Der Krieg im Nahen Osten beginnt erst

Heute stelle ich eine Übersetzung von yurasumy rein. Damit man versteht, worauf er sich bezieht, ein paar klärende Worte vorweg. In Syrien wurde nun schon mehrfach folgendes Szenario praktiziert: Die von der syrischen Armee angegriffenen Rebellen merken, dass sie Großstadt x und damit verbunden eine ganze Region nicht halten können. Statt nun den blutigen Kampf verlustreich (für beide Seiten) zum vorgezeichneten Ende zu führen, „ergeben“ sich die Rebellen. Ergeben bedeutet, dass man ihnen einen Korridor eröffnet und sie unbehelligt mit Mann und Technik abziehen lässt. Diejenigen, die bleiben wollen, schwören den Treueeid auf die syrische Regierung und bekommen Amnestie. Solche Kämpfer gibt es tatsächlich sehr viele, es handelt sich überwiegend um regional verankerte Leute, die sich opportunistisch wie Fähnchen im Wind drehen und sich der stärksten Partei vor Ort unterwerfen, um selbst möglichst schadfrei davon zu kommen.

Das andere bedeutende Ereignis, auf das Bezug genommen wird, ist die Bildung einer Allianz zwischen Türkei und Saudi-Arabien. Drei Tage vor den Hinrichtungen in Saudi-Arabien, die der Auftakt zur neuen Eskalationsspirale im Nahen Osten waren, besuchte Erdogan die saudische Führung in Riad. Beide Staaten zeichnen sich als Verlierer im laufenden Nahost-Konflikt ab und haben daher plötzlich gemeinsame Interessen, obwohl ihr Verhältnis bis vor kurzem kein gutes war. Dass Saudi-Arabien kurz nach Erdogans Besuch die Lage eskalierte, ist ein Zeichen dafür, dass eine Einigung zwischen beiden erzielt und ein Fahrplan vereinbart wurde.

Nun hat yurasumy das Wort:

Während der letzten Woche in Syrien passierten einige wichtige Ereignisse.
Am wichtigsten ist vielleicht die Evakuierung der „Al-Nusra“-Kämpfer aus den südöstlichen Vororten von Damaskus. Die Armee hat einige Wochen lang  Angriffsoperationen durchgeführt und die „Opposition“ zur Kapitulation gezwungen.

Das vorher schon gezeigte Beispielmuster funktioniert auch hier. Dank ihm sind bereits viel mehr Menschen von der Macht der Rebellen befreit, als durch Waffengewalt, beginnend seit Oktober 2015 (unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Rebellen in dicht besiedelten Regionen „kapitulieren“).

Den Schreiberlingen in Moskaus Vororten tut es weh, über das Thema zu schreiben: „Die Rebellen darf man nicht ziehen lassen. Das ist kein Sieg, sondern eher eine Niederlage“ usw. Aber vor Ort, wo der Bürgerkrieg stattfindet, sieht man es mit anderen Augen. Mehr noch. Die Tatsache, dass in allen drei Beispielen, wo solche Übereinkünfte erzielt wurden, mit den Rebellenkämpfern auch deren Familien gen IS-Gebiete wegziehen, zeigt uns, dass es eine neue Strategie zur Aufteilung der syrischen Bevölkerung mittels Umsiedlungen gibt. Für Assad ist es gut. Und vermutlich ist es eine sehr weise Entscheidung, diese Menschen ein für alle mal aus den halbzerstörten und zerstörten Städten rauszubringen, damit die Regierungsarmee nie mehr von Aufständen im Hinterland bedroht wird.

Auf diese Weise wird die Bevölkerung Syriens aufgeteilt in regierungsloyale und nicht loyale. Diejenigen, die nicht unter Assad leben wollen, werden rausgedrückt in die Wüste und weiter gen Osten oder in die Emigration. Dadurch wird eine Situation wie in 2012-2014 unwahrscheinlicher gemacht, als die Armee ständig mit einem Schlag in den Rücken rechnen musste.

Ich habe fast keine Zweifel, dass die meisten Rebellenfamilien früher oder später in Europa landen werden und damit gleich zwei US-Probleme lösen werden: Die Rettung ihrer Söldner und das Aufschaukeln der Situation in Europa.

Insgesamt hat sich eine riesige Gruppe von über 5 Tausend Leuten „ergeben“. Etwa 1300 der ehemaligen „Oppositions“-Kämpfer äußerten den Wunsch zu bleiben und ihnen wurde Amnestie gewährt. Das sind vermutlich die örtlichen „Selbstverteidigungskräfte“, die mal für Assad waren, dann gegen den Assad, als der IS vorgerückt war. Solche gibt es überall viele, das ist der Sumpf. Wenn man aus ihrer Mitte die „Aktivisten“ entfernt, wird dieser Sumpf ungefährlich.

Wir können Syrien also zu einem weiteren großen, vor allem zu einem unblutigen Sieg gratulieren, der dank der neuen Taktik zur Befriedung des Landes möglich wurde.

Derweil wird im Syrien-Konflikt die Kurdenfrage zunehmend zum wichtigen und vor allem zum konfliktreichsten Gegenstand. Letzte Woche hat sich die Situation im türkischen Kurdistan schlagartig verschärft. Die türkische Regierung war gezwungen, dort neue Armeekontingente mit Panzern und Panzerfahrzeugen einzusetzen. Die Türkei erklärt offen, dass sie bei den Verhandlungen am 25. Januar keine kurdische Delegation dulden wird und dass sie über die Lösung der syrischen Frage nur verhandeln wird, wenn die Frage des Kurdistan von der Tagesordnung gestrichen wird.

Insgesamt zeigt das erwartungsgemäß, dass die Türkei zu einem Rückzug in Syrien bereit ist, ihre vitalen Interessen aber nicht aufgeben will. Für die Türkei ist jeder von ihnen selbst nicht kontrollierte Kurdistan nicht hinnehmbar. Offenbar setzen die USA genau darauf, wenn sie demonstrativ den syrischen Kurden bei der Erweiterung derer Gebiete helfen und einen Luftstützpunkt auf syrischem Gebiet für die Versorgung dieser kurdischen Enklave errichten.

Schon jetzt ist klar, dass dieses Territorium, wenn es erhalten bleibt, ein Knochen im Hals jeder türkischen Regierung und Rückzugsgebiet für die kurdischen Partisanen in der Türkei sein wird. Mit der Schaffung eines syrischen Kurdistans legen die USA eine Bombe in die Region, die zu einer Explosion auf Jahrzehnte führen wird. In der aktuellen Situation des offenen Konfliktes mit der Türkei kann weder Russland noch Syrien einen Deal mit der Türkei aushandeln (die Lage ist professionell verheddert). Das heißt die Frage des syrischen Kurdistans kann nicht ohne US-Beteiligung gelöst werden. Die Hysterie der türkischen Regierung beraubt sowohl die russische als auch die syrische Regierung jeder Möglichkeit, Ankara eine helfende Hand auszustrecken, und die kürzlich geschlossene Allianz zwischen Ankara und Riad schließt einen solchen Zug endgültig aus.

Ich denke, die Provokation mit der russischen SU-24 wurde organisiert, damit es zu genau so einer Situation kommt. Der Rest ergibt sich automatisch.

Man muss anerkennen, dass die US-Diplomatie einen hervorragenden Job gemacht hat. Der nächste für sie sehr wichtige Schritt ist die Schaffung eines permanenten Krieges in der Region, in den möglichst viele Staaten reingezogen werden müssen. An die Stelle des nunmehr „verbrauchten“ Materials IS, dessen Zerstörung man nun zulassen kann, wird ein Kurdistan unter dem Patronat Waschingtons treten.

Hilfe für die Kurden sollen auf der jetzigen Etappe bis zu 500 Soldaten der US Special Forces leisten, die angeblich nach Syrien und Irak geschickt werden, in Wirklichkeit aber nach Kurdistan. Ihre Aufgabe ist offenbar die Sicherstellung der Versorgung und die Ausbildung der Armee des „demokratischen“ Kurdistans. Für die Türkei ist diese Situation tödlich und ich kann ihre Position gut nachvollziehen.

Erdogan, was hast du gedacht, als du den Befehl zum Abschuss des russischen Flugzeugs gabst? Genau das hat die Türkei in die jetzige Sackgasse geführt.

Vielleicht sind genau deswegen „zufällig“ zwei US-Hubschauber im türkisch-syrischen Grenzgebiet vom Himmel gefallen (wie manche US-Quellen berichten). Ich denke, das werden nicht die letzten sein. Auch wenn es für die Türkei keine Probleme löst.

Insgesamt gefällt mir die Situation in Syrien immer weniger. Augenscheinlich ist, dass dem IS das Ende bereitet wird, aber genauso augenscheinlich ist, dass es nicht zu Frieden im Nahen Osten führen wird. Ich will die dumme Phrase nicht wiederholen, aber sie ist derzeit sehr angemessen: „Der Krieg im Nahen Osten beginnt erst“.

PS: Im Endeffekt ist es zu früh zu sagen, wer die Partie im Nahen Osten gewinnt. Auf der einen Seite zerstört eine große Explosion in dieser Region ein für alle mal alle Öl- und Gas-Transitleitungen, die heute noch der russischen Öl- und Gasdominanz in Europa im Weg stehen. Auf der anderen Seite ist die Südgrenze Russlands gefährdet. Eindeutig werden Türkei und Europa verlieren. Nach der Entstehung des neuen Kurdistans wird Europa keine Kapazitäten mehr für die Ukraine und den Russlandkonflikt haben. Die Lage ist sehr verheddert.

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75 Kommentare zu “Der Krieg im Nahen Osten beginnt erst
  1. ansa sagt:

    und nicht den Rohstoff Trinkwasser vergessen!

    • Analitik sagt:

      Die Kontrolle darum soll laut US-Plänen der Türkei entrissen werden und den Kurden zufallen.

      • Tja Analitik, das Thema Wasser fürs Zweistromland wäre doch nun wahrliche einer Analyse wert! Noch Fragen?

      • Politicus sagt:

        Nun die Bertelsmannstiftung könnte hier zur Antwort beitragen!

        • Heimo Wildner sagt:

          Politicus

          Hab mir eine PDF d Bertelsmaenner und Frauen v 10 Tagen runtergeladen. Viele hundert Seiten. Hab Familie, Neugeborenes u Fulltimejob u eine Bitte an Sie, da Sie ja schon im Bilde sind: Welche Hauptziele verfolgt Bertelsm. da unten u wie ist d deut. Regierg. dabei zuhilfe? Danke, falls Sie dafür Zeit finden.

  2. Thomas Roth sagt:

    Ich liebe Jura aus Sumy (ein ehemaliger Artillerist) sehr und teile seine Einschätzungen der Lage in Nahost. Ich bin immer wieder erstaunt über seine umfangreichen Kenntnisse von den Kämpfen in Syrien und auch im Jemen.
    Der direkte Einstieg Russlands in den syrischen Krieg vor 114 Tagen hat Damaskus vor der militärischen Niederlage und den übrig gebliebenen Teil der Bevölkerung Syriens vorm Genozid gerettet. Die russische Luftwaffe und die Kriegsmarine hat die Gegenoffensive der syrischen Armee unterstützt. Allerdings sind die syrischen Truppen von den Jahren des Krieges völlig ausgeblutet. Es fehlt mindestens ein Drittel der Personalstärke. Gleichzeitig ist es fast unmöglich, neue Soldaten zu werben. Die Unterstützung der russischen Luftwaffe garantiert den Sieg „auf der Erde“ noch lange nicht. Deshalb wird – allem Anschein nach – die russische Teilnahme langwierig werden.
    Zur Zeit erfolgt die Aufteilung Syriens in allerdings ungleiche ethnische und religiöse Teile. Die nichtreligiöse und nichtethnische Ideologie des «arabischen Sozialismus» der Baath-Partei ist zerstört. Ganze Gruppen der Bevölkerung verlassen die von den Regierungstruppen eingenommenen Bezirke und werden organisiert in der nordwestlichen Richtung – näher zur türkischen Grenze und zum Mittelmeer – angesiedelt. Es ist durchaus möglich, dass die früher über einige Fronten verteilten Kräfte der Dschihadisten an der Grenze zur Türkei, nicht nur nach militärischem Plan verbleiben, sondern auch endgültig als Bevölkerung angesiedelt und heimisch werden.
    Was kann Russland zur Unterstützung der Syrer tun?
    Erstens muss man die Luftgruppe in Syrien, einschließlich mit Stosshubschraubern, weiter verstärken.
    Zweitens kann Russland Feld- und Trainingslager in den befreiten Territorien organisieren und dort die taktischen Bataillonsgruppen der syrischen Armee vorbereiten und sie dabei mit ihrer russischen Technik und Bewaffnung sättigen.
    Drittens können sie der syrischen Armee helfen, die Grenze zur Türkei und Jordanien zu sichern, dort wechseln die Kämpfer noch ziemlich ungestört die Seiten. Wenn der Zustrom von frischen Kämpfern aus dem Ausland, von Waffen, Munition und Ausrüstung gestoppt wird, sollte es leichter fallen, die Banden in Syrien zu zerschlagen. Gerade heute meldeten die Amerikaner, dass russische Soldaten in den Gebieten entlang der türkischen Grenze gesehen wurden.
    Viertens ist die Bildung eines Freiwilligenkorps möglich. Mit seiner Hilfe könnten die Russen die Vorbereitung des Kampfkernes der russischen Armee (mit kriegserfahrenen Kämpfern, die eben noch im Donbass waren) durchführen und – unter den Bedingungen des Krieges – verschiedene Technik und Bewaffnung erproben. Es dienen heute schon erfahrene Kämpfer im Nahen Osten, z.B. als Verbindungsoffiziere bei den Kurden.
    Fünftens sind die Russen jetzt schon mit ca. 8000 Mann in Syrien im Einsatz. Wenn die Phase der versuchten Verständigung mit den einheimischen Anti-Assad-Kämpfern abgeschlossen sein wird, dann kann man sehen, dass es insbesondere an Soldaten in Syrien fehlt. Für Assads Armee sind keine Reserven mehr vorhanden. Also bleiben nur zwei Möglichkeiten: Die Anwerbung von Kämpfern unter den Flüchtlingen in Europa oder die weitere Vergrößerung des russischen Kontingents.
    Sechstens. Die Einnahme von Salma dauerte ziemlich exakt 20 min. Syrer und Russen erprobten dabei eine neue Taktik, die besonders bei Aleppo umgesetzt werden soll. Kampfroboter werden bis auf 100-120 m an die gegnerischen Stellungen herangeführt, die dabei das Feuer auf sich ziehen. Die erkannten Ziele werden dann von der Artillerie vernichtet, ehe dann die Infanterie vorrückt. Gründlich und personalsparend.
    Siebtens. Mann muß weiter die Terroristen jagen, das Volk durchsortieren, Erreichtes sichern, Schäden katalogisieren, die Leute ernähren. Wer sollte das alles schaffen wenn nicht die Syrer und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit. Und es stimmt. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Syrien sind völlig verheddert. Die Lage erinnert mich an den gordischen Knoten und erfordert die Handlung von Alexander/Wladimir mit dem Schwert.

    • Analitik sagt:

      yurasumy ist kein ehemaliger Artillerist. Er hat nicht mal den Wehrdienst geleistet. Ein großartiger Militäranalytiker ist er aber!

      • Tja Analitik, der berühmteste Artillerist der Weltgeschichte war NAPOLEON! Noch Fragen?

      • Thomas Roth sagt:

        @Analitik Wenn man sich anschaut, wer sich heute alles Militäranalytiker nennt, sollte man Yurasumy vielleicht vor so einer Bezeichnung schützen. Dazu gehört immer noch ein Studium an einer militärischen Führungsakademie und möglichst viel Erfahrung in operativen Abteilungen. Aber ungeachtet dessen, ist er ein Mann, der Informationen zusammenfügen kann. Seine Beschreibungen sind immer gut zu lesen. Offensichtlich wird er auch zur Weiterleitung bestimmter Wahrheiten genutzt .. und das macht er gut.

    • Politicus sagt:

      Feine pro RF Propaganda.
      Zwei unterschiedliche Menschen gibt es bei der Geschichte. Die Russenkleriker und deren Schäfchen.
      Unterm Strich entwickeln beide Herrenrassendenken. Also Zionistendenken.
      Woanders kann man den „Hirten“ und seine „Schäfchen“ sehr gut beobachten. Bald sind die soweit uns schreien Heil dir….

      Viele haben den Braten gerochen und sind aus dem Propagandazug ausgestiegen oder vom Hirten, der den Schaffner mimt, rausgeschmissen worden.

      Man könnte denken, der Hirte drüben spielt hier den Thomas Roth. spielt den Hirten

    • Analitik sagt:

      Welche Pläne genau?

      • Tom sagt:

        Die Pläne einer US Militärbasis auf Kurdengebiet.
        Falls die Russen diesen Flughafen nutzen werden dort s300 stationiert. Und sie werden das mit den Kurden abgesprochen haben.

        • Analitik sagt:

          Wie kommen Sie auf die Idee, dass die USA auf _ihrer_ Militärbasis die Russen irgendwas stationieren lassen?

          • Tom sagt:

            „Laut Zeitungs-Informationen hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bereits seine Besorgtheit darüber geäußert, dass rund 200 russische Soldaten mit dem Ausbau und der Befestigung der Start- und Landebahn auf dem Flugplatz in der Stadt Al-Qamishli begonnen haben.“

            Der direkt an der Türkischen Grenze liegende Flughafen liegt keine 50km vom US Flugplatz entfernt.
            Wenn die Russen hier s300 stationieren dann war es das mit dem Amerikanischen Flugfeld.

            • Analitik sagt:

              Meine Güte, Sie fallen ja auf diese Ente ein. „Laut Zeitungsinformationen“. Fox News verbreitet die Geschichte unter Berufung auf „informierte Kreise“, alle Medien der Welt schreiben das ab und es wird zum Faktum.

              Dann müssen Sie, wenn Sie schon vollmundig ankündigen, dass die Russen mit S300 die US-Basis lahmlegen, genauso vollmundig ankündigen, dass die USA mit ihren S300-Analogons die russische Basis lahmlegen. Wie kommen Sie denn darauf, dass die Amis schulterzuckend zuschauen, wie die Russen ihnen auf den Pelz rücken? Und dann schulterzuckend sagen: naja, unser geopolitisches Projekt Kurdistan, von dem unser zukünftiger Einfluss im Nahen Osten abhängt, geben wir jetzt auf, die Russen haben da ihre S300 hingestellt…

              Machen Sie mich nicht schwach.

              Und Erdogan, Erdogan kämpft ums Überleben und braucht einen Anlass, um in Syrien einzumarschieren, um das Kurdistan-Projekt zu verhindern. Das von den Amis geplante Kurdistan in Syrien ist der Tod der Türkei in ihren heutigen Grenzen.

              Und, welch Wunder, die Türkei verlegt zunehmend Armeeeinheiten an die syrische Grenze (Vorwand beliebig). Dann lässt man in den Medien russische Soldaten im Grenzgebiet verkünden und rückt ein.

              Russland schweigt sich übrigens aus über die angeblichen dort gesichteten Soldaten. Vielleicht gab es irgendwo ein Statement, das ich verpasst habe, aber es wird jedenfalls nicht durch die großen Medien geschleift. Russland hält sein Blatt verdeckt, keine Ahnung, was sie vorhaben. Ein unabhängiges Kurdistan ist nicht die favorisierte Lösung von Russland, so dass es durchaus sein kann, dass man Erdogan die US-Pläne kreuzen lässt. Soll er die Kurden im Norden Syriens ein wenig terrorisieren, dann lassen sie sich am Ende besser in das neue Syrien integrieren. So ein Schachzug ist denkbar.

              Alles sehr verworren, wie yurasumy richtig schrieb. Aber nicht so verworren, dass man jeden offensichtlichen Einwurf in die Presse für bare Münze nehmen muss.

  3. Tja Analitik, da liege ich mit meiner Prognose 2016 bzgl. Kurdistan akt. gar nicht schlecht, sowie mein schlichter Hinweis auf die qualitativ hochwertigen Einlassungen von ST. Corona allmählich bei dem anderen Blog-Moderator auch schon Bestand zu haben scheint, während Joseph Roth die zur Flucht verurteilten russischsprachigen Terroristen mit 8.000 wohl, wie üblich, etwas übertreibt! Noch Fragen?

  4. RK sagt:

    Sehr schöner Beitrag und ist schlüssig zur Beurteilung dessen was weiterhin kommen kann. Das die USA den Türken jetzt ganz unvermittelt ein Osterei vor die Haustür legen, passt zur Handschrift. Auch Regionen zu hinterlassen, über die man immer wieder Konfliktherde anheizen kann.
    Evtl. ist aber Kurdistan unter washingtoner Patronat nicht wirklich ein Affront gegen Ankara, dazu würde auch die offensichtlich angestrebte Zweiteilung von Syrien passen. Man muß sich vor Augen führen, warum Syrien überhaupt zum Kriegsgebiet wurde. So blöd und simple es klingt: GAS, Erdgas und das nicht zu knapp.

    Es geht um zwei Pipelineprojekte, die beide durch Syrien mussten. Nr. 1 betrieben von Qatar und Türkei unter Beteiligung der USA. Projekt Nr. 2 Ergaspipeline von Iran-Irak-Syrien.
    Das kuriose, beide Projekte speisen sich aus dem gleichen Gasfeld – das Northfield. Hälfte gehört Qatar, die andere Hälfte dem Iran. Syrien ist dadurch zu sowas wie Pipelanistan geworden. Beide Projekte wollen auf den europäischen Gasmarkt. Jetzt sollte klar sein, dass gerade der Ergas Platzhirsch Russland mit seinem Verbündeten Assad nicht zuschaut, wie ein Türkei-Qatar-USA Joint Venture Rohre durch Assads Gebiet legen will, geschweige denn das Assad noch beim Bauen hilft. Von daher ist eine strategische Positionierung der USA im kurdischen Gebiet vielleicht letztendlich nur etwas, um die Bewachung der zukünftigen Rohre nicht gänzlich „Wilden“ zu überlassen. Die Zweiteilung Syriens notwendig, damit beide Projekte nebeneinander existieren können und endlich kein Zwist mehr entsteht.

    Beste Grüße

  5. Ach, sehr ehrenwerter ANALITIK, ich würde Sie doch frühmorgendlich herzlichst bitten, mir Ihre Spezies „Thomas Roth“ vs. “ Politicus“ zu erhalten!
    Ihr
    Rudolf-Robert Davideit
    http://www.davideit.com

    • Politicus sagt:

      @ Rudolf Robert Davideit

      „Thomas Roth“ vs. “ Politicus“

      Eine Erklärung wäre hilfreich, damit die Statik wieder passt.

      • Tja Politikus, auffällig war euer Verbrüderungsangebot auf diesem Blog und mal ne‘ Frage von mir: Warst Du derjenige, welcher sonntäglich mich anläßlich meiner Rettungsaktion des deutschen Kernland für die AfD 2013 in Magdeburg in Empfang nahm?

        • Politicus sagt:

          Ja, ich war aber nicht der Organisator

          • Politicus sagt:

            Nachtrag………..Sie hatten sich sogar Zeit genommen mit einem geistigen Tiefflieger wie mich ein Bier zu trinken.
            Von einem Verbüderungsangebot bezüglich des Herrn Roth ist mir nichts bekannt.

            • Thomas Roth sagt:

              @Politicus Bitte lassen Sie sich doch von diesem älteren Herren nicht locken. Th.Roth vs. Politicus kann doch nicht Verbrüderung bedeuten. Versus bedeutet gegen. Also könnte es in eine Kriegserklärung passen. Das ist oft anzutreffen. Leute, die nichts gelernt haben aber sich für intelligent halten haben oft ein Halbwissen, dass sich aber in der Anwendung ganz schnell offenbart. Also bitte, lassen Sie sich nicht aus der Spur drängen. Grüsse ..

          • Tja Politikus, auf das mir unbekannte Thema „U-Boote“ stieß mich kurz vorher der promovierte Bürgermeister einer Stadt im Harz, wo drüber beginnend, mit meinem Einsatz in der LUTHER-Stadt Wittenberg „Hier stehe ich und kann nicht anders!“, implizite dem Einmarsch der Schleswig-holsteinischen Rentnertruppe am letzten Wochenende, plus 2 geschickten, mir namentlich bekannten aus der Reichshauptstadt, sich das Bild zum Thema AfD-Gegner abrundete!
            Hinterher hatte ich noch ne‘ Unterlassungsklage von M. H.am Hals, aber wozu hat man mal den saubersten Anwalt, nicht nur von Mecklenburg, bzgl. einer gegen ihn gerichteten U-Klage ein wenig unterstützt. Ein telefonischer Anruf, noch während meiner Anwesenheit genügte!
            Kurz vor Weihnachten 2013 gab es dann noch eine Einladung vom Staatsschutz, aber wozu verdient man sich unter OTTO den I. zu den Klängen „Die Gedanken sind frei“, „Üb immer Treu und Redlichkeit“ etc. vom Clavitron mächtige Freunde (Sollte ja wohl auf dem Bahnhofsvorplatz verheizt werden)und siehe da, in letzter Minute marschierte hinter mir „Dein Freund und Helfer“ auf, und so habe ich diesen 2. Angriff anwaltlos abgeschmettert! Noch Fragen?

            • Politicus sagt:

              Ja ja, eine verrückte Zeit. Tja M. H. soll mit der Parteikasse stiften gegangen sein, für eine Schnittlauchfigur (innen hohl außen grün) wohl unüblich. Allerdings für einen ex CDU`ler wohl normal, zumindest wenn man aus Sachsen Anhalt kommt. Verwunderlich auch nicht, die Disziplin „Dreisprung PDS—CDU—AFD“ wobei, während des Schreibens mir auffällt „unüblich“ ist in Sachsen Anhalt gar nichts. Ich meine im negativen Sinne.
              Die Rententruppe, welche wie aufgescheuchte Hühner der Bevölkerung ein Bild vermittelte, welches einer Partei nicht gut zu Gesicht steht, war nicht ohne.
              Insgesamt alles Müll. Dass Sie, Rudolf-Robert Davidei, darunter etwas zu leiden hatten, tut mir Leid.

              • Tja Politikus, diese Rentnertruppe mit einem Professor an der Spitze, schaffte es am ersten Halbtag, als man mich dem Antifamob ausliefern wollte, 250 Unterstützerunterschriften einzuwerben, während ihr bis zu meinem Einmarsch, welcher nicht nur auf der AfD-Seite von Sachsen-Anhalt vielfach verfolgt wurde, ins Deutsche Kernland, gerade einmal 300, sprich Dreihundert hattet! Noch Fragen?
                PS.: Das Internet vergißt nie! Noch Fragen?

              • Tja Politicus, und da ich sah, das es läuft, habe ich tagsdrauf dann den, mir namentlich Bekannten, errichteten Cordon Sanitäre ausgekundschaftet! Noch Fragen?

            • Politicus sagt:

              @ Rudolf Robert Davideit

              na ja die 250 Unterschriften waren nicht schwer zu bekommen. Aber Sie haben Recht, ohne die Rentnertruppe wären es bedeutend weniger gewesen.

              Na ja die Pufferzonen………wie waren ihre Erkenntnisse…. Dilletanten nehme ich an waren ihre Gedanken.

      • Tja, da erlauben sich doch die zwei Nichtsnamen „Politikus“ vs. „Thomas Roth“ glatt, den sehr ehrenwerten ANALITIK unter Prognosen-Rückschau 2015 vom 2. Jan. 2016 am 6. Jan.2016, „Politikus“ 8:12 vs. „Thomas Roth“ 18:18 sich doch gefälligst um ihre Verbrüderung zu kümmern! Noch Fragen?

        • Politicus sagt:

          Mein lieber Rudolf Robert Davideit, Sie laufen ja richtig zur Hochform auf, gefällt mir. Wissen Sie auch worums da ging?
          Wenn ja, könnten Sie „uns“ also dem Roth und dem Politicus die Antwort bezüglich eines Moderator geben.
          Sie sind gar nicht so weit weg von ihm……..vom philus.

          • Tja natürlich: Mit dem Hinweis auf „U-Boote“ im HZ, war ich als alter BV-er wieder voll an der Erkenntnisfront: „Was man nicht selber weis, das muß Mann sich erklären!“/TEGMAIER! Noch Fragen?

  6. Klaus-Peter sagt:

    Insofern man den Berichten über den russ. Stützpunkt in Qamishli Glauben schenkt, die russ. Luftwaffe die (kurdisch dominierte) SDF unterstützt und die russ. Diplomatie auf Beteiligung der PYD drängt, macht der yurasumy-Artikel wenig Sinn.

  7. Fetzenflug sagt:

    Da ich ja ständig israelische Medien beobachte – diese Meldung vom 20.01. passt wohl dazu:

    http://www.timesofisrael.com/shaked-calls-for-an-independent-kurdistan/

    • Analitik sagt:

      🙂
      Die Israelis befördern ein unabhängiges Kurdistan schon sehr lange. Im Grunde haben sie dabei die gleichen Interessen wie die USA: alle Akteure im Nahen Osten (außer sich selbst) maximal schwächen, indem man sie teilt und gegeneinander kämpfen lässt. Solange die Nachbarn einander abschlachten, ist Israel der lachende Dritte.

      Ich würde übrigens einiges darauf wetten, dass der Mossad die Kurden bereits derart infiltriert hat, dass das Wort „Marionette“ noch eine beschönigende Beschreibung eines neuen unabhängigen Kurdistans wäre.

    • Politicus sagt:

      @ Fetzenflug

      kennen Sie die „Empfehlung“ der Bertelsmannstiftung zur Neuordnung (ca. 15 oder 20 Jahre her) des nahen Ostens?

  8. Kaspar sagt:

    Hallo Analitik,
    vielen Dank das Sie diesen guten Artikel von Yurasumy eingestellt haben. Die Frage, inwieweit Russland, Syrien wirklich helfen kann bleibt weiterhin aktuell.
    Mir ist dazu sofort Ihre Antwort eingefallen, als ich Sie fragte, ob die USA darauf hinarbeiten Syrien zu teilen. Weil ich Ihre Anwort sehr gut fand möchte ich, einen Teil davon nocheinmal wiederholen
    Zitat: „Ob Syrien geteilt wird, ist die große spannende diplomatische Frage. Wenn der Westen sich durchsetzt, dann ja, wenn Russland sich durchsetzt, dann nicht. Dazwischen gibt es viele Graustufen. Zum Beispiel ein Syrien in den heutigen Grenzen, aber mit Autonomiegebieten für Marionetten des Westens, so dass es nur eine Frage der zeit und/oder des Willens ist, Syrien wieder explodieren zu lassen.
    Auf irgendeine Graustufe wird es vermutlich hinauslaufen. Russland und USA haben jeweils starke Positionen, so dass keiner den vollen Willen bekommen wird. Vermutlich jedenfalls, wenn nichts überraschendes passiert – Prognosen darf man nie zu ernst nehmen, das gilt uneingeschränkt auch für meine.“
    Ich persönlich hätte gar nicht erwartet das Russland und Syrien überhaupt soweit kommen, also soviel Gebiet zurückgewinnen. Nun bin ich gespannt ob die Beiden auch für die Kurden eine Lösung finden.

  9. ped43z sagt:

    2006 veröffentlichte der ehemalige stellvertretende Stabschef für Geheimdienstfragen im US-Verteidigungministerium Ralph Peters ein Buch mit dem Titel „Never Quit the Fight“ (Gib den Kampf nie auf). Dieser Peters war auch einer der führenden Autoren im Pentagon und schrieb zahllose Aufsätze über Strategie und US-Außenpolitik, womit er also für das geopolitische Denken von Militär und Politik seines Landes eine wichtige Rolle spielte. In „Never Quit the Fight“ ist auch eine Karte abgebildet, die verblüffende Ähnlichkeit mit den während der Jahre 2014/15 geschaffenen Realitäten im Irak und in Syrien hat.

    Drei staatliche Gebilde fallen nämlich auf; ein „Freies Kurdistan“, ein „Sunnitischer Irak“ und ein „Arabisch Schiitischer Staat“ – und alle auf Kosten der staatlichen Souveränität des Iraks und Syriens! Damit ist genau das, was für Syrien geplant ist, in ein Bild gefasst; die Zerschlagung des bisherigen Staatsgebildes, um das Gebiet zukünftig durch willfährige Vasallen unter Kontrolle zu halten und dafür zu sorgen, dass ein Spannungsfeld fortwährend bestehend bleibt, über das man bei Bedarf mittels entfachter Konflikte „gestalten“ kann.

    Diese Karte wurde in einem Trainingsprogramm im Defense College der Nato für ranghohe Offiziere verwendet. Der inzwischen pensionierte Peters meinte, dass mit der dort kreierten Grenzziehung gegenwärtige Konflikte im Nahen Osten gelöst werden könnten. Verstörend ist der Denkansatz einer von außen gewaltsam eingebrachten neuen Zeichnung fremder Staaten. Sie entspricht dem, was Brzezinski mit seinem „Great Chessboard“ neun Jahre zuvor an Gedanken auf Papier gebracht hatte.

    http://peds-ansichten.de/2015/09/brzezinskis-welt-ein-psychogramm/

    Sofort nach ihrer Veröffentlichung begann die Karte in Strategie-, Regierungs- und Militärkreisen des Westens zu zirkulieren. Und umgehend manifestierte sie sich im Sprachgebrauch der US-Politik. Als (ebenfalls) im Juni 2006 die Außenministerin der USA Condoleeza Rice Israel besuchte, nahm auch sie den Begriff „Neuer Naher Osten“ in den Mund.

    Offzieller Anlass war die Eröffnung des israelischen neuen Ölhafens Ceyhan, genau jenes Hafens in dem mindestens seit 2013/14 durch den IS geraubtes syrisches Öl von der Türkei aus über See kommend, angelandet wird. Ceyhan wird offiziell übrigens „Baku-Tiflis-Ceyhan (BTC)-Ölterminal“ genannt und sagt damit sehr viel über dessen geopolitische Bedeutung aus.

    siehe auch noch:
    http://www.globalresearch.ca/dem-projekt-eines-neuen-nahen-ostens-kreative-zerst-rung-als-revolution-re-kraft/23196

    • ped43z sagt:

      Nachtrag:

      Die beschriebene politische Karte aus dem Jahre ***2006(!)*** lässt den aufmerksamen Beobachter noch etwas äußerst Interessantes entdecken:

      An der Küste des Roten Meeres das Staatsgebiet eines sogenannten „Islamischen Staates“ (islamic Scared State)

      Und auch Saudi Arabiens Territorium wird nach dem Willen der US-Strategen ordentlich gerupft…

      • Politicus sagt:

        Bertelsmannstiftung…………..

        • ped43z sagt:

          @Politicus

          Warum die vielen Punkte nach „Bertelsmannstiftung“?. Wie wäre es mit einem vollständigen aussagekräftigen Satz?
          Ein Zusammenhang dieser Stiftung mit dem zuvor von mir Geäußerten wäre mir neu. Aber bitte: Erhellen Sie uns.

          • Politicus sagt:

            @ ped43z

            setzen Sie sich mit der Stiftung einfach auseinander. Ist doch einfacher für Sie .

            Die Zerschlagung des nahen Ostens hatten die längst auf der Agenda.

  10. Tja sehr ehrenwerter ANALITIK, das muß ich nun mal los werden: Vor Jahr & Tag bekam ich mal Post von Volkmar WEISS/Anthropologisches Institut Leipzig, DDR-Forschung bzgl. mathematisch Hochbegabter a ‚la meiner Wenigkeit, die Ergebnisse bzgl. IQ Türkisch-Magrebiner stand bei ca. 88 (bei ca. 75 beginnt debil) und wenn Sie nun meinen in einem Industrie(land)-4.0 aus „Eseln Rennpferde machen zu können“, ist das für einen Baumeister aus Deutschland schlicht Pädagogenglaube! Noch Fragen?

    • Fetzenflug sagt:

      Ich hab jetzt echt eine Frage:

      Wer nimmt Sie eigentlich Ernst?

      Sie wirken auf mich wie all diese alten deutschen Prof-Kracher, pedant, penibel, aber was sagen Sie eigentlich aus???

      Und am Ende: Noch Fragen…

      Verzeihung, ich musste das jetzt mal sagen.

      • Tja Fetzenpflug, „Nomen ist Omen“, so das man bzgl. Selbstkennung mit Ihnen wohl kaum auf das Thema Intelligenzforschung auch nur in Graden überein kommen könnte! Noch Fragen?

  11. Malkaye sagt:

    Ich denke bei dieser Analyse wird die Barsani-Komponente zu sehr außer Acht gelassen.

    – Werden Barsanis Peshmerga zusehen, wie ihre US-Verbündeten ihre Kurdischen Abel-und-Kain-gleich geliebten PKK/PYD Nachbarn favorisieren, während letztere nicht vergessen, dass Barsani sie für Erdogal immer flott hat hängen lassen?

    – Könnte die PKK die Kandil-Berge verlassen (müssen) und sich in syrisch-kurdischen Gebieten bei den Genossen ansiedeln?

    – Wie verhalten sich Syrien und Russland gegenüber der PYD/SDF, wenn Barsani und Türken gegen diese vorgehen? Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass sie den US-Amis mal eben Land(!) für einen Stützpunkt(!) gegeben haben, nachdem sie jahrlang mit ihrer Autonomie toleriert und sogar militärisch unterstützt wurden…

    Ich denke die Amis werden in dieser Gemengelage mindestens einen Partner vor Ort fallen lassen. Als erstes wohl den Schwächsten. Und wie die Kurden das so super eingefädelt haben, werden sie ohne (gepflegte) Freundschaften dastehen. Barsani wird nur eindämmen und den Irak Links-Kurden frei machen wollen, weil er in Syrien eh keine Basis hat. Aber die Türkei wird ihrem Frust freien Lauf lassen, während sämtliche Araber Syriens denen sicher nicht noch mehr Land oder unzugängliche Rückzugsgebiete schenken werden.

    Strategisch gesehen dürfte sich das kurdische, vermeintlich überlegene gegeneinander Ausspielen der ehemaligen Blöcke als Schuss in den Ofen beweisen.

    • Analitik sagt:

      Wer ist Barsani?

      „Ich denke die Amis werden in dieser Gemengelage mindestens einen Partner vor Ort fallen lassen. Als erstes wohl den Schwächsten.“

      Die Amis werden viele Partner fallen lassen. Aber nicht die schwächsten, sondern die stärksten. Die Strategie eines jeden Imperiums ist „Teile und Herrsche“. Im Rahmen dieser Strategie spaltet man seine starken „Partner“ und fördert die schwachen, damit sie alle auf gleichem Level sind und sich in endlosem gegenseitigem Kampf schwächen.

      • Malkaye sagt:

        Falls die Frage ernst gemeint war: Massud Barsani/Barzani ist der starke Mann und Präsident der autonomen Region Kurdistan im Nordirak, Herrscher über die Peshmerga und selbst Erdogan-Verbündeter, der die Yeziden in Sinjar genau so wie die PYD in Kobane ewig im Stich gelassen hat und letzten Endes gerade mal 150 Mann auf Pick-Ups geschickt hat.

        Die PKK ist der ideologische Gegenpart und deren Exil in „seinen“ Kandil Bergen ist ihm ein Dorn im Auge. Habe schon Videos gesehen, wo sich die niederen Fußsoldaten seiner Peshmerga am Rande darüber ärgern, dass ihre Führung (Barzani) der PKK nicht hilft und die Türken regelmäßig, in seinem Machtbereich, deren Dörfer und Lager bombardieren und einmarschieren lässt.

        Sie meinen also es sei wahrscheinlicher, dass die USA Barzani oder die Türkei fallen lassen, als eine zusammengewürfelte Enklave von Linken, die ausgerechnet von der TR, Nordirak und Rakka umschlossen ist? Versorgung dann per Tunnel?

        • Analitik sagt:

          Die Frage war ernst gemeint.

          Barsani ist kein starker Mann. Das ist bei den Kurden per Definition ausgeschlossen. Jeder „starke Mann“ der Kurden kontrolliert irgendeinen Stamm und ist seinerseits eine Marionette der USA, Israels, Türkeis oder wen sonst immer.

          Das Spiel wird von großen Jungs (USA, Russland, China) ausgetragen. Eine Stufe darunter sind die Regionalmächte Iran, Türkei, Saudi-Arabien, Israel, EU. Die können schon langfristig nichts ausrichten, wenn sie sich nicht einem der großen anschließen. Noch eine Stufe darunter sind Irak, Syrien und die anderen kleinen Staaten des Nahen Osten. Und dieser Barsani… das ist ein Feldwebel zehn Hierarchiestufen unter den echten Entscheidungsträgern. Barsani entscheidet absolut nichts im großen Spiel. Wenn er verblödet und sich einbildet, etwas entscheiden zu können, ist er wenig später tot.

          Die USA werden Barsani und die anderen kurdischen Stammesführer zu einem „demokratischen“ Kurdistan vereinen, sobald die Zeit reif ist. Mit oder ohne Barsani, auf diese Personalien kommt es überhaupt nicht an.

          Fallen gelassen werden die Türkei und Saudi-Arabien. Insbesondere die Türkei wird sich wild gegen ein Kurdistan verteidigen. Die USA werden Kurdistan unterstützen und schon haben wir einen jahrzehnte dauernden heißen Konflikt mitten im Nahen Osten – das ist das Ziel.

          Russland würde das gern verhindern. Russlands Ziel ist die unbedingte Beibehaltung der aktuellen Staatsgrenzen und eine Stabilisierung der Region. Es kann sein, dass ihnen das gelingt. Das Spiel sehe ich noch nicht entschieden.

          Naja, und selbst wenn es ein Kurdistan geben wird, ist das kein Weltuntergang, sondern nur die Garantie, dass die Zukunft blutiger wird als sie sein könnte. Für diesen Fall hat Russland garantiert einen guten Plan B in der Schublade.

          • Politicus sagt:

            Tja und wer ist der Gewinner………….?
            Die Wirtschaft?

            • Analitik sagt:

              Warum denken Sie, wird so ein erbitterter Krieg geführt? Weil der Kuchen nicht für alle reicht.

              „Die Wirtschaft“ wird nicht Gewinner sein. Innerhalb der Wirtschaft wird es große Gewinner und große Verlierer geben. Genauso wie in der Politik.

              • Politicus sagt:

                Stimmt was Sie schreiben, Analitik,….nur ich mag mich nicht so festlegen, aus besagtem Grund, wie Sie das tun.

              • Thomas Roth sagt:

                @Analitik

                Das russische Militär weiß natürlich, dass die Sicherung der türkischen Grenze eine erstrangige taktische, strategische und sogar politische Aufgabe ist. Deshalb haben die ersten Arbeiten zur Sicherung dieses Abschnitts begonnen. Allein die Luftraumsicherung macht den Einsatz von zwei S-400 und mindestens drei S-300 erforderlich. Die Bedeutung dieses Abschnitts ist auch darin begründet, dass ein Angriff mit Landstreitkräften (wir wissen, dass Flieger kein Territorium besetzen) nur aus dieser Richtung erfolgen kann. Dazu kommt, dass in dem Gelände tausende Soldaten zur Sicherung erforderlich sind. Dafür bieten sich die syrischen Kurden an.
                Die syrische Armee hat im Lande endgültig die Initiative übernommen, die größten Fortschritte gibt es im Nordwesten und rund um Damaskus. Je weiter östlich desto mehr Widerstand leisten die Assad-Gegner und der Daesh. Aber die Operativen prognostizieren, dass bis Mitte `16 der Widerstand gebrochen ist.
                Jetzt zu meiner Frage: Warum verhandelt Assad überhaupt mit der inneren Opposition? Dazumal die Gespräche wenigstens sechs Monate brauchen und militärisch bis dahin Tatsachen geschaffen werden.
                Nach allem was man hört, sind die syrischen Kurden bereit, im Staat zu verbleiben. Daran ändert auch die US-Charme-Offensive nichts. Sie wollen die gleiche Autonomie wie Masud Barzani und Co. Bitte schön, daran wird es nicht scheitern. Warum also verhandeln? Und mit wem? Man hört, die Assad-Leute hätten auch keine Lust darauf. Das läuft doch alles wieder nur auf Schutz- und Garantiemächte zu. Und damit auf eine Konservierung des US-Einflusses … Ist denn nicht eine Verhandlung mit der Türkei + Syrien + Russland viel eher angesagt?

              • Analitik sagt:

                @Thomas Roth:
                Sie lesen doch yurasumy; er hat schon mehrfach durchgekaut, dass Syrien keine militärische Lösung haben kann. Vor 3 Jahren hatte Assad militärisch noch das ganze Land unter kontrolle, aber es hat nichts genützt.

                Damaskus (egal mit wem an der Spitze) kann das Land kurz- und mittelfristig nicht militärisch kontrollieren. Dafür ist das Land viel zu ausgeblutet. Das einzige was hilft, die Einheit zu erhalten, ist ein von der Mehrheit der Eliten getragener Kompromiss. DAS ist das große Ziel. Diesem Ziel dient auch die russische Militäroperation.

                Es nützt alles nichts, wenn man da jetzt herumbombt, aber keinen Konsens unter den Eliten erzielt. Dann geht das Regime-Change-Spiel nämlich sofort wieder los, sobald sich Russland zurückzieht. Einzige Alternative dazu wäre eine militärische Dauerbesetzung, aber das ist sowohl in militärischer als auch in wirtschaftlicher als auch in politischer Hinsicht überhaupt keine Alternative. Deswegen muss Assad mit der Opposition verhandeln. Denken Sie nicht, dass die Opposition nur aus Kopfabschneidern des IS besteht. In den Reihen der Opposition sind viele normale Eliten, die in den letzten Jahren genau gesehen haben, wohin der Wind weht und sich entsprechend positioniert haben. Jetzt sehen sie, dass der Wind sich dreht und sind bereit, sich wieder neu zu positionieren.

                Was den Willen der syrischen Kurden angeht, kann ich nur wiederholen, was ich in einem anderen Kommentar bezüglich Barsani geschrieben habe: sie entscheiden nichts. Es steht nicht in ihrer Macht, ob es ein Kurdistan geben wird oder nicht. Das entscheiden USA und Russland mit Beteiligung der zweiten Hierarchiebene (Türkei, Iran, Israel, Saudi-Arabien).

                „Ist denn nicht eine Verhandlung mit der Türkei + Syrien + Russland viel eher angesagt?“

                Wer hat’s verhindert? 🙂
                Steht im Artikel.

          • Petöfi Alexander sagt:

            Analitik
            Die Yankees werden Saudi Arabien fallen lassen? Nie und nimmer. Die Saudis haben die größten Ölvorkommen der Welt. Saudi Arabien ist USA Protektorat und wird es auch bleiben. Und wenn die Schwachköpfe ungebremst Öl fördern und dadurch die Preise niedrig halten liegt es sicherlich nich daran, daß sie die US Ölwirtschaft verdrängen wollen. Die Saudis ind ihre Prinzenspastiker haben nichts zu melden.
            Ein paar Raketen vom Kaspischen Meer auf Riad würde ganz schnell wieder für hohe Erdölpreise sorgen…

            • Analitik sagt:

              Wie lässt sich das:
              „Die Saudis ind ihre Prinzenspastiker haben nichts zu melden.“
              und das:
              „Und wenn die Schwachköpfe ungebremst Öl fördern und dadurch die Preise niedrig halten liegt es sicherlich nich daran, daß sie die US Ölwirtschaft verdrängen wollen.“

              miteinander vereinbaren?

          • smukster sagt:

            Ihre Analyse der Ebenen und Bündnisverschiebungen teile ich, nicht aber die Einschätzung der kurdischen Frage:

            Wenn Washington (welche Fraktion dort genau?) tatsächlich die Gründung eines unabhängigen Kurdistan unterstützte, triebe es damit seinen bisherigen Verbündeten Türkei mittelfristig den Russen und Chinesen in die Arme. Ankara ist aber schon aufgrund seiner geographischen Lage der wichtigere Alliierte. Daher sehe ich die Unterstützung der Kurden eher als Drohung und politisches Druckmittel, nicht als eigentliches Ziel.

            Erdogan hat mit seiner Selbstüberschätzung viel Porzellan zerschlagen, aber es wird eine Zeit nach ihm und dann eine realistischere Politik in Ankara geben.

            • Analitik sagt:

              „triebe es damit seinen bisherigen Verbündeten Türkei mittelfristig den Russen und Chinesen in die Arme.“

              In der Tat. Und welch glücklicher Zufall! – Erdogan hat mit dem Abschuss der russischen Su24 und seiner nachfolgend dazu eingenommenen Position genau diese Option unmöglich gemacht.

              „Daher sehe ich die Unterstützung der Kurden eher als Drohung und politisches Druckmittel, nicht als eigentliches Ziel.“

              Die USA selbst haben dieses Ziel spätestens 2006 verkündet: http://analitik.de/2015/08/22/teile-herrsche-20711165/
              Auf der dort verlinkten NYT-Karte sieht man, dass das Ziel eines Kurdenstaates 2013 bekräftigt wurde. Sie können gern anderer Meinung sein, aber die US-Ziele bezüglich Kurdistan wurden sehr offen aus den US-Regierungskreisen kommuniziert.

              „Erdogan hat mit seiner Selbstüberschätzung viel Porzellan zerschlagen, aber es wird eine Zeit nach ihm und dann eine realistischere Politik in Ankara geben.“

              Das stimmt. Nichts ist für die Ewigkeit. Der Zwist zwischen Türkei und Russland muss aber nicht ewig halten, um die Gründung eines Kurdistan zu ermöglichen. Er muss nur ein bis zwei Jahre halten – das ist das Zeitfenster der Möglichkeit zur Gründung eines Kurdistan.

              • smukster sagt:

                Diese Landkarte ist mir natürlich bekannt, aber ich bezweifle, dass sie die Pläne „der“ USA darstellt. Ohnehin habe ich nicht den Eindruck, dass es noch so etwas wie eine einheitliche US-Außenpolitik gibt; verschiedene Fraktionen arbeiten m.E. inzwischen mehr gegeneinander als gegen andere Großmächte.

                Auch eine derart kurzfristige Gründung eines kurdischen Staates halte ich für extrem unrealistisch, da sie gegen den Widerstand sowohl Russlands als auch aller Staaten der Region durchgesetzt werden müsste – wie sollte das praktisch gehen? Und warum sollten die Kurden sich darauf einlassen, wenn sie sich damit alle Nachbarn zu Feinden machen würden?

                Mit der aktuellen Einrichtung einer Luftwaffenbasis(?) in Kurdistan können die USA einen Fuß in der syrischen Tür halten und die Kurden eine Autonomie ähnlich wie im Irak festigen – aber nicht mehr.

              • Analitik sagt:

                „Ohnehin habe ich nicht den Eindruck, dass es noch so etwas wie eine einheitliche US-Außenpolitik gibt; verschiedene Fraktionen arbeiten m.E. inzwischen mehr gegeneinander als gegen andere Großmächte.“

                Guter Eindruck. Aber kein Gegenargument gegen große Ziele. Haben Sie Artikel/Aussagen, die zeigen, dass die US-Eliten hinsichtlich der Frage eines unabhängigen Kurdenstaates gespalten sind? Ich würde meine Meinung sofort neu bedenken, wenn es in diese Richtung gute Belege gibt.

                „wie sollte das praktisch gehen? Und warum sollten die Kurden sich darauf einlassen, wenn sie sich damit alle Nachbarn zu Feinden machen würden?“

                Man löst bestehende staatliche Strukturen auf (check) und gründet eine neue Struktur im entstandenen Vakuum (todo). Die Kurden lassen sich aus vielen Gründen darauf ein:
                – Viele Nachbarn sind sowieso Feinde, aber im Moment sind die Kurden ihren Feinden untergeordnet. (Konflikte entlang ethnischer und religiöser Linien werden gezielt und mit sehr viel Aufwand aufgeheizt; derartige Feindschaften sind kein Zufall; und die Spaltungen entlang dieser Linien sind das Ziel.)
                – Aussichten auf nie dagewesene Macht (aus kurdischer Sicht stimmt das auch)
                – Endlich mal eigener Herr sein (gefährlicher Glaube in ihrem Fall) und nicht immer nur eine ethnische regionale Mehrheit/Minderheit in einem anderen Staat.
                – Das entstandene Machtvakuum will gefüllt werden. Die berechtigte Frage: warum sollten wir uns in einem von null aufgebauten Staat Syrien/Irak einordnen, anstatt selbst von null einen Staat aufzubauen, zumal eine Weltmacht und einige regionale Mächte uns dabei unterstützen?
                – Schließlich: Stammesführer werden mit Geld und Macht geködert. Völlig banal und wahnsinnig wirkungsvoll, weil die Eigenschaften der menschlichen Psyche ausnutzend.

                „Mit der aktuellen Einrichtung einer Luftwaffenbasis(?) in Kurdistan können die USA einen Fuß in der syrischen Tür halten und die Kurden eine Autonomie ähnlich wie im Irak festigen – aber nicht mehr.“

                Wir werden sehen. Hoffentlich behalten Sie Recht.

              • smukster sagt:

                Habe ich nicht – aber ich traue (öffentlichen) Aussagen von PolitikerInnen auch nicht sonderlich und verlasse mich lieber auf die Interessen der Akteure und einen Schuss Logik.

                Die Gründung eines kurdischen Staats geht nicht von heute auf morgen. Russland und der Iran als mächtige Spieler sind gegen die Veränderung von Grenzen in der Region, und da die Staatsgründung für die Türkei eine existenzielle Bedrohung darstellen würde, könnte eine Zweckallianz mit Russland dann schneller zustandekommen als es heute den Anschein hat. Abgesehen davon, dass der momentane Bürgerkrieg gegen die Kurden im Vergleich zum dann drohenden wohl eine „Streicheleinheit“ wäre.

                Warum sollten die Kurden dieses Risiko, das auch eine völlige Abhängigkeit von den (schwächelnden) USA bedeutete, eingehen? Im Irak können sie gut mit der de-fakto-Eigenstaatlichkeit leben, und sie haben genug politische Erfahrung, um ihr Blatt nicht zu überreizen. Sollte die Türkei in eine schwere Krise schlittern, wäre das die Gelegenheit für sie – aber sonst? Ich denke nicht.

  12. Tja Malkaye, BARSANI ist doch bzgl. gewählter Präsidentschaft längst (ist der akt. nicht im türkischen Asyl?)überfällig, sowie ich in meinem Prognoseversuch für 2016 niederschrieb , ist dessen Clan das größte Hindernis und der Junge tut glücklicher Weise alles um sich bei den „Kurden“ unmöglich zu machen! Noch Fragen?

    • Politicus sagt:

      Ja, wo kann man ihren Prognosenversuch nachlesen?

      • Tja Politikus, wie schrieb ich doch vor kurzem: Das Internet vergißt nie, sowie ANALITIKs Prognosen-Rückschau 2015 vom 2. Jan. 2016, die Verbrüderungsangebote vom 6. Jan. 2016, 8:12 vs. 18:18, aber ich kann Sie beruhigen. Alzheimer tut nicht weh! Noch Fragen?

  13. Tja Politikus, habe mich bzgl. ANALITIKs Prognose für 2016 glatt zu einer eigenen hinreißen lassen! Noch Fragen?

    • Politicus sagt:

      Tja RRD, Alzheimer scheint ebenso ihre persönlich favoritisierte Krankheit zu sein. Ich fragte nach IHRER Prognose. Oder steht die nebenan?

      So Steuermann, nun ist Gut und passen sie auf, damit ihre Botschaft „vom Tiger um landenden Bettvorleger“ nicht zu ihrer eigenen wird.

      • Tja Politicus, das stand doch nun wahrlich mehrfach dezidiert & nachweislich nicht zuletzt in der akt. ANALITIK-Beitrags- Kommentarspalte und „Eure“-Drohungen: Kosten mich halt nur ein müdes Lächeln! Noch Fragen?
        PS.: Verstanden ANALITIK?

  14. Thomas Roth sagt:

    @Analitik Ich habe von Ihnen mehr erwartet. Sehr schade, dass Sie sich dem Trolling anschließen. Noch so eine Antwort hole ich mir von Ihnen nicht ab. Wo was steht und wer was gesagt hat zeugt von intellektueller Brillanz. Dann nicht lieber Herr. Oder sind Sie eine Dame? keine Ahnung. Sie sehen wozu Schreiberei aus der Anonymität heraus bei Ihnen führt.

    • Tja ANALITIK, wie vormals schon gebeten, ich fände es doch schade, wenn wir auf die verbrüderten Nichtsnamen (so Sie denn deren Forderungen in Prognosen-Rückschau 2015 am 6. Jan. 2016 nachgekommen sein sollten) „Politicus“ vs. „Thomas Roth“ verzichten müßten! Noch Fragen?

      • Politicus sagt:

        ha ha, sie scheinen von einer gewissen Angst getrieben……woher kommts?

        • Tja Selbststeller „Politikus“, unter anderem fiel mir bzgl. meines, bildlich gut dokumentierten Aufmarsches (via Internetseiten) ins Deutsche Kernland die fast durchgängige Präsenz meines F.-Kennzeichen auf! Noch Fragen?

        • Tja „Politicus“, habe doch glatt vergessen, mich für Ihre sehr persönlichen Einlassungen bzgl. meines Aufmarsches ins Deutsche Kernland Sachsen-Anhalt anläßlich Zulassung der AfD zur Bundestagswahl 2013 zu bedanken! Noch Fragen?

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