Trump und das Einreiseverbot für Muslime

Trump hat die Einreise von Muslimen aus einigen muslimischen Ländern eingeschränkt. Das Geheul war groß. Wenn das Geheul der „Qualitätsmedien“ groß ist, muss etwas Gutes passiert sein. Was könnte an dem Einreiseverbot gut sein?

Der sprechende Kater liefert die Idee. Wer reist aus den muslimischen Ländern des Nahen Osten in die USA ein? Es sind vielfach die Agenten der Clintons, McCains und anderer transnationaler Eliten. Die US-Agenten in Gestalt von Menschenrechtlern, Oppositionellen und anderen Engeln müssen hin und wieder in die USA, um sich wichtige Anweisungen persönlich bei den Herren abzuholen. Und auch ganz wichtig: um sich nach getaner schmutziger Arbeit in den USA abzusetzen und sich einen ruhigen Lebensabend als Internetagent zu gönnen. Das ist das Schema, nach dem die USA ihre ausländischen Agenten anheuern. Die Fluchtmöglichkeit in die USA ist wichtiger Teil des Deals.

Was bewirkt Trumps Einreiseverbot, außer dem Geheul der Medien? Die Clinton-Agenten können nicht mehr direkt mit der Basis kommunizieren. Und sie können auf einmal nicht mehr in die USA fliehen, wenn es daheim plötzlich eng wird. Wenn man es aus diesem Blickwinkel betrachtet, ist das Einreiseverbot nicht gegen die muslimische Welt gerichtet, sondern für sie.

Inzwischen jubelt die Presse wieder. Ein US-Gericht hat das Einreiseverbot vorläufig außer Kraft gesetzt. Inmitten des Jubelgeschreis erfahren wir folgendes:

Trump hatte verfügt, dass Flüchtlinge aus aller Welt für 120 Tage nicht in die USA einreisen dürfen, jene aus Syrien wurden sogar auf unbestimmte Zeit ausgesperrt. Außerdem verhängte er einen 90-tägigen Einreisestopp für Menschen aus den mehrheitlich muslimischen Ländern Syrien, Iran, Irak, Sudan, Somalia, Libyen und Jemen. Offiziellen Angaben zufolge wurden in den vergangenen Tagen 60.000 Einreisevisa gestoppt. Nach Medienberichten waren es mehr als 100.000.

Interessant. Das Einreiseverbot war also zeitlich begrenzt. 90 Tage für Personen aus Syrien, Iran, Irak, Sudan, Somalia, Libyen und Jemen. Das sind genau die Länder, bei denen man vermutet, dass deren Menschen ständig Urlaub in den USA machen, oder?

Warum war das Einreiseverbot für drei Monate beschränkt? Weil drei Monate offenbar genug Zeit sind, damit die Geheimdienste der beschränkten Länder die Clinton-Agenturen entscheidend dezimieren, vielleicht sogar säubern können.

Man darf sich fragen, warum Trump all die anderen muslimischen Länder nicht mit dem Einreiseverbot belegt hat, wenn es ihm um die Muslime als solche gegangen wäre. Diese Frage sollten sich insbesondere all jene stellen, die einen verrückten Moslem-Hasser als beste Erklärung der spannenden Ereignisse bevorzugen.

Syrien ist ein Fall für sich. Die syrische „gemäßigte“ Opposition wurde von der Obama-Regierung offiziell unterstützt. Bald wird Trump beginnen, die syrische Terroristenbrut zusammen mit Russland, Türkei und Iran zu säubern. Wohin werden die Agenten der Vorgänger-US-Regierung fliehen? Zu ihren Herren, den Clintons und McCains. Die Agenten seiner Feinde kann Trump im eigenen Land nicht gebrauchen.

Diese Gedanken sind Ihnen zu gewagt? Nun, man kann sich die Ereignisse damit erklären, dass Trump ein Verrückter ist. Das ist eine furchtbar schlechte Erklärung, aber sie mag vielen angenehm erscheinen. Man kann auch nach einer logischen, vernünftigen Erklärung für die Ereignisse suchen. Das Einreiseverbot als Teil einer koordinierten Geheimdienstoperation zwecks Säuberung der Clinton-Agenturen ist eine logische, vernünftige Erklärung. Sie fügt sich widerspruchslos in das Bild ein, das sich um Trump herum abzeichnet.

Safari 2 lässt grüßen.

Michael Flynn neben Wladimir Putin auf der zehnjährigen Jubiläumsfeier von RT im Jahr 2015. Flynn ist inzwischen Nationaler Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump.

Nachtrag, 06. Februar 2017: Ex-CIA-Chef sagt, dass Trumps Dekret den US-Spionen schadet. Ein Leser hat auf den Artikel hingewiesen.

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