Wen Russland im Krieg im August 2008 zerstört hat

Übersetzung des Artikels „Krieg vom 08.08.08: Wen Russland in Wirklichkeit zerstört hat“ („Война 08.08.08: кого на самом деле разгромила Россия„); die Links zu den Organisationen sind von mir hinzugefügt.

Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine war von langer Hand geplant. Zu Beginn des Jahres 1992, als die ukrainischen Soldaten neu vereidigt wurden, hat man sie gefragt, ob sie bereit sind, bei Bedarf gegen Russland zu kämpfen. Viele haben das damals wie einen schlechten Witz empfunden. Aber irgendwo haben zuständige Mitarbeiter Häckchen gemacht, die für manche wie grünes Licht für die Karriere wirkten und für andere wie ein Todesurteil. Damals haben nur wenige glauben können, dass ein offener Konflikt zwischen Ukraine und Russland möglich ist. Dabei hätte es schon 2008 passieren können…

Die Geburt einer Alternative

Sie wurde 1997 gegründet. Anfangs wirkte sie wie ein schönes Spielzeug, das man Kindern gegeben hat. Dann bekam dieses Spielzeug Ähnlichkeit mit etwas Ernstem. Nach einigen Jahren verwandelte sich die Spielzeugpistole plötzlich in eine schwere Waffe. Und wenn man eine Waffe in geladenem Zustand hält, wird sie wenigstens einmal feuern. Sie – das ist die GUAM [Organisation für Demokratie und Wirtschaftsentwicklung, bestehend aus Georgien, Ukraine, Aserbajdschan und Moldawien].

GUAM ist nicht nur eine Insel im Pazifischen Ozean, auf der sich einer der wichtigsten Militärstützpunkte der USA in der Region befindet. GUAM ist auch ein Integrationsprojekt, das als Alternative zur GUS [Gemeinschaft Unabhängiger Staaten] gedacht war. Die einzige Aufgabe von GUAM seit der Gründung war es, zu jedem denkbaren eurasischen Integrationsprojekt mit Zentrum in Moskau, eine Alternative entgegen zu stellen.

1918 sah der Westen in Kiew ein Zentrum für eine alternative Gemeinschaft ehemaliger russisch-imperialer Ländereien. Das Hetmanat von Skoropadskyj war ein Vorläufer der heutigen Ukraine. Wenn man genau hinschaut, sieht man im heutigen politischen Kiew konzeptuell nichts neues. Der schnelle Fall des Hetman-Regimes im ersten Bürgerkrieg war eher zufällig, hervorgerufen durch den Fall der Hauptsponsoren. Wenn Deutschland den Ersten Weltkrieg gewonnen hätte, wäre die Geschichte der damaligen Ukraine ganz anders verlaufen. Die Eurointegration in das vereinigte europäische Kaiserreich wäre vor 100 Jahren vollzogen worden, aber im gleichen Koloniestatus. Die heutige Ukraine erwartet übrigens das gleiche Schicksal wie das Hetmanat von Skoropadskyj. Sie wird fallen, direkt nachdem ihre Sponsoren wieder einmal einen Weltkrieg verlieren werden.

Wir sind abgeschweift, kehren wir zurück in die Moderne. Was hat die Länder vereinigt, die GUAM gegründet haben? Bei genauem Hinschauen entdeckt man, dass jedes Land eigene territoriale Ansprüche an Russland hatte. Bei Moldawien – Pridnestrowje. Bei Georgien – Südossetien und Abchasien. Bei der Ukraine der Status von Sewastopol und der Krim. Bei Aserbajdschan die klaffende Wunde des verlorenen Karabach, den zurück zu holen unmöglich war, solange Moskau zu Jerewan gehalten hat.

Eigentlich hat niemand besonders verheimlicht, dass GUAM als Alternative zur GUS gegründet wurde, mit dem Ziel der Zerstörung der letzteren. Außerdem gab es noch die OKVS [Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit]. Die neue Militärallianz ehemaliger Sowjetrepubliken wurde 1994 gegründet, 1999 sollte das Bestehen der Allianz verlängert werden. Das haben alle Länder getan, außer Georgien, Aserbajdschan und Usbekistan. Usbekistan ist im gleichen Jahr zur GUAM dazugestoßen. In der GU(U)AM-Charta, die am 7. Juni 2001 in Jalta unterschrieben wurde, stand geschrieben, dass die Teilnehmerländer fortan auch Fragen der regionalen Sicherheit auf allen Ebenen behandeln würden. Am 14. Mai 2002 wurde die Gründung einer vollwertigen Militärallianz auf der Basis der OKVS beschlossen.

Auf diese Weise ist es den USA zu Beginn des neuen Jahrtausends gelungen, aus den ehemaligen Sowjetrepubliken zwei einander feindlich gesonnene militär-politische Allianzen zu formen. Die erste mit Zentrum in Moskau: Russland, Weissrussland, Kasachstan, Armenien, Kirgisien, Tadschikistan. Die zweite Allianz mit Zentrum in Kiew: Ukraine, Usbekistan, Georgien, Aserbajdschan, Moldawien. Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Allianzen deutlich in ihrer Stärke, aber man sollte nicht vergessen, dass hinter der GU(U)AM der Westen mit all seiner Stärke stand.

Zur Verstärkung ist 2006 Rumänien beinahe Mitglied geworden, und die Türkei und Lettland wurden Beobachterstaaten. Eine interessante Mitgliederauswahl. Und sie ist nicht zufällig. Im Jahr 2005 hat der ukrainische Präsident Wiktor Juschtschenko angekündigt, dass eine der wichtigsten Aufgaben der GU(U)AM die Lösung der Konflikte in Pridnestrowje und auf dem Kaukasus sein wird…

Was war gemeint? Damals pflegte man nicht darüber zu sprechen, aber genau darauf liefen die verstärkten Vorbereitungen hinaus. Nach 2004 verzeichnete die GU(U)AM einen sprunghaften Anstieg ihrer Aktivitäten. Die militärischen Vorbereitungen waren dabei so offensichtlich, dass Usbekistan, von allen Seiten von den Mitgliedern der OKVS eingekreist und ohne direkte Grenze zu den „Verbündeten“, es vorzog, im Jahr 2006 in Moskaus Lager überzulaufen.

GUAM: in Orange die Vollmitglieder, in grün die Beobachter. Quelle: Wikipedia.

GUAM: in Orange die Vollmitglieder, in grün die Beobachterstaaten. Quelle: Wikipedia.

GUAM: Vorbereitung zum Krieg

Es ist allseits bekannt, dass Kiew die georgische Armee im Vorfeld des Krieges in Südossetien belieferte. Das militärische Potential von Tiflis basierte Mitte 2008 größtenteils auf Technik, die von Kiew repariert, modernisiert und verkauft wurde.

Währenddessen hat Kiew auf die gleiche Art auch Aserbajdschan mit Waffen vollgepumpt. Die [Raketenwerfer] „Smertsch“, über die Aserbajdschan heute verfügt, sind aus Kiew, ebenso viele Panzer, Waffen, Hubschrauber, Flugzeuge, Flugabwehr. Kiew gab seinen Verbündeten sogar Waffen aus dem Bereitschaftsdienst ab.

Die Buk-Division aus der Ukraine hat der russischen Luftwaffe über Georgien schmerzhafte Verluste zugefügt.

Im Jahr 2005 bekam Aserbajdschan 25 Panzer, Georgien – 16. Im Jahr 2006 Aserbajdschan – 17. Im Jahr 2007 Georgien – 74 Panzer. Damit hat die Ukraine in den drei Jahren vor dem Krieg 132 Panzer an ihre Alliierten im Kaukasus geliefert. Zusätzlich 134 leichte Panzerfahrzeuge, mehr als hundert Geschützartillerie-Einheiten, dutzende Raketenwerfer. Außerdem wurde Militärtechnik ohne Bewaffnung verkauft, so dass es unmöglich nachzuverfolgen ist, wie viel Technik wirklich verkauft wurde.

Kiew vergaß auch sich selbst nicht. Zwischen 2004 und 2008 begann die Wiederherstellung des Kampfpotentials der ukrainischen Armee. Vorher jahrelang versäumte Militärübungen fanden nun eine nach der anderen statt. Die Flugstunden der Kampfpiloten steigerten sich um ein Vielfaches: im Jahr 2002 waren es gerade einmal 3,5 Stunden pro Jahr pro Besatzung. Im Jahr 2004 waren es schon 56,5 Stunden, im Jahr 2005 86 Stunden für die Bereitschaftseinheiten und 18,5 bis 23 Stunden für die übrigen Einheiten der Luftwaffe. Im Jahr 2007 erreichten die mittleren Flugstunden ein Rekordhoch von 44…

Dabei hatten die russischen Piloten im Jahr 2005 durchschnittlich 33 Flugstunden. Die russischen Kampfpiloten hatten noch weniger Stunden, weil die Transportflieger im Jahr 2005 durchschnittlich 60 Flugstunden verzeichneten.

Im Jahr 2004 wurde das Programm zur Modernisierung des ukrainischen Heeres eingeleitet. Zum Ende von 2006 wurde die Brigade-Reform beendet. Seit Ende 2005 wurden dem Heer Panzer BM „Bulat“ geliefert, von denen nach anfänglichen Planungen ganze 400 Stück gefertigt werden sollten. Die Militärindustrie hat es nicht geschafft. Sie schaffte es einfach nicht, jährlich gleichzeitig Dutzende Panzer für Georgien, Aserbajdschan und die Ukraine selbst herzustellen.

Alles wurde für einen Krieg vorbereitet. Bezeichnend ist, dass der Strom von Waffenlieferungen nach Georgien aus der Ukraine im Winter-Frühling 2008 „versiegte“.

Der Zusammenstoß

Im März 2008 ereignete sich der blutigste Zusammenstoß in Bergkarabach, der zeitlich „zufällig“ zusammenfiel mit Unruhen in Jerewan.

Im Juni 2008 begann die Ukraine, die Situation rund um die russische Schwarzmeerflotte anzuheizen. Die heißesten Köpfe schlugen vor, im Falle von Russlands Weigerung, die Flotte bis 2017 auszuführen, die NATO zu bitten, der Ukraine dabei zu helfen. Die Gemüter waren sehr stark erhitzt und es roch nach einem Konflikt…

GUAM schlug am 8. August 2008 zu. An diesem Tag fiel die georgische Armee mit all ihrer Macht über Südossetien und die dort stationierten russischen Friedenstruppen her.

Was wäre im Fall des georgischen Sieges passiert? Russland wäre erniedrigt, Südossetien und Abchasien wären zerstört worden. Als nächstes musste mit einer blutigen Lösung in Bergkarabach gerechnet werden, vielleicht auch in Pridnestrowje. Wir erinnern uns, dass Rumänien 2006 der GUAM beitreten wollte, und dass die Lösung des Pridnestrowje-Konflikts, genauso wie der Konflikte im Kaukasus, von Wiktor Juschtschenko im April 2005 zu den primären Aufgaben der Allianz erklärt wurden.

Mit Sicherheit wäre auch auf der Krim etwas passiert, denn die Situation rund um die russische Schwarzmeerflotte wurde seit dem Frühling 2008 eskaliert. Das hörte schlagartig auf nach der Zerstörung der georgischen Armee im fünftätigen Krieg. Dabei hätte Kiew leicht in den Konflikt hineingezogen werden können, wie sich der ukrainische Botschafter in Russland Konstantin Grischenko erinnerte. Aber Juschtschenko erwies sich klüger oder ängstlicher als sein georgischer Freund und Amtskollege (Juschtschenko ist Taufpate von Saakaschwilis Sohn).

GUAM: Der Niedergang

Die schnelle, vollständige und bedingungslose Zerstörung der in Südossetien eindringenden georgischen Armee war ein Schock für alle. Wenn Georgien den Zugang der russischen Truppen durch den Roki-Tunnel hätte verhindern können, hätte das Finale auch ganz anders aussehen können, genauso wie die geopolitischen Folgen.

Aber statt der Zerstörung von Russlands Verbündeten und eines Schlages gegen das Ansehen Moskaus, war einer der Hauptmitglieder von GUAM zerstört. Das Ansehen Moskaus erklomm ungekannte Höhen und Armenien vermied große Probleme mit Aserbajdschan. Die Ukraine und die NATO haben die Eskalation rund um die Schwarzmeerflotte heruntergefahren, als sie die Stärke der russischen Armee und die Entschlossenheit des Kreml bei der Verteidigung seiner Interessen sahen. Und Moldawien…

Im Jahr 2009 wurde der Präsident Wladimir Woronin auf einer Pressekonferenz von einem ukrainischen Journalisten gefragt, was er von GUAM halte. Woronin antwortete:

Diese Angelegenheit würde ich am liebsten vergessen… In acht Jahren Kontakt mit verschiedenen Präsidenten habe ich gemerkt, dass manche von ihnen unbedingt eine regionale Gemeinschaft anführen wollen. Und so denken sie sich solche Organisationen aus, ziehen andere Staaten hinein… Ich habe diesen GUAM erlebt, als ich gerade Präsident wurde, und ich habe immer noch nicht das Ziel dieser Struktur verstanden. Ich denke nicht, dass Organisationen ohne Arbeitsfeld lebensfähig sind. Es gab so viele Versuche, diesen GUAM wiederzubeleben, aber bis jetzt klappt es nicht. Man muss genau prüfen, was dieser GUAM bringt und wem er nützt. Unsere Beteiligung in diesem GUAM ist äußerst begrenzt, weil seine Arbeit ergebnislos ist. Es gibt keine Projekte, es gibt keine gemeinsame Grundlage. Nach heutigem Stand ist er perspektivlos. Es gibt auch andere Probleme mit diesem GUAM, über die ich nicht sprechen will und nicht sprechen werde. Aber dass dieser GUAM weder gestern noch heute lebensfähig war, ist eindeutig.

Nach der Niederlage in Südossetien kamen die Präsidenten der GUAM-Staaten nie mehr zusammen. Die regelmäßigen Treffen der Außenminister, die zweimal jährlich stattfinden sollten, lösten sich auch im Nichts auf.

In den Jahren 2008-2009 lieferte die Ukraine genau einen Panzer an Georgien und keinen einzigen an Aserbajdschan. Im Jahr 2010 schwenkte Aserbajdschan langsam, aber sicher auf Moskaus Orbit ein.

Nach dem Sommer 2008 veränderte sich die Einstellung des Westens zu Wiktor Juschtschenko dramatisch. Er bekam keine Einladungen mehr von seinen Kollegen, er war nicht mehr interessant. In der Presse tauchten Fakten über seine gesetzeswidrigen Handlungen zur Schwächung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeit auf (man hielt ihm alles vor: die Panzer und die „Buk“s). Man begann förmlich, die Füße an ihm abzutreten:

Sein persönliches Rating, das im Frühling 2008 noch knapp 20 % betrug, fiel zum Herbst, nicht zufällig, auf jämmerliche 3,5 %. Juschtschenko zog im unpassendsten Augenblick den Schwanz ein, womit er die langjährigen Pläne der USA zur Bildung eines alternativen, antirussischen Integrationsprojektes auf den Überresten der Sowjetunion zerstörte.

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20 Kommentare zu “Wen Russland im Krieg im August 2008 zerstört hat
  1. SK KS sagt:

    Ich habe den Kaukasuskrieg gar nicht mitbekommen. Damals interessierte ich mich nicht für Politik (was gar nicht mal so schlecht war für die Psyche). Ich würde gerne mehr darüber lesen und wissen wie und mit welcher Stärke und Wucht Russland zugeschlagen hat. Nun habe ich gegoogelt und nur West Propaganda gefunden. Wo kann ich mich denn neutral und ohne westliche Meinungsmache über den Kaukasuskrieg 2008 informieren?

    • Analitik sagt:

      In chinesischen Quellen? 🙂

      Russland hat die georgische Armee komplett zerstört. Alle relevante Technik, die Waffenlager, die Stäbe. Im Grunde genommen steht Georgien seitdem ohne Armee da.

      Russlands militärische Überlegenheit stand natürlich nicht zur Debatte. Das überraschende war die politische Bereitschaft, so scharf zu reagieren. Es wurden zwar russische Truppen angegriffen, aber nicht auf russischem Boden. Formal hätte man also sagen können, dass die einfach in einem innergeorgischen Konflikt tragisch zwischen die Fronten geraten sind. Kein Grund, gleich die georgische Armee komplett auszulöschen usw.

      Wenn Sie Details zum Militärischen wollen, müssen Sie die Archive von Militaristen-Foren erstürmen. Im russischen gibt es garantiert gute Foren, wo der Krieg sehr detailliert mitverfolgt und analysiert wurde. In englischer Sprache dürfte es solche Spezialistenforen auch geben, in denen jenseits politischer Propaganda die militärischen Aspekte studiert wurden.

    • Analitik sagt:

      Habe mich an ein Buch erinnert, das es sogar in deutscher Übersetzung und online verfügbar gibt: http://cast.ru/files/Die_Panzer_des_August_sm.pdf

      Neutral ist die Quelle nicht, aber frei von westlicher Meinungsmache.

  2. Tja, 1918 wäre ich als Ukrainer lieber Provinz im preußisch geprägten deutschen Kaiserreich als hernach unter der Knute bolschewistischer Kommissare (CHRUTSCHOW war der erste Ukrainer in dieser Position und versuchte vieles wieder gut zu machen) implizite HOLODOMOR! Noch Fragen?

    • Analitik sagt:

      Haben Sie etwa das Golodomor-Märchen gefressen?

      Chrustschow, das Arschloch, hat den Abschluss der Entnazifizierung in der Ukraine geblockt und Banderas Mitstreiter gerettet. Was deren Kinder und Enkel heute in der Ukraine veranstalten, kann jeder selbst begutachten.

      • Tja Analitik, sah vor Jahr & Tag einen FOXMAN implizite weiterer Vertreter von AIPAC begleitenden Film, wo er in der Ukraine auf eine obiges vergleichende Frage bzgl. H. vs. H., vergleichbar ausfällig mit: „Dann seht ihr keinen Cent“ wurde! Noch Fragen?

    • name sagt:

      „Holodomor“ ist eine Erfindung der Ukronazis und völliger Unfug. Die damalige Hungersnot hat ganz SSSR getroffen und nicht nur Ukraine. Die haben lediglich am lautesten geheult und eine eigene Version der Geschichte draus gemacht, um ein bestimmtes Publikum zu bedienen.

      Khrushchev hat übrigens unrechtmäßig die so ziemlich rein Russische Krim einfach so per (illegaler!) Verordnung der „Ukraine“ geschenkt. Für die Krim haben Russen schon mehrere Male sehr stark geblutet gegen diverse Okkupatoren, sei es gegen Türken, Engländer, Deutsche,… Krim ist und bleibt ur-Russisch. Alles andere ist nur Rauschen im Walde.

      Ihnen würde es gut tun, mal ein Paar historische Bücher zu lesen. Mit so einer schlechten Bildung kann man an solchen Diskussionen nicht ernsthaft teil nehmen, für solche Clowns haben Erwachsene keine Zeit.

  3. Seiler sagt:

    Hallo Analitik,

    hoffe Sie hatten einen schönen Urlaub!!!
    Den nun kommt ein Arsch voll Arbeit auf Sie zu 😉
    Lawrow hat gesagt…
    Und Putin hat noch viel mehr gesagt…?

    Oder andersherum?

    Freue Mich auf jeden Fall das Sie wieder da sind;-)

    MfG

  4. Axel Meinung sagt:

    Hallo Analitik,
    vielen Dank für Ihren informativen Beitrag. Offenbar waren die finanz-ziocons im August 2008 noch etwas zimperlich und/oder noch nicht so weit, wie dann im Februar 2014, als sie den blutigen Putsch in kiew orchestriert hatten. Gut so, denn inzwischen waren und sind die Russen viel besser aufgestellt, die hinterhältigen Angriffe der Westwerte-Beschmutzer abzuwehren.
    OT habe ich eine aktuelle Frage zum Blog von D. Henn (vineyard saker deutsch) – hat da die Zensur des „Wahrheitsministeriums“ zugeschlagen oder liegt es an meinem pc? – ich kann die Seite nicht mehr erreichen bzw. sie bleibt völlig leer (weiß)? Und 2. hat jemand die Adresse von Russophilus eigenem Blog? – ich habe die leider auch nicht mehr auf meinem pc.
    Beste Grüße, Axel

  5. Rolf sagt:

    Habe eine kleine Mail an russophilus geschrieben, da ich den gleichen Effekt bei mir auf den PC’c feststelle….er fehlt offensichtlich Vielen….
    Warten wir mal ab….

    • lilith sagt:

      Es scheint eine Attacke generell gegen den Saker zu geben, soweit ich das mit meinem nichtenglisch auf der englischen Seite verstanden habe.

      • Wurt sagt:

        @lilith
        „Es scheint eine Attacke generell gegen den Saker zu geben“
        Wenn ja war es ein Kind was die deutsche WordPress Seite gehackt hat.

        Die staatlichen Hacker hätten den ganzen Server lahm gelegt – also auch die engl.Seite

        Ich Tippe
        * offene Rechnungen ( der engl.Saker sucht Spender )
        * einer der WP Admins hat einen Virus
        * einem geblockten User ist der Kracken geplatzt und führt

      • name sagt:

        Saker ist ein Fake und arbeitet für das Imperium. Er lebt ja auch in Florida, so am Rande.

        Außerdem ist sein Blog der Inbegriff der Zensur schlechthin, da ist nur eine ganz strikte Linie erlaubt. Und sollte man nicht 100% bedingungslos anti-Israel und pro-Iran sein, oder gar mit harten Fakten gegen irgendwas aus seinem Blog argumentieren, wird man dort sofort gesperrt.

  6. AndreiShdanov sagt:

    Damals bekam ich meine Nachrichten nur vom deutschen Radio und Fernsehen, aber schon damals verstand ich unsere Nachrichten nicht. Mir leuchtete nicht im Geringsten ein, warum sich Russland als Aggressor gegen das winzige Georgien äußern sollte. Mir fehlte immer irgendwie ein Bindeglied in den Nachrichten. Das selbe damals, als die „Bösen Serben“ die Kosovaren etc. niedermetzelten. Mir fehlte auch da ein Bindeglied, ein Logik weshalb. Es hat doch zuvor Jahrzehntelang hervorragend geklappt.
    Der Kreis hat sich für mich dann endgültig geschlossen, als in Kiew eine Nationalistische Diktatur errichtet wurde. BTW meine Frau kommt aus dem Donbass, ich kenne die „Andere Wahrheit“
    Und all die Jahre, Jahrzehnte habe ich brav meine Steuern gezahlt, das außerhalb von Deutschland Millionen und Abermillionen Menschen starben.