Spüren Sie den Unterschied

In den USA hat es erneut einen Amoklauf gegeben. Ein 19-jähriger ist zu einer Party hin, hat dort unter anderem seine Ex-Freundin erschossen, mit der die Beziehung erst eine Woche zuvor gebrochen war. Er erschoss zwei weitere Menschen und verletzte einen schwer. 15 bis 20 Jugendliche waren auf der Party. Der Täter schoss etwa 20 mal. Die Polizei nahm den Täter zwei Stunden nach dem Amoklauf fest.

Als ich das alles las, meldete sich die Intuition lautstark zu Wort. Hier war vieles anders als sonst. Ich behaupte, das ist ein echter Amoklauf. Warum?

  • Der Täter hat ein klassisches Motiv – gebrochene Beziehung.
  • Der Täter war ineffizient. 20 Schüsse aus einem Gewehr und nur drei Tote. Genau das passiert, wenn normale Menschen zur Waffe greifen. Es ist schwierig, mit einer Waffe Menschen umzubringen, selbst aus kurzer Distanz. Viel schwieriger als man als Laie denkt.
  • Der Täter wurde nicht erschossen, sondern festgenommen.

Der Täter war ineffizient, hatte ein Motiv und steht einer Ermittlung zur Verfügung.

Vergleichen Sie das mit anderen Verbrechen, die man uns als Amokläufe von Einzeltätern verkaufen will. Wie viele Menschen erschoss und verletzte noch mal der Typ in Orlando? Jeweils ein halbes Hundert. Was hatte er für ein Motiv? Er war angeblich inspiriert von anderen Terroristen. Ah ja. Und kann man das noch klären? Nö, er ist tot. Der Täter war verflucht effizient, hatte ein Scheiß-Motiv, das allenfalls auf die Geheimdienste verweist, und steht einer Ermittlung nicht zur Verfügung, weil tot.

Amoklauf München. Ein Schüler mit Pistole erschießt neun Menschen und verletzt weitere vier. Motiv? Gar keines. Können wir ihn danach fragen? Nö, angeblich erschoss er sich, als ihn die Polizei ansprach. Der Täter war effizient, hatte kein Motiv und steht einer Ermittlung nicht zur Verfügung, weil tot.

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17 Kommentare zu “Spüren Sie den Unterschied
  1. Seppel sagt:

    Der isländische Publizist Elias Davidsson hat einen Fragenkatalog zu dem Thema: „Unterschiede zwischen authentischem und synthetischem Terrorismus?“ heraus gegeben. Darin stellt er acht Fragen, nach deren Kriterien ein Anschlag zu bewerten sei.

    Seine Zweifel begannen, wie bei so vielen, mit dem 11. September und seinen zahlreichen ungeklärten Fragen. Und der Tatsache, dass das Schema 9/11 seit dem kontinuierlich immer wieder vorkommt, um die Bevölkerungen in Atem zu halten.

    Anbei nun die Fragen von Elias Davidsson und jeweils ein kurzer Kommentar von Davidsson zu seiner Frage:

    Frage 1: Hat sich eine reelle Organisation zur Tat bekannt?

    Kommentar: Eine reelle Organisation ist eine, deren leitende Personen zugänglich sind, welche sich auf Mitglieder stützt und die sich für erklärten Ziele einsetzt. Der Freidenkerverband ist z. B. eine reelle Organisation. Das Rote Kreuz eine andere. Die kurdische PKK ein dritte. Es gibt reelle Organisationen, die gelegentlich terroristische Anschläge ausführen, z. B. die palästinensische Organisation Hamas. Es ist zwar theoretisch möglich, dass man Fälle finden kann, wo authentische Terroristen ihre Signatur nicht hinterlassen wollen, aber da der Sinn terroristischer Handlungen ist, eine Botschaft zu vermitteln – z. B. eine Forderung – würde eine solche Geheimhaltung den Zweck der Gewalttat widersprechen.

    Im Fazit: Wenn eine Gewalttat, die dem äußerlichen Anschein politisch motiviert ist, von keiner reellen Organisation beansprucht wird, ist die Vermutung berechtigt, dass sie durch Geheimdienste bzw. das Militär eines Staates inszeniert wurde, um einer dritten Partei in die Schuhen zu schieben.

    Frage 2: War die gewaltsame Handlung von einer politischen Forderung begleitet worden?

    Kommentar: Eine authentische terroristische Handlung wird in der Regel durch eine ausdrückliche, bzw. implizite Forderung begleitet, die von einer breiten Volksbewegung unterstützt wird und mit den erklärten Zielen der Organisation stimmt. Wenn keine Forderung gestellt wird, bzw. wenn diese Forderung weder mit den erklärten Zielen der Organisation übereinstimmt noch von einer breiten Masse getragen ist, ist die Vermutung berechtigt, dass die Handlung durch Geheimdienste bzw. das Militär eines Staates inszeniert wurde.

    Frage 3: Falls die Täter gestorben oder erfasst wurden, wurden sie von einer breiten Volksbewegung als Helden oder Märtyrer zelebriert?

    Kommentar: Personen, die erfolgreich authentische terroristische Handlungen führen, werden in der Regel von ihrem Volk oder von Mitglieder ihrer Bewegung und sogar von ihren Familien, als Helden oder Märtyrer verehrt. Wo solche Verehrung völlig fehlt, deutet die Handlung auf eine inszenierte Terroroperation.

    Frage 4: Falls die Täter überlebt haben und vor Gericht gestellt wurden, haben sie die moralische Legitimität ihrer Angriffe öffentlich verteidigt?

    Kommentar: Man darf wohl annehmen, dass Teilnehmer einer authentischen terroristischen Handlung an der Gerechtigkeit ihrer Aktion glauben. Man darf daher erwarten, dass sie ein offenes Gerichtsverfahren dafür nutzen, um für ihre Sache zu werben und ihre Tat zu rechtfertigen. Wenn aber mutmaßliche Täter ihre Teilnahme in der Operation bestreiten, bzw. sich von der Tat distanzieren, kann davon ausgegangen werden, dass sie entweder zu dieser Teilnahme durch Täuschung angeworben oder sie zu Unrecht beschuldigt wurden.

    Wenn aber die mutmaßlichen Täter als tot gelten, können sie nicht vor ein Gericht gestellt werden. Der Tod mutmaßlicher Terroristen ist für Staaten nützlich, denn dann braucht der Staat ihre Schuld nicht gerichtlich nachzuweisen: Polizeiliche Behauptungen genügen. Der Tod mutmaßlicher Terroristen, aus welchen Gründen auch immer, ist ein erhebliches Merkmal inszenierter Terroroperationen.

    Frage 5: Erfüllte die Ermittlung bzw. die Untersuchung der terroristischen Handlung die Forderungen der Unparteilichkeit, der Unabhängigkeit von Ermittlern, der Gründlichkeit und der Transparenz?

    Kommentar: Staatliche Behörden sind laut Menschenrechtsnormen verpflichtet, Mordtaten, insbesondere politische Mordtaten, angemessen zu ermitteln. Wenn eine solche Untersuchung diese vier Merkmale einer angemessener Ermittlung nicht erfüllt, liegt die Vermutung nahe, der Staat wolle die Tat nicht aufklären. Eine unzureichende Untersuchung kann man durch Obstruktion, Inkompetenz, erhebliche Lücken, Unterdrückung von Beweismitteln und Betrug nachvollziehen. In solchen Fällen muss der Staat als Hauptverdächtiger betrachtet werden.

    Frage 6: Besaßen die Behörden eine Vorkenntnis des Anschlages oder haben sie die mutmaßlichen Täter schon früher überwacht?

    Kommentar: Wo mutmaßliche Terroristen durch staatliche Stellen im Vorfeld überwacht worden sind, liegt es nahe, dass die Behörden die Anschläge hätten verhindern können. Wenn die Operation durchgeführt wurde, ergibt sich die Vermutung, dass die Behörden sie bewusst zugelassen hatten, oder dass die überwachten Personen als Sündenböcke in einer inszenierter Operation bereitgestellt wurden.

    Frage 7: Gab es während der Anschläge oder kurz vor den Anschlägen eine Anti-Terror-Übung seitens der Polizei oder des Militärs?

    Kommentar: Wenn eine Anti-Terror-Übung gleichzeitig oder unmittelbar vor einer terroristischen Handlung stattfindet gilt dies als erhebliches Merkmal für eine inszenierte Terroroperation. Eine groß angelegte Militärübung fand z. B. am Morgen des 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten statt. In dieser Übung wurden Flugzeugentführungen simuliert. Wegen dieser Übung wurden Fluglotsen völlig verwirrt, da sie nicht zwischen wahren Flugzeugen und simulierten Flugzeugen auf ihren Radarsichtgeräten unterscheiden konnten. Im Schatten dieser Übung wurden die Anschläge durchgeführt.

    Auch während der Londoner Bombenanschläge des 7. Juli 2005 gab es eine Antiterrorübung, die das gleiche Szenario der wahren Anschläge als Grundlage der Simulation benutzte; vor den Madrider Bombenanschlägen des 11. März 2004 führte die NATO in Spanien Anti-Terrorübungen durch, über die wenig Information vorhanden ist. Und am Nachmittag der Terroranschläge des 22. Juli 2011 in Oslo und Utøya (Norwegen) haben norwegische Spezialkräfte eine Antiterrorübung ausgeführt. Diese Spezialeinheiten standen daher für die Bekämpfung der eigentlichen Mörder gar nicht erst zur Verfügung.

    Frage 8: Wer profitierte von der terroristischen Handlung?

    Kommentar: Wer von einer Straftat profitiert gilt normalerweise als Verdächtiger. Der Gewinn muss nicht unmittelbar finanziell sein. Erhebliche politische Gewinne gehören selbstverständlich zu solchen Taten. Im Umkehrschluss kann man davon ausgehen, dass je aufwendiger die Planung und Durchführung einer terroristischen Handlung ist, desto wahrscheinlicher haben die Planer der Operation die voraussichtlichen Folgen der Tat miteinbezogen. Man darf wohl annehmen, dass eine Organisation keine Operationen plant, die ihren Interessen eindeutig widerspricht.

    • Analitik sagt:

      Ja, das ist eine gute Liste. Haben Sie die Übersetzung angefertigt?

      • seppel sagt:

        Nein, davon habe ich nix zu verantworten, dass ist eine Kopie, zumindest größtenteils. Elias Davidsson hat deutsche Vorfahren und spricht / schreibt auch vergleichsweise gutes „Ausländer-Deutsch“. Wenn er vor deutschsprachigem Publikum auftritt, spricht er tatsächlich auch zu 99% Deutsch. Nur hin und wieder fallen ihm gewisse Wörter oder Begriffe und deren dt. Äquivalent nicht ein, dann fällt er ins Englische zurück.

        Ich hatte das irgendwann mal (bereits in deutscher Sprache) gefunden und als Textdatei gespeichert, weil ich das sehr interessant fand. Die Quelle weiß ich so nicht mehr. Ich meine, es wäre das Forum von kritisches-netzwerk.de gewesen.

        Ich habe den Text ein wenig angepasst, weil einige Wörter bzw. der Satzbau schon recht umständlich / untypisch waren.
        In der Regel belassen die Quellen wegen der Authentizität seine Texte im Originalzustand, sprich dieses etwas abgehackte Deutsch. Kann man machen, aber naja, kann man auch etwas korrigieren.

        Eine vergleichsweise aktive dt. Quelle ist der Deutschen Freidenker-Verband e.V., die laden ihn immer mal wieder ein. Das Meiste hat er mit dem Landesverband Berlin des Deutschen Freidenker-Verband e.V. gemacht. Die zitieren häufig. Nach München hat Davidsson denen sogar einen offenen Brief geschrieben, in denen Teile dieser Fragen zur Bewertung wieder auftauchen:

        Die Münchner Anschläge und der Schatten des 9/11, ein Brief von Elias Davidsson (vom 23. Juli 2016):
        http://www.berlin.freidenker.org/?p=2504

        Und:

        Terror und Fragen (1) Warum werden Terroristen nicht verhaftet? (vom 25. Juli 2016):
        http://www.berlin.freidenker.org/?p=2512

        Neben diesem ‚Fragenkatalog‘ gibt es von ihm auch noch „Der Mythos vom islamistischen Terror“. Darin geht es aber weniger um die Inszenierung resp. ‚False-Flag‘, sondern mehr um die ‚Schaffung des Terrors‘ durch die Geheimdienste und welcher ‚Marketingmethoden‘ sich diese dazu bedienen. Also quasi wie er glaubt, dass die US-Geheimdienst-Schimäre „islamistischer Terror“ entstanden ist und wie das den westlichen Bevölkerungen verkauft wurde. Das Ganze überschneidet sich aber immer mal wieder mit seinen acht Fragen:

        https://www.youtube.com/watch?v=lfycDGa7kfw

        Die Tonqualität schwankt leider zwischen durchschnittlich und schlecht. Trotzdem absolut sehenswert. Viele seiner Zitate und Argumente sind schon nicht von der Hand zu weisen.

  2. Lese hier zunehmend mit Interesse.

    Analitik, ich weiß nicht warum Sie „das“ hier machen, was Sie antreibt, ob Sie dafür Gratifikationen bekommen, wo Sie sich physisch aufhalten. Es interessiert mich in Ihrem Falle auch nicht. Normalerweise nehme ich anonyme Beiträge im Internet nicht allzu ernst. Sie haben aber Talent die richtigen Fragen zu stellen und den Finger in die Wunde zu legen. Das sollte man anerkennen.

    Die Tatsache, dass solche Seiten wie die Ihre (auf Deutsch) so selten sind, kann nicht darüber hinweg täuschen, dass viele Menschen in Deutschland (die Zahl geht m.E. in die Millionen)ein unmittelbares und unverstelltes Aufklärungsinteresse haben. Der Wunsch nach wahrhaftiger und faktenorientierter Darstellung der Geschehnisse ist unabhängig von der politischen Einstellung vorhanden und wird nicht verschwinden.

    Es gibt allerdings elementare Probleme, die die Basis der Zivilisation untergraben. Die Vorgänge seit 2011 in Libyen, Syrien, Ukraine und jetzt Türkei haben etwas Phantastisches an sich, das erkennt man schon daran, dass niemand von den geopolitischen Analytikern für eine breite Öffentlichkeit und/oder für Alternativmedien in der Lage war diese Entwicklungen auch nur ansatzweise vorherzusehen. Und diejenigen die eingeweiht waren, haben 100% dicht gehalten. So kann man von einer Spaltung der Gesellschaft in mehrfacher Hinsicht sprechen:

    Es muss organisatorisch und finanziell Strukturen geben, die von der „normalen“ Verwaltung und Polizei vollständig getrennt existieren und gegenüber der Öffentlichkeit hermetisch abgeriegelt sind.

    Es müssen auch im juristischen, wissenschaftlichen, medialen Establishment unabhängige Parallelstrukturen existieren, die sich „außerirdischen“ Mächten und Einflusskräften verpflichtet fühlen, anders lassen sich die Entwicklungen seit 2011 nicht deuten. Wenn in der BRD die relevanten Strukturen eine geschlossenen Einheit bilden würden, wären wir heute nicht da, wo wir sind.

    Dann gibt es die schweigende Mehrheit vs. die systemerhaltende soziopathische Minderheit. Die Mehrheit hat andere Wertvorstellungen, hat jedoch mehrheitlich resigniert.

    • Johanniskraut sagt:

      Regionaler Beobachter:

      „Es muss organisatorisch und finanziell Strukturen geben, die von der „normalen“ Verwaltung und Polizei vollständig getrennt existieren und gegenüber der Öffentlichkeit hermetisch abgeriegelt sind.“

      Ja, die gibt es -> Gladio

      „Es müssen auch im juristischen, wissenschaftlichen, medialen Establishment unabhängige Parallelstrukturen existieren, die sich „außerirdischen“ Mächten und Einflusskräften verpflichtet fühlen,“

      Außerirdischen Mächte? Wer brauch denn, bei der Interessenlage, außerirdische Mächte? Das kann man auch alles mit den hiesigen Machtstrukturen belegen.

    • seppel sagt:

      „… dass niemand von den geopolitischen Analytikern für eine breite Öffentlichkeit und/oder für Alternativmedien in der Lage war diese Entwicklungen auch nur ansatzweise vorherzusehen. Und diejenigen die eingeweiht waren, haben 100% dicht gehalten…“

      Das kann man so eigentlich nicht stehen lassen. Das die Strukturen, die die derzeitigen Aktionen organisieren und durchführen im Verborgenen agieren, versteht sich von selbst. Aber die Vordenker, Planer und Strategen, die sind öffentlich bekannt – seit mehreren Jahrzehnten!

      Darüber, was derzeit passiert, wurden in den elitären Kreisen des US-Establishments vergleichsweise aussagekräftige Bücher geschrieben: Etwa „Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft“ (The Grand Chessboard: American Primacy and Its Geostrategic Imperatives, 1997) von Geostratege Zbigniew Brzeziński.

      Wichtig, besonders mit Blick auf die gewünschten Globalisierungseffekte (= Übertragung des US-Finanz- und Wirtschaftsmodells auf alle übrigen Länder mit Bodenschätzen und/oder intakter wirtschaftlicher Infrastruktur, dessen einseitige Ausplünderung lohnenswert erscheint) „The Pentagon’s New Map“ (2004) und „Blueprint for Action“ (2005) von Militärstratege Thomas P.M. Barnett.

      Es gibt noch weitere militärische und intellektuelle Arbeiten, die alle mehr oder weniger reaktionär bis extremistisch diese Dinge zum Ausdruck bringen. Sie werden aber nicht international verlegt und liegen daher in der Regel und aus offensichtlichen Gründen nur in englischer Sprache vor. Davon abgesehen kann man sie im Internet bei allen größeren Buchhändlern im englischsprachigen Original beziehen. Man muss diese Bücher nicht mal alle bis zur letzten Seite gelesen haben, eine kurze Recherche via Suchmaschine oder YouTube vermitteln sehr schnell einen umfassenden Eindruck davon, was dort gemeint ist. Die entscheidenden Passagen der Bücher liegen im Internet alle auf deutsch vor.

      Um die in diesen Schriften formulierten Endziele umsetzen und letztlich zementieren zu können, darf es keine multipolare Weltordnung geben. Es darf keinen Staat, Staatenverbände und/oder ähnliche multinationale Organisationsformen geben, denen die USA wirtschaftlich und militärisch nachher nichts mehr anhaben können. Russland, China respektive die BRICS allgemeinen zählen zu eben jenen Staaten, die sich nun aber zu einer größeren Instanz verbünden. Die EU ist keinerlei Gefahr. Sie war und ist eine US-Kolonie und wird es auch nach ihrem möglichen Zerfall bleiben.

      Sogar die Reihenfolge, in der die Staaten des Nahen Ostens zerstört wurden, stimmt exakt mit der Priorität überein, die ihnen diese Bücher beimessen. Und, GANZ wichtig:

      https://www.youtube.com/watch?v=5-TZxI8m8ss

      In diesem Interview mit Amy Goodman von „democracy now“ spricht der Vier-Sterne US-General Wesley Clark von den entsprechenden Plänen: „7 countries in 5 years. Das war zwar erst im Jahr 2007, aber es bestätigt in herausragender und zweifelsfreier Weise, dass die in den Büchern der US-Elite beschriebenen Strategien keine Verschwörungstheorien sind und auch weiterhin zielstrebig verfolgt werden.

      Auch der ehemalige französische Außenminister Roland Dumas hat sich unmissverständlich gegenüber der Öffentlichkeit in einer TV-Sendung geäußert:

      https://www.youtube.com/watch?v=-MoOD1vnvaI

      Und selbst Robert F. Kennedy Jr. (genau, einer von DEN(!) Kennedys), aus der Mitte des US-Polit-Establishments, sprach im Februar 2016 Klartext:

      http://www.heise.de/tp/artikel/47/47526/1.html

      Der Putsch in der Türkei war in der den Büchern folgenden Kausalkette das logische Endergebnis. Das sagt auch Willy Wimmer: Der Putsch wurde direkt von den USA eingestielt. Alles andere macht angesichts der Lage in der Türkei auch gar keinen Sinn. Er muss es als Staatssekretär des Verteidigungsministeriums und später Vizepräsident der OSZE wissen:

      https://www.youtube.com/watch?v=TA1wIQWsI-U

      Die Dinge, die derzeit geschehen, stehen überall in Großbuchstaben an der Wand. Die Bevölkerungen sind nur dermaßen hirngewaschen worden, dass sie in Lethargie verfallen sind. Die Völker der westlichen Gesellschaften wurden verdummt und entpolitisiert, unfähig die Zeichen an der Wand zu erkennen.

      Jahrzehntelange Dauerbeschallung der Lücken- und Lügenpresse haben gewirkt, damit die Mächtigen ungestört schalten und walten können. Erst die Geschehnisse in der Ukraine hat den Vertrauensvorschuss in die Massenmedien abgebaut und sie in eine veritable Krise gestürzt. Sonst wäre die öffentliche Debatte um die Lügenpresse ja nicht entstanden.
      Die Flüchtlingswelle (die auch in unzähligen Publikationen der US-Elite vor Jahren schon „prognostiziert“ wurde, sowohl als Folge der US-Kriegsgebiete, als auch in Form der ‚Migrationswaffe‘) hat das Vertrauen in die politische Klasse Europas unterminiert. Und das ist ja auch nachvollziehbar, weil sie US-hörig, wenn nicht gar US-abhängig sind.

      Und die Aufgabe des Internet muss es sein, die Leute jetzt langsam aber bestimmt wach zu rütteln.

      „Wir können die Herrschenden und ihre Handlanger nicht dazu zwingen, die Wahrheit zu akzeptieren; aber wir können sie dazu zwingen, immer unverschämter zu lügen.“ – Bernward Vesper

      (aus dem Buch Diskussionslust: Eine Kulturgeschichte des »besseren Arguments« in Westdeutschland (Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft) von Nina Verheyen)

      • Regionaler Beobachter sagt:

        Ist ja alles nachvollziehbar und erst mal nicht ganz falsch was Sie aufführen. Sicherlich kann man versuchen die Probleme so anzugehen. Es sind alles Versuche, die werden seit Jahren in dieser Form gemacht,…
        Wenn die Sache so offensichtlich ist, dann frage ich mal, wie es möglich ist den gesamten Syrien-Krieg und Ukraine Konflikt in der Medienberichterstattung zu verfälschen. Und wie es sein kann, dass die regierungsamtlichen Verlautbarungen an der Realität vorbei gemacht werden und das seit dem Jugoslawienkrieg ohne Konsequenzen. Die Regierung, die Behörden, die Medien, sie alle dürfen lügen, täuschen, betrügen ohne das ihnen das irgendwann auf die Füße fällt. Merkwürdiges System, bei dem die Mitspieler, Akteure auch noch denken sie sind im Recht, während einige wenige Internet-User meinen es ist alles ganz anders.
        Das kann nur heißen wir sehen eine Fassade hinter der sich irgendetwas anderes verbirgt. Beantworten wir mal die Frage: Wer führt die modernen Kriege?
        Wo ist das Steuerungszentrum, wer sitzt dort und hat das Kommando?

        Wer kann das beantworten?

        Das meinte ich auch, wenn ich sage, es geht an die Substanz der Zivilisation, wenn unsere grundsätzlichen Werte und Prinzipien verhöhnt werden und die individuelle Vernunft auf eine harte Probe gestellt wird.

  3. Tja ANALITIK: Zum „Der isländische Publizist …“ paßt (ät) Reisender Beobachter, welcher Ihnen vorabsetzend unterstellt: „Is‘ nur Jeschäft“! Noch Fragen?
    PS: Was zeichnet den Preußen aus: “ Dinge um seiner selbst Willen zutun“!
    MfG
    RRD

  4. Tja ANALITIK, da passen Sie mal schön auf, das die Koscher Nostra, wie weiland vor dem Einstieg von RUSSOPHILUS beim dt. SAKER nicht Ihren Blog zerschlägt, denn es ist in etwa der Sprachduktus der 1897 gegr. „DIE WELT“! Noch Fragen?

  5. kein Plan sagt:

    @seppel

    „Wir können die Herrschenden und ihre Handlanger nicht dazu zwingen, die Wahrheit zu akzeptieren; aber wir können sie dazu zwingen, immer unverschämter zu lügen.“ – Bernward Vesper

    Die sind in ihren Lügengebilden gefangen und die große Masse von denen ist schon lange überzeugt das gerade die Lügengebilde die objektive Realität Wiederspiegeln.

    @Analitik

    Danke für den Artikel.

    Im Ländle muss Angst und Panik herrschen ansonten wird das nichts mit Dienstverpflichtung und Nationalgarde ala Homeland Security.
    Jo und einen kleinen Krieg gegen den Iwan,die Schlitzaugen gilt es auch vorzubereiten.Dazu hat man schon mal die Zielgruppen erweitert die man mittels diverser Bundeswehr Werbeprospekte erreichen will.
    Da spielen Gedankengänge in welchen ausgebildete Refugees vorkommen eine ganz entscheidende Rolle.
    Schulbildung wird wortwörtlich nicht mehr gefordert,man braucht dummes Kanonenfutter.

    Jo,das mit Gladio ist schon schlimm für uns alle.Die herrschende Klasse beötigt allerdings Repressionsorgane welche sich der sogennannten bürgerlichen Rechtssprechung entziehen um mittels geschürter Angst jedwede Progressive Bewegung innerhalb der Gesellschaft im Keim ersticken zu können.
    Terror Unterwanderung gezielte Liquidierung ist deren Geschäft .
    Das alles dient nur einem Ziel,der Aufrechterhaltung und Erweiterung der Ausbeutung über Besitz und Lohnarbeit,der Profitmacherei.

    Es geht um nichts anderes

  6. Regionaler Beobachter sagt:

    Es ist dieser Umgang der Regierung und der Medien mit den Bürgern, der ratlos macht.
    Es gibt ja nicht nur den medialen Durchschnittskonsumenten, die Funktionseliten sind vielfältig und haben vielfältiges Organisationswissen und Fachkenntnisse. Es hat in den letzten 25 Jahren also schon immer Tausende von Führungskräften, Beamten, Wissenschaftlern gegeben, die wusten dass Schlüsselereignisse so nicht stattgefunden haben konnten wie sie medial kommuniziert wurden. Oder das vermeintliche Ursache – Wirkungszusammenhänge so nicht existierten, wie sie öffentlich propagiert wurden. Bsp. Treuhand und die Zerstörung der DDR-Wirtschaft. Jedoch sind diesen Funktionseliten jeweils nur Details bekannt und vernetzt waren sie nur zum Teil. Das Internet seit -sagen wir mal 15 Jahren- ermöglicht diese Vernetzung theoretisch für jeden Bürger.
    Daher ist es so wichtig für die eigentliche Herrschaftselite, die Kommunikation besonders der Funktionseliten abzugreifen und auszuwerten. Der ganze Überwachungsdiskurs hat ja abschreckende Wirkung auf alle Nutzer von Kommunikationstechnologien. Man kann daher den technologischen Ansatz zur Strukturaufklärung des Herrschaftsystems für folgerichtig halten: Moderne Herrschaft muss die Kommunikation der Bürger kennen und auswerten. Moderne Herrschaft muss die Gesetzmäßigkeiten des Finanzsystems kennen, (die Akteure, Eigentumsverhältnisse, quantitative Verläufe der Geld-Transfers, die Zugangs- und Zugriffsmöglichkeiten,…) und natürlich die Sicherheitsbehörden im „Griff“ haben. Das alles lässt sich nur durch Einsatz von spezifischen technologischen Mitteln und den entsprechenden Algorithmen der Datenverabreitung bewerkstelligen.
    Und einen Sinn macht das alles nur, wenn die Steuerung der dafür notwendigen technologischen Systeme und die produzierten Ergebnisse zentralisiert sind. Dort wo diese Steuerung stattfindet und die Ergebnisse ausgewertet werden, ist die moderne Herrschaft lokalisiert.

    Bis in die 1960ziger Jahr hinein, meinte man zu wissen, wo und was die Machtzentren sind. Mit den Erscheinen der RAF/Rote Brigaden/ IRA(Nordirland)/Action Direct(FR) und mit der breiten Privatisierung von ehemals staatlichen Aufgaben und Dienstleistungen -so muss man heute nachträglich feststellen, änderte sich das.
    Aber der eigentliche Durchbruch der Entstaatlichung kam durch die revolutionären technologischen Möglichkeiten: Elektronische Datenverabreitung, Informationstechnik, Automatisierung, Miniaturisierung, Mobilfunk, Internet.

  7. Mir wurde mitgeteilt, dass meine Schriften hier angeführt sind. Leser, die mehr über meine Arbeit interessiert sind, werden eingeladen meine Webseite zu besuchen: http://www.juscogens.org.

  8. Tja ANALITIK, wollte als mehrfacher jugendlicher Meister in diversen Schießwettbewerben plus Schützenschnur mit 2 Eicheln nur mal das Thema Paintball einwerfen, wo nebenbei auch noch die natürliche Beißhemmung abtrainiert wird!