…und schon wieder ein toter Täter

Das Theaterstück für die Zombies geht weiter.

Der Täter wurde getötet. Seine Aussagen würden nur die offizielle Darstellung stören. Oh, er kann keine Aussagen mehr machen. Sehr schön.

Und die Spurensucher haben noch mal in den LKW reingeschaut und – siehe da! – liegt da doch noch ein Handy des Täters.

Wenn man denkt, dass etwas nicht mehr steigerbar ist, wird man immer wieder eines besseren belehrt… Ich muss jetzt irgendwie mit meiner Ratlosigkeit fertig werden. Ich kann einfach nicht glauben, dass dieser Haufen Scheiße so gefressen werden kann, wie er dargeboten wird. Das können nicht mal mehr die dümmsten Zombies hinnehmen. Das ist selbst für Zombies hochgradig beleidigend und entehrend. Wenn das hingenommen wird, dann können die morgen ankommen und vor Ihren Augen jemanden abknallen und sagen „Was? Wir? Nein, der ist gestolpert, das sehen Sie doch. Da haben wir auch einen Bordstein.“ und Sie würden auf den von Schüssen durchlöcherten Toten schauen und sagen „Stimmt. Er ist eindeutig gestolpert.“ Es ist völlig surreal, aber genau das passiert gerade. Wir als Bürger sollen jetzt sagen: „Stimmt. Er ist eindeutig gestolpert.“

Die Medienhäuser brennen nicht, auf den Straßen sind keine verrückt gewordenen Menschenmassen, also haben wir es gesagt. Schweigen ist Zustimmung. „Er ist gestolpert. Eindeutig.“

Wie kann man diesen Surrealismus erklären? Eine Erklärung ist, dass die geistige Degradation so weit fortgeschritten ist, dass wir sprichwörtlich dümmer sind als unsere Haustiere. Eine andere Erklärung ist, dass wir zwar erkennen, was für ein erbärmlich schlechtes Drehbuch uns aufgetischt wird, aber so tun als ob es vernünftig ist, weil wir intuitiv spüren oder sogar logisch erkennen, dass wir jetzt, in diesem Moment, dieses Drehbuch brauchen, weil es nützlich ist. Noch eine Erklärung ist, dass die Menschen Angst haben, der offiziellen Darstellung zu widersprechen. Oder die Menschen widersprechen, aber nur flüsternd in der eigenen Küche, nicht aber im öffentlichen Raum.

Ich hoffe, es ist nicht die erste Erklärung.

Wie im bereits verlinkten Artikel beschrieben worden ist, wird die EU einen einheitlichen EU-Flüchtlingspass einführen, was seit 2015 geplant ist. Dann sind alle Flüchtlinge EU-Flüchtlinge, egal wo sie sich aufhalten. Dann können die Flüchtlinge aus jedem EU-Land abgeschoben werden, egal wo sie eingereist sind und wo sie angemeldet sind.

Der grenzübergreifende Flüchtlingspass wird also kommen. Und – welch Zufall – der uns präsentierte Täter ist einer, der EU-Grenzen durchquert hat. Er hat dabei großen Schaden angerichtet. (Angeblich er.) Die betroffenen EU-Länder haben dabei nicht gut zusammengearbeitet. Und die Neu-EU hat die Regelung der Asylfragen ohnehin zentralisieren wollen, woran wir uns auch erinnern. Wir haben zufälligerweise genau den richtigen Täter, um die EU-Pläne öffentlich zu legitimieren. Diese nicht mehr neuen Pläne kann man jetzt geradezu als Rettung bewerben.

Es ist zum verzweifeln. Können wir unsere Probleme denn nicht normal lösen? Muss alles erst derart durch den Lügenfleischwolf gedreht werden, bis das Gehirn blutet?

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