Moderate US-Terroristen

Die USA bilden bekanntlich „moderate Rebellen“ aus, die in Syrien gegen den IS kämpfen sollen. „Moderate“ und „Rebellen“ schließt sich gegenseitig aus, aber nichts ist blöd genug, um es den Zombies zum Fraß vorzuwerfen. Für das Programm haben die USA 500 Millionen Dollar bereitgestellt. Das ist natürlich nur die offizielle Spitze des Eisbergs.

Und nicht mal diese Spitze können die USA von Scheiße reinwaschen.

Im August meldete der Telepgraph, dass die Al Quaeda in Syrien einen Deal mit den „moderaten Rebellen“ aus der 30. Division eingangen ist. Die US-Rebellen wurden samt Kommandeur der Truppe gefangen genommen, kaum dass sie die türkisch-syrische Grenze überquert haben. (Die Ausbildung der Rebellen findet in der Türkei statt.)

The Division 30 statement made after the release described Nusra Front fighters as „brothers“ in a sign the US allies are capitulating to the Islamist group.
It said Division 30 is on the „same page with all holy warriors in Syria“.

Nach der Freilassung bezeichnen die US-Rebellen sich und die Nusra Front (die ein Ableger der Al Quaeda ist) als Brüder. Sie sehen sich auf der gleichen Seite mit all den heiligen Kriegern Syriens.

Moderate Rebellen, hm? Die USA füllen die Reihen der Terroristen in Syrien auf. Selbst mit ihren offiziellen Programmen.

Das ist kein Einzelfall.

Der Telegraph berichtet nun über einen weiteren Fall des Überlaufs von Kämpfern der 30. Division zu den Terroristen. Auch hier überqueren sie die türkisch-syrische Grenze und landen kurz darauf in den Armen der Nusra Front. Die US-Rebellen händigen der Nusra Front ihre 12 Pick-ups, Waffen und einen Haufen Munition aus.

Seit 2012 pumpen die USA Syrien mit Terroristen voll, um Assad zu stürzen. Systematisch. Und so umfassend, dass es sich bald nicht verheimlichen ließ. Das wurde dann offiziell maskiert als „Unterstützung moderater Rebellen, die gegen den bösen Diktator kämpfen“. Nicht mal diese PR-Verschleierung können sie erfolgreich über die Bühne bringen. Wie von magischer Hand geleitet landen die moderaten Rebellen samt Ausrüstung in den Reihen des IS.

Das Problem der USA ist, dass ihre Terroristen-Armee mit der gestellten Aufgabe nicht fertig wird. Assad ist nicht gestürzt, Armee und Volk stehen hinter ihm. Die syrische Armee kontrolliert 90% der dichtbesiedelten Gebiete. Der IS hat viel Fläche in Syrien erobert, aber der Großteil davon ist Wüste. Würden Türkei und Israel (mit den USA als Drahtziehern) den Nachschub an Terroristen und Waffen einstellen, dann hätte syriens Armee den IS längst ausgeräuchert.

Aber der „Krieg gegen den Terror“ ist in Wirklichkeit eine Destabilisierungskampagne mittels Terror.

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