Gekauftes Glück

Hillary Clintons Wahlkampf-Glück: Skandale ohne Wirkung„.

Schlagzeile von SPON.

Die weltweite „Qualitätspresse“ betreibt seit einem Jahr eine unverhohlene Werbekampagne für Clinton und eine genauso unverhohlene Hetzkampagne gegen Trump. Und behauptet hier, dass Clinton „Glück“ hat, dass die Skandale keine Wirkung entfalten. Das ist kein Glück. Das ist das Ergebnis deiner Prostitution, „Qualitätspresse“. Möge dir Gerechtigkeit widerfahren.

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12 Kommentare zu “Gekauftes Glück
  1. Michael Gerhardt sagt:

    Hoffentlich gewinnt Trump!
    Auf die darauf kommenden rethorischen Bücklinge der hiesigen Qualitätsmedien freue ich mich jetzt schon.

    • Analitik sagt:

      Die großen Trümpfe gegen Clinton kommen erst noch. Aber hinter Clinton steht eine mächtige Elite. Es ist egal, welche Verbrechen sie begeht, „glücklicherweise“ perlt das alles an ihr ab…

      Mal sehen, ob die Elite hinter Clinton schon bei diesen Wahlen stolpert. Der Schaden wird so oder so groß sein. Der krampfhafte Versuch, Clinton zum Wahlsieg zu verhelfen, zeigt der Welt einmal mehr die wahren „westlichen Werte“. Das ist ein gutes Heilmittel gegen Zombifizierung.

  2. Peter Pan sagt:

    Meine tägliche Medienlektüre fange ich bewußt mit dem LügenSpiegel an stellfertretend auch für die anderen Medienhuren die ich mir sparen kann. Hat den Vorteil daß man sofort weiß wie und was gelogen wird und welche Lügen die Bunzelregierung wieder verbreitet.
    Und das die Medienhuren die Satanistin Clinton favorisieren wundert mich nicht, Gleiches gesinnt sich zum Gleichen. Die Niedertracht dieser Maulhuren wird sich am Tag der Wahl Trumbs wieder mal in voller Pracht zeigen.

    • Analitik sagt:

      Die CIA hat viel mehr Einfluss auf SPON als die Bundesregierung. Aber ja, ich lese SPON aus dem gleichen Grund – um schnell die Propagandalinie des radikalen Westens mitzubekommen.

      Aus der hysterischen Berichterstattung der letzten Wochen über Syrien kann man zum Beispiel messerscharf schließen, dass dort alles sehr schlecht läuft für den Westen. Das fällt zeitlich mit der Wende der Türkei zusammen. Nicht zufällig.

  3. venice12 sagt:

    Und für die „Wende der Türkei“ ist das hier erforderlich?

    http://aa.com.tr/en/middle-east/assad-has-no-role-in-syrias-long-term-future-yildirim/632146

    Dient das zur Beruhigung der USA oder was soll das? In Rußland mag man das mit der „long-term-future“ ja ähnlich sehen, aber das jetzt öffentlich zu äußern….?

    • Analitik sagt:

      „Speaking to foreign media representatives in Istanbul“ 🙂

      1. „long-term-future“ ist ein dehnbarer Begriff. Beginnt diese Zukunft in 5, 10 oder 20 Jahren?
      2. Russland pocht nicht darauf, dass Assad auf ewig bleibt. Russland pocht auf den Erhalt der syrischen Staatlichkeit.
      3. Sobald ein großer Deal im Nahen Osten festgezurrt wird, wird man einen Nachfolger für Assad vereinbaren, mit dem alle Beteiligten gut leben können. Dann darf Assad in den verdienten Ruhestand.
      4. Welchen Einfluss die Forderung nach der Beseitigung Assads auf die Beseitigung Assads hat, konnte jeder im vergangenen Jahr sehen. Es war völlig egal, wie mächtig diejenigen waren, die diese Forderung aussprachen (USA inklusive), es war völlig egal, wie bald die Beseitigung gefordert wurde („schon gestern!“). Assad ist noch da.
      5. Man muss nicht das Haar in der Suppe suchen. Widersprüchliche Signale aus der Türkei sind normal. Beim formieren der neuen Ordnung wird gepokert, was das Zeug hält. Sie glauben doch nicht, dass die türkische Regierung, die gestern noch Terroristen gezüchtet und gegen Zivilisten gehetzt hat, heute plötzlich gutartig geworden ist? Es sind noch genau die gleichen skrupellosen Machtmenschen am Ruder wie bisher.

      • Tja ANALITIK, immerhin sollen ca. 42% der Generalität, Obristen etc.? entmachtet worden sein und P. d. G wußte von Anfang an, daß der Abschuß nicht auf ERDOGANs Konto ging! Noch Fragen?

        • Peter Pan sagt:

          Natürlich wußte das Putin, andernfalls hätte Russland nicht so moderat reagiert. Wenn die gesamte türkische Millitärführung im Yankeeland ausgebildet wird, so habe ich es mal irgondwo gelesen, müßte Erdogan eigentlich 100% jener entmachten.

    • Matthias sagt:

      Assads Amtszeit ist 2021 zu Ende. Danach kann er nicht mehr wiedergewählt werden. Steht so in der syrischen Verfassung. Wenn man also unter „long term future“ mehr als 5 Jahre versteht, hat diese Aussage keine Relevanz, denn dann wird Assad sowieso abtreten. (Und, ich glaube, er ist froh, wenn er das hinter sich hat. Ein Land durch den Krieg zu führen und von der halben Welt angefeindet zu werden ist nicht lustig.) Immerhin, Syrien kann sich glücklich schätzen, dass es einen so standhaften und verantwortungsbewussten ersten Mann im Staat hat. Wäre Assad so korrupt wie westliche Politiker das gerne hätten, hätte er sich schon längst ins Exil abgesetzt und würde ein angenehmes Leben führen. Dafür sähe es dann in Syrien heute so aus wie in Libyen.

      Zurück zur Aussage: meiner Einschätzung nach ist das eine bequeme Formel, hinter der man sich verstecken kann: denen, die „Assad must go“ fordern, widerspricht man nicht direkt. Man fällt aber auch nicht Assad in den Rücken, sondern sagt indirekt, dass es seine Amtszeit regulär beenden kann. Man könnte es so auslagen: man steht zu Assad (das heißt eignetlich zur Legitimität der syrischen Regierung, den um die Person Assad geht es nicht wirklich), gibt das aber nicht sofort durchschaubar zu erkennen. Wirklich eine geschickte Aussage.

    • Matthias sagt:

      Ich habe gerade den ganzen Artikel gelesen. Neben dem üblichen Geschwafel, dass Assad für 500.000 Tote verantwortlich sein soll (man kann ja nicht einfach zugeben, dass die Politik der türlischen Regierung für die Toten verantwortlich ist), kommt die viel interessantere Aussage:

      „He said Turkey would not let Syria be divided along ethnic and sectarian lines.“

      Das heißt: Man wird eine Teilung Syriens nicht zulassen. Insbesondere möchte die Türkei einen unabhängigen kurdischen Staat verhindern. Die USA arbeiten genau darauf hin, um eine Erpressungspotential gegen die Türkei aufzubauen und dauerhaft einen korrupten und einfach steuerbaren Verbündeten im Nahen Osten zu haben. Das gefällt der Türkei natürlich überhaupt nicht. In dieser Sache sind aber die Interessen mit denen der syrischen Regierung identisch, die natürlich auch keine Aufteilung des Staatsgebiets möchte. Daher auch die neue „Freundschaft“ mit Damaskus.

      Interessant auch die Aussage: „Our aim is to provide an immediate solution with a structure that will include the U.S. and Russia, [and] especially Gulf countries, Iran and Saudi Arabia,“

      Heißt: man stellt sich nicht direkt gegen Saudi-Arabien, aber die explizite Erwähnung Irans ist für Saudi-Arabien das rote Tuch. Dass der Iran aufgrund seiner militärischen Rolle in Syrien ein großes Gewicht bei der Regelung haben wird, ist eh klar. Diese Aussage lässt vermuten, dass die türkische Regierung hofft, dass die Beteiligung des Irans zu einem Zurückdrängen saudischen Einflusses führt (man beachte die Reihenfolge der Nennung – Saudi-Arabien ist der letztgenannte Staat).

      Wenn man also den ganzen Artikel liest, erkennt man zwischen den üblichen Parolen die wirklichen Positionierungen, die aber sehr geschickt eingeflochten sind.

  4. SK KS sagt:

    Wenn es Gerechtigkeit gäbe wäre dieser Planet nicht in diesem furchtbaren Zustand und G.W.Bush (beide) wären zusammen mit Saddam gehängt worden. Und noch viele mehr.