Fundstück: Hillary Clinton über die Verbreitung des radikalen Islamismus

Hillary Clinton (Video):

In unserer Geschichte haben wir mal mit Pakistan kooperiert und es dann wieder sein lassen. Lassen Sie uns in Erinnerung rufen: Die Leute, die wir heute bekämpfen, haben wir vor 20 Jahren finanziert. Wir taten das, weil wir in den Kampf gegen die Sowjetunion involviert waren; sie besetzten Afghanistan und wir wollten nicht, dass sie Zentralasien kontrollieren, also gingen wir an die Arbeit. Es war Präsident Reagan in Zusammenarbeit mit dem Kongress, angeführt von Demokraten, die sagten: wir haben eine gute Idee, lasst uns mit dem ISI (pakistanischer Geheimdienst) und dem pakistanischen Militär kooperieren. Lasst uns diese Mudschaheddin rekrutieren, holen wir sie uns aus Saudi Arabien, aus anderen Ländern. Bringen wir ihren Wahabi-Islamismus nach Afghanistan. Um die Sowjetunion zu schlagen. Sie [Reagan und Kongress] gaben nach, zahlten Milliarden Dollar und es führte zum Kollaps der Sowjetunion. Das ist ein sehr starkes Argument, das war keine schlechte Investition. Aber seien wir vorsichtig mit dem, was wir säen, denn wir werden es ernten.

Terroristen, Wahabisten, Faschisten – alles ist recht, wenn es nur gegen Russland geht. Westliche Werte.

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10 Kommentare zu “Fundstück: Hillary Clinton über die Verbreitung des radikalen Islamismus
  1. Peter Pan sagt:

    Diese Satanistin ist widerlich. Kann Bill verstehen, der Hexe hätte ich meinen Allerwertesten auch nicht in den Rachen geschoben…

  2. kein Plan sagt:

    Also ehrlich,das Weib ist dermaßen Kaputt im Kopf,da geht nichts mehr!
    Dabke für den Artikel!!!
    Die macht sich die Welt so wie es ihr passt.
    Gestern CNN:

    Jeff Weaver said Clinton supported a foreign policy that gave rise to ISIS.
    „That is beyond absurd,“ Clinton said. „They’re saying a lot of things these days and I’m going to let them say whatever they choose to say. But ISIS was primarily the result of the vacuum in Syria caused by Assad first and foremost. Aided and abetted by Iran and Russia, so I think that let’s put responsibility where it belongs.

    Was für eine Ekelhaft schleimige Figur,die passt bestens in den Bundestag,da ist die unter Leuten die sich die Welt auch zurechtbasteln (Die LINKE ausgenommen)

  3. Otto Normalverbraucher sagt:

    Das ist doch ein alter Hut und nur Pseudogelaber zu Beschwichtigungszwecken der amerikanischen Öffentlichkeit.

    Viel näher an den heutigen Problemen ist die Aktion von Hitlary in Libyen gewesen, wo das Problem vor Europas Tür voller Absicht und in Kenntnis des Blow Back mit Islamisten trotzdem abgezogen wurde. Und daran kann man erkennen, dass es eben kein unbeabsichtigtes falsches Einschätzen der Lage und der handelnden Figuren auf dem Eurasischen Schachbrett gewesen ist. Nein, es ist volle Absicht, die Wahhabiten Seuche in Eurasien zu verbreiten – Strategie des gelenkten Chaos, lieber Analitik, Sie haben hier einen hervorragenden Artikel hierzu mal geschrieben. Ein echtes Juwel an Analyse nach meiner Meinung, das ich gar nicht oft genug zitieren konnte.

  4. Gerry sagt:

    Naja, sollte man nicht zwischen dem unterscheiden, wofür die Sowjetunion stand (weltweite Revolution war da schon ein Thema), und dem heutigen Russland?

    • Analitik sagt:

      Träume von der Weltrevolution gab es in der wilden Anfangszeit. Bereits Stalin hat damit begonnen, die wilden Träumer zur Seite zu räumen, um sich ganz pragmatisch der Sowjetunion selbst zuzuwenden.

      Ende der 70er, als die USA Islamismus in Afghanistan aufbauten, hatte die Sowjetunion nichts mehr mit Weltrevolutionplänen zu tun.

      Im übrigen lausche man Hillary, denn sie gibt den Grund an: „wir wollten nicht, dass sie Zentralasien kontrollieren“

      Während ein Teil Zentralasiens sowjetisches Territorium war, lagen andere Teile Zentralasiens unmittelbar an sowjetischen Grenzen.

      Selbstverständlich haben die USA ein gottgegebenes Recht, Zentralasien, das von den USA aus gesehen genau am anderen Ende der Welt liegt, mittels Islamismus und Terrorismus zu kontrollieren.

    • Ira sagt:

      Sicher war weltweite Revolution ein Thema, aber wie das mit Revolutionen so ist:
      Sie gehen von unten, vom unterdrückten Volk aus und das hat nicht das Leiseste mit IMPERIALISMUS zu tun –
      nicht Lenin wollte von oben die ganze Welt „für die Interessen“ Russlands „revolutionieren“,
      sondern die Menschen dieser Welt sollten sich in jedem Land selbst erheben gegen ihre Unterdrücker im eigenen Land und vor allem gegen imperialistische Unterdrücker wie die USA seit der Monroe-Doktrin 1823, die erst nicht nur die „Native Americans“ auszurotten sich erlaubten, ferner – „Amerika den Amerikanern“ – auch ganz Südamerika bis in jüngste Zeit unterwarfen,
      die Hälfte Mexicos nach einem „Befreiungskrieg“ an die USA anschlossen, sowie Kuba, Philippinen, Guam, Somoa, Hawaii „übernahmen“ oder Kolumbien um „Panama“ verkleinerten, um den Kanal bauen zu können – im Namen der Freiheit der „Republik Panama“ versteht sich usw. usw.

  5. Gerry sagt:

    Man bekämpfte sich halt, wo man konnte bzw. unterstützte Diktatoren und Revolutionen in aller Herren Länder. Da unterschieden sich die beiden Systeme kaum. Ich finde es aktzeptabel, dass die USA damals in Afghanistan die Taliban als Gegenmittel einsetzte. Ich meine, wenn die Sowjetunion das Durchsetzungsvermögen besessen hätte, hätten sie sich sehr gerne ebenfalls in Kuba und Umgegend breit gemacht.

    Was nicht bedeutet, dass Frau Hillary nicht verlogen ist. Einerseits zugeben, dass die USA damals die Taliban unterstützten; geschenkt, olle Kammellen. Durch diese scheinbare Ehrlichkeit zu Beginn soll dem Zuhörer glaubhaft gemacht werden, dass die folgenden Sätze ebenfalls lauter gemeint sind. Das ist doch nur Defensive, weil die Meinung umgeschlagen ist und Leute vom Schlage Hillary nicht mehr reden können was sie wollen.

    • Tja (ät) Gerry, mir scheint, das Rußland nach desaströsem Durchleiden (DEUTSCHLAND lasse ich mal außen vor) endlich auch deren intellektuellen Durchleuchtungen, a ‚la H. FORD, Douglas REED, J. R. v. BIEBERSTEIN etc., wahrnimmt und deren neuzeitlich öffentlich aggressive Fortschreibung zeitnah begegnet!

    • Analitik sagt:

      „Man bekämpfte sich halt, wo man konnte bzw. unterstützte Diktatoren und Revolutionen in aller Herren Länder. Da unterschieden sich die beiden Systeme kaum.“

      Was für ein Quatsch.

      „Ich finde es aktzeptabel, dass die USA damals in Afghanistan die Taliban als Gegenmittel einsetzte.“

      Westliche Werte eben. Und Schönreden noch dazu. Taliban gibt es erst seit 1994 und sie sind noch das Vernünftigste, was aus dem islamistischen Chaos erwachsen ist, das die USA in Afghanistan angerichtet haben. Auf der Seite des weniger Vernünftigen steht Al Qaida, eine direkte US-Geburt.

  6. Tja ANALITIK, das über dem optischen „Trampelchen mit dem Püppigesicht“ stehende, wird akt. 11.04.2016 bei fit4 Russland „Bald werden wie Amerika ….“ recht ansprechend aufgedröselt! Noch Fragen?