen zu reaktivieren, wenn die USA Schadenersatz zahlt, die aufgrund der Sanktionen und der GEGENsanktionen entstanden sind! Man kommt nun ganz offen aus seiner Deckung hervor und legt Rechnungen auf den Tisch, die die USA gefälligst bezahlen soll. Das ist meines Erachtens schon ein ziemliches Novum.

    • Analitik sagt:

      „Sie (die Russen) sind nur bereit, diesen zu reaktivieren, wenn die USA Schadenersatz zahlt, die aufgrund der Sanktionen und der GEGENsanktionen entstanden sind!“

      Wo steht das denn?

      Der Erlass des Präsidenten ist hier: http://www.garant.ru/hotlaw/federal/932209/

      Da steht nichts von einer möglichen Reaktivierung und da werden auch keine Bedingungen an die USA gestellt.

      Erwähnenswert ist, dass der Erlass vorschreibt, das Plutonium, welches hätte verbrannt werden müssen, nicht für militärische oder Forschungszwecke zu verwenden. Man lässt es also für den Fall der Fälle ruhen, verwendet es aber nicht.

    • Thomas Roth sagt:

      @Penryn wunschgemäß. Bitte schön.

      Das Ultimatum Putins

      Nach der Inkraftsetzung der Verordnung des Präsidenten der Russischen Föderation über die Aussetzung des Abkommens zwischen Russland und den USA über die Verwertung des waffenfähigen Plutoniums und der Eintragung des entsprechenden Gesetzentwurfes in der Staatsduma begann in den Massenmedien der Streit darüber, ob das mit dem Bruch der Vereinbarung zu Syrien verbunden ist. Als zweiter Stein des Anstoßes hat sich die Frage ergeben, warum Russland – obwohl es seit Jahren weiß, dass die USA ihren Teil des Geschäftes nicht erfüllen – erst jetzt reagiert hat.
      Einige Fachkräfte/Atomwissenschaftler behaupten, dass das Geschäft objektiv für Russland vorteilhaft ist. Das ist möglich. Mir fällt es schwer, das zu beurteilen. Zum einen bin ich in dieser Sphäre kein Experte und zum anderen kann ich nicht sagen, inwiefern diese Einschätzung objektiv ist. Umso mehr weil wir wissen, dass das, was vom Gesichtspunkt des atomaren Geschäftes vorteilhaft ist, durchaus vom Gesichtspunkt der Sicherheit unvorteilhaft sein kann.
      Obwohl ich im Prinzip denke, dass es keine besonderen Probleme mit der Sicherheit gab. Russland verfügte immer noch über ein ausreichendes nukleares Arsenal für das Auftragen des Todesschlags gegen die USA. Das erkannte man auch in Washington an. Für die Produktion von neuen Sprengköpfen reichte das Material auch aus. Für den Fall des Austausches von totalen Kernwaffenschlägen würde die Produktion der nächsten Partei Gefechtsköpfe schon nicht mehr benötigt. Eben weil es physisch unerfüllbar bliebe. Das Problem würde in der physischen Erhaltung der Reste der Zivilisation bestehen, selbst wenn es auf dem Niveau der Steinzeit wäre.
      Betreffs der syrischen Problematik, so schließen die USA nicht das erste Mal – nicht nur in Syrien – Abkommen und brechen dann ihre Umsetzung ab, schließen wieder eins …
      Das Format der russischen Reaktion ist offenbar nicht vergleichbar mit der öffentlichen Absage Washingtons an die Zusammenarbeit, die es so bisher nicht gab.
      Ich denke man muß, um den Maßstab des Geschehenen zu verstehen, beachten, dass Putin Russland nicht einfach aus dem entsprechenden Vertrag herausgeführt hat. Er hat die Möglichkeit des Wiedereintritts zu seiner Ausführung erklärt. Aber er hat das verbunden mit der Erfüllung von bestimmten Bedingungen.
      Wir werden uns diese Bedingungen anschauen: die Aufhebung aller Sanktionen in Bezug auf die Russische Föderation durch die USA, die Auszahlung von Kompensationen nicht nur für die Verluste durch die amerikanischen Sanktionen, sondern auch von den russischen Kontersanktionen, die Aufhebung des Magnitzki-Gesetzes (https://de.sputniknews.com/trend/magnitski_gesetz_2012/, d.Ü.), die heftige Reduzierung der Anwesenheit des US-Militärs in Osteuropa, die Absage an die Politik der Konfrontation mit Moskau. Für die Bestimmung des Wesens der Forderungen Putins kommt nur ein Wort in Frage – ein Ultimatum.
      Aus meinem Gedächtnis heraus legte Großbritannien das letzte Mal Washington ein Ultimatum in Zusammenhang mit dem Zwischenfall mit dem Schiff „Trent“ vor. Es war im Jahr 1861, während des Bürgerkrieges in den USA. Sogar dann, unter für sich äußerst schweren Bedingungen, hat Amerika nur einer Teilbefriedigung der britischen Forderungen zugestimmt (https://de.wikipedia.org/wiki/Trent-Aff%C3%A4re, d.Ü.).
      Man muss dabei anmerken, dass die britischen Forderungen von 1861 für die USA nichts Demütigendes enthielten. Der Kapitän des Schiffes der Kriegsmarine der USA hat wirklich das internationale Recht aus eigener Initiative verletzt, hat die Menschen auf neutralem Schiffsboden verhaftet (britischem), hat sich damit an der Souveränität Großbritanniens tatsächlich vergriffen und fast einen Krieg provoziert. Und jenes Amerika, das die Handlungen des Kapitäns desavuierte und die Verhafteten befreite, hat darauf verzichtet, um Entschuldigung zu bitten.
      Jetzt fordert Putin nicht irgendeine Entschuldigung oder die Befreiung von ein paar Verhafteten, sondern die Veränderung der ganzen amerikanischen Politik, ja sogar noch die Kompensationen Russlands für die Schäden, die sie erlitten haben von den offiziellen Sanktionen durch die Regierung der USA. Das ist eine unerfüllbare, demütigende Forderung. Tatsächlich ist diese Forderung die volle und bedingungslose Kapitulation im Hybridkrieg, den man in Washington immer noch nicht für verloren hält. Ja auch die Auszahlungen der Kontribution und der Reparationen.
      Etwas Ähnliches forderte von den USA nur die britische Krone zum Abschluss des Krieges um die Unabhängigkeit, als sie noch die Aufruhrstaatsangehörigen von König Georg III. waren. In den letzten hundert Jahren hat sich niemand vorstellen können, dass man mit Washington in so einem Ton sprechen kann.
      Also, die erste Schlussfolgerung. Putin demütigte absichtlich und demonstrativ die USA, und demonstrierte dabei, dass man mit ihnen sogar härter sprechen kann, als sie es sich angewöhnt haben, mit der ganzen übrigen Welt zu reden.
      Wann hat er das gemacht? Das heißt, worauf reagierte Putin in Wirklichkeit? Er dachte in Wirklichkeit im Leben nicht, dass die USA die Absprachen Kerry-Lawrow zu Syrien erfüllen würden. Dass Washington das Geschäft mit dem Plutonium in Russland auch nicht beachtete war jahrelang bekannt, aber Moskau zog daraus jetzt einen ernsten Vorteil für den atomaren Zweig, und wurde damit tatsächlich der globale Monopolist und das offenbar wegen der technologischen Rückständigkeit der USA, die nicht in der Lage waren, das Waffenplutonium so zu verwerten, wie es im Vertrag vorgesehen war.
      Die harte und fast augenblickliche Reaktion Russlands folgte praktisch auf die Erklärung des Sprechers des Statedepartments der USA, dass Russland beginnen kann, aus Syrien in Säcken die Leichen der Militärangehörigen abzusenden, dass es beginnen wird, dort Flugzeuge zu verlieren und dass in den russischen Städten Terrorakte anfangen können.
      Außerdem ist sofort nach der Erklärung des Statedepartments die Erklärung des Pentagons gefolgt, dass es bereit ist, Russland einen präventiven Kernwaffenschlag aufzutragen. Das Außenministerium Russlands hat auch mitgeteilt, dass Moskau die Absichten der USA bekannt sind, den Luftkrieg gegen die syrischen Regierungstruppen und das in Syrien auf gesetzlicher Grundlage aufgestellte russische Kontingent zu beginnen.
      Was hat noch für das Ultimatum Putins den Hintergrund gebildet?
      Die halbjährliche Übung der Luftabwehr zur Reflexion eines nuklearen Angriffes auf Russland und dem Auftragen eines Antwortschlages, sowie die für die nächsten Tage angekündigte Übung des Katastrophenschutzministeriums (unter Heranziehung von bis zu 40 Millionen russischer Staatsbürger) zur Überprüfung der Bereitschaft der Objekte und der Strukturen des Zivilschutzes für einen nuklearen Krieg und für eine zusätzliche Information der Bürger zu dem Format der Handlungen in der Stunde „X“.
      Wenn wir das alles zusammenfassen, so werden wir sehen, dass die USA seit langem Russland mit dem nuklearen Konflikt informell erschreckten und dass Moskau regelmäßig andeutete, dass es zu so einer Entwicklung der Ereignisse bereit ist und nicht vorhat, zurückzuziehen.
      Jedoch in letzter Minute ist die Regierung Obama nicht mehr zu 100% vom Sieg Hillary Clintons bei den Präsidentenwahlen überzeugt und die Washingtoner Habichte haben sich wieder einmal entschieden, die Sätze zu erhöhen. Wobei sie jetzt an einer äußerst gefährlichen Grenze angekommen sind, an der der Konflikt begonnen hat, eine gewisse selbständige Entwicklung zu nehmen. In dieser Etappe könnte das nukleare Armageddon wegen einer beliebigen Zufälligkeit, einschließlich der Unangemessenheit von Jemandem unter den höchsten Offizieren des Pentagons oder unter den Persönlichkeiten der Verwaltung des Weißen Hauses anfangen.
      In diesem Moment hat Moskau die Initiative ergriffen und hat die Einsätze erhöht, aber so, dass sie die Opposition in eine andere Ebene übersetzten. Im Unterschied zu Amerika fing Russland nicht an, mit Krieg zu drohen. Es hat einfach die Möglichkeiten einer harten politisch-ökonomischen Antwort demonstriert, die in der Lage ist, im Falle eines weiteren falschen Verhaltens der USA, den Traum Obamas auch andersherum zu realisieren, nämlich die Wirtschaft und das Finanzsystem Washingtons in Fetzen zu reißen.
      Außerdem hat Russland mit dieser Handlung das internationale Prestige der USA ernsthaft beschädigt und es hat der ganzen Welt vorgeführt, dass man Amerika mit seinen Waffen schlagen kann und nichts dabei passiert. Der Bumerang ist zurückgekehrt. Bei so einer Dynamik und der Ausrichtung der Entwicklung der Ereignisse können wir hunderte Vertreter der amerikanischen Elite auf der Anklagebank in Haag erleben. Und das nicht einfach nur während unseres Lebens, sondern noch bevor der folgende amerikanische Präsident im Weißen Haus zu seiner ersten vierjährigen Wahlperiode antritt.
      Die USA haben die Wahl: entweder die Drohungen zu realisieren und den nuklearen Krieg zu beginnen, oder damit gebändigt zu werden, dass die Welt nicht mehr unipolar ist und zu beginnen, ins neue Format eingebaut zu werden.
      Wir wissen nicht welche Wahl Washington treffen wird. In der amerikanischen politisch etablierten bürgerlichen Gesellschaft sind eine ausreichende Zahl ideologisierter Nichtadäquater bereit, mit einem nuklearen Brand die ganze Menschheit zu erwärmen, nur um das Ende der weltweiten Hegemonie der USA, die so kurzfristig, sinnlos und verbrecherisch schien, nicht anerkennen zu müssen. Aber es muss die Wahl treffen. Weil je länger Washington sich den Anschein geben kann, dass nichts geschehen ist, desto größer wird die Zahl seiner Vasallen sein (die so genannten Verbündeten, die schon lange mit der Abhängigkeit belästigt werden), die grob und unzweideutig die amerikanischen Ambitionen ignorieren werden und auf die Seite der neuen perspektivischen weltweiten Kraft hinüberlaufen.
      Und schließlich können die USA dann sogar jenen Moment erwarten, wenn sich sogar der Status eines der Zentren der mehrpolaren Welt als für sie unzugänglich erweisen wird. Nicht nur die Afrikaner, die Asiaten oder die Lateinamerikaner, sondern auch die Europäer werden dann gern mal dem ehemaligen Hegemonen für die vergangenen Erniedrigungen danken. Und sie sind nicht ganz so friedliebend wie Russland und nicht so menschlich.
      Also und zum guten Schluß ist das Ultimatum Putins – die Antwort an all die, die noch 2014 empört fragten, warum die russischen Panzer Kiew, Lwow, Warschau und Paris noch nicht genommen haben und worin eigentlich der Plan Putins besteht.
      Ich kann nur das wiederholen, was ich damals schrieb. Wenn Sie im Begriff sind, auf Konfrontation mit dem weltweiten Hegemonen zu gehen, sollten Sie davon überzeugt sein, dass Sie alle seine beliebigen Handlungen beantworten können. Die Wirtschaft, die Armee, die Gesellschaft, die staatlichen und administrativen Strukturen – sollten alle bereit sein. Wenn es keine (noch keine) volle Bereitschaft gibt – dann muss man das Spiel verzögern und die Muskeln einsetzen.
      Jetzt ist alles bereit und die Karten liegen auf dem Tisch. Wir werden sehen wie die USA antworten. Aber die geopolitische Realität wird sich nicht mehr zurückdrehen. Die Welt hat sich schon geändert. Den USA wurde der Handschuh öffentlich zugeworfen und sie haben sich nicht sofort getraut, ihn aufzuheben.
      Rostislaw Ischtschenko, 05.10.2016, https://cont.ws/post/390943

      Sie hatten recht. Ein guter Text. Grüsse …

      • sw sagt:

        Hallo Herr Roth

        Danke für die Übersetzung

      • Axels Meinung sagt:

        Hallo Thomas,
        vielen herzlichen Dank für die Überstzung dieses überaus wichtigen Beitrags Rostislaw Ischtschenkos.

      • Tja da meint der ehrenwerte Übersetzer (ät) Thomas Roth, RUSSOPHILUS mit seiner wiederholend impertinenten Frage nach dessen Dienstgrad, gleich Politicus nach ‚Hochgestellten‘ Informanten provozieren zu können (schrieb auf Ihrem Kanal vor J & Tag mal was zu dem Pärchen)! Noch Fragen?
        MfG
        RRD

      • Hans aus Olb sagt:

        @Thomas Roth

        Ich würde mir wünschen, dass dieser Satz erklärt wird:

        „Es hat einfach die Möglichkeiten einer harten politisch-ökonomischen Antwort demonstriert, die in der Lage ist, ….die Wirtschaft und das Finanzsystem Washingtons in Fetzen zu reißen.“

        Ich traue Russland vieles zu: milit. Stärke, Entschlossenheit, auch das Überstehen härtester Wirtschaftssanktionen.

        Aber diese obige Aussage kommt mir *spanisch* vor… 😉

  4. Roland K. sagt:

    Danke für den Beitrag incl. der hochinteressanten Erläuterung der Zusamenhänge.Macht das Geschehen erheblich verständlicher.

  5. Gallier sagt:

    Diesen Kommentar habe ich auch dem deutschen Vineyard of Saker eingestellt.

    Im Imperium brodelt es: Die Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS), eine Gruppe hochgestellter ehemaliger Geheimdienstsoffiziere, schickten Obama ein Memorandum (Auf Englisch nach der Einleitung auf Französisch).
    Sie fordern Obama auf, die Aussage der Regierungssprecherin Sacharowa genauestens zu betrachten, und die richtigen Schlussfolgerungen darauf zu ziehen, sich nicht nur auf einen engen, auf Krieg gebürsteten Beraterkreis zu stützen. Ferner empfehlen sie Obama die Lektüre des Buchs des Historikers H. W. Brands „The General vs. the President: MacArthur and Truman at the Brink of Nuclear War », das die Gründe beleuchtet, weshalb Präsident Truman während des Koreakrieges den Oberfehlshaber der US-Truppen und Kriegshelden des 2. Weltkrieges General Douglas Mac Arthur seines Amtes enthob.

  6. Johanniskraut sagt:

    @ Analitik

    Geiler Artikel! Danke!

  7. Henry Blues sagt:

    Na das ist mal ’ne Ansage :

    „Russland ist zur Schaffung einer Flugverbotszone über Syrien bereit“

    Das Mitglied des Auswärtigen Ausschusses im Föderationsrat (Parlamentsoberhaus), Igor Morosow, erklärte seinerseits, dass es in Syrien auch andere Luftabwehranlagen gebe, die „für die Abkühlung mancher Hitzköpfe nötig sein könnten“.

    „Im Rahmen der militärtechnischen Kooperation wurde Damaskus mit mehreren Komplexen versorgt, darunter mit Buk-M1- und Ossa-Komplexen. Damit werden die USA ihre irakischen Erfahrungen nicht mehr wiederholen können.“

    Mehr: https://de.sputniknews.com/zeitungen/20161006/312844912/russlandist-schaffung-flugverbotszone-syrien.html

    Und hier noch eins draufgesetzt :

    „S-300 und S-400: Russland verspricht US-Piloten in Syrien „Überraschungen“

    „Ich möchte die amerikanischen Strategen daran erinnern, dass die russischen Militärbasen in Hmeimim und Tartus durch die Fla-Raketensysteme S-400 und S-300 geschützt sind. Deren Wirkungsradius wird für nicht ‚identifizierte Flugobjekte‘ eine Überraschung sein“, sagte Generalmajor Igor Konaschenkow, Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums, am Donnerstag.

    Mehr: https://de.sputniknews.com/politik/20161006/312846596/russland-usa-syrien-warnung.html

    • Analitik sagt:

      Ja, seit dem 3. Oktober geht die Post ab. Russland macht eine Ansage nach der anderen.

      Wenn jemand die offiziellen US-Reaktionen seit dem 3. Oktober mitverfolgt hat, bitte melden und zusammentragen. Haben sich Obama und Kerry geäußert? Was haben Toner und Kirby auf den täglichen Pressekonferenzen zu Russland und Syrien von sich gegeben? Haben sich Pentagon und US-Geheimdienste zu Wort gemeldet?

      • Ein Sheeple sagt:

        Die US antworten sind alle hier nachzulesen:

        http://www.state.gov/r/pa/prs/dpb/index.htm

        Hoch offiziell.

        • Analitik sagt:

          Das sind längst nicht alle. Es gibt noch Pressekonferenzen des Pentagon, von Kerry oder Obama, Stellungnahmen des Weißen Hauses, Interviews usw. Dazu Berichte der wichtigsten US-Medien, in denen bestimmte Leaks und Aussagen wichtige Botschaften transportieren.

          Die Tage nach dem 3. Oktober sind einfach besonders wichtig, hier lohnt sich ein möglichst umfassendes Screening der US-Reaktionen. Mir fehlt die Zeit dafür. Normalerweise braucht man das auch nicht, aber die Woche nach dem 3. Oktober ist wichtig. Wenn also jemand etwas Auffallendes aus den genannten Quellen mitbekommen hat oder gerade das Fehlen von Auffälligem festgestellt hat (das wäre auch eine Botschaft!), dann bitte hier mitteilen.

          • Henry Blues sagt:

            Kopiert bei Facebook „Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine“

            +++ EIL +++ CHEF DES GENERALSTABS DER USA DROHT RUSSLAND & CHINA MIT EINEM „TÖDLICHEN UND SCHNELLEN“ WELTKRIEG – DER NICHT MEHR ZU VERHINDERN SEI !!! +++

            Gefährliche und ernstzunehmende Drohungen aus den USA. Chef des Generalstabs der US-Army, US-General Mark Miley (U.S Army Chief of Staff General) – droht nunmehr offen und direkt Russland und China – mit dem baldigen 3.Weltkrieg, der „kaum mehr zu verhindern“ und „garantiert“ sei (“almost guaranteed”). Während des „Association of the U.S. Army“-Meetings in Washington spricht er offen davon, dass die USA den Ländern Russland, China, Iran und Nordkorea einen „extrem tödlichen und schnellen“ Krieg („extremely lethal and fast war“) bereiten werden, aus dem die USA als „Sieger“ hervorgehen werde. Hört selbst – was der sagt.

            Der russische Präsident Wladimir Putin hat heute Abend den Sicherheitsrat der Russischen Föderation einberufen, um die Sicherheitslage rundum Syrien und Ukraine zu besprechen. Es bleibt noch unklar, ob die massiven, dreisten und ernstzunehmenden Drohungen des US-Generalstabs gegen Russland auch mit der Grund sind.

            +++ Bitte TEILEN !!!

            Video: https://youtu.be/MYZXp2zG9hk

            Quelle-1: https://www.thesun.co.uk/…/third-world-war-would-be-extrem…/

            Quelle-2: http://www.defenseone.com/threats/2016/…/future-army/132105/

            Quelle-3: http://new-rus.info/…/the_american_voyenonac…/2016-03-01-291

            Quelle-4: http://rusvesna.su/news/1475773635

            • Analitik sagt:

              Bei Quelle 1 bis 3 ist die Adresse unvollständig und führt daher ins Leere.

              • Henry Blues sagt:

                Da ich Facebook nicht verlinken wollte hatte ich den gesammten Artikel incl. Quellenlinks kopiert.
                Auf der Facebokkseite von „Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine“ sind die Links aktiv.

      • Tja ANALIITIK, gut für Hecht, Zander & Barsch, meine eigentliche Arbeit schon fast 2 Monate brach liegt: „Gebaut habe ich für Jahrhunderte, über Jahrtausende denke ich nach“!
        MfG
        RRD

        • Mal zur allgemeinen Klarstellung: Da gespeiste Fische (a’la Grüne Gurken & Paprika) die dumme Angewohnheit haben, mich stundenlang vollzuquackeln, verdienten sich doch mehr & mehr Leute in meinem neuen Umfeld eine schlichte Anerkennung! Warum nur quackeln mich nur mehr & mehr diesbzgl. voll?

  8. Penryn sagt:

    @Thomas Roth – vielen Dank für die Übersetzung!

    Im Moment passiert ungemein viel, ich habe das Gefühl, daß die Russen nun richtig die Schnauze voll haben, von diesem scheiß Spiel, was die Amis zurzeit spielen. Die Frage ist, werden sie, falls es in Syrien zum Showdown kommen sollte, blinzeln oder werden sie knallhart auf ihrem jetzigen Kurs bleiben und es riskieren, einen Ami Bomber vom Himmel holen. Wobei ich damit rechne, daß die Amis irgendeinen Vasallen vorschicken, der die Lage sondieren soll…

    • sw sagt:

      Die Amis spielen dieses Spiel nicht „zurZeit“ sondern schon seit Jahrzehnten.
      Lies zb. mal das Buch von Daniele Ganser „Die Kubakrise – UNO ohne Chance“.

  9. Penryn sagt:

    Hier kommt eine weitere Ansage der Russen: https://www.rt.com/news/361886-russia-bases-cuba-vietnam/

  10. kein Plan sagt:

    Danke für den Artikel!

    Ich habe schon vor über einem Jahr die Frage gestellt wie Russland auf den absoluten Imperialen Anspruch der USA und Vasallen reagieren könnte.
    Damals, noch auf Telepolis schrieb ich, das Russland kein anderer Weg bleiben würde als die Kriegsdrohungen anzunehmen und auf die Gegener umzukehren.
    Die europäischen Vasallen beginnen schon mal sich in Löcher zu verkriechen,immerhin befinden sich 255 strategische Ziele in Europa, gesäumt von 186 Kernkraftwerken.
    Ob die wirklich begriffen haben was kommen könnte wage ich nach den Forderungen des Herrn H.Broks zu bezweifeln.
    Die glauben immer noch Russland wird nachgeben,sich fügen!

    Na ja,vorbei.
    Putin hat verzweifelt versucht die europäische Bevölkerung zu erreichen,uns hat er erreicht,allerdings sind wir nicht Legion,sondern Minderheit.

    Eine SS 18 Satan vernichtet 60.000 qkm Urbane bebaute Fläche komplett.
    Es braucht ein U Boot der Jansen Klasse um Europa komplett zu vernichten.
    Ich mag vieles,einen nuklearen Schlag gegen eine Millionenstadt kann man sich in seinen Auswirkungen gar nicht vorstellen.

  11. Thomas Buschmann sagt:

    Lieber Analitik, woanders habe ich gelesen, dass die Kündigung des Vertrags über Plutonium bewirkt, dass die USA keine Raketen mehr ins All schicken können, weil sie den Brennstoff, der abgereichertes Plutonium enthält, nur von Russland beziehen können. Außerdem soll Russland die Lieferung der Raketentriebwerke, die die USA nicht ersetzen können, eingestellt haben.
    Den Zusammenhang zwischen dem Vertrag und dem Raketentreibstoff verstehe ich nicht. Können Sie mich bitte aufklären?

    • Analitik sagt:

      Mir ist ein solcher Zusammenhang nicht bekannt. Es kann ihn auch schwerlich geben, da der Vertrag die Vernichtung des „nicht mehr benötigten Plutoniums“ regelte. Das geht die wirtschaftliche Nutzung anderer Plutoniumbestände gar nichts an. Die Verbrennung des überschüssigen Plutoniums sollte auch erst 2017 oder 2018 planmäßig beginnen. Wie sollen die USA bisher davon abgängig gewesen sein beim Befördern ihrer Raketen ins All?

      Mit dem abgereicherten Plutonium können die USA ohnehin nichts anfangen. Die Technologie zu seiner Nutzung haben sie nicht erarbeitet, offiziell aus Kostengründen. Das ist die Beschönigung von „die US-Wirtschaft ist so korrupt, dass hochtechnologische Projekte in ihren Kosten explodieren, aber die Technologien trotzdem nicht zu Ende entwickelt werden können“.

      Die Raketentriebwerke wollte McCain nicht mehr bestellt sehen, wenn ich mich recht erinnere. Russland liefert alles aus, was vertraglich vereinbart ist. Ob danach neue Lieferungen vereinbart werden, hängt von beiden Seiten ab. Wo wurde denn vermeldet, dass die Lieferungen eingestellt wurden/werden?

      • Thomas Buschmann sagt:

        Nicht Vernichtung, sondern Abreicherung. Russland beherrscht den technischen Prozess, abgereichertes Plutonium in KKW als Brennstoff einzusetzen, die USA nicht. Außerdem soll Russland die Technik, abgereichertes Plutonium als Raketentreibstoff einzusetzen, beherrschen. Nur dieser Treibstoff soll in der Lage sein, schwere Raketen mit Satelliten ins All zu befördern. Die USA sollen diesen Brennstoff von Russland bezogen haben. In den Kommentaren auf vineyardsaker.de wurde nun behauptet, Russland stelle die Belieferung mit den Raketentriebwerken und dem Treibstoff ein, was für die USA vorerst das Ende von Raketenstarts mit sich bringe.
        Da auf dem genannten Blog ein rauer Ton von Besserwissern herrscht, wollte ich dort die Frage nicht klären lassen.

        • Analitik sagt:

          „Nur dieser Treibstoff soll in der Lage sein, schwere Raketen mit Satelliten ins All zu befördern.“

          Da mögen die Chemiker aufklären. Ich bezweifle, dass die USA nicht in der Lage sind, schwere Raketen ins All zu schießen. Sie haben zu Zeiten des Kalten Krieges alles mögliche ins All geschossen und haben dafür keinen Treibstoff von der Sowjetunion erhalten. Also haben sie sich den Treibstoff selbst hergestellt und können das.

          Plutonium als _Raketentreibstoff_ erscheint mir kurios.

          • Thomas Roth sagt:

            1.Das US-Verteidigungsministerium hat den Senat in Washington aufgefordert, doch bitte die Sanktionen gegen Russland zu lockern, damit US-Raumfahrtfirmen wieder RD-180 Raketentriebwerke kaufen können. Zu diesen russischen Triebwerken gibt es keine Alternative und sie sind ein zentrales Element für die US-amerikanischen Atlas V-Trägerraketen. Der republikanische Senator John McCain griff daraufhin das Pentagon an: „Wollen die Vereinigten Staaten nun etwa die russische Verteidigungsindustrie subventionieren?“ Die erhellende Antwort des Pentagonsprechers: „Nein, es ist bedauerlich, aber die Sicherstellung eines [US-amerikanischen] Zugangs zum Weltraum ist viel wichtiger.“
            https://deutsch.rt.com/18561/wirtschaft/ich-mach-mir-die-welt-wie-sie-mir-gefaellt-pentagon-fordert-sanktionslockerungen-fuer-kauf-russischer-raketentriebwerke/
            2. Plutonium-Entsorgung von überflüßigem waffenfähigem Plutonium
            a)RF baut für 250 Mio Dollar neue Fabrik
            b) USA mischt mit Gartenerde und schmeißt es dann irgendwohin (sinngemäß), gibt kein Geld aus und entsorgt aber auch nicht.

  12. Thomas Roth sagt:

    Das Spiel zur Erhöhung der Sätze

    Darüber, warum sich die USA selbst in die Enge treiben

    Gestern hat der amerikanische 4-Sterne-General Mark A. Milley, der Vorsitzende des Generalstabes der USA erklärt, dass der Krieg gegen Russland tatsächlich unvermeidlich ist.
    Analysiert man diese Erklärung, dann muss man natürlich sagen, dass die Militärs immer von ihrer militärischen Logik ausgehen. Und was können wir jetzt beobachten? Zur Zeit erleben wir eine ständige Steigerung der Spannungen in den bilateralen Beziehungen Russlands und der USA. Dabei befinden sich die Länder schon eine ganze Weile am Rande eines militärischen Zusammenstoßes, weil der so genannte Hybrid- oder Proxykrieg, der in der Ukraine und in Syrien geführt wird, die tatsächliche Opposition untereinander immer mehr ansteigen läßt.
    Außerdem, sind in Syrien auf einer Seite die amerikanischen Verbündeten eingesetzt, und auf der anderen Seite kämpft die Gruppierung der russischen Luftgruppe. So dass sich sogar die Streitkräfte der zwei Staaten – wenn auch indirekt – in bestimmten Regionen gegenüberstehen.

    Die Einsätze von allen werden erhöht.

    Von der amerikanischen Seite gab es noch bis zu dieser Erklärung von General Milley tatsächlich direkte Bedrohungen Russlands vom Statedepartment, die so klangen, wie die Ankündigung, dass bei weiterer Unterstützung Assads Russland die Leichen seiner Soldaten in Säcken nach Hause schicken und auch noch weitere Flugzeuge verlieren würde.
    Sofort folgte gleich darauf die Warnung des Pentagons: die USA sind bereit, den präventiven Kernwaffenschlag gegen Russland aufzutragen. Im Weiteren folgte die Antwort Putins dazu, dass Russland aus dem Plutoniumgeschäft aussteigt. Und dann kam die ultimative Forderung: „Wenn Sie unsere Beziehungen normalisieren wollen, dann heben Sie das Magnitski-Gesetz auf, beenden Sie die Sanktionen, die Kompensation und so weiter …“
    Und die Form unseres Ultimatums war äußerst klar: Kinder, ergebt Euch und zahlt die Reparationen und die Kontribution.
    Klar war auch, dass diese Form des Ultimatums für die USA unannehmbar war. Ja, und eigentlich musste man auf die Reaktionen auch nicht warten. Denn die USA haben den Krieg wenigstens noch nicht verloren, denken sie.
    Nichtsdestoweniger tönt bei Übersetzung in die Haushaltssprache die Erklärung Putins, die dazumal sofort nach der Drohung mit dem nuklearen Angriff auf Russland gemacht wurde, etwa so: „Wir haben es gehört. Und wir haben alles verstanden. Wenn Sie wollen, dann probieren Sie es. Wir fürchten es nicht und sind zu einem beliebigen Format des militärischen Zusammenstoßes bereit“.
    Ist das in der Politik immer so? Wenn du gesagt hast: „Ich werde dir mit dem Knüppel auf den Kopf geben“, so solltest du dazu bereit sein, dass die Antwort kommt: „OK, es ist gut, dann mach es“. Und dann solltest du entweder austeilen oder Deine Hilflosigkeit demonstrieren. Die USA haben gesagt: „Wir bedrohen Euch mit dem nuklearen Krieg“. Ihnen haben wir geantwortet: „Wir fürchten es nicht“.
    Und weiter muß man dann entweder kämpfen, oder Hilflosigkeit demonstrieren.
    Die Demonstration der Hilflosigkeit bedeutet, dass nicht nur die weltweiten Verbündeten, sondern auch die Vasallen, Verleumder und jene halbunabhängigen Länder, wie der Iran, die den USA entgegenstehen, davon ausgehen werden, dass es das war. Der weltweite Hegemon zeigt, dass er sich erschrecken kann, aber handeln kann er nicht mehr.
    Deshalb haben sich die USA in der kritischen Situation – zumindest scheint es so – erwiesen. Man kann die Sätze erhöhen, muß dann aber den totalen nuklearen Krieg riskieren, oder aber, man muß zurücktreten.
    Und dabei haben wir es ihm nicht nur gesagt, sondern auch demonstriert. Vor einem halben Jahr wurde die gemeinsame Übung der Raketentruppen strategischer Bedeutung und der Luftabwehr zum Thema der Reflexion eines Kernwaffenschlages und dem Auftragen eines Antwortschlages durchgeführt. Und jetzt wird die Übung des Katastrophenschutzministeriums zum Schutz der Bevölkerung vor dem Kernwaffenschlag durchgeführt. Wobei das Katastrophenschutzministerium mitgeteilt hat, dass bis zu 40 Mio. Bürger – fast ein Drittel der Bevölkerung der Russischen Föderation herangezogen werden.
    Kehren wir zu der Erklärung von Milley zurück. Der amerikanische General stellt die Tatsache einfach fest, dass die Wechselbeziehungen Russlands und der USA bis zu einer feinen Grenze, wie auch während der Karibischen Krise, wirklich vorangekommen sind. Oder vielleicht ist, die Grenze noch feiner, erstens gibt es immer die wahnsinnigen „Habichte“ im Pentagon und, zum Beispiel, die Verwaltung, die sagen wird: „OK, kämpfen wir. Und wohin werden wir jetzt geschafft?“
    Zweitens gibt es immer eine bestimmte Logik der militär-politischen Schritte. Wenn du an den Grenzen eine militärische Gruppierung geschaffen hast, dann beginnt diese in irgendeiner Etappe, auf deine politischen Lösungen Einfluß zu nehmen. Und schon konnten weder Hitler im Sommer 1941, noch Napoleon im Sommer 1812 den Einfall in Russland stoppen: schon allein deshalb, weil da die Truppen standen. Der Mechanismus ist gestartet und gilt an und für sich.
    Deshalb wird jetzt, von meinem Standpunkt aus, die Tatsache festgestellt, dass ausgehend von der Logik der Entwicklung der militär-politischen Situation der Krieg in einem bestimmten Maße unvermeidlich sein, weil die USA anerkennen sollen, dass sie sich aufgeregt haben. Ja, es wird sicher keine Kapitulation im Rahmen des Ultimatums Putins werden, aber es wird ein sehr ernster Gesichtsverlust in der weltweiten Arena. Eine andere Variante ist, die Spannungen weiter zu verschärfen, und dabei zu verstehen, dass die Raketen startbereit sind und auch das Territorium der USA treffen werden.
    Die Militärs rüsten zum Krieg. Und wenn sie sehen, dass die Politiker ihre Sache tatsächlich schon bis zur Grenze hingeführt haben, so stellen sie fest: der Krieg ist unvermeidlich. Sie haben sich schließlich darauf vorbereitet. Sie haben sich gezwungen, mobilisiert zu werden, haben sich ins Regime der Kriegshandlungen übersetzt.
    Vorbehaltlich der Erhaltung dieser Tendenz sehen die USA keine andere Lösung, außer der mit dem Militär. Sie können zurücktreten oder das Format der Außenpolitik vollständig austauschen, wovon auch Putin geredet hat, der von den Amerikanern eine Veränderung der Beziehung zu Russland gefordert hat oder es geht geraden Wegs direkt in den Krieg. Jeder nachfolgende Schritt in diese Richtung kann der letzte Schritt vor dem Beginn des Krieges werden.
    Es kann keine zwei Meinungen dazu geben.
    Rostislaw Ischtschenko, 07.10.2016, https://cont.ws/post/393255

    • Tja ANALITIK, bin ja mal gespannt, ob ich auf Ihrem Kanal noch einmal die Chance bzgl. des ehemaligen Kommandeur der 9. Division (s. Lebenslauf) in Rückkoppelung SCHNEIDER vs. ehemaligen Kommandeur bekommen werde?
      MfG
      RRD

  13. Ach ja ANALITIK, da ich mich zwischenzeitlich veranlaßt sah auf Kommentatoren zu reagieren, kamen mir doch glatt die im 50 Meterbereich bildschießenden überschallfliegenden Tornados aus dem Syrienorbit vom Schirm, denn so ein Ding zu kaschen wie Oberst SCHNEIDER, sollte doch zu machen sein!
    Was meinen Sie?
    Ihr
    RRD

  14. Ach ANALITIK, hatte doch glatt das akt. alternierende Pärchen (ät)sloga vs. (ät) PHIL (wohl mit Frankfurter-Schule-Diskurs- Diplom) auf dem SAKER vergessen!
    Noch einen Guten Morgen
    RRD

  15. Analitik sagt:

    Bezüglich verschiedenster Gerüchte, wie etwa über die Raketenantriebe der Russen für die US-Raumfahrt, über Treibstoff, über Russlands Bruch der Beziehungen mit dem Schiedsgerichtshof in den Haag usw.:

    Im russischen Netz ist gerade (und grundsätzlich!) eine Menge Scheiße unterwegs. Irgendein Blogger tippt was rein und hundert andere Seiten verbreiten es weiter. Und was der Blogger unverbindlich als „in Russland wird spekuliert“ anfängt, kommt hier beim Publikum als Faktum an.

    Nicht immer sind die Meldungen ausgedacht, manchmal nimmt man ein Zitat von Zacharowa, das sie vor fast einem Jahr abgegeben hat, und erweckt den Eindruck, dass es aktuell sei und in der aktuellen Welle russischer Ohrfeigen für die USA laufe. Die Bedeutung wird aufgebauscht, der Leser verblödet. Es hat mich gerade eine Stunde Zeit gekostet, um auf der Suche nach Primärquellen mehreren Fake-Meldungen zu entdecken.

    Das häufig zitierte Portal cont.ws gehört auch zu den Verbreitern von Scheiße.

    Wir sind im Informationskrieg. Eure Gehirne werden professionell zugemüllt. In Vollzeit beschäftigte Agenten des Informationskrieges (allein das Pentagon beschäftigte vor zwei Jahren schon 30.000!) geben sich für alle möglichen Menschen aus, die sie nicht sind und erzeugen eine virtuelle Realität im Internet. Falsche Blogger, falsche Kommentatoren, falsche Emotionen, falsche Realität. Manche arbeiten brachial, andere subtil. Manche sind leicht zu enttarnen, andere geben sich mitunter jahrelang glaubwürdig als jemand aus, um das gewonnene Vertrauen zu einem kritischen Zeitpunkt zu missbrauchen und mehr oder weniger subtil die Gehirne vollzuscheißen.

    Gerade sind wir in einer besonders kritischen Phase. Also seid besonders kritisch.

    Schaltet euer Gehirn nicht aus. Seid kritisch. Sucht nach Primärquellen. SUCHT NACH PRIMÄRQUELLEN. Seid besonders misstrauisch gegenüber Bloggern und Medien, die ohne konkreten Quellenverweis zitieren. „Zacharowa hat gesagt“, „Carter hat gesagt“. Bullshit. Link her oder genau Angabe, wo das zitiert wurde oder an welchem Tag bei welcher Veranstaltung es gesagt wurde. Wenn der Link zu einem „Zacharowa hat gesagt“ führt, ohne weitere Quellenangabe, ist es nicht besseres Bullshit, auch wenn BBC oder CNN darüber steht oder der Name einer vertrauenswürdigen Ressource. Für Zacharowa ist die Seite mid.ru eine verlässliche Quelle, oder rt, ria, sputniknews, einige große russische Medien. Für die Zitate von US-Leuten muss man Quellen aus den USA finden, große US-Medienverlage, Regierungsseiten oder ähnliches.

    Glaubt nicht blind russischen Ressourcen. Auf die Meldungen der großen Fernsehsender kann man sich gut verlassen. Bei kleineren Medien und Blogs muss man schon aus Erfahrung wissen, welche gut sind. Es gibt sehr viele gute, mehr als ein Mensch täglich verarbeiten kann. Aber es gibt ein Vielfaches davon an Müll und Sabotage. Wenn man zufällig reinsticht in die russische Blogosphäre, ist die Wahrscheinlichkeit, auf Müll zu stoßen, viel größer als die Wahrscheinlichkeit, etwas Gutes zu finden. Russland ist voll von Agenten aus aller Welt, die aktiv am Informationskrieg teilnehmen. Nur wenige kämpfen mit dem Schwert der Wahrheit.

    Benutzt eure Gehirne, schaltet sie nicht aus und schenkt nur denjenigen Vertrauen, die das Vertrauen bereits gerechtfertigt haben. Und auch bei denen schaltet das Gehirn nie aus. DENKT SELBST MIT.

    • So ist es ANALITIK und Handelsblatt berichtet, das sich die bildschießenden von 62 toten Syrier plus Russen? DOMRÖSEianer (9. Div., Brüssel)sich ihr Spielzeug haben malade schreiben lassen! Noch Fragen?
      Noch einen Guten Morgen
      RRD

    • Thomas Roth sagt:

      „КОНТ – главный сайт будущего государственного переворота“
      Mit dem Thema der Glaubwürdigkeit von Cont hat sich bereits im Juli eine meiner Lieblingsautorinnen, Frau Julia Braschnikowa aus Astana, beschäftigt. Wenn ich jetzt noch die Warnung von Analitik daneben lege kann ich schlussfolgern:
      1. Ja, Informationskrieg. Wenn ich Informationen sammle, um sie weiterzugeben, ist der Wahrheitsgehalt von entscheidender Bedeutung. Wenn man nur für sich selbst sammelt, kann man allenfalls vorübergehend falsch informiert sein. Das lässt sich aushalten.
      2. Ich bin schon eine ganze Weile von Seiten zu Autoren übergegangen.
      Ich stelle Zeitungen und Sammeladressen grundsätzlich in Zweifel und vertraue ausschließlich Autoren. Selbst bei denen behalte ich noch einen Grundzweifel. Wenn ich einen R.Ischtschenko oder Jewgenij Satanowski lese kann ich mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass sie von der Wahrheit ausgehen. Aber auch da vorsicht! Wenn es spekulativ wird …
      3. Manche Seiten lese ich überhaupt nicht mehr. Da nutzen Leute mit erfundener Legende die Plattformen, um ihrem Affen Zucker zu geben, das trage ich nicht mehr mit. Dort veröffentliche ich auch nicht mehr, ich möchte ungern zur Aufwertung und Tarnung missbraucht werden.
      4. Da ich zum Claqueur nicht tauge und mich mittlerweile die Reflexe des Informationsmarktes zu Tode langweilen, überlege ich einen Themenwechsel. Die Welt dreht sich auch ohne mich – mir wird es aber neue Freude geben. Grüsse …

  16. Johanniskraut sagt:

    @ Analitik

    Tust Du den RT-Bericht über den Verkauf russischer Raketenantriebe an die amis und deren Dilemma (Sanktionen) als Gerücht (also Unsinn) ab?

    • Analitik sagt:

      Das ist ein normaler, vernünftiger Artikel, mit echten Zitaten.

      Aber aufmerksam mitlesen:
      1. Artikel ist vom April 2015
      2. Pentagon fordert Lücke in Sanktionen, um die Raketentriebwerke auch weiter zu beziehen
      3. McCain stinkt die Welt voll, weil die USA etwas bei Russland kaufen

      Und? Hat das Pentagon seine Lücke im Gesetz bekommen? Steht da nicht. Kaufen die USA heute noch diese Triebwerke ein? Steht da nicht, kann da nicht stehen, weil der Artikel über ein Jahr alt ist. Haben die USA neue Verträge mit Russland über den Kauf dieser Triebwerke? Steht da nicht.

      Das ist ein normaler Artikel. Er wirft ein Licht darauf, was vor einem Jahr mal irgendwo passiert ist. Dieser Artikel kann uns überhaupt nicht helfen, das Gerücht zu klären, dass Russland den Verkauf dieser Triebwerke eingestellt hätte.

  17. Johanniskraut sagt:

    @ Analitik

    Ja. Stimmt.
    (das Datum war mir gar nicht aufgefallen)

  18. kein Plan sagt:

    Der nächsate Schlag in die Fresse der US Falken !
    Russland giebt die S 300 MV zum Export an alle Länder welche sie haben wollen Frei.

    Quelle war RIA von gestern

    Bekanntermaßen wirken die Waffen der o.g Systeme gegen alle Bedrohungen aus der Luft bis 500 Km Rechweite.

    Das ist ein Novum,auch in Anbedracht der mitgelieferten Radartechnik.
    Auf anderen Blogs wird die Frage gestellt ob Russland sich damit nicht selbst schadet,da auch US Vasallen die Systeme erwerben können.
    Eher nicht:
    1.S 500 ist in Produktion
    2.wird Russland kaum die neusten Abstandswaffen verkaufen

    Fakt ist,wenn sich das System verbreitet und das wird es,stehen die US Kriegstreiber vor imensen Problemen mit der Lufthoheit.
    Das System in Verbindung mit BUK,Pantasir,Thor,Manpads ist der Tod für alle Luftstreitkräfte.
    Allein gekauft bringt es natürlich nur bedingt Vorteile .

    • Analitik sagt:

      Derartige Waffensysteme werden nicht wie im Supermarkt verkauft. Selbst wenn verlautbart wurde, dass jeder sie haben kann, kann sie doch nur der haben, dem Russland es erlaubt.

  19. Hans aus Olb sagt:

    Russland hat seinen Einsatz immens erhöht, geht quasi einer direkten Konfrontation mit den USA entgegen.

    Das ist der Übergang vom Schach zum Poker, die Russen vertrauen auf das ihrige, bessere Blatt.

    Aber beim Poker handelt man immer nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeitsrechnung.
    Und es bleibt die Gefahr, dass der Gegner mit gezinkten Karten spielt…..

    Die Amerikaner werden *sehen* wollen. Erstmal einen Teil des russischen Blattes. Ich nehme an, Angriffe mit Marschflugkörpern, *aus Versehen*, werden die Russen testen.
    Von der Wirksamkeit der Antwort wird es abhängen, wie man weiterspielt.

    Eine große fals flag Attacke kommt ebenso sicher wie das Amen in der Kirche.

  20. ped43z sagt:

    Eine Hammer-Analyse; in dieser Art kenne ich das bisher nur hier, vielen Dank, Analitik!

    Viele Foristen sind der Meinung, dass Russland „die Schnauze voll hat“ und deshalb die Muskeln spielen lässt. Ich teile das nicht. Russland hat vielmehr erkannt, dass der Kampf der Fraktionen im US-Establishment in eine zunehmend heiße Phase gerät und die Neocon’s drauf und dran sind, irrationale Züge zu setzen.

    Die russische Führung versucht deshalb durch sehr klare Ansagen jene außer Kontrolle zu Geratenden wieder einzufangen. Das die jetzt wie kleine Kinder, die ihr Spielzeug nicht bekommen, schäumen, ist nicht so schlimm. Die Russen sind sich deren gekränkter Ego’s bewusst. Hauptsache ist, dass das Spielzeug im Schrank bleibt.

    Herzliche Grüße an alle, ped43z

    • Analitik sagt:

      „Viele Foristen sind der Meinung, dass Russland „die Schnauze voll hat“ und deshalb die Muskeln spielen lässt. Ich teile das nicht. Russland hat vielmehr erkannt, dass der Kampf der Fraktionen im US-Establishment in eine zunehmend heiße Phase gerät und die Neocon’s drauf und dran sind, irrationale Züge zu setzen.“

      Ich teile beides nicht. Hier also die dritte Erklärung: Russland ist erst jetzt stark genug geworden, um die USA kompromisslos herauszufordern.

      • ped43z sagt:

        „Russland ist erst jetzt stark genug geworden, um die USA kompromisslos herauszufordern.“

        Mag sein, ist aber das was ich mit „Ego“ meine. Russland war aus meiner Sicht auch vor einem Jahr schon militärisch stark genug für solch eine Geste. Das wäre eine Geste der Macht gewesen, aber genau aus dieser Art von Außenpolitik möchte das Land ausbrechen. Weil Machtpolitik immer auf’s Neue zu Machtkonzentration und zum Konflikt mit anderen Machtbewussten führt.

        Deswegen hat die russische Führung das Gehabe von Alpha-Tierchen, die aller Welt jeden Tag zeigen müssen, wie unersetzlich sie sind, auch nie mitgespielt. Die russische Außenpolitik sagt (in der Innenpolitik, bei der Oligarchen gebändigt werden müssen, mag das anders aussehen), „wir spielen das alberne Spiel nicht mit, wir haben hier ernsthafte Probleme zu lösen und wir brauchen euch als Partner!“

        Das meinen die Russen überhaupt nicht ironisch. Das ist die ausgestreckte Hand; auch jetzt. Aktuell scheint jedoch Washingtons Politik unberechenbar denn je und – wie sie es ja selbst überschreiben – die Maske ist gefallen! Das ist hochgefährlich, gefährlicher als das was diese Strategen da drüben eh schon in den vergangenen Jahrzehnten angestellt haben.

        Das Team um Putin hat eine ganz besondere Fähigkeit: Sich in seine Partner in den USA hinein zu denken. Und deren Grenzen zu verstehen und so im eigenen Handeln zu berücksichtigen. Sie wissen, dass so einige in Washington derzeit an ihre Grenzen kommen und in dieser Überforderung richtig großen Mist bauen könnten. Dem möchte man vorbeugen, genau zur richtigen Zeit hat man klar gesagt: „Ihr seid gerade an einem Punkt, an dem ihr uns zwingen könnt, Dinge zu tun, die es auch bei euch schnell dunkel werden lassen kann.“

        Es ist – wohlgemerkt meine Sicht – also nicht die gewachsene Stärke Russlands sondern vielmehr die zunehmende Schwäche der USA, die Zweitgenannte zu einer mehr als unbedachten Affektreaktion treiben könnte. Dem gedenkt Russland mit einer kompromisslosen ostentativen Geste Einhalt zu gebieten. Um danach problemlos wie achtungsvoll wieder an den Verhandlungstisch zurück zu kehren.

        Heutzutage geht es darum sich zu entscheiden – im Großen wie im Kleinen: Wollen wir weiter das konkurrierende Spiel; mit einem Gewinner und ansonsten Verlierern oder wechseln wir auf das kooperierende Spiel; nur Gewinner und keine Verlierer. Gut, ist schon wieder ein neues Thema …

        Seien Sie herzlich gegrüßt, ped43z

        • Analitik sagt:

          „Russland war aus meiner Sicht auch vor einem Jahr schon militärisch stark genug für solch eine Geste.“

          Militärisch zu denken hilft in diesem Fall nicht. Der Krieg, der gerade geführt wird, ist hybrid. Es ist ein Wirtschafts-, Informations-, Kulturkrieg.

          Spielen Sie es durch.
          1. Russland macht die Geste vor einem Jahr.
          2. Die USA schalten Russland von Visa, Mastercard, Swift, Windows, Apple, Oracle usw. ab.
          3. Und jetzt? Kann Russland Schritt 2 aushalten? Oder muss es einknicken? Wenn das alles zu viel wird, was kann Russland tun? Krieg gegen die USA beginnen? Wenn man zu Haus ohne Visa und Windows nicht funktionsfähig ist? Und wofür?! Russland will und braucht keinen Krieg. Sackgasse.

          Genau solche Planspiele werden gespielt, bevor man sich entscheidet, eine Situation zu eskalieren – oder auch nicht.

          Vor einem Jahr war Russland noch nicht so weit, die unter 2) genannten Sanktionsmaßnahmen schadlos hinnehmen zu können. Jetzt ist es offenbar der Fall. Das russische Kreditkartensystem „Mir“ wurde vor kurzem in Betrieb genommen. Die Chinesen haben einen Ersatz für Swift – auch erst seit kurzem. Die Chinesen stellen Iphones, Laptops und dergleichen her. Russland hat offenbar ausreichenden Ersatz für Windows & Co. entwickelt. Das muss alles bei weitem nicht perfekt und gleichwertig sein. Es muss gerade gut genug sein, um im Falle der Eskalation zu funktionieren. Wenn USA und EU von heute auf morgen die Lieferung von ALLEM blockieren, muss Russland noch funktionieren können. Andernfalls kann Russland sich keine kompromisslose Herausforderung erlauben. Vor einem Jahr war Russland noch verwundbar in den genannten Punkten und noch in anderen. Putin hat Russland nie mehr zugemutet, als es leisten konnte.

          Spielen wir das Planspiel noch einmal, ein Jahr danach:
          1. Russland macht die Geste jetzt.
          2. Die USA schalten Russland von Visa, Mastercard, Swift, Windows, Apple usw. ab.
          3. Russland hält das aus, stellt sich auf Alternativen um oder produziert selbst. Das ist schon sehr viel. Damit zeigt Russland, dass es ohne die USA geht. Aber das ist Verteidigung. Womit erhöht man weiter den Einsatz?

          In den USA spielt man genau die gleichen Planspiele durch. Gehen wir die Punkte aus US-Sicht durch.
          1. Russland ohrfeigt uns.
          2. Swift? Windows? Google? Mastercard? Maidan in Kasachstan? Abschuss russischer Flugzeuge in Syrien? Abschuss russischer Zivilflugzeuge? Atomerstschlag?

          Gehen Sie ruhig alle Optionen durch. Nichts hilft mehr. Nichts davon und nicht mal eine Kombination verspricht etwas zu bewirken. Vieles birgt Risiken für uns selbst. Manches ist nutzlos. Manches ist nicht realisierbar. Russland hat keine Schwachstelle mehr, in die wir, USA, reinstechen könnten. In jeder Richtung ist vorgesorgt. Sackgasse. Jetzt stehen wir da, geohrfeigt und ohne passende Reaktionsmöglichkeit.

          • ped43z sagt:

            Ja richtig, auch wenn ich Russlands Geste im militärischen Bereich betrachtete, ist es unbestritten, dass hier ein hybrider Krieg geführt wird; allerdings nur von einer Seite. Das ist wichtig. Deshalb auch im vorigen Post der Hinweis auf die Art des Spieles

            Schauen wir noch einmal auf das von Ihnen angedeutete Szenario:

            1. Russland macht die Geste vor einem Jahr
            2. Russland macht die Geste heute

            Was die wirtschaftlichen, finanztechnischen Folgen sind, darüber verliere ich gleich noch etwas. Nur geht es primär nicht darum. Es geht um die globalen Folgen, wenn Russland diese Geste nicht macht!
            Wenn Russland in den Kampf hinein gezogen wird, den es auf gar keinen Fall möchte, geht es schlicht ums Überleben, nicht bloß Russlands. Daher spielen die Folgen keine Rolle, Russland würde sie alle tragen und – wenn die Welt weiter existiert – auch überleben. Vielmehr sagt mir Russlands Geste, was hier eigentlich tatsächlich auf dem Spiel steht.

            Und in Washington sind – in diesem Kontext – nicht einmal die Psychopathen das Problem, die drehen ja aufgrund ihrer Rationalität eben nicht durch. Das sehen sie gut an Brzezinski, der schon seit einigen Jahren sagt, dass die US-Politik dringend einer Mäßigung nach außen bedarf. Es sind diejenigen, die jetzt mir ihrer kognitiven Dissonanz irgendwie versuchen, zurecht zu kommen.

            Weitere Wirtschaftssanktionen würden Russland heute genauso schaden wie vor einem Jahr, Sanktionen schaden immer. Und Russlands Wirtschaft ist heute auch nicht wirklich stärker als damals. Auch seine Finanzkraft ist in den letzten 12 Monaten (in Dollar gmessen) leicht gesunken.
            SWIFT ist ein gutes Thema. Es war auch schon vor einem Jahr kein rechtes Druckmittel mehr, vielleicht wurde ja genau deshalb auf den Hebel verzichtet. Nicht einmal der Iran war mit SWIFT zu erpressen und die mussten mehrere Jahre mit Alternativen auskommen.

            Mehr noch ist es doch so, dass man rasch feststellt, Moment mal, es gibt ja mit Kreativität und kooperativen Willen ganz andere Möglichkeiten Geschäfte abzuwickeln. Zur SWIFT-Alternative (übrigens wurde Renmimbi auch schon 2015 in Frankfurt/M. gehandelt) mal ein kleiner Auszug:

            „Abhängigkeiten vom US$ und SWIFT beabsichtigt China mit dem CIPS-System auszuhebeln. CIPS ist also ein Transaktionssystem für grenz- und kontinent überschreitende Überweisungen. Es umgeht den Dollar als Weltleitwährung und damit im Interbankenhandel die US-Banken – die nebenbei an jeder dieser Transaktionen auch Geld verdienen. Wenn also Staaten sich dem CIPS-System anschließen, können sie ihre Transfers ohne jede Nutzung des Dollarsystems betreiben – und schwächen damit (nebenbei) die Akzeptanz des Dollars als Weltleitwährung. Wie wenig hilfreich eine Gut-Böse-Diktion ist, zeigt sich auch hier, waren doch an der Entwicklung des CIPS-Systems auch die ehemals weltgrößte Bank Citi-Group aus den USA, die britische HSBC und die Deutsche Bank beteiligt. Diese Banken haben sich auch umgehend an das CIPS-System angeschlossen und führen Interbanken-Handel – einschl. Clearing – über dieses System und im Rahmen von Renminbi-Geschäften durch. „

            siehe: https://peds-ansichten.de/2016/02/china-suche-nach-wegen-aus-dem-dollar/

            Herzliche Grüße, ped43z

  21. kein Plan sagt:

    Ja nun,die Frage ist einfach wird Russland nur seine Militärangehörigen schütze und einen Angriff auf nur diese erwiedern ,oder wird es logischerweise alle Kräfte die seit einem Jahr erfolgreich kämpfen unter seinen Schutz stellen.
    Das die USA einen Angriff wagen werden,steht außer Zweifel,deren Denken und Handeln ist rational nicht nachvollziehbar.
    Russland wird,zumindest denke ich das,im Falle eines Angriffs mit Lenkwaffen,die „Stützpunkte“ von welchem sie gestartet sind zerstören müssen.
    Nach US Denken folgt auf mangelnde Reaktion meist Aktion und die vor Ort liegenden Lenkwaffenträger sind in der Lage die dortigen Systeme der LV komplett zu übersättigen und zu zerstören.
    Dann,ja dann wirds wohl weltweit blutiger als wir uns das vorstellen können.
    Ich persönlich hoffe nicht das die US Falken um Ashton Carter so verrückt sein werden einen nuklearen Schlagabtausch zu riskieren bevor deren Abwehrsysteme stehen.
    Wenn die überhaupt je einsetzbar sind.

    Russland wird reagieren,so oder so.Alles andere würde sie zu Schaumschlägern degradieren.

    Mir ist echt unwohl ob der ganzen Geschichte weil ich aus eigener Erfahrung weiß was auch nur eine Division an Zerstörungskraft entfachen kann,da ist das was im WK 2 ablief nur Kinderkacke.
    Ich dürfte auch einer der weinigen hier sein der die Wirkung einer taktischen nuklearen Artilleriegranate begutachten durfte,die auf eingegrabene Panzergruppen abgefeuert wurde (natürlich ohne Personal).Das im großen Maßstab will kein wirklicher Mensch,wie auch kein wirklicher Mensch Krieg will wenn er ihm nicht aufgezwungen wird.

    • Tja (ät) kein Plan: PdG hat einen, wie es wohl auch ANALITIK sieht! Noch Fragen?
      Ansonsten nichts für Ungut
      RRD

    • Heinz Göd sagt:

      @kein Plan

      „Das die USA einen Angriff wagen werden,steht außer Zweifel,deren Denken und Handeln ist rational nicht nachvollziehbar.
      Russland wird,zumindest denke ich das,im Falle eines Angriffs mit Lenkwaffen,die „Stützpunkte“ von welchem sie gestartet sind zerstören müssen.“
      Das Problem dabei ist, dass die U$-FlugzeugTräger atom-getrieben sind, d.h. einen AtomReaktor im Bauch haben.
      Man darf also nur mit einem sehr genauen Schuss das Startkatapult oder die Landebahn zerstören.
      Mit einem Fehltreffer eines konventionellen Geschoßes riskiert man einen Reaktor-Unfall vor der syrischen Küste.
      Den U$Aner traue ich allerdings auch zu, dass sie bei einem leichten Treffer den Reaktor bewusst selbst beschädigen und das Schiff versenken – und dann brodelt ein Reaktor vor der Syrischen Küste am Grund des Mittelmeeres … – und Schuld haben natürlich die Russen!
      Sicherheitshalber müsste man das Schiff mit einer Atombombe verdampfen, oder mit einer Neutronenbombe ….
      – da sind grauenhafte Szenarien denkbar.

      „… wie auch kein wirklicher Mensch Krieg will …“
      Ja. Leider sind die Entscheider im Kapitalismus zum Teil eher Unmenschen.

      • Tja (ät) Heinz Göd, das könnte Mini-Eretz-Israel noch viel gewaltiger betreffen! Noch Fragen?

        • Heinz Göd sagt:

          @Rudolf-Robert Davideit
          Meiner Beobachtung nach ist die U$-armImGeiste von der U$rael-Lobby unabhängig und für die U$A ist U$rael vor allem wegen des Stützpunktes wichtig. Die U$-armImGeiste hat kein Problem damit, ein Land mit Uran-Munition zu vergiften und dann einen Stützpunkt dort hinzubauen: Kosovo, Afghanistan, Irak.
          Daher traue ich den U$A bezüglich Vergiftung mit radioaktiven Substanzen einiges zu, wenn sie sich dadurch einen Vorteil versprechen – ‚Staaten haben keine Freunde, sondern nur Interessen‘.
          Ich hoffe daher, dass die Russen in Syrien nur ihre Flugkörper-Abwehr testen und die atomgetriebenen Schiffe in Ruhe lassen.
          Noch Fragen?

          PS: Eigentlich müssten die ‚Grünen‘ gegen atomgetriebene KriegsSchiffe sein, und gegen Uran-Munition, diesbezüglich ist mir aber nichts aufgefallen – gibt zu denken.
          Zu
          DU-Munition (DU=Abgereichertes Uran)
          Gegen DU-Munition sind Petitionen im WWW, z.B.
          http://www.uranmunition.net/artikel,pet_stoecker.html
          http://www.change.org/petitions/change-the-us-un-vote-on-depleted-uranium-weapons-this-fall
          http://web.bandepleteduranium.org/campaign/person.php?id=1&id_topic=1

          • sw sagt:

            Ähm. Du setzt irgendwelche Hoffnungen in die „GRÜNEN“?
            Ich würde mal behaupten das ist völlig überflüssig. Die GRÜNEN sind komplett von Transatlantikern aufgesogen worden. Eigentlich sollte sich die Partei umtaufen in OLIVBRAUN.

            • Heinz Göd sagt:

              @sw
              „Ähm. Du setzt irgendwelche Hoffnungen in die „GRÜNEN“?“
              Wo lesen Sie aus meinem Text heraus?
              Ganz im Gegenteil: ich zweifle an der Ehrlichkeit der deutschen ‚Grünen‘
              und stimme Ihnen durchaus zu.

              • sw sagt:

                bezog sich auf folgenden Satz:
                „Eigentlich müssten die ‚Grünen‘ gegen atomgetriebene KriegsSchiffe sein, und gegen Uran-Munition, diesbezüglich ist mir aber nichts aufgefallen – gibt zu denken.“

                „Hoffnung“ ist falsch, zugegeben. Bin nur über „gibt zu denken“ gestolpert.
                Ich denk mir bei den „GRÜNEN“ gar nix mehr – eine ähnlich zombifizierte Partei wie die FDP, SPD, CDU.

          • Tja (ät) Heinz Göd, Ihre Pfannenprodukte roch ich doch schon vor J & T! Noch Fragen?

            • Heinz Göd sagt:

              Tja (ät) Rudolf-Robert Davideit, dass man meine ‚Pfannenprodukte‘ riecht, das ist durchaus in meiner Absicht.
              Wie wärs mit einer sachlichen Auseinandersetzung statt sphinxhaften Zweizeilern ?
              Noch Fragen ?

  22. Ach ja ANALITIK, nur mal so zum Thema dazu gelegt das Büchlein: „Geldkrieg ist Weltkrieg; kapiert’s endlich“ osä..
    Sind das nicht wahrlich weltgeschichtliche Einlässe?
    MfG
    RRD

  23. Tja ANALITIK, da Sie vs. RUSSOPHILUS, dezidiert das Thema mangelnder Empathie aufzeigen: Zu diesem Problem vs. Thema haben die kupierten neuzeitlichen Erfinder der Psy…. sogar einen Fachbegriff vor J&T generiert; liegt im außerörtlichem Depot, werde mich nun endlich darum wohl kümmern müssen – dem Deutschen Schäferhund hat man so das Geläuf runtergezüchtet auf das er seinen Schwanz behalten durfte
    Euer
    RRD

  24. Rio sagt:

    Lieber Analitik und Sorry,Saker wurde ruhig gestellt –
    einige sind ja hier…

    Wir treffen uns erstmal hier :

    http://russophilus.diary.ru/p210694434.htm?from=last&nocache=57fe6f8cc8f2d#713303787

    Liebe vineyardsaker.de Leser und Teilnehmer

    Wie ihr sicher bemerkt habt, ist unser blog seit gestern „bewusstlos“. Aufgrund der Gegebenheiten innerhalb der vs. „Gruppe“ können wir selbst derzeit (noch) so gut wie nichts unternehmen. Wir müssen einfach abwarten.

    Was wir immerhin wissen und auch gerne an euch weitergeben ist, dass das Problem bekannt ist und daran gearbeitet wird. Zugleich unternehmen wir einen entschlossenen Versuch, mehr Zugriff für professionellere IT Leute aus unseren eigenen Reihen zu bekommen, um weniger auf wer weiss welche, das muss man leider so sagen, offensichtlich inkompetente Hanswurste angewiesen zu sein.

    Sollte dieser Versuch scheitern, so gibt es recht konkrete Pläne für alternative Lösungen (sprich, eine komplette Loslösung), die allerdings erst mittelfristig verfügbar sein werden.

    So peinlich und ärgerlich es auch sein mag, bleibt uns momentan nur, euch um Geduld zu bitten. Insoweit uns neue Informationen und Sachstandsänderungen erreichen, werde ich diese hier zeitnah an euch weitergeben.

    Vielen Dank , Rio

    • Mencey sagt:

      Danke für den Hinweis HIER auf dem Board! So ist man wenigstens informiert!
      Ich hoffe, dass es „drüben“ bald wieder weitergeht.

      Danke auch an Analitik für das Eisntellen des Hinweises.

    • Tja (ät) Rio, ich möchte nicht in Eurem kupierten GUT-BÖSE-Sumpf landen! Noch Fragen?

      • kein Plan sagt:

        Da bin ich mal bei Dir!
        Schröckliches Blogmaster gehabe da!
        Die Artikel allerdings sind gut.
        Analitiks Analysen, das muß man auch mal gesagt haben, sind um längen besser.
        Da ist einfach mehr Sachverstand.
        Seit Russophilus auch noch Militärexperte ist,neben seiner Aufgabe als Blogwart,kann man manchmal schon schön schmunzeln.

      • Entschuldigung & Danke Rio, Gruß an RUSSOPHILUS, hatte gestern einen sauschlechten Tag, den andere wohl jeden Tag haben.
        RRD

      • Kaspar sagt:

        Endlich mal ein Kommentar von Ihnen welchen selbst ich verstehe. Gut gemacht!! Dankeschön! 🙂

  25. kein Plan sagt:

    Betretene Gesichter bei der unsäglichen Anne Will.
    Harald Kujat nahm sich die Frechheit heraus zu behaupten das ohne Einwilligung Russlands in Syrien keiner mehr fliegt,weder Bundeswehr,noch USA noch sonstwer.

    Die Blödzeitung,Nachfolger des Stürmers und der Göppelsschnauze sieht ihn gleich als pro Putin Anhänger!
    Ex-US-Botschafter John Kornblum, der ebenfalls in der Talkshow von Anne Will zu Gast war, hatte nur noch Spott für Kujat übrig. Dieser sei ein „Sowjet-General“, sagte der Amerikaner nach der Sendung zu BILD.
    Die sind tief in ihren eigenem Lügengebäude gefangen,als Ausweg empfehle ich Selbstmord!

    Kujat hat natürlich recht,allerdings darf nicht sein was nicht sein darf.
    Die Hutis ballern mal wieder auf US Zerstörer,Heute gleich 2 mal sagen die Amis.
    Kann natürlich auch so ein Tonking Ding sein um endlich die Thomahawks los zu werden.

    • Axels Meinung sagt:

      Hallo Kein Plan,
      danke, dass Sie hier kurz über eine Hetz- und Lügensendung mit der grausigen will berichten, ich selbst boykottiere schon seit Jahren sämtliche MSM-Medien. Meine Hochachtung vor Harald Kujat, der sich anscheinend nicht von den A…hlöchern verbiegen lässt.

  26. Peter Pan sagt:

    Die westlichen Medienhuren bellen immer lauter und immer dreist verlogener. Ich frage mich, ob diese Journalistenarschlöcher sich für unsterblich halten. Die wissen doch ganz genau, daß Europa als erstes ausgelöscht wird, wenn die Yankeeschweine zu übermütig werden.

  27. Beat Mario Kurt sagt:

    “ There are so many pussies around your presidential campaign on both sides that I prefer not to
    comment . ”

    Lawrow – Interview mit CNN – DWN 13.10.16
    (Auf die Frage , ob die USA mit der Kandidatur von Donald Trump ihren „ Pussy – Riot – Moment“
    erleben)

    Das könnte ein gern zitiertes oder laut gedachtes Mem für weltweit (U.S.-) unmütige Partner werden.

  28. kein Plan sagt:

    Hehe,was für ein Satz und das von Lawrow !
    Wo er recht hat,hat er recht.

    • Axels Meinung sagt:

      Hallo Kein Plan,
      ja, die russischen Offiziellen, wie Herr Lawrow und Frau Sacharowa werden in letzter Zeit immer deutlicher. Richtig so, auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil, sonst merken die verblödeten und maßlos überheblichen Westwertebeschumtzer nichts mehr.

  29. kein Plan sagt:

    Wie vermutet wollten die USA unbedingt wieder einmal Tomahawks einsetzen und taten dies Heute gegen 3 Radarstellungen in Jemen.
    Vorausgegenagen waren dem angebliche Angriffe auf US Zerstörer,welche die Houthis abstreiten.
    Nun „endlich“ sind die USA direkte Kriegspartei auch in Jemen und unterstützen ihre Kopfabschneider Saudis auch dort im Kampf für westliche Werte.
    Möge ihnen der eine oder andere Zerstörer abhanden kommen,mit Mann und Maus absaufen!

  30. luise sagt:

    Ich lese hier schon so lange und bin immer wieder über die e
    Berichterstattung erstaunt. Vielen Dank an Analitik. Habe hier auch so einige bekannte Namen gelesen, freut mich.Von Militärtechnik habe ich zwar keine Ahnung jedoch würde ich gerne das was ich lese im Netz weitergeben, wenn es interessiert.

  31. Axels Meinung sagt:

    Hallo Kein Plan,
    Ihrem frommen Wunsch kann ich mich nur anschließen und anscheinend sin nun alle Optionen offen. Thierry Meyssan berichtete am 06.10.2016 unter dem Titel „Die Kraftprobe“ darüber (Auszug):
    Russland seinerseits ist weit entfernt davon, die Kraftprobe zu fürchten, hat seine Forderungen in Syrien beibehalten und sich den Sommer über im Geheimen militärisch im Jemen entfaltet. Am Samstag hat es eine Boden-Meer-Rakete auf die HSV-2 Swift abgeschossen, den Wellen durchschneidenden Katamaran der Emirati-Streitkräfte, und hat ihn zerstört. Obwohl der westlichen Presse zufolge die Rakete von den Huthis abgeschossen wurde und das Schmuckstück der Emirati-Marine nur beschädigt sein soll, sind die Fakten hartnäckig. Die Botschaft war gleichzeitig an die Nato und an die Öldiktaturen des Golfs gerichtet: Der allgemeine Krieg ist möglich und Moskau wird ihm nicht ausweichen. (Auszugende).
    Weiterlesen: http://www.voltairenet.org/article193556.html

  32. luise sagt:

    Der Westen ist offensichtlich schwer unter Druck. Die scheinen super Berater zu haben. Dass die Franzosen eine Flugverbotszone mit UN Resolution beantragen, ist wohl lächerlich. Jeder weiss,was das für Folgen hat. Es wären Angriffe erfolgt und schon wäre das Chaos perfekt gewesen. Haben die Amis wirklich einen Angriff vor, weil Putin seine Leute informierte, sie sollen nach Hause kommen. Das hört sich so an, als ob RF massiv zurück schlagen würde. Hiesse dass Ramstein würde etwas auf die Nase bzw. aufs Dach kriegen? Wie wird das alles enden. Zumal unsere Hanseln bereit sind massiv mitzumischen.

    • Analitik sagt:

      Soweit ich weiss, hat der Kreml dementiert, dass es eine Order gegeben hat, die Kinder aus dem Ausland nach Hause zu holen.

      Wer hat das behauptet? Wo ist die Quelle?

      • kein Plan sagt:

        Die Quelle war Dailymotion oder irgendwas ähnliches,eine der kompetentesten Lügenschnauzen weltweit.
        In der Ursprungsmeldung stand das man alle Hochrangigen russischen Beamten aufforderte nach Hause zu kommen.
        Eine Typische Propagandaente des Westens!
        Man verbreitet halt Angst und baut auf Typen die das für voll nehmen.

        • luise sagt:

          In einem Artikel wurde das erwähnt, kann ihn leider auf die schnelle nicht finden. Daylimotion ist mir nicht bekannt.

  33. kein Plan sagt:

    Russland hat bekanntlich Iskander Raketen in Kaliningrad aufgestellt.Diese richten sich vor allem gegen die beiden Abwehrsysteme der USA in Polen und Rumänien.

    Zu den Abwehranlagen in Polen und Rumänien und warum Russland sagt diese wären keine Abwehrwaffen,sondern Angriffswaffen:

    -die Raketen SM-3 Block 1b: haben eine Länge von 6.6 m-ein Gewicht von 1500 Kg und einen Durchmesser von 34 cm.Reichweite 150-500 km.
    Es gilt Ziele abzuwehren welche im nächstgelegenen 800 km von Moskau entfernten Startgebiet für russische Interkontinetalraketen starten,völlig unmöglich.

    -Tomahawk BGM 109 G:Länge 6.6m-Gewicht 1500 kg-Durchmesser 34 cm Reichweite zwischen 500 und 5000 km
    Bewaffnung nuklearer Sprengkopf W 84,eine Modifikation des W 85 Sprengkopfs der B 61 Bombe und zufällig lagernd in Incirlik-Türkei.

    Keine der dort stationierten Abwehrraketen stellt eine Gefahr für Russland und dessen Nuklearpotential dar.Die einzige reale Gefahr sind die in den Tuben installierbaren Tomahawks.Niemand ist in der Lage zu erkennen was dort an Ladung in den Tubes ist.Die Regierungen von Polen,Rumänien haben keinen Zugang zum System.

    Aufgestellt wurden Iskander K mit je 2 Startbehältern für R-500 9M729 Reichweite bis 2900 km.Der R-500 Sprengkopf ist ein Marschflugkörper und kann durch die installierten Abwehranlagen nicht bekämpft werden.
    Polen und Rumänien sind nach Deutschland jetzt defakto Erstschlagziele.

    Das erste mal wurde eine Iskander K mit R-500 im 2.Tschetschenkrieg gegen Grosny eingesetzt.Zufälligerweise waren auch da gerade US Sateliten vor Ort.
    Ein Schelm wer denkt die USA wüssten seitdem nicht das ihr ganzer Pipapo Abwehrkram in Europa obsolet ist.

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  3. […] Fressen für die Anstalt hätte sein können. Was dort vereinbart wurde, wird hier erläutert http://analitik.de/2016/10/04/syrien-die-masken-sind-gefallen/ Diese Sendung war nichts als perfide Propaganda. […]

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