Plan A der USA in Syrien

Verteidigungsminister Carter und CIA-Direktor Brennan reden Obama ein, dass Assad und Putin die vereinbarte Waffenruhe garantiert brechen werden und dass die USA zügig Plan B ins Leben rufen sollen. Plan B: Man müsse Russland richtig weh tun. Das ist natürlich Plan A, das Vertauschen der Buchstaben ist PR, damit die Zombies nicht misstrauisch werden.

Erinnern Sie sich noch, wie Carter russisches Blut angekündigt hat, kurz nach Beginn der russischen Militäroperation in Syrien? Russisches Blut hat es kurz darauf gegeben. Ein russisches Passagierflugzeug wurde von Terroristen in der Luft gesprengt. Die Türkei hat ein russisches Kampfflugzeug hinterhältig abgeschossen.

Man darf annehmen, dass etwas vergleichbares auch jetzt auf der Liste der Möglichkeiten steht („expanding covert military assistance for some rebels now taking a pounding from Russian airstrikes“ – eine offene Drohung, Terroristen bei ihren Anschlägen gegen Russland zu unterstützen).

Diese Konversation von Obama und seinen Sicherheitsbeamten leakte man über eine der wichtigsten US-Zeitungen an die Öffentlichkeit. US-Militär und US-Geheimdienste beschuldigten damit Russland des Bruchs der Waffenruhe, noch bevor die Waffenruhe überhaupt in Kraft treten sollte. Die Richtung für die Pressemeute war damit unmissverständlich vorgegeben. Plan A ist es, Russland weiterhin die Verantwortung für alles Übel dieser Welt zu geben. Das tut man permanent, aber jetzt wieder einmal im Zuge einer hysterischen gigantischen weltweiten Medienkampagne – ein erneuter Hochpunkt bahnt sich gerade an.

Das radikale US-Lager tut alles in seiner Macht stehende, um Obama zu radikalen Schritten zu veranlassen. Das endgültige Ziel ist das Aufheizen der Situation in Syrien bis hin zu einem Afghanistan 2.0 für Russland. Russland soll schön tief in den Krieg reingezogen werdn, am besten mit einem Krieg gegen Türkei oder Saudi-Arabien oder gleich gegen beide. Die USA werden sich raushalten, wenn es so weit kommt, aber damit es so weit kommt, muss man radikale Signale aussenden, damit Türkei und Saudi-Arabien die große selbstmörderische Dummheit begehen.

Das moderate US-Lager merkt den Ernst der Lage. Obama wird in die Ecke gedrängt. Um Dampf vom Kessel abzulassen, schickt das moderate Lager Robert F. Kennedy Jr. auf das Schlachtfeld, den Neffen des ehemaligen US-Präsidenten Kennedy. Der Kennedy-Clan ist wichtiger Teil des moderaten Lagers.

Robert Kennedy fährt, wie seine Gegner, schwere Geschütze auf. Der Originalartikel ist hier. Eine Teilübersetzung ins Deutsche gibt es hier. Eine gute Zusammenfassung und Einordnung in deutsch finden Sie hier.

Der Krieg tobt, wie Sie sehen, nicht nur zwischen USA und Russland, sondern auch zwischen den beiden Lagern innerhalb der USA. Gesucht wird die neue Weltordnung.

Übrigens, der in unseren Medien verteufelte US-Präsidentschaftskandidat Trump gehört zu dem Lager, das die Welthegemonie-Ambitionen der USA fallen lassen will, um sich auf die Rettung der US-Wirtschaft zu konzentrieren. Hillary Clinton dagegen gehört dem Lager an, das die US-Wirtschaft in den Tod zu stürzen bereit ist, um einen letzten Versuch zur Ergreifung der Weltherrschaft zu gewinnen (was die Wahrscheinlichkeit für einen Dritten Weltkrieg dramatisch erhöht). Es verwundert nicht, dass unsere Medien denjenigen verteufeln, für dessen Sieg die Europäer täglich beten müssten, wenn sie bei klarem Verstand wären.

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28 Kommentare zu “Plan A der USA in Syrien
  1. Tja, wenn LAWROW sagt: “ Es gibt keinen Plan-B“, dann gibt es keinen! Noch Fragen Analitik?

    • Tja D. TRUMP, ist das, was lt. Henry FORD die USA groß gemacht hat, wie vormals SIEMENS etc. mit einem angeschlossenen Industriebetrieb, sprich Rheinischen Kapitalismus, welchen die Grün-Roten zerschmetterten und deren Gewinner die MÜNTHEFERINGchen-Heuschrecken waren! Noch Fragen?

      • kein Plan sagt:

        @Heinz Göd

        Schöne Absage an die angestrebte Teilung Syriens durch das US Regim.Man konnte es sich mal wieder nicht verkneifen den großen Max heraushängen zu lassen,den Max der weltweit sagt was wer zu tun hat um ja keine US Interessen zu schädigen.

        @Analitik
        Danke für die Verlinkung auf Telepolis und den Artikel von Penry!Ich schau nur noch sporadisch dort nach,da mir vieles nicht zusagt,manchmal ein Fehler!

        @RR Davideit

        Welchen Unterschied gibt es zwischen dem Rheinischen Kapitalismus und dem jetzigen?
        Für mich ist beides eine Grütze mit Namen Kapitalismus.
        Für manche war es natürlich damals viel besser,das habe ich schon oft gehört und das hat mich auch erstaunt,das Niveau der politischen Bildung.

        Und ja,mich nervt das ständige „Noch Fragen“ „Noch Fragen Analitik“ gelaber,weil ich noch nie erlebt habe das es Fragen des Blogbetreibers auf Kommentare von Ihnen gab.

        • Tja (ät) kein Plan, vielleicht mal MÜNTHEFERING oder gleich die hunderte von betroffenen westdt. Kämmerern fragen, aber „Wer dumm bleiben will – es gelingt“ Russisches Sprichwort! Noch Fragen?

    • Politicus sagt:

      Tja, das merkel hat auch keinen Plan B………..noch Fragen?

  2. Tja Analitk, wollen mal sehen ob Teil eins durch geht! Noch Fragen?

  3. kein Plan sagt:

    Die USA hatten wohl schon einmal Plan A und B :
    http://www.globalresearch.ca/articles/BRZ110A.html

    Question: The former director of the CIA, Robert Gates, stated in his memoirs [„From the Shadows“], that American intelligence services began to aid the Mujahadeen in Afghanistan 6 months before the Soviet intervention. In this period you were the national security adviser to President Carter. You therefore played a role in this affair. Is that correct?

    Brzezinski: Yes. According to the official version of history, CIA aid to the Mujahadeen began during 1980, that is to say, after the Soviet army invaded Afghanistan, 24 Dec 1979. But the reality, secretly guarded until now, is completely otherwise Indeed, it was July 3, 1979 that President Carter signed the first directive for secret aid to the opponents of the pro-Soviet regime in Kabul. And that very day, I wrote a note to the president in which I explained to him that in my opinion this aid was going to induce a Soviet military intervention.

    Wenn das wahr ist,wäre s ich geschockt,da ich gerade diesen Krieg hautnah miterleben durfte.
    Mir ist nicht verständlich wie die das hinbekommen haben sollen!
    Weiß jemand mehr?

    • Analitik sagt:

      Warum sollte es nicht wahr sein? Wie viel mehr als Beweis braucht man, als die offenen Zugeständnisse von direkten Planern (Brzezinski) und Ausführenden (Gates)?

      Die USA haben das genauso hinbekommen, wie überall sonst auch, aktuell an den Beispielen Ukraine und Syrien überdeutlich zu erkennen. Man nehme einen russischen Partnerstaat, bewaffne dort Nazis/Terroristen, die am Regierungssturz arbeiten, was Russland zu einem militärischen Eingreifen zwingt.

      Afghanistan war die erste Falle dieser Art, damals noch für die Sowjetunion. Russland hat daraus gelernt. Aus der Ukraine hat man sich wohlweislich rausgehalten, obwohl die Einladung zum militärischen Eingreifen beinahe zwingend erschien. In Syrien greift Russland nur mit einem sehr kleinen Kontingent ein, und das auch nur im Rahmen einer Koalition, die für die Bodentruppen sorgt.

      • Fetzenflug sagt:

        Ich habe aus vertrauten rumänischen Quellen dieses Wochenende vernommen, dass auch in Moldawien-Transnistrien fleißig (sichtlich wie immer von meinem Liebling Soros u.a.) gezündelt wird. Das Schema ist immer ident, ob Ukraine oder Syrien oder jetzt Europa.

        So auch Ferguson-Fall…, und die Logos der Welcome-Culture kommen aus den USA, siehe hier…:
        http://loyarburok.com/wp-content/uploads/2009/07/caution1.jpg
        https://farm3.staticflickr.com2470/4059183926_ae8febb35c_m.jpg

        Man kommt mit dem Dokumentieren fast nicht mehr nach.

        • Analitik sagt:

          „Ich habe aus vertrauten rumänischen Quellen dieses Wochenende vernommen, dass auch in Moldawien-Transnistrien fleißig (sichtlich wie immer von meinem Liebling Soros u.a.) gezündelt wird.“

          In Moldawien gibt es schon ein ganzes Jahr lang praktisch ununterbrochen großes Theater; die Situation ist permanent nur einen Steinwurf von der Eskalation entfernt.

          In Moldawien scheint es aber auch irgendeinen Hinterzimmer-Deal zu geben, der die Eskalation verhindert. Die EU etwa hat nach der Ukraine so gar keine Lust auf ein weiteres US-orchestriertes Abenteuer an ihren Grenzen.

          Vielleicht behält man sich die Explosion in Moldawien als Trumpf für einen wichtigen Zeitpunkt vor. Mir sind bis jetzt keine Tiefenanalysen untergekommen, die klar aufzeigen würden, warum genau Moldawien so lange am Rande der farbigen Revolution balanciert, aber das endgültige „Fass!“-Kommando nicht gegeben wird.

          • Fetzenflug sagt:

            „Die EU etwa hat nach der Ukraine so gar keine Lust auf ein weiteres US-orchestriertes Abenteuer an ihren Grenzen.“

            Gibt es die EU überhaupt noch ?

            Ich höre seit mehr als 6 Monaten nichts mehr und vor allem NICHTS Sinnvolles mehr aus der EU.

            Ab und an wankt Herr Juncker rum, aber er hat eigentlich nichts gesagt.

            Ich kann es nicht belegen, aber ich rieche, dass die gesamte GR-Geschichte, der ökonomische Niedergang etc., von langer Hand so geplant war.

            Es stimmt mich sehr nachdenklich, wie ich z.B. die Lage ob der vorhin geposteten Logos hier in Spanien sehe… ich habe schon mal geschrieben, dass sie im Oktober 2015 extrem präsent waren (v.a. an den Unis), im November 2015 VERSCHWUNDEN…

            Die linke BM Carmena von Madrid träumt inzwischen wohl weiter von „fakefugees“, ich habe nicht ausreichend Einblicke hier in Spanien, obwohl ich meine Quellen frage, was hier wirklich abgeht, aber generell sind Spanier nicht informiert.

            Ich habe jedoch eine Quelle, dass die Soros-finanzierte Pro-Asyl-Orga auch Spanien klagt:

            http://www.proasyl.de/de/news/detail/news/abschiebungen_im_niemandsland_egmr_verfahren_zum_spanischen_grenzzaun/

            Man versucht also, Europa von allen Seiten aus anzugreifen.

    • ped43z sagt:

      Auch wenn sich’s teilweise wiederholt, hierzu noch einmal das:
      —————————-
      Nachdem der Geostratege schon auf den Seiten zuvor (in seinem Buch „The Great Chessboard“) nicht erlahmend Russland aggressives einmischendes Verhalten in andere Staaten vorwarf und jedes Problem der innerasiatischen Staaten in irgendeiner Weise mit sowjetisch- russischen Herrschaftsansprüchen verband (ohne es jemals zu beweisen!), ist seine Kurzanalyse zu Afghanistan als geradezu bösartig zu bewerten:

      „Das gegenwärtige Durcheinander in Afghanistan ist ebenfalls ein sowjetisches Vermächtnis, obwohl das Land nie zur Sowjetunion gehörte. Zerrissen durch die sowjetische Besatzung und den langjährigen Guerillakrieg, der in dem Land geschürt wurde, ist Afghanistan nur dem Namen nach ein Nationalstaat. […] Der Dschihad gegen die russischen Besatzer machte die Religion zum dominierenden Faktor im politischen Leben des Landes und hat die ohnehin scharfen politischen Differenzen mit dogmatischem Eifer versetzt.“

      Bösartig sind diese Worte vor allem deshalb, weil Brzezinski eine besondere aktive Rolle in Afghanistan spielte. Im Jahre 1998, also nach Veröffentlichung des Buches „The Great Chessboard“ gab er der französischen Zeitung Le Nouvel Observateur ein Interview, welches am 15.1.1998 veröffentlicht wurde. In der englischsprachigen Ausgabe wurde der nachfolgend zitierte Teil nicht veröffentlicht (was einer Zensur nahe kommt). Die Journalisten Alexander Cockburn und Jeffrey St. Clair haben nachgeforscht und diesen unveröffentlichten Teil in´s Englische übertragen [54]. Mehrere Blogs haben dies recherchiert und die deutsche Übersetzung nachgereicht:

      O (Le Nouvel Observateur): Der ehemalige Direktor der CIA, Robert Gates, hat in seinen Memoiren erwähnt (Anm: „From the Shadows: The Ultimate Insider’s Story of Five Presidents and How They Won the Cold War“, 1996), dass die amerikanischen Geheimdienste begannen, die Mudschaheddin in Afghanistan sechs Monate vor der sowjetischen Intervention zu unterstützen. In dieser Zeit waren Sie der nationale Sicherheitsberater von Präsident Carter. Sie spielten deshalb eine Rolle in dieser Affäre. Ist das richtig?

      Brzezinski: Ja. Nach der offiziellen Version der Geschichte begann die CIA-Hilfe für die Mudschaheddin im Jahr 1980, das heisst, nachdem die sowjetische Armee in Afghanistan am 24. Dezember 1979 einmarschiert ist. Aber die Realität, heimlich verschwiegen bis heute, war völlig anders: In der Tat, es war am 3. Juli 1979, dass Präsident Carter die erste Direktive für eine geheime Hilfe für die Gegner des pro-sowjetischen Regimes in Kabul unterzeichnete. Und am selben Tag schrieb ich eine Notiz an den Präsidenten, in dem ich ihm erklärte, dass meiner Meinung nach diese Hilfe eine sowjetische Militärintervention auslösen würde.

      O: Trotz dieses Risikos waren Sie ein Befürworter dieser verdeckten Aktionen. Aber vielleicht haben Sie selbst diesen sowjetischen Kriegseintritt gewünscht und versuchten, diesen zu provozieren?

      Brzezinski: Es ist nicht ganz so. Wir haben nicht die Russen gedrängt einzugreifen, aber wir haben wissentlich die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sie es tun würden.

      O: Als die Sowjets ihre Intervention mit der Behauptung gerechtfertigten, dass sie beabsichtigten, gegen eine geheime Einmischung der Vereinigten Staaten in Afghanistan zu kämpfen, haben die Menschen es nicht geglaubt. Allerdings gab es eine Grundlage für diese Wahrheit. Bereuen Sie bis heute nichts?

      Brzezinski: Reue, was? Die geheime Operation war eine hervorragende Idee. Es hatte die Wirkung, dass die Russen in die afghanische Falle liefen, und Sie wollen, dass ich es bereuen soll? An dem Tag, an dem die Sowjets offiziell die Grenze überschritten, schrieb ich Präsident Carter: Wir haben jetzt die Möglichkeit erhalten, der UdSSR ihren Vietnamkrieg zu geben. In der Tat, für fast zehn Jahre hatte Moskau einen Krieg auszutragen, unerträglich für die Regierung, einen Konflikt, der zur Demoralisierung und schliesslich zum Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums führte.

      O: Und Sie bereuen auch nicht, die Islamisten (intégrisme) unterstützt zu haben, sie mit Waffen zu versorgen und Beratung als zukünftige Terroristen gegeben zu haben?

      Brzezinski: Was ist in der Geschichte der Welt am wichtigsten? Die Taliban oder der Zusammenbruch des Sowjetimperiums? Einige durcheinander gewirbelte aufgehetzte Moslems oder die Befreiung Mitteleuropas und das Ende des Kalten Krieges?

      O: Einige (stirred-up) Moslems? Aber es ist gesagt worden und immer wiederholt worden: der islamische Fundamentalismus ist heute eine Bedrohung für die Welt.

      Brzezinski: Unsinn! Das besagt, dass der Westen eine globale Politik in Bezug auf den Islam hat. Das ist dumm. Es gibt keinen globalen Islam. Schauen Sie sich den Islam in einer rationalen Weise und ohne Demagogie oder Emotion an. Es ist die führende Religion in der Welt mit 1,5 Milliarden Anhängern. Aber was ist das Gemeinsame unter dem saudi-arabischen Fundamentalismus, dem moderaten Marokko, dem Militarismus in Pakistan, dem ägyptischen pro-westlichen oder zentralasiatischen Säkularismus? Nicht mehr als das, was die christlichen Länder verbindet.

      Brzezinski kann im Interview seinen Triumph nur schwer unterdrücken, ist eingenommen von einer geradezu naiven Schadenfreude darüber, die Sowjetunion in einen Krieg lanciert zu haben, der hunderttausende Menschen das Leben kostete und ein zerstörtes, zerrüttetes Afghanistan hinterließ, in dem heute religiöse Fundamentalisten verschiedener Coleur das Sagen haben. Als ob das alles nur ein Spiel war und hier die gelungene Revanche für den US-amerikanischen Vietnam-Krieg vollzogen wurde. Es war ja auch ein Spiel, es war der gelungene Spielzug im Machtspiel eines Psychopathen!

      Man muss die Menschen erkennen, wenn man klug handeln will. Die sowjetischen Außenpolitiker der 70iger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts hatten dafür leider nicht das notwendige Format. Zu Gesicht bekommen haben müssten sie Brzezinski eigentlich, denn der war damals Sicherheitsberater (was nebenbei gesagt auch ein manipulativer, weil euphemistischer Begriff ist) des US-Präsidenten Jimmy Carter. Und außerdem war die durchaus vorhandene Instabilität in dieser Region natürlich nicht das Produkt friedensunfähiger Völker, sondern das einer systematischen Destabilisierung, die im Hintergrund vom US-amerikanischen Geheimdienst CIA orchestriert wurde:

      „Zwischen 1982 und 1992 beteiligten sich etwa 35.000 muslimische Extremisten aus 40 islamischen Staaten am Krieg Afghanistans gegen die Sowjetunion, aktiv unterstützt durch Pakistans Geheimdienst ISI und die CIA, deren gemeinsames Ziel es war, den afghanischen Dschihad zu einem weltweiten Krieg aller muslimischen Staaten gegen die Sowjetunion auszuweiten. Zehntausende begannen in den pakistanischen Madrasas [Koranschulen] zu studieren. Letztendlich wurden mehr als 100.000 ausländische muslimische Extremisten direkt durch den afghanischen Dschihad beeinflusst. Die Beziehungen zwischen der ISI und der CIA waren durch die von [General] Zia durchgeführte Amtsenthebung Bhuttos und die Implementierung des Militärregimes immer intensiver geworden. … Pakistans Haltung war in weiten Teilen des Afghanistankrieges sehr antisowjetisch geprägt, mehr als dies jemals in den USA der Fall gewesen war. Schon kurz nach der sowjetischen Invasion in Afghanistan im Jahr 1980 schickte Zia [ul Haq] seinen ISI Chef los, um die sowjetischen Republiken in Zentralasien zu destabilisieren. Die CIA stimmte diesem Vorhaben erst im Oktober 1984 zu. [[56] The Taliban: Exporting Extremism; Foreign Affairs; Ahmed Rashid; November-December 1999]

      Original-Artikel (der aber sehr lang ist!):
      http://peds-ansichten.de/2015/09/brzezinskis-welt-ein-psychogramm/

      Beste Grüße
      ped43z

      • Analitik sagt:

        Danke!

      • Heinz Göd sagt:

        @ped43z
        Der Artikel ist lang, aber wichtig.
        Wichtig, weil Brzezinski nach wie vor Einfluss auf die Politik des ‚Westens‘ hat.
        Brzezinski lebt noch und betätigt sich noch als Berater und Redner,
        z.B. hier auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2014

      • saki sagt:

        Danke, für den Auszug aus deinem Artikel, den ich noch nicht gelesen habe. Dazu zwei, drei Anmerkungen:

        Zum Thema ‚fehlendes Format‘:
        „Man muss die Menschen erkennen, wenn man klug handeln will. Die sowjetischen Außenpolitiker der 70iger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts hatten dafür leider nicht das notwendige Format.“ (Zitat)

        Das ist etwas unglücklich formuliert, finde ich. Denn Dmitri Ustinow (Dmitriy Ustinov) hatte immerhin genug Format, im Zweiten Weltkrieg einen wesentlichen Beitrag zum Sieg geleistet zu haben.

        Zu der Fehlentscheidung, Afghanistan zu besetzen:
        Die Alternative zu einer militärischen Besetzung Afghanistans, wäre die Gefahr gewesen, dass die USA ihre Truppen direkt an der Grenze zur Sowjetunion stationiert hätte – oder zumindest in der Lage gewesen wäre, damit zu drohen. Im Kalten Krieg war so eine Aussicht nicht annehmbar.

        Diese Befürchtung hatte den Hintergrund, dass die sowjetische Regierung den damals amtierenden Präsidenten, Hafizullah Amin (Khalq/Chalq Fraktion), für einen CIA Agenten hielt. Was auch nicht völlig aus der Luft gegriffen war:
        http://www.afghanland.com/history/amin.html
        (funfact am Rande: Hafizullah Amin hat zwar einen eigenen Artikel in der deutschen Wikipedia, wird aber im Afghanistan Artikel mit keinem Wort erwähnt).

        Ustinow setzte sich im Zentralkomitee durch und am 11.12.1979 wurde beschlossen das Amin weg muss. Zwei Wochen später wurde er dann während der Operation Storm-333 exekutiert und der Favorit Moskaus eingesetzt – Babrak Karmal (Parcham-Fraktion).

        (folgender Punkt wird selten erwähnt: innerhalb der afghanischen „Revolutionspartei“, der PDPA, gab es zwei Fraktionen: Chalq(Khalq) und Parcham. Auf deutsche Verhältnisse übertragen, verhielten sich diese wie eine militant-völkische CSU zu einer ehemalig linken SPD. Plus blutige Vendettas. Ein ausgewachsener Bürgerkrieg hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ohne Intervention fremder Mächte stattgefunden. Sich das vor Augen zu führen, ist keine Entschuldigung für die Besetzung Afghanistans. Es verdeutlicht aber, auf was für ein Vabanquespiel sich Moskau eingelassen hatte).

        Eigentlich soll man beim Thema Geschichte/Historik einen weiten Bogen um Spekulationen machen, aber ich kann es mir nicht verkneifen:
        Nehmen wir mal an, die UdSSR hätte wie auch immer diesen Krieg „gewonnen“. Militärisch, strategisch, was auch immer. Das Land „befriedet“.
        Wäre es dann immer noch eine Fehlentscheidung gewesen? Nach welchen Maßstäben beurteilt man die internationalen Sicherheitsinteressen eines Staates? Moral, oder für nicht-gläubige: Ethik? Was, wenn 1982 US-Truppen im Norden Afghanistans stationiert gewesen wären? Wieviel Stanislav Petrovs hätte die Welt dann noch gebraucht?

        Denke, selbst jetzt nach fast 40 Jahren, ist es schwierig ein abschliessendes Urteil über einzelne Entscheidungen zu fällen. Die Hinterbliebenen werden nicht lange nachdenken müssen. Aber um wieviel schwieriger mag die Entscheidung damals gewesen sein?

        Zum Thema ‚Brzezinsky als Dämon und Verkünder‘:
        Ich weiß nicht genau warum dieses 18 Jahre alte Interview mit ihm aktuell wieder so hoch gehandelt wird. Der Auslöser ist vermutlich der von fefe kolportierte Vortrag von Daniele Ganser. Die Rolle der USA im Afghanistan Krieg ist aber kein Geheimnis. Das Besondere an dem Interview mag die persönliche Note des Russophoben in Person sein, der höchstselbst alles eingefädelt hat. Sozusagen als alleiniger Bezwinger einer Weltmacht.
        Ist das nicht ein wenig hochgestapelt?

        (fefe hat betont, ihn fasziniere vor allem die sich wiederholende Argumentation dieses Menschenschlags. Aus einem geschichtlichen Rahmen heraus, wären die Opfer es ja wert gewesen. Das ist ja in etwa gleichwertig mit der (inzwischen zurückgezogenen) Rechtfertigung von Madeleine Albright über die 500.000 toten irakischen Kinder als Folge von Wirtschaftssanktionen. Das sind eindeutige Stellungnahmen, aber die scheinbar rationalen Argumente („wir haben unser Ziel erreicht“) stehen im Widerspruch zur bloßen Existenz ihrer Sprecher. Nach menschlichem Ermessen ist der Tod von ungezählten Kindern nicht vermittelbar. Wo das rationale als Erklärung aber versagt, muss ein „höherer Wert“, eine Instanz die über dem Menschen steht, her. Andreottis Monolog im Film ‚Il Divo – Der Göttliche‘ trifft es vielleicht am besten:
        http://www.petrareski.com/2013/05/06/der-gottliche-ist-tot/
        )

        Es gibt eine empfehlenswerte BBC Dokumentation von 1998/9 die im Jahre 2000 von CNN ausgestrahlt wurde, ‚Soldiers of God‘.
        Transkript:
        http://edition.cnn.com/TRANSCRIPTS/0201/01/cp.03.html
        Video:
        https://www.youtube.com/watch?v=p6zOcaKKxA8

        Das war also vor 9/11 und nach dem Ende des Kalten Krieges. Vielleicht war das die beste Zeit für Dokumentationen über das Ost/West Thema, da es nicht mehr zur westlichen Staatsraison gehörte – entsprechend unbefangen konnte man sich mit Zeitgeschichte beschäftigen. Heute wäre diese Doku in den Qualitätsmedien wie z.B. CNN und BBC undenkbar.

        Jedenfalls kommt nicht nur Brzezinsky zu Wort, sondern auch ehemalige Mitglieder des ZK. Aufschlussreich stellt sich der eitle Brzezinky als jemand dar, der „die Sowjetunion in die Knie gezwungen“ hatte. Zum Beispiel mit Waffen aus sowjetischer Produktion, die man korrupten Politikern in Tschechien abgekauft hat und an die Mudschahedin weitergereicht hatte. In einer Schlüsselszene kommt er sogar mit einem Hubschrauber angeflogen und agitiert in direkter Ansprache an die Stammesführer: „das ist euer Land! Nehmt es euch wieder!“.

        • Analitik sagt:

          Danke für den guten Beitrag.

          „Ich weiß nicht genau warum dieses 18 Jahre alte Interview mit ihm aktuell wieder so hoch gehandelt wird. Der Auslöser ist vermutlich der von fefe kolportierte Vortrag von Daniele Ganser. Die Rolle der USA im Afghanistan Krieg ist aber kein Geheimnis.“

          Es ist kein Geheimnis, aber erzählen Sie das mal jemandem… Ich wurde unzählige male mit „Verschwörungstheorie“ und „Putin-Propaganda“ abgeschmettert bei Dingen, die nicht im geringsten ein Geheimnis sind. Die Zombifizierung ist zum verzweifeln stark und das einzige, was noch hilft, ist es, die wörtliche Rede direkt beteiligter Entscheider zu zitieren, und diese auch nur aus den Quellen des Imperiums selbst. Sonst heißt es wieder: „Hat der nie gesagt, das denkt sich RT aus.“

          Es ist wahnsinnig traurig, dass es so weit gekommen ist in unserer Gesellschaft. Aber genau da stehen wir im Moment.

          Schauen Sie sich zum Beispiel Norbert Häring an. Wenn er bei seinen Analysen des Finanzsystems auf verschwörerisches Handeln stößt, sieht er sich gezwungen, zuerst aus einem Lexikon zu zitieren, was eine Verschwörung ist. Sonst fällt eine Horde Zombies über ihn her, die gar nicht mehr weiss, dass Verschwörungen ein ganz normales, seit Menschengedenken eingesetztes Mittel in menschlichen Machtkämpfen sind. Die Gehirne sind so zugeschissen, dass „Verschwörung“ inzwischen per Neudefinition als eine krude, jeglicher Wahrheit entbehrender Phantasiegeschichte von Spinnern wahrgenommen wird. In so einem Klima der Verblödung können elitäre Gruppen eine Verschwörung nach der anderen durchziehen, ohne dass es dem Volk auffällt.

          Empfehlenswerte Analyse zu diesem Thema:
          https://www.youtube.com/watch?v=QlMsEmpdC0E
          http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/150806_Mausfeld.pdf (Transkript des Vortrags, möglicherweise gekürzt, auf jeden Fall fehlen einige anschauliche Bilder)

          • So ist der Mensch sagt:

            Ja, so funktioniert der Mensch; für die heutige technologisch gefesselte Kreatur sind Mündigkeit, Freiheit im Denken eine Unmöglichkeit.

            Wir wollen nämlich uns doch auf die Sozialforschung des letzten Jahrhunderts berufen, alles kann man verstehen. Die authoritären Charaktere sind immer noch bestimmend.

            Die alles bestimmende Authorität ist das GGG – das ganz große Geld. Alles und jeder ist käuflich heutzutage.

            Warum heutzutage?

            Weil die Aushölung oder der Verlust von intrinsischen Werten Tür und Tor öffnet für den einzigen Gott, den einzigen Sinn: DAS GELD

            Was wären denn Werte die es zu verteidigen gilt?
            Wahrheit, Mut zum Widerspruch, Emphatie, Freiheit von Angst und Elend, Gemeinschaft von gleichberechtigten, gegenseitige Hilfe, …

            Was hat die Werte zersetzt? Nicht nur der Finanzkapitalismus. Es ist eher das Zusammenwirken einer uns versklavenden Technologie, Totalüberwachung der Kommunikation, Leistungs- und Konkurrenzdruck. Exekutiert und ständig reproduziert durch eine Medien-Megamaschine.

            Technischer Fortschritt galt als heilig, immer schon. Nie wurde demokratisch darüber bestimmt was erforscht, entwicjkelt und unter die Menschen gebracht wir. Technikfolgenabschätzung hat keine parlamentarische Relevanz. Der kapitalistische Konkurrenzdruck, die Vermachtung der Märkte und der Zwang der Kapitalverwertung(das Kapital muss bedient werden!)fegen alles was dem entgegensteht, jede Moral und Ethik, hinweg.

            Es ist kein selbstgewähltes Schicksal. Aber wenn die Wahl besteht zwischen Unterwerfen, Erdulden oder individuelle Selbstzerstörung, dann können wir wirklich ontologisch und historisch von einem VERHÄNGNIS reden.

            Ein mancher hat das erkannt. Das Erkennen macht uns nicht einfach stärker oder freier. Sondern bringt erstmal LEIDEN.

            So ist der Mensch. Gibt es nun einen Gott? Was ist das für einer?

        • ped43z sagt:

          Vielen Dank für Ihre lesenswerte Reflexion!

          Eine kleine Klarstellung meinerseits:

          „Man muss die Menschen erkennen, wenn man klug handeln will. Die sowjetischen Außenpolitiker der 70iger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts hatten dafür leider nicht das notwendige Format.“ (Zitat)

          Das soll keine Herabwürdigung der damaligen sowjetischen Diplomaten sein. Aber in diesem Fall unterschätzten sie, mehr noch verkannten völlig, welche Menschen für und in der US-Administration Politik machten. Dabei hätten sie es wissen müssen, man schaue sich nur an, wie Chile mit CIA-Support und maßgeblicher Mithilfe des Friedensnobelpreisträgers Kissinger in eine faschistische Dikatur überführt wurde. Das war gerade sechs Jahre her.

          Und Sie haben eine weitere interessante Frage aufgeworfen, eine Grundsatzfrage, wie ich meine:

          „Nehmen wir mal an, die UdSSR hätte wie auch immer diesen Krieg „gewonnen“. Militärisch, strategisch, was auch immer. Das Land „befriedet“.
          Wäre es dann immer noch eine Fehlentscheidung gewesen?… Denke, selbst jetzt nach fast 40 Jahren, ist es schwierig ein abschliessendes Urteil über einzelne Entscheidungen zu fällen.“

          Das „hätte wenn“ impliziert in mir Redewendungen wie: „Der Zweck heiligt die Mittel“ oder „Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben“ oder „In diesem Fall musste man eine Ausnahme machen“. Das kann ich für mich selbst nur akzeptieren, wenn ich einen Schleier über die Gesichter der Menschen lege und ihre Einzigartigkeit in unmenschliche Beliebigkeit überführe. Damit bin ich dann in dem Modus, in dem uns bestimmte Gruppen von Menschen gern dauerhaft haben wollen.

          Wer sich auf das Spiel der Macht einlässt, sollte sich darüber im Vorfeld klar sein, denn diese Spiele sind immer zerstörerisch – auch für den (vermeintlichen) Sieger. Die einzig Glücklichen sind Leute wie Zbigniew, Madeleine und Hillary. Und aus dieser Sicht meine ich, dass die UdSSR diesen Krieg nicht hätte führen dürfen. Verurteilen aber, das maße ich mir nicht an.

          Brzezinski’s „Great Chessboard“ hatte ich im Vorjahr gelesen (es war das auszehrende Studium einer pathologischen Welt) und in diesem Zuge intensiv recherchiert, einfach weil ich saubere Quellen für die immer wieder zitierten Sprüche wie „Wir haben die Russen in die afghanische Falle gelockt.“ gesucht habe.
          Wie schon andernorts betont, können diese entlarvenden Dokumente gar nicht oft – und breit genug kommuniziert werden.

          Danke Ihnen nochmal für die interessanten Gedanken!
          Herzliche Grüße
          ped43z

  4. kein plan sagt:

    Von mir auch Danke

  5. ansa sagt:

    Danke ped43z !

  6. triangolum sagt:

    Immerhin ist Mr. Fefe endlich mal gut informiert worden. Er stellt sich ja schon eine ganze Weile als gut Informiert da. Aber jetzt erst zu bemerken warum die UDSSR einst handelte wie sie handelte ist für so einen eingebildeten Mann sehr erschreckend.

    Eventuell kommt er beim Impfen auch noch mal auf dem Trichter.

    • ped43z sagt:

      @triangolum

      Wie dem auch sei (wenn es so ist, wie Sie es sagen), was ist schlecht daran, wenn Fefe nun dazu Interessantes bringt? Fefe lässt uns teilhaben, an dem, was er interessant findet – nicht mehr und nicht weniger. Mich bereichert es, warum überhaupt soll ich da einen Mangel suchen?
      Es geht da weniger um die, denen das bereits bekannt ist, als vielmehr um die, für die es neu ist. Und da können wir gar nicht genug Plattformen haben, um Wissen zu verbreiten.

      Manch einer kennt ja Fefe nicht: https://blog.fefe.de/
      Vielleicht wollten Sie ja auch nur unkonventionell Werbung für einen Blog machen. Sollte es so sein, Respekt – gelungen! 🙂

      Freundliche Grüße
      ped43z

      • triangolum sagt:

        Nein danke, wer so gerne täglich Werbung für SPON macht muss ich nicht bewerben. Schon mal Aufgefallen wie die Einwürfe mit SPON Artikel harmonieren?

        Ich habe oben nicht ohne Grund „Impfen“ in den Raum gestellt.

        Da gibt es noch eine ganze andere Reihe von Artikeln, Beiträgen und anderes welche nicht selten eher Böser Cop, guter Cop mit SPON gleicht.

        Wer „Alternativlos“ macht hätte wissen müssen die Geschichte oben.

        Aber vermutlich liegt es nur an seinen Lesegewohnheiten. Wer sich nicht in der Alternativen Szene bewegt und Informiert hat es halt nicht leicht. Aber dann sollte er doch bitte es vermeiden über solche Quellen zu Urteilen.

  7. ped43z sagt:

    „Wer sich nicht in der Alternativen Szene bewegt und Informiert hat es halt nicht leicht. Aber dann sollte er doch bitte es vermeiden über solche Quellen zu Urteilen.“

    Nö, denn die Gedanken sind frei. Das haben Sie nicht verstanden, dass alles damit beginnt.
    Sie haben nur die „alten Bösen“ gegen „neue Böse“ ausgetauscht und nicht sachlich argumentiert. Aber: Es gibt keine gute Propaganda.

    Von Fefe zu SPON bin ich übrigens noch nicht gekommen.

    Und noch etwas: Ihre Argumentation hat etwas von Gesinnungspolizei.

  8. ped43z sagt:

    Letzter Post ging an Triangolum, vielleicht kann der Moderator das Verschieben.

    Dankeschön