Arm ab

Trump hat es wieder getan. Er hat noch einen Fangarm der globalistischen US-Krake abgeschlagen. Die von Obama mit großer Mühe nach Kuba eingeschleusten Diplomaten werden wieder abgezogen. Weil sie von mysteriöschen Schallwaffen krank gemacht werden… Trump hat Sinn für Humor.

Diplomaten im Auslandsdienst sind offiziell akkreditierte Geheimdienstagenten. Als die Schweden sich vor ein oder zwei Jahren eschauffierten, dass von Russlands Diplomaten in Schweden etwa die Hälfte Geheimdienstarbeit verrichten, antworteten russische Medien süffisant: „Wofür bezahlen wir eigentlich die andere Hälfte?“

Nachdem Trump die US-Diplomaten in Russland radikal ausgedünnt hat und damit das Agenturnetz in Russland seiner wichtigsten Koordinationseinheit beraubt hat, ist nun Kuba an der Reihe. Sogar die deutsche Zombiepresse verheimlicht nicht, dass die offizielle Begründung Murks ist – die Schallwaffen, die in Frage kämen, verursachen ganz andere Symptome als die angegebenen. Aber sie wäre nicht die Zombiepresse, wenn sie eine Gelegenheit ausschlagen würde, den Bürgern in den Kopf zu kacken:

Wahrscheinlicher ist aber, dass Umwelteinflüsse eine Rolle spielen. Sogenannte ototoxische Stoffe etwa haben einen giftigen Effekt auf das Innenohr. (…) Zu solchen ohrgiftigen Mitteln gehören einige Antibiotika aber auch Lösungsmittel und Schwermetalle.

Na klar! Antibiotika sind es gewesen. Sogar Spon-Journalisten wissen es, nur die dämlichen Amis, deren Geheimdienste seit einem Jahr nach der Ursache der mysteriösen Diplomaten-Krankheit suchen, haben keinen einzigen Arzt, der mit Antibiotika-Nebenwirkungen vertraut ist.

Das Offensichtliche darf man natürlich nicht aussprechen. Trump haut der Krake noch einen Arm ab. Fleißiger Mann.

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